Bischofsheim II

  • Hallo Thomas,


    hast du schon mal über indirekte Beleuchtung nachgedacht?
    Eine Überlegung wäre das Leuchtmittel nach oben gegen eine weiße Fläche z.B. ein Tuch leuchten z.B. ein Tuch zu lassen.
    Damit erzeugst du ein weiches Licht.
    Denkbar wäre bei dir auch in den Rahmen ein weißes Tuch zu befestigen und das Leuchtmittel über diesem anzubringen.
    In der Fotografie nutzt man diese Technik sehr oft wenn harte Schatten unerwünscht sind.


    Nachteil von dieser Methode kann allerdings sein, des etwas mehr Leuchtkraft benötigt wird.


    Diesen Ansatz werde ich weiter verfolgen.


    Gruß Martin

  • Hallo Thomas,
    ich will nicht meckern, aber an Deiner Stelle würde ich auf die Kastenleuchten mit Leuchtstoffröhre verzichten und statt dessen LED-Platinen verbauen. Mittlerweile bekommt man LED´s mit 4000K und sehr guter Leuchtkraft.
    An den Stellen, wo viel Licht geschluckt wird, kannst Du ggf. auch noch eine weitere LED-Platine parallel setzen. Die schmalen LED-Platinen Streifen kannst Du gut mit etwas einseitig unterlegen, um den optimalen Winkel zum Hintergrund und auch zur vorderen Anlagenkante zu erhalten. Und nebenbei, LED´s haben wenig Wärmeentwicklung und sparen mit deutlich weniger Leistung auch noch Energie.
    Gruß Dirk

  • Hallo Dirk,


    danke für Dein Feedback! Die Leuchtstofflampen nehme ich ja nicht, weil sie die besten sind sondern weil sie nun mal da sind... quasi "umsonst". Da ich etwa 16 m Anlagenlänge haben werden, scheue ich im Moment die Investition für eine gute neue LED-Beleuchtung. Dabei spreche ich nicht von den Strips, die ja als Meterware nicht das große Geld kosten... die kann ich mir als Ergänzung gut vorstellen.


    Bei der gebauten Konstruktion lassen sich später die Leuchten auch relativ leicht tauschen. Für die Bauzeit werden die Röhren auf jeden Fall gut sein, ggf. könnte man sogar die Röhren in LED-Ausführung einbauen. Meine Leuchten sehen übrigens in etwa so aus:


    Wie sagte unser Altkanzler so treffend? "Entscheidend ist, was hinten rauskommt!" Heißt für mich: zuerst muss die Lichtausbeute mit dem vorhandenen Material optimal sein, danach schauen wir weiter. Werde am Wochenende mal ein bisschen rumprobieren...


    Gruß
    Thomas

  • Hallo,


    man kann Standard-Leuchtstoffröhren gegen LED-Röhren tauschen, was bei fallenden Preisen immer interessanter wird. Alerdings geht das zurzeit nur mit den alten Drosseln, mit elektronischen Vorschaltgeräten geht das nicht. Das ist zumindest mein Wissenstand. Ich habe damals natürlich das modernste für meine MOBA gekauft und stehe jetzt blöd rum ;( Elektronische Vorschaltgeräte erkannt man daran, dass es keine Starter (die kleinen runden Döschen) gibt.


    Deine Leuchten sehen sehr modern aus.


    Gruß


    Christoph

  • Hallo Christoph,
    das ist nicht ganz richtig. Für die LED's werden grüne Vorschaltgeräte als Ersatz für die alten Starter eingesetzt. So haben wir unsere Hallenbeleuchtung umgerüstet.
    Die Firma heißt MARA-Sportsysteme.
    Gruß
    Husbert

  • Hmm, also ich habe vor drei Jahren meine komplette Wohnungsbeleuchtung gegen LED getauscht und dabei auch "Röhren" gekauft.


    Die Starter habe ich am Anfang mit den "grünen" Starterersatzteilen bestückt was völliger Blödsinn war, man kann den Starter ausbauen und die Schaltung, die über den Starter läuft überbrücken, denn nichts anderes machen die grünen Teile, sie schließen einfach die Anschlüsse kurz zwischen denen der Starter hing.
    Später habe ich die Reströhren-LED im Carport verbaut, dazu gibt es einzelne "Aufnahmen" für die "Röhrenkontakte". Die kann man auch direkt an 230 V anschließen.
    Allerdings kam es damals auch auf die Bauart der LED an und man musste evtl. Glück haben, wie die LED-Leiste in der Röhre gerade verbaut war, weil der Abstrahlwinkel sich nach der (damals platten) LED-Lage sowie deren Lage zu den Röhren-Anschlüssen (Stäbchenform) richtete. mit Pech hat die Röhre immer nur halb dorthin gestrahlt, wo man das Licht hinhaben wollte.


    Es braucht gar kein Vorschaltgerät, zumindest nicht bei den Röhren die ich hatte.

  • Moin zusammen,


    da habe ich ja Glück :thumbup: : meine Leuchten sind "alt" mit Startern, also umrüstbar ohne weiteren Aufwand.


    Der Wechsel zu LED wird m.E. hauptsächlich dann gemacht, wenn man Stromkosten sparen will/muss und sich dieser Aufwand irgendwann amortisiert. Besseres Licht ist damit noch nicht garantiert! Ich glaube nicht, dass sich das für mich finanziell lohnt, da die Brenndauer doch im Jahresmittel eher gering sein wird. Ich schätze mal: im Winterhalbjahr 2 Stunden täglich (maximal, in der Praxis ist es eher weniger). Macht 365/2 x 2 = 365 Stunden/Jahr


    Jede Leuchte hat 58 W, bei max. 10 Stück sind das 580 W pro Stunde, also ca. 212 kWh pro Jahr. Bei 30 Cent pro kWh sind das ca. 64 €.


    Für LEDs rechne ich mal über den Daumen mit 15 W je Meter, dann komme ich auf 150 W pro Stunde... also etwa ein Viertel. Kosten also ca. 16 € Strom pro Jahr.


    Mein Plus pro Jahr: geschätzte 48 € durch Stromsparen (dafür brauche ich mehr Heizung 8) )


    Kommt die Anschaffung der neuen Leuchten dazu: Für 15 Meter Anlage schätze ich mal 15 Leuchten, bei einem Stückpreis von 20 € sind das 300 €. Dann hätte sich die Umrüstung nach 300/48 = gut 6 Jahren gerechnet.


    Vielleicht finde ich ja auch noch einen, der meine alten Leuchten kaufen will... dann geht`s schneller :thumbup:


    Ergo: die alten Leuchten werden montiert, optimal ausgerichtet, dann wird gebaut und gespielt...


    Gruß
    Thomas

  • Will man nicht die vorhandenen Wannen der Leuchtstoffröhren wechseln, so ist es sinnvoll (überbrücken geht zwar auch, kann aber sehr gefährlich werden!), einen sogenannten "Starter Dummy für LED Röhren" statt des vorhandenen Starters einzusetzen. Kosten je nach Anbieter zw. 0,68 und 2,50 Euronen und machen keine Arbeit und keinen Dreck, wenn man schon mal dabei ist, die Röhren auszutauschen!
    (Es sind berührungsfreie Brücken im selben Gehäuse, wie die Starter)


    empfiehlt

  • Hallo zusammen
    Hier noch mal etwas zum Austausch einer Leuchtstoffröhre (Leuchtmittel) gegen eine LED-Röhre in einer Leuchtstofflampe.


    Wenn die alte Leuchtstofflampe mit einem konventionellen (KVG) oder verlustarmen Vorschaltgerät (VVG) ausgestattet ist, dann kann die alte Leuchtstoffröhre und der dazugehörige Starter durch die LED Röhre und einem Ersatzstarter, was eigentlich nur ein Überbrücker ist, austauschen. Der Ersatzstarter sollte eigentlich zum Lieferumfang der Röhre dazugehören.
    Natürlich kann das alte Vorschaltgerät auch ausgebaut werden und die Röhrenfassungen werden direkt auf die Netzspannung gelegt. Dann braucht man auch nicht mehr den Ersatzstarter (Überbrücker) und das alte Vorschaltgerät verbraucht auch keinen Strom mehr.
    Das um verdrahten der Lampe sollte allerdings von einer Elektrofachkraft durchgeführt werden.
    Etwas anders ist es bei Leuchtstofflampen mit einem EVG, elektronischen Vorschaltgerät. Das sind die Lampen wo es keine Starter gibt. Dafür gibt es für EVG’s geeignete Röhren. Alternativ kann man die Lampe ebenfalls um verdrahten, Fassung also direkt auf Netzspannung 230V ohne das EVG. Dann darf man aber nicht mehr die EVG geeignete Röhren nehmen sondern wieder eine für ein KVG weil diese die 230V Netzspannung an den Fassungen vertagen kann.
    Hoffe mal das die s verständlich ist.


    Gruß
    Michael

  • Hallo,


    hier die letzten Baufortschritte... im Vergleich zum Beitrag 98 hat sich doch schon einiges getan:


    Der Hintergrund hinter dem Bahnhof ist (im Rohbau) fertig:


    Hier die linke Wand des Raumes, links geht`s jetzt weiter mit der Nische unter der Treppe:


    Da experimentiere ich gerade ein wenig wegen des Bogenverlaufs des Hintergrundes:


    Ganz schön schwungvoll :rolleyes:


    Gruß
    Thomas

  • Hallo Husbert,


    ich denke, Du hast mich falsch verstanden. Ich habe Lampen mit elektronischen Vorschaltgräten, da gibt es keine Starter. Allerdings war meine Information, dass es dafür keine LED Röhren gibt, veraltet. Es gibt sie doch, aber zurzeit kosten sie noch rund 30 Euro für Markenprodukte mit 1.500 mm Länge. Weil sich ein Komplettaustausch nicht rechnet, warte ich jetzt, bis Röhren kaputtgehen und werde sie dann ersetzen. Ich gehe auch davon aus, dass die Preise schnell verfallen, wie bei allem, was mit Elektronik zutun hat. Ausnahme: Modellbahn :cursing:


    Gruß


    Christoph

  • Hallo,


    ich habe ein bisschen weitergebaut. Die Ecke unter der Treppe brauchte doch auch noch einen Hintergrund:


    Mit Hilfe von 2 Modellbahnfreunden habe ich dann die Platte um die Ecke gebogen. Sie hat sich erst ein bisschen gewehrt, aber nach ein paar beherzten Griffen gab sie schließlich auf:



    Genauso schwungvoll wie die "Zollstock-Probe" ^^


    Als nächstes gehts an Spachteln der Schraubenlöcher X(


    Werde berichten!


    Gruß
    Thomas

  • Hallo,


    zwischendurch mal DANKE an alle, die sich für meinen Anlagenbau interessieren und sich bedanken!


    Nachdem ich die letzten Platten befestigt hatte, wollte ich ja eigentlich spachteln und Löcher verschließen, um den Anstrich auf dem Hintergund zu machen. Dabei fiel mir auf, dass ich das nicht ohne anständige Beleuchtung tun konnte. Also Planänderung und weiter an der oberen Konstruktion geaarbeitet:




    Jetzt die Leuchten, siehe Skizze in Beitrag 100 (ganz unten). Die Konstruktion ist selbsterklärend:





    Die Farben werden auf den Aufnahmen nicht gut wiedergegeben, ich find sie aber in Ordnung. Der Hintergrund wird nun im unteren Bereich angeleuchtet, könnte wegen möglicher Schatten schwierig werden... abwarten, erstmal bauen!


    Übrigens sah es vor Montage des Reflektors so aus:


    Etwas weichere Übergänge, aber auch nicht ganz hell. Zum Bauen ist es - glaub ich - die richtige Wahl!


    Gruß
    Thomas

  • Hallo Matthias,


    das ist ein guter Vorschlag, werde ich testen!


    Ich habe nun (fast) alle Leuchten montiert, nur die Ecke unter der Treppe fehlt noch... hab keine Leuchten mehr ;( Hier der Bahnhofsteil:


    Und die Gegensicht (links der Bahnhof):


    Nun kommen die Elektroarbeiten dran... danach werde ich mir im direkten Vergleich die Unterschiede anschauen können: einmal mit Reflektor und einmal ohne Reflektor.


    Die Fotos, die ich davon weiter oben schon mal engestellt habe, geben die Realität nur schlecht wieder, da die Kamera (Handy) die hellen Flächen besonders krass hervorhebt.


    Es wird Zeit, dass ich die ersten Segmente für die untere Ebene aufbauen kann... ich muss dringend Platz schaffen, überall stehen die Brocken im Weg ;(


    Gruß
    Thomas

  • Hallo,


    gestern konnte ich die Leuchten über dem Bahnhofsteil in Betrieb anschließen:

    Wenn man sich zum Vergleich die Bilder im Beitrag 115 anschaut, sieht man deutliche Unterschiede.



    Die Fotos zeigen die Beleuchtung ohne Reflektoren... gute Ausleuchtung - wie ich finde - und weiche Übergänge!


    Das Panoramabild zeigt eine Gesamtansicht des Bahnhofsteils:


    Durch Anklicken der Fotos werden diese vergrößert.


    Gruß
    Thomas

  • Hallo,


    am Wochenende konnte ich an den Blenden arbeiten. Dazu habe ich senkrechte Lattenstücke an die obere Konstruktion geschraubt, ausgesteift mit Dreiecken aus Hartfaser. Eigentlich kein Problem, eben mal ein Lattenstück mit 2 Schrauben an die Hartfaserplatte schrauben... doof nur, dass ich von den DIngern ca. 35 Stück brauche. Das zieht sich dann doch etwas länger hin als ich man denkt (als ich dachte!).


    Mit Hilfe einer Montagelehre habe ich die Dinger zusammen geschraubt:


    Dann oben dranschrauben und ausrichten:


    Beim ersten Versuch habe ich die Unterkante auf 176 cm ausgerichtet, fand ich aber zu hoch, weil man die obere Kante des Hintergrundes sah, wenn mann nah dran stand. Also etwas tiefer, nun 173 cm (ich bin 180 cm groß).


    Das Ganze sah oberhalb des späteren Bahnhofs dann so aus:



    Erst habe ich versucht, die Blende in Waage zu montieren, war mir aber dann zu kompliziert. Ich habe mich dann entschlossen, parallel zur Decke zu bauen... das ist ausreichend genau. Also habe ich mir Abstandshalter gebaut, das vereinfachte die Montage erheblich:


    Ich habe erstmal nur den Bahnhofsbereich mit der Blende versehen, da ich für die Kurve erst die endgültige Anlagenvorderkante festlegen muss:


    Man kriegt schon einen guten Eindruck wie es später wird. Die Blende wirkt auf den Fotos schwarz, ist natürlich nur Hartfaser, roh. Sie soll später grau werden.


    Demnächst mehr aus Bischofsheim.


    Gruß
    Thomas

  • Hallo,


    wie schon angedeutet wollte ich die Fugen der Hartfaserplatten diesmal nicht mit Holzkitt sondern mit Acryl schließen… der Holzkitt ist stark rissgefährdet, weil nicht elastisch. Leichter gesagt als getan, bin schließlich weder gelernter Maler noch Versiegeler!


    Erstmal alles zusammen stellen: Spachtel, Klebeband, Spüli und natürlich die "Kitt-Spitze":


    Aber Mühe habe ich mir gegeben! Erst die Fugen abgeklebt, dann möglichst gleichmäßig eine Acryl-Naht gezogen (was mir nur manchmal gelang!) und dann mit Fingerkuppen und Spachtel glattziehen… natürlich immer mit ordentlich Spüli… sonst klebt es überall.


    Die erste Fugen waren noch nicht so dolle, später wurde es besser. Es ist halt noch kein Meister vom Himmel gefallen!


    Beim Abziehen des Klebebands hab ich dann gesehen wie exakt die Acrylfuge war: messerscharf! Allerdings kann man nun auch messerscharf die Stärke des Klebebands erkennen… da das Licht aber überwiegend senkrecht auf die Fuge fällt, kann man diese kleine Kante wohl vernachlässigen (ändern kann man es eh nur durch eine neue Fuge!).


    Sobald alle Fugen geschlossen sind, will ich mit dem Malern beginnen… alles in Himmelblau wie im Babyzimmer!


    Gruß
    Thomas

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