Bischofsheim II

  • Hallo Heinz,


    Du meinst bestimmt diesen Raum:


    Wenn man rechts unten durch den Mauerdurchbruch fährt, ist man in Kreuzheim... das liegt aber in diesem Raum:


    Dargestellt ist die untere Ebene der Wendel, Kreuzheim liegt "links unten" auf dem Plan, genau über dem "Unterschrank"...

    Leider habe ich keine Gesamtplan... zu faul...


    Hier nochmal mein grobes Betriebsschema:


    Gruß

    Thomas

  • Hallo,


    wo andere mittels „Eigenmotivation“ eine Ecke nach der andere weiter und fertig bauen (ich bewundere das, Jürgen!), finde ich bei jedem Versuch eine begonnene Arbeit zu Ende zu führen, 3 neue Aufgaben =O eine wie die andere zu reizvoll, um dem Versuch zu widerstehen...


    „Nötig“ ist seit langem die Fertigstellung des Viaduktes, um endlich die obere Strecke über den Rollwagen weiter zu führen. Sie endet nach wie vor unmittelbar nach der DWW in Kreuzheim und harrt der Züge, die da kommen (sollen)… als einzige Ausrede könnte ich vorbringen, dass ich auf Gleismaterial warten musste, aber auch das ist inzwischen erledigt (Danke, Martin & Jens). Also könnte ich eigentlich bald beginnen…


    Ja, könnte… wenn ich nicht zwischendurch aus lauter Lust und Ungeduld den Mittelbahnsteig im Bahnhof „Allznah“ abgebrochen und mit dem Neubau hätte. Schließlich hat die Bauverwaltung entschieden, da EG nun auf die andere Seite des Bahnhofs zu legen...






    Die Bahnsteigkante aus Altschwellen konnte ich weitestgehend erhalten… dann wieder getestet… (und ja, ich weiß, Fahrzeuge in 1:43,5 sind manchmal breiter…)



    Danach habe ich schon mal die Übergänge zum Rollwagen vorbereitet:



    So weit, so gut (an den wichtigen Dingen vorbei gearbeitet) ;) und danach habe ich tatsächlich die letzten Arbeiten am Viadukt wieder aufgenommen, aber davon demnäx mehr…


    Gruß

    Thomas

  • Zielgerade


    Hallo,


    mein Viadukt ist tatsächlich auf der Zielgeraden angekommen! Wer hätte das gedacht... nach noch nicht mal einem Jahr Bauzeit... die ersten Bilder stammen aus Feb. 2021... naja, was soll`s, das schaffen die bei der Rahmedetalbrücke auf der A45 sicher nicht :P!!


    Hier noch ein paar Bilder von der letzten Colorierung, alles weitere Richtung Farbe wird dann vor Ort gemacht... eine weitere Spachtelung und Bemalung der Gewölbe:


    Nochmal viele Steine nachgemalt und dann gewasht:


    Und so sieht es jetzt aus:



    Nun werde ich die Geländer noch am Arbeitsplatz montieren (also natürlich nicht am Arbeitsplatz sondern am Viadukt :wacko: ) und dann baue ich die Brücke ein.


    Gruß

    Thomas

  • Post by moba-tom ().

    This post was deleted by the author themselves ().
  • Hi Thomas,

    die Brücke ist grandios geworden. Neben Deiner Tätigkeit als Steinmetz sind Dir auch die Malerarbeiten bestens gelungen. Die unterschiedlichen Farbschattierungen der Steine machen die Oberfläche abwechslungsreich und die Washes sorgen für die Harmonie.

    Um die Kanten Deiner Fleißarbeit aka Steine etwas mehr zu betonen würde ich das Bauwerk zusätzlich noch mit beiger Farbe trockenbürsten.


    Hochachtungsvolle Grüße dem genialen Baumeister. Jay, the K.

    The Keithville & Lake Erie RR - Serves the Steel Centers

  • die Brücke ist grandios geworden

    Danke, finde ich auch :saint: mit dem Ergebnis bin ich auch sehr zufrieden! Ich hätte beim Start des Projektes nicht gedacht, dass ich das so gut hinkriege... aber auch nicht, dass es soo viel Arbeit sein würde...

    würde ich das Bauwerk zusätzlich noch mit beiger Farbe trockenbürsten

    touché ^^ genau das ist der Plan... ich war etwas voreilig mit "ich hab fertig" 8)


    Zurzeit baue ich das Geländer, hier vorab schon mal ein "Teaser"... Details folgen:

    Hochachtungsvolle Grüße dem genialen Baumeister


    Dieses Grüße gebe ich gerne zurück... ich darf sagen, dass mich deine Werke regelmäßig inspirieren...


    Meint

    Thomas

  • Hallo Thomas,


    Ich finde deine Brücke sehr gut. Die Farbgebung als Sandstein wirkt sehr gut.

    Wie du schon erwähnt hast, wirst du ja noch die Steine granieren. Dann wirds auch perfekt.

    Ich habe mal von meiner Brücke zwei Bilder mal zur Anschauung eingestellt. Bedauerliche Weise ist die Qualität meiner Bilder etwas daneben .

    Real sieht die Brücke ganz anders aus.


    Gruß Robby

  • Hallo,


    wie hat Otto W. schon gesagt:

    "Wer die Hände in den Schoß legt, muss noch lange nicht untätig sein!" 8o


    Ich habe einiges gebastelt ("rumgedillert" wie man in Eisfeld sagt), aber noch keine fertige Ecke geschaffen. Soll heißen, die Brücke ist immer noch nicht in Betrieb... der finale Einbau fehlt. Trotzdem mal ein paar Impressionen zum Geländer...


    Stützen von Fiedler, unten abgekniffen, da sie zu lang waren:


    Aufreiben der Bohrungen auf 1,1 mm... sonst klemmt es bei längeren Stücken


    Einkleben mit Sekundenkleber-Gel... möglichst senkrecht, ist aber nicht immer gelungen...


    waagerechte Geländerstücke aus 1,0 mm MS-Rohr... mit einem 0,5 mm MS-Draht lassen sich Ansätze gut herstellen:


    Dann drybrushen... muss man auch üben, wird dann aber immer besser...


    Anschließend Stellprobe auf der Anlage:


    Und dann Gelände schnitzen... auch das hatte ich mir einfacher (schneller) vorgestellt... dazu aber demnäx vll. mehr...


    Ich habe gemerkt, dass die Landschaft rund um die Brücke schwierig ist wegen der vielen Ecken, Anstiege, Schrägen usw. Da ich hinten nicht mehr so richtig rankomme, wenn die Brücke drin ist, muss ich einiges vorher machen...


    Soweit in Kürze...


    Gruß

    Thomas

  • In etwa so werden dann meine Bahnsteige aussehen

    Moin Michi (oder besser: Grüezi? ;) ),


    die Backsteine stammen aus dem Brückenbausatz von Bünning, sind also gelasert... ich glaube, das hast Du auch so geplant, oder?


    Die farbliche Gestaltung habe ich mit Panpastel gemacht... erst hellgrau grundiert, dann "Klinkerrot" drüber "geschwämmt" ("gepinselt" wäre der falsche Ausdruck)...


    Die Abdeckung habe ich aus 3 mm Hartfaserplatten geschnitten. Das kann man besser lösen, wenn man direkt stärkeres Material verwendet (man erspart

    sich die horizontale Fuge)... ich hatte aber nichts anderes im Keller...


    Gruß

    Thomas

  • Genau, Grüezi passt das gut :)


    Genau, ich habe die Backsteine auch von Bünnig anfertigen lassen inkl. der Steine ober drauf. Ich habe auch schon die ersten Fortschritte erzielt.

    Bin aber anders vorgegangen. Erst Klinkerrot angemalt. Nach dem Trocknen dann mit weisser oder hellgrauer Farbe (unverdünnt) in Etappen nochmals komplett angemalt und sogleich mit einem Lappen (altes T-Shirt) die Farbe wieder ab den Steinen gewischt. Die Farbe bleibt so locker in den Ritzen hängen und je nach druck mit dem Lappen werden die Steine mehr oder weniger sauber. Wobei weniger dann fast besser ist wie mehr.


    PS. du müsstet eigentlich noch die Steinfugen auf der Brückeninnenseite nachbilden. Die horizontale Fuge sieht aus, wie wenn dort ein Stoss der beiden Schalungstafeln wäre. Also eigentlich stört mich das jetzt gar nicht sonderlich.


    Gruss

    Michi

  • du müsstet eigentlich noch die Steinfugen auf der Brückeninnenseite nachbilden

    Das stimmt (leider)... aber ehrlich gesagt, hatte ich keine Luste mehr auf Steine... wenn erstmal ein Zug drüber rollt, lenkt das den Blick (hoffentlich) ab...


    Ich habe häufiger das Problem, dass ich den zweiten Schritt vor dem ersten tue... manchmal wegen schlechter Planung, manchmal vergesse ich die nötige Reihenfolge, aber meistens aus Ungeduld... s.o.


    Es muss ja auch mal was "fertig" werden... ich habe festgestellt, dass ich meine Anlage nicht im Qualitätsstandard "Diorama" bauen kann... und schon gar nicht in der Qualitätsstufe "Eckhard" ^^


    Deine Methode der Farbgestaltung wende ich auch hin und wieder an... für glatte Flächen gefällt mir die Panpastel-Methode jedoch besser...


    Gruß

    Thomas

  • Hi Tom,

    schon Allen McClelland verfolgte mit seiner richtungsweisenden Appalachian & Ohio Railroad die Philoshophie,

    dass alle Aspekte der Modellbahn ein stimmiges Gesamtbild ergeben sollen und

    dass eine ausreichende Detaillierung für eine grosse Anlage genügt.


    Du befindest Dich also in sehr guter Gesellschaft.


    Meine Anlage baue ich auch nach dem Prinzip, was man nicht sieht mache ich nicht.


    Gleichgesinnte Grüsse. Jay, the K.


    PS zur Zeit hätte ich auch mehr Lust den Fluss zu gestalten, anstatt an Backsteinmauern und Fenstern herumzufeilen... ;)

    The Keithville & Lake Erie RR - Serves the Steel Centers

  • PS zur Zeit hätte ich auch mehr Lust den Fluss zu gestalten, anstatt an Backsteinmauern und Fenstern herumzufeilen...

    Ich bewundere Dich für Deine Disziplin :!: :D


    Stützmauer


    Hallo,


    entlang meiner Straße, die unter dem Viadukt herführt, sollte eine Stützmauer den hinteren Hang abfangen. Und zwar im Kurvenbereich, also eine gebogene…



    Nach ein paar Tagen mauern und graben sieht das jetzt so aus:



    Ich habe dazu mal eine (für mich) neue Technik ausprobiert: das Prägen von Styrodurplatten. Ist nicht wirklich neu, aber halt der erste Versuch. Hier meine Vorgehensweise in Kurzform:


    Festlegen der Größe und Einritzen mit einem Kugelschreiber:



    Ich habe aus meinem Fundus ein 10 mm-Reststück genommen:



    Mit einer Drahtbürste habe ich die Oberfläche aufgeraut (nur draufgedrückt, nicht gerieben) und dann ein 1. Anstrich mit einem Vallejo-Farbgemisch, unverdünnt:



    Einzelne Steine habe ich farblich abgesetzt:



    Und dann ein 1. Wash in Hellgrau drübergezogen… nach dem Einbau kommt noch ne Schicht drauf:



    Die Rückseite leicht eingeritzt, um die Spannung beim Biegen zu reduzieren:



    Einkleben mit preiswertem Montagekleber aus der Kartusche (das verwende ich auch zum Kleben der Sytrodurberge):



    Die Abdecksteine entstanden aus 2 mm-Forex, leicht konisch gefeilt wegen „dem Bogen“, dann farblich an die Mauer angepasst:



    Ich habe die Abdeckungen mit Ruderer-Kleber aufgeklebt… das hat aber nur so „mittel gut“ geklappt, das Styrodur wird durch das Lösungsmittel angegriffen. Hat jemand eine bessere Idee (Styrodur / Forex)?



    Mit dem Ergebnis bin ich sehr zufrieden, hat außerdem richtig Spaß gemacht! Der zeitliche Aufwand ist allerdings auch nicht ohne… eine fertige (geschäumte) Platte geht sicher schneller… hier noch ein paar Fotos von der fertigen Mauer:






    Am Wochenende werde ich die Brücke dann endgültig einbauen... ich nehme dann zwar in Kauf, dass es hinter dem Viadukt komplizierter beim Bauen wird, aber ich muss die Strecke weiter "westwärts" treiben 8o der Bahnhof ist noch weit...


    Gruß

    Thomas

  • Ich habe die Abdeckungen mit Ruderer-Kleber aufgeklebt… das hat aber nur so „mittel gut“ geklappt, das Styrodur wird durch das Lösungsmittel angegriffen. Hat jemand eine bessere Idee (Styrodur / Forex)?


    Hallo Thomas, gefällt mir sehr gut Deine Mauer! Würde für die Abdeckungen nicht auch einfacher Holzleim genügen? Es wirken ja keinerlei Kräfte auf die Klebeverbindung.

  • Ich habe die Abdeckungen mit Ruderer-Kleber aufgeklebt… das hat aber nur so „mittel gut“ geklappt, das Styrodur wird durch das Lösungsmittel angegriffen. Hat jemand eine bessere Idee (Styrodur / Forex)?

    Hallo Thomas,


    ich verwende für Klebearbeiten (Holz, Styrodur) immer den normalen UHU Alleskleber Flinke Flasche und das funktioniert problemlos.


    Übrigens die Mauer ist Dir doch bestens gelungen.


    Viele Grüße

    Robert

  • Hi Thomas,

    ich verklebe mein Styrodur vor allem mit Acrylmalmittel, Acrylgel, oder Mod Podge, seltener auch Weissleim. Es kommt darauf an was ich zuerst finde ;)


    Meine Hartschaumlandschaft überziehe ich mit einer dünnen Schicht schwarzbraun gefärbtem Sculptamold.

    Ich arbeite mit Blöcken von ca. 30*15*5cm, die ich mit meinem stationären Heissdrahtschneider in Serie fabriziere. Die Landschaftskontur passe ich dann mit dem Cuttermesser vor Ort an.


    Viele Grüße. Jay, the K.

    The Keithville & Lake Erie RR - Serves the Steel Centers

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