Projekt: Karthausen

  • Hallo Dirk


    Danke für die Links, genau nach so was habe ich gesucht.

    Es scheint so, dass die Leuchtstoffröhren doch sehr verbreitet waren. In der Modellumsetzung sieht man eher, die runden Hängelampen.

    Ist aber wahrscheinlich auch dem geschuldet, dass Leuchtstoffröhren für den Modellbau nicht so einfach nachzubauen sind.


    Da muss ich mal überlegen, was ich mache. Mit Leuchtstofflampen von Viessmann in H0 könnte man da was tolles machen. Jedoch sehr sehr teuer und man müsste alle grell-weiss leuchtenden LED's austauschen. So wie ich das bereits bei der Dieseltankstelle gemacht habe.

    Ich brauche aber grob 30 Lampen a je 12-15 Eur. Zu teuer.


    Ich melde mich wieder, sobald ich weiss, wie ich es umsetze.


    Grüsse aus Basel

    Michi

  • Hallo Michi,


    für die Hängelampen könnte man LED-Reflektoren verwenden - die sollten auch bei 30 Stück erschwinglich bleiben.


    Für Leuchtstoffröhren habe ich mal irgendwo die Idee gelesen, einen Lichtleitstab mit je zwei LEDs (an den Enden) zu bestücken und den Stab selbst hinreichend anzuschleifen, dass er das Licht streut. Wird bei 30 Stück aber dann doch etwas Arbeit ;-).


    Viele Grüße, Bodo

  • Hallo Bodo


    Danke für die Anregungen. Die LED Reflektroren liegen schon parat. Die hatte ich auch schon bei den Bahnsteigleuchten eingesetzt.

    Ich bin erst kürzlich auf die Idee gekommen, ob diese denn auch so üblich waren. Habe aber jetzt eher den Eindruck, dass FL-Röhren verbreiteter waren.


    Die Idee mit dem Plexistab und den LED's habe ich im Netz auch gefunden. Sieht schon noch cool aus.Wobei ja in der harten Umgebung im BW die Leuchtstoffröhren wohl eher in einem Gehäuse montiert waren. Somit müsste man also die Runde Röhre gar nicht darstellen ,sondern eher ein optisch passendes Gehäuse mit transparenter Abdeckund entwickeln.



    Gruss

    Michi

  • Und wieder fast ein Monat vergangen, seit dem letzten Bericht von unserem Bau....


    Viel Zeit habe ich für die Umsetzung der Beleuchtung im Lokschuppen investiert. Ich denke, jetzt haben wir eine tolle Lösung gefunden.


    Im 3D Druck ist ein erster Prototyp eines Leuchtstoffröhrengehäuses entstanden. Dieses besteht aus zwei Bauteilen, dem Gehäuse selber und der Plexiglasabdeckung.


    Dann in den richtigen Farben gedruckt. Gehäuse schwarz und Plexiabdeckung in "transparent".


    Zwei 3mm LED's gegeneinander gerichtet eingebaut und einen Widerstand. Strom dran und....da leuchtet sie.


    Die ersten zwei Reihen sind eingebaut. Total werden es 22 Lampen werden.


    Dann wurde immer wieder an der Inneneinrichtung gebaut.

    Werkbänke und Spint aus dem 3D Drucker.





    Fässer Ablage von Zapf


    Die Bockleiter ist auch aus dem 3D Drucker.

    Hinten noch ein Regal von Zapf für Stangenprofile.


    Und ein Mitarbeiter hat begonnen zu Schweissen. Natürlich mit flackernder LED.


    Schweisser: Video



    Grüsse aus Basel
    Michi

  • Guten Morgen


    Gestern Abend sind noch die letzten Leuchten fertig gebaut worden. Es sieht schon toll aus, wenn jetzt alles gleichmässig ausgeleuchtet ist.

    Jetzt noch das Dach fertig bauen und die Regenrohre usw. dran, dass ist der Lokschuppen vorerst mal fertig.


    Die Leuchten wurden an Messingstäben aufgehängt. Das alles wird noch schwarz eingefärbt.





    Und so siehts es dann bei Nacht aus. Ich denke aber, dass die Leuchtne auch bei Tag leuchten, denn sonst ist es schon eher dunkel im Lokschuppen. Oder weiss jemand, wie das damals war?




    Grüsse aus Basel

    Michi

  • Noch ein Kurzbericht vor Weihnachten.


    Der Lokschuppen ist fast fertig. Es fehlen noch ein paar Kleinigkeiten, aber es ist ansonsten geschaft.

    Das Dach ist fertig belegt mit Schleifpapier, welches ja bekanntlich Bitumenbahnen imitiert. Ein Teilstück auf der grossen Dachseite kann für "Wartungszwecke" entnommen werden. Da muss ich aber nochmals ein paar Anpassungen machen, da es das Dach leicht anhebt. Man sieht das auf den Bildern ganz gut.



    Auch die Dachrinnen und Fallrohre sind zugeschnitten, angepasst, angeklebt und lackiert worden. An einigen Stellen ist bereits korridiertes Kupfer zu sehen.




    Jetzt fehlt seitlich noch eine Plexiglasabdeckung und dann kann das äussere Fenster noch eingesetzt werden. Das ist noch nicht montiert, da man es sonst bei einer unachtsamen Bewegung beschädigen würde. Auch die Torantriebe gilt es noch zu bauen, dies hat aber für mich im Moment noch keine Priorität. Wird aber trotzdem bald kommen.


    Mein Vater ist daran, die letzten Geländeabschnitte mit Hartschaum zu verschliessen.

    Bei deisen Arbeiten hat sich auch ein besserer Standort für das Stellwerk ergeben. Anstelle auf der Kurveninnenseite ist es jetzt auf die Kurvenaussenseite verschoben worden. Die Preiserleins haben mehr Einsicht auf das Gleissystem und wir als Betrachter, können schön ins Innere des Stellwerkes blicken.




    Jetzt kann dann an anderen Projekten weiter gebaut werden. Z.B. mit den Bahnsteigen. Hier steht noch der Bau der letzen Lampen, die Belagsoberfläche und der Bau einer Bahnsteigüberdachung an. Hier kann ich die konstruierten Leuchtstoffröhren gleich wieder verwenden.




    Grüsse aus Basel

    Michi

  • Ein gutes neues Jahr allen, wenn auch schon der achte des Monats ist.


    Ich habe wieder mal keine Kosten und Mühen :P gespart, um euch eine neues Video zeigen zu können.

    Es zeigt die Fahrt einer BR38 aus dem Lokschuppen heraus, zur Kohlebeladung und eine komplette Runde auf der Anlage mit kurzem Personenzug.


    Fahrt BR38



    Grüsse aus Basel

    Michi

  • Wieder gut 4 Wochen her, seit dem letzten Baubeitrag. Also höächste Zeit, euch wieder die aktuellen Schritte zu zeigen.


    Wo fangen wir an besten an?


    Vielleicht mit der neu errichteten Mauer von meinem Vater. So langam bekommt der angesetzte Schenkel seine daseins Berechtigung. Hier werden dann drei Abstellgleise in ein Industriegebiet kommen, welche den Rangierspass auf der Anlage steigern sollen und auch werden.

    Die Mauer verbindet optisch das Industriegebiet mit der Anhebung über den Gleisen.



    Ich habe begonnen, einen Grossteil der Prellböcke von Lenz umzubauen. Zwei Solche sind schon länger fertig auf der Anlage verbaut. Nun sollen ihre Kollegen folgen. Sie haben einen ersten Farbauftrag erhalten und die Holzleisten sind montiert. Jetzt noch farblich Behandeln und die SH0 Schilder montieren. Dann können Sie auf die Anlage.


    Einige haben es vielleicht schon in einem anderen Beitrag "was gerade auf meinem Arbeitstisch liegt" gesehen. Am Stellwerk Karthausen Nord "Kn" wurde weiter gebaut. So wurde die komplette Inneneinrichtung erstellt. Dies mittels erworbenen und teils selbst gemachter Artikel. Auch der vor langer Zeit mal angedachte Fahrdienstleiter, welcher mittels schwenkender Leuchte die Rangierfahrt frei gibt, wurde umgesetzt. Aus einer mehr oder weniger passenden Figur wurde der Bahnwärter erstellt. Dazu wurde ein Arm abgetrennt und in der richtigen Position wieder festgeklebt. Der Kopf und der Rumpf musste getrennt werden, damit sich später eine Bewegung realisieren lässt.


    Der Messingstab steckt fest verklebt im Rumpf. Der Oberkörper ist lose auf den Messingstab aufgesteckt und der Kopf ist wieder verklebt. Aus Resten, Papier und einer SMD (Micro-LED) mit Kupferlackdraht wurde eine Leuchte gebastelt.


    Und so sieht es dann aus, wenn er die Rangierfahrt aus der Tankstelle heraus frei gibt: FDL mit Leuchte


    Dann wurde die Inneneinrichtung im Stellwerk gebaut. Es fehlen noch ein paar Kleinigkeiten, mehr oder weniger ist es aber abgeschlossen.

    Bürotisch, mechanisches Stellwerk (Real Modell), Waschbecken, Türe, Handabtrocknungstuch, Spint, Uhr, Aktenschrank aus dem SNM Bausatz mit den dazugehörigen Ordnern, Pausentisch....viele Dinge die Einzug hielten.




    Die Thermoskanne entstand aus einem Zahnstocher:


    Der Teller aus einem gelochten Stück Karton und einer gerippten Unterlagsscheibe. Das Sandwich aus einem Stück Holzleiste und Alufolie.


    Aus Reststücken ist die Bürotischleuchte entstanden. Hier wurden Draht, Karton, Unterlagscheibe, eine halbe Bügelperle von den Kindern und wieder eine SMD verbaut.


    Aus drei günstigen Ebay-Leuchten wurden Strahler gebaut, welche das mechansiche Stellwerk anleuchten in der Nacht. Wenn es dunkel ist, wird im Stellwerk nur die Büroleuchte und die drei Strahler Licht geben, da sonst der FDL nur schlechte Sicht aus den Fenstern auf die Züge hat. Die Helligkeit der Leuchten ist mit der Kamera nur schwer einzufangen, es ist alles heller auf den Fotos wie in Real. Trotzdem bekommt man so einen Eindruck davon.



    Jetzt werde ich noch das Dach des Stellwerks fertig stellen. Verkleiden mit Ziegelplatten, Kaminausgang aufsetzen, Dachrinnen anbringen.

    Ich halte euch auf dem laufenden.



    Grüsse aus Basel

    Michi

  • Ein "Hallo" in die Runde.


    Ein paar Kleinigkeiten haben im Stellwerk die letzten Wochen noch Einzug erhalten.

    So entstand für den Kamin noch ein Korb, in welchem die Holzscheite aufbewart werden.

    Diese sind aus Zahnstocher entstanden. Den Zahnstocher aussen herum dunkel braun angemalt, dann abgelängt und halbiert.


    Dann konnte ich noch zwei Sets mit Klamotten usw. ergattern. Der Fahrdienstleiter hat seine Schuhe, Jacke und den Hut in die Garderobe gemacht und sich für den Arbeitsalltag umgezogen.


    Dann wurde das Dach gedeckt mit der bekannten Schleifpapier-Methode.


    Seitlich wurde die Tür verfollständigt mit Türgriff und einer Lampe. Auch die Regenrinnen wurden angebracht, was eher etwas kniffelig war bei dieser Dachform. Auf den Fotos ist mir dann aufgefallen, dass es da noch ein zwei Stellen hat, wo die Flucht der Rinnen nicht ganz passt, da muss ich nochmals dahinter. Auch Patina fehlt noch an den Rinnen und Fallrohren.



    Auch der Kamin für den Ofen wurde gebaut und angebracht. Dies aus Reststücken.


    Beim BW wurd eine Rampe geformt. Darüber können die Dienstfahrzeuge und die Handwerker zum Wasserturm gelangen. Auch wurde das Gelände, im Bereich des Wasserturms etwas vergrössert. Hier wird dann künftig eine Fahrbahn über das Gleis führen.


    Auch beim künftigen Industrie- und Verladegebiet wurde weiter gearbeitet. So sind mitlerweile die Gleise verlegt worden. Das hinterste Gleis, dort wo die Wagen teilweise drauf stehen, wir küntig eine Laderampe hinkommen. Die beiden vorderen Gleise werden nur zum Abstellen von Wagen benutzt. Diese beiden Gleise verlaufen theoretisch rechts noch weiter. In diesem Bereich wird auch eine Strasse, welche vor allem für das Erreichen des Industriegebiets nötig ist, erbaut. Der Unterbau der Strasse ist bereits errichtet.


    Parallel dazu konnte ich endlich die Beleuchtung des Bahnsteigs in Angriff nehmen. Hier habe ich ja schon ein paar Versuche gemacht mit den angeschaften Schneider Lampen. Da ich diese Leuchten schon mitlerweile 3 mal umgebaut habe, hatte ich genug. Das aktuelle Problem war, dass ich damals zu wenig SMD Led's bestellt hatte. So hatte ich beim gleichen Lieferanten mitlerweile zwar schon 4 verschiedene Led's nachbestellt, jedoch hatten die nie den richten Leucht-Farbton gegenüber den Damaligen. Somit habe ich mich entschieden, hier eigene Leuchten zu bauen.

    So entstanden aus Messing und dem 3D Drucker neue Bahnsteigleuchten. Die Bahnsteige werden jetzt zwei Typen von Leuchten beherbergen.


    Die passende Geschichte dazu wird dann auch dargestellt. -> Der Bahnhof befindet sich gerade im Umbau. Auch die Signale werden ja Stück für Stück von Formsignalen auf Lichtsignale umgestellt. Im Bereich der Bahnsteige ist dies ja bereits geschehen.

    So werden auch die Bahnsteigleuchten Stück für Stück erstzt. Die ersten Vier sind bereits ausgetauscht. Die Alten Leuchten wrden dann noch irgendwo herumliegen.




    Erstes Probestellen.



    Led's verbauen.


    Die Helligkeits werde ich noch justieren. Allerdings sieht es auf dem Foto heller aus als es ist.


    Zwischen all diesen Arbeiten sind dann noch eine paar Wagenbeladungen entstanden. Den Wagen mit Eisenschrott hatte ich schon lange mal gebaut. Passend dazu habe ich jetzt die beiden Reifenbeladungen gemacht. Hier auf dem Bild fehlt noch das Finish der Bemalung.


    Da ja wieder der Frühlingsschnitt im Garten anfiehl, konnte ich aus dem Gehölz "Baumstämme" machen.


    Die Hölzer wurden zugeschnitten und im Ofen getrocknet und von Kleintieren befreit.


    Erstes Probestapeln auf den Wagen.


    Die Ketten zur Ladungssicherung sind mitlerweile auch noch montiert.




    So, dann wünsche ich euch eine schöne Zeit.


    Grüsse aus Basel

    Michi

  • Guten Tag


    Die letzten Tage / Wochen habe ich damit verbracht, weitere Gleise im Bereich des Bahnhofs zu schottern. Dies im Bereich der Bekohlungsanlage und der Dieseltankstelle.


    Schotterung der Zufahrt zur Drehscheibe:


    Bau des Unterbaus für die Gestalltung der Ölauffangschale der Dieseltankstelle:


    Darauf wurden die gelaserten Gitter festgeklebt:



    Aus Hartschaum wurde die Betonumrandung gebastelt:


    Im Bereich der Kohlebeladung habe ich die Gleise mit Hartschaumstücken aufgefüllt:


    Und anschliessend schwarz bemalt und mit Kohle gefüllt:


    So sieht das aktuelle, fast fertige Ergebniss aus:


    Für den neu gebauten Industrieteil musste noch ein kleines Stellpult her, damit man vor Ort die Weichenstrassen stellen kann:



    So, das wars auch schon wieder.

    Die nächsten Tage werde ich mich um die Bahnsteige kümmern. Hier gilt es noch die Oberflächen der Bahnsteige fertig zu machen. Sie müssen noch ausgeglettet und farblich behandelt werden.


    Anschliessend, wenn ich dann gerade Lust drauf habe, werde ich ein Bahsteigdach bauen.

    Darauf freue ich mich schon. Dann wird das alles noch mehr nach Bahnhof aussehen.



    Grüsse aus Basel Michi

  • Guten Morgen


    Habe gestern Abend etwas herum probiert. Ich wollte herausfinden, welchen Farbton ich für die Bahnsteige nehmen soll.

    Uhrsprünglich hatte ich mal die Strassenfarbe von Faller angedacht, doch die dunkt mich viel zu dunkel.



    Links und um die Lampe die Faller Farbe. Dann ein Versuch mit etwas hellerer Farbe aus dem Baumarkt.



    Was meint ihr? Ich denke, noch etwas heller wäre nicht schlecht. Finde es aber sehr schwer, da es ja auch verschieden Belagsfarben gibt, wenn man die Strassen usw. anschaut.


    Die Fallerfarbe könnte dazu dienen, reparierte neuere Stücke darzustellen.




    Grüsse vom Rheinknie

    Michi

  • Moin Michi,

    auch ich finde die hellere Farbe besser.

    Und wie du geschrieben hast, mit der Faller lassen sich dann die Reparaturflecken sehr schön nachbilden👍

    Freundliche Grüße aus München


    Zierni

    (Thomas Ziernwald)

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