korrekte Fenster für Bahnhof Krakow und für Selbstbau

  • Dankeschön, Andreas, für deinen Bericht!


    Die Vorablieferung an Andreas war ja auch dafür gedacht, noch einmal Hinweise auf mögliche Schwachstellen und Fehler zu bekommen.
    Ich leite aus Andreas Bericht folgendes ab:
    1. Ich werde jedem Bausatz einen Bogen Fensterfolie beilegen, mit dem ich für die Fenstermontage gute Erfahrungen gemacht habe
    2. Ich werde die Montageanleitung an einigen Stellen --- insbesondere zum Thema Klebstoff --- noch ein wenig präzisieren.


    Normalerweise ist für Kartonbausätze wasserhaltiger Kleber ja eher problematisch. Dennoch ist er an einigen Stellen durchaus sinnvoll einzusetzen. Für das Kleben der Fenster ist beispielsweise Sekundenkleber (den ich sonst sehr gerne einsetze) problematisch, weil es hier wichtig ist, dass man noch ausreichend Zeit hat, die Teile passgenau übereinanderzuschieben. Alleskleber (ich verwende für die Montage von statischen Konstruktionen bei Gebäuden sehr gerne UHU-hart) ist hier aber auch ungeeignet, weil der pastöse Kleber sich nicht gut und dünn verteilen lässt.
    Deshalb greife ich hier zu Bastelkleber (z.B. Pritt-Bastelkelber; Konsistenz ähnlich wie Holzleim und ebenfalls ganz transparent auftrocknend). Zahnstocher und Wattestäbchen stehen sowieso immer auf meinem Basteltisch bereit ... ich kleckse einen großen Tropfen Kleber auf einen Karton und tupfe ihn mit einem Zahnstocher auf die Rahmenteile ... dann einmal kurz mit dem Wattestäbchen drüberstreichen und ich habe eine dünne Kleberschicht, die noch eine kurze Zeit Standkorrekturen ermöglicht und dann aber schnell eine gute Klebkraft entwickelt.
    Eventuelles Verziehen ist hier ja kein großes Problem, weil durch das Einkleben in den Fensterausschnitt das Fensterelement stabilisiert wird.
    Selbst das Kleben der Fensterfolie auf die schmalen Fenstersprossen ist kein Problem: mit Wattestäbchen, mit dem ich zuvor den Kleber auf dem Außenrahmen verteilt habe und der ja winzige Mengen Klebstoff aufgenommen hat, streiche ich auch noch einmal über die ca. 0,6 mm breiten Sprossen, so dass auch hier die Fensterfolie klebt.


    Der Vollständigkeit halber seien noch die beiden anderen Verfahren erwähnt, die ich --- je nach Anwendung --- auch gerne verwende:
    1. Sprühkleber: wenn es darum geht, einen kompletten Fensterrahmenbogen auf die Fensterfolie aufzubringen, dann ist Sprühkleber erste Wahl. Lohnt sich aber vermutlich nur, wenn man diese Arbeiten häufiger macht, denn immerhin kostet so eine Dose um die 10 €
    2. Klebestifte: Auch wenn der Pritt-Stift Namensgeber für diese Gattung der Kleberkonfektionierung gibt, habe ich mit anderen Stiften bessere Erfahrungen gemacht ... so z.B. mit dem Klebestift von Tesa und neuerdings mit einem No-Name-Klebestift names »Sigma«, den ich im Metro-Großmarkt gekauft habe: Diese Klebestifte erzeugen einen recht gleichmäßigen und dünnen Klebefilm. Wenn man Fensterrahmen auf ein Blatt Papier legt und mit einem frischen Klebestift mit der Kante auf Rahmen und Fenstersprossen entlang fährt und dabei den Fensterrahmen möglichst nicht verschiebt, dann gerät zwar immer auch ein wenig Kleber auf den Papieruntergrund, aber dort bleibt er auch, wenn man den Rahmen dann abzieht.


    Diese Verfahren findet man auch auf meiner Website bei den Hinweisen zu Verfahren und Klebstoffen ... ich werde das aber auch in die Montageanleitung der Fenster hineinschreiben.


    Gruß --- Jürgen

  • Hallo Jürgen,


    habe zwei Sets plus die Tische und Stühle bestellt!


    Vielen Dank noch einmal für deine grandiose Arbeit und die Tipps zum Verarbeiten, speziell dem Kleben!



    Liebe Grüße
    Andreas

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