Bischofsheim II

  • Hallo,


    nachdem ich mich nun mit der neuen z21-App von Roco vertraut gemacht habe (s. letzten Bericht), habe ich mich (mal wieder) dem Thema „Weichensteuerung“ zugewandt. Ein schier endloses Thema (bei mir)…


    Zur Auffrischung: meine Weichen werden überwiegend mit Servos angetrieben, außerdem habe ich 2 elektrischen Lenz-Weichen verbaut. Insgesamt sind es bisher ca. 30 Antriebe auf der unteren Ebene (Schattenbahnhof + Bhf. Allzunah). Den aktuellen Gleisplan dieser Ebene sieht man hier (Doppelklick für Vergrößern):


    Gesteuert habe ich bisher mit den Elektronikbausteinen von mbtronik, das sah dann z.B. so aus:


    Die gezeigten Platinen steuern insgesamt 4 Weichen, einschl. Herzstückpolarisierung… ein ziemlicher „Drahtverhau“, wie ich finde… als Elektro-Analphabet… Das Problem ist, dass ich bis heute nicht alle Platinen zuverlässig bedienen kann. Mal geht`s, dann mal wieder nicht… ich habe bereits davon berichtet… ich habe diese Bausteine übrigens verwendet, da sie aus H0-Zeiten und von Bischofsheim I noch vorhanden waren…


    Nun hat mir ein Freund die ESU-Switch Pilot-Bausteine empfohlen. Ich habe – nach langem Zögern wegen der Kosten – dann mal ein Testmodell gekauft (Switch Pilot Servo V2.0, Nr. 51822) und gestern getestet. Das sieht nun so aus:


    Die kleine Kiste kann nun 4 Servos steuern…. für Herzstückpolarisierung käme noch eine weitere "Kiste" daneben. Bisher nur probeweise angeschlossen, daher noch nicht sortiert… aber schon getestet! Für den Umbau und die Inbetriebnahme brauchte ich nur eine halbe Stunde… das spricht schon mal für sich! Die Verkabelung der mbtronik-Platinen dauert (bei mir) bestimmt eine Stunde pro Platine (2 Weichen), da alle Kabel mit „Kabelschuhen“ und Steckern angeschlossen werden… super fummelig und wenig flexibel. Nur die Servos werden - wie bei ESU – natürlich direkt aufgesteckt.


    Die Adressenvergabe und die Justierung der Servos war sehr einfach, auch ein deutliches Plus! Ein kleines Minus ist, dass die ESUs nur in 4er-Gruppe adressiert werden können, also z.B. 1 -4 oder 13 -16… aber nicht 1, 2, 3 und 5 oder 12 bis 15… ich habe daher die Adressen in der App auch angepasst, außerdem die Nummern an den Weichen erneuert:


    Wie es ausschaut, werde ich wohl die meisten der mbtronik-Platinen gegen ESU tauschen. Das ist wichtig für einen reibungslosen Fahrbetrieb, bringt mich aber nicht so richtig beim Anlagenbau weiter… was soll`s: in diesen Zeiten hat man ja Zeit genug, Geld bleibt aber knapp... wie immer

  • Hallo,


    es geht wieder los! Die Sommeraktivitäten werden so langsam eingestellt, endlich beginnt wieder die "dunkle Jahreszeit"... 8) Zeit für`s Basteln!


    Aber vorher müssen erstmal die "Flurschäden" aus dem Sommer beseitigt werden... z.B. mein "Arbeits"platz (eigentlich mehr ein "Ablage"platz):


    Ich hab dann erstmal das Regal aufgehängt, das zu allem Überfluss auch noch in diesem viel zu kleinen Raum stand... und siehe da, es ist ein Hoffnungsschimmer in Sicht:


    Die Arbeitsfläche hab ich dann auch noch aufgeräumt...


    So, jetzt noch den Anlagenraum aufräumen und es kann wieder weiter gehen ^^ ich werde berichten!


    Gruß

    Thomas


    PS: Nein, Andreas, die Verkabelung ist (natürlich) noch nicht fertig... ;( wird aber...

  • Moin...


    Toffifee? Erkenne ich da etwa Toffifee :D


    Erst der Genuß, dann die Farbe. Soooo muß das!

    Viele Grüße


    Michael

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    Für Viele geht es bei der Modellbahn um Leben oder Tod.

    Aber ich sage Euch, die Lage ist viel ernster.

  • Hallo,


    meine Modellbahnsaison kommt in diesem Jahr nicht so richtig in Fahrt... immer sind irgendwelche anderen Dinge „wichtiger“... jetzt aber (hoffentlich):


    Bei einem Nachlass, den ich auflösen „durfte“, sprang mir ein Vitrinenschrank mit Glasschiebetüren in`s Auge...


    Viel zu schade, um ihn einfach wegzuwerfen, dachte ich mir... und verkaufen war auch nicht möglich, also wollte ich das „schöne Stück“ bei mir unterbringen. Unter der Anlage ist immer noch ein bisschen Platz, also frisch an`s Werk...


    Vorsichtig ausgebaut, zu mir transportiert und erstmal begutachtet:


    Ich habe an der hinteren Seite ein Regalbrett aus der Schrankwand angebracht, damit der Schrank nicht zu weit hinten steht. Außerdem habe ich dann darüber eine gute Ablagefläche... für neuen Krempel ;)Hinten habe ich noch Abstützung angeschraubt, damit`s nicht umkippt, wenn mal was schweres draufliegt:


    Beide Fächer haben eine Beleuchtung mit LED-Strripes bekommen, die ich an die Gleichstromleitung der Anlage angeschlossen habe. So sieht er nun unter der Anlage aus:


    Bei der Gelegenheit werde ich daneben auch direkt mal klar Schiff machen ^^


    Gruß

    Thomas

  • Hallo Thomas,


    so ein Unterstellbereich für Fahrzeuge hat schon was. Als Tipp würde ich allerdings da noch Füße drunter machen, so ca. 10 cm hoch, damit wenn Du näher an Deine Anlage tritts, nicht aus versehen Scherben produzierst. (Auch wenn die Glück bringen sollen).;)


    Beste Grüße ins Münsterland und bleibe gesund.


    Harry

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    https://www.youtube.com/channel/UChG-rBRIQp-IIzr_CTE4KRw


    Jeden 4 ten Freitag im Monat Fahrtag bei den Eisenbahnfreunden Solingen.

    14:00 bis 19:30 Uhr. Für das leibliche Wohl ist gesorgt. Siehe auch Kalender.


    http://www.eisenbahnfreunde-sg.de/







  • Als Tipp würde ich allerdings da noch Füße drunter machen, so ca. 10 cm hoch, damit wenn Du näher an Deine Anlage tritts, nicht aus versehen Scherben produzierst.

    Moin Harry,


    danke für den Tipp! Ich habe Schuhgröße 43 und der Schrank liegt etwa 20 cm hinter der Anlagenvorderkante (siehe Abstand zur Anlagenstütze auf dem letzten Bild)... das sollte passen ;)


    Der Glasschrank wird meist nicht zur Aufbewahrung von Fahrzeuge genutzt sondern für Baumaterial und Werkzeuge... die finde ich dann nämlich wegen der Glasscheiben schneller wieder 8) meine Fahrzeuge stehen meist auf der Anlage...


    Gruß

    Thomas

  • Hallo Thomas

    Harrys Vorschlag ist aber auch aus anderem Grund nicht von der Hand zu weisen:

    ich hatte aus einem geborstenen Leitungswasserrohr mal einige zigtausend Liter Wasser im MoBa-Keller.

    Wie habe ich mir damals gewünscht, alles "Bodenständige" hätte ein ganz klein wenig über dem Boden auf einem kleinen Sockel o.ä. gestanden.

    Ist zwar 25 Jahre her. Aber noch heute stelle ich im Keller alles immer etwas (wassergeschützt) höher. Von Schränken, über Trafos bis hin zu Steckdosenverteilern. Einfach alles. Das damalige (ganz fürchterliche) Bild vor Augen ist immer wieder enorm heilsam ;).

    Alles Gute, viel Freude mit dem Schrank und die schönsten Festtage

    Hendrik

  • Hallo Hendrik,


    das ist ein ganz wichtiges Thema! Danke, dass Du es hier nochmal ansprichst, man weiß wirklich nie, wo und wann es mal zu einem Wassereintritt kommen kann... den sogen. "Jahrhundert-Regen" gibt es inzwischen fast jährlich ?(


    Ich habe meinen Keller vor 4 Jahren mit einer wasserdichten Wand (und Sohle) und vor allem ohne Lichtschächte bauen lassen. Die angesprochenen 10 cm habe ich an anderen Stellen unseres Keller (Altbau) auch eingehalten... sicher ist sicher! Fahrzeuge würde ich so tief unten nie aufbewahren... und da alle meine Unterschränke (aus Platzgründen) direkt auf dem Boden stehen (müssen), wäre es bei diesem Schrank ein Tropfen auf den heißen Stein...


    Zurück zum aktuellen Thema:

    Hat sich noch niemand gefragt, wo der andere Teil des Glasschrankes (s. 1. Foto im Beitrag 406) geblieben ist? Ist doch auch zu schade zum Entsorgen ;) Dafür habe hier hier noch einen Platz gefunden:



    Bei diesem Schrank habe ich wegen des Glasbodens 2 Reihen LEDs ganz oben verwendet:


    Die Fahrzeuge sind erstmal nur zur Demo reingestellt.... und: ja, ja, ja... ich werde meinen Kabelsalat weiter ordnen!! Ich hasse es, die Schludrigkeiten von früher zu beseitigen :cursing::thumbdown:


    Gruß

    Thomas

  • und: ja, ja, ja... ich werde meinen Kabelsalat weiter ordnen!!

    Hallo,


    ich habe tatsächlich meine freie Zeit über den Jahreswechsel für die "Entwirrung des Chaos" genutzt. Im Vergleich zum 1. Bild des letzten Beitrags kann man das ein bisschen erkennen:



    Das war ein Riesen-Aufwand... selbst schuld, hab ich ja selbst für gesorgt! Nun hat es mich aber nicht nur wegen der Unordnung genervt, die ganze Elektrik war auch fehleranfällig... ich hatte mehrfach darüber berichtet... hier noch ein paar Eindrücke der neuen Ordnung:



    Ich weiß, dass das alles noch viel besser geht, aber ich denke (hoffe), das es für einen stabilen Fahrbetrieb ausreicht.


    Bei dieser Gelegenheit habe auch auch die Versorgungskreise neu geordne... das sieht jetzt so aus:

    • Zentrale: sie versorgt nun ausschließlich die Weichensteuerung (vorher: Schattenbahnhof + Bhf Allzunah). Dazu musste ich eine neue Ringleitung verlegen und umverdrahten
    • Booster 1: versorgt die untere Ebene, also Schattenbahnhof und Strecke durch den Bahnhof Allzunah (vorher: Wendel + Kehrschleife)
    • Booster 2: versorgt den Rest (Wendel, Kehrschleife, obere Strecke und den späteren Endbahnhof Bischofsheim)

    Davon verspreche ich mir mehrere positive Dinge:

    1. Bei einer Entgleisung und einem Kurzschluss auf einer Weiche (Entgleisungen sind doch immer auf Weichen:/) kann ich nun die Weiche trotzdem betätigen
    2. Bisher knisterte es oft, wenn Loks oder beleuchtete Wagen über die Booster-Trennstelle im Gleis fuhren... ich denke, dass lag daran, dass sie vom "Zentralenbereich" in den "Boosterbereich" fuhren... unterschiedliche Netzteile / Spannanung!? Egal, das ist Vergangenheit...

    Nun werde ich die bestehenden Gleis- und Weichenanlagen intensiv mit allen Fahrzeugen testen und an der Anlage weiterbauen. Die nächsten Schritte sind u.a.:

    • letzte Gleise und Weichen in "Schattenheim" verlegen
    • Danach die Strecke vom obersten Punkt der Wendel ("Kreuzheim") weiterbauen:
      durch die Mauer, über ein Viadukt auf dem Rollwagen, dann auf die freie Strecke am Schotterwerk vorbei bis in den Endbahnhof "Bischofsheim"

    Ich werde berichten...


    Gruß

    Thomas

  • Hallo,


    Beim knistern würde ich aus leidlicher Erfahrung auf unterschiedliche Polung der Schienen tippen, dann gibt es kleine Kurzschlüsse beim Überfahren. Dank Pufferspeicher bleiben die Loks nicht stehen.

    Sieht so jedenfalls viel besser aus, gut gemacht :thumbup:


    Grüße

    H3x

    Im Bau: Papierfabrik Koslar an der Jülicher Kreisbahn und Module nach Fremo-Norm.


    Mein Spur 0 Blog: 1durch45.de

  • Du hast nicht zufällig Lust meinen Kabelsalat auch zu ordnen????

    Moin Jay,


    nee, sorry, hab ich zufällig nicht :D ich kann`s auch ehrlich gesagt nicht mehr sehen... gestern habe ich meinen Vorrat an Kabelbindern aufgebraucht, vorgestern hatte ich noch 100 in Reserve... ich bitte daher von weiteren Anfragen abzusehen ;)


    Dass es auch mit einem "kreativen" Kabelhaufen reibungslosen Betrieb geben kann, durfte ich mir schon mehrfach bei einem ungenannten Modellbahnfreund anschauen:


    Na, wer hat sich erkannt? Das Genie beherrscht halt das Chaos! Dazu gehöre ich offenbar nicht...


    Gruß

    Thomas

  • Hallo Thomas,

    das klingt sehr gut! insbesondere für die Digitalsteuerung der Anlage. Ich habe Gleiches vor, die Zentrale nur für die Digitalsteuerung der Weichen zu nutzen. Die Booster nur An den Fahrstrom anzuschließen. Nach meinem Wissen muss aber die E Leitung zum Booster dann frei bleiben, damit die Zentrale noch die Weichen schalten kann. Hast Du schon mal einen Test gemacht?

    Würde mich interessieren.


    Gruß

    Hannes

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