Eine raumgreifende Anlagenplanung

  • Jetzt kann ich den zur Verfügung stehenden gesamten Raum für eine Anlage nutzen. Die bereits bestehenden Bahnhofmodule wurden zurück gebaut. Eine raumgreifende Anlagenplanung erfolgt.


    Wechsel beim Rollmaterial, eine V 100 oder V 160 mit drei 4-achsigen Umbauwagen ist jetzt das Maß für die Bahnsteiggleise. Die Segmentdrehscheibe ist 52 cm lang und kann die Köf mit einem Güterwagen aufnehmen.


    Überwiegend Gleise und Weichen von Lenz. Gleisradien R 2, R 10 und R 1,30 m mit Flexgleisen.


    Gleisoberkante Endbahnhof 1,30 m, Zwischenbahnhof ca. 1,10 m.


    Schattenbahnhof unter dem Endbahnhof mit 2-3 Gleisen.


    Im Endbahnhof werden Flexgleise eingesetzt für eine leicht geschwungene Gleisführung (nicht dargestellt).


    Die Modulbauweise ist vorgesehen ( Module sind nicht dargestellt).


    Im Bereich der Tür wird ein klappbares Segment eingebaut.



    Viele Grüße von der Weser
    Hans-Günter

  • Hallo H-G,


    Wow, da hast Du Dir ja einiges vorgenommen.
    Bin gespannt, wie die Umsetzung erfolgt. Verwendest Du die Wenz-Glesse und Weichen nicht weiter?


    Viel Erfolg mit Deinem neuen Konzept, mehr Platz ist ja immer positiv!
    Die neuen Silberlinge von Kiss wären ja für einen kurzen Wendezug dann auch was für Dich....
    Hatte Sie in Haltern gesehen und sie gefielen mir gut. Allerdings für meine kleine Anlage zu groß :-(


    Gruß
    Thoralf

  • Hallo Thomas,
    Du hättest eine Lupe in der Nähe Deines Tablets haben sollen,
    oder lag es an den schlechten Lichtverhältnissen zum Zeitpunkt Deines Beitrages?
    Wie es auch sei, In Hans-Günters Plan stehen die Raumgrößen ganz klein am Rand,
    6,00m * 6,17m.
    Liebe Grüße, Stefan
    8) und ich schließe ab mit einem Brillenträger Smily

  • Hallo Hans-Günter,


    durch diese Kehrschleifenkonstruktion verschenkst du unten rechts allerdings sehr viel Platz und kannst trotzdem nicht kontinuierlich fahren. Wäre nicht ein Abzweigbahnhof im unteren Bereicht (ein Zweig würde wieder in den Schattenbahnhof führen, der zweite zum Endbahnhof) statt des kleinen Bahnhofs mitten im Raum sinnvoller?


    Tschüß
    Utz

    My Private Idaho - die Camas Prairie Railroad

  • Danke für Eure Beiträge.


    Huib, ich werde sehen ob etwas von Deiner Anlage in meine einfließen kann.


    Thoralf, ja, es ist ein raumgreifendes Projekt und braucht seine Zeit. Erstmal muss der endgültige Plan stehen. Die vorhandenen Gleise und Weichen von Wenz
    werden wo möglich eingesetzt. Im Endbahnhof sind die Wenzweichen zu lang, die kürzeren Lenzweichen ermöglichen die erforderlichen Gleislängen. Stimmt, ein paar Silberlinge könnten eingesetzt werden.


    Thomad, der Raum ist 6,00 m mal 6,17 m groß, hätte die Abmessungen besser im Text angegeben, waren so schwer zu lesen. Der Endbahnhof hat 50 cm Abstand zur Außenwand, dort befindet sich ein Dachfenster und die Dachschräge beginnt unterhalb von 1,30 m Höhe.


    Utz, Dein Hinweis auf einen Abzweigbahnhof unten rechts ist sehr gut. Ich werde den Plan entsprechend überarbeiten.


    Viele Grüße von der Weser
    Hans-Günter

  • Der Durchgangsbahnhof wurde durch einen Abzweigbahnhof mit geänderter Lage ersetzt. Die Bahnsteigverbindung erfolgt durch eine Unterführung.



    Viele Grüße von der Weser
    Hans-Günter

  • Hallo Hans-Günter,


    ich würde allerdings den Abzweigbahnhof spiegeln, so dass sich ein "Kreisverkehr" Schattenbahnhof - Abzweigbahnhof - Schattenbahnhof ergibt und der abzweigende Strang zum Endbahnhof führt - so ersparst du dir die Strecke quer durch den Raum und damit nötige bewegliche Brücken etc.
    Wenn du willst kannst du dann die Strecke zum Endbahnhof als Steilstrecke konzipieren, die im Abzweigbahnhof Doppeltraktion, Schiebeverkehr oder Lokwechsel zu einer Steilstreckenlok benötigt.


    Tschüß
    Utz

    My Private Idaho - die Camas Prairie Railroad

  • Hallo Hans-Günter,


    ich habe mir noch etwas zum Betrieb auf deiner Anlage überlegt.


    Wenn du deinen Entwurf nimmst, der ja praktisch eine Kehrschleife mit integriertem Schattenbahnhof darstellt, ist eigentlich nur folgendes möglich:
    1) Güterbetrieb:
    a) Güter-Zug 1 kommt aus dem Schattenbahnhof, fährt durch den Abzweigbahnhof, rangiert dort vielleicht, fährt weiter in den Endbahnhof, rangiert dort, fährt wieder zurück durch den Abzweig zum Schattenbahnhof.
    b) Güter-Zug 2 wird im Endbahnhof zusammengestellt und fährt in den Abzweigbahnhof, rangiert dort vielleicht, fährt weiter in den Schattenbahnhof.


    2) Personenbetrieb:
    c) Personen-Zug 3 kommt aus dem Schattenbahnhof, hält im Abzweigbahnhof, endet im Endbahnhof, setzt Lok um, fährt zurück durch den Abzweigbahnhof in den Schattenbahnhof.
    Zugkreuzungen sind im Endbahnhof möglich, machen aber nicht viel Sinn (warum sollte ein Personenzug aus Irgendwo dort auf einen zweiten Zug aus Irgendwo warten? Eher würden sich die Züge im Abzweigbahnhof kreuzen. Damit hätten wir dann aber nur eine weitere Kopie von c)


    Wenn du nun eine ringförmige "Hauptstrecke" hast, von der die Strecke zur Nebenbahn abweicht, wird das Ganze schon interessanter (ja, diesmal plädiere ich tatsächlich für einen Kreisverkehr! :) ).
    1) Güterbetrieb:
    a) Güter-Zug 1 fährt vom Schattenbahnhof (Bhf "Links") in den Abzweigbahnhof und stellt dort Waggons für Endbahnhof ab, fährt dann weiter in den Schattenbahnhof (der jetzt Bhf. "Rechts" darstellt).
    b) Güter-Zug 2 fährt vom Schattenbahnhof "Rechts" in den Abzweigbahnhof und stellt seine Waggons zu denen aus Zug 1, fährt dann weiter nach "Links".
    c) Güter-Zug 3 hat im Endbahnhof die abgefertigten Waggons eingesammelt und fährt damit zum Abzweigbahnhof, tauscht sie dort gegen die von Zug 1 und 2 gelieferten Waggons aus. Evtl. werden sie gleich für die Ziele "Links" und "Rechts" geblockt und/oder auf zwei Abstellgleise verteilt. Zug 3 fährt zurück zum Endbahnhof und verteilt die Waggons an die Ladestellen.
    d) Güter-Zug 4 kommt von "Links", nimmt die Waggons vom Endbahnhof mit, fährt weiter nach "Rechts"
    e) Güter-Zug 5 kommt von "Rechts", holt die Waggons vom Endbahnhof ab, fährt weiter nach "LInks"
    f) Güter-Zug 6 kommt von "Rechts" oder "Links" und fährt direkt weiter zum Endbahnhof
    oder
    f) Güter-Zug 6 wird im Endbahnhof zusammengestellt und fährt direkt nach "Links" oder "Rechts"


    2) Personenverkehr:
    Personen-Zug 1 kommt vom Endbahnhof, setzt Lok um, wartet auf Anschlüsse.
    Personen-Zug 2 kommt von "Links", hält im Abzweigbahnhof, fährt nach "Rechts" weiter
    Personen-Zug 3 kommt von "Rechts", hält im Abzweigbahnhof, fährt nach "Links" weiter.
    Personen-Zug 1 (jetzt Nr. 4) fährt zurück zum Endbahnhof.
    oder
    Personen-Zug 1 kommt von "Links", hält im Abzweigbahnhof, wartet auf Gegenzug
    Personen-Zug 2 kommt von "Rechts", hält im Abzweigbahnhof, fährt weiter nach "Links"
    Personen-Zug 1 fährt weiter nach "Rechts"
    Personen-Zug 3 kommt vom Endbahnhof, hält im Abzweigbahnhof (Pech für Reisende, die hier einen Anschluss erreichen wollen), setzt Lok um und fährt zurück zum Endbahnhof.
    Personen-Zug 4 kommt von "Links" und fährt direkt in den Endbahnhof, setzt dort um und fährt zurück nach "Links"
    Personen-Zug 5 kommt von "Rechts" (am besten ein Triebwagen), setzt evtl. im Abzweigbahnhof um, fährt weiter zum Endbahnhof und dann zurück nach "Rechts".


    Du siehst, hier gibt es viel mehr zu tun und bis zu drei Leute können die Anlage bespielen, wenn du mal nicht alleine Betrieb machen möchtest (zu mehreren macht es eh viel mehr Spaß :) )


    Tschüß
    Utz

    My Private Idaho - die Camas Prairie Railroad

  • Danke Utz, für den Planungsvorschlag und Deinen tollen Betriebsvorschlag. Ein abwechselungsreicher Fahrbetrieb ist so möglich.


    Ich habe die Anlagenplanung entsprechend abgeändert.


    Viele Grüße von der Weser
    Hans-Günter


  • Hallo H-G,


    bei Deinem neuen Vorschlag würde ich die Dreiwegweiche besser durch zwei Linke Bogenweichen ersetzen und die Bahnhofseinfahrt mehr in di Kurve verlegen.
    Das Gleis am Lokschuppen, das da noch abzweigt würde ich dafür opfern.


    Mit der Maßnahme würdest Du mehr Nutzlänge in Deine Bahnsteiggleise bekommen.


    Gruß
    Thoralf

  • Thoralf, vielen Dank für Deinen Vorschlag, ich habe die Anlagenplanung entsprechend geändert. Das Abzweiggleis am Lokschuppen konnte bleiben, dort soll die Dieseltankstelle stehen. Ein Umfahrgleis ist dazu gekommen. Damit sollten genügend Abstell- und Rangiermöglichkeiten gegeben sein.
    Durch den Einsatz von Flexgleise wird die sehr statische Gleisführung noch aufgelockert.



    Viele Grüße von der Weser
    Hans-Günter

  • Hallo Hans Günter,
    das wird glaube ich richtig gut.
    Du solltest an den beiden Weichen des Umfahrgleis noch zwei kurze Gleisstücke planen weil so wie es jetzt ist verlierst Du im mittleren Gleis Standfläche wegen dem Lichtraumprofil.
    Das gleiche gilt für die Ladestrasse!
    Liebe Grüße
    Frank

  • Hallo Hans-Günter und Kommentatoren,


    die letzte Fassung hat gegenüber dem Ausgangspunkt ohne Frage gewonnen, vor allem gute Zugängigkeit. Trotzdem werde ich das Gefühl nicht los, das auf dem vergleichsweise großzügigen Raumangebot deutlich mehr ginge.


    Außerdem fehlt mir noch ein klares Betriebskonzept, gerne mit einem schematischen Gleisplan. Soll es die klassische Hauptstrecke mit abzweigender Nebenstrecke sein?
    Dann würde ich auf jeden Fall die beiden rechten Bogenweichen umdrehen. Kreuzen und/oder Überholen in Sichtweite des Endbahnhofs eher unwahrscheinlich, auf der durchgehenden Strecke machbar und sehr betriebsbelebend.
    Wie kommen die Züge eigentlich wieder zurück in den Endbahnhof? Manuelles Umsetzen im Schatten unterhalb des Endbahnhofs? Wird schwierig?


    Viele Grüße,
    Johann

  • Hallo Hans-Günter und Johann,


    die Raumausnutzung - hmmm. Links lässt sich praktisch nichts machen, da dort der Eingang ist. Oben und unten gibt es ja schon Bahnhöfe, bleibt nur noch der rechte Bereich. Denkbar wäre ein weiterer Anschluss vom Endbahnhof her kommend (realisiert durch eine nach "unten" gerichtete Rechts-Bogenweiche vor der ersten Einfahrtweiche, die zu einem größeren Industriebetrieb (zwei oder drei Gleise) führt, der über der rechten Strecke in den Abstellbahnhof liegen oder auch schräg in den Raum reichen könnte (kommt darauf an, wie das tatsächlich mit dem Platz aussieht). Und wenn keine Industrie gewünscht ist, könnte dieser Anschluss auch zu einem Kurhotel führen, das einen eigenen Bahnsteig für Kurswagen oder sogar ganze Kurszüge hat. Das würde dann auch den Personen-Rangierverkehr aufwerten (Hans-Günter, das ist natürlich deine Entscheidung und von deinen speziellen Vorlieben abhängig).


    Tschüß
    Utz

    My Private Idaho - die Camas Prairie Railroad

  • Frank, Johann, Micha und Utz. Vielen Dank für Eure Beiträge. Es ist noch weitere Planungsarbeit erforderlich.


    Frank, stimmt, der Abstand Umfahrgleis zu Bahnsteiggleis und der Ladestraße muss vergrößert werden.


    Johann, das Thema ist eine eingleisige Hauptbahn. Wie kommen die Züge aus dem Schattenbahnhof wieder zum Endbahnhof? Eine Kehrschleife vom Bahnhof unten zum Schattenbahnhof könnte die Lösung sein. Endbahnhof, Abzweigbahnhof, Schattenbahnhof, Abzweigbahnhof wieder Endbahnhof. Die Räumlichkeit gibt eine Kehrschleife her, evtl. mit Klappteil.


    Micha, es kommen Fexgleise zum Einsatz und leichte Bögen werden eingebaut. Ist mit diesem Programm schwierg darzustellen. Das bisher sehr statische Bild der Gleisanlagen wird dann aufgelockert.


    Utz, ein bis zwei Anschlüsse wären dort machbar. Muss mal schauen wenn die Kehrschleife kommt wie es mit dem Platz aussieht.


    So und jetzt geht es an die Planüberarbeitung, mal sehen was machbar ist und mir gefällt.


    Viele Grüße von der Weser
    Hans-Günter

  • Moin Hans-Günter,


    ich finde, bei dem Raumzuschnitt verschenkst Du mit der jetzigen Planung viele Möglichkeiten. Ich würde mich an Deiner Stelle mal sehr intensiv mit Michas (SH-Nuller) Anlage auseinandersetzen, der über zwei Ebenen gewaltiges geleistet hat. Ich hatte ähnliches auch bei mir versucht umzusetzen, aber eine Gleiswendel war in meinem Zimmer einfach nicht unterzubringen (Werkbank, Fenster, usw.), daher Punkt zu Punkt Anlage mit einem "Notkreis" zum Train-Spotting. Bei Deinem Raumzuschnitt wäre eine Wendel super unterzubringen. Nicht verzagen. irgendwann kommt der Moment, wo Du feststellen wirst, das ist es.


    Gruß,
    Ian

  • Hallo Jan, Johann, Hans-Günther!


    Eine Gleiswendel oder Kehrschleife? Sie nimmt viel vom freien Raum, engt ihn ein bzw. trennt ihn, so dass das Spielen leicht zu einem dauernden vorbeizwängen oder unterducken wird. Glaubt mir, ich weiß, wovon ich spreche, hat doch meine 0e-Anlage im Keller eben das Problem der zu schmalen Gänge. Solange ich da alleine bin, geht es so gerade noch - bequem ist es nicht Wenn ich da aber mir Freunden Betrieb machen wollte, wurde es einfach nur nervig. Dauernd musste man sich aneinander vorbeidrücken. Deshalb gibt es in Rheinhaven auch den vielen freien Raum in der Mitte und die Anlage zieht sich nur um drei Wände herum.


    Dann: Was ist der Nutzen? Die Kehrschleife ermöglicht Zügen nicht mehr als eine Lokumsetzmöglichkeit, und die ist im Abzweigbahnhof gegeben. Die Antwort auf die Frage "wie kommen die Züge aus dem Schattenbahnhof wieder zum Endbahnhof" ist somit: Sie fahren rechts aus dem Schattenbahnhof heraus in den Abzweigbahnhof, dort wird die Lok umgesetzt und der Zug kann wieder in den Endbahnhof. Bei dem Betriebskonzept, das ich weiter oben vorgestellt habe, ist das aber nur ganz selten nötig.


    Die Wendel. Zum Einen nimmt sie wirklich viel Platz in Anspruch, der eigentlich nicht genutzt werden kann, weil man "oben" nur an den vorderen Teil rankommt, ohne auf eine Leiter zu steigen - und selbst dann ist es äußerst mühselig wenn überhaupt möglich, an eine Stelle über zwei Meter entfernt zu gelangen. Zum Anderen: Der Nutzen wäre nur, eine weitere Ebene zu haben, doch wozu? Wie viel Platz würde diese Ebene denn noch bieten, wenn sie von der Wendel ausginge? Würde die Wendel nicht genausoviel Platz wegnehmen? Und ein Kreisverkehr wäre dann auch problematisch, da er kaum im Offenen stattfinden kann. Dann doch lieber gleich einen Kreisverkehr auf Ebene 0, von dem ein Steigungsgleis ausgeht, über das der Zug um den ganzen Raum herumführend auf Ebene 1 gelangt. Aber das haben wir jetzt ja in ähnlicher Weise auch schon, nur dass das Steigungsgleis recht kurz ausfällt.


    Tschüß
    Utz

    My Private Idaho - die Camas Prairie Railroad

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