Die Scheesseler Mühle bekommt einen Gleisanschluss (Geschichte in vielen Teilen)

  • Bau mit Papier, Holz und Schaumstoff, es geht weiter mit der Mühle (Teil 70, Fenster- und Türrahmen verklebt)


    Hallo liebe Forumsmitglieder und -leser,


    Gerade habe ich alle Fenster- und Türrahmen des Hauptgebäudes verklebt. Wie schon vorher gesagt, habe ich dasselbe Verfahren benutzt, wie bei den beiden anderen Gebäudeteilen. Keine spektakuläre Sachen also.


    Bei dieses Gebäudeteil habe ich mich dafür entschieden um auch die Türe eine 3D-Nachbildung zu geben. Bei dem anderem Teil, was schon fertig ist, haben die Türe keine Egge nachgebildet bekommen. Warum? Nicht an gedacht? Oder weil ich jetzt mehr und gute Erfahrungen mit den Fenster gemacht habe und mich deshalb jetzt zutraue um auch die Türe so zu behandeln?


    Die Türen waren ein Bisschen mehr herausforderlich als die Fenster, weil die viel grössere Eggen haben: statt 2,5 mm haben sie 8 mm Tiefe. Warum 8 mm und nicht 7 mm oder 9 mm? Weil 8 * 45 macht 360 mm. Und das kommt fast überein mit den etwa 355 mm die ich bei der Mühle aufgemessen habe:


    44260652lm.jpg



    Für die Türe hab ich eine etwas abweichende Prozedur benutzt, als für die Fenster.


    Hier sieht man das ganze Ensemble:


    44260653yo.jpg


    Die drei Türe im 3D-Druckverfahren hergestellt, die zusätzliche Abdrücke der Fenster und Türe. Die horizontale Streifen bei jedem Fenster und Tür, sind die Streifen die oben und unten in der Egge geklebt werden. Und ganz oben das Teil wo die drei Türe “eingebaut” werden müssen.


    Hier ist ein aufgeklebter Tür zu sehen:


    44260673tx.jpg


    Deutlich höher als die Fenster. Die Egge muss noch verklebt werden. Das geschieht durch die Streifen im Innern des Fensters uder Türes nach Innen zu falten und mit dem 3D-Druck zu verkleben (Sekundenkleber, Gel). Was gut zu sehen ist, ist dass die Streifen für die Ober- und Unterseite recht kurz geraten, eben weil durch die 8 mm Tiefe. Zu kurz nach meiner Geschmack.


    An der Bildseite sieht dieser kurzer Streifen so aus:


    44260674ud.jpg


    Das fand ich nicht schön und habe die weggeschnitten und ersetzt durch nur ein langeres Exemplar. Bei den Fenster habe ich zuerst ein langeres zusätzliches Exemplar verklebt und danach die obere und untere Streifen darüber umgefaltet und verklebt.


    Die Türe bekommen also keine umgefaltene Streifen. Das Endresultat sieht dan so aus:


    44260675qp.jpg


    Was auffalt ist das die Kopfseiten der Mauer mit Zement zugeschmiert sind. Das ist in Wirklichkeit auch so.


    Und was mir noch auffiel bei den Abdrücken der Fenster und Türe, war das einer der Türe auch Fensterglas hat:


    44260676qc.jpg


    Das werde ich berücksichtigen beim Bau der Lichtkästchen. Dieser Tür bekommt auch eins.


    Es wird weiter gehen mit das Verkleben der Fenster- und Türabdrücke auf den 3D-Rahmen.


    Gruss,

    Walter

  • Bau mit Papier, Holz und Schaumstoff, es geht weiter mit der Mühle (Teil 71, Fenstersprossen blindiert)


    Hallo liebe Forumsmitglieder und -leser,


    Wie schon mal eher beschrieben, müssen die Fenstersprossen an der Rückseite des Papiers schwarz gemacht werden, damit später kein Licht durchtrete (dort wo die Sprossen sind).


    Als erster Schritt habe ich den Abdruck auf ein richtiges Fenster geklebt und an der andere Seite eine starke Lampe aufgestellt:


    44302492px.jpg


    An der Hinterseite des Abdrucks (weisser Seite) ist damit das Fenster zu sehen und ist es möglich um in den Ecken der Sprossen kleine Punkte mit einem Bleistift zu markieren (gut hinschauen!):


    44302493ds.jpg


    Danach werden die Punkte mit Bleistiftlinien verbunden und entstehen an der Rückseite die Muster der Sprossen der Fenster. Als nächstes mit einem dünnen schwarzer Filzstift die Sprosslinien überziehen, die Sprossen schwarz ausfüllen und zum Schluss den Rahmen der Fenster auch schwarz färben. Diese Arbeitsfolge ist im nächsten Bild zu sehen:


    44302494hz.jpg


    Übrigens, die Linien mit kleine Kreuzchen sind Schneidelinien. Entlang diese Linien werden die Fenster heraus geschneidet.


    Wenn die Fenster behandelt sind, sieht es an der Rückseite so aus:


    44302495mr.jpg


    Und das Endresultat an der Abdruckseite wird sichtbar, wenn ich den Abdruck wieder gegen einem Fensterglas halte und das Licht der Sonne hindurch scheint. Deutlich zu sehen ist dass wo die Sprossen sind, kein Licht hindurch tretet


    44302496ih.jpg




    Weil das Haputgebäude gross ist und im Vergleich mit den anderen Gebäudeteilen viel mehr Fenster hat, habe ich doch mehrere Stunden gebraucht um alle Fenster (und dieses Mal auch Türe) so zu bearbeiten.


    Nächster Schritte sind Ausschneiden und Aufkleben.



    Gruss,


    Walter

  • Bau mit Papier, Holz und Schaumstoff, es geht weiter mit der Mühle (Teil 72, Fensterabdrücke verklebt mit den Fensterrahmen)


    Hallo liebe Forumsmitglieder und -leser,


    Wie vorher gesagt, waren die nächste Arbeiten das Ausschneiden der Fenster- und Türabdrücke und diese dann auf den Fensterrahmen kleben.


    In erster Hinsicht eine einfache Arbeit: schneiden, kleben, fertig. In zweiter Hinsicht nicht. Den das ausgeschnittetes Teil soll gefälligst nicht grösser als den Fensterrahmen sein, denn sonst muss mann das Herausragende wegschneiden, wobei die Gefahr besteht dass mann mit dem Messer ausrutscht und durch den Hauptabbildung schneidet. Ich muss nicht daran denken! Kann ich von Vorne anfangen mit diesem Abdruck….


    Und vor dem Kleben soll die genaue Position ermittelt sein und so viel wie möglich festgelegt/fixiert. Warum? Weil das Verschieben des Fensterabdrucks auf ein bereits mit Kleber versehenen Rahmen dazu leiten kann, dass der Kleber sich zu breit verteilt und später an der Vorderseite sichtbar ist. Und das (Klebereste) sieht nicht so schön aus. Deshalb benutze ich erstmal zwei Stückchen Klebeband um den Auschnitt probeweise zu fixieren.


    Hier ein Bild eines herausgeschnittenes Fenster:


    44373053ca.jpg


    Oben und unten habe ich mehr Raum gelassen, damit Flächen entstehen wo ich den Klebeband anbringen kann ohne dass später beim entfernen versehentlich die angebrachte schwarze Farbe mitgenommen wird oder -schlimmer- einen Schicht des Papiers. Hier habe ich die beide Klebebände angebracht:


    44373055oc.jpg


    Aber bevor das Ausschneiden habe ich noch zwei Faltlinien (oben eine und unten eine) mit Bleistift angebracht und nachgezogen mit einen kleine Schraubendreher, damit ich diese Flächen umfalten kann und danach leichter und ohne Gefahr die Hauptabdruck zu beschädigen , abschneiden kann:


    44373057yf.jpg


    Die Genaue Position ermittele ich durch das Fenster mit dem Klebeband vorläufich an zu bringen, die Sache um zu drehen und zu sehen ob es gut ist.


    44373059jz.jpg


    Wenn nicht, das Fenster etwas verschieben und nochmals fixieren und kontrollieren. Diese Prozedur wiederhole ich so lange wie nötig. Meistens war einmal korrigieren genug.


    Wenn ich die genaue Position ermittelt habe, falte ich das Fenster zurück und bringe Kleber auf den Fensterrahmen an:


    44373060pq.jpg


    Danach zurückfalten, andrücken und trocknen lassen. Wenn das Fenster gut genug haftet, falte ich die beiden weissen Flächen entlang den Faltlinien um:


    44373062mg.jpg


    Und schneide sie ab:


    44373063gu.jpg


    Und wenn alle Tür- und Fensterabdrücke verklebt sind, sieht die Rückseite so aus:


    44373064xj.jpg


    Zu sehen ist, dass einer der Türe auch Sprossen und Glas hat. Wie vorher vresprochen, habe ich das berücksichtigt.


    Wo jetzt alle Türe und Fenster verklebt sind, bricht jetzt die Zeit des Zusammenbaus an. Das heisst, das Anbringen des inneren Rückengrates: einen Rahmen, Gerüst aus Holz und 3D-Druck, angebracht an der Innenseite des Gebäudes. Den der Abdruck von sich alleine ist nicht stark und steif genug um selbständig stehen zu bleiben.



    Gruss,


    Walter

  • Hoi Walter


    Will weder meinen Beitragszähler hochschrauben, noch dir irgendwie schmeicheln. Muss dir aber einfach mal ein Generalkompliment machen für die Virtuosität, wie du mit den simplen Materialien Papier und Karton umgehst und was du damit für eine verblüffend echte Wirkung erzielst. Ganz grosses Kino, Respekt.


    Gruss Barni

  • Hoi Walter


    Will weder meinen Beitragszähler hochschrauben, noch dir irgendwie schmeicheln. Muss dir aber einfach mal ein Generalkompliment machen für die Virtuosität, wie du mit den simplen Materialien Papier und Karton umgehst und was du damit für eine verblüffend echte Wirkung erzielst. Ganz grosses Kino, Respekt.


    Gruss Barni

    Hallo Barni,


    Erstmals vielen Dank für Dein grosses Kino. Die nächste Vorführungen werden bestimmt kommen :)


    Ehrlichheitshalber muss ich Dir gestehen, dass z.B. 3D-Entwurf, 3D-Drucken (lassen) und -Verarbeitung nicht simpel (einfach) sind, obwohl es vielleicht so ausssieht.


    Und ja, Papier und Karton (Pappe) sind einfache Materialen ( mit ihren eigenen Tücken). Und wass mann damit erzeugen kann, zeige nicht nur ich, sondern viele andere Forummitglieder. Das ist wichtig, damit viele Modellbahner (Spur-0-ler) Anregungen, Ideen oder Bastelhinweise bekommen.


    Aber nochmals: Danke für Dein Kompliment


    Gruss,

    Walter

  • Bau mit Papier, Holz und Schaumstoff, es geht weiter mit der Mühle (Teil 73, Das 3D-Skelet)


    Hallo liebe Forumsmitglieder und -leser,


    In den Beiträge 229, 230, 231, 232, 233 (Oktober, November 2019!)



    ist zu lesen wie ich ein Teil des inneren Rahmens in 3D gezeichnet habe und es in 3D ausdrucken habe lassen. Und als mein Nachbar mir diese Teile übergeben hatte, so etwa November 2019, habe ich sie angenommen, zur Seite gelegt und haben wir ein Paar Bierchen getrunken.


    Und bis jetzt habe ich diese Teile nicht berührt, sondern nur mitgenommen während den Umzug in der neue Wohnung und dort lagen sie auch noch fast 10 Monaten “herum”, zu warten auf ihren Einsatz.


    Dieser Einsatz ist erst möglich wenn die Fensterrahmen angebracht und die Fensterabdrücke damit verklebt sind. Und jetzt ist es endlich so weit!


    Vielleicht hätte ich meine eigen Beiträge erst zurück lesen sollen, aber ich war irgendwie ein Bisschen faul. Deshalb habe ich die Teile ausgepackt und habe einfach angefangen sie zu passen. Angefangen habe ich mit, was sich später zeigte, die obere Hälfte:


    44374754hi.jpg


    Während ich die Teile inder Hand nam und versuchte irgendwelche Teile zusammen zu passen, kamen die Erinnerungen an den Entwurf und warum ich die Teil so geformt hatte, wieder nach oben treiben. Nach ein wenig fummeln konnte ich das Oberteil probehaft (mit Klebeband) zusammen stellen:


    44374755fp.jpg


    Leider ist auf dem BIld nicht oder höchstens schlecht zu sehen dass der Grundriss ein Parallelogramm ist. Das war eben der Grund um es in #D-druck anfertigen zu lassen.


    Nach diesem Erfolg began ich gleich an dem Zusammenbau des grösseres Unterbaus:


    44374756qh.jpg


    Hier war der Zusammenbau eigentlich einfacher, wegen die Stützen und die Ausparungen für den Fenster. Und ich wusste, dass am Boden, dort wo die Ausstromöffnung sich befindet, ich keine Querverbindung dimensioniert hatte. Das gab eigentlich viel mehr Anweisungen wie die Teile zusammen passen sollten. Da war ich relativ schneller mit dem Aufbau. Und weil dei beiden Teile auf einander plaziert werden, habe ich das gleich versucht: 44374757qh.jpg


    Es passt. Vielleicht noch hier und da etwas nacharbeiten, also überflüssiges Material entfernen, ein Bisschen schleifen, aber dan wird es bestimmt genau passen.


    Und weil das 3D-Skelet nun da war konnte ich die Versuchung nicht widerstehen um das Skelet und den Abdruck mit verklebte Fensterrahmen und Fenster zusammen zu bringen: eine Stellprobe also.


    Erstmals richtig lose:


    44374758hn.jpg


    44374759dp.jpg


    Und danach habe ich den Abdruck um das Skelet herum gefaltet und and zwei Stellen mit Klebeband zeitweilig fixiert:


    44374760ds.jpg


    44374761vw.jpg


    Gut zu sehen ist auch den realisierten 3D-Effekt der Fenster (siehe vorheriger Beitrag). Das erklärt alle Mühe die ich gesteckt habe in aufwendiger Bildbearbeitung, 3D-Zeichnen und 3D-Drucken.


    Wass ich von diesen Stellprobe lerne, ist dass ich vertrauen habe, dass das Skelet übereinstimmen wird mit dem Abdruck. Dafür sorgen die Zwischenstücken mit eingebautem Spiel. Eine kleine Herausforderung wird die Stabilisierung der Wände sein. Dafür müssen die gut zugänglich sein. Dann ist ein sofortiger völliger Zusammenbau keine Möglichkeit.


    Ich muss mich etwas kniffiges einfallen lassen.


    Gruss,


    Walter

  • Hallo liebe Forumsmitglieder und -leser,


    Na, das ist ‘ne ganze Weile her, dass ich etwas von der Bau der Mühle berichtet habe. Was aber nicht bedeutet, dass ich in der Zwischenzeit nichts gemacht habe. Im Gegenteil, aber das Tempo lag etwas niedriger als ich möchte, wegen andere Sachen die halt Vorrang hatten. Aber jetzt habe ich wieder mehr Zeit, also geht der Bau schneller voran.


    Beim Zusammenbauen des Hauptgebäudes habe ich angefangen mit der Einstromöffnung. Um die genaue Rundung zu bekommen habe ich auch hier 3D-Drücke benutzt. Und auch noch zwei Abdrücke auf Pappe und zwei Holzleistchen:


    44778027ns.jpg




    Angefangen habe ich mit das genau auf Mass schneiden des Abdrucks der Wölbung und danach die zwei Leistschen ebenfalls auf Mass zu schneiden und danach auf zu kleben:


    44778028bs.jpg


    Dann habe ich das verklebt mit den 3D-Druckteile:


    44778030yh.jpg


    Die Innenseite sieht so aus:


    44778029mk.jpg



    Zum Schluss, habe ich die Aussenseite der Wölbung mit Filzstift schwarz gefärbt damit auf keinem Fall irgendwie Licht durchtreten kann:


    44778031zf.jpg


    Die Druckunsauberkeiten habe ich natürlich entfernt.


    So, das kann ich jetzt erstmal zur Seite legen, denn es wird erst viel später eingebaut.


    Nächster Schritt ist das Anbringen des inneren Fachwerks, bestehend aus verschieden Holzleistchen und -bei diesem Gebäude- kombiniert mit 3D-Druck.


    Angefangen habe ich mit die Verklebung der 3D-Druckteile:


    44778032tt.jpg


    44778033yz.jpg


    Ich habe übrigens einfache Holzkleber dafür verwendet. Dass das später als ein Glück herausstellte, erzähle ich beim nächsten Mal.


    Gruss,


    Walter

  • Bau mit Papier, Holz und Schaumstoff, es geht weiter mit der Mühle (Teil 75, Das Glück, dass einfache Holzkleber schenken kann)


    Hallo liebe Forumsmitglieder und -leser,


    Wie versprochen, erzähle ich jetzt warum ich Schwein gehabt habe, dass ich einfache Holzkleber verwendet habe um den 3D-Druck mit dem Papier zu verkleben.


    Nachdem ich diese Teile verklebt hatte, hatte ich angefangen mit Querhölzen zu verkleben damit der Zwischenraum versteift wird. Eins davon befindet sich in der Nähe der Ausstromöffnung. Auch ein zweites hatte ich angebracht. Als ich das Ganze nachher in meinem Arbeitszimmer zur Seite gelegt hatte, fiel mir nach ein par Tage etwas auf: wo alle andere nach Oben zeigende “Balken” schräg stehen, war da einer der nach eine ganz andere Richtung neigte:


    44795627hq.jpg


    Hmm… nicht gut! Ursache? Das Holzleistchen im Vordergrund war nur ein Par zehntel von Millimeter zu lang und drückte dadurch dieses Teil nach aussen. Sch....e!


    Entfernen des Leistchens würde unbedingt zur Zerstörung des Abdrucks leiten (den wegen Holzkleber bündig mit einenander verbunden).


    Ich wusste mir keinen Rat und dachte: “Muss erst mal darüber nachdenken…” und drehte mich um. Dabei berührte ich versehentlich dieses nach oben aussteckendes Teil und “Knack” es löste sich vom Papier! Ohne Beschädigung! Yes!!!!!!!!!!!!! Neue Runde, neue Chancen! Diese Verklebung hielt, aber die Verbindung war offensichtlich nicht total verbunden. Pfff….


    Jetzt konnte ich dieses 3D-Teil erneut verkleben. Aber eine Aussparung für die Holzleiste musste aber zuvor angebracht werden, damit etwas Raum geschaffen wird:


    44795629by.jpg


    Und weil ich jetzt vorgewarnt war, habe ich auch die Schrägheit in Zusammenhang mit der Ausstromöffnung kontrolliert. Und auch das war sehr nützlich. Ich stellte fest, dass ich im oberen Bereich zusätzliches Material entfernen musste:


    44795630tj.jpg


    Und ausserdem musste ich auch noch beim Frame der Ausstromöffnung ander linke Seite auch noch Material entfernen.


    Und jetzt weiss ich, dass es beim Zusammnbau passen wird:


    44795631ov.jpg


    Blöd, beim Entwurf des Frames habe ich fast überall Rechnung mit gehalten, aber nicht mit der Kombination Frame und Ausstromöffnung. Genauer gesagt, nicht Rechnung gehalten mit der Schrägheit des 3D-Frames.


    Durch dieses Glück/Zufall konnte ich noch vorher, vor den Zusammenbau, eingreifen. Hätte ich später, während den Zusammenbau, dieses Fehlverhalten entdeckt, wäre eine Lösung viel schwieriger und warscheinlich eingreifender.


    Jetzt sind alle noch Oben zeigende Teile schräg, so wie es sein soll:


    44795628ut.jpg



    Also, solch ein Glück kann Verkleben mit einfacher Holzkleber einem bringen.


    Gruss,

    Walter

  • Hallo Walter,


    ein so genialer Modellbauer wie Du, der so eine Engelsgeduld hat und immer bis ins Detail geht muss auch mal richtig Glück haben !

    Das sei Dir immer gegönnt. Das wird wieder ein sehr schönes Gebäude, wie der Rest der Mühle.

    Ich bin schon auf die nächsten Fotos gespannt.


    Ich wünsche Deiner Familie und Dir eine ruhige und besinnliche Vorweihnachtszeit und am Wochenende einen schönen 2. Advent.

    Bleibt gesund. Wir sehen uns in Gießen und in Hagen.

  • Bau mit Papier, Holz und Schaumstoff, es geht weiter mit der Mühle (Teil 76, 31 Beleuchtungskästchen)


    Hallo liebe Forumsmitglieder und -leser,


    Da ich, wie bei den anderen Gebäudeteilen, die Fenster beleuchten möchte, musste ich 31 Beleuchtingskästchen anfertigen. Am Anfang dachte ich “nur” 31. Aber zuruckschauend habe ich dafür doch netto zwischen 12 und 15 Bastelstunden gebraucht.


    Die Anfertigungsweise war genau dieselbe, die ich schon vorher hier im Forum mal beschrieben und gezeigt habe. Aber für diejenigen die neu sind oder keine Lust haben zurück zu “blättern”, fasse ich es hier nochmal kurz zusammen.


    Ausser Werkzeuge, brauchte ich als Material nur das hier:


    44811432ux.jpg


    Also durchsichtiges kunststoff Verpackungsmaterial, damit das Licht der LED’s zerstreut wird und grauer Pappe. Mein Freund, der Drucker, war so freundlich und für mich ein grosse, 2mm dicke grauer Platte vorher zu zerschneiden in Streifen von 10mm und 20mm Breite. Er hat eine Schneidemachine womit so etwas ganz einfach und millimetergenau geschehen kann. Viel einfacher und bequemer als es selbst mit Lineal und Messer zu schneiden.


    Die Abmessungen eines Kästchens werden ins Werk aufgemessen und übertragen auf den Pappestreifen:


    44811433gd.jpg


    Die nach oben zeigende Pfeilen auf den Streifen weisen nach die Unterseite des Kästchens. Warum? Weil das Messer der Schneidemachine keine V ist, sondern mehr diesen Form hat: Ꝩ. Eine Seite des Streifens ist also gerade und die andere Seite ist schräg, abgekantet. Und diese gerade Seite möchte ich an der Unterseite des Kästchens haben. Die Pfeile zeigen die gerade Kante an.


    Nach dem zerschneiden hat man zweimal vier Wände:


    44811434sl.jpg


    Weil die Abmessungen bekannt sind, lässt sich auch die Lichtzerstreuung mit einer Schäre ausschneiden:


    44811435qd.jpg


    Alles is ist jetzt fertig zum Zusammenkleben:


    44811436pa.jpg


    Die Wände sind verklebt:


    44811437be.jpg


    Deutlich zu sehen ist der Rand, geformt durch die 10mm-Streifen, worauf die Zerstreuung ruhen kann.


    Und nachdem dieser Rand mit Kleber versehen ist, wird das Stückchen kunststof Verpackungsmaterial hinein gebracht und leicht angedrückt:


    44811438ec.jpg


    Fertig ist einer der 31.


    Übrigens habe ich einfachen Holzkleber für alles verwendet. Das Kästchen wird nach etwas trocknen auf die richtige Stelle über das Fenster geklebt:


    44811439wv.jpg


    Und nach ungefähr 12 bis 15 Bastelstunden sieht die Baustelle so aus:


    44811440kx.jpg


    Nächster Schritt ist das Löten der 31 LED-Leuchten.


    Gruss,


    Walter

  • Bau mit Papier, Holz und Schaumstoff, es geht weiter mit der Mühle (Teil 77, Fertigstellung der Beleuchtungskästchen)


    Hallo liebe Forumsmitglieder und -leser,


    Auch dieses Mal ein Breicht von etwas, was ich schon vorher beschrieben habe, nämlich das Anfertigen und Anbringen der LED-Strips.


    Was ich dazu brauche sind eine LED-Lichtkette, wovon man Teile abtrennen kann, zweiadrige Stromdraht und Schaumstoffplatte für die Deckel:


    44851853nc.jpg


    44851895vu.jpg


    44851854gj.jpg


    Als erstes wird ein Stück Draht abgeschnitten (etwa 50 cm) und an einer Seite die beiden Kupferkerne freigemacht und verlötet:


    44851857fk.jpg


    Danach werden die verlötete Drahte etwas eingekürzt, damit später so viel wie möglich isolierter Draht übrig bleibt:


    44851860gt.jpg


    Dann wird dieser verlötete Draht verlötet mit der LED-Lichtkette:


    44851867kr.jpg


    Jeweils drei LEDs können getrent werden. Dabei ist zu beachten, dass die auf der Kette angebrachte Lötstellen für die nächste Teilung geschont werden:


    44851882vj.jpg


    Das Schöne an meiner Lichtkette ist, ist dass sie selbstklebend ist:


    44851898wn.jpg


    Nachdem ich die Maβe des Beleuchtungskästchens gemessen habe, habe ich sie auf ein Stück Schaumstoffplatte übertragen und ein Stückchen ausgeschneidet. Danach habe ich geprüft wo der LED-Streifen kommen soll und die Stelle der Deckelöffnung markiert. Dan habe ich ein genügend grosses Loch gemacht und den Draht hindurch geführt und den Streifen verklebt:


    44851908ng.jpg


    Als Nächstes habe ich etwas Holzkleber auf den Rand des bereits angebrachten Kästchen angebracht:


    44851909zv.jpg


    Und den Deckel mit dem LED-Streifen angebracht:


    44851910el.jpg


    Zusätzlich habe ich den Deckel mit Klebeband mit dem Kästchen verklebt:


    44851921ai.jpg


    Dabei habe ich absichtlich ein bisschen Klebeband über den Stromdraht geklebt damit ich später diese Stelle leichter Schwarz zu machen kann. Das zusätzlich verkleben mit Klebeband sorgt dafür dass die Deckel 100% sicher bündig anschliesst mit den Rände des Kästchens. Damit kein Licht durch eine Spalte austreten kann.


    Und zum Schluss habe ich das Klebeband mit schwarzem Filzstift gefärbt, damit der Lichtaustritt nach oben so gering wie möglich ist. Und dabei hilft, wie gesagt, das Überkleben der Drahtöffnung und das Farben der Rand des Deckels:


    44852014ol.jpg


    Fertig.


    Und jezt sieht die Baustelle so aus:


    44851931fi.jpg


    Die Leuchten habe ich alle bevor den EInbau natürlich getestet. Sonst könnte ich eine unangenehme Überraschung bekommen, wenn ich die Leuchten mit dem Dekoder verbunden hätte und erst dann testete.


    Gruss,


    Walter

  • Bau mit Papier, Holz und Schaumstoff, es geht weiter mit der Mühle (Teil 78, die Anziehungskraft von Magneten)


    Hallo liebe Forumsmitglieder und -leser,


    Das Gebäudeteil woran ich jetzt arbeite wird später mit dem Anbau ein grosses Bauwerk werden. Aber diese Teile werden nicht zusammengeklebt, denn dann wurde Transport schwierig wegen der Grösse.


    Deshalb bleiben die Teile getrent und werden beim Aufbau der Modellbahn direkt neben einander plaziert. Genau so wie ich es vor 9 Monate her probeweise aufgestellt habe:


    44871689ea.jpg


    In der Mitte ist deutlich zu sehen dass das Holz dicker ist (zwei Balken neben einander). Auch in Wirklichkeit kann man gut sehen dass es sich um zwei Bauteile handelt, wobei der Ausbau jünger ist:


    44871690yy.jpg


    Bei genauer Betrachtung fällt etwas auf. Um den Naht zwischen den Balken zu kasschieren hat man ein zusätzliches Brett angebracht:


    44871691gl.jpg


    Dort wo die Mauer zusammen kommen, hat man einfach etwas Zement benutzt um den Naht auf zu füllen:


    44871693ng.jpg


    Der Zementnaht kann und werde ich nicht nachbilden. Das wäre nur möglich wenn ich beide Gebäudeteile fest mit einander verbinden würde. Aber dieses Brett möchte ich nachbilden.


    Darüber habe ich mich schon eine lange Weile gedanken gemacht und ein ausgestellter 0-Bahn in Oldenzaal hat mich auf die Idee gebracht um Magneten zu benutzen.


    Magneten in den Leistchen des Hauptgebäudes (in das andere Gebäude geht nicht mehr, weil schon fertig) und dann als Bret ein dünner, schmaler Eisenstreifen zu bentuzen. Zum Beispiel wie hier:


    44871697zk.jpg


    Dieser Streifen wird dan umwickelt durch einen Abdruck auf Papier von dieses Brett, damit es als ein Brett aussieht.


    Dabei habe ich mir gedacht um vorab kleine Löcher in dem Holzleistchen zu machen und diese zu füllen miet kleine, aber kräftige Neodym-Magneten, so wie diese Skizze zeigt:


    44871698up.jpg


    Und was geschah? Als ich dieses bestimmten Leistchen verarbeitete, habe ich völlg vergessen um vorher diese Löcher an zu bringen und diese zu füllen mit Magneten. Dieses Leistchen vorsichtig zu entfernen war keine Option, denn fest verklebt mit dem Abdruck. Grrrrrr……..


    Ok, erstmals weiter machen mit dem Bau (wie berichtet) und später mal schauen ob ich eine Lösung bedenken kann.


    Jetzt, nachdem die Leuchtkästchen fertig sind, ist das Modell eigentlich tauglich um zusammen gefaltet zu werden. Wenn ich noch etwas mit dem Magneten möchte, ist es jetzt das Moment. Denn später geht es nicht mehr.


    Also hier die Herausforderung: Wie kann ich nachträglich diese Löcher für den Magneten anbringen OHNE dass ich ganz hindurch bohre und den Abdruck beschädige??????


    Ich habe einen “professioneller” Bohrständer:


    44871699ks.jpg


    … abgelehnt, weil ich den ganzen Abdruck (150 cm lang) mit Anbauteilen niemals ohne Beschädigungen darunter bekomme.


    Kann ich etwas anfertigen, damit meine Bohrmachine nicht tiefer geht, damit 1 mm Holz im Leistchen übrig bleibt und dass ich vor Ort einsetzen kann?


    Die Lösung kam auf als ich auf der Suche war nach einen dünnen, schmalen Eisenstreifen und dafür auf der Suche ging in meine alte Meccano-Teile. Meccano ist ein Metallbaukastensystem vergleichbar mit das, wass Märklin früher im Programm hatte. Könnte ich vielleicht einen Bohrstandard/Abstandshalter aus Meccano-Teile basteln???? Zumindest eine Versuch wert!


    Also mein Meccano dabei geholt:


    44871702ov.jpg


    Und nach etwas Basteln war das hier das Resultat:


    44871703dh.jpg


    Um diese übrig bleibende Holzmasse von 1mm zu gewährleisten, brauchte ich eine Lehre. Dafür diente ein Stückchen MDF-Platte mit 1mm Dicke:


    44871704fs.jpg


    Die konnte ich zwischen den Ständer schieben:


    44871705ua.jpg


    Da ich Magnete mit 3mm Durchmesser benutzen möchte (je grösser, je starker), soll ich nur etwas grössere Löcher bohren. Deshalb habe ich einen Bohr mit 3,1 mm Durchmesser gewählt (war hinterher genau gut). Hier eine Abbildung der Magneten:


    44871706tt.jpg


    Dieser Bohr habe ich in der Bohrmachine gesteckt, aber nicht fest gedreht, sondern nur beweglich. Dann habe ich Bohr mit Machine auf/in dem Standard plaziert. Die Bohrmachine ruht auf den Standard und der Bohr auf den 1mm-Lehre.:


    44871707eq.jpg


    Und jetzt den Bohr festdrehen, damit diese 1mm gesichert sind. Bohrmachine mal aktivieren und wenn die Lehre nicht mitdreht ist alles OK.


    Nächstes ist der Versuch um ein richtiges Loch zu bohren. Die Konstruktion klemmt (zufällig) leicht um das Leistchen herum:


    44871708so.jpg


    Ich habe drei Löcher gebohrt als Versuch:


    44871710lv.jpg


    44871711ax.jpg


    Diese Löcher gefült mit Magneten, dabei darauf achtend, dass sie alle dieselbe “Polarität” haben (gut gucken, denn die Magneten sind kaum zu sehen!):


    44871713cp.jpg


    Und dann das Moment der Wahrheit: Sind die Magneten, trotz 1mm Holzhindernis, in der lage um einen Eisenstreifen zu halten? Schau selbst:


    44871714dl.jpg


    So wie es jetzt aussieht, habe ich die Lösung gefunden. Nächster Schritt ist das tatsächliche Bohren und die Magneten anbringen.


    Inzwischen habe ich auch eine, wie es jetzt aussieht, akzeptabele Lösung für das Brett gefunden. Was ich im Gedanken habe ist ein eisernen oder stahlen Streifen von etwa 10cm lang, 5mm breit und 0,5mm dick. Dieser Streifen möchte ich mit einem Abdruck des Brettes umwicklen, damit es aussieht wie ein Brett, das aber jederzeit angebracht (beim Aufbau der Anlage) und abgenommen (beim Abbau der Anlage) werden kann, eben weil durch die angebrachte Magneten. Die Lösung ist ein Sägeblatt einer Eisensäge:


    44871716sq.jpg


    Muss natürlich eingekürzt werden und umwickelt mit Klebeband, damit die Zähne keine Wirkung mehr haben. Ein neues Vorbild von vorbildwidrige Benutzung von Materialen. (Habe ich es so richtig formuliert?)


    Über eine Länge von zehn Zentimetern müssen auf regelmässigen Abstand Löcher gebohrt werden. Erstmal zeichnen:


    44871718ug.jpg


    Dann bohren:


    44871719ef.jpg


    Sofort kontrolliert ob ich nicht doch hindurch gebohrt habe, aber das war nicht der Fall. Das oberste Loch konnte ich nicht bohren wo ich es möchte. Ursache ist, dass der Bohrständer gehindert werd durch die horizontale Leiste.


    Und schliesslich die Löcher füllen mit Magneten und ein Stückchen Klebeband daüber, damit sie nich heraus fallen können”


    44871722cy.jpg


    Natürlich habe ich auch geprüft ob das Sägeblatt jetzt an der Aussenseit “kleben” bleibt. Keine Sorge, mehr als genug.


    Als allerletzter Schritt bevor ich das ganze zusammenfalten kann, ist das anbringen der Ausströmöfnung:


    44871723hj.jpg


    Dieser Konstruktion wird später noch verstärkt, versteht sich.


    Als nächstes das Gebäude “auf die Beine stellen” und zusammen falten. Spannend!


    Gruss,


    Walter

  • Moin Walter,


    ein phantastischer Baubericht, danke dafür !


    Wir sehen uns am 8. Januar in Osterholz-Scharmbeck.

    Bleib(t) gesund !


    Viele Grüße aus der Hildesheimer Börde


    Martin


    Feld- und Waldbahnmodelle 1:45, 0e, 16,5 mm

    DelTang R/C-Funkloks

  • Hallo Walter,


    es ist sehr schön, dass Du am 8.1. in der Stadthalle OHZ Dein Bauwerk zeigst! Was Du da baust ist absolute Spitze, mit gewaltigem Durchhaltevermögen.

    Ich habe alles schon länger verfolgt, da ich die Mühle schon oft gesehen habe, auch von der Wasserseite aus! Kennt die Fam. Müller-Scheeßel eigentlich, was Du da zauberst?


    Schöne Grüße und ein schönes Weihnachtsfest wünscht


    Reinhard

  • Hallo Reinhard,


    Der heutige Inhaber der Mühle wurde bereits sehr früh durch jemanden, der auch dieses Forum kennt oder sogar Mitglied ist, über meine Bauarbeiten informiert.


    Darauf ist er auch Mitglied dieses Forums geworden, nur um in der Lage zu sein mir einen P.N. zu schicken. In diesem Nachricht lud er mich ein um die Mühle zu besuchen.


    Diese Einladung habe ich natürlich angenommen und mit einem Modellbahnfreund (der auch dabei sein wird in Osterholz) bin ich an einem Freitag in September 2017 (????) hin gefahren. Wir haben dann am nächsten Tag und Sonntagsmorgen viele, viele, sehr viele Bilder der Mühle und direkter Umgebung gemacht. Sowohl draussen als drinnen. Diese Bilder sind bis Heute eine Fundgrube für Details, die ich beim Nachbau benutzen kann. Leider war der Inhaber selbst abwesend, aber ich habe seine Mutter gesprochen.


    Ich weiss nicht ob er noch hier ins Forum hinein schaut. Er ist ein sehr beschäftigter Mensch. Mmmm.. vielleicht kann ich dieser P.N. zurück finden und ihm auf Osterholz aufmerksam machen.... Mal sehen ob das klappt.


    Edit: Gerade mal nach geschaut, aber seine P.N. Konnte ichnicht zurück finden. Warscheinlich ist dieser Nachricht beim grossen Update dieses Forums vor ein paar Jahren verloren gegangen???


    Danke für deine Antwort/Frage!


    Gruss,

    Walter

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