BR 50 rast los

  • Hallo zusammen,


    meine 50er ist jetzt das 2. Mal nach dem Einschalten der Anlage, anwählen am Regler und langsamen
    Anfahren unkontrolliert losgerast! Gott sei Dank konnte ich jedes Mal mit der
    Hand die Lok aufhalten um größeren Schaden zu verhindern. Danach ging`s wieder.

  • Hallo Horst,
    bist Du sicher, dass Deine angeschlossenen Geräte (Handregler, etc) alle eine eigene Adresse haben. Es ist mir einmal passiert,
    dass ich warum auch immer mal vergessen habe bei einem neuen Regler nach der Adresse zu schauen. Dann kommt es zu solchen Fehlfunktionen wenn zwei die selbe Adresse haben, vor allem wenn die Lok auf mehren Reglern registriert ist.
    Mehr fällt mir dazu nicht ein.
    Viel Erfolg bei der Fehlersuche
    Dieter

  • Hallo Horst,


    ja auch die Roco Handregler brauchen am XPressNet Bus eindeutige Adressen. Im Handbuch steht wie es geht.


    Grenze dein Problem mit der 50er doch einfach für den Bereich ein indem Du einen Versuch mit nur einem angeschlossenen Handregler machst.


    Gruß aus dem Süden,
    Bernd

    Schreibt mir ruhig bei Fragen und Anmerkungen. Ich bin meist recht umgänglich... :P

  • In den CV's gibt es die Möglichkeit, vom Decoder automatisch "Analog-Betrieb" erkennen zu lassen.


    Ich habe dies bei allen meinen Lokomotiven aus folgendem Grund deaktiviert: Erkennt der Decoder ─ aus welchem Grund auch immer ─ im Digitalbetrieb das DCC-Signal nicht, schaltet er auf "analog" und die volle Digitalspannung wird sofort an den Motor weitergereicht und in Höchstgeschwindigkeit umgesetzt! Vielleicht hift dieser Hinweis hier weiter.


    Gruß


    Rolf

  • Quote

    In den CV's gibt es die Möglichkeit, vom Decoder automatisch "Analog-Betrieb" erkennen zu lassen.


    Bei Lenz Decodern:
    CV 29 Bit 3: Analogerkennung (nicht bei Lenz Spur 0 Loks)
    und
    CV 51 Bit 6: mit Gleichspannung polaritätsunabhängig anhalten (wird nur beachtet, wenn in CV29 Bit 3 gelöscht ist)

  • Hallo,


    ich kenne den Effekt des "Losrasens" von Modulanlagen mit schlechter Verkabelung, insbesondere zwischen Booster und dem Gleis.
    Verwendet man da zu lange (>20cm), sehr dünne Kabel und hat auch noch viele Schienenverbinder, Lüsterklemmen, schlechte Lötstellen oder wackelige Steckverbinder im Einsatz wird das Digitalsignal so weit "analogisiert", dass es nicht mehr vom Decoder erkannt wird. Dann reagiert die Lok nicht mehr oder rennt bei entsprechender Decodereinstellung los.
    Meist fällt das erst bei höherer Stromaufnahme ein, da dann die Übergangswiderstände einen höheres Spannungsabsinken verursachen. Auch wenn die Decoder in den Lenz-Loks sehr zuverlässig arbeiten, zaubern können die auch nicht :wacko:


    Dagegen hilft: Mindestens 0,75 mm^2 Kabel verwenden, über 10 Metern auch gerne mehr, die Anlage in Einspeiseabschnitte mit separaten Boostern unterteilen, immer zweipolig einspeisen, nicht an Klemmen und Steckverbindungen sparen. Wenn man mit Löten auf Kriegsfuß steht (kalte Lötstellen) sollte man besser auf Wagoklemmen nutzen:
    Siehe Bilder hier


    HTH


    H3x

    Im Bau: Papierfabrik Koslar an der Jülicher Kreisbahn und Module nach Fremo-Norm.


    Mein Spur 0 Blog: 1durch45.de

  • Hallo,


    die Losraserei liegt definitiv an der Lok-Tender Kupplung.
    Nachdem die Maschine wieder bei Fahrstufe 1 mit der Maximalgeschwindigkeit schlagartig
    anfuhr, trennte ich den Tender und kuppelte wieder - dann ging`s.
    Fragt sich nur wie lange.
    Die Licht- und andere Funktionen funktionierten übrigens einwandfrei während diesen Aktionen.

  • die Losraserei liegt definitiv an der Lok-Tender Kupplung.


    Heißt "definitiv" "ich weiß es" oder "ich vermute"?
    Ich habe den Fehler bisher nicht beobachten können und dabei sind Lok und Tender meiner 50er mindestens schon zwanzigmal zusammengeschoben und wieder getrennt worden. Bisher funktioniert diese Lok-Tender-Kupplung bei mir völlig problemlos.
    Gruß
    Wolfgang

  • HI Leute,


    wir hatten am vorletzten Freitag im Verein auch diesen Effekt - nur das er nicht auf die 50er beschränkt war.
    Es rasten alle Loks los, bei denen die automatische "Analogerkannung" aktiv war (das haben wir auch erst hinterher herausbekommen).
    Diesen Effekt hatten wir vorher nie.


    Ob das jetzt wirklich an der 50er liegt, kann ich nicht mit Sicherheit sagen, aber es ist zumindest Auffällig, das es zusammen mit dem Fahren einer 50er auftrat.
    Besagte 50er hatte vorher auch entsprechende Mucken mit stromlosem stehenbleiben.


    Gruß
    Matthias

  • Hallo,


    ich bin ein wenig irritiert, das dieser Thread inzwischen eigentlich nichts mehr mit dem ursprünglichen Thema das Erstellers zu tun hat.


    Es wäre sicher sinnvoll auch im Hinblick auf die Wiederauffindbarkeit die beiden eigentlich nicht zwingend zusammengehörenden Themen zu trennen.


    Und es wäre schön, wenn das zukünftig berücksichtigt werden würde.


    Sorry aber es stört mich halt.

    Grüße aus Regensburg


    Heinz ;)

  • Ok, jetzt ist thread ja eigenständig, manchmal entwickelt sich ein Thema.


    Zum Thema Verkabelung, diese Fehlerquelle kann ich in unseren Fall ausschließen. Direktes Kabel vom Booster zur Anlage mit 2,5 mm2.


    Aber, was passiert, wenn die Zentrale einen Kurzschließen hat, und der Booster die Steuerleitung E nicht angeschlossen hat? Könnte das dazu führen, das der Boster zwar Spannung aber kein Digitalsignal einspeist?


    Matthias

  • Hallo Matthias,


    so ganz verstehe ich die Frage nicht. Meist du, dass die Zentrale kein Signal liefert, aber der Booster einfach Spannung ans Gleis legt?
    Wenn ja: Das hängt vom Booster ab, aber alle mir bekannten Booster schalten ohne Signal von der Zentrale den Ausgang ab. Das muss natürlich nicht immer so sein oder der Booster hat ne Macke. Da hilft eigentlich nur noch messen oder mal den Booster zum Test tauschen.


    Zur Verkabelung: Vom Booster zur Anlage klingt super, aber wie geht es dann weiter? Ringleitung mit gleichem Querschnitt?


    Grüße


    H3x

    Im Bau: Papierfabrik Koslar an der Jülicher Kreisbahn und Module nach Fremo-Norm.


    Mein Spur 0 Blog: 1durch45.de

  • Hallo H3x,


    Ja, genau das war meine Frage, dann wäre das aber kein alleiniges Problem der BR50.


    Und das haben wir vorher nicht beobachtet.
    Es sind dann aber auch Loks auf unterschiedlichen Boostern losgerast. Das mehrere Booster den gleichen Defekt haben?


    Übrigens, die Ringleitung ist je nach Länge 2,5mm2 oder 4mm2


    Matthias

  • Hallo,


    wenn meine Erinnerung mich nicht trügt, dann hatte das Problem, das wir an besagtem Tag im Verein hatten, folgende Ursache: Ein Mitglied hatte einen Roco-Handregler eingesteckt, der ein defektes Kabel hatte. Dadurch wurde der X-Bus der Anlage vermutlich kurzgeschlossen und alles ging auf Stop. Beim Wiedereinschalten an irgendeinem Handregler rasten die Loks dann los. Nach Tausch des Kabels trat der Fehler nicht mehr auf.


    Gruß


    Christoph

  • Ok, das das mit dem Handregler zeitgleich mit dem losrasen der Loks war, ist mir entgangen - hatte nur das ständige “STOP“ damit in Verbindubg gebracht.


    Dann war das mit der 50er ein zufälliges zeitliches Zusammentreffen.
    Dann bleibt bis zur Endgültigen Klärung der “rasenden 50er“ nur, die automatische Analogerkennung zu deaktivieren.


    Entschuldigt bitte meine nur teilweise Erinnerung.
    Ich hoffe der Effekt läßt sich auch in den anderen Fällen begründen.


    Matthias

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