Die Scheesseler Mühle bekommt einen Gleisanschluss (Geschichte in vielen Teilen)

  • Hallo liebe Forummitglieder und -Leser,


    Fallrohren werden mit Wandschellen an den Mauern befestigt. Das ist auch gut zu sehen bei der Scheeßeler Mühle selbst:



    Die möchte ich auch nachbilden, werden aber winzige Dinge. Das schwierigste dabei sind vielleicht die waagerecht ausstehende Teile der Schelle, dort wo die Schelle festgedreht wird. Aber versuchen kann ich es sowieso.
    Die Basisform habe ich aus ganz dünne Polystyrenstreifen (0,75 x 0,25mm) von Evergreen angefertigt. Die habe ich um ein Stück Elektrizitätsdraht gefalltet und verklebt:



    Das Ende wird später auf die richtige Länge gekürzt. Danach habe ich zwei, etwa 2mm lange Streifen abgeschnitten:



    Und mit Hilfe einer Pinzette waagerecht auf die Basisform geklebt:



    Mit der schwarze Zange habe ich die ausstehende Teile auf etwas weniger als 1mm gekürzt:



    Und um zu sehen wie es dann später mal aussehen wird (noch ungefärbt), habe ich es um/auf eine „Fallrohre“ geschoben:



    Es war ein Bisschen eine fummeliche Arbeit, aber ich glaube dass es, wenn es einmal mit der Fallrohre verklebt und gefärbt ist, gut aussehen wird.


    Die Innendurchmesser der Wandschelle gleicht den Außendurchmesser der Fallrohre und beträgt im Modell 3mm.


    Als Kleber habe ich Plastic Magic benutzt. Ein Produkt aus China (deluxematerials.com), aber gekauft bei meinem Mobahändler. Es ist ein Produkt dass die Kunststoffteile eigentlich verschmelzt. Nachteil dieser Flüssigkeit ist, dass wenn zu viel aufgebracht wird, der Kunststoff sich auflöst und man neu anfangen muss. Zweiter Nachteil ist, dass die verklebten Teile etwas spröde werden und ihre Elastizität verlieren. Übrigens, dieser Kleber habe ich auch für meine Brücken benutzt, da die auch aus Polystyrenprofilen aufgebaut sind.


    Ja, ja, ich weiß, die Fallrohren… Eine habe ich schon fertig, sei es ungefärbt. Aber darüber ein anderes Mal, sehr wahrscheinlich ins Neue Jahr, denn dieser Beitrag ist bereits am letzten Tag dieses Jahr hochgeladen. Deshalb: Happy Silvester! Alles Gute für das Neue Jahr und viele, viele schöne Modellbahnzeiten wünsche ich euch!


    Grüsse,
    Walter

  • Hallo liebe Forummitglieder und -Leser,


    Letzter Schritt in der Nachbildung der Regenwasserabwässerung ist das Herstellen der Fallrohren. Darüber handelt sich dieser Beitrag.


    Die Form und Lage der Fallrohren habe ich aus Bilder der Mühle entnommen. Nachdem ich ein Stück Elektrizitätsdraht gerade gemacht hatte, habe ich es in die richtige Form gebogen und auf die richtige Länge gekürzt. An der Oberseite habe ich etwa 1mm der Isolierung entfernt, damit das Rohr ins Loch des Kessels passt. Und dann mal eine kleine Stellprobe (fixiert mit Klebeband):



    Danach habe ich mit Stecknadeln die genaue Position der Wandschellen fixiert. Diese Stellen habe ich auch aus Bilder der wirklichen Mühle entnommen. Der Abstand zur Ecke beträgt an dieser Seite 5,5mm. Das ist günstig, denn in die Ecken befinden sich an der Innenseite des Gebäudes Holzleisten von 9x9mm. Das bedeutet das die Löcher der Wandschellen sich in diese Leisten befinden und damit Festigkeit bekommen. Hier sind dies Nadeln zu sehen:



    Mit einem feinem Handbohrer habe ich die Löcher erst mit 0,8mm vorgebohrt und dann nachgebohrt mit 1,2mm:




    Und natürlich probiert ob die Schelle passt. Und das tut sie. Der Stiel hat einen „Durchmesser“ von 0,75x1,0mm. Da bleibt 0,2 Spielraum übrig. Als Nächstes habe ich die Wandschellen um das Rohr geschoben und das Ganze montiert:



    Weil es gut war habe ich das Gebäude richtig auf seine „Beine“ gestellt und die Wandschellen mit dem Fallrohr mit Sekundenkleber verklebt. Dafür habe ich dünnflüssige Kleber benutzt, damit dieser Kleber sich zwischen Schelle und Rohr „saugt“:



    Danach habe ich Rohr samt Schellen gefärbt:



    Und zurück angebracht, ohne zu Kleben:



    Ich verklebe die Fallrohren absichtlich nicht, denn ich habe feststellen müssen, dass die Wandschellen empfindlich sind. Die kleine Teile brechen leicht ab. Aber eine Wandschelle lässt sich leicht wieder herstellen. Aber dafür muss das Fallrohr herausnehmbar sein und bleiben.


    Jetzt war die andere Seite dran. Als Vorbild für die Position des Rohrs und die Lage der Schellen habe ich dieses älteres Bild benutzt. Es gibt die Lage wieder bevor die Erweiterung nach rechts gebaut wurde:



    Auf einer Skizze habe ich die Lage der Schellen augezeichnet und ich habe Form und Länge des Rohrs verwirklicht:



    Hier habe ich dieselbe Arbeitsvorgang benutzt: Stecknadeln, bohren, probieren und verkleben der Schellen:



    Danach Farbe anbringen und montieren:



    Und damit ist die Abwässerung des Regenwassers bei diesem Gebäude im Grunde fertig. Muss noch verschmutzt werden und auf einige meiner Bilder der Mühle habe ich gesehen dass Gras in die Rinne wächst. Das kommt später.


    Mir gefällt meine Arbeit (selbstverständlich). Ich hoffe dass ich meine Vorgehensweise gut genug beschrieben habe, damit es -wenn man das möchte- nach zu ahmen ist.


    Gruss,
    Walter

  • Hallo liebe Forummitglieder und -Leser,


    Weil ich noch immer auf den 3D-drucken der Fenster warte, habe ich angefangen mit der Bekleidung des Daches.


    Das Dach dieses Gebäudeteils ist in Wirklichkeit bekleidet mit Teerpappe. An manchen Stellen verschmutzt durch Algen und anderes Grünzeug. Das möchte ich dann auch nachbilden.
    Aber erstmals den Basis anbringen. Dafür benutze ich Streifen Schleifpapier. Ich habe in dieses Forum gesucht nach welche Körnung am meisten verwendet wird. Und so bin ich auf eine Körnung von 240 gekommen. Hätte auch 200 oder 250 gewesen sein können, aber bei den Action konnte ich diese Körnung billig kaufen.


    Ich habe Streifen angefertigt und jeder Streife ist ein kleines Bisschen überlappend über den vorherige. Und so arbeite ich von Unten nach Oben und von Links nach Rechts.





    Für die Breite der Streifen habe ich etwa 22mm genommen, mal mehr, mal weniger. Die Länge ergibt sich aus die gegebene Abmessungen der Dachteile, aber nie länger als 12cm.


    Ich habe bemerkt dass ein absolut scharfes Messer notwendig ist um an den Randen der Streifen Abbrüche der Kornschicht zu vermeiden. Deshalb habe ich schon mehrmals die Klinge gewechselt.
    Und so komme ich doch langsam voran.


    Morgen nach Hagen, neugierig nach den Umbau der Modellbahn von Ruhr-Lenne.


    Gruss,
    Walter

  • Hallo Walter,


    ich halte das für museumsreif, was Du baust, alle Achtung! Bewunderung auch für Deine Energie, wie Du Dein Projekt durchziehst!
    Ich versuche ja auch immer, möglichst vorbildgerecht und fachlich korrekt zu bauen, was nicht immer gelingt.
    Nebenbei bemerkt: Die Balkenköpfe an den Dachtraufen nennt man in Deutschland Sparren, die bis zum First durchgehen. Sie liegen auf den Pfetten, die über die gesamte Dachlänge durchgehen und an den Giebeln als Balkenköpfe sichtbar werden. Der letzte Sparren, der außen vor dem Mauerwerk liegt und darum vollständig sichtbar ist, wird Ortgangsparren genannt. Die Pfetten werden wiederum im Gebäudeinneren durch Stuhlkonstruktionen abgestützt und ausgesteift, da gibt es ganz unterschiedliche Bauarten. Daraus haben sich die Dachbinder entwickelt, die aber hauptsächlich aus Stahlprofilen hergestellt und vernietet und verschraubt wurden. Im Holzbau sind solche Dachbinder eher selten und erst sehr spät gebaut worden, weil Metallbauteile in dauernd stehenden Gebäuden (Dauerbauten) an sich nicht oder nur mit besonderen Maßnahmen zulässig sind. Heutzutage werden Holztragwerke viel mit Stahlbauteilen verbunden - als Statiker halte ich sehr wenig davon. In Holland wird übrigens ganz ähnlich wie in Deutschland gebaut.
    Bei deiner Mühle wäre es für mich als Statiker sehr interessant, auch das Dachtragwerk, das sind unter anderem die Pfettenstühle, die Pfetten und Sparren, das ganze Fachwerk etc., vollständig und vorbildgerecht nachzubauen, aber das wäe schon etwas für Bauarchäologen, ist doch die Mühle in ihrem Leben bestimmt dutzendfach umgebaut und erweitert worden.


    Anerkennende Grüße von
    Reinhold

  • Hallo Reinhold,


    Erstmals danke für so viel Lob! Es macht einfach Spass um dieses Gebäude nach zu bauen. Mit jedem Schritt kommt der Bau weiter voran. Manchmal grössere, aber oft kleinere Schritte.


    Auch Danke für deine Erklärung der verschiedene "Holzteilen". Obwohl ich selbst für Ziviltechniker gelernt habe, finde ich es trotzdem schwierig alles zu verstehen. Es sind halt sehr fachtypische Namen, benutzt von Fachleute in diesem Bereich. Aber ich glauve ich habe eine Ahnung.


    Das ich nicht das Innere der mühle nachbilde hat damit zu tun, dass die Mühle "nur" Scenery ist. Meine Modellbahn hat als Ziel ein angekleidetes Rangierspiel zu sein, nicht um die Mühle völlich nach zu bauen. Aber ich möchte hier gerne ein paar Bilder hinstellen, damit Du eine idee bekommst wie es im Innern der Mühle aussieht.





    Gruss,
    Walter

  • Hallo Walter,


    schönen Dank für die Fotos vom "Innenleben" des Mühlengebäudes - herrlich, dieser Verhau! Die ausgestemmten Schlitze in einigen Sparren zeigen, dass diese Hölzer ursprünglich einem anderen Zweck dienten und beweisen meine Annahme, daß bereits Generationen von Bauherren immer wieder etwas umgebaut haben und das häufig nicht fachgerecht. Und daß Du nicht das Innere der Mühle nachbildest, ist doch völlig in Ordnung! Wie auch, das wäre im wahrsten Sinne eine Sysiphusarbeit - sie würde nie fertig! Aber es ist manchmal von Vorteil, wenn man weiß, was die Bauteile, von denen man von außen nur kleine Teile sieht, für einen Zweck haben. Ich werde mir bei Gelegenheit die Mühle mal ansehen, die liegt ja nicht so weit von Hamburg entfernt.


    Übrigens muß ich beim Betrachten deiner Arbeit oft an dieses Projekt denken: http://www.buntbahn.de/modellbau/viewtopic.php?t=6691 . Bewundernswert die Energie und Ausdauer, die der gute Frithjof da zeigt und das Projekt geht schon fast 13 Jahre! In diesem Sinne, frisch an die Arbeit!


    Gruß Reinhold


    p.s.: Kann man die Mühle in Gießen sehen?

  • Hallo Reinhard,


    Die Mühle hat ihre eigene Internetseiten: http://www.scheesseler-muehle.de


    Als ich da war, fand dort eine Art Kunst- oder Handwerksmarkt statt. So viel ich weiss werden die öfters organisiert. Und es gibt ein Förderverein. Vielleicht organisieren sie Besichtigungen.


    Aber wärend so einen Markt ist mann in der Lage um das ganze Gebäude zu durchqueren. Und auch die Lage der Mühle ist schön.


    Gruss,
    Walter

  • Hallo liebe Forummitglieder und -Leser,


    Dies Woche hatte ich Zeit um weiter an dem Dach zu arbeiten. Und ich habe es jetzt ganz mit „Teerpappe“ bekleidet.
    Straßenseite des Gebäudes:



    Und noch nicht ganz fertig (vorne rechts):



    Mit Dachafbau, Straßenseite:



    Mit Dachaufbau, Wasserseite:



    Natürlich ist das Dach no zu schwarz. Außerdem blinken die Körnchen manchmal ins Licht. Es braucht deshalb noch eine Nachbehandlung. Es soll ohnehin leichter, also grauer und matter werden. Und Mutter Natur hat auch hier zugeschlagen. Auf der Pappe wachsen Moos und Algen. Also nicht nur grauer, sondern an manche stellen auch etwas grüner.
    Hier ein paar Bilder der Mühle die zeigen was ich meine:




    Das letzt Bild dieser Beitrag zeigt das die Pappe einfach um das Holz gefalten ist. Das ist der Fall bei der Wasserseite (keine Regenrinne) und die beiden Seitenmauer:



    Damit habe ich beim Bekleiden meines Modell Rechnung gehalten.
    Inzwischen habe ich auf einige Bilder der Mühle entdeckt das es unter dem Dach Schwalbenniste gibt. Die möchte ich auch nachbilden.


    Gruß,
    Walter

  • Hallo liebe Forummitglieder und -Leser,


    Wie gesagt gibt es unter dem Dach der Mühle an manchen Stellen Schwalbennisten:



    An der Oberseite des Fensters "gut" zu sehen (die dunckle Halbkugeln unterm Dach, zwischen den Balken).


    Ich kenne die selbst noch aus meiner Kindheit. Sie befanden sich an einer vergleichbaren Stelle an der Wohnung meiner Großmutter. Aber Sie war damals nicht so begeistert von diesen kleinen Vögel, denn sie bekleckerten den Gehweg. Und die möchte Sie so sauber wie möglich halten. Jeden Samstag wurde geputzt und gereinigt, damit Sonntags als blitz und blank war. Die Niste hat Sie dann öfters mit einen langen Stock entfernt.


    Glücklich ist man jetzt nicht mehr so feindlich gegen diese nützliche Vögel und schützt sie und ihre Nisten. Froh war ich während meine Ferien dieser Sommer. Ich war (in de Nähe von) Besalú im Norden von Katalonien. Es ist ein sehr schönen kleinen mittelalterlichen Stadt mit unter Anderem auch einen gemütlichen Platz wo man gut Tapas essen kann. Als ich das mit meiner Familie machte, fiel mir auf wie viel Schwalben herum flogen. Und als ich hoch schaute, sah ich dutzende Niste beim Dachrand:



    Hier ein Detailausschnitt:



    Es hat mich Spaß gemacht sie auf der Suche nach Futter zu beobachten. Dabei dachte ich: Bitte fresse alle Mücken auf! Ich muss aber gestehen dass ich nach ein paar Bierchen (es war sehr warm und das örtlich gebraute Bier sehr lecker und vor allem kühl) die einzelne Flugbewegungen nicht mehr gut folgen konnte und eher ein bisschen schwindlig davon wurde. Dann habe ich einfach aufgehört nach oben zu schauen.


    Zurück zur Mühle. Auf das erste Bild sinf vier Niste an der Wasserseite des Gebäudes zu entdecken. Ich habe das Bild absichtlich heller gemacht, damit sie ein Bisschen vorgehoben werden.
    An der Straßenseite habe ich nur eine Niste gefunden, rechts unten im Bild:



    Die Nachbildung der Niste
    Wenn man eine Niste näher betrachtet, sieht man das es aufgebaut ist aus feuchte Erde und Ton, vermischt mit pflanzige Fasern, die, wenn ausgetrocknet, einen festen Unterkunft für die Jungen bilden.
    Es lag also Nahe um auch Ton zu verwenden. Aber was denn mit den Fasern? Deshalb habe ich mich für Toilettenpapier entschieden. Wenn feucht, lässt sich das zu einen glatten Form zusammen pressen, aber mit weniger Druck bleiben die Papierfasern sichtbar.


    Angefangen habe ich mit dem Farben des Papiers. Dafür habe ich Filzstift benutzt. Nach etwa vier Versuche hatte ich die Farbe gefunden die mich am meisten gefiel.
    Das Toilettenpapier lässt sich sehr leicht farben. Für eine Niste färbte ich eine Fläche von etwa 2 x 2cm:



    Das gefärbte Papier habe ich danach mehr oder weniger zerknüllt und mit wenig Holzkleber vermischt. Mit Hilfe von Zahnstocher habe ich die Niste geformt. Als vorübergehendes Nistort habe ich eine Bretterstützte aus Kunststoff benutzt. Kunststoff weil eben Holzkleber darauf nich haftet:




    Bis zur Verwendung habe ich die Niste dort gelassen. Mit einer Pinzette habe ich die Niste gelöst, die flache Seite mit ein Tüpfchen Holzkleber versehen und danach so gut wie möglich an die gleiche Stellen angebracht, wie auf den Bilder der Mühle sichtbar ist. Wasserseite:



    Und Straßenseite:



    Zum Schluss noch ein Bild der benutzte Materialen:



    Es hat sich wieder gezeigt, dass mein Besuch an der Scheesseler Mühle sich gelohnt hat. Die viele Bilder die ich damals (September 2017) gemacht habe, halfen mir auch dieses Mal bei einer vorbildnahen Nachbau der Mühle, im diesem Fall mit der Nachbildung der Schwalbenniste.


    Gruß,
    Walter

  • Hallo liebe Forummitglieder und -Leser,


    fast vergessen: die Abmessungen der Nisten in Modell. Also, Breite etwa 4,5 bis 5,5mm. Höhe etwa 4mm. Dicke (also nach Vorne hinausragend) etwa 3 bis 4mm. Verhältnismässig wie auf den Bildern. Nicht zo gross, nicht zu klein. Ein Bisschen mit Gefühl.


    Und mit dem Zahnstocher oben eine Andeutung zur Eingang machen.


    Gruss,
    Walter

  • Hallo liebe Forummitglieder und –Leser,


    Nicht immer laufen Sachen wie mann gerne möchte. Ich warte noch immer auf meine 3D-Fensterrahmen. Die Ursache ist leider nicht erfreulich. Mit der Mühle geht es deshalb jetzt noch nicht weiter. Aber faulenzen möchte ich auch nicht.


    Deshalb habe ich mich gefragt was ich so alles noch machen kann um die Wartezeit nützlich zu benutzen. Und da gab es doch mehr als ich dachte.


    Zum Beispiel den Güterschuppen: Einen Bockkran muss noch angefertigt werden, die Inneneinrichtung, sämtliche LED-Leuchten müssen angeschlossen werden und das provisorische Dach kann fertig gestellt werden.
    Aber angefangen habe ich mit Modellpflege. Und zwa habe ich mein erstes Gebäude, die Schreinerei, etwas hübscher gemacht.


    Modellpflege
    Die Schreinerei war für mich eigentlich nur ein Versuch, eine Übung: Mal sehen ob und was dabei heraus kommt. So habe ich es auch beschrieben in meinem 4. Beitrag (am 3. April 2017) in dieser Faden. Ich hatte nie die Absicht um dieses Gebäude einen Platz auf meiner Modellbahn zu geben. Deshalb habe ich nicht so viele Details angebracht.


    Mitlerweile war dieses Gebäude voriges Jahr in Giessen zu sehen. Und beim Verlegen der Pflastersteine habe ich die Lage und Abmessungen dieses Probegebäude mit hinein bezogen. Und damit habe ich mehr oder weniger bewusst oder unbewusst den Status dieses Gebäudes aufgewertet von vorübergehend nach permanent.


    Jetzt habe ich bewusst entschieden, dass ich dieses Gebäude behalten werde. Weil es mein Erstling ist, weil es –finde ich- doch gut aussieht und es passt zu meiner Anlage. Obwohl ich jetzt dieses Gebäude anders gestalten würde, bin ich der Meinung dass die Entwicklung meiner Bastelfähigkeiten sichtbar sein darf. Eben noch etwas zum Fachsimpeln während einer Ausstellung.


    Deshalb habe ich mir überlegt ob es noch irgendwas zu verbessern gibt, damit es etwas hübscher wird. Ich habe vier mögliche Verbesserungen gefunden:
    Erstens ein konstruktieve. Die lange Wände fehlten Versteifungen. Deshalb waren die ein Bisschen nach Innen gezogen, mit als Resultat –glücklich nicht direkt sichtbare- leicht gebogene Wände.


    Zweitens, wenn man das Gebäude in der Hand nehmt und auf den Kopf dreht, sieht man Teile der graue Pappe, die als Unterlage für das Dach dient. Eigentlich sollten dort Bretter sichtbar sein.


    Drittens, wenn es regnet, dann bekommen die Leute die durch die Tür in dem langen Wand hinein oder hinaus gehen, sofort einen nassen Kopf (und Hemd und Jacke und…), weil das Wasser dort ungehindert nach unten fliessen kann.


    Und zum Schluss: die sichtbare Enden der Dachbinden. Die fehlen noch.


    Gerade Wände
    Um die leicht gebogene Wände gerade zu bekommen, genügten vier Holzleisten, die zwischen den Säulen in den Ecken geklebt wurden.
    Das erste Bild zeigt die langen Leisten als sie gerade an der Unterseite verklebt wurden:



    Gut zu sehen ist der Streifen graue Pappe zwischen Mauer und Unterseite des Daches. Das Endresultat der konstruktive Versteifung zeigt dieses Bild:



    Bretter statt Pappe
    Eigentlich ist diese Verbesserung überflüssig. Höchstwarscheinlich wird kein Besucher, kein Rangierer, kein Fotografen das Fehlen der Dachbretter sehen. Es sei denn man geht auf den Knieen oder benutzt einen Spiegel. Es fällt nur auf wenn man das Modell in der Hand nehmt und umdreht. Und trotzdem möchte ich diese Verbesserung durchführen. Sie kommt hervor aus meine Erfahrungen.


    Ich habe 2,5mm breite Furnierstreifen benutzt. Angefangen habe ich mit den Bretter an den langen Seiten. Danach habe ich mit kurze Streifen die sichtbare Pappe an den Kopfseiten des Gebäudes bekleidet:




    Die Länge der kürzen Streifen habe ich jedesmal vor Ort ermittelt. Und wenn man ganz genau hinschaut sieht man rechtsoben noch etwas davon wenn das Gebäude aufrecht steht:



    Trockene Köpfe
    Damit die Benutzer des Gebäudes es etwas bequemer haben wenn es regnet, habe ich eine kleine Regenrinne oberhalb der Tür angebracht. Dort wo die Tür sich dreht ist die Rinne offen gelassen, dort wo die Öffnung entsteht ist sie abgeschlossen. Damit kann das Wasser nur dort abfliessen wo nicht direkt Körperteile das Gebäude verlassen. Die Anfertigungsweise ist die Gleiche wie bei der Mühle:




    Sichtbare Dachbinde-Enden
    Weil ich eben die Mühle nachbaue habe ich gelernt dass es sichtbare Dichbindebeendungen gibt. Die habe ich dan hier auch angebracht. Ich habe dafür ein Leistschen von 3x3mm in Durchschnitt genommen. Das Ende habe ich dan halbrund gefeilt und danach mit einer Länge von 3mm abgesägt:



    Davon brauchte ich 20 Stück. Die habe ich dan auf das Gebäude geklebt:




    Und zum Schluss musste ich noch die sichtbare Teile an den Gebäudeköpfe anbringen:



    Endresultat
    Das Endresultat der Modellpflege sieht so aus:



    Und um diese Bild zu machen, habe ich das Model lam Tischrand plaziert und bin auf die Knieen gegangen(!) damit ich es schräg nach oben fotografieren konnte :)
    Hier noch zwei Bilder bevor der Modellpflege zum Vergleich:




    Fazit
    Ich bin selbst mehr als zufrieden mit diesem Resultat. Ich finde dass das Gebäude einen richtigen Update bekommen hat und jetzt viel besser aussieht. Ich traue mich es ohne Beschwärden einen definitiven Platz auf meiner Analage zu geben.
    In diesem Fall hat das unvorhersehbare Warten sich gelohnt.


    Gruss,
    Walter

  • Hallo liebe Forummitglieder und -Leser,


    Obwohl nicht spektakulär, aber trotzdem sehr wichtig! Die übrige 3D-Druckteile sind da!


    Ich habe mal nachgeschaut wann ich die Datei ursprünglich angeliefert hatte: am 11. Oktober 2019. Und in der ersten Woche Märzs habe ich mitgeteilt dass ich mich entschlossen hatte um einen anderen Bereitwilligen zu finden die die Teile drucken möchte. Resultat war dass ich am 15. März alle übrige Teile bekommen habe. So ein Glück und so schnell! Aber, zurück schauend, habe ich also 6 Monate Verzögerung gehabt.


    Hier mal ein Paar Bilder der gelieferten Teilen:





    Also, jetzt geht kann es lossgehen! Oder…?
    Hmmm… Corona. Corona? Kein Unbekannter oder?


    Ich arbeite seit gestern so viel wie möglich zu Hause. Aber da brauche ich noch die richtige Bilanz zu finden zwischen Arbeit und Freizeit. Wie so denn? Weil ich gerade jetzt meine Beziehung, Mitleidenschaft zur Arbeit zeigen möchte!? Deshalb Gesternabend noch gearbeitet. Es soll alles so viel wie möglich weitergehen….


    So viel ich weiss, ist es bei euch jetzt noch schlimmer als bei uns: alle nicht-wichtige Laden müssen zu machen.


    Aber ich hoffe und denke, dass ich mich bald gewöhnen wird an dieser ungewöhnlichen Situation und auch wieder Zeit finde um zu Basteln.


    Aber sehen wird ihr es nur können mittels meine Berichte, befürchtige ich. Ich denke dass wir noch eine ganze lange Weile durch dieses Virus behindert werden um sicher zusammen zu kommen.


    Wenn unser Kanzler sagt dass etwa 40 bis 50 Prozent unserer Bevölkerung infiziert wird, dann sprechen wir über etwa 7.000.000 Holländer. Der heutige offiziele Zähler steht bei uns auf etwa 1600 Infizierten……… Dann haben wir noch etwas bevor uns, bis wir wieder uns frei bewegen können…


    Damit wird dieses Forum wichtiger. Um Kontakt mit einander zu halten.


    Biite bleib Gesund!!!!!


    Gruss,
    Walter

  • Hallo liebe Forummitglieder und – Leser,


    Es ist eine Weile her dass ich berichtet habe. Ich musste mich an der neue Situation gewöhnen. An der Tatsache dass ich jetzt fast völlig von zu Hause arbeite und deshalb neigte um auch noch Abends weiter zu arbeiten. Außerdem hat alles rundum des Virus mir am Anfang auch ein Bisschen die Laune zum Basteln weggenommen. Resultat war jedenfalls dass meine Produktivität in Richtung Modellbahn erheblich niedriger war.
    Aber jetzt geht es besser. Habe mich mehr oder weniger an die neue Lage gewöhnt. Und da kam auch die Laune zum Basteln zurück.


    Also, der Güterschuppen. Er ist noch nicht fertig. Beleuchtung soll noch angebracht werden, das Dach muss auch seine endgültige Gestaltung bekommen, Regenrinnen kommen auch noch hinzu, usw.
    Aber an erster Stelle kommt die Beleuchtung. Erst danach kommen Dach und andere Sachen an der Reihe.


    Es gibt drei Lichtgruppen: Außenbeleuchtung an der Gleisseite, Außenbeleuchtung an der Straßenseite und die Innenbeleuchtung. Die Außenbeleuchtung besteht aus Wandarmaturen, die Innenbeleuchtung aus Hängelampen.


    Voraussetzung bei der Realisirung war erstens, dass die Leuchten alle austauschbar sind und zweitens dass der Anschluss mit der Stromversorgung trennbar ist.
    Obwohl LED-Leuchten lange halten, könnte eine oder andere Lampe trotzdem früher als gewolt kaputt gehen. Es ist halt billige China-Ware. Ich habe aber noch Ersatzexemplare und deshalb verlangte ich die Austauschbarkeit. Die habe realisiert mittels kleine Steckverbindungen.


    Rechts unten im nächsten Bild sind die kleine Stecker sichtbar. Einer von beiden habe ich mit etwas roter Farbe angetüpft, weil es der Plus ist. Für jede Wandlampe habe ich bei diesen Stecker den Plus mit Rot markiert.



    Auch sichtbar rechts daneben, die lange Leitung mit den Gegenstecker. Auch die habe ich auf einer Seite mit Rot angetüpft. Diese Leitung besteht aus dünner Blumenbinddraht. Sie muss noch an ihrer endgültiger Position angebracht werden.


    Bei der Innenbeleuchtung habe ich bereits die Drosseln angebracht. Hier ist das etwas besser sichtbar:



    Ich habe also drei Leitungen, jede mit einem Plus und einem Minus und brauche also ingesamt sechs trenbare Verbindungen mit der Stromversorgung unter dem Modulkasten. Dazu habe ich die drei Leitungsparen nach Außen geführt, durch den Seitenmauer. Und da habe ich sechs größere Stecker angebracht. Das zeigt nächstes Bild:



    Die müssen natürlich kaschiert werden. Und weil ich bei meinem ersten Besuch an Giessen in 2018 ein kleiner Schuppenbausatz (SNM-Magazin) gekauft habe, dachte ich, dass das genau die Lösung sein könnte.
    Das Heft womit dieser Schuppen kam hatte ich auch gleich dazu gekauft, damit ich die Bauanleitung hatte:



    Nach sorgfaltiges Trennen der Teile stellt ich fest dass es mir nicht gelingen würde um dieser Schuppen auf gezeigte Weise richtig und schön zu verkleben. Deshalb habe ich erstmals Hilfleistchen angebracht, die für zusätzliche Klebeoberfläche sorgen und auch besseren Halt geben:




    Ach ja, ich habe ein kleines Stückchen aus der Grundplatte gesägt, weil später der kleiner Schuppen gegen den Mauer des großen Schuppens geschoben wird und da muss dann Raum für die Kabel, die aus den Boden heraus kommen, sein. Fast völlig geklebt sieht es so aus:



    Ich habe es lackiert mit transparente braune Beize, damit das Holz besser aussieht. Für das Dach musste ich eine eigene Lösung finden, denn der war nicht im Bausatz enthalten. Ich habe mich entschieden für ein Bretterdach, einfach weil ich noch genügend dünne Furnierstreifen hatte:




    Und fertig, mit Tür, präsentiert sich mein Version dieses niedlichen Bausatzes:



    Der Tür bekommt später noch eine Türklinke von Addie. Hier nochmal die Innenseite des völlig geklebte und gefärbte Modells:



    Genauso wie mein Gartenhäuschen habe ich den kleinen Schuppen mit Balken unterlegt. Denn damit wird der Boden von Feucht und Verrottung geschützt:



    Und um den Zutrit zu erleichtern habe ich aus zwei Holzleistchen Trittstufen angefertigt und mit Betonfarbe koloriert:




    Jetzt muss ich nur noch alles verschmutzen und ist der Anbau fertig zum Einsatz.


    Gruss,
    Walter

  • Hallo liebe Forummitglieder und – Leser,


    So schreibt man wochenlang nichts und hop, dan auf einmal zwei Tage hinter einander.


    Wie gesagt musste ich noch den kleinen Schuppen verschmutzen, die Türklinke anbringen und natürlich auch Fensterglas anbringen.
    Das Anbringer der Klinke war ganz einfach, denn ich hatte das Loch bereits vorgebort. Und es sitzt ohne zu kleben fest genug.
    Das Verschmutzen habe ich mit Pulverfarben gemacht:



    Ich habe dieses Mal Pastelkreide von Rembrandt benutz, aber Hauptsache ist, es handelt sich um Kreide. Mit Schmirgelpapier reibe ich es zu Pulver.
    Ich habe verschiedene leichte Graufarben benutzt um das Holz eine etwas verwittertes Aussehen zu geben. Und um Algenanwachs zu imitieren habe ich verschiedene Grünfarben benutzt.
    Das Pulver habe ich angebracht mit einem hartem Pinsel, wobei ich jedes Mal den Pinsel leicht in dem Pulver gedruckt habe.


    Am Anfang war ich sehr vorsichtig, denn ich hatte Angst dass ich zu viel Farbe aufbringen würde. Aber das meiste Pulver verschwindet in der Luft als Feinstaub…. Nur ein Wenig bleibt hinter. Also oft anbringen ist angesagt. Ich habe bemerkt dass man nicht scheu zu sein braucht. Das Pulver habe ich unregelmäßig angebracht.
    Ich habe angefangen mit Grau und danach an der Unterseite Grün, das nach oben immer weniger wird. Die Ecken die sich später dem Mauerwerk des Güterschuppens anschließen, habe ich etwas mehr Grün gegeben, weil das Schattenecken sind.


    Die Trittstufen habe ich erst mit verdünnte Lasurfarbe bearbeitet und danach auch mit einem Hauch grüner Pulver versehen. Und im späten Tageslicht sieht der kleiner Schuppen nun so aus:






    Natürlich wollte ich sehen wie es auf meine Modellbahn aussehen wird. Deshalb habe ich eine Stellprobe gemacht. Dazu musst ich erst den Güterschuppen plazieren:



    Deutlich zu sehen sind die sechs Stecker, die kaschiert werden müssen. Und danach habe ich den kleinen Schuppen hin gestellt und rundum herum die Pflastersteine auch noch etwas grüner Pulver gegeben:



    Später werde ich noch ein Paar kleine Grasbüschel oder anderes kleines Grünzeug noch hinzu fügen. Aber für jetzt ist es genug und kann ich weiter machen mit der Verkabelung.


    Gruss,
    Walter

  • Hallo Walter,


    Du baust so wunderbar, dass ich mich eigentlich gar nicht traue, das zu kommentieren. Aber gerade weil Du die Realität so gut nachgestaltest, hat mich an Deinem Schuppen etwas gestört, genauer gesagt, nicht am Schuppen selbst, sondern an den Trittstufen.


    Nach meinem Gefühl erscheinen mir die nicht stimmig zu sein. Die Bauart des Schuppens ist so simpel und leicht, seine Aufstellung auf den Holzbalken so provisorisch, dass ich mir nicht vorstellen kann, dass seine Erbauer in der Realität so massive Betonstufen davorgelegt hätten. Fertige Stufen hätten wegen ihres Gewichts für ihren Antransport viel Aufwand erfordert und wären wahrscheinlich auch noch teuer gewesen. Eine Herstellung der Stufen aus Beton an Ort und Stelle hätte noch größeren Aufwand bedeutet. Ich denke, dass deshalb statt der Betonstufen ein paar Holzbretter auf einer geeigneten Unterkonstruktion die passende Lösung wären.


    Was hältst Du von diesem (wie ich hoffe: Verbesserungs-)Vorschlag?


    Viele Grüße
    Stephan

  • Hallo Stephan,


    Erstmals möchte ich Dir aufrecht danken für Deinen Bericht. Es freut mich zu wissen dass es Forummitglieder gibt die auf dieser Art bezogen sind mit dem Bau meiner Modellbahn.


    Zweitens möchte ich Dir sagen dass ich vielleicht in Deine Augen wunderbar baue, aber ich selbst kenne Vorbilder, die ich auch mit eigenen Augen gesehen habe, wobei ich feststellte dass ich noch eine Riesenmenge dazu lernen kann. Da fühle ich mich noch wie ein Geselle.


    Ich lehne deinen Vorschlag nicht ab. Deine Argumente kann ich irgendwie nach vollziehen. Deshalb werde ich versuchen ob ich etwas mit Bretter anfertigen kann. Etwas dass mit Deiner Vorstellung übereinstimmt. Das werde ich dann hier zeigen und dürfen Forummitglieder entscheiden was ihnen besser gefällt: Beton oder Holz.


    Das wird aber ein paar Tage dauern, denn ich bin gerade beschäftigt mit der Kaschierung der Verkabelung im Innern des Schuppens und ich muss meinen Sohn helfen bei seinem Umzug in seiner erster richtigen Wohnung. Ein bisschen Geduld ist deshalb gefragt.


    Gruss,
    Walter

  • Hallo liebe Forummitglieder und – Leser,


    Wie versprochen komme ich jetzt zurück auf Stephan’s Vorschlag, nämlich um statt eine Betontreppe eine einfache, billige Holztreppe als Aufstieg zur kleiner Scheune zu benutzen.


    Ich habe nachgedacht über wie so eine einfache Treppe aussehen könnte. Und habe zuerst mal eine Skizze angefertigt:



    Die Treppe wird 5mm hoch (2 x 2,5mm) und 20mm breit.


    Für die Bretter habe ich einen Furnierstreifen von 5 x 0,5 mm benutzt. Für die „Stützen“, die die Treppen tragen, habe ich einen Furnierstreifen von 5 x 1mm benutzt. Die Stützen habe ich 2mm nach Innen versetzt:



    Natürlich muss das Holz patiniert werden. Dafür habe ich dieselbe Pastellkreide benutzt als bei der Scheune. Das Endresultat sieht, von verschiede Winkel aus betrachtet, so aus:





    Natürlich habe ich die Treppe gleich ausprobiert und mal plaziert:



    Und jetzt geht es darum was schöner ist oder schöner gefunden wird (Schönheit ist eben Geschmackssache): Beton oder Holz? Dazu habe ich zwei Bilder angefertigt, die die gleiche Lichtumstände und Blickwinkel haben. Die Bilder sind soeben gemacht mit Led-licht, das angeblich dieselbe Hellichkeit als Tageslicht haben soll. Hauptsache: die gleiche Bedingungen:




    Was sagt ihr dazu? Was hält ihr davon?


    Gruss,
    Walter

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