welche Booster

  • Guten Morgen Allerseits


    Zu meinem Erstaunen habe ich hier zu diesem Thema keinen Thread gefunden. Verzeiht mir, falls es doch einen gäbe. :D


    Ich habe aus meiner Spur Null Zeit noch eine ESU Ecos 5200 und einen 4A Booster vom selben Hersteller. Die ECOS werde ich sicherlich behalten für die neue Spur Null Anlage. Den 4A Booster soll künftig den Strom der ganzen Behilfsgeräte wie z.B. die ESU Switch Pilots zur Verfügung stellen. Nun bin ich auf der Suche nach geeigneten Booster für die Schienenspannung. Die 8A Variante von ESU wäre sicherlich toll, aber die ist echt teuer. Vor allem haben die ESU Booster viel Luxus an Bord, welchen ich nicht wirklich benötige. Es reicht ja, wenn der Booster DCC kann und noch eine Kurzschlussmeldung hat. Nun gibt es ja auch Uhlenbrock, Tams, lENZ usw.


    Welche habt ihr so im Einsatz?
    Pro / Contra?
    Welche Ampere-Leistung?


    Besten Dank für euer Feedback.


    Gruss
    Michi

  • Digital ist teuer da führen wenige Wege daran vorbei. Welcher Booster? Nicht so einfach zu beantworten.


    Sinn macht kleine Leistung beim Booster weil sich daraus der sogenannte Abschaltstrom bei Kurzschlüssen ergibt.
    Bei Spur 0 wird da 5 Ampere empfohlen. Ich benutze 3 Ampere bei meiner jetzt kleinen Anlage.
    Da braucht man je nach Anlagenlänge bzw. Anlagengröße mehrerer Booster mit Trafo.


    Besser drei kleine Booster mit 3 - 5 Ampere als einen großen mit 10 oder mehr Ampere.
    Je geringer die Lasten desto geringer sind auch die Kabelquerschnitte welche verbaut werden müssen.
    mit 1,5er Kabeln ist man bei der Bauweise in der Regel auf der absolut sicheren Seite.


    Ich benutze alle Digitalteile aus einem System, in meinem Falle Lenz.
    Wird normal von allen Anbietern empfohlen wird aber von vielen Nutzern nicht berücksichtigt.
    Was hilft Kostenersparnis wenn es dann Jahre nur mit Störungen funktioniert?


    Neben der superschnellen Reaktionszeit bei Kurzschlüssen spielt auch die Abschaltverzögerung des Boosters
    bei Anlagen-Anschaltung eine Rolle. Hier werden evtl. jede Menge Kondensatoren oder Speicherbausteine
    aufgeladen was zu Abschaltung des Boosters führen kann.


    Hier mal ein Link wo alles auführlicher erklärt wird.
    http://tams-online.de/Produkte/Digital/Booster/Ratgeber


    Billig hilft nicht in allen Fällen wirklich.


    Jo

  • Ich habe eine Z21 im Einsatz mit 3 Roco Booster die bringen 9,6A. Die Booster sind aus Roco Zentralen entstanden/umgebaut.
    Wer jetzt sagt das man gefahrläuft die Elektronic der Loks zu schlachten, den mus ich enttäuschen das ganze System ist sehr stabit und zuverlässig.
    Mit dem System habe ich auch schon große Spur 0 Anlagen betrieben und auch schon Spur 1 Anlagen und das ohne komplikationen.


    Eine Umbauanleitung wie man aus einer Roco Zentrale einen Booster macht findet ihr z.B. hier ----> Klick oder Hier


    Umbausätze bekommt man zumbeispiel im E-Bay die kosten so um die 9-11€
    Es ist vorallem eine günstige Alternative zu den anderen sachen die es so gibt mit der annährend gleichen leistung.


    Gruß Klaus

    Edited once, last by Nullinger ().

  • Hi,


    Tams B-4 kann ich empfehlen. Ich habe die Version mit Display.
    Warum Du allerdings für die Peripherie einen ESU Booster statt eines normalen Trafos verwenden willst, verstehe ich nicht.


    Gruß Michael

  • Hallo Michi,


    laut ESU Kundendienst ist der 8 Ampere Booster nicht für Spur 0 geeignet sondern für die Spur 1 gedacht. Ich habe daraufhin meinen an einen Spur 1 Bahner verkauft
    und mir dann den 4 Ampere Booster gekauft. Ich wollte nichts mischen da ich alles von ESU habe z.B die Belegmelder und der Betrieb seit Jahren damit problemlos läuft.


    Wenn Du die ECOS hast kannst Du ja am Strommonitor sehen ob Du noch einen weiteren Booster benötigst.




    Gruss
    Michael

  • Hallo Michael: Stimmt, da bin ich jetzt gar nicht drauf gekommen, da ich schon damals den ESU für dei Peripherie benutzt habe. Ich brauche ja dafür auch keinen Kurzschlussschutz. Somit hätte ich ja schon einen 4A Booster für die Gleisanlage frei. UPS, da habe ich zu schnell geschrieben: die Peripheriegeräte von ESU benötigen ja auch den DCC Strom. Die Brauchen ja das Signal von der ECOS um zu schalten. 8o


    Hallo Jo: Ich bin auch der Meinung, dass es meistens optimal ist, wenn alle Geräte vom selben Hersteller sind. Trotzdem hat die ESU Zentrale ja die Anschlussmöglichkeiten auch für andere Booster Produkte. Darum finde ich es Spannend, wie die Hobbykollegen hier das so gelöst haben.


    Hallo Christoph: Danke für deinen Link. Auch eine interessante Sache. Die kannte ich bis dato noch nicht.


    Hallo Klaus: Interessante Lösung. Damit lässt sich sicherlich einiges an Geld sparen. Danke für den Link zum Umbaubericht, diesen muss ich mal lesen.



    Aus diesen ersten Antworten geht für mich mal etwas klar hervor: 4A Booster (wenn auch mehrere) reichen völlig aus. Da braucht es nicht mehrere von der 8A Ausführung. Letzterer wird als Grossbahnbooster (der 4A für H0 und kleiner) empfohlen. Somit lässt sich ja schon einiges Sparen. Kostet der ESU 4A so um die 220.- und der 8A um 410.- Euro.


    Danke und Gruss
    Michi

  • Getreu meinem Motto immer schön im System bleiben
    noch eine Bemerkung zum Trafo für einen Booster.


    Besser die vom Hersteller empfohlenen Trafos und Spannungen verwenden.


    Wenn der Booster 5 A hat sollte der Trafo auch 5 A haben.
    Hat der Trafo eine kleinere Leistung z. B. nur 3 A erkennt der Booster einen Kurzschluss nicht.
    und es besteht Brandgefahr,.


    Auch die Spannung am Gleis, die Leistung welche ein Verbraucher
    nutzt sollte angemessen zur Boosterleistung passen sonst setzt der Booster überflüssige Leistung
    in Wärme um. Nicht tragisch wenn der Booster gegen Überhitzung gesichert ist.
    Ansonsten auch hier Brandgefahr.


    Jo

  • Hallo,


    nun hab ich beim Lesen diese Threads geschmunzelt. Da wird ein Schmarrn (=bayrisch) verzapft, dass es besser nicht mehr geht.


    Natürlich kann auch ein "größerer" Booster mit z. B. 8 A Ausgangsstrom für Spur 0 verwendet werden. Denn es fließt stets nur soviel Strom, wie der Bedarf da ist. Und wenn ausgeführt wird, dass ist nur was für Spur 1, dann ist es entweder falsch verstanden worden oder reine Geschäftemacherei.


    Sicher ist es günstiger mehrere Einspeiseabschnitte zu haben, und dies gilt unabhängig von der Spurgröße. Weiterhin gilt größere Bahn und größerer Strombedarf.


    Aber wenn schon ein Booster vorhanden ist, dann ist der nicht zu groß. Günstig wären natürlich Einstellbarkeit von Gleisspannung und Strombegrenzung, aber nur ersteres eine Bedingung.


    Und wenn man MTH oder andere "Stromfresser" fährt, dann ist manche Reserve gut zu gebrauchen. So z. B. auf einem Abstellbahnhof/Gleisfiddleyard, wenn da mehrere Fahrzeuge drauf stehen.


    Überdimmensionierung muss nicht sein, aber ein zwingendes "downsizing" auch nicht.

    Grüße aus Regensburg


    Heinz ;)

  • Hallo,


    ich verstehe zwar nicht, was hier "Schmarrn" (für mich eine Mehlspeise?) sein soll, aber ich möchte dennoch gern auf die Eingangsfrage antworten.


    Bei zwei kleinen Lenz-Loks (Köf, V20, VT98) reicht bei mir sogar der kleine 2A-Booster in der Daisy vollkommen aus. Nur bei 3 Fahrzeugen, beleuchteten Wagen usw. wird es zu knapp und er schaltet ab.
    Ich habe hier noch einen im Verein entwickelten Doppelbooster mit 2x 3A, den habe ich auf Treffen eingesetzt. Meist wird eine Betriebsstelle (Bahnhof, Fiddleyard) von einer Boosterhälfte versorgt. Probleme gab es da wegen zu geringer Leistung nicht. Ich meine, dass 3-4A-Booster in der Regel ausreichend sind.
    Dagegen sehe ich den Ansatz eine ganze Anlage von einem sehr kräftigen Booster zu bedienen eher kritisch. Bei Kurzschlüssen kann es zu sehr großen Strömen mit hoher Wärmeentwicklung kommen. Die Verkabelung muss das abkönnen. Bei einem Malheur, wie einer Entgleisung, können die Fahrzeuge durch "Widerstandslöten" schon Schaden nehmen.


    Einen guten Ruf im Verein haben die Tams-Booster: Gute Signalqualität, einstellbare Spannung/Stromstärke, optoisolierte Eingänge. Ich selbst habe keinen. Viele andere Booster scheiden aufgrund der Anforderungen bei Modulanlagen aus, da kann ich nichts zu sagen.


    Die Wichtigkeit eines zum Booster passenden Trafos wurde schon erwähnt.


    Grüße


    H3x

    Im Bau: Papierfabrik Koslar an der Jülicher Kreisbahn und Module nach Fremo-Norm.


    Mein Spur 0 Blog: 1durch45.de

  • immer schön im System bleiben


    Ich benutze alle Digitalteile aus einem System, in meinem Falle Lenz.
    Wird normal von allen Anbietern empfohlen wird aber von vielen Nutzern nicht berücksichtigt.


    Mal abgesehen vomn der Booster-Frage: "Immer schön im System bleiben" halte ich nicht für angemessen, jedenfalls dann nicht, wenn es sämtliche Digitalkomponenten betrifft. Das würde bedeuten, keine Lenz, Zimo und ESU-Decoder gemeinsam zu verwenden. Keine Lenz-Zentrale mit der Multimaus zu kombinieren. Ich verwende schon seit ein paar Jahren die Lenz Zentrale, fahre ESU, Lenz und Zimo Decoder und benutze eine exotische Funkfernsteuerung (Funky von Manhart) als Regler. Probleme hatte ich bisher nur mit der Qualität der Loks, niemals aber mit dem Digitalsystem. Ich glaube, dass man sich um sehr Vieles bringt, wenn man sich strikt nur auf einen einzigen Hersteller beschränkt. ;)

  • Hallo,


    meine im #10 gemachten Aussagen betreffen hauptsächlich die Versorgung bei/für Modultreffen/-anlagen.


    Bei Heimanlagen ist die Sachlage sicher anders, und da kommen auch keine größeren "Strombedarfe" auf, sodass dies alles eine Nummer kleiner werden kann.

    Grüße aus Regensburg


    Heinz ;)

  • Hallo Kollegen,


    ich verwende bei mir zu Hause und auch auf Modultreffen die Lenz 5A Booster.


    Was mir an denen, neben dem kräftigen Ausgangsstrom, beim Betrieb zu Hause besonders gefällt ist die Tatsache, dass die ohne störenden Lüfter auskommen.



    Gruß aus dem Süden,
    Bernd

    Schreibt mir ruhig bei Fragen und Anmerkungen. Ich bin meist recht umgänglich... :P

  • Hallo zusammen,
    mir persönlich wäre ein erst bei 8A abschaltender Booster zu gefährlich für meine Weichen, aber auch für die Decoder.
    Würde das so angehen, wie viel Strom ziehen die einzelnen Loks bzw Züge, dann wie viele Züge fahren gleichzeitig in einem Boosterkreis. Die Summe daraus plus ein wenig Reserve sollte der Booster leisten können.
    Ich ziehe mehrere Boosterkreise mit geringer Leistung vor. Ich habe 4 Loconet Booster von Hans de Loof am Start, jeder kann bis zu 4A, was für meine kleinen Loks mit einem oder zwei Faulhabenr dicke reicht. Im "unterirdischen" Bereich habe ich die Strombegrenzung sogar auf 3A begrenzt.
    Viel Spass beim gemeinsamen Hobby
    Stefan

  • Hallo Bernd: das ist ein spannender Punkt. Die ESU Booster können schon ganz schön Lärm machen, wenn sie losheulen.


    Ich werde es so machen: Die ECOS selbst hat einen integrierten 4A Booster. Da kann ich ja mal testen, wie viel Strom so eine BR 44 von MTH "frisst" unter Leistung.
    Gemäss meiner Planung werden pro Booster max. 2 Loks unterwegs sein. Somit wird wahrscheinlich 4A reichen pro Booster-Abschnitt.


    Aber fast noch interessanter wie nur 4 oder 8A finde ich, welche Fabrikate so verwendet werden und ob man zufrieden damit ist. Es wurden hier ja schon ein paar genannt, was durchaus hilfreich ist.


    Danke schon mal für alle Helferlein hier im Forum.

  • Hallo,


    das ESU von der Verwendung des 8 Ampere Booster abrät hat ja auch einen Grund der in Beitrag 15 erwähnt wurde. Wenn die Lok einen Kurzschluß beim überfahren von Trennstellen o.ä. auslöst kann das zu Schäden an der Lok und Material führen.


    Mir war es zu riskant. Warum sollte ich auch dem Kundendienst keinen Glauben schenken ? Ich bin kein Fachmann für Elektronik.


    Gruss
    Michael

  • Hallo Michael,


    Deine Aussagen sind interessant aber nicht unbedingt korrekt.


    Wenn ein Kurzschluss (KS) auftritt, dann ist es immer abhängig von der Stromstärke und der Abschaltzeit der Elektronik. Wenn bei 4 A die Abschaltdauer länger ist als bei 8 A dann kann dies u. U. schlechter sein. Am wichtigsten ist es jedoch, dass die Spannungen von Zentrale und Booster gleich eingestellt sind.


    Und wenn die Stromstärke so ausschlaggebend für die Gefährdung des Materials sein soll, dann stimmt in der Schaltung etwas nicht. Trennstellen sollten stets ungefährdet und ohne auslösen eines KS überfahren werden können. Das ist eine systemimmanente Anforderung. Und da ist es egal ob 4 A oder 8 A oder sonstige A.


    Es stellt sich die Frage, wo und wann kommt ein KS zu stande? Wenn eine Lok z. B. entgleist dann wird der KS durch einen Radsatz verursacht, dann ist doch die Elektronik des Decoders, der Weichen, etc. überhaupt nicht betroffen. Und wenn eine Trennstelle überfahren würde, was soll dann einen KS auslösen, welche die Elektronik schädigen könnte??????


    Manchmal sträuben sich bei mir die - heute beim Friseur - abrasierten Nackenhaare, was für elektrischen und elektronischen Theorien und Vermutungen hier aufgestellt werden.


    Und als Schlussatz noch angemerkt: Fahren hier alle mit mehreren Loks gleichzeitig? Ist der Strombedarf so hoch?

    Grüße aus Regensburg


    Heinz ;)

  • Hallo Heinz,


    wie bereits geschrieben ich bin kein Fachmann in der Elektronik. Ob jetzt jemand 8 Ampere benötigt kann ich nicht beurteilen, mir reichen meine Booster mit 4 Ampere völlig aus.
    Meine MTH 44er und E194 können jedenfalls zusammen damit betrieben werden ohne das der Saft ausgeht.


    Ich habe die Antwort auf meiner Anfrage an ESU bezüglich des 8 Ampere Booster hier im Forum weitergegeben, weil ich annahm, dass es von Interesse sein könnte. Ob die Aussage auch stimmt kann ich nicht beurteilen.


    Also Sorry und immer Hp1 :-)



    Gruss
    Michael

  • Moin,
    ist schon spät und Johnny Deppt sich durch Venedig, da kann man auch was im Forum bei schreiben.
    Wieviel Ampère braucht man also? Soviel wie nötig. Was sonst.


    Wenn der Booster bei 5 A "Dicht" macht, ist es ihm egal, ob der Trafo 8 A kann, denn bei 5 A regelt er runter (wenn er denn ein kurzschlussfester ist).
    Und für den 8 A Trafo hat die Menschheit die sogenannte "Sicherung" erfunden. Die schützt den Trafo bei Kurzschluss.
    Der kluge Modellbahner hat einen Trafo mit (Temperatur-)Sicherung, die vor erreichen einer kritischen Temperatur abschaltet. Sei es kritisch für den Trafo, die Montagefläche des Trafos oder das benachbarte Styropor bzw. andere Brandbeschleuniger.
    Hat er keine Sicherung gilt die einfache Weisheit: "Kann man so machen, dann ist es halt Kacke!"
    Bei mir zu Hause ( = Booster) wird bei 16 A im Keller die Abriegelung stattfinden, obwohl im Hintergrund der große Trafo in Form des Kraftwerks Niederaußem liegt. Ist prinzipiell das gleiche Thema mit ähnlicher Lösung wobei ich die Sicherungswerte von Niederaußem nicht kenne.


    Und wenn ich am 5 A Booster einen 3A Trafo anschließe ist das dem Booster schnuppe, denn er kann ja 5 A.
    Wenn ich allerdings hinter dem Booster eine "Zündeinrichtung" einbaue , die im Fehlerfall bei 3 A losräuchert ... muss man vorher drüber nachdenken, es gilt wieder die einfache Weisheit.
    Ich würde mir auch eher Sorgen um schlechte Kontakte machen (Mikrofunken), weniger um dicke/dünne Leitungen. Wobei ich davon ausgehe, das niemand so dumm ist und sich Glühfäden zur Versorgung seiner Anlage installiert. Man beachte übrigens, es heißt Glühfaden und nicht Glühleitung. Eine 1 mm² Leitung mit Modelleisenbahn zum GLÜHEN zu bringen erfordert schon einiges an Strom.
    Und wenn man wissentlich an den 5 A Booster Sachen unabgesichert anschließt welche im (internen oder nachgeschalteten) Fehlerfall bei 0,5 A Stromfluss die Biege machen (z.B. Thema Weichenantriebskontakte), dann ist man, sorry für die Aussage, dämlich. Oder reich oder mutig. Oder alles drei.


    Was gibt es sonst noch wissenswertes?


    Die 4 mm² Ringleitung ist nicht schlecht, wenn man sich über Spannungsverluste wenig Gedanken machen möchte. Ist halt etwas teurer.
    Und der kurze Abgriff von 10 cm zum Gleis am Modul darf dann auch gerne 0,5mm² sein, denn der Widerstand ist so gering , dass man schon einige Ampère braucht um dort eine Erwärmungsleistung an den paar mOhm einzubringen. Bei den hier vorhandenen 0,004 Ohm wären ca. 22 A nötig um 2 W Wärmeleistung bzw. 90 mV Spannungsabfall zu erzeugen. (P=I² x R = U²/R)


    Irgendwo wurde gefragt, wie man denn bitte 4 mm²-Leitungen kontakten möchte. Da gäbe es z.B. entsprechende Lüsterklemmen und Ader-Endhülsen sowie die wohl allseits bekannten Bananenstecker und die zugehörigen Laborbuchsen. Wenn man damit am Multimeter dauerhaft und gefahrlos 20 A messen kann, sollte das auch bei 20 Modellbahn-Ampère funktionieren. Obwohl Lenzboosterampère natürlich dreifach zu werten sind und Modelbahnleiterquerschnitte nur mit dem Faktor 0,5 ! :rolleyes:


    Benutzt man Lüsterklemmen mit Litzenschutzblech kann man sich die Aderendhülsen samt vernünftiger Presszange auch sparen.


    Bezüglich des Abschaltverhaltens von handelsüblichen Feinsicherungen nach IEC 127 / EN 60127 (?) lohnt googeln mit Focus auf die zu erwartenden Abschaltzeiten.


    Ich hoffe die Ausführungen waren unterhaltsam und führen zu einer gewissen Gelassenheit im Umgang mit Stromstärken. Strom samt Leiter ist immerhin Teufelswerk! Auch hier hat wieder Lenz die Finger drin, denn es heißt ja "Lenz'sche Regel". 8)
    Rechtschreibfehler sind übrigens nur optische Täuschungen.



    Gruß
    Olli

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