Bahnhof Stöberhai der ehem. Südharzeisenbahn in Spur 0

  • Nach langer Zeit möchte ich mein neuestes Gebäude vorstellen.
    Eigentlich wollte ich bei meinem gewählten Thema bleiben (bayerische Gebäude) aber mein Stöbern im Internet brachte mich wiedermal zu einem Meister seines Faches. Selbiger hatte sich schon mit dem Bau der Höllentalbahn seine Meriten verdient.
    Sein neuestes Projekt beschäftigt sich mit der SHE und seinen Gebäuden (Kaiserweg,Wiedaer Hütte und Stöberhai) Die gefundenen Bilder haben mich beeindruckt und so besorgte ich mir Fotokopien von einem Forumsmitglied das sich ebenfalls mit Gebäuden aus dem Harz beschäftigt.
    Und schon hatte mich erneut der Bauvirus gepackt.
    Ich sah sofort das alles auf Eigenbau hinauslief da eine renommierte Laserprintfirma keine Zeit für meine Wünsche hatte.
    Nun denn, die Materialien sind wie gehabt : PVC-PLatten, div. Evergreenplatten und Profile, Kiefernleisten und Klarsichtpvc. Für die Lackierung fand ich im Baumarkt Rostschutzfarbe rotbraun die den Farbton des Bahnhof ziemlich gut wiedergab.
    Das Gebäude hat noch eine Besonderheit: es steht auf einem Natursteinsockel der in den Hang gebaut wurde sodaß das Gebäude auch noch größer erscheint als es schon ist.
    Aufgrund der möglichen Urheberrechte verzichte ich auf die Einstellung eines Bildes.
    Wird fortgesetzt.

  • Hallo Berthold,


    das hast du ja auch mal ganz schnell geschafft (Pensionär möchte ich sein :thumbsup: ).
    Der erste Eindruck ist wahrlich schon beeindruckend am Original, das wird mich anspornen, in Altenau auch endlich mal weiter voran zu kommen!
    Bin schon gespannt, wann du das erste mal von Wieda über Wiedaer Hütte und Stöberhai zum HP Kaiserweg fährst... (leider nicht im Original).


    Ich wünsche dir noch viel Erfolg bei der Fertigstellung des schön ausgewählten Modells.


    Gruß von



    Hans
    der Altenauer


    - unterwegs im schönsten Mittelgebirge Deutschlands - sowohl Regelspur als auch auf der Meterspur... ;)

  • Hallo Husbert,
    vor ein paar Jahren bin ich mit meiner Frau die Strecke der ehemaligen SHE mit dem Fahrrad und Auto abgefahren. Da ich auch gerne fotografiere habe ich etliche Fotos von der Strecke im heutigen Zustand. Vermutlich auch vom Bf Stöberhai und Umgebung. Ich werde heute Abend mal sehen was ich da so fotografiert habe. Wenn du Interesse hast, melde dich doch einfach mal bei mir.

  • Fortsetzung von Gestern.
    Vorab möchte ich anmerken das der Weißabgleich nicht eingeschaltet war.
    Gestern habe ich die Fenster und die Eingangstür des Gastraumes angefertigt. Schweinefummelei.
    Heute waren die Dächer vom Gastraum dran die ich aus grauem PVC ausgeschnitten habe. Die Facheindeckung wird Dachpappe sprich Schmirgelpapier sein. s. Original
    Die Kamine sind vom Dach durchgängig bis zum Erdgeschoß.
    Das Dach und die beiden Zwischendecken sind herausnehmbar sodaß eine Innengestaltung nicht erschwert wird.
    Weiterhin werde ich heute die Fensterläden (in grün) im Obergeschoß anbringen.


    Zu den Maßen: 33 x 17,5 x 16,5 L x B x H ( bis zur OK Kamine)
    Für Spur 0 ein akzeptabler kleinerer Bahnhof.
    Wird fortgesetzt.
    Husbert

  • An alle Bedanker und Bewerter:
    an dieser Stelle möchte ich mich für die erhaltenen Grünen und wohlwollende Begutachtung bedanken.
    Gleichwohl mag der eine oder andere denken das kann ich so nicht. Dem muß ich widersprechen. Zum Modellbau gehört ein Plan/Bauplan, vernünftiges Zubehör und vor allem Geduld und nochmal Geduld.
    Kleine Schritte bei der Fertigung sind das A und O.
    Patinieren, richtiges Löten, Fahrzeuge bauen, Elektrik beherrschen und Gestalten von Layouts (=Anlagen oder Dioramen) sind weitaus schwieriger als Wände nach einer Vorlage "zusammenzupappen."
    Ich freue mich aber wenn es gefällt.
    Schönes WE
    Husbert

  • Hallo Husbert,
    hier kommen die angekündigten Fotos vom Bf Stöberhai. Die Aufnahmen wurden am 20.07.2013 angefertigt.
    Viele Grüße aus Oldenburg
    Peter


  • Hallo Peter,
    vielen Dank für die Fotos. Interessant sind die zahlreichen bahntypischen Schilder. Besonders angetan hat es mir der Neigungsanzeiger den ich bei Gelegenheit nachbauen werde. Ich gehe mal davon aus das das Andreaskreuz und die Trapeztafel noch an der Originalstelle stehen.
    Das Trapeztafel wird leider oft auf Anlagen vergessen.
    Danke nochmals.
    Gruß
    Husbert

  • Hallo Husbert,


    bezüglich der Schilder bin ich mir nicht sicher, ob sie noch an den ursprünglichen Standorten stehen. Die jetzigen Standorte erscheinen aber sinnvoll.
    Kennst du das Buch "Die Südharz-Eisenbahn - eine Region und ihre Bahnlinie -" von Winfried Dörner? Es ist sehr empfehlenswert! Auf den Seiten 89 ff wird der Bf Stöberhai thematisiert.
    Der Verfasser dieses Buches wird übrigens als Referent während der Festwoche "50 Jahre unter Dampf" des DEV Bruchhausen-Vilsen vom 30.07. bis zum 06.08.16 tätig werden (31.07.16 um 19:00 Uhr im Veranstaltungszentrum "Altes Gaswerk").
    Planst du noch mehr zum Thema SHE? Zum einen habe ich natürlich auch noch Fotos von den anderen ehemaligen Bahnhöfen an der Strecke, zum anderen finde ich das Thema sehr interessant.


    Viele Grüße aus Oldenburg


    Peter

  • Hallo Berthold,


    wenn du etwas wissen möchtest, frag ruhig.
    Ich habe dir noch 2 Bilder per email geschickt, vielleicht kannst du betreffend des Abort-Häußchens etwas damit anfangen.

    Hans
    der Altenauer


    - unterwegs im schönsten Mittelgebirge Deutschlands - sowohl Regelspur als auch auf der Meterspur... ;)

  • Berthold,


    du hast eine offene Wunde bei mir getroffen. War es doch die SHE, die mich in 0m zur Spur 0 bringen sollte. Soviele Möglichkeiten hätte es gegeben: Verbindung zur Harzquerbahn, in Drei Annen Hohne eine Verbindung zur normalspurigen Rübelandbahn und und und...


    Wenn du mal in der Gegend bist, kannst du in der Höhe vom Ort Sorge (liegt nicht nur an der HSB-Strecke, lag damals mit einem Bahnhofszugang zum ehemaligen Bahnhof Sorge am Teilstück Braunlage - Tanne der Südharzeisenbahn) bei Voigtsfelde noch ein Relikt der SHE sehen. An der B242 existiert noch eine Brücke über die "Warme Bode", ehemals Grenzfluß an dieser Stelle zwischen DDR und BRD - heute Landesgrenze zwischen Niedersachsen und Sachsen-Anhalt, auf dem noch ein paar Meter Gleis der SHE drauf liegen... Anbei zwei Bilder mit Genehmigung meiner Regierung...




    Viel Spaß noch am Bau des Bahnhofes Stöberhai (Brunnenbachsmühle oder Braunlage wäre auch noch etwas sehr reizvolles...) wünscht dir

    Hans
    der Altenauer


    - unterwegs im schönsten Mittelgebirge Deutschlands - sowohl Regelspur als auch auf der Meterspur... ;)

  • Hallo Husbert,


    ich finde du machst es genau richtig, sich einem Thema widmen. Das Thema Vorbild ist fuer mich mit eines der schoensten Themen die es gibt. Allein wenn man sich vor Augen haelt wie weit man in das Thema einsteigen kann. Hier kann man schon von einem kleinen Studium reden.


    Ich habe damals bis yu vier Jahre nur Infos und Plaene gesammelt, dass allein macht schon Spass.


    Ich hoffe und wuensche dir noch viel Spass mit deinem Projekt.


    Lass es dir gut dabei gehen.


    MFG


    Michael

  • Update vom 12.7.2016


    Die Dächer wurden mit feinem Schmirgelpapier nach Vorlage belegt. Kleinigkeiten wie Dachrinnen, Gebäudesockel,Isolatoren und anderes bahntypische Zubehör fehlen z.Zt. noch.
    Aktuell bin ich bei der Erstellung des Kellergeschosses welches zum Teil in den Hang eingelassen ist, d.b. das ich einen Teil Landschaft mitbauen muß. Der Bahnhof selbst bleibt aber abnehmbar um das Gebäude auch ebenerdig einsetzen zu können. s. anh. Foto von 1969
    Meine Fantasie sieht den Bahnhof als Endbahnhof in Hanglage. Unterhalb des EG führt die Landstraße mit Fußgängerzugang zum Bahnsteig. Die Landstraße mit Bußhaltestelle am Bahnhof führt noch ein Stück weiter und unterquert vor der Ausfahrt das Gleisfeld um auf der anderen Seite die Güterabfertigung zu erreichen. Die Strecke selbst führt nach einem Bogen in den Tunnel. Dahinter ist dann der Fiddleyard. Das Ganze hat dann eine Länge von ca. 5,50m.
    Hinter dem Bahnhof steigt das Gelände wieder harztypisch an. So erreicht man nach Altmeister Lomnicky die gewünschte Tiefenwirkung. Hoffe ich jedenfalls.
    Wird fortgesetzt.

  • Baufortschritt


    Bau des Toilettenhäuschens:
    Leider sind alle bisherigen Bilder so ungenau das man keine konkreten Maße erhalten konnte. Rückfragen bei meinen Fachleuten brachten auch keine Erkenntnis außer jenem Rat Neuland zu betreten.
    Also habe ich von bekannten Bausätzen (Meyersgrund) Höhenangaben und Außenmaße abgenommen und auf das quadratische WC-Häuschen übertragen. Die Dachneigungen habe ich mit 30 Grad festgelegt.
    Die Abmessungen der Lichtkuppel mußte ich nach dem Foto schätzen. Ob es denn in der Höhe stimmt weiß der Kuckuck. Für mich sieht es stimmig aus. s. Foto
    Alle 4 Komponenten sind auseinandernehmbar. s. Bild Die Lackierung erfolgte wie beim EG mit rotbraun. Eindeckung mit Schmirgelpapier. Die Gebäudewände und die Schamwände bestehen aus PVC mit Bretterimitation von Evergreen. Der Sockel ebenfalls aus PVC mit Steineinfassung von Addie.
    Die Türen (in grün) befinden sich z.Zt. in der Trockenphase, die fehlenden Scharniere sind bestellt.
    Wenn die Türen montiert sind wird alles noch dezent gealtert.
    Fortsetzung beim EG-Sockel in Kürze je nach Wetter und Stimmungslage.
    Husbert

  • Hallo Harzfreunde,
    trotz des hohen Alters meines threads (218 Tage!) in denen keine neuen Beiträge eingingen kann ich Euch heute neue bisher noch nicht veröffentlichte Bilder zeigen.
    Die Bilder habe ich ca. 1980 von einem Fototgrafen aus St. Andreasberg erstanden und heute bei einer Suche nach dem Kasseler Behelfsstellwerk wiedergefunden. Sie zeigen den Dampfbetrieb in den 50/60ziger Jahren.
    Wer die Bilder größer möchte bitte über PN bei mir nachfragen.
    Viel Spaß damit.


    Husbert

  • ... kann ich Euch heute neue bisher noch nicht veröffentlichte Bilder zeigen.
    Die Bilder habe ich ca. 1980 von einem Fototgrafen aus St. Andreasberg erstanden ... Sie zeigen den Dampfbetrieb in den 50/60ziger Jahren.

    Das sind Bilder von Herr Fulst, die ich auch in meiner Sammlung habe. Ebenfalls in meiner Sammlung gibt es ein Bild von einem unbekannten Fotografen, das ich mal von Herrn Zieglgänsberger erhalten habe:



    Der E-Kuppler Nr, 56 oder 57 hat mit seinem Güterzug vor dem EG von Stöberhai gehalten. Warum genau dort? Weil dort die Trapeztafel steht (links im Bild) und der Fahrplan offenbar Halt vor Ne 1 vorschrieb. Stöberhai hatte nämlich ein Kreuzungsgleis, das aber vor dem EG keinen Platz gefunden hatte und daher weiter oben angelegt worden war.


    Husbert, ich beneide dich um dein EG Stöberhai. Ich hätte es auch gerne auf der BAE gehabt, aber es fand sich kein Platz für die prominente Hanglage.
    Als das Ehepaar Hoffmeier noch die Bahnhofsgaststätte führte, bin ich dort häufiger zu Gast gewesen und habe Wild gegessen. Frau Hoffmeier hatte auch immer ein Depot von Exemplaren meines Buches Harzer Schmalspur-Spezialitäten Bd, I, das sie den Gästen anbot und oft mit Erfolg. Leider wurde sie so krank, dass die Hoffmeiers die Gaststätte aufgeben mussten.
    Es grüßt

  • Moin Andreas,
    vielen Dank für die wundervollen Fotos.
    Meine Aktivitäten bzgl. Stöberhai sind abgeschlossen da ich den Bahnhof in gute Hände abgegeben habe.
    Es war für mich eine Herausforderung diesen ungewöhnlichen Bahnhof zu bauen.
    Gruß
    Husbert

  • Hallo Berthold,


    lange schlummerte dein Modell bei mir im Keller... nun geht es aber langsam weiter! Viele Aktivitäten im Bereich Spur 0m tragen dazu bei, dass ich ein mehrteiliges Modul Stöberhai in Planung habe. Deinem Bahnhof fehlt nur noch das Kellergeschoss, Schienen und Weichen habe ich, den Rest im Kopf... wenn es draußen über 27 Grad geht, gehe ich in den Keller, dann geht es los.

    Ich werde über den Werdegang berichten und dein hervorragendes Modell in Szene setzen.

    Bis bald

    Hans
    der Altenauer


    - unterwegs im schönsten Mittelgebirge Deutschlands - sowohl Regelspur als auch auf der Meterspur... ;)

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