Projekt: Karthausen

  • Moin aus dem Rheinland,

    ich erfreue mich gerade an deinen Bilder der geleimten Wasserkräne.

    Schön dass ich nicht der Einzige bin, der sich nicht ans löten traut.

    Darf ich einmal fragen, mit welchem Kleber du die Messingteile verbunden hast ??

    Freue mich auf eine Antwort.

    :D Rauchen versaut die Gardinen :D
    Beste Grüße aus Neuss Jörg


  • Kurzes Osterupdate:


    Ich möchte euch den Zwischenstand beim Gebäudebau zeigen. Der Wasserturm ist so langsam farblich fertig gestaltet. Ein paar Dinge fehlen noch, man kann aber bereits sehen, wie er Schlussendlich wirken wird.






    Die Fenstersprossen habe ich mit der Spraydose eingefärbt. Machte mir mir für einen Farbanstrich mit dem Pinsel einen zu filigranen Eindruck.


    Und jetzt kommts!

    Wir haben zum ersten mal das Bahnhofsgebäude zusammen gesteckt...noch nichts verleimt. Erst mal schauen, wie das ganze so wirkt und wo wir noch Änderungen anbringen müssen. Es fehlen z.B. Wanddurchbrüche von Gebäudeteil zu Gebäudeteil. Auch werden wir eine Tür des äusseren Gebäudes mit einem Fenster austauschen. Das wird der absolute Hammer!! Wir stellen uns vor, ein Restaurant mit Küche, eine Schalterhalle und ein Gepäck / Postabteil einzubauen.

    Waren bei solchen Bahnhofsgebäuden im oberen Stockwerk Büros der Bahn untergebracht?






    Habt noch eine schöne Osterwoche!


    Gruss aus Basel

    Michi

  • Waren bei solchen Bahnhofsgebäuden im oberen Stockwerk Büros untergebracht?

    Moin Michi


    Klärt man sowas nicht vorher? Aber ja. Auch. Oftmals aber auch Wohnungen der Bediensteten. Kommt auf die Epoche an.


    Ansonsten sind das natürlich beeindruckende Gebäude.


    Gruß Ralph

    Wenn die Klügeren immer nachgeben, regieren irgendwann die Dummen die Welt...

  • Moin Michi


    Ich habe den Thread jetzt nicht komplett gelesen und dachte, das Gebäude sei selbst gebaut. Deswegen mein Einwand mit dem vorher klären...


    Kurz gesagt, je früher die Epoche, desto mehr Wohnung statt Büro.


    Gruß Ralph

    Wenn die Klügeren immer nachgeben, regieren irgendwann die Dummen die Welt...

  • Guten Tag liebe Nuller


    Wir haben uns ein paar Leuchten (zweier und einer) für die Bahnsteige gegönnt. Die Lampen sind nach ein paar Wochen Wartezeit nun eingetroffen.

    Die Firma Schneider Modellbahnzubehör hat diese im Sortiment. Sie sind jetzt nicht absolut perfekt, aber für ca. 9, bzw. 12 Euro ein guter Kompromiss. So sind z.B. die Messingröhrchen im Bereich der Bögen abgeknickt, anstelle dass der Rohrdurchmesser einheitlich bleibt. Was mich aber etwas stört, berechtigt oder eben auch nicht, ist die Grösse der LED-Beleuchtung. Für mein Geschmack ist diese viel zu gross ausgefallen. Wie ihr seht, kann man diese aber problemlos aus der Halterung ziehen und wechseln. Auch die Lampenschirme haben eine andere Farbe wie der Rest der Leuchte.



    Mein Frage an euch ist nun: Wie sieht so eine Lampe im Original aus? War die "Glühbirne" so gross? Waren es Glühbirnen oder Gaslampen? Waren diese evtl. sogar weiss statt transparent? Wer kann da mehr Infos dazu geben?


    Ich freue mich auf eure Rückmeldungen.




    Gruss aus Basel

    Michi

  • Hallo Michi!


    Als erstes musst du zwischen Gasentladungslampen und reinen Gaslampen/ Gaslaternen unterscheiden.

    Reine Gaslaternen haben Stadtgas verbrannt und durch die Gasflamme wurde die Helligkeit für die Straßenbeleuchtung erzeugt.

    Betriebsstoff ist hier also reines Gas.

    Die von dir angesprochenen Glühbirnen sind keine Glühlampen, sondern Gasentladungslampen. Gasentladungslampen funktionieren mit elektrischem Strom. In dem Glaskolben befindet sich noch einmal ein separates Röhrchen in dem sich Natrium oder Quecksilber befindet. An beiden Enden des Röhrchens befinden sich "Elektroden". Wird an diese Enden Spannung gelegt, dann entsteht ein Lichtbogen. Dieser Lichtbogen ist unser Straßenlicht. Quecksilberdampflampen geben ein kaltweißes Licht ab, während Natriumdampflampen ein gelbliches Licht spenden. Die Flamme bei den Gaslampen geht auch in den warmweißen/ gelblichen Bereich.

    In der Regel werden heute nur noch Gasentladungslampen verwendet. Die ganzen alten Gaslaternen in Berlin wurden auf elektrischen Strom umgebaut.

    So eine Glaskuppel findet man bei beiden Arten. Die Gaslaternen hatten immer noch zum Schutz eine Glaskuppel, sonst wäre unter Umständen bei Sturm/ starken die Flamme ausgeblasen worden. Die Elektrischen Vertreter gibt es mit und ohne Glaskuppel/ Glasglocke. In Gebieten mit Denkmalschutz findet man meistens die Art mit Glasglocke, während sich in Industriegebieten die Lampen ohne Glasglocke finden. Solche elektrische Lampen wurden auch zur Beleuchtung von Werkhallen genutzt.


    Liebe Grüße nach Basel, Andrej.

  • Hallo Zusammen,


    ich glaube nicht, dass das eine Gasleuchte war - eher eine "Glühlampe" mit Glasabdeckung. Quecksilberdampflampen oder Natriumdampflampen in der Bauform wären mir unbekannt - die beiden letzteren kenn ich nur quasi als Peitschenleuchten ...


    Viele Grüße,

    Stefan

  • Liebe Leser von Karthausen


    Viele Baustellen sind zur Zeit offen. Bei Allen geht es Stück für Stück voran. Ich möchte euch über den Zwischenstand informieren.

    Grosses Ziel im Moment sind die Bahnsteige. Um hier aber weiter zu bauen, muss zuerst die angrenzende Gleisanlage fertig werden.


    Das heisst:

    -Gleise altern

    -Gleise schottern

    -Gleisschotter altern wo nötig

    -usw.


    Wenn dies erledigt ist, kann Strom für die Lampen zum Bahnsteig hingezogen, die Lampen aufgestellt, das Bahnsteigdach gebaut und der Bahnsteig "geteert" werden. Ach ja, die Wasserkräne müssen auch noch Lackiert werden.

    Wenn ich diese Arbeiten zuerst mache, komme ich im Nachhinein nicht mehr dazu, die Gleise zu altern, da mir die Lampen usw. im Weg stehen.


    Die Gleise wurden entfettet und mit der Dose in einer Art "Lederbraun" - "Schokkobraun" lackiert. Die Schwellen werden jetzt mit wässriger, schwarzer Farbe mit dem Pinsel wieder abgedunkelt, was relativ schnell geht. Dadurch ist auch der Glanz der Schwellen weg. Dieses Schwelleneinfärben wird jetzt noch ein paar Abende in Anspruch nehmen. Ist aber total entspannend.




    Mein Papi hat sich an die Aussenverkleidung der Anlage gemacht. Hier galt es vor allem die schwarze Farbe aufzubringen.

    So sieht es nach dem ersten Farbanstrich...


    ...und so nach dem Zweiten aus.


    Und auch ganz im hinteren Eck der Anlage werden die Verblendungen des Tisches lackiert und montiert. Leider ist es aus Platzgründen schwierig, diese auf ein Foto zu bekommen.



    Auch am "Berg" haben ich weiter gearbeitet. So langsam entsteht die fertige Form. Danach müssen die Schienen im Tunnelbereich gealtert und geschottert werden. Auch die Tunnelröhren müssen erstell und bemalt werden. Dann erst kann die fertige Formgebung des Bergs abgeschlossen werden.


    Das linke Tunnelportal ist mal provisorisch um einen Eindruck zu erhalten.


    Wir berichten wieder...



    Grüsse aus dem sommerlichen Basel

    Michi

  • Im Juni war unser letztes Update hier zu unserem Stand der Dinge... höchste Zeit, dass wir euch da wieder über den neusten Stand informieren 8o


    Das klingt jetzt natürlich so, als wären da viele Baufortschritte erreicht worden. Eigentlich sind es nur deren zwei:


    1. Gleise einfärben im Bereich der Bahnsteige

    2. Gleise schottern im Bereich der Bahnsteige


    Das wars dann auch schon!! 8|



    Begonnen hat alles mit dem Gleis 1. Erstmal nur ein kurzes Stück geschottert, um die Wirkung zu sehen.


    Dann noch ein paar Zentimeter mehr von Gleis 1. Auch die Gleisüberführung über Gleis 2 und 3 wurde eingebaut und geschottert.


    Nach Gleis 1 ging es weiter mit Gleis 2 und 3. Der Lenzprellbock wurde modifiziert und gealtert.


    Damit das Ganze nicht zu monoton wirkt, habe ich ein paar Unterbrüche des Schotters eingearbeitet. Diese feinen Schotterstellen wurden dann noch farblich nachbehandelt.



    Dann folgte noch Gleis 4. Das Bild, und Andere auch, wurde direkt nach dem Auftrag mit dem Leimgemisch geschossen.




    Nun können wir uns der Ausgestaltung der Bahnsteige widmen. Darauf freue ich mich besonders. Was uns da entgegen kommt ist, dass Zapf neue Bahnsteigdach-Stützen angekündigt hat im neuen Heft 49. Allerdings habe ich diese im Shop noch nicht gefunden.

    Edit: Und jetzt sind sie online :P


    Wir werden die beiden Wasserkräne lackieren, die Bahnsteigleuchten lackieren und montieren. Dann die Bahnsteigüberdachung bauen und die Treppenab- und aufgänge fertig stellen. Erst dann kann der Bahnsteig "geteert" werden.



    Wir halten euch auf dem Laufenden.


    Grüsse aus Basel
    Michi

  • Und schon geht es weiter, läuft ja wie geschmiert bei uns :P


    Die Lampen von Schneider wurden mit der Dose Schwarz matt lackiert und die Innenseite des Schirmes Weiss bemalt. Dies geschah mit einem Edding. Die Lampen wirken jetzt etwas nostalgischer als in dem "modernen" Grauton.




    Um die Leuchten mal provisorisch auf den Bahnsteigen aufstellen zu können, habe ich diese auf Zahnstocher gesteckt. Sie haben untereinander einen Abstand von 400mm, was beim Original 18m wären. In etwa so gefällt es uns, vielleicht könnten es aber auch noch ein paar Zentimeter mehr Abstand vertragen. Mal schauen.








    Die beiden Wasserkräne sind auch in der Fertigstellung. Beide sind Schwarz matt lackiert. Den Einen habe ich angefangen zu altern, ist aber noch nicht fertig.






    Grüsse aus Basel

    Michi

  • Bitte Weiter so, echt spannend euer Bau!!!

  • Guten Tag liebe Leser und Leserinnen


    Wir haben aktuell mehrere Baustellen offen, aber noch keine davon wirklich abgeschlossen. Trotzdem mal ein paar neue Bilder für euch.

    Im Eigenbau sind ein paar Schilder entstanden. Wie immer ohne Gewähr, dass diese so in ihrer Bedeutung und ihrem Standort dem Vorbild entsprechen. Ich habe mich da den verschiedenen Informationsquellen bedient und hoffe, die richtigen Schlüsse gezogen zu haben.


    So entstanden als erstes SH0 Schilder, welche an die Prellböcke montiert wurden (das Holz vom Prellbock wirkt auf dem Foto fast noch zu frisch):


    Daraufhin habe ich mich an die verschiedenen Haltetafeln gewagt. Aufgestellt wurden diverse solche Schilder für verschiedene Zuglängen, welche an unterschiedlichen Orten anhalten sollen. Dies, weil die Fussgängerunterführung nur einseitig am Bahnsteig zur Verfügung steht. Hier mal ein Beispiel:


    Da ich mit den anderen Baustellen nicht voran gekommen bin, habe ich kurzerhand eine Neue angefangen :P . Die Dieseltankstelle von Addie-Modellbau. Ein Bausatz, welcher aus Kunststoff, Resin und Messingteilen besteht. Mal soeben zur Probe hingestellt:


    Tank verklebt, Kleinteile montiert und alles lackiert und gealtert (wurden diese Tanks "neutral" gehalten oder war da in der Regel eine "Marke" aufgebracht?):


    Dann die Zapfsäule geschliffen, Kleinteile montiert, alles grundiert, lackiert und gealtert. Ein bisschen versifft darf es aussehen, auch wenn sie am Schluss unter einem Wellblechdach stehen wird. Vor das Klebebild mit der Aufschrift "Diesel" habe ich noch eine Klarsichtscheibe eingesetzt. Die gehört nicht zum Bausatz.:



    Dann erfolgte der Bau des Betonfundamentes. Hierzu habe ich MDF-Brettchen verwendet. MDF hat den Vorteil, dass nach dem Bemalen keine Holzmaserung durchdrückt, welche auf das verwendete Material hinweist.


    Mit Hartschaumresten wurde eine Betonumrandung errichtet:


    Hier die bemalte Umrandung. So kann später der innere Teil (Betonfundament) heraus genommen werden. Dies dient der Erreichbarkeit von zwei Servos zu Servicezwecken.




    Aus Karton erfolgt der Bau einer Strukturplatte, welche eine Betonplattenoberfläche imitieren soll:


    Platte aufgeleimt:



    Platte bemalt:



    Alles eingebaut:


    Jetzt fehlt noch das Finish des Betons. Hier wird noch ein wenig mit weisser Farbe dem Beton eine Struktur verliehen. Dann mit den Farben Schwarz und Braun noch etwas Verschmutzungen hinzugefügt. Die Ölleitung ist gerade noch am entstehen. Ich werde diese oberirdisch verlegen, einfach weil es toll aussieht. Im Original scheinen diese Leitungen wohl eher unter dem Boden verlegt worden zu sein (jedenfalls auf den Fotos die ich gefunden habe).

    Zum Abschluss steht jetzt noch der Eigenbau einer kleinen Überdachung an. Diese wird aus "Stahlträgern" und einem Wellblechdach entstehen. Auf die andere Seite des Tank soll evtl. noch ein kleiner Geräteschuppen montiert werden.


    Bis die Tage.



    Gruss aus Basel
    Michi

  • Hi Michi,

    es ist schön Deinen Fortschritten beim Aufbau der tollen Anlage zu sehen.


    Bei Deinem Stumpfgleis würde ich allerdings die Sh0-Scheibe durch eine rote Sh2-Scheibe ersetzen, da in diesem Gleis Personenzüge enden.

    Die Zuordnungspfeile auf Deinen Halttafeln sind für die P8 zu modern, sie kamen meines Wissens erst 1990 ins DR-Signalbuch.


    Deine Dieseltankstelle sieht toll aus und wird einen richtigen Hinkucker geben.


    Klasse Arbeit. Jay, the K.

  • Hallo Jay


    Danke für deine Hinweise. Dem musste ich natürlich gleich nachgehen. Ist mir da echt was entgangen beim Lesen der Literatur? Und ja tatsächlich <X

    Die Zuordnungspfeile auf Deinen Halttafeln sind für die P8 zu modern, sie kamen meines Wissens erst 1990 ins DR-Signalbuch.Hallo ny

    Die gab es tatsächlich erst ab 1990. So ein Mist. Aber wie standen den die Halteschilder in früheren Zeiten, wenn die Schilder nicht rechts vom Gleis montiert werden konnten? Da ist ja der Bahnsteig.


    Bei Deinem Stumpfgleis würde ich allerdings die Sh0-Scheibe durch eine rote Sh2-Scheibe ersetzen, da in diesem Gleis Personenzüge enden.

    Und auch hier habe ich mich zu wenig eingelesen.

    "An jedes Ende eines Gleises gehört eine SH0 Scheibe. Ausser bei Prellböcken, die am Ende einer Zugfahrtstrasse stehen. Da kommt das SH2 hin bei der DB."


    Danke für den Tipp...das hilft mir immer wieder unsere Anlage zu verbessern.



    Gruss

    Michi

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