Ein BW für die Kelleranlage

  • Moin moin,


    erst einmal vielen Dank für die positiven Kommentare. Auch von dir Robert für deine aufmunternden Worte, sie gehen runter wie Öl.
    Etwas an die Wand geschmissen weil mir der Geduldsfaden gerissen ist habe ich noch nicht. Ich lehne mich dann lieber einen Augenblick zurück und höre schön laut Musik (die aus Wacken). Nach einer Weile geht es dann wieder und ich versuche es nochmal.



    Doch zurück zu meiner Schaufel.
    Konnte dann jetzt auch nicht anders und musste schon mal ein Resultat einer wahnsinnigen Fummelei :D präsentieren.
    Wollte sie eigentlich erst noch lackieren, aber so kann man die einzelnen Teile doch besser erkennen.



    Hierbei handelt es sich um die große Schaufel. Als nächstes traue ich mich dann an die Kleine. Mal sehen welche es denn werden wird und sich dann an den Kran hängen darf.



    Im Hintergrund sieht man noch die kleine Belohnung die ich mir nach der Arbeit gegönnt habe. Ein kleines Bierchen.



    Die Schaufel besteht aus 77 Teilen. Sieht man ihr eigentlich nicht an.


    Bis bald
    Gruß
    Söhnke

  • Moin moin,


    so, nun habe ich es fast geschafft und der Kran ist fertig. Vielleicht werde ich später einmal einen richtigen Antrieb einbauen um mit dem guten Stück spielen zu können, aber im Moment reicht er mir als reines Standmodell. Außerdem habe ich trotz intensiver Suche auch noch keinen Kranfahrer mit Erfahrung gefunden. Da macht sich der Fachkräftemangel sogar schon auf der Moba bemerkbar. ;)


    Ich hatte nun die Qual der Wahl. Diese Schaufel, oder....



    ...diese Schaufel. Letztendlich habe ich mich für die kleinere entschieden. Die auf dem ersten Foto passt eher an einen Baustellenbagger.



    Ja, fertig ist der Arbeitsplatz. Wie gesagt es fehlt nur noch jemand der sich mit diesem Gerät auskennt.



    Vor einiger Zeit fand ich im Mülleimer einer Firma bei der ich anlieferte eine alte Uhr. Wie das nun mal so ist als Modellbahnmessi, erst einmal einsammeln. Wegschmeißen kann man es ja immer noch. Anhand von Fotos aus dem magischem Netz, habe ich dann einige Zahnräder als Getriebe für den Seilzug der Schaufel verbaut.



    Sieht schon interessant aus wenn man so durch die Fenstergitter schaut.



    Aus einem 10ner Holzdübel habe ich mir noch zwei Elektromotoren gebastelt. Etwas Pulverfarbe auf dem Fußboden verteilt damit es wenigstens ein bisschen schmuddelig aussieht.



    Das Foto ist ein wenig dunkel, aber ich denke man kann erkennen was es ist.


    Was jetzt noch fehlt ist der Bock auf dem der Kran dann seine Arbeit verrichten kann. Dieser wurde auch schon bei meiner Regierung beantragt.(Geburtstagswunsch) Schauen wir mal was uns der Januar noch so bringt. :D


    Gruß
    Söhnke


  • Moin moin,


    nun ist es endlich soweit. Meine Lokleitung ist fertig. Es ist ein etwas grösseres Gebäude da es gleichzeitig Übernachtungsmöglichkeiten und Sanitärräume beinhaltet. Denn ich wollte den schwer arbeitenden Lokführern und Heizern die Möglichkeit bieten sich frisch zu machen und zu erholen.


    Entstanden ist das Haus aus Sperrholz und den bekannten Dekorplatten von Faller. Das Büro der Lokleitung hat eine Beleuchtung bekommen, die allerdings noch angeschlossen werden muß.



    Gleich neben dem Schuppen soll es stehen damit der Weg nicht so weit ist.



    Bis bald
    Gruß
    Söhnke

  • Moin moin,


    nach langem Suchen konnte ich endlich einen Kranführer einstellen. Es ist wirklich nicht einfach vernünftiges Personal zu finden.


    Nun kann es bei mir im Keller weiter gehen. Den Bock für meinen Kran habe ich fertig gestellt und wird nun probeweise aufgestellt.
    Probeweise darum, weil ich mir über die Position noch nicht ganz im klaren bin. Er soll auf der einen Seite den Wiegebunker bedienen und auf der anderen Seite auch für die Entleerung der Schlackengrube zuständig sein.



    Hier erst noch einmal ein Foto von meinem neuen Mitarbeiter, der es gar nicht abwarten kann bis es endlich los geht.(Ein wenig verwackelt. Ich werde noch einmal ein neues Foto machen)



    In die beiden linken Gleise, die nach unten aus dem Bild führen, werden noch zwei Schlackengruben eingebaut. Gleich daneben in die freie Fläche, in der jetzt die Pfeiler stehen, soll der Kohlebansen entstehen. Das rechte Gleis wird noch weiter geführt und vereinigt sich unten wieder mit den beiden anderen.
    Meine ursprüngliche Planung war, das der Bock für den Kran andersherum aufgestellt werden sollte und die Pfeiler mitten durch den Kohlebansen führen. Das lange Bein des Bockes also zwischen den beiden linken Gleisen verläuft. Aber nach dem ersten aufstellen gefiel mir die Idee nicht mehr so richtig. Nachteil bei dem jetzigen Versuch ist, das ich mehr Platz benötige und zwischen dem rechten Gleis und dem Kran noch so viel Platz habe.



    Bei dieser ganzen Grübelei habe ich mir erst einmal meine Männerhandtasche mit Stärkung nach unten geholt. Auch Kopfarbeit kann anstrengend sein.



    So wie der Bock jetzt aufgebaut ist kann ich die Pfeiler gleichzeitig als Stützpfeiler für eine Wand des Kohlebansens verwenden. So ähnlich wie ich es aus dem BW Hamburg-Altona her kenne. Nur was mache ich mit dem Platz rechts neben dem Gleis? Wurde früher auch Kohle mit LKW angeliefert?



    Aber es wurde auch an anderer Stelle weiter gebaut. Das erste Grün schießt aus dem Boden und die Gleise vor dem Schuppen wurden eingeschottert. Wenn alles trocken ist werden die Schienen noch weiter farblich behandelt. Weiter wird Sand zwischen den Gleisen aufgeschüttet und ebenfalls eingefärbt.
    Das mit den Bildern hinter den Schuppentoren ist noch nicht so wie ich mir das vorgestellt habe. Aber bis ich eine bessere Idee habe lasse ich das erst einmal.



    Und noch einmal eine Gesamtübersicht. Ja hier wartet noch eine Menge Arbeit auf mich.


    Gruß
    Söhnke

  • Moin moin,


    erst einmal vielen Dank für die netten Bewertungen. Es geht immer runter wie Öl.


    @ Meinhard. Ja der Kran soll später auf einem eigenen Gleis fahren können. Eines wird aufgeständert und das andere liegt ebenerdig. Das heißt es wird erst einmal nur ein Standmodell sein, später wenn ich nicht mehr weiß was ich bauen kann, wird er vielleicht in ein Funktionsmodell umgebaut.


    Heute war ich noch einmal im Keller und habe über das Problem gegrübelt, wo ich den Kran aufstellen soll. Also wo seine Gleise verlegt werden sollen. Mein Favorit ist die Version auf den beiden mittleren Fotos. Ich habe nur keine Ahnung was ich neben dem rechten Gleis unter dem Kran bauen soll. Eine nicht ganz von der Hand zu weisende Überlegung geht da hin den Kohlebansen dahin zu verlegen wo jetzt die Bierflasche steht. Ich weiß es nicht. Fragen über Fragen. Gar nicht so einfach das Hobby Modelleisenbahn.


    Einen schönen Wochenstart
    Gruß
    Söhnke

  • Wie weit gehen denn die Gleise noch nach unten, wenn sie sich wieder vereinigt haben?
    Hast du da Platz um 2-3 Kohlenwagen umzusetzen? Dann könntest du nämlich noch ein
    Kohlenwagengleis rechts unter den Kran legen, auf dem die Kohlen angeliefert werden.
    Gruß

    Meinhard,
    der wohl immer noch nördlichste Nuller Deutschlands

  • Moin Meinhard,


    eine schöne Idee, doch leider reicht mein Platz nicht aus.



    Wie du auf dem Plan oben ersehen kannst müsste ich für die Umsetzung die gesamte Platte noch ein wenig erweitern. Es wäre auch seitens meiner Regierung kein Problem, aber ich habe so schon Schwierigkeiten an den hinteren Anlagenrand zu gelangen, sollte dort einmal ein Unfall passieren. Gerade beim Betrieb mit einer Drehscheibe habe ich die Erfahrung gemacht, auf das Schlimmste vorbereitet zu sein. Es war bei meinen BW-Altona (Spur N) so und wird hier mit Sicherheit nicht anders sein.
    Wollen mal sehen wie es weiter geht. Irgendetwas fällt mir oder dir oder jemand anderen schon noch ein. Hab Dank für deine Bemühungen.


    Gruß
    Söhnke

  • Hallo Söhnke,


    das ist schon klar, es passiert immer etwas in der Ecke, wo man am wenigsten hin kommt.
    Dann bleibt ja nur noch ein klappbares Segment vorn, das du bei Bedarf herunterklappen kannst,
    um hinten an die Drehscheibe zu kommen. Und mit einem Gleis auf dem Klappteil dürfte es nicht
    so schwierig werden, zumal dieses Gleis ja nicht ständig befahren wird. Eigentlich stellst du dort
    doch nur mit Kohle gefüllte Wagen ab.
    Der Kran hätte es verdient :)
    Gruß

    Meinhard,
    der wohl immer noch nördlichste Nuller Deutschlands

  • Moin Meinhard,


    das ist eine sensationelle Idee. :thumbup: :thumbup:
    Warum kommt man auf die besten Ideen nicht selbst. Das ermöglicht mir ganz neue Entfaltungsmöglichkeiten. Ich will jetzt nicht so weit gehen mir einen neuen Gleisplan auszudenken, aber das eine oder andere könnte man verändern.


    Mein ursprünglicher Plan für den Raum war ja ein kleiner Schattenbahnhof. Doch mit dem Erwerb der Drehscheibe, wurde er verworfen und ein BW sollte entstehen. Gott sei Dank ist meine Frau auch ein wenig Eisenbahnbegeistert(hat sogar ihre eigene Lok) und bestand nur auf ein paar Regale in dem Raum. Und so kann ich in L-Form den Raum für die Moba nutzen. Aber ein BW, wenn es einigermaßen vernünftig sein soll braucht schon einen Menge Platz.
    Mir fehlt jetzt also die Möglichkeit, bis auf die beiden kleinen Abstellgleise unten rechts, kleinere Züge abzustellen.
    Mal schauen was mir da so einfällt.


    Gruß
    Söhnke

  • Moin moin,


    erst einmal vielen Dank an Johann und Meinhard. War heute im Keller und habe mir eure Vorschläge durch den Kopf gehen lassen und sie auf der Platte, soweit es eben ging, ausprobiert.
    Habe dann erst einmal die verlegten Schienen wieder hoch genommen, mit dem guten Glauben sie wieder so verlegen zu können wie sie lagen. Dann habe ich experimentiert was das Zeug hält. Immer wieder schossen mir neue Ideen in den Kopf. Aber in einer solchen Geschwindigkeit das ich bei der Umsetzung völlig durcheinander kam. Vielleicht kennt das ja der eine oder andere. Herrausgekommen ist dann das.



    Ich habe jetzt ein kleines Gleis auf dem zwei Kohlewagen Nachschub anliefern können.




    Der Kohlebansen findet seinen Platz jetzt an der Anlagenkannte. Das wollte ich zwar am Anfang nicht unbedingt, aber so bin ich mit der Größe nicht gebunden.



    Damit der Kran den Bunker und die Schlackengrube erreichen kann, müssen die beiden Gleise über die er hinwegführt eng aneinander liegen. Die Spannweite des Modells von "Lasersachen" war begrenzt. Es gibt noch eine größere Version, aber die erschien mir für meine Zwecke zu groß. Damit die beiden Gleise so eng aneinander kuscheln können, habe ich an beiden Weichen 3cm von den abzweigenden Teilen abgeschnitten. So gewann ich ca. 1cm.




    In Höhe des freischwebenden Gleises, soll später meine Schlackengrube entstehen. Vorgesehen sind dafür die beiden geraden linken Schienen. Damit der Kran dort auch ankommt muss die Kranbahn so lang wie möglich werden. Zur Umsetzung fehlen mir jetzt noch drei kleine Hölzchen, auf die die eine Bahn aufgeständert wird. Sie führt dann genau zur Anlagenkannte.
    Um diese ganze Aktion nun ermöglichen zu können, muste ich die Weichenverbindung in Höhe der DKW auflösen. Siehe Plan in Nr 27. Diese war eigentlich auch überflüssig. Übrig geblieben ist eine Rechtsweiche. Was mir jetzt nur noch fehlt ist eine Linksweiche, damit mein nun etwas länger gewordenes Abstellgleis harmonischer verläuft.


    Gruß
    Söhnke


  • Hallo Söhnke,
    du könntest anstelle der Linksweiche, die an der engsten Stelle liegt, eine DKW einbauen und hättest dann mit wenig Aufwand die Möglichkeit, nach rechts noch das Kohlenwagengleis zu legen. Das klappbare Ansatzstück müsste dann auch nicht sehr groß sein, obwohl, wenn es schon klappbar ist...
    Oder so wie Johann vorschlug, einfach nur ein angeschnittenes Gleis, wäre der geringste Aufwand.
    Gruß

    Meinhard,
    der wohl immer noch nördlichste Nuller Deutschlands

  • Moin moin an alle Interessierten,


    viel Arbeit und einige andere, mehr oder weniger wichtige Dinge, hinderten mich am Weiterbau. Aber ein bisschen habe ich ja dann doch geschafft.
    Zum Beispiel habe ich schon einiges an Gleisen einschottern können. Nervig hierbei finde ich vor allem das Einschottern der Weichen, da man ja doch fürchterlich aufpassen muss, das nichts zwischen die Weichenzungen oder in die Stellmechanik gerät.
    Aber seht selbst.



    Gut zu sehen auf dem Bild ist die erste Grundlage das Umfeld der Bekohlungsanlage mit Kohlenstaub zu versehen. Feinheiten werden dann noch folgen. Wie zB. an den Weichen. Die Zwischenräume der Mechanik wird noch bearbeitet.



    Damit das BW nicht ganz so trostlos aussieht, wurde auch schon ein wenig Grünzeug eingepflanzt. Und Gras in unterschiedlichen Längen wurde ausgesät.



    Nicht auf den Hintergrund achten. Es ist nun einmal ein Keller, und da wird alles aufbewahrt was die Frau bestimmt irgendwann einmal wieder gebrauchen kann. ?( Vielleicht sollte ich das alles beim Nächsten Foto mit einem Himmelblauen Tuch abdecken. Ich fand das Bild nur deshalb ganz gut, da man hier die Stützmauer des Kohlebansens gut erkennen kann. Auch gefällt mir der Bock des Kranes mit seinen unterschiedlichen Fahrwerken.



    Ja, und nun staunt ihr. Abreißen kann ich auch. Ist zwar nicht viel, brauchte nur die verlegten Gleise wieder hochnehmen, aber das langt auch. Viel schlimmer ist das was danach kommt. Genau an dieser Stelle möchte ich meine Entschlackungsanlage einbauen. Es ist die einzige Möglichkeit die Sinn ergibt. An einer anderen Stelle wäre es blödsinn. Nur leider treffen genau hier drei Modulkästen aneinander. Und die Rahmen müssen jetzt etwas flacher gesägt werden. Ein ganz schöner Aufwand, da man mit der Stichsäge nicht überall ankommt. Abgesehen von dem ganzen Dreck der zwangsläufig entsteht.


    Muss wieder in Keller


    Gruß
    Söhnke

  • Moin moin,


    da ich mit meiner Entschlackungsanlage auf Grund fehlender Teile noch nicht weiter komme, dachte ich mir ich fange schon einmal mit dem Bau des Wasserturmes an. Aber wie soll er aussehen? Also wurde wieder einmal das Internet zu Rate gezogen. Runde, Eckige, Dicke, Dünne, Hohe, Kleine, u.s.w.,was es doch für Türme gibt. Hinterher war ich verwirrter als vorher. Habe mich dann doch für einen entschieden der vom Bau her ein wenig einfacher ist. Zum Schluss wird es ein Mix von den Türmen sein die mir am besten gefallen haben.



    4mm Sperrholz dient einmal wieder als Grundlage für diesen Bau. Er wird ca. 36cm hoch werden.



    Als nicht ganz so einfach stellte sich dann der Zusammenbau der acht Elemente dar. Wie war das damals noch mit der Winkelberechnung.
    Man ist das lange her.




    Die Fenster die ich noch von Bau der Lokleitung übrig hatte, waren mir zu groß.




    Also habe ich sie der Länge nach halbiert. Vorher habe ich allerdings die Kanten abgeschnitten und beiseite gelegt.




    Nachdem dann alle Schnittkanten gesäubert wurden, kam der beiseite gelegte Streifen zum Einsatz.
    Das ich nun ausgerechnet von dem Teil ein Foto machen musste das am wenigsten gut aussah war klar. Aber mit etwas Farbe fällt es später bestimmt nicht mehr so auf.




    Das ist der Beweis, es geht auch besser. Farblich behandelt und mit einem kleinen Bildchen versehen, das eine Inneneinrichtung vortäuschen soll.




    Zum Glück ist heute wiedereinmal Weltuntergangwetter. So konnte ich doch richtig was schaffen. Mit der richtigen Musik im Hintergrund und plüschigem Beistand flutschte der Bau. Sensationell.


    Gruß
    Söhnke

  • Moin moin,


    wunderschönes Wetter und sommerliche Temperaturen. Aber es nützt nichts, der Turm wird im BW gebraucht und muss fertig werden.


    Im Internet hatte ich mir ja einige Anregungen geholt. Diese versuchte ich dann in meinem Turm zu verarbeiten. Aber wer kennt das nicht, in der Fantasie sieht immer alles anders aus als in der Realität. Und somit sind Rückschläge nicht zu vermeiden.



    Oben ist der erste Versuch der Verkleidung des Wassertanks zu sehen. Als ich damit schon gut voran gekommen war, gefiel mir das Gebaute nach genauerer Betrachtung nicht mehr. Also, die Verkleidung muss wieder runter.



    Mit einem scharfen Cutter ging das aber ohne große Verluste vonstatten. Wie man gut erkennen kann hatte ich unter die Verkleidung alte Schaumstoffteile geklebt um der Verkleidung Stabilität zu verleihen. Beim zweitem Versuch habe ich dann aus Holzresten drei Abstandshalter auf die Unterfütterung geklebt und die Verkleidung daran befestigt. Damit wollte ich erreichen das der Turm oben einen größeren Durchmesser hat.
    In der Hoffnung das es besser aussieht.



    Fertig. Und ich muss sagen er gefällt mir ganz gut. Bin für die Abschlußfotos extra in den Garten gegangen, da dort das Licht um Längen besser ist.



    Da in dem Turm kein Platz mehr war um einen Aufgang zum Dach einzubauen, Habe ich eine Leiter außen angebracht. Von einem Balkon aus, der direkt unter dem Tank angebracht wurde, führt die Leiter nach oben.



    Durch eine Luke auf dem Dach kann man dann in den Tank gelangen. Keine Ahnung was man da machen kann, aber ich fand es sieht ganz nett aus und ist eine kleine Abwechslung.


    Jetzt bleibt mir nur noch das Chaos auf meinem Arbeitstisch. Diese anstrengende Arbeit wird aber bei schlechtem Wetter erledigt.


    Gruß
    Söhnke

  • Moin moin,


    ist das nicht ein herrliches Bastelwetter? Petrus meint es wirklich gut mit uns Modellbahnern. Ich weiß nicht wie ihr es seht, aber ich finde es im Moment wirklich toll.
    Darum bin ich, für meine Verhältnisse, sehr weit gekommen. Meine Entschlackungsanlage wächst.



    Allerdings war der Bau der Entschlackungsanlage auch mit Arbeit verbunden, die mich fast in den Wahnsinn getrieben hätte. Es gab leider kein anderen Platz auf der Anlage wo es einen Sinn ergeben hätte, die Entschlackung einzubauen. Meiner Meinung nach jedenfalls. Also musste kräftig gesägt werden. Natürlich dort wo es am kompliziertesten war. Genau an dieser Stelle treffen drei Module aneinander. Ich nenne es immer Module, da die Grundkonstruktion aus alten Modulkästen besteht. Mit der Stichsäge konnte ich leider nicht viel anfangen, der Platz reichte nicht. Also nahm ich meine Japansäge und und gab mein Bestes. Watt`n Dreck. Trotz abdecken, kroch der Staub überall hin. Es hat also auch Vorteile wenn man vor dem Bauen vernünftig plant. Aber das kann ja jeder.



    Aus der Restekiste holte ich mir eine Platte und sägte sie mir passend zurecht. Den restlichen Bau kann ich dann bequem in meinem Bastelzimmer erledigen. Mittlerer Weile bin ich auch schon stolzer Besitzen zweier Restekisten. Eine im Keller und eine oben in der Wohnung.



    Aus Kiefernleisten unterschiedlicher Stärke bastelte ich dann eine "Betonkonstruktion" auf der später dann die Lokomotiven über die Entschlackungsanlage fahren können.



    Die gesamte Anlage wird unterteilt in zwei Bereiche. in dem ersten Bereich wird aus der Rauchkammertür die Lösche geschaufelt und es kann die Lok von unten abgeölt werden. In dem zweiten Bereich kann dann die Schlacke gekratzt werden.



    Damit die Schlacke gleich gelöscht wird, ist das Becken stehts mit Wasser gefüllt. In meinem Fall natürlich handelt es sich um Glanzlack der in mehreren schichten aufgetragen wird. Hier muss er noch er gut trocknen. Er ist noch etwas milchig.



    Doch bevor ich den Lack aufgetragen habe, habe ich schon mit der Alterung und Verschmutzung der Betonteile begonnen. Diese wird dann, wenn alles im Keller eingebaut wurde, fortgesetzt und vollendet. Ebenso werden dann erst die Schienen verlegt. Ich hoffe das ich richtig gerechnet habe, wenn nicht habe ich ein Problem.


    Schönen Restsonntag noch
    Gruß
    Söhnke

  • Moin moin,


    trotz bestem Gartenwetter und Hafengeburtstag, habe ich doch den Gang in den Keller gewagt. Mit ganz wenig Nachbearbeitung hat die vorgefertigte Schlackengrube ihren Platz einnehmen können. Das wichtigste Maß war die Gleishöhe. Nur ein paar Zehntel Millimeter musste ich korrigieren. Ein Stück Pappe welches ich unter das ankommende und abgehende Gleis legte, sorgt für ein gleitenden Übergang. Später nach dem Einschottern ist davon nüscht mehr zu sehen.



    Fertig. Watt für eine Arbeit. An dieser Stelle einen ganz großen Dank an die Firma Lenz für ihr Gleismaterial. Wenn ich mir vorstelle ich sollte alle meine Schienen auf diese art und Weise verlegen.... Nein danke da hätte ich keine Lust zu. Aber ok. wer es mag. Meine Hochachtung wer so seine ganze Anlage baut.



    Erste Probefahrt auf die Grube.



    Begeisterung wo man hinschaut es funktioniert.



    Vielleicht hätte ich noch staubsaugen sollen bevor ich fotografiere. Und ein wenig mehr Licht wäre auch nicht schlecht gewesen. Nun ja, beim Nächsten mal.



    Was jetzt folgt ist die Alterung der Anlage.


    Doch ich höre Stimmen aus dem Garten. Die Alterung muss glaube ich warten.


    Gruß und einen schönen Restsonntag
    Söhnke

  • Moin moin,


    nach vielen Diskussionen und endlosen Zwistigkeiten, konnten sich die Herren der Lokleitung, des Bahnvorstandes und den geldgeben Parteien endlich einigen. Der Bau des Daches des Ringlokschuppens konnte fortgesetzt und am vergangenen Wochenende beendet werden. Somit steht dem Weiterbau des Anlagen- vordergrundes nichts mehr im Wege.



    Zwei angrenzende Gleise wurden bereits eingeschottert und warten auf ihre Behandlung mit der Airbrushpistole.
    Doch dann kommen wir zu meinem nächsten Problem. Das Gebäude in dem der Sand getrocknet wird. Es ist zwar noch lange nicht fertig, aber irgend etwas gefällt mir daran nicht. Ob es die Größe oder die Form ist kann ich nicht sagen. In irgend einer Zeitschrift habe ich vor Ewigkeiten einmal einen Artikel gelesen über eine Anlage zum Trocknen von Sand in einem BW. Aber sah das Gebäude so aus? ?(
    Kennt ihr das? ihr baut, aber irgend etwas stimmt nicht so richtig und man kommt nicht weiter.



    Auch mit dem Standort bin ich mir noch nicht so sicher. Ich möchte auf keinen Fall die Szene überladen. Sie wirkt so schon recht voll, einmal durch den großen Schuppen und dann durch die Bekohlungsanlage.



    Es ist alles nicht so einfach. Ich glaube ich werde noch einmal in den Keller gehen und mit einem Bierchen in der Hand darüber sinnieren. ;)


    Gruß
    Söhnke

  • Moin Söhnke,


    den Naßsandbunker als Hochbunker hat es so ähnlich gegeben, allerdings m.W. nur bei großen Bw´s (z.B. Bw Hohenbudberg). Von dort ging der getrocknete Sand dann in die Trockensandbehälter, wie Du ja einen daneben stehen hast. Häufiger war aber die Ausführung in einem einstöckigen Gebäude, in dem der Sand getrocknet wurde oder die Variante, bei der schon getrockneter Sand angeliefert wurde.


    Umfangreiche Ausführungen dazu gibt es z.B. im EK-Special 19 von 1990. Vom EK gibt es insgesamt 3 lesenswerte Hefte zum Thema Bahnbetriebswerke (EK Special Nr. 19, Nr. 24 von 1992 und Nr. 34 von 1994).


    Eckhard

  • Moin moin,


    erst einmal möchte ich mich wieder recht herzlich für die netten Kommentare bedanken.


    Auch ein großes Dankeschön geht an Eckhard. Ich werde mich dann mal auf die Suche machen, vielleicht kann ich ja das Eine oder Andere Exemplar vom EK ausfindig machen und mich dann schlaulesen und Anregungen holen.


    Vielen Dank nochmal
    Gruß
    Söhnke

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