Bin ich verrückt oder bin ich verrückt?

  • Hallo Nuller!


    In meinem ganzen (Modellbahner-)Leben konnte ich mich nie so recht entscheiden: Baue ich HO oder O oder gar G? Deutschland oder USA? Normalspur oder Schmalspur?
    Resultat: In meinem Garten liegen noch Reste einer LGB (funkfernsteuerbare Loks teilweise noch vorhanden), im Heizungskeller steht eine gleismäßig recht weit gebaute US-HO-Anlage, im kleineren Kellerraum daneben eine teilweise schon mit Szenerie versehene On30 (Oe) Anlage, im (inzwischen aktuellen) Eisenbahnzimmer im ersten Stock die Rheinhaven-O-Anlage und im freien Bereich innerhalb dieser Anlage sollte ein transportable On30-Anlage für einen Miba-Wettbewerb entstehen (was zeitlich dann nicht geklappt hat).
    Nun ist ja die Spurweite HO identisch mit On30 und ich liebe sowohl amerikanische Regelspur-Rangieranlagen als auch US-Waldbahnen mit Shay und Climax. Und ich habe von meinen alten Anlagen noch fast alle Loks und Waggons. Also: Warum nicht eine Segmentanlage bauen, die durch Tausch der Gebäude, Fahrzeuge und einiger weiterer Teile mal in On30 und mal in HO bespielt werden kann? Denn in den Keller will ich nicht mehr und oben ist für noch zwei Anlagen kein Platz, aber meine "Sucht" nach diesen beiden US-Bahnen ist einfach zu stark ...


    Tschüß
    Utz

    My Private Idaho - die Camas Prairie Railroad

  • Moin Utz.


    Ist glaube da ist was dran :) , Wohnzimmer -Küche -Bad - Schlafzimmer sind aber noch in der ursprünglichen Nutzung vorhanden, oder liegen dort auch schon Gleise :whistling: . Mein Tipp , trenne dich von etwas dann sind die Gedanken wieder frei und mit H0 und 0e auf einer Anlage weil die Spurweite passt und man nur mal die Gebäude wechseln kann, vergiss es. So einen krummen Gedanken hatte ich vor Jahren auch schon mal , aber ganz schnell wieder vergessen.


    Wenn alles nicht hilft kannst du noch 1:1 bauen. Das hat dann kaum einer.


    Gruß Hein

    Ich baue nach dem Grundsatz " meine Anlage wird nie fertig " :thumbup:

  • Hallo Utz,


    ich habe im Keller in einem Raum Spur N, im anderen Raum unter einem Holzdeckel H0e und über dem Deckel liegen die Module der Spur 0. Den Deckel mache ich schon gar nicht mehr auf, sonst müsste ich ja die Null-Module runter nehmen. Und im Garten fährt auch noch die LGB im Hundeknochen durch die Beete. Ich fange an, mich zu verzetteln, darum meine Entscheidung: Spur N abbauen, verkaufen und durch ein Loch in der Wand die Spur Null erweitern. So kommt erst mal bisschen Ruhe in die Modellbahnerei hinein.


    Die LGB bleibt, da fährt nur ein Zug gemütlich durch den Garten. Und unsere Enkelin hätte dann auch was zu Spielen. Die H0e...hm...weiß noch nicht, was ich damit mache - es ist ein Nachbau der Preßnitztalbahn.


    Aber die Entscheidung, dass Spur N abgebaut wird, ist bestimmt richtig, ich kann mich dann umso mehr der Spur Null widmen!


    Viele Grüße
    Wolli

    Gruß, Wolli ---> wünsche allen HP1 !

  • Hi Utz,


    ich betreibe 0e als Privatbahn und DB Stichstrecke 0 als Verbindungsbahn zur (nicht sichtbaren) nächsten Kreisstadt, ländliche und kleinstädtische Szenerie in der BRD.


    Ein echte Alternative wäre für mich in Baugrösse "S" und "Se" anzufangen, da muss man dann wirklich alles selbst bauen und hat keine Zeit mehr nachzudenken was man noch machen könnte.


    Ich hoffe, Du kommst in Sachen Moba auf eine Dich zufriedenstellende Linie.

    Gruss
    Robert
    BTB0e+0

    Edited once, last by BTB0e+0 ().

  • Man kann oder muss nicht nur an einer Sache arbeiten.


    Ich baue grob alle 10 Jahre eine neue Anlage. Derzeit baue ich an einer US Anlage 0n30
    und schaffe nebenbei die Grundlagen für eine nächste geplante englische Anlage in Spur 0.


    Parallel dazu baue ich an mehreren Loks, Wagen und anderen Dingen.


    Für mich muss eine Sache irgendwann abgeschlossen sein.
    ich kann mir nicht vorstellen 20 oder mehr Jahre an einer Anlage zu bauen.
    So ergibt sich jeden Tag eine andere Herausforderung, eine große Vielfalt.


    Meine letzte H0 Anlage war 12 m x 2 m, mit einem 40ständigen Schattenbahnhof.
    Gebaut in 6 Jahren mit ein paar bezahlten "Hilfskräften".
    Man kann also bei meiner Strategie auch größer Dinge machen.


    Nach Abschluss einer Sache wird wieder alles (mit mit mehr oder weniger Verlust)
    verkauft und zum Teil das neue Thema finanziert.


    Verrückt würde ich nicht sagen, was ist an unserem Hobby schon rational erklärbar.


    Jo

  • Hallo ich habe es geschafft nach 32 Jahre Arbeitstier in einem Club denn Entschluss zu fassen im Keller eine Modulanlage aufzustellen. Bis jetzt war sie in Kisten eingelagert und wartete auf die nächste Ausstellung. Meine Modulanlage hat das Thema MODALOHR 4 Meter Eckhöhe Sattellaufleger auf die Schiene. Am Gotthard war am 24.10.2012 die Testfahrt, mein MODALOHR Zug hatte die Testfahrt 2 Monate früher. Den Zug und die Verladestelle baute ich nach Bilder. Im Keller sind 5 Meter davon aufgestellt und es besteht eine Verbindung ( klappbar ) zum Gang und Anderen Kellerraum zum rangieren in den Verladeterminal. auf www.modalohr.com gibt es ein Video vom Vorbild.


    Arnold

  • Hallo zusammen,


    also ich habe H0,0 und 1


    Dabei muss ich sagen, ich betriebe die H0 zum umsetzen von Vorbildsituationen aus meiner Heimat. Hierbei geht es nur H0 und selbst dabei merkt man, das H0 schon sehr groß ist. Dazu habe ich mich aber auch von Anfang an auf das Thema "Heimatregion" festgelegt, sei es bei der Auswahl der Bahnhöfe und dem Rollmaterial, somit verfällt man nicht in den Sammelwahn.


    Spur Null baue ich ebenfalls stationär und baue hier an das Vorbild "angelehnt" soll heißen eine kleine Anlage, wobei ich hier auf "vorbildliche" Gleislängen und den "typischen" Nebenbahnbetrieb. Dazu feine Fahrzeuge und Wagen das war der Grund für mich für 0...nicht einfach nur eine "große" Bahn. Nach einer anfänglichen "Sinnkrise" bin ich heute dankbar für die 0 und seit 2011 dabei und man sieht das es stetig bergauf geht.


    Spur 1 ist bei mir in der Sommerzeit angesagt. Hier baue ich Module, die ich dann in der Doppelgarage aufbaue. Dabei auch hier das Thema Nebenbahn. Ein Bahnhof und dann etwas Strecke, dazu eine Abstellgruppe, dass war es dann. Loks wie die Br 56,94er dazu eine 50er acht bis zehn Güterwagen und ein paar Personenwagen...mehr nicht....weniger ist einfach mehr. Bei 1 begeistert mich die Inovationen und die Dynamik der Modelle.


    Man kann mehrere Spurweiten betreiben, allerdings setzt es genaue Planung voraus. Wir alle wissen, was das Ganze Hobby kostet und dazu kommt auch noch der Zeitfaktor, gerade bei Schichtdienst. Hier gilt die Maxime...alles braucht seine Zeit und man hat ja ach Zeit. Rom ist an einem Tag auch nicht entstanden. Jede Spur hat ihren Reiz und für mich gibt es nicht den "idealen" Maßstab. Es hängt vom Projekt ab. Wobei auch das planen und bauen in drei Maßstäben machmal die Birne fordert, man muss eben umschalten. Gerade zwischen 0 und 1. Ich sehe es so...wenn ich in 10 Jahren ein gutes Stück weiter bin, dann bin ich schon zufrieden. Geduld und Muße setzt eben 0 und 1 voraus..achja und wie gesagt alles braucht seine Zeit....


    In diesem Sinne bin ich auch bekloppt wenn nicht sogar behämmert...aber es geht mir gut dabei! Ich freu mich auf die 98.8 in 0 und in 1 auf die 94er und 56er...alle Modelle leifern uns heute ein Reichtum an Details usw...da hat man vor Jahren noch von geträumt.


    In diesem Sinne


    MFG


    Michael

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