Fremo-Treffen in Riesa- eine fotografische Nachlese

  • Hallo Freunde der Modellbahn,


    wir hatten uns vorher telefonisch angemeldet und wurden dann auch freundlich empfangen. Da wir bereits am Freitag morgen eintrafen, war noch nicht auf allen Anlagen Betrieb. Aber das tat dem Besuch keinen Abbruch, es war einfach die gute Stimmung und die interessanten Gespräche, welche man mit den Anlgenbetreibern führen konnte, die zum Verweilen führte.
    Schon der Aufbau der vielen Modulanlagen war eine logistische Leistung. Das Fremokonzept, Lokführer und Bahnhofspersonal zu "spielen", hat mir sehr gut gefallen. Ich habe mir da die Zeit genommen, einen Lokführer mit seiner V188 von einem Bahnhof der BRD im grenzüberschreitenden Verkehr nach der CSSR zu begleiten. Das war schon interessant und mal war neues für mich.


    Es war eine große internationale Beteiligung von Fremo-Freunden da, u.a aus der CSR, Bulgarien, Großbritanien und Holland.


    Anlagen gab es in den Nenngrößen N, TT, H0, 0 und I.


    Ich habe über 80 Bilder von gut gemachten Motiven auf der Karte gespeichert, von denen ich hier einiges zum Appetit holen, zeigen möchte.


    Spur Nuller haben natürlich was die Detaillierung anbelangt, immer recht verrückte Ideen, so wie auf diesem Modul, wo aus echten Steinen Wildpflasterstraßen hergestellt waren.

    Der Übergabebahnhof von 0m auf 0.

    Etwas 0e war auch vertreten, hier eine kleine Kastenlok.

    Ein britischer Gast auf dem 0-Bahnhof.

    Auch in H0 waren sehr gute Module zu sehen, dieser Bahnübergang ist dem Erbauer hervorragend gelungen.



    Vom gleichen Erbauer das beeindruckende Modell einer Kokerei, in 0 wohl nur in einer Fabrikhalle unterzubringen.





    Bei diesem Modularangement gab es den grenzüberschreitenden Verkehr nach der CSSR, noch zuzeiten des eisernen Vorhangs, was man an der Grenzsicherung gut erkennen kann.

    Leider nicht ganz deutlich zu sehen, aber auf einem der Grenzpfosten klettert gerade ein (sechsbeiniger) Flüchtling über die Grenzsicherungsanlage. Da es sich um ein Tier handelt, greifen die Grenzer wohl nicht ein.


    Fortsetzug folgt.


    Mit freundlichen Grüßen
    Roland

  • Hallo,


    im vorherigen Beitrag hatten wir auf der H0-Anlage gerade die Grenze zur CSSR passiert, also machen wir hier weiter.


    Eine alte G7 hat es bei der CSD noch geschafft, rangierarbeiten durchzuführen. Man beachte die realistisch gestalteten Gebäude im Hintergrund, welche noch im sozialistischen Alltagsgrau gehalten sind!

    Dieses Motiv war für mich eines der schönsten auf der Anlage.

    Ein typischer CSD-Bahnhof, dort liebt man die gelbe Farbe.

    Auch der Lokschuppen mit Wasserhausanbau ist typisch für die tschechischen Bahn, sind aber auch in Österreich und Sachsen zu finden.



    Und sollte mal ein Hausbau mißlingen, macht man das daraus.

    Sollte mal eine Spur-0-BR50 nicht mehr fahren wollen, dann kann man sie auch noch als stationäre Heizanlage verwenden. ;)

    Dieses EG war noch im Rohbau, der Bau geht anscheinend nur zögerlich voran, da der Bauleiter anscheinend andersweitig beschäftigt ist. :)

    Auf der amerikanischen N-Anlage wurde u.a. diese Eisverladungsstation nachgebildet. Auf solchen Stationen wurden die Kühlwagen mit Eisblöcken bestückt.

    Schnell noch einen Ausflug ins herbstliche Bulgarien. Diese Jahreszeit gibt es recht selten auf Modellbahnanlagen zu sehen. Und diese Module wiesen sehr viele Details auf.





    Mit freundlichen Grüßen
    Roland

  • Sehr schöne Bilder und Eindrücke. Ich wiederhole mich gerne: Es geht nichts über Selbstbau auch wenn er viel Geduld erfordert. Gefallen hat mir die kleine 0-Version des Bahnhofs Krakow. Hier wünsche ich mir (persönlich) mehr Kreativität als alles sklavisch zusammenzubauen. Ich vermisse immer noch eine Komposition aus Krakow und Güterschuppen die es in Wirklichkeit sehr häufig gegeben hat. Es fehlen (für mich) auch Bahnhofsgebäude in gelbem Backstein mit roten Backsteinverzierungen. Diese waren fast ebenso häufig in der DDR anzutreffen wie die preussischen roten Zweckbauten. Aus fotografische Sicht favorisiere ich die gelben Fassaden da sie einen besseren Kontrast zu den schwarzen Loks bieten.
    Hervorzuheben ist der vorzüglich gelungene Lokschuppen mit Wasserturm in H0. Auch die farbliche Alterungen der "alten" DDR-Bauten entspricht dem Vorbild. Grau in grau.
    Danke für die Bilder, Rollo!
    Bleibt zu überlegen ob nicht der nächste Besuch mal wieder Richtung Osten stattfinden könnte !?
    Husbert

  • Hallo Roland,


    auch von mir herzlichen Dank für deinen Bericht mit den tollen Bildern! Alles andere hat ja Husbert schon geschrieben, ihm schließe ich mich daher an!
    Habe leider gerade keinen Grünen für dich, denn hättest du alle mal verdient!



    Gruß
    Andreas

  • Hallo Roland,


    vielen Dank für Deinen schönen Bildbericht aus Riesa. Leider hat sich bei mir für einen Besuch kein "freies Zeitfenster" ergeben.


    @All:
    Für den Fall, dass an der Entstehungsgeschichte (Baubericht(e)) der in Rollos Beitrag 1, Bild 5-10 gezeigten Kokerei im Maßstab 1:87 tiefergehendes Interesse besteht, kann ich hier diverse Links auf Bruno's Präsentation der Kokerei BREMA in meinem Forum anbieten:


    Kokerei Brema


    Gruß Rainer :thumbup:

  • Hallo Freunde,


    Ich war gestern mit meinem Chef Rollo ( Roland) in Riesa. Ich war total gegeistert über die vielen Module und wie dadurch fantastische Anlagen entstehen.
    Es war eine sehr gute Atmosphäre. Freundliche Leute, gute Gespräche, Freunde aus dem Forum persönlich kennen gelernt, absolut keine hinderlichen Rücksäcke, kein Geschupse und Gedränge. Sehr dankbar bin ich auch den Fremo-Freunden als ich fotografieren wollte, aus dem Bild gingen. Toll!!


    Nun auch von mir einige Bilder


    Viele Grüße Robby

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