DB-Film von 1951

  • Hallo Frank Martin,
    Danke für den Tip...der Hit ist für mich der Kesselwagen auf dem Ablaufberg..das ist kein Ölwagen sondern ein Teerölwagen von Haltemann (die später mit den gelben Kesselwagen)...ich habe mir Screenshots gemacht und werde mal einen Bravwagen dahingehend umbauen...
    Beste Hobbygrüsse,Jui

  • Hallo Frank-Martin,


    danke für den Link zu diesem Film.


    Ich nutze die Gelegenheit Euch ebenfalls einen Film zu empfehlen. Dieser Film zeigt nicht nur für Modellbahner interessante Dinge (allein der entgegenkommende Post-/Expressgut-Zug in der ersten Minute des Films ist schon ein Highlight an sich), er beschäftigt sich insbesondere auch damit, wie mit den aktuellen Fragen der Bahn 1958 umgegangen wurde. Insofern zeigt er interessante Hintergründe im Originalton, die die Bahn damals beschäftigt haben und für uns Modellbahner durchaus lehrreich sind, die damalige Zeit zu verstehen und nachzuempfinden.



    Der ursprüngliche Link hat tatsächlich nicht geschnuckelt - nix zu machen, müsst ihn also als Link kopieren und eingeben.


    @ Michael: ja das isser, nur im größeren Format als bei Dir.

    Eckhard

  • Bei mir funktioniert der link nicht, meinst Du diesen hier?


    @ Michael: ja das isser, nur im größeren Format als bei Dir.
    Einfach unten auf "YouTube" drücken, dann kann man ihn groß machen.



  • Ich habe mir den Film aus Nr1 jetzt angesehen und da denke ich, ich sehe doch nicht richtig, nach 10 min läuft der Zug in den Bahnhof Flensburg auf Gleis 1 ein, ob das damals extra für den Film so gemacht worden ist?
    Wenn ich das so richtig sehe, müsste da aus Richtung Dänemark sein.
    Vielleicht weiß jemand noch etwas dazu?
    Gruß

    Meinhard,
    der wohl immer noch nördlichste Nuller Deutschlands

  • Hallo Meinhard,


    im Filmschnitt wird manchmal etwas gemogelt, nur Einheimische können die Dinge richtig einordnen. So ähnliche Szenen kommen auch in Krimis oder Spielfilmen vor, da läuft ein Darsteller in einer Dir bekannten Straße um die Ecke und müsste dann an einem Dir bekannten Platz ankommen, aber im Film spielt dann die Folgeszene in einem anderen Stadtteil weiter.


    Gruß
    Wolli

    Gruß, Wolli ---> wünsche allen HP1 !

  • "Gemogelt" wird nicht nur bei Filmeinstellungen, sondern auch bei Zügen. In dem sehr empfehlenswerten DB-Film "Mit dem Adler fing es an" von 1960 (herrliche Aufnahmen!) sieht man auch unterschiedliche Loks (z.B. die V200 in Köln und dann in Hamburg) und Wagen in dem Zug des reisenden "geistlichen" Hauptdarstellers, also wurde da auch zusammengeschnitten. Den Film gibt es auch auf DVD in viel besserer Qualität, wobei ich noch hinzufügen möchte, dass der YT-Film um 10 Minuten gekürzt wurde, also nur 17 statt 27 Minuten zeigt:



    Zur Vergrößerung auf Youtube klicken und ggf. HD auswählen.


    In dem Film, der wohl etwas mit dem Jubiläum "125 Jahre Deutsche Eisenbahn" zu tun hat, entdeckt man immer neue Details, je öfter man ihn sich anschaut. Zum Beispiel eine Vorserien-E10 im Frankfurter Hauptbahnhof u.v.a.m.


    Den kompletten Film gibt es in der DVD-Box "DB-Filme der 60er Jahre":



    Gruß, Claus

  • Hallo Michael,


    danke für das Einstellen des tollen Filmes, der mich an eine Begebenheit erinnert, die fast zur Scheidungsandrohung der besten Ehefrau von allen geführt hatte ;( .
    Als der Dieseltriebzug zum Ende seiner Karriere im Sondervekehr als "Alpensee-Expreß" fuhr, hatte ich seinerzeit eine Reise von Wiesbaden nach Jenbach -(Zell am See) und natürlich zurück gebucht.
    Schon auf der Hinfahrt sprang ich mehrmals bei Unterwegshalten raus, um das abstellungsgefährdete Gerät abzulichten, was meine Gattin ziemlich nervte X( .
    Aber auf der Rückreise gelang mir das Besondere:
    Die harmlose Frage an den Lokführer vor Abfahrt des Zuges, ob ich den mal auf den Füherstand hoch dürfte, beantwortete dieser, dass er in Jenbach wegen der aufmerksamen Stellwerksbeamten mich nicht hochlassen könne. Ich solle aber kurz nach dem Anfahren durch den Maschinenraum, welchen der Zugführer für mich aufschließen würde, gehen und dann zu ihm hoch auf den Führerstand kommen :D :!: :!: :!:
    Gesagt, getan. Ich balacierte auf dem schmalen Durchgang vorbei am brüllenden Hauptdiesel zum Führerstand und blieb dort bis zum Stillstand des Zuges am Frankfurter Prellbock :thumbsup:. Die erlebte Fahrt auf dem Führerstandsitz neben dem netten Lokführer war im Nachhinein der Ärger mit der zu Recht aufgebrachten Gattin wert, wenngleich mir ob ihrer deutlich sichtbaren Gemütsverfassung ( :cursing: :cursing: :cursing: :cursing: :cursing: :cursing: ...) zum damaligen Zeitpunkt doch mulmig wurde.


    Carl, jetzt natürlich ein viel rücksichtsvollerer Ehemann ;)

  • Ein ähnliches Glück hatte ich bei der letzten Fahrt des Museums-TEE (es wusste damals aber keiner, dass es die letzte war), die in den 90ern vom Ruhrgebiet über Siegen nach Köln ging. In Siegen war Zwischenhalt und man durfte den Triebkopf besichtigen. Als einer der letzten kam ich auf den Führerstand mit meiner Videokamera in der Hand. Als der Zug dann losfahren sollte, blieb ich einfach in der linken Ecke des Führerstandes mit der Kamera in Fahrtrichtung stehen und wartete, was passiert. Und man ließ mich einfach stehen ...
    So konnte ich - erfüllt von mannigfaltigen Glücksgefühlen - meine erste Führerstandsmitfahrt durch das halbe Siegerland mit entgegenkommenden VT 98 und BR 111 (?) der Kölner S-Bahn machen und einige schöne Szenen (noch bei trüben Himmel) drehen.
    Der Höhepunkt war dann die Überquerung des Rheins über die Hohenzollernbrücke mit Blick auf den Dom, und die Sonne hatte sich auch schon gezeigt. Ist leider nur auf Band-Kassette gespeichert, sonst würde ich es bei YouTube hochladen.


    Gruß
    Gerd

  • Hallo miteinander!


    Da habe ich auch noch eine VT 11.5-Geschichte...


    Im Spätsommer 1990 gab's noch einen kurzen Auftritt des VT 11.5 als Intercity "Max Liebermann" zwischen Berlin und Hamburg.
    Da ich als Eisenbahnliebhaber in dem bis dahin abgeschnittenen West-Berlin mit attraktiven Fahrzeugen nicht gerade verwöhnt war, habe ich mich zu der ersten Fahrt zu unausgeschlafener Tageszeit auf den Bahnsteig des Bahnhofs "Berlin - Zoologischer Garten" gequält, um das Spektakel live mitzuerleben.


    Eine ganze Schar von Eisenbahnfotografen hatte sich schon eingefunden und vor der Halteposition in sauberer (sic!) Fotolinie Aufstellung genommen.


    Als der Zug endlich in den Bahnhof rollte, konnte man den Lokführer sehen, der wie Manta-Manni den Ellbogen aus dem geöffneten Seitenfenster lehnte. Als der VT noch näher kam, lehnte sich der Triebfahrzeugführer grinsend noch weiter aus aus dem Fenster und fuhr gaaanz langsam an den Fotografen vorbei, um exakt 20 Meter weiter zu halten.


    Er beobachtete noch einen Moment die wilde Horde von fluchenden Eisenbahnfreunden. Als diese sich langsam wieder zum Bilde bereit machten, verschwand er und klappte das Fenster zu.


    :-)


    Gruß, Matthias

    Edited once, last by Zahn: Bahnhofsname ausgebessert ().

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