Nachbau Nebenbahn Bayreuth - Hollfeld ?

  • Moin Husbert,


    herzlichen Dank für Dein Lob und den "diicken Grünen".
    Nun, über Deinen Vorschlag sollte ich mir einmal ernsthaft Gedanken machen.
    Hierzu werde ich mal die Zeit, wenn die Tage wieder kürzer werden, vorsehen;
    da ist dann mehr Ruhe und Zeit vorhanden, das Archiv und die Bilddateien auf
    brauchbares Material hin durchzusuchen.
    Ich behalt´s im Auge, versprochen


    Herzliche Grüße nach Husby
    aus der nach Gewitter wolkenverhangenen Fränkischen Schweiz
    Arnold

  • Hallo Arnold
    Ich muss Husbert völlig recht geben: die von Dir zusammen gestellten Fakten, Bilder und der beigefügte Text sind viel zu gut, als dass sie binnen 2 Wochen nach der letzten Mitteilung hier im elektronischen „Nirwana“ eines Forums verschwinden (sollten).
    Zumindest ein CEWE-Buch o.ä. bewahrt Deine Arbeit vor dem allzu schnellen Vergessen. Und da die uns nachfolgende Generation stark visuell geprägt ist, kann ein kleiner zusätzlicher haptischer Anreiz nur reizvoll sein ;) (darf nur nicht schwerer als 1kg sein, denn das drückt beim Lesen/Anschauen zu sehr auf die Bauchmuskulatur :)).


    Irgendwer brachte mich vor Jahren mal auf diese Idee. Und seitdem denke ich beim Schreiben von manchen meiner Threads daran. Text und Bilder sind dann ja schon schon (fast) fertig. Ein Büchlein z.B. DIN A4 im Querformat liegt so bei ca. 30-40€. Die Endarbeit ist dann mehr oder weniger eine ästhetische Umsetzung des Threads.
    Eins für mich, ein Zweites zum Verleihen, Zirkulieren, Verschenken. Bei manchen ist dann schon eine „Miniauflage“ von 10 Stk. ganz schnell weg gewesen. Und ein Nachdruck ist innerhalb von 1 Woche ganz schnell möglich.


    Ich freue mich schon hier auf Deine Fort- und hoffentlich dann vor allem auf die MoBa-Umsetzung.


    Beste Grüße
    Hendrik

  • Hallo Arnold, hallo Hendrik,
    die Idee mit dem Foto-Buch finde ich grandios! Ich habe einige wenige Fotobücher aus meinem späten Leben; die schaue ich viel öfter an und mit viel mehr Begeisterung als die vielen Bilder auf dem PC!
    Ich habe das "Buch vom Zintl" und blättere oft darin, sehr genußvoll!
    Auch wenn bei mir persönlich immer wieder Wildwüchse zu "Hauptbahnfahrzeuge auf einer bayerischen Nebenbahn" durchbrechen: Irgend wann lande ich bestimmt bei einem ganz bescheidenen bayerischen/fränkischen Nebenbähnchen, versprochen! Auch wenn dann dummerweise einige nicht mehr benötigte Strommasten rumstehen werden!
    Arnold, mach das Buch! Und: Bitte reserviere mir ein Exemplar davon schon jetzt! Gerne bin ich auch bereit, meinen Beitrag dafür schon jetzt zu überweisen! Wenn ich das nächste Mal wieder einmal in dieser Ecke Frankens unterwegs bin, unabhängig ob mit Motorrad oder Mini-WoMo: Ich melde mich rechtzeitig an und will dann "Frankenbahn erleben"! Darauf freue ich mich schon heute!
    Servus bis später!
    Hermann

  • Hallo Freunde,


    es freut mich außerordentlich, daß meine bisherige Berichterstattung
    gefallen hat und von Euch auch entsprechend honoriert wurde, ........
    aber.........gemach, gemach, sie ist noch nicht abgeschlossen.
    So habe ich mir vorgenommen, noch einiges zu berichten über z.B:
    -die Brückenbauwerke
    -die Zugbikldung
    -den Betrieb
    -Fahrpläne / Buchfahrpläne
    -die letzte Fahrt


    In Bezug auf den "Auftrag" einiger Freunde, ein(en) Büchlein, Bildband,
    Fotobuch etc. über die Bahn zu erstellen, werde ich mir ernsthaft eine
    Verwirklichung überlegen, und ich werde Euch über den "Ausgang" der
    Überlegeungen zu gegebener Zeit unterrichten.


    Herzliche Grüße und bis bald
    Arnold

  • Hallo Arnold,
    ich muss es jetzt mal schreiben:
    Vielen Dank für die Beschreibung der Nebenbahnstrecke mit den vielen Fotos und Informationen, die man nur bekommt, wenn sich jemand wirklich umfangreich damit auseinandergesetzt hat - wie Du !
    Ich würde mich freuen, wenn wir genügend Interessenten finden, die Module mit den markanten Bahnhöfen und Bauwerke nachbauen und wir uns dann treffen um vorbildlichen Betrieb zu simulieren.
    Gruß Oliver

  • Hallo Freunde,


    wie angekündigt, geht es weiter mit den Brückenbauwerken


    Selbstverständlich waren auf "unserer" Strecke etliche Brückenbauwerke und noch mehr kleinere
    Durchlässe zu errichten. Ich beschränke mich hier aber nur auf Bauwerke ab 3 m lichter Weite.


    In der Regel gab es hier sowohl gemauerte Bogen- als auch Blechträgerbrücken
    (die Lage-Beschreibung geht immer von Bayreuth Hbf aus)


    Die erste größere Brücke war eine gemauerte Bogenbrücke. Sie überspannte -damals noch am Stadtrand gelegen-
    den "Aubach" vor seiner Einmündung in den -dem folgenden Haltepunkt den Namen gebenden- "Röhrensee"
    Sie ist heute noch vorhanden und ist Teil eines Rad- und Fußweges.


    Bild aus "www.localbahnen.de", Website seit Jahren nicht mehr existent(Fotograf unbekannt)




    Die nächste, ebenfalls gemauerte Bogenbrücke führte nach dem Bahnhof Bayreuth Altstadt über die "Mistel"
    Hier eine alte Postkarte, im Vordergrund ist die Brücke unserer Strecke, im Hintergrund rechts am Bildrand
    gerade noch zu erkennen, die Brücke der Strecke Bayreuth - Thurnau über das gleiche Gewässer führend.
    (Aufnahmedatum und Fotograf unbekannt)




    Soweit für heute, Fortsetzung folgt
    Herzliche Grüße
    Arnold

  • Hallo,


    die nächste Brücke war eine Blechträgerbrücke, unmittelbar nach der Haltestelle Mistelbach. Mit ihr wurde die "Dorfstraße"
    überspannt. Sie wurde vollständig entfernt. Hiervon habe ich keine Bilder gefunden(ähnliche siehe später bei Plankenfels)


    Direkt nach der Haltestelle Mistelbach Pittersdorf überspannte eine Straßenbrücke im Bogen die Bahnstrecke.


    Hier ein Bild vom Abbruch derselben. Die Haltestelle lag unmittelbar rechts von der Brücke
    (aus "www.localbahnen.de" - Fotograf unbekannt))




    Kurz vor der Ziegelei und ca. 300 m nach dem Bahnhof Mistelgau überspannte jeweils eine Blechträgerbrücke
    den "Kaltenbrunnen"-Bach. Beide hatten die gleichen Ausmaße


    Das Foto zeigt die zweite der genannten Brücken (Foto Helmut Dahlhaus)




    Kurz vor Obernsees ein gemauertes "Bogenbrücklein" mit einer lichten Weite von 3 m; diese ist noch vorhanden; darüber führt heute
    ein sog. "Bahntrassen-Wander- und Radweg"



    Die interessantesten Brückenbauwerke folgen im nächsten Bericht.
    Grüße bis dahin
    Arnold

    Edited once, last by 98 1125: falsche Ortsangabe berichtigt ().

  • Hallo freunde,


    im vorigen Beitrag habe ich Euch etwas von einem "Brücklein" vor Obernsees geschrieben.


    Es sind dies aber zwei fast identische Bauwerke und ich habe auch noch die dazu passenden
    Bilder gefunden:





    Dies dazu und gleich geht es weiter mit den größten Brückenbauwerken der gesamten Strecke.


    Gruß
    Arnold

  • Hallo,


    weiter geht´s mit dem "Brücken-Paradies" unserer Strecke (3 Brückenbauwerke auf ener Länge von ca. 400 m
    Die Bahnlinie erreichte Plankenfels aus Nordosten und verließ den Ort nach Norden (135 ° Bogen)
    Unser Zug hat den Bahnhof Plankenfels verlassen, der Heizer mußte mächtig Dampf kochen, damit die bald folgende
    Maximalsteigung bezwungen werden konnte. Unser Bockala rumpelte nun über verschiedene Brückenbauwerke.
    Hierbei mußten dreimal sowohl ein Flußlauf sowie eine Ortsstraße, eine Staatsstraße als auch ein Wirtschaftsweg
    überquert werden


    Alle Bilder (Fotograf A. Schneider)


    Anbei eine Darstellung der Situation mittels eines Meßtischblattausschnittes:


    Das Bahnhofsareal von Plankenfels liegt rechts außerhalb der Karte.
    Das braun schraffierte Gelände ist der Steinbruch mit dem Kalkwerk; knapp darüber das BayWa-Lagerhaus.




    Im roten Kreis mit der Nr. 1 wurde die "Truppach" mittels zweier Walzeisentragwerke überquert, die auf zwei
    Widerlagern und einem Mittelpfeiler ruhten. (Aufnahme 1973)
    Zum Aufnahmezeitpunkt waren die Brückengeländer bereits entfernt




    Im roten Kreis mit der Nr. 2 wurde kurz nach der BayWa eine Ortsstraße, erneut die "Truppach" und dann die
    Staatsstraße mittels 3 Walzeisentragwerken überbrückt.
    (Widerlager - Ortsstraße - Pfleiler - Flußlauf - Widerlager - kurzer Damm -schräges Widerlager - Staatsstraße - schräges Widerlager)
    Foto 1973) Da mir kein besseres Foto vorliegt, bitte ich meinen "Aufnahme-Lapsus" zu ignorieren.





    Die Überquerung der Staatsstraße vom Westen gesehen, Geländer war noch vorhanden (Aufnahme 1973)



    vom Osten her gesehen




    Im roten Kreis mit der Nummer 3 wurde etwa 200 Meter weiter das schmale "Lochau"-Tal mit einer gemauerten
    Steinbogenbrücke gequert. Ab hier galt es dann, die Höchststeigung zu überwinden.
    Und genau unter der Bahnbrücke überquerte auch ein Wirtschaftsweg auf einer Betonplatte den Lochau-Bach.


    Ansicht von Südwesten (Aufnahme 2005)



    Ansicht von Nordosten(Aufnahme 2005)




    So, das war´s für heute.
    Ich wünsche Euch allen noch einen ruhigen und besinnlichen Rest-Karfreitag und melde mich bald wieder
    Grüße
    Arnold

  • Hallo,


    hier nun die beiden letzten Brückenbauwerke auf der Lokalbahn.


    Unser Bockala hat nach schwerer Arbeit den Haltepunkt Wadendorf erreicht.
    Ab jetzt verläuft die Strecke fast eben auf den Endbahnhof Hollfeld zu.
    Die Trasse liegt leicht erhöht am -in Fließrichtung links gesehen- östlichen
    Talrand der "Wiesent".


    In der Nähe der kleinen Ortschaften "Moggendorf" und "Treppendorf" mußte trotzdem jeweils ein relativ flacher
    Trockental-Einschnitt ohne Wasserlauf überbrückt werden (solche Einschnitte sind im Frankenjura oft zu finden)


    Beide Brücken existieren noch als gemauerte Steinbogenbrücken und tragen heute einen Rad- und Wanderweg.


    Die Brücke bei Moggendorf; eine schöne Partie zum Nachbauen. Bilderreihe (von links, aus Hollfeld kommend)
    Im Vordergrund die "Wiesent", die Trasse verlief oberhalb der Felssteine zwischen den Kiefern
    (folgende Aufnahmen 04/2012, Fotograf A. Schneider)










    Und hier ein Bild der Brücke bei Treppendorf
    Darunter eine Ortsverbindungsstraße, die oben in die Staatsstraße Hollfeld - Plankenfels mündet
    Aufnahme 09/2016, Foto A. Schneider)




    Das war´s von den Brückenbauwerken, als nächstes werde ich die Fahrpläne im Wandel der Zeit vorstellen


    Trotz hier inzwischen begonnenem Regen wünsche ich allen frohe Ostern
    Arnold

  • Hallo Freunde,


    nach Eröffnung der Localbahn am 12.04.1904 kehrte schnell der normale Betriebsalltag ein.


    Bei meinen Recherchen bin ich im Verkehrsmuseum Nürnberg auf interessante Unterlagen gestoßen.


    So z.B. auf das "Fahrplanbuch" der kgl. Bayer. Staatseisenbahnen vom 1. Oktober 1904,
    Nr 16 (Eisenbahndirektion Weiden). Hier sind u.a. die damals gültigen Buchfahrpläne für die
    Strecke Bayreuth - Hollfeld enthalten.


    Nun, die beiden für diese Strecke zugeteilten Maschinen bay. D XI 2729 und 2730 mußten täglich
    6 "Lokalbahnzüge" mit den Nummern "Bay 20" bis "Bay 25" und 2 "Bedarfsrangiergüterzüge" mit
    den Nummern "Bay 22a" und "Bay 22b" befördern. Der anfallende Güterverkehr wurde mit den
    Personenzügen abgewickelt. Die Personenzüge führten sowohl die II. als auch die III. Wagenklasse.


    Hier die Buchfahrpläne zu den 3 Zugpaaren und dem Bedarfsrangiergüterzug-Paar
    Bei den Zeitangaben bitte zu berücksichtigen, daß es damals noch keine 24-Stundenzählung
    für den Tag gab ! So wurden bei Angabe der Zeit -aus heutiger Sicht- 18:00 Uhr bis 05:59 Uhr
    die Minuten unterstrichen, für die Zeit von 06:00 Uhr bis 17:59 Uhr fehlte die Unterstreichung !










    Änderungen am Fahrplan erfolgten dann ab 1910; darüber und über den "Kriegs"-Fahrplan 1915 sowie den
    "Mini"-Fahrplan von 1920 im nächsten Beitrag


    Schöne MoBa - Feiertage
    Arnold

  • Guten Abend Arnold,


    Das sind ja wahrhaft sehr interessante Unterlagen zum Betriebsdienst auf der Strecke Bayreuth – Hollfeld. Aber was mich, und mit größter Wahrscheinlichkeit auch noch viele andere Lesern, interessieren würde ist, welche Zugmaschinen würden vor diese Züge gespannt. Normalerweise wurde dies ebenfalls auf dem Fahrplan angegeben. Wie aus dem Fahrplanen herausgeht, gab es täglich auch zwei „Bedarfsrangiergüterzüge“ mit entweder schiebender Lokomotive (Bay 22 a.) und mit ziehender Lokomotive (Bay 22 b.) Ich denke das der Ausdruck „Bedarfsrangiergüterzüge“ mit dem allenthalben bekannten und moderneren Ausdruck GmP übereinstimmen dürfte.



    Viele Grüße und schöne Ostertage,


    Jacques Timmermans

  • Hallo Jaques und alle anderen, die es interessiert:


    Bei den Buchfahrplänen in der Anfangszeit einer Localbahn mußten keine "Zugmaschinen"
    angegeben werden, da jeder dieser Nebenbahnen im Normalfalljeweils 2 sogenannte "Turnus -
    Maschinen" zugeteilt wurden.
    Im Fall "unserer" Localbahn waren dies -wie im Bericht bereits erwähnt- 2 Lokomotiven der
    Gattung bay D XI (spätere Baureihe 98.5)
    Die beiden "Bedarfsrangiergüterzüge" waren einzig und allein als reine Güterzüge zur Bedienung
    der sich im Stadtgebiet von Bayreuth befindlichen Anschlüsse, u.a. der beiden von mir bereits
    erwähnten Ziegeleien. Es waren dies nachweisbar keine "GmP´s" ! Sie wurden tatsächlich, wie
    es der Name schon ausdrückt, nur im wirklich vorliegenden "Bedarfsfalle" eingesetzt.


    Ich hoffe, ich konnte Deine Fragen weitgehend beantworten.


    Herzliche Grüße und ein schönes Osterfest
    Arnold

  • Hallo Freunde,


    während andere heute ihren Osterspaziergang machten, waren meine 98 1125 und ich von einem lieben
    Modellbahnerkollegen zu einer "Sonderfahrt" auf einer zwar kurzen, aber im Original noch
    befahrbaren Nebenbahn in Bayern eingeladen.
    So durften wir beide sowohl einen Personenzug; der auf der Originalstrecke ab und an von der einzigen
    noch betriebsfähigen 70-er bespannt wird; später auch noch einen Fotogüterzug bespannen.


    Nachdem der Lokschuppen dieser Nebenbahn dem von Hollfeld auf´s "Osterei" gleicht, stelle ich diesen
    Beitrag hier ein.


    Hier die 70 084 und die 98 1125 vor dem Lokschuppen von .......?



    Die 98 1125 mit dem "Fotogüterzug" vor dem Bahnhof ......?
    (Ein Becher mit diesem Namen war schon in der Antike lebensgefährlich !)



    Die 98 1125 nach getaner Arbeit zum Abrüsten wieder vor dem Lokschuppen von ...... ?



    So, nun ratet mal; den Gewinner dieses Rätsels erwartet eine Führerstandsmitfahrt auf der einzigen,
    noch "betriebsfähigen" 98 1125. (Teilnehmer des Treffens von heute sind natürlich ausgeschlossen !)


    Herzlichen Dank noch einmal an Thomas, der uns zu dieser "Sonderfahrt" eingeladen hat, für den wunderbaren
    "Sondereinsatz" für die Lok und das Personal.


    Herzliche Grüße
    Arnold

  • Hallo Husbert,


    klasse kombiniert; wenn Dir jetzt auch noch einfällt, wo der Lokschuppen steht (stand),
    kannst Du Dich schon mal von Kalle Stümpfl "klonen" lassen, damit Du in den Führerstand
    meiner 981125 passt.


    Liebe Grüße nach Angeln
    Arnold

  • Hallo Arnold,


    Schierling (Oberpfalz)?


    Mit freundlichem Gruß
    Stefan (privat, nicht als Webmaster)

    Im Namen des Vereins mit freundlichsten Grüßen!
    Rainer B.
    2. Vorsitzender des Spur-0-MEC Niederrhein e.V.


    Letzter Fahrtag am 5. August 2022 ab 15:00 - Gäste sind herzlich wilkommen, Fahrzeuge auch!


    Spur-0-MEC Niederrhein e.V.

  • Hallo Freunde,


    ich will Euch nicht länger auf die Folter spannen.


    Husbert und Stefan liegen mit ihrer Vermutung völlig richtig.
    Der Güterzug befindet sich -vom Endbahnhof der Strecke kommend-
    kurz vor dem Bahnhof Schierling.
    Der Lokschuppen stand im Endbahnhof der Laabertalbahn, in Langquaid
    und ist im Original schon lange der Spitzhacke zum Opfer gefallen.


    Die Fahrten erfolgten auf dem wunderbaren Modul-Arrangement der
    Regensburger Eisenbahnfreunde (RSWE e.V.) und ich darf mich hier
    noch einmal für die Einladung und die herzliche Aufnahme bedanken.


    Schönen Abend noch und bald geht es mit dem eigentlichen Thema weiter.
    Herzliche Grüße
    Arnold

  • Hallo,


    und weiter geht es mit den Fahrplänen.


    Von 1904 bis 1910 blieb der Fahrpaln gleich; dann trat eine Änderung ein. Der ab Mai 1910 gültige Fahrplan
    wurde auch durch die entbehrungsreiche Zeit des 1. Weltkrieges und danach beibehalten.




    Zum Juni 1920 trat ein "abgespeckter" Fahrplan in Kraft. So verkehrten nur noch 2 Zugpaare pro Tag !
    (Ein frühes Vorbild für die späteren "Alibi-Fahrpläne" der DB anfang der 70-er ?)
    Mit diesen beiden Zugpaaren mußte auch der anfallende Güterverkehr abgewickelt werden !
    Die Zugloks waren jetzt Maschinen der Br 98.6 (bay D VIII)


    Interessant hier vielleicht auch der Vermerk unter den Fahrplänen:
    "Die Abfertigung der nur für gutes Wetter vorgesehenen Züge wird auf den Stationen durch rot-gelbe Fahne angezeigt"




    Für die Zeit der für den "Sieg rollenden Räder" und dann bis 1949 liegen mir keine Fahrplan-Unterlagen vor.


    Die Zeit ab 1949 bis zur Einstellung des Betriebes bleibt dem nächsten Beitrag vorbehalten.


    Bis dahin Grüße
    Arnold

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