Arnoldsreuth, .....irgendwo in Franken

  • Guten Abend in die Runde,


    ja, sie war doch nicht immer "geruhsam", die "alte Zeit" ..........

    Denn auch in Arnoldsreuth wurde so manche Abschiedsträne vergossen, so geschehen heute

    vor genau 103 Jahren an Christi Himmelfahrt (09.05.1918). Denn da war der Heimaturlaub für

    den Großvater des Chronisten zu Ende und Reas und seiner Braut Lisawed fiel der Abschied

    siichtlich schwer. Der Lokführer hat schon dreimal einen Achtungspfiff abgegeben, der (noch)

    königlichee Bahnhofsvorsteher kratzte sich verlegen an der Stirn, ...... alles half nichts, der Reas

    mußte fort ................. und,


    ...... acht Wochen später war Reas -zum Genesungsurlaub- in die Heimat entlassen worden und

    1919 war der -inzwischen nicht mehr königliche- Bahnhofsvorsteher Trauzeuge bei der Hochzeit

    von Reas und Lisawed.


    Hoffentlich wird auch die Corona-Schlacht bald ein Ende haben; bleibt negativ, aber denkt positiv

    Herzlichste Grüße

    Arnold

  • Das "Mordstrumm"

    Guten Abend,


    lange war nichts mehr aus Arnoldsreuth zu vernehmen. Das soll sich ändern.


    Der -sehr verspätete- Nahgüterzug gestern am späten Nachmittag hatte ein

    "Mordstrumm" dabei, mit welchem der Güter-Expeditor nichts anzufangen wußte.

    Kein Frachtzettel war aufzufinden und die Güterzugbegleiter schoben das "Ding"

    dem verduzten Güterbodenchef einfach über die Rampe durch das offene Tor in

    den Schuppen. Da stand er nun in seinem Tor und war so schlau als wie zuvor.




    Eigentlich wollte er schon längst Feierabend machen und ein "Seidla"(oder auch

    zwei) in der Bahnhofswirtschaft zu sich nehmen ..... und nun das ! Der aus der

    Bahnhofswirtschaft herbei geholte Bahnhofsvorsteher klärte ihn schnell darüber

    auf, daß dieses "Mordstrumm" unbedingt noch heute Abend zum Hausbahnsteig zu

    transportieren und dort aufzustellen sei, damit sich die Reisenden am 1. Advent am

    Geschenk eines seiner Kollegen aus dem Erzgebirge erfreuen könnten. Sprach´s

    und kehrte zu "seinem Maßkrug" zurück. Also wuchteten der Expeditor und sein

    Adlatus -wenn auch zähneknirschend ob der Überstunde- das schwere "Trumm" auf

    den zugewiesenen Platz am Hausbahnsteig.



    Die Bediensteten aus Arnoldsreuth wünschen eine ruhige, besinnliche Adventszeit

    Seid herzlich gegrüßt

    Arnold

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