Ein BW für die Kelleranlage

  • Moin moin,


    ich hoffe doch ihr konntet alle das wunderschöne Wetter und die Pfingstfeiertage genießen.


    Da hatte ich doch tatsächlich gedacht, das es problematisch wird mit der Beschaffung der EK-Hefte. Noch am selben Abend meldete sich unser Scooter bei mir und teilte mir mit das er die gesuchten Exemplare hat. Noch einmal vielen dank an Scooter.
    Keine drei Tage später konnte ich mich dann schlaulesen. Und ich muss sagen, es hat sich gelohnt. Meinen ursprünglichen Plan das Trockenhaus zweistöckig zu bauen habe ich fallen gelassen. Nicht nur das es ein wenig zu unrealistisch für mein kleines BW gewesen wäre, auch hätte es zu wuchtig gewirkt. So entschied ich mich für die folgende Version.



    Aus vier mm Sperrholz baute ich den Bunker und das Trockenhaus. Mit den Mauerplatten von Faller habe ich dann das Mauerwerk hochgezogen.




    Der Naßsandbunker hat dann ein Dach aus Wellblech erhalten. Verpackungsmaterial von einem Handy.(glaube ich)
    Zwei Schienen dienen als Lauffläche für das mittlere Teil des Daches, welches dann geöffnet werden kann.




    Als nächstes habe ich dann die Inneneinrichtung versucht so gut wie möglich nachzubilden. Viel wird man später nicht erkennen können durch das kleine Fenster, aber der Wille zählt.




    Irgendjemand hat da wohl geschlampt. Ich tippe mal auf den Maurer.
    Da das Trockenhaus in den kalten Tagen immer so schön warm ist, wird es zusätzlich noch als Aufenthaltsraum für den Drehscheibenwärter und dem Entschlacker genutzt, der auch für den Sand zuständig ist.




    Extra für die Besandungsanlage habe ich noch ein Gleis verlegt. Den Versorgungswagen auf der Entschlackungsanlage stehen zu lassen erschien mir zu unrealistisch.




    Einigen von euch mag der Sandbunker etwas klein erscheinen, aber was hier zu sehen ist, ist nur die Hälfte der andere Teil befindet sich unter der Erde.




    Damit der Sand mit der Hand von einem O-Wagen in den Bunker geschaufelt werden kann, wurde dieser tiefer gelegt(das geht nicht nur bei Autos).


    Mal schauen was mir als nächstes einfällt. In den Heften so so viele tolle Dinge beschrieben, die einfach nachgebaut werden müssen. Aber ich habe keine Ahnung wohin damit.



    Einen schönen Abend noch
    Gruß
    Söhnke

  • Moin moin,


    trotz bestem Wetter hier im Norden war ich ein wenig im Keller und habe ein kleines Filmchen gedreht. Man muss eben zwischen den wichtigen und unwichtigen Dingen im Leben unterscheiden können. :D


    Nachdem ich aufgeräumt hatte und dabei Gleise entdeckt hatte die ich schon vergessen hatte, dachte ich mir jetzt oder nie. Wer weiß wann es das nächste mal so ordentlich aussieht.


    Wer nun Lust und Interesse auf diesen kleinen Film hat klickt auf folgenden Link:
    https://www.youtube.com/watch?v=nb-z3Jn9WmA&t=213s





    Gruß
    Söhnke

  • Moin moin,


    in meinem BW sind nun die größten Arbeiten erledigt. Ein paar Gleise müssen noch eingeschottert werden und ein Magazin werde ich noch bauen. (Damit unser Schlackenhannes auch seinen Sand an der richtigen Stelle bestellen kann.) Darum habe ich heute schon einmal damit begonnen mich um den Kleinkram zu kümmern den man rechts und links der Gleise finden kann. Angefangen habe ich mit vier Ölfässern.



    Doch zunächst einmal ein paar Bilder von meiner nun fertig gestellten Schlackengrube.
    Oben auf dem Bild ist die Lösche zu erkennen die darauf wartet abgeholt zu werden.


    Beim Löschziehen kann auch schon einmal etwas daneben gehen.



    Hier einmal ein Gesamteindruck der Anlage. Lösche und Schlackengrube.
    Am Sandbunker ist Schlackenhannes immer noch damit beschäftigt, den Sand den er aus dem Wagon geschaufelt hatte und daneben gegangen ist, wieder in den Bunker zu schaufeln.


    Doch nun zu meinen Fässern.



    Oben ein kleiner Überblick der benötigten Materialien und der zerschundenen Bastelunterlage die ich mir von meiner Frau ausgeliehen habe. Aber ich darf sie jetzt behalten hat sie gesagt. Sie ist ja so nett.



    Und hier der erste Versuch ein Fass zu verbeulen. Ich habe es mit einem Lötkolben versucht. Ist aber nicht so dolle geworden. Ein Teil vom Fass klebt am Kolben und der Rest verformte sich unkontrolliert und sah nicht so gut aus.



    Der zweite Versuch lief um Längen besser. Mit einer Zange hielt ich das Fass einen kurzen Augenblick über eine Kerze, um dann mit einem kleinen Kantholz die weiche Seitenwand einzudrücken. Resultat: Sensationell



    Danach klebte ich die Deckel auf die Fässer und bemalte sie mit Abtönfarbe. Abtönfarbe darum, weil sie etwas dicker als herkömmliche Farbe ist, und somit schon ein wenig schmuddeliger aussieht, und zweitens weil sie sehr schnell trocknet. Achso, den verbogenen Deckel habe ich nur einen winzigen Augenblick über die Kerze gehalten. Er verformte sich schon fast von alleine.



    Nun folgten die Gebrauchsspuren, wie herunter gelaufenes Öl.



    Letzter Arbeitsschritt ist das Aufbringen von Pulverfarbe. Fertig. Sieht doch irgendwie schön schmuddelig aus, oder?



    Mit einem kleinen Punkt Silikon klebte ich die Fässer dann an ihren Standort. Silikon aus dem Grund, dass ich sie jederzeit wieder problemlos herunter nehmen kann.



    Und jetzt noch ein wenig Grünzeug an die Hauswand.
    Also mir gefällt es.


    Schönes Wochenende noch
    Gruß
    Söhnke

  • Moin Söhnke,


    Deinen Tipp mit dem Fass verbeulen finde ich ja klasse! Den Wärmetrick muss ich auch mal probieren, denn meine Fässer sehen viel zu neu aus!


    Ich habe bloß keinen Grünen mehr, schade, den hättest Du mal wieder verdient!


    Schöne Grüße
    Wolli

    Gruß, Wolli ---> wünsche allen HP1 !

  • Moin,


    ich habe da einmal etwas abgerissen. Da Hein nicht mehr von seinen Abrissarbeiten berichtet, dachte ich mir, ich führe diese Tradition fort.
    Leider gab es bei meiner Drehscheibe kleine Probleme. Sie war zu weit von der Anlagenkante entfernt, um diese einfach zu lösen.
    Ein weiterer Grund für eine Veränderung war der Wunsch zusätzlicher Abstellgleise.


    Also kramte ich in den alten Plänen des BW`s und wurde fündig.
    Ziel war es, wieder einen Lokschuppen zu haben, in dem 4 Lokomotiven Platz finden.


    Da ich nicht das ganze BW abreißen wollte, musste die Drehscheibe so angeordnet werden, das ein Anschluss an die Schlackengrube möglich ist. Ein Abriss der Grube hätte einen immensen Arbeitsaufwand bedeutet.
    Dieser wurde damals mit viel Sägearbeiten in die Anlage eingepasst.



    Dort wo jetzt das Loch ist, kommen dann meine gewünschten Abstellgleise hin. Wenn alles so funktioniert wie ich mir das vorstelle, werden es wohl vier Gleise werden.



    Hier soll die Drehscheibe eingebaut werden. Die Ablagefläche darunter ist ein kleiner Schrank, der unter der Anlage steht und er kann leicht beiseite geschoben werden.



    Passt. Natürlich wird wieder ein schöner Hintergrund angebracht werden. Habe da schon ein paar Ideen. Mal schauen, ich werde darüber berichten.



    So ungefähr soll es aussehen. Die Seitenwand und die Tore werde ich wiederverwenden. Alles andere muss wieder neu angefertigt werden.



    Beide Gleise der Schlackengrube sind jetzt angeschlossen.



    Als nächstes wird der Schuppen gebaut und der Hintergrund angebracht werden. Danach folgen dann die Abstellgleise.
    Es gibt also wieder viel zu tun.



    Gruß
    Söhnke und bleibt gesund

  • Moin,


    es hat sich ein wenig getan in meinem Keller. Der Bau des Schuppens schreitet langsam voran. Der Hintergrund wurde zum größten Teil angebracht und die drei Abstellgleise wurden verlegt und eingeschottert.

    Doch fangen wir mit dem Schuppen an. Obwohl ich beim Abriss des Schuppens sehr vorsichtig war kann ich nur wenige Teile wiederverwenden. Die Einfahrtsportale waren zum größten Teil nicht mehr zu retten. Sie waren doch zu gut verklebt. Das Dach muss neu gedeckt werden. (Auf dem Bild oben wird gerade die Dachpappe verlegt)

    Da sich der Winkel zur Kellerwand, an der der Schuppen steht verändert hat. womit wir auch schon beim nächsten Problem sind. Der alte Schuppen hatte 10 Stellplätze. 4 befahrbar und 6 Attrappen. Dieses wollte ich eigentlich wiederholen. Jedoch ist die ganze Drehscheibe etwas dichter an die Wand gerückt. Die Gleise von der Scheibe zum Schuppen sind jetzt zum Teil zu kurz. Jetzt meine Frage: Gab es im Original, Ringlokschuppen bei denen die Gleise zwischen Schuppen und Scheibe unterschiedlich lang waren? Also wo ein Teil eines Schuppen dichter an der Drehscheibe war als der andere Teil? Gefunden habe ich im Internet leider keine Fotos die das belegen könnten.

    Aus diesem Grund habe ich ein wenig experimentiert.

    Wir tun einfach so als ob...

    Die Tore mit den kleinen Bildchen dahinter sollen einem den Eindruck vermitteln als sei es ein riesiger Schuppen.

    Aber ganz im Ernst. Das sieht irgendwie schei... aus. Ich hatte es auch schon mit einem Foto versucht auf dem Lokomotiven zusehen waren die vor dem Schuppen standen. Das ging aber gar nicht.

    Also bleibt mir glaube ich nur diese Lösung.(Foto oben)

    Natürlich wird alles hübsch verkleidet. Vielleicht auch in einem anderen Baustil. Wir tun also so als wenn der Schuppen zu einem späteren Zeitpunkt erweitert wurde.


    Auch in Sachen Hintergrund hat sich etwas getan.

    Das Fabrikgebäude ist umgezogen.

    Passend, wie ich finde, schmiegt sich die Fabrik an den rechten Teil an. Ein Teil des alten Schuppendaches wurde hier wieder verwendet. Mit einem schmalen Streifen habe ich das Dach der Fabrik beklebt. Der Dachüberstand gibt dem Hintergrund ein wenig Tiefe. Die Lokleitung wird wohl an dieser Stelle ihren zukünftigen Platz erhalten. Wenn ich mir sicher bin, werden die Kabel auch unter dem Haus verschwinden.

    Die drei Abstellgleise wurden auch schon verlegt, eingeschottert und mit Airbrush gealtert. Als Schotter habe ich jetzt einmal wieder etwas neues ausprobiert. In der Aquarium-Abteilung unserer Zoohandlung habe ich etwas gefunden, das dem Schotter sehr ähnlich ist.


    Schauen wir mal wie es weiter geht.

    Ich bin schon ganz aufgeregt


    Gruß

    Söhnke

  • Hi Söhnke,

    Dein Umbau hat sich gelohnt. Das wird richtig "eisenbahnig".


    Wenn Du bei Eckard Huwald ab Beitrag #972 schaust wirst Du auch auf ein erweitertes Zweischuppenbauwerk stossen.


    Gespannte Grüsse. Jay, the K.

    The Keithville & Lake Erie RR - Serves the Steel Centers

  • Hallo Söhnke,


    ich frage mich gerade bei Deinem ersten Foto aus Deinen jüngsten Beitrag, warum Du den Schuppen nicht weiter nach links drehst, damit zumindest 1 Schuppenstand noch nutzbar rechts am Schuppen vor der Wand hinzukommt...?

    Ob es zwei Stände werden könnten wage ich nicht in Erwägung zu ziehen.

    Den Platz vorne links seitlich vom Schuppen willst Du sicher für ein, zwei Freistände nutzen..einer mit Rohrblasgerüst vielleicht...?

    Ich würde schauen, ob Du mit einem Freistand in passender Länge neben dem Schuppen für größere Loks auskommst wenn Du den Schuppen weiter zu Avk. hin drehst und stellt. Ein weiterer, kurzer Freistand für einen C-Kuppler oder kurzen Wagon mit Werkzeugkiste.. könnte ggf. auch noch daneben passen. Wie gesagt, aus der Foto Perspektive wirkt das ggf. auch großzügiger als es tatsächlich ist. Aber der weiße Eimer hat auch so an die 10 cm Durchmesser meine ich...:/

    Für die Dummystände hinten könntest Du sogar etwas Abstand zum nutzbaren Schuppen lassen,gefüllt mit einer Reliefbude- Kaue, Sammelrauchabzug oder sowas und die Dummyschuppentore nur 2-3 cm tief vor der Wand ausführen. Deren Dach nur auf die Wand aufgemalt. Als frühere Lokwerkstatt oder eben als die Keimzelle des BW mit der Ringschuppen Erweiterung daneben.

    Das Du dann auf den vordersten Stand keinen direkten Einblick hast wenn Du davor stehst, fände ich nicht so einen Verlust. Dafür gibt es ja hinten mehr Einblick. Und durch die seitlichen Fenster..das hat auch was.

    Und..wie bei Hein mit seinem neuen Ringschuppen frage ich mich, ob nicht doch ein paar Zentimeter Deines Ganges zu opfern wären.. nein? Und wenn Du das Stückchen Holz und Gleis das dem 2ten Freistand fehlte zum nach- unten-abklappen machst und nur bei Betrieb hochklappst? ;) ..auch nicht? Hm ok, ich geb mich geschlagen ;):D ..


    Letztlich wird es bestimmt wieder stimmig und passt. Auch wenn es so wie jetzt stehen bleibt. :thumbup:Kennen wir ja gar nicht anders von Dir :thumbup:

  • Moin,


    @ Johann:

    Das mit dem Rechteckschuppen war eine meiner Ideen. Ich wollte ursprünglich ein Abstellgleis opfern um von dort zu einem zweiständigen Rechteckschuppen zu kommen. Leider wird mir der Radius zu eng und würde meine Pläne durchkreuzen, die ich für die andere Seite der Drehscheibe habe.

    Bei dieser Gelegenheit hätte ich auch gut das Gebäude meiner Lokleitung verbauen können. Es hat nur zwei verkleidete Wände. Mehr war nicht nötig, da ich es vorher in einer Ecke aufgestellt hatte.


    @ Dirk:

    Zu deiner ersten Frage. Ich hatte versucht den Schuppen weiter nach links zu drehen, leider steht er dann so knapp an der Anlagenkannte, das mir Platz für das Leben davor verloren geht. Auch kann ich nicht weiter in den Raum bauen, da die Kellertür im geöffneten Zustand an der Kannte der Anlage anliegt. Somit fällt auch dein Vorschlag weg, etwas klappbares zu bauen. Ich werde, so wie du es schon geschrieben hast, den Platz nutzen für ein freies Gleis, welches von der Drehscheibe kommt. Eventuell sogar mit Untersuchungsgrube. Ein Kran wäre vielleicht noch eine Idee. Eingeplant ist aber noch ein Gleis welches von der Bekohlungsanlage im Vordergrund an der Drehscheibe vorbei in Richtung Schuppen führt. Da bin ich mir aber noch nicht sicher ob es realisierbar ist. Auf Plänen und Zeichnungen sieht es ja immer ganz toll aus, Aber wenn man es dann vor sich sieht....

    Mit den Dummyschuppen werde ich noch ein wenig experimentieren. Schauen wir einmal was dabei heraus kommt.


    Es ist aber schön das ihr euch Gedanken gemacht habt. Habt vielen Dank.


    Gruß

    Söhnke

  • Hi Söhnke,

    da mir Dein BW ausnehmend gut gefällt, wollte ich auch noch etwas dazu sagen:

    - Drei Schuppengleise finde ich eigentlich völlig ausreichend. Wenn die Loks drin und die Tore zu sind Sieht man tagsüber nicht mehr viel von den Maschinen.

    - Zwei Freistände neben dem Schuppen finde ich gut. Da stehen die Loks vor der Schuppenwand wie auf einer Bühne und Du kannst Fotos á là Bello machen.

    - Ein Kran an die Wand angebaut ist ein zusätzliches, optisches Bonbon.


    Viel Spaß beim Dummytesten...


    Gespannte Grüße. Jay, the K.

    The Keithville & Lake Erie RR - Serves the Steel Centers

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