Lenz V 36 Quietscht

  • Hallo,


    habe hier in der Suche leider nichts gefunden.
    Mein Lenz V 36 Quietscht auf einmal nur bei Vorwärts Fahrt, Rückwärts ist nichts zu Hören.
    Geölt habe ich schon die Achsen, das Gestänge, hat aber nicht gebracht.
    Habe sie auch schon geöffnet, und nichts gefunden, zb. Kabel das irgend wo dran kommt und dieses Geräusch verursacht.
    Habt ihr da einen Tipp für mich, was das noch sein könnte ?


    Gruß Jürgen

  • Guten Abend Jürgen,


    ich würde jetzt nichts mehr machen, sondern den hervorragenden Service von Lenz in Anspruch nehmen. Die Kosten sind überschaubar - nämlich lediglich die Versandkosten zu Lenz. Der Rest wird kompetent und kostenfrei erledigt. Ich kann den Weg aus eigener Erfahrung wärmstens empfehlen, wenn man nicht mehr weiter weiß.


    Gruß
    Wilfried

  • Die Kosten sind überschaubar - nämlich lediglich die Versandkosten zu Lenz. Der Rest wird kompetent und kostenfrei erledigt.


    Hallo Wilfried,
    bist Du denn einer der freundlichen Mitarbeiter der Firma Lenz und autorisiert, lebenslange Garantieleistungen zu versprechen? Die Serviceleistungen von Lenz sind bekanntermaßen hervorragend, aber das einfach so vorauszusetzen, erinnert mich ein wenig an den kleinen Finger....

  • Im Gegenteil Wilfried, auch ich gehöre zu denjenigen Kunden, die bereits von der überdurchschnittlich guten Kundenbetreuung der Firma Lenz profitieren durfte. Das bedeutet aber nicht, dass daraus Rechte auf künftige Wohltaten vorausgesetzt werden sollten,denn auf Dauer könnte das durchaus kontraproduktiv wirken, falls Du denn jetzt verstehst, was ich meine.

  • Hallo zusammen
    Ihr habt alle recht, auch ich würde die lok zu Lenz zur reparatur senden. ich selber musste diesen Dienst leider auch schon zwei mal in anspruch nehmen. Doch setzte ich nicht vorraus dass dies nichts kostet, diese Reparaturpolitik ist einzigartig! Einen Kostenbeitrag wäre für mich selbstverständlich.
    wünsche allen einen schönes wochenende
    gruss michael

  • ......man könnte sich ja mal mit dem Modell beschäftigen um die Ursache des Geräusches zu finden. In der Lok gibt es außer den Achsen noch weitere Stellen die manchmal ein Tröpfchen Öl verlangen. Das beschriebene "Quietschen kann z.B. von einem trockenen Lager der Schnecken kommen. Beide Lager einer Schnecke ölen und danach die Lok kurz einlaufen lassen, bis sich das Öl im Lager verteilt hat....


    Das müssen damals echte Kerle gewesen sein, die Wartungsarbeiten an Modellen selbst durchgeführt haben.... :thumbup:


    Null-Problemo :thumbup:

  • ......man könnte sich ja mal mit dem Modell beschäftigen um die Ursache des Geräusches zu finden. In der Lok gibt es außer den Achsen noch weitere Stellen die manchmal ein Tröpfchen Öl verlangen. Das beschriebene "Quietschen kann z.B. von einem trockenen Lager der Schnecken kommen. Beide Lager einer Schnecke ölen und danach die Lok kurz einlaufen lassen, bis sich das Öl im Lager verteilt hat....


    Das müssen damals echte Kerle gewesen sein, die Wartungsarbeiten an Modellen selbst durchgeführt haben.... :thumbup:


    Null-Problemo :thumbup:


    Da wäre eine Betriebsanleitung mit Wartungsplan von Vorteil, denn nicht alle sind so versiert beim schrauben und dem Umgang mit Werkzeug.
    Das gilt natürlich nicht nur für Lenz Produkte sondern generell!


    Gruß Klaus

  • Hallo zusammen,


    die Ursache habe ich auch schon gefunden:


    Die Sandfallrohre und die Bremsbacken samt Gestänge sind aus Plastik.
    Da die Achsen seitliches Spiel haben, laufen die Räder an diesen Plastikteilen
    an, wenn die nicht 100%ig so ausgeführt oder etwas verbogen sind.
    Das quietscht dann. Man hört es aber nur, wenn das Geräusch abgestellt ist.
    Deswegen die Lok einzuschicken überlege ich noch.
    Die ist ja dann auch einige Zeit weg - auch wenn das bei der 24er wirklich
    noch Garantie wäre.
    Vielleicht schleift ja bei der 36er auch was an den Plastikteilen.


    Zum Thema kostenlose Reparaturen bei der Fa. Lenz:


    Ich finde es auch etwas merkwürdig das vorauszusetzen, wenn die Garantie längst
    abgelaufen ist. Das ist einmalig in der Branche was Lenz da macht.
    Ich schreibe immer bei Einsendungen dazu:
    "Würden Sie bitte gegen Rechnung...............reparieren."


    Für mich ist das ganz und gar nicht selbstverständlich!


    Ich quittiere das aber mit einem Fuhrpark und der digitalen Steuerung samt Gleisen wo überall Lenz draufsteht.

  • Quote

    .....denn nicht alle sind so versiert beim Schrauben und dem Umgang mit Werkzeug

    Du hast ja eine hohe Meinung von deinen Hobby-Kollegen. Die kleinen Schraubendreher und Modellbahn-Fett bzw. -Öl gehören doch in jeden Modellbahner-Werzeugkasten. Ich denke es ist mehr die Angst, "etwas kaputt zu machen", die aber völlig unbegründet ist......


    Vielleicht schreibe ich mal ein Buch :whistling:


    Null-Problemo :thumbup:


    P.S.:


    Quote

    Ich finde es auch etwas merkwürdig das vorauszusetzen, wenn die Garantie längst
    abgelaufen ist.


    Ich finde es schon merkwürdig, wenn man voraussetzt, das Modelle ein Leben lang halten. Bei keinem Auto oder Elektrogerät würde man das tun......

  • Du hast ja eine hohe Meinung von deinen Hobby-Kollegen. Die kleinen Schraubendreher und Modellbahn-Fett bzw. -Öl gehören doch in jeden Modellbahner-Werzeugkasten. Ich denke es ist mehr die Angst, "etwas kaputt zu machen", die aber völlig unbegründet ist......


    Vielleicht schreibe ich mal ein Buch:whistling:


    Null-Problemo:thumbup:


    Ich habe die gleiche Meinung wie du über meine MoBa Kollegen!
    Es geht darum das manche nicht wissen wo das Öl überhaupt ran kommt und oder über haupt nicht wissen wie so eine Lok aufgeht oder es sich einfach nicht getrauen. Das hat nix mit unfähigkeit zu tun wie du anscheinend aus meinem Text raus liest. Aber man kann ja aus alles einen Elefanten machen auch aus einer Mücke! Oder sich zurechtlegen wie es einem Passt. ;)


    Das Buch von dir wird sicherlich interessant... :thumbup:


    Gruß Klaus :thumbup:

  • Nein, das war ironisch gemeint, wie der Satz oben mit den "echten Kerlen". Dabei habe ich vergessen, das es Leute gibt, die zum Lachen in den Keller gehen, sorry ;(


    Max54 wollte einen Tip und den hat er bekommen.


    Null-Problemo :thumbup:

    So So... Na dann ist jetzt wieder ein tread in einem Streit geendet wie manche jetzt bestimmt finden, nur weil einer mit Smileys nicht umgehen kann. :D :P


    P.S. Ich habe gar kein Keller. :P


    Gruß Klaus :thumbup:

  • Wie bei allen mechanischen Spielzeugen macht eine regelmäßige Wartung Sinn.
    Nicht nur wenn Probleme auftauchen.

    Ob man dies selber macht oder wie beim Auto regelmäßig eine Werkstatt aufsucht ist Ansichtssache.


    Ich zerlege jede Lok nach Kauf bzw. mache die erste Wartung.
    Ähnlich wie beim Auto sollte man sich einen Wartungsplan für die verschiedenen Loks machen.


    Ob man mit Öl abschmiert oder mit Fett z. B. an der Schnecke ist Glaubenssache.
    Dünnflüssiges Öl bei niedrigen Drehzahlen, hochviskoses, zäheres Öl oder Fett bei
    hohen Drehzahlen wie am Schneckenlager.


    LaBelle als Schmierstoff ist zwar teuer aber vom Feinsten.
    2 oder 3 Sorten als Grundsortiment reicht für die verschiedenen Anwendungen.


    http://www.rd-hobby.de/de/Catalog/List/469?m=1&ps=9999
    weit nach unten scrollen.



    MfG Jo

  • Hallo,


    Leute, ruhig Blut :):)


    Wenn ich die Lok einschicken sollte, gehe ich nicht davon aus, das Lenz es Kostenlos macht.
    Obwohl auch ich schon in meiner kurzen 0 Zeit zwei mal ein Ersatzteil von Lenz Kostenlos geliefert bekommen habe.


    Und da ich von der Spur N komme, kann ich Klaus nur zustimmen, ich war schon Erstaunt, das bei Lenz und der Firma die hier nicht genannt werde soll, bei den Teuren Loks, keine Betriebsanleitung dabei waren. Einzig beim Brawa Breuer Traktor war eine Vorbildliche dabei. Und zwei linke Hände habe ich auch nicht, habe in N jede menge Faulhabermotoren und auch Getreibeumbauten gemacht, daran liegt es nicht.


    Werde heute die 36 mal weiter auseinander nehmen, so das ich auch mal an die Schnecke komme zum Ölen.


    Gruß Jürgen

  • Hallo,


    nach dem ich den Getriebedeckel angeschraubt habe, lag vor mir ein vollkommen Trockenes Getriebe, das habe ich so auch noch nicht gesehen. Also passendes Öl in einer Spritze Aufgezogen, und gezielt an Schnecke, Schneckenlager und allen Ritzel angebracht. Jetzt läuft sie wieder vollkommen Ruhig, sogar besser wie vorher :) Und auch nache einer Stunde Dauerfahrt bleibt es Ruhig. Danke an allen für die Tipps.


    Gruß Jürgen

  • Hallo in die Runde,

    ich gehe einmal davon aus, dass es allseits bekannt ist - bewegliche Teile, insbesondere rund laufende Welchige, sollten ab und an mal geschmiert werden. Sie werde es mit einem langen Leben danken. Auch und inbesondere Schnecken und Zahnräder mögen lieber Fett anstatt schnell verschwindendes Öl.
    Ich benutzte dazu seit vielen Jahren Panzerfett von der Bundeswehr, klingt martialisch, ist aber einfach nur ein Molykotefett auf Grapithbasis mit hervorragenden Notlaufeigenschaften durch das Graphit. Und mit dem Zeug sind bereits im 2. Weltkrieg die Lanchasterbomber mit zerschossenen Motoren ohne Öl wieder bis nach Hause gekommen. ;) Gibts im Netz in Büchsen ab 1kg und reicht ewig....
    Nicht und zwar garnicht schmieren sollte man Sinterlager an Motoren, diese sind selbstschmierend.


    Und Quietschen gehört der Vergangenheit an :thumbup:
    Gruss, Dirk

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