Die Scheesseler Mühle bekommt einen Gleisanschluss (Geschichte in vielen Teilen)

  • Bau mit Papier, Holz und Schaumstoff, es geht weiter mit der Mühle (Teil 70, Fenster- und Türrahmen verklebt)


    Hallo liebe Forumsmitglieder und -leser,


    Gerade habe ich alle Fenster- und Türrahmen des Hauptgebäudes verklebt. Wie schon vorher gesagt, habe ich dasselbe Verfahren benutzt, wie bei den beiden anderen Gebäudeteilen. Keine spektakuläre Sachen also.


    Bei dieses Gebäudeteil habe ich mich dafür entschieden um auch die Türe eine 3D-Nachbildung zu geben. Bei dem anderem Teil, was schon fertig ist, haben die Türe keine Egge nachgebildet bekommen. Warum? Nicht an gedacht? Oder weil ich jetzt mehr und gute Erfahrungen mit den Fenster gemacht habe und mich deshalb jetzt zutraue um auch die Türe so zu behandeln?


    Die Türen waren ein Bisschen mehr herausforderlich als die Fenster, weil die viel grössere Eggen haben: statt 2,5 mm haben sie 8 mm Tiefe. Warum 8 mm und nicht 7 mm oder 9 mm? Weil 8 * 45 macht 360 mm. Und das kommt fast überein mit den etwa 355 mm die ich bei der Mühle aufgemessen habe:


    44260652lm.jpg



    Für die Türe hab ich eine etwas abweichende Prozedur benutzt, als für die Fenster.


    Hier sieht man das ganze Ensemble:


    44260653yo.jpg


    Die drei Türe im 3D-Druckverfahren hergestellt, die zusätzliche Abdrücke der Fenster und Türe. Die horizontale Streifen bei jedem Fenster und Tür, sind die Streifen die oben und unten in der Egge geklebt werden. Und ganz oben das Teil wo die drei Türe “eingebaut” werden müssen.


    Hier ist ein aufgeklebter Tür zu sehen:


    44260673tx.jpg


    Deutlich höher als die Fenster. Die Egge muss noch verklebt werden. Das geschieht durch die Streifen im Innern des Fensters uder Türes nach Innen zu falten und mit dem 3D-Druck zu verkleben (Sekundenkleber, Gel). Was gut zu sehen ist, ist dass die Streifen für die Ober- und Unterseite recht kurz geraten, eben weil durch die 8 mm Tiefe. Zu kurz nach meiner Geschmack.


    An der Bildseite sieht dieser kurzer Streifen so aus:


    44260674ud.jpg


    Das fand ich nicht schön und habe die weggeschnitten und ersetzt durch nur ein langeres Exemplar. Bei den Fenster habe ich zuerst ein langeres zusätzliches Exemplar verklebt und danach die obere und untere Streifen darüber umgefaltet und verklebt.


    Die Türe bekommen also keine umgefaltene Streifen. Das Endresultat sieht dan so aus:


    44260675qp.jpg


    Was auffalt ist das die Kopfseiten der Mauer mit Zement zugeschmiert sind. Das ist in Wirklichkeit auch so.


    Und was mir noch auffiel bei den Abdrücken der Fenster und Türe, war das einer der Türe auch Fensterglas hat:


    44260676qc.jpg


    Das werde ich berücksichtigen beim Bau der Lichtkästchen. Dieser Tür bekommt auch eins.


    Es wird weiter gehen mit das Verkleben der Fenster- und Türabdrücke auf den 3D-Rahmen.


    Gruss,

    Walter

  • Bau mit Papier, Holz und Schaumstoff, es geht weiter mit der Mühle (Teil 71, Fenstersprossen blindiert)


    Hallo liebe Forumsmitglieder und -leser,


    Wie schon mal eher beschrieben, müssen die Fenstersprossen an der Rückseite des Papiers schwarz gemacht werden, damit später kein Licht durchtrete (dort wo die Sprossen sind).


    Als erster Schritt habe ich den Abdruck auf ein richtiges Fenster geklebt und an der andere Seite eine starke Lampe aufgestellt:


    44302492px.jpg


    An der Hinterseite des Abdrucks (weisser Seite) ist damit das Fenster zu sehen und ist es möglich um in den Ecken der Sprossen kleine Punkte mit einem Bleistift zu markieren (gut hinschauen!):


    44302493ds.jpg


    Danach werden die Punkte mit Bleistiftlinien verbunden und entstehen an der Rückseite die Muster der Sprossen der Fenster. Als nächstes mit einem dünnen schwarzer Filzstift die Sprosslinien überziehen, die Sprossen schwarz ausfüllen und zum Schluss den Rahmen der Fenster auch schwarz färben. Diese Arbeitsfolge ist im nächsten Bild zu sehen:


    44302494hz.jpg


    Übrigens, die Linien mit kleine Kreuzchen sind Schneidelinien. Entlang diese Linien werden die Fenster heraus geschneidet.


    Wenn die Fenster behandelt sind, sieht es an der Rückseite so aus:


    44302495mr.jpg


    Und das Endresultat an der Abdruckseite wird sichtbar, wenn ich den Abdruck wieder gegen einem Fensterglas halte und das Licht der Sonne hindurch scheint. Deutlich zu sehen ist dass wo die Sprossen sind, kein Licht hindurch tretet


    44302496ih.jpg




    Weil das Haputgebäude gross ist und im Vergleich mit den anderen Gebäudeteilen viel mehr Fenster hat, habe ich doch mehrere Stunden gebraucht um alle Fenster (und dieses Mal auch Türe) so zu bearbeiten.


    Nächster Schritte sind Ausschneiden und Aufkleben.



    Gruss,


    Walter

  • Bau mit Papier, Holz und Schaumstoff, es geht weiter mit der Mühle (Teil 72, Fensterabdrücke verklebt mit den Fensterrahmen)


    Hallo liebe Forumsmitglieder und -leser,


    Wie vorher gesagt, waren die nächste Arbeiten das Ausschneiden der Fenster- und Türabdrücke und diese dann auf den Fensterrahmen kleben.


    In erster Hinsicht eine einfache Arbeit: schneiden, kleben, fertig. In zweiter Hinsicht nicht. Den das ausgeschnittetes Teil soll gefälligst nicht grösser als den Fensterrahmen sein, denn sonst muss mann das Herausragende wegschneiden, wobei die Gefahr besteht dass mann mit dem Messer ausrutscht und durch den Hauptabbildung schneidet. Ich muss nicht daran denken! Kann ich von Vorne anfangen mit diesem Abdruck….


    Und vor dem Kleben soll die genaue Position ermittelt sein und so viel wie möglich festgelegt/fixiert. Warum? Weil das Verschieben des Fensterabdrucks auf ein bereits mit Kleber versehenen Rahmen dazu leiten kann, dass der Kleber sich zu breit verteilt und später an der Vorderseite sichtbar ist. Und das (Klebereste) sieht nicht so schön aus. Deshalb benutze ich erstmal zwei Stückchen Klebeband um den Auschnitt probeweise zu fixieren.


    Hier ein Bild eines herausgeschnittenes Fenster:


    44373053ca.jpg


    Oben und unten habe ich mehr Raum gelassen, damit Flächen entstehen wo ich den Klebeband anbringen kann ohne dass später beim entfernen versehentlich die angebrachte schwarze Farbe mitgenommen wird oder -schlimmer- einen Schicht des Papiers. Hier habe ich die beide Klebebände angebracht:


    44373055oc.jpg


    Aber bevor das Ausschneiden habe ich noch zwei Faltlinien (oben eine und unten eine) mit Bleistift angebracht und nachgezogen mit einen kleine Schraubendreher, damit ich diese Flächen umfalten kann und danach leichter und ohne Gefahr die Hauptabdruck zu beschädigen , abschneiden kann:


    44373057yf.jpg


    Die Genaue Position ermittele ich durch das Fenster mit dem Klebeband vorläufich an zu bringen, die Sache um zu drehen und zu sehen ob es gut ist.


    44373059jz.jpg


    Wenn nicht, das Fenster etwas verschieben und nochmals fixieren und kontrollieren. Diese Prozedur wiederhole ich so lange wie nötig. Meistens war einmal korrigieren genug.


    Wenn ich die genaue Position ermittelt habe, falte ich das Fenster zurück und bringe Kleber auf den Fensterrahmen an:


    44373060pq.jpg


    Danach zurückfalten, andrücken und trocknen lassen. Wenn das Fenster gut genug haftet, falte ich die beiden weissen Flächen entlang den Faltlinien um:


    44373062mg.jpg


    Und schneide sie ab:


    44373063gu.jpg


    Und wenn alle Tür- und Fensterabdrücke verklebt sind, sieht die Rückseite so aus:


    44373064xj.jpg


    Zu sehen ist, dass einer der Türe auch Sprossen und Glas hat. Wie vorher vresprochen, habe ich das berücksichtigt.


    Wo jetzt alle Türe und Fenster verklebt sind, bricht jetzt die Zeit des Zusammenbaus an. Das heisst, das Anbringen des inneren Rückengrates: einen Rahmen, Gerüst aus Holz und 3D-Druck, angebracht an der Innenseite des Gebäudes. Den der Abdruck von sich alleine ist nicht stark und steif genug um selbständig stehen zu bleiben.



    Gruss,


    Walter

  • Hoi Walter


    Will weder meinen Beitragszähler hochschrauben, noch dir irgendwie schmeicheln. Muss dir aber einfach mal ein Generalkompliment machen für die Virtuosität, wie du mit den simplen Materialien Papier und Karton umgehst und was du damit für eine verblüffend echte Wirkung erzielst. Ganz grosses Kino, Respekt.


    Gruss Barni

  • Hoi Walter


    Will weder meinen Beitragszähler hochschrauben, noch dir irgendwie schmeicheln. Muss dir aber einfach mal ein Generalkompliment machen für die Virtuosität, wie du mit den simplen Materialien Papier und Karton umgehst und was du damit für eine verblüffend echte Wirkung erzielst. Ganz grosses Kino, Respekt.


    Gruss Barni

    Hallo Barni,


    Erstmals vielen Dank für Dein grosses Kino. Die nächste Vorführungen werden bestimmt kommen :)


    Ehrlichheitshalber muss ich Dir gestehen, dass z.B. 3D-Entwurf, 3D-Drucken (lassen) und -Verarbeitung nicht simpel (einfach) sind, obwohl es vielleicht so ausssieht.


    Und ja, Papier und Karton (Pappe) sind einfache Materialen ( mit ihren eigenen Tücken). Und wass mann damit erzeugen kann, zeige nicht nur ich, sondern viele andere Forummitglieder. Das ist wichtig, damit viele Modellbahner (Spur-0-ler) Anregungen, Ideen oder Bastelhinweise bekommen.


    Aber nochmals: Danke für Dein Kompliment


    Gruss,

    Walter

  • Bau mit Papier, Holz und Schaumstoff, es geht weiter mit der Mühle (Teil 73, Das 3D-Skelet)


    Hallo liebe Forumsmitglieder und -leser,


    In den Beiträge 229, 230, 231, 232, 233 (Oktober, November 2019!)



    ist zu lesen wie ich ein Teil des inneren Rahmens in 3D gezeichnet habe und es in 3D ausdrucken habe lassen. Und als mein Nachbar mir diese Teile übergeben hatte, so etwa November 2019, habe ich sie angenommen, zur Seite gelegt und haben wir ein Paar Bierchen getrunken.


    Und bis jetzt habe ich diese Teile nicht berührt, sondern nur mitgenommen während den Umzug in der neue Wohnung und dort lagen sie auch noch fast 10 Monaten “herum”, zu warten auf ihren Einsatz.


    Dieser Einsatz ist erst möglich wenn die Fensterrahmen angebracht und die Fensterabdrücke damit verklebt sind. Und jetzt ist es endlich so weit!


    Vielleicht hätte ich meine eigen Beiträge erst zurück lesen sollen, aber ich war irgendwie ein Bisschen faul. Deshalb habe ich die Teile ausgepackt und habe einfach angefangen sie zu passen. Angefangen habe ich mit, was sich später zeigte, die obere Hälfte:


    44374754hi.jpg


    Während ich die Teile inder Hand nam und versuchte irgendwelche Teile zusammen zu passen, kamen die Erinnerungen an den Entwurf und warum ich die Teil so geformt hatte, wieder nach oben treiben. Nach ein wenig fummeln konnte ich das Oberteil probehaft (mit Klebeband) zusammen stellen:


    44374755fp.jpg


    Leider ist auf dem BIld nicht oder höchstens schlecht zu sehen dass der Grundriss ein Parallelogramm ist. Das war eben der Grund um es in #D-druck anfertigen zu lassen.


    Nach diesem Erfolg began ich gleich an dem Zusammenbau des grösseres Unterbaus:


    44374756qh.jpg


    Hier war der Zusammenbau eigentlich einfacher, wegen die Stützen und die Ausparungen für den Fenster. Und ich wusste, dass am Boden, dort wo die Ausstromöffnung sich befindet, ich keine Querverbindung dimensioniert hatte. Das gab eigentlich viel mehr Anweisungen wie die Teile zusammen passen sollten. Da war ich relativ schneller mit dem Aufbau. Und weil dei beiden Teile auf einander plaziert werden, habe ich das gleich versucht: 44374757qh.jpg


    Es passt. Vielleicht noch hier und da etwas nacharbeiten, also überflüssiges Material entfernen, ein Bisschen schleifen, aber dan wird es bestimmt genau passen.


    Und weil das 3D-Skelet nun da war konnte ich die Versuchung nicht widerstehen um das Skelet und den Abdruck mit verklebte Fensterrahmen und Fenster zusammen zu bringen: eine Stellprobe also.


    Erstmals richtig lose:


    44374758hn.jpg


    44374759dp.jpg


    Und danach habe ich den Abdruck um das Skelet herum gefaltet und and zwei Stellen mit Klebeband zeitweilig fixiert:


    44374760ds.jpg


    44374761vw.jpg


    Gut zu sehen ist auch den realisierten 3D-Effekt der Fenster (siehe vorheriger Beitrag). Das erklärt alle Mühe die ich gesteckt habe in aufwendiger Bildbearbeitung, 3D-Zeichnen und 3D-Drucken.


    Wass ich von diesen Stellprobe lerne, ist dass ich vertrauen habe, dass das Skelet übereinstimmen wird mit dem Abdruck. Dafür sorgen die Zwischenstücken mit eingebautem Spiel. Eine kleine Herausforderung wird die Stabilisierung der Wände sein. Dafür müssen die gut zugänglich sein. Dann ist ein sofortiger völliger Zusammenbau keine Möglichkeit.


    Ich muss mich etwas kniffiges einfallen lassen.


    Gruss,


    Walter

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