Die Scheesseler Mühle bekommt einen Gleisanschluss (Geschichte in vielen Teilen)

  • Moin Walter,


    das sieht hervorragend aus, vielen Dank für die umfangreiche Dokumentation !

    Bleib(t) gesund !


    Viele Grüße aus der Hildesheimer Börde


    Martin


    Feld- und Waldbahnmodelle 1:45, 0e, 16,5 mm

    DelTang R/C-Funkloks

  • Hallo Martin,


    ich bemühe mich immer um nicht nur zu zeigen was ich gemacht habe, sondern auch wie ich es gemacht habe. Damit Forummitglieder und -Leser, wenn sie dazu Lust haben, dass auch nach bilden können oder das gleiche Verfahren benutzen können beim Bau ihrer eigener Anlage.


    Ich bin davon überzeugt dass ein Forum wie dieses lebt unf blüht wenn nicht nur gelesen wird, sondern auch beigetragen wird. Diese Wechselwirkung macht die Seele eines Forums.


    Als ich selbst mit Spur 0 angefangen hatte, habe ich hier viel gelesen und damit gelernt und gute Ideen bekommen. Daher finde ich es von selbst sprechend wenn ich dann auch selbst Beiträge einstelle.


    Gruss,

    Walter

  • Bau mit Papier, Holz und Schaumstoff, es geht weiter mit der Mühle (Teil 85: Im Westen etwas Neues)


    Hallo liebe Forumsmitglieder und -leser,


    Im Gegensatz zu den Titel des berühmten Buches von E.M. Remarque, gibt es was Neues aus dem Westen zu berichten, denn ich habe weiter gemacht mit der Gestaltung der Landschaft.


    Seit vorherigen Bericht habe ich weiter gemacht mit der Flussbettung und diese angeglichen an beide Ufern:


    45282879kn.jpg


    Nach dem Ausharten konnte ich die braune Grundfarbe anbringen:


    45282880ks.jpg


    Die Gestaltung an dieser Seite der Brücke kommt vorläufig zum Ende mit dem Anbringen einer Misschung aus Tee und “Fine Turf Earth” von Woodland Scenics. Dazu habe ich vorher erst einen Schicht Holzkleber angebracht, die Misschung aufgestreut und leicht angedrückt. Reiben darf nicht, damit bekommt man Flocken und grossere Körne, die später hart werden. Auf der rechten Seite sieht es dann so aus:


    45282881ol.jpg


    An der linken Seite war nur wenig “Schotter” notwendig:


    45282882xz.jpg


    Kleber trocknen lassen und das überflüssige Streusel absaugen.


    Jetzt konnte ich mich die andere Seite der Brück witmen. Als erste habe ich die Grenzen markiert bis wie weit die Gebäude der Mühle die Brücke nähern. Gebäude afgestellt und mit Bleistifft entlang den Mauer Linien gezogen.


    Dann habe ich Holzleistchen entlang diese Linien geklebt, damit später die Gebäude einen Anschlag haben und damit die Gefahr auf Beschädigung der Landschaft geringer wird:


    45282883sp.jpg


    Diese Leistchen werden in der Landschaft verarbeitet.


    Um zu wissen wie hoch die Landschaft am “Anfang”, also bei den Seitenwand des Moduls, wird, musste ich das ganze Profil an der Seite der Mühle vermessen und an Hand von Vorbildbilder rekonstruieren in 1 zu 45.


    An der Strassenseite ist es am Höchsten. Danach geht es nach Unten, aber nicht linear, sondern, manchmal gerade, manchmal leicht gebogen. Es gibt sogar ein Paar Trittstufen. Hier ein paar Bilder die das zeigen:


    45282884ff.jpg


    45282885xx.jpg


    45282886uq.jpg


    Die Tür links ist länger als rechts. Kleines Detail. Und dann noch dieses Bild:


    45282887bg.jpg


    Zum Bild hier oben möchte ich noch was sagen. Dieses verrostetes Rohr ist kein Fahnenmast, sondern ein Auspuff! Es ist der Auspuff des Dieselgenerators, der für Strom sorgen sollte, als es zu wenig Wasser für die Turbinen gab. Dieser Generator befandt/befindet sich im Keller, was erklärt warum der Auspuff aus dem Boden heraus kommt.


    Dieser Generator wurde später eingebaut. Um ihn in den Keller zu bringen, musste ein Stück Mauer und ein Fenster weggeholt werden. Das ist noch zu sehen an der linker Seite des Auspuffs.


    Dieses Wissen hat mir ein Besucher der Ausstellung in Osterhalz-Scharmbeck erzählt. Er wusste erstaunlich viel über die Mühle. Er wohnt auch in der Nähe.


    Ich habe auf Basis meiner Vermessungen eine Zeichnung in CAD erstellt:


    45282889df.jpg


    Auf eine grosse Pappeplatte (schönes Wort 😊 ) habe ich das Profil übernommen:


    45282891yf.jpg


    ausgeschneidet:


    45282892dm.jpg


    Und aufgestellt:


    45282893ko.jpg


    Mit Bleistifft habe ich den Verlauf auf dem Holz übernommen:


    45282895we.jpg


    Die Begrenzungen oder Aussenmassen des Geländes sind jetzt bekannt und ich konnte mit der Gestaltung anfangen. Darüber nächstes Mal.


    Gruss,


    Walter

  • Bau mit Papier, Holz und Schaumstoff, es geht weiter mit der Mühle (Teil 86: Das Gelände hinter der Brücke)


    Hallo liebe Forumsmitglieder und -leser,


    Giessen rückt immer näher heran. Viel Zeit um umfangreichen “Neuheiten” seit Osterholz zu gestallten gibt es nicht mehr. Aber die ( grobe) Gestaltung des Geländes hinter der Brücke, anschliessend an der Mühle soll noch gelingen.


    Die Böschung zwischen Brücke und Gebäude bekommt einen einfacheren Form. Von Oben verläuft er gleichmässig in einer S-Form nach unten ab. Die Böschung fängt am Ende des Fusspfads entlang der Brücke an.


    Entlang des Fusspfads selbst bleibt das Gelände auf gleicher Höhe. Ein kleiner Graben wird angebracht, damit Wasser, das durch die Gleisbettung sickert, abgeleitet wird ohne den Mauer der Mühle zu erreichen.


    Angefangen habe ich mit einer kleiner Platte aus Hartschaum, die als Ausfüllung und als Grundlage der Böschung dient:


    45296992vm.jpg


    Nächster Schritt war der Seitenwand der Böschung. Dieser Wand wird später auf das Holzleistchen plaziert. Auf Basis einer kleine Skizze habe ich den Form auf warer Grösse auf das gleiche Stück Papier gezeichnet. Dieses Papier habe ich auf einen Stück Hartschaumplatte gelegt, damit ich die S-Kurve übertragen konnte. Mit einem “Cocktailprikker” (Zahnstocher?) habe ich die S-Kurve im Hartschaum geprägt. Die gerade Linien habe ich einfach gezeichnet. Als der Form völlig übertragen war, habe ich sie ausgeschneidet. Die gerade Linien mit Hilfe eines Lineals, die S-Kurve aus der Hand:


    45296994fi.jpg


    Da ich zur Gestaltung/Unterstützung der Böschung noch mehrere S-Kurven brauchte, habe ich, auf Basis des ausgeschnitteten Teils, drei zusätzliche S-Kurven in der Hartschaumplatte geprägt:


    45296996zh.jpg


    Und ausgeschnitten:


    45296997im.jpg


    Das diese Teile untereinander geringe Abweichungen aufweisen, ist nicht wichtig. Mit Pflaster lässt sich das später einfach korrigieren. Diese Teile habe ich auf der Bodenplatte geklebt:


    45296999aj.jpg


    Und danach erstmal eine Stellprobe mit dieser Konstruktion und Seitenwand:


    45297001rg.jpg


    Auch zu sehen ist rechts, beim erstem Bogen, dass ich die leichte Erosion durch Hochwasser auch hier, auf dieser Seite der Brücke, nachgebildet habe. Eine abweichende Form, denn das Wasser kommt von Rechts. Links, auf der holzener Seitenwand, ist die Andeutung des Profils der Graben zu sehen.


    Die kleine Platte mit dem Graben muss unterstützt werden. Dazu habe ich drei Querträger aus Hartschaumplatte geschneidet. Der Linke und der Mitlere sind mit den Holzboden verklebt, der Rechte aber mit dim Hartschaumkonstruktion (weil diese noch eine kleine weile herausnehmbar sein muss):


    45297003ej.jpg


    Stellprobe mit “Grabenplatte” noch ohne Graben ausgeschliffen:


    45297006ii.jpg


    Jetzt mit Graben:


    45297008sw.jpg


    Und eine Stellprobe mit zusätzlicher Seitenwand (noch ohne Graben):


    45297009lv.jpg


    Hier noch ein Bild aus einer anderer Perspektive:


    45297010vc.jpg


    Und hier sind alle herausnehmbare Teile verklebt:


    45297011yk.jpg


    Und zurück ins Werk:


    45297012ee.jpg


    Das selbstklebendes Spachtelband kam auch hier zum Einsatz. Dabei habe ich Rechnung gehalten mit den Graben, denn die beiden mitleren Unterstützungen sind etwas niedriger als die an der Aussenseite. Auch zu sehen sind die Schutzmassnahmen gegen unversehentliches Anbringen von Spachtel. Der Kunststoff an der Vorderseite wird beim anbringen des Spachtels gegen das Leistchen gedrückt durch das Gebäude der Mühle.


    45297015hx.jpg


    Beim Spachteln sieht die Lage so aus:


    45297016nl.jpg


    45297017ca.jpg


    Und wenn der Spachtel genügend ausgehartet ist und Gebäude und Kunststoffstreifen entfernt sind, sieht es so aus:


    45297018ee.jpg


    Als der Spachtel völlig trocken war, konnte ich die braune Grundfarbe anbringen:


    45297021si.jpg


    Damit war der Rohbau dieses Teils des Geländes fertig. Jetzt musste ich noch das Umfeld des Gebäudes gestalten. Darüber das nächste Mal.


    Gruss,


    Walter

  • Bau mit Papier, Holz und Schaumstoff, es geht weiter mit der Mühle (Teil 87: Das Gelände hinter der Brücke, Fortsetzung)


    Hallo liebe Forumsmitglieder und -leser,


    Wie gesagt war jetzt das Umfeld des Gebäudes zu gestalten. Meine Erwartung war, dass das Ganze viel schöner ausehen wird und eine guten Eindruck geben wird von wie es später aussehen wird, trotz Abwesendheid von Grünzeug.


    Zur Gestaltung habe ich vielfach Vorlagen aus Papier benutzt, die dan später auf Hartschaumplatte übertragen wurden. Vorlagen aus Paier sind schnell und einfach angeferitgt und wenn sie nicht gefallen, sehr schnell durch ein anderes zu ersetzen. Erst wenn es gefällt, wird der Form auf der Hartschaumplatte übertragen.


    Angefangen mit der erster Schicht, zeigt sich hier das Papier das als VOlage benutzt werden soll. Es ging dabei vor allem um den Verlauf des Ufers zu bestimmen:


    45319641zq.jpg


    Nachdem ich den Form übertragen habe und ausgeschnitten aus der Platte, habe ich auch noch die Erosionsspuren angebracht bei den Einströmöffnungen der Brücke. Auf diesen Schicht sollen noch zwei mehrere angebracht werden. Die papieren Vorlage der nächste Schicht habe ich bereits aufgelegt:


    45319642np.jpg


    Im gleichem Verfahren wurde auch die dritte und letzte Schicht angefertigt und angebracht:


    45319643wo.jpg


    Warum drei Schichten (von jeweils 6mm)? Weil bei der Mauer mit grossen Sandsteinblöcken an der Unterseite ein Streifen weiss, unbedruckt ist. Das muss natürlich kashiert werfden. Aber…. In Wirklichkeit liegt der Boden in dieser Ecke tatsächlich etwas höher. Also doch wirklichkeitsnah.


    Um das Gebäude vor Verschmutzung zu beschützen habe ich Streifen Kunststoff zwisschen Hartschaumplatten und den Mauer angebracht. Wenn man ganz gut hinschaut, kann man zur rechter Seite des Ausströmöffnungs diese weisse, unbedruckte Stelle sehen:


    45319644oz.jpg


    Und hier noch besser:


    45319676xu.jpg


    Danach habe ich Spachtel rundum das Gebäude angebracht. Der Spachtelschicht tarnt die weissen Stellen völlig:


    45319646ll.jpg


    Dasselbe aus einen anderen Blickwinkel nach genügend trocknen:


    45319647jo.jpg


    Es musste genügend trocknen, damit ich das Gebäude entfernen konnte ohne den Spachtelschicht zu beschädigen. Das Entfernen war notwendig um den Rest dieses Geländeteils, dort wo nötig, einfacher mit Spachtel zu versehen können (mehr Arbeitsraum).”


    45319648mb.jpg


    Das Ganze habe ich einen Tag trocknen lassen und danach mit brauner Acrylfarbe koloriert:


    45319649pu.jpg


    Jetzt sieht es schon viel einheitlicher aus.


    Nächster Schritt war das Anbringen der “Teemisschung” auf einen dünnen Schicht Holzkleber:


    45319650cl.jpg


    Natürlich wollte ich sehen wie es mit Gebäuden aussieht, also Zeit für eine Stellprobe:


    45319653rg.jpg


    45319654lr.jpg


    Und hier einen Blick aus einer ganz anderer Perpektive:


    45319655kr.jpg


    So, und jetz sehen ob und was sich noch bevor Giessen machen lässt. Ich muss natürlich auch noch die Anlage völlig aufbauen um zu kontrollieren ob alles noch funktioniert und nichts beschädigt aus Osterholz zurück gekommen ist. Viel Zeit gibt’s da nicht mehr. Muss auch noch zwischendurch schlafen ud arbeiten ;)


    Gruss,


    Walter

  • Guten Abend liebe Forummitgleider und -Leser,


    mal kurz etwas anderes. Während der Ausstellung in Osterholz, in Januar, haben ich und meinen Freund gleichzeitig Pause gemacht um etwas zu essen. In dem Moment war kein Betrieb auf der Anlage. Mein Freund hat beobachtet, dass Besucher dann nur ganz kurz die Anlage anschauten und schnell weiter liefen. "Du sollst automatisches Betrieb einschalten können, wenn keine persönliche Bedienung da ist". Das habe ich mir gemerkt.


    Ich habe also einen automatisches Rangierbetrieb erstellt, dass ich einschalten kann wenn nötig. Wie es (ein Teil davon) aussieht, könnt ihr hier anschauen:



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    Gruss,

    Walter

  • Guten Morgen Walter

    das sieht ja schon ganz gut aus.


    Meine Idee wäre noch folgendes:

    Bei dir fährt die Lok nach Umschaltung der Fahrtrichtung (Lichtwechsel von rot auf weiß) SOFORT los. Da würde ich noch eine kurze Wartezeit jeweils programmieren (1-2 Sek)

    Nur so als Überlegung.🤔

    Freundliche Grüße aus München


    Zierni

    (Thomas Ziernwald)

  • Guten Morgen Walter,


    das gefällt mir sehr gut, und das gleiche Konzept habe ich ja (bei Bedarf) auch bei mir vor. Jetzt hoffe ich nur, dass Du in Giessen nicht eine Dauerkaffeepause machst, sondern dass wir uns auch treffen können ;) . Ich würde mich freuen, wenn ich den ein oder anderen Kniff von Dir lernen kann.


    Wir sehen uns,

    Viele Grüsse

    Rüdiger

  • Hallo Thomas,


    Danke für deinen Hinweis.


    Für mich war Hauptsache dass das Rangieren mit an- und abkuppeln überhaupt funktioniert. Das hat auch Zeit gekostet.


    Wenn ich bevor Giessen noch Zeit übrich habe, werde ich mal schauen ob es sich einfach ändern lässt.


    Gruss,

    Walter


  • Ich habe es noch anpassen können. Dauerte doch länger als ich vorab dachte. Aber der Vorteil ist auch dass man das Umschalten jetzt besser hört.


    Gruss,

    Walter

  • Guten Abend Walter,

    bin gespannt, werde mir das am nächsten Wochenende angucken 👍😉🤗

    Wenn es (zu) viele Besucher gibt, die das Rangierspiel spielen möchten, könnte das schwierig werden ;)


    Aber ich würde mich wundern wenn das tatsächlich geschieht. Kinder trauen sich sofort dazu. Aber Erwachsene zögern meistens und lehnen sogar meine direkte EInladung um zu Spielen ab: "Erstmals die Anlage angucken..." und danach weiter laufen.... Schade, denn das Konzept meiner Anlage ist, dass Besucher die Anlage selbst bedienen dürfen, damit sie das Rangierspiel spielen können.


    Wir sehen uns!


    Ich komme mit einem Freund. Derjenige, wobei der grösste Fläche auf dem Kopf mit Haar bedeck ist, bin ich. Ausserdem werde ich die SNM-Badge tragen.


    Gruss,

    Walter

  • Bau mit Papier, Holz und Schaumstoff, es geht weiter mit der Mühle (Teil 88: die Böschung bei der Tankstelle)


    Hallo liebe Forumsmitglieder und -leser,


    Als kleine zusätzliche Bastelarbeit habe ich mir die Gestaltung der Böschung bei der Tankstelle gedacht. Obwohl nicht gut sichtbar wenn mann vor der Anlage steht, stört mich diese kleine Stelle. Es sieht jetzt noch so nackt aus.


    Zuerst habe ich das Holzleistchen mit Betonfarbe gefärbt und mit Reststücke Hartschaum den Boden ausgefüllt:


    45365626do.jpg


    Danach habe ich 10 kleine Dreiecke aus Hartschaum ausgeschnitten, die die Böschung unterstützen sollen (schwer sichtbar) und die Böschung geformt mit Spachtelband (ideales Bastelzeug):


    45365627po.jpg


    Spachtelmasse aufbringen und trocknen lassen:


    45365628fo.jpg


    Und natürlich wieder die braune Farbe:


    45365629gg.jpg


    Statt “Teemisschung”habe ich hier eine dünne Basisschicht aus Woodland Scenics Fine Turf Earth angebracht. Damit es nicht mehr so braun und gefärbt aussieht. Wird später noch ordentlich begrünt, sieht jetzt aber, meiner Meinung nach, schon viel besser aus:


    45365630id.jpg


    Ich möchte für Giessen einen Eindruck zeigen, wie die Strasse an der Hinterseite der Anlage verläuft. Dazu habe ich ein vorläufiges Teil angefertigt. Es wird später ersetzt durch ein anderes Teil, das aus das ganze Strassenverlauf besteht und beim Modulübergang einfach durchgeschnitten wird.


    Um die vorläufige Strasse zu gestalten habe ich dünneres Hartschaum (3mm) benutzt und die Steine einfach mit Kugelschreiber darauf gezeichnet und danach mit einem stumpfem Schraubendreher nachgeprägt:


    45365631ej.jpg


    Das Strassenteil habe ich zuerst mit Faller Strassenfarbe bemalt:


    45365632pq.jpg


    Natürlich möchte ich gerne sehen, wie es jetzt schon aussieht:


    45365633kh.jpg


    Danauch habe ich mit etwas verdünnte Heki Strassenfarbe Beton auf den ganzen Strassenfläche einen Schicht Farbe aufgetragen und fast sofort wieder weggeputzt. Nur etwas dieser Farbe bleibt in den Fugen stecken.


    Zum Schluss habe ich die ganze Fläche mit stark vedünnte Lasurfarbe “ubergossen” und trocknen lassen. Damit war das Farben der Strasse fertig. Nur noch den übrigen Teil ein bisschen “pimpen” (kennt ihr dieses Wort?).


    Ich wollte, dass es wie eine Grünfläche aussieht. Daher habe ich diese Fläche erst mit brauner Acrylfarbe bemalt und trocknen lassen.


    Dann habe ich einen dünnen Schicht Holzkleber angebracht und auch hier Woodland Scenics Fine Turf Earth angebracht. Damit gleicht diese Fläche sich die der Böschung an:


    45365634vt.jpg


    Natürlich habe ich den Rand links unten nachbehandelt. Da fehlte noch etwas Grünes.


    Ich denke das hiermit die Arbeiten an meiner Anlage bevor Giessen beendet sind. Ich muss meine Anlage wieder aufbrechen, alles einpacken, nachschauen ob ich alles versammelt habe, wass ich mitnehmen muss und möchte, Lok- und Wagenkarten abdrucken und kleben, Urkunden abdrucken, usw.


    Und…. Stroopwafels kaufen! Jeder der das Rangierspiel erfolgreich abschliesst, möchte ich, neben der Urkunde, auch einen Stroopwafel anbieten 😊 Meine Erfahrung aus Osterholz ist, dass nicht nur Kinder gerne “Ja” dazu sagen.


    Gruss,


    Walter

  • Hallo Walter, du MeisterPimper :)


    ich freue mich sehr auf Gießen und die Mühle. Und ja, der Ausdruck "pimpen" ist bestens bekannt. Im Verschönern und Verbessern bist Du wahrlich ein Meister, eben ein MeisterPimper. Sehr schön anzusehen, welche tollen Fortschritte die Mühle macht. Das ist jetzt schon Klasse und wir durch Dein Pimpen immer besser und schöner.

    Hab eine Gute Anreise nach Gießen, ich freue mich sehr wenn wir uns dort sehen.

    Dirk und ich, wir werden beide Tage dort sein.

  • Bau mit Papier, Holz und Schaumstoff, es geht weiter mit der Mühle (Teil 89: Verstärkungen aus Eisenprofile entlang den Mauer des Speichers)


    Hallo liebe Forumsmitglieder und -leser,


    Es sind etwas mehr als drei Wochen vergangen seit die Giessener Ausstellung. Für diejenigen die nicht dabei waren, so sah die aufgebaute Anlage aus:


    45513090qs.jpg


    Das blanke Holz diente als Nothilfe zur Schutz der Anlage. Ich hatte vergessen die Plexiglasschirmen mit zu nehmen. Normalerweise werden die nur für den Transport benutzt.


    Wieder zu Hause konnte ich feststellen, dass nur einer der beiden Stroopwafelpackungen angesprochen war. Dadrinnen waren sogar noch welche übrig.


    Das bedeutet das nur relativ wenig Besucher sich getraut haben das Rangierspiel zu spielen. Eine schliessende Erklärung dafür habe ich nicht. Aber stattdessen habe ich sehr, sehr viele nette Gespräche geführt. Das war auch möglich wegen des automatisches Betriebes.


    Giessen war für mich und mein Freund ein Erfolg. Wir haben uns gut amusiert. Leider habe ich selbst die Ausstellung nur sehr oberflächig anschauen können, eben wegen die viele nette Gespräche.


    Das nächste Mal wenn ich wieder in Giessen ausstellen werde, ist in 2025. Das steht schon fest. Mal schauen ob die Anlage dan fertig ist.


    In Beziehung zur Fertigstellung: nach einen kleinen Pause habe ich wieder angefangen. Dieses Mal mit etwas Einfaches zur Verbesserung des Aussehens der Mühle. Damit meine ich das Nachbilden der Eisenprofile entlang den Mauer des Speichers.


    Erstmal ein Bild wie es in Wirklichkeit aussieht:


    45513086ae.jpg


    Und hier sind zwei solcher Streifen auf den Abdruck zu erkennen:


    45513095tb.jpg


    Wenn mann ganz genau schaut, sind sogar die Mutter zu erkennen. Auf der Kopfseite des Speichers sind auch kleinere Streifen mit einen Bolzen zu sehen, sechs Stück. Die möchte ich auch nachbilden.


    Als Basis dienten kleine Polystyrolprofile. Ich habe eine kleine Sammlung verschiedener Profile und habe daraus taugliche ausgesucht. Die Streifen haben nicht die gleiche Dcike und es ist sogar ein U-Prfil dabei.


    Die Länge der Profile und die Positionen der Bolzen und Mutter habe ich beim Modell ermittelt. Für die Nachbildung der Mutter habe ein schmales und etwas dickeres Profil benutzt: 1,5 x 1 mm. Davon habe ich kleine Stückchen abgeschnitten:


    45513096gk.jpg


    Und aufgeklebt. Dabei habe ich die “Drehung” oder Stand abgewechselt:


    45513097xv.jpg


    Danach habe ich ein rundes Profil mit 0,5mm Durchmesser genommen und noch kleinere Stücke herabgeschnitten. Die Stückchen dienen zur Nachbildung des sichtbaren Drahtendes:


    45513098vd.jpg


    Das Kleben dieser kleiner Stückchen war ein bisschen fummelig. Aber am Ende sah es dan so aus:


    45513099xt.jpg


    Ich musste vier Streifen mittels diesem Verfahren anfertigen:


    45513100sj.jpg


    Auf dem Bild sind sie noch nicht auf richtige Länge abgeschnitten. Als Kleber habe ich Sekundenkleber (Gel) benutzt. Danach habe ich sie gefärbt mit Rostfarbe aus der Sprühdose von Edding. Diese Lacke enthält sehr winzige Metalteile, die für eine Art rohe Oberflächenstruktur sorgen, so wie bei verrostete Teile oft sichtbar. Auf nächstes Bild ist das auch zu sehen:


    45513102ru.jpg


    In meinem Fall ist diese Farbe aber zu hell. Da musste unbedingt nachgeholfen werden, damit die Streifen, wie im Vorbild, dunkler sind. Diese Nachhilfe wird geleifert durch Kreidepulver. Ich habe solange mit schwarzem und braunem Pulver experimentiert (schwarzer Pulver als Basis und mehrmals etwas braunes Pulver dazu) bis ich zufrieden war.


    Das gemischte Pulver habe ich mit einer harter Brüste auf den Leistchen angebracht:


    45513103ab.jpg


    Und zum Schluss habe ich die Streifen mit matter Klarlack aus der Sprühdose gefärbt, damit das Pulver fixiert ist. Als alles gut getrocknet war, konnte ich diese Streifen anbringen:


    45513114xh.jpg


    45513105cs.jpg


    45513117ki.jpg


    Und damit habe ich einen kleinen Schritt in Richtung Fertigstellung realisiert.



    Gruss,


    Walter

  • Hallo Walter,


    es sind diesen kleinen Details, die aus einem guten Modell ein Besonderes machen. Ich bin gespannt, wie die Scheeßler Mühle sich 2025 in Gießen endgültig präsentieren wird.


    Liebe Grüße aus dem Münsterland


    Marcus

    Mitglied der IG Miniatur-Münsterland


    An jedem 1. Freitag im Monat (ausgenommen Feiertage!) veranstalten wir ab 18.00 Uhr einen Fahrabend, zu dem auch Gäste mit ihren Fahrzeugen herzlich eingeladen sind.

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