Zubehoer auf der Anlage

  • Hallo aus Lueneburg.


    Wer kennt es nicht. Die Pakete am Gueterschuppen, Figuren am Bahnsteig oder die Koffer. Ein Schubser an der Platte oder eine neugierige Katze auf der Eisenbahn. Vom staubsaugen will ich gar nicht reden !!! Hier die Frage.
    Sollen die "Teile" geklebt werden. Oder ist es besser flexibel zu sein ?
    Wenn Kleber welcher ?
    Ich bin gespannt auf Eure Meinung.

    Gruesse Uwe

  • Moin Uwe,


    meine Ladegüter stelle ich gerne mal um, aber dennoch fixiere ich mit Pritt Haftkleber (früher Hafties). Das sind Posterkleber, sehen so aus, wie Kaugummi. Man kann diese Klebepunkte teilen, ziehen und zu kleinen Kügelchen formen und diese unters Ladegut kleben. Später ist alles wieder abnehmbar.


    Die Figuren bekommen je ein dünnes Loch von unten in einen Fuß gebohrt und da hinein stecke ich einen kurzen Messingdraht, dieser muss noch ca. 10 - 15 mm raus gucken. In den Bahnsteig bohre ich ebenfalls ein Loch und stecke die Figur mit dem Draht hinein. Das Loch ist kaum sichtbar. Sollte der Bahnsteig aus Styrodur bestehen, dann die Figur mit Draht einfach hinein stechen.


    Und die Katze muss sowieso draußen bleiben! ;)


    Gruß
    Wolli

    Gruß, Wolli ---> wünsche allen HP1 !

    Edited once, last by Wolli: Textergänzung ().

  • Moin Uwe,


    Katzen auf der Anlage sind für mich unvorstellbar. Gegen alle anderen "Gefahren" gehe ich wie folgt vor:


    Figuren werden wie bei Wolli befestigt, dann halten sie auch den Staubsauger aus. Ich gehe aber nicht direkt mit dem Rohr daran, sondern arbeite mit einem Staubpinsel, dessen aufgewirbelter Staub vom Staubsauger erfasst wird. Das hilft auch, Beschädigungen an Bauwerken und Bäumen zu vermeiden.


    Nur ganz kleine Figuren, wie Tiere in den Bäumen, werden von mir mit kleinster Menge Kleber (z.B. Uhu oder Pattex) fest geklebt. Das hält dauerhaft und verursacht keine sichtbaren Schäden beim eventuell doch notwendigen Entfernen.


    Ladegüter werden von mir nicht fixiert. Ich baue sie möglichst so, dass sie durch ihr Eigengewicht fest stehen. Z.B. werden die Pappkartons mit Metallresten gefüllt, stehen wie geklebt und können jederzeit umgestellt werden. Ganz kleine oder sehr leichte Teile werden auch in Gruppen zusammengestellt und miteinander verklebt.


    Gruß
    Eckhard

  • Hallo Uwe,


    ich habe sehr gute Erfahrungen mit dem Hin-und-Weg-Kleber von Noch gemacht!
    Haftis für Ladegut sind auch recht sicher.


    Gruß

    Hans
    der
    Altenauer


    - unterwegs im schönsten Mittelgebirge Deutschlands - auf Regelspur und Meterspur... ;) -

  • Hi Mobahner,


    bei mir wird fast alles (Rollmat., Gebäude, Zubehör aller Art) mit Malkastenfarben gealtert, mit Mattlack überlackiert o. ä. ect. D. h., dass überall eine dünnste bis dünne Schicht irgendwelcher Pigmente zwischen Originallack und auf- oder anzuklebendem Teil ist.


    Ein Beispiel zur Erläuterung meiner Klebetechnik: Lofü in Lok kleben.
    - Führerhausboden dünnstens mit mattem Klarlack überziehen (Humbrol, Revell oder was gerade sonst zur Hand ist)
    - Fusssohlen des Lofü´s nicht blank schmirgeln, im Falle erforderlicher Amputation "Wunden" ebenfalls dünnstens mit Klarlack überziehen
    - Zweikomponentenkleber (Pattex, Uhu o. ä.) mit etwas mehr Harz als Härter anrühren, dauert etwas länger zum trocknen, härtet dafür aber eher zähelastisch aus
    - Minipatzen auf Fusssohlen oder amputierte Beine geben und Lofü an ZUVOR im Trockenversuch ausgetüftelter Stelle plazieren
    - Mit leichtem Druck aufsetzen, bisschen halten, loslassen, ruhen lassen
    - Der Kleber hält den Lofü einerseits richtig fest, andererseits lässt sich mit einem mit Moosgummi gepolsterten Zängchen der Lofü bei Bedarf "herausbrechen" und es löst sich dabei nur die Zwischenfarbschicht (also Alterung oder Klarlack), welche leicht wieder nachgearbeitret werden kann.
    - Der zähelastisch getrocknete Rest des Klebers kann leicht abgerubbelt und/oder mit der Spitze eines Cuttermessers abgeschnitten werden
    - Vorteil: Bei Belassen des Zustandes hält der Leim bombenfest und ist allen betrieblichen Erschütterungen gewachsen, bei Rückbau passiert nichts, Lofü und Führerhausboden bleiben unbeschädigt
    - So kann man mit allen Zubehörteilen, welche im Grunde genommen dauerhaft bleiben sollen verfahren, behält sich damit aber auch eine schadenfreie Reversibilität vor


    Das Ganze liest sich kompliziert bis langatmig, geht aber in der Praxis einfach und rel. schnell, schneller als die Zeit in der dieser Beitag geschrieben wurde.

    Gruss
    Robert
    BTB0e+0

    Edited once, last by BTB0e+0 ().

  • Moin zusammen,


    da man beim Rangieren oder beim Putzen der Gleise doch manchmal irgendwo dran hängen bleibt (Telegrafen- und/oder Lampenmasten), werde ich mal testen, wie man diese mittels, jeweils zwei, kleinen Neodym-Magneten befestigen kann.
    Ein Magnet wird in die Landschaft geklebt und der zweite Magnet unten an den Mast. Da bei mir die Lampen nicht beleuchtet werden, habe ich auch keine Probleme mit den Leitungen der Stromversorgung. :whistling:


    Sollte man nun an einem Mast hängen bleiben, so löst sich die "magnetische Kupplung", der Mast bleib heile und kann wieder an seinen Platz gestellt werden ... soweit die Theorie. Wenn's an die Praxis geht, werde ich davon berichten.



    Tschüß aus Leese


    Frank-Martin


    Gutes Werkzeug kann man(n) nur durch noch Besseres ersetzen !!! ;)

  • Knetgummi ...


    Hallo Uwe,
    liebe Spur 0 Freunde,


    ich habe nach manchem Zeit und Nerven aufreibendem Kampf mit dem typischen leichtgewichtigen und labilen Zubehör wie Figuren aller Art, Bäumen, Sträuchern, etc. das biedere Knetgummi als die Lösung entdeckt. Ein winziges Stückchen, mit der Skalpell-Spitze abgehoben und unter eine Schuhsohle oder einen Pferdehuf gedrückt, heilt jede Figur von ihrer angeborenen Fallsucht; bei Bäumen darf es, je nach Ausladung der Krone, dann auch mal etwas mehr sein. Auf diese Weise kann man sogar ein Pferdefuhrwerk auf einem abschüssigen Weg fixieren oder einen Pkw, etc. auf einer ansteigenden Strasse platzieren.


    Ein weiterer Vorteil ist darin zu sehen, dass die Figuren, Bäume, etc. problemlos und ohne Rückstände an andere Stellen umgesetzt werden können.
    Knetgummi gibt es in den verschiedensten Farben, die Kosten für ein mehrfarbiges Set liegen meist in der Nähe von 1 € ...


    Viel Spass beim Ausprobieren
    und beste Grüsse
    Dieter

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