Eine raumgreifende Anlagenplanung

  • Hallo Utz,
    gerade wegen diesem Problem habe ich auch auf eine Wendel verzichtet. Jetzt plane bzw will ich trotz allem eine bauen, weil meine Frau mir die Genehmigung gegeben hat, von meinem Mobazimmer einen Mauerdurchbruch in den anschließenden Dachboden zu machen. Hier habe ich dann nocheinmal 2 Meter Tiefe und 2,70m Breite zur Verfügung, und die Wendel steht gut erreichbar hinter einer Mauer :) .
    Gewinne dadurch Fahrstrecke und Platz für einen zweiten Nebenbahnhof, denn da spekuliere ich auf die T3........
    Mal schauen was noch alles kommt. Werde berichten.
    Viele Grüße
    Dieter

  • Moin allerseits,


    @Utz, ich würde auch auf die Kehrschleife verzichten. Neben den genannten Gründen ist sie auch nicht sonderlich vorbildlich. In deinem Konzept ist der Lokwechsel zur Richtungsumkehr im Abzweigbahnhof für jeden Zug, der den Endbahnhof erreichen soll, notwendig. Dafür bietet dieser Bahnhof aber eine viel zu geringe Nutzlänge auf dem einzigen Gleis auf dem das überhaupt ginge. Also müsste der Abzweigbahnhof deutlich größer und möglichst "gerader" werden.


    Idee @All: Statt Abzweig- einen Durchgangsbahnhof in die rechte Raumseite auf eine Ebene mit dem Schattenbahnhof legen, und zwar so weit runter, dass für den Schattenbahnhof der Raum in der Dachschräge genutzt werden kann, sofern baulich möglich. Verbindung durch eingleisige Strecke, weitgehend verdeckt. Den Endbahnhof sanft geschwungen möglichst weit in die linke obere Ecke ausdehnen. Lange Steigungsstrecke entlang der Wände (hinter dem Durchgangsbahnhof) bis runter auf das Niveau der Kreisstrecke mit Verbindung kurz vor Beginn des Schattenbahnhofs, nicht sichtbar. Nachteilig wäre nun allerdings die doppelte Verbindung vor der Tür.


    Viele Grüße,
    Johann

  • Hallo Hans Günter, mit der Wendel ergeben sich natürlich vollkommen neue Möglichkeiten. Du verdoppelts deinen Platz und durch die Wendel ergeben sich auch lange Fahrzeiten von einem Bahnhif zum anderen. Nun bin ich auf deine neue Planung gespannt.
    Gruss Micha :)

  • Hallo!


    @Johann: ein Zug, der aus dem Schattenbahnhof zum Endbahnhof will, muss nur im Abzweigbahnhof Kopf machen, wenn er von rechts kommt. Von links kommende Züge können durchfahren. Und es ist ja auch betrieblich nicht unbedingt nötig (eher sogar vorbildwidrig), wenn ein Zug, der den Endbahnhof in Richtung "Irgendwo" verlässt, gleich wieder zurück kommt (außer eben, wie im Betriebsablauf geschildert, wenn er nur als Pendel zum Abzweigbahnhof fährt).


    micha: Wo verdoppelt die Wendel denn in Hans-Günters kleinem Raum den Platz? Sie verbraucht doch selbst so viel Platz, der nicht mehr genutzt werden kann! Anders als bei Dieter,der die Wendel in einen Nebenraum legen kann.


    Tschüß
    Utz

    My Private Idaho - die Camas Prairie Railroad

  • Ian, Utz, Dieter, Johann und Micha, vielen Dank für Eure Hinweise und Anregungen.


    Hinter dem Endbahnhof befindet sich in ein Dachflächenfenster, deshalb muss ein Abstand von 50 cm zur Wand bleiben um an das Fenster zu kommen. In der rechten Wand sind zwei Dreh-/Kippfenster, da muss ich auch ran. Diese beiden Punkte beeinflussen die Planung.


    Nun werde ich schauen, unter Berücksichtigung der aufgezeigten Hinweise und Anregungen, die vorhandene Planung zu verfeinern. Das Ergebnis wird wieder hier eingestellt.


    Viele Grüße von der Weser
    Hans-Günter

  • Hinter dem Endbahnhof befindet sich in ein Dachflächenfenster, deshalb muss ein Abstand von 50 cm zur Wand bleiben um an das Fenster zu kommen. In der rechten Wand sind zwei Dreh-/Kippfenster, da muss ich auch ran. Diese beiden Punkte beeinflussen die Planung.


    In der Tat :-( Aber eine Dachschräge gibt es hinter dem Endbahnhof schon, oder? Schnittzeichnung?


    @Johann: ein Zug, der aus dem Schattenbahnhof zum Endbahnhof will, muss nur im Abzweigbahnhof Kopf machen, wenn er von rechts kommt. Von links kommende Züge können durchfahren. Und es ist ja auch betrieblich nicht unbedingt nötig (eher sogar vorbildwidrig), wenn ein Zug, der den Endbahnhof in Richtung "Irgendwo" verlässt, gleich wieder zurück kommt (außer eben, wie im Betriebsablauf geschildert, wenn er nur als Pendel zum Abzweigbahnhof fährt).


    Egal wie oft die Züge auf der Kreisstrecke rumfahren, wenn sie zum Endbahnhof zurückwollen, müssen sie die Wendeprozedur durchlaufen. Finde ich ja auch gar nicht schlecht, nur ist der Bahnhof wie er jetzt ist einfach zu klein und zu krumm für die von Hans-Günter vorgesehen Züge.


    Viele Grüße,
    Johann

  • Hallo Hans Günter,
    ich würde die Drehrichtung derZimmertür zum Flur machen ! Mit dem Ergebnis dass der Durchgangsbahnhof einen noch größeren Radius bekommen könnte und den Durchgang mit einer schönen Brücke überbrücken.
    Eine neue Zarge für die Tür kostet nicht viel das mache ich bei mir auch.


    Die Parallelstrecke recht muss auch mehr Platz zwischen den Gleisen haben sonnst bekommst Du das nicht gebaut.
    Die Gleise haben ja auch einen Unterschied in der Höhenlage.


    Liebe Grüße


    Frank

  • hinter dem Endbahnhof beträgt die Sockelhöhe der Wand 1,20 m, dann beginnt die Dachschräge mit 30°. Der Durchgangsbahnhof muss länger werden, drei 4-achsige Umbauwagen mit einer V 160 sind das Maß für die Bahnsteiglängen. Auf der rechten Seite ist dies möglich.


    Könnte auch eine Lösungsmöglichkeit sein die Drehrichtung der Zimmertür zu verändern, sie würde dann zur Treppe aufgehen. Rechts muss der Abstand zwischen den Gleise größer werden um den Höhenunterschied durch Mauern o. ä. abzufangen.


    An der Planung wir weiter gefeilt und dann wieder eingestellt.


    Viele Grüße von der Weser
    Hans-Günter

  • Einbau einer Gleiswendel Vorteile: gute Höhenüberbrückung und längerer Fahrweg, Nachteile: braucht viel Fläche. Wäre eine Anordnung außerhalb des Raumes möglich käme sie evtl. zum Tragen. Der Innenraum soll freibleiben um an alle Anlagenteile zu kommen. Der Endbahnhof liegt auf 1,30 m Schienen-OK über dem Fußboden. Die Schienenoberkante der unteren Ebene auf 1,15 m. Vom Endbahnhof geht die Strecke mit ca. 2% Gefälle auf die untere Ebene.
    Der Durchgangsbahnhof hat jetzt genügend lange Bahnsteiggleise.
    Drei Betriebsstellen mit Schattenbahnhof, Durchgangsbahnhof und Endbahnhof sollten ausreichen.
    Der Endbahnhof wird leicht im Bogen verlegt, Flexgleise machen es möglich.
    An der Zimmertür erhält der Bogen einen Klappmechanismus.


    Eine weitere Alternative gibt es noch, aus den Durchgangsbahnhof einen Endbahnhof machen. Die Bogenweiche an der Tür entfällt. Das Streckengefälle reicht bis zur Konservenfabrik und ist unter 2%. Ein Punkt zu Punkt Betrieb bringt auch viel Abwechslung.



    Viele Grüße von der Weser
    Hans-Günter

  • Hallo Hans-Günter,


    zwar ist jetzt dein Durchgangsbahnhof länger, jetzt hast du allerdings keinen Abzweigbahnhof mehr und die von mir skizzierten Betriebsnmöglichkeiten entfallen. Was bleibt sind Züge, die den DG-Bahnhof durchfahren, und Züge, die aus dem Abstellbahnhof in den Endbahnhof fahren und zurück. Für mich sieht das betrieblich eher wie ein Rückschritt aus ...


    Aber es ist natürlich deine Anlage!


    Tschüß
    Utz

    My Private Idaho - die Camas Prairie Railroad

  • nun wird es doch ein Abzweigbahnhof. Der Durchgangsbahnhof vor den Fenstern nimmt zu viel in der Breite ein. ich komme schwierig an die Fenster um sie zu kippen, was öfters notwendig ist. Das Betriebskonzept von Utz mit dem Abzweigbahnhof gefällt mir gut. Es bietet viele Fahr- und Rangiermöglichkeiten.
    Der Schattenbahnhof soll drei Gleise erhalten, ein Durchfahrgleis und zwei Abstellgleise.
    In der Bauphase werden die Gleisführungen und Gleisabstände noch verfeinert.
    Für mich reicht diese Anlagengröße aus, der Fahrzeug- und Wagenpark bleibt überschaubar.



    Viele Grüße von der Weser
    Hans-Günter

  • Thoralf, Danke für Dein positives Votum. Ein Fahrtreffen können wir dann mal abhalten. Mit dem Anlagenbau geht es nicht so schnell. Es ist Flugsaison, zur Zeit baue ich an einer Schleppmaschine, die soll Ende Juni flugbereit sein. Wenn zwischendurch mal Zeit ist werden Modulgestelle gebaut. Weichen und Gleise sind noch zu beschaffen, dies geht nur Stück für Stück.


    Utz, Danke nochmal für Dein Betriebskonzept. Über den Baufortschritt werde ich berichten.


    Viele Grüße von der Weser
    Hans-Günter

  • Eine alte Anlagenplanung habe ich wieder hervor geholt, ein kleines Industriegebiet mit Haltestelle. Die Gleisführung wurde etwas abgeändert. Ca. 2 cm führt die Spitzkehre nach unten. Der Bahnsteig erhält eine Stützmauer auf der Spitzkehrenseite.
    Das äußere Gleis der Abzweigbahnhofs steigt nach der Bogenweiche leicht an Richtung Industriegebiet. Das Gleis zum Schattenbahnhof, dreigleisig unter dem Industriegebiet, bekommt ca. 2 cm Gefälle auf 1 m, vom Industriegebiet zum Abzweigbahnhof ebenfalls ca. 2 cm Gefälle. Wird eine knappe Geschichte, sollte aber machbar sein.



    Viele Grüße von der Weser
    Hans-Günter

  • Hmmm,


    so ein Gedanke, dass Gleis, welches zum oberen Bahnhof führt würde ich aus dem trennungsbahnhof rausnehmen.... also keine Weichenverbindung sondern einfach


    im Hintergrund etwas erhöht entlangt führen.... Das EG vom Trennungsbahnhof nach vorne....


    Nur so ein Gedanke....


    Grüße Holger

    Epoche 3, z.Zt. keinen Platz.... wenn vorhanden, gesteuert mit Lenz LZV100 & LH100 und per WLAN touchcab(?)

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