[DB Regelspur] Nebenstrecken im Tal der Ihmse

  • Moin moin,


    provisorisches Auslegen von Weiche und Schienen für den Verladeplatz der Variante 3 hat leider schnell gezeigt, dass für eine Umsetzung der Platz im wahrsten Sinne des Wortes vorne und hinten nicht reicht.
    Es ist also bei der Änderung auf Papier bzw. PC gemäß Abstimmungsergebnis geblieben. Und so sieht der Lageplan nun konkret aus:


    Und der Fahrplan zeigt jetzt vernünftige Aufenthaltszeiten in Steinbrock Fähre, zumal der TF in der Spitzkehre ja auch etwas laufen muss.
    Da auf der Strecke Steinbrock - Steinbrock Fähre Bauarbeiten stattfinden (Schotter aus Steinbrock), wird hier jetzt eine Geschwindigkeitsbegrenzung auf 30 km/h angenommen.




    Viele Grüße,
    Johann

  • Moin,


    nachdem hier im Sommer und Herbst außer gelegentlichen Betriebsaktivitäten nichts los war, haben vor ein paar Tagen größere Baumaßnahmen im Bahnhof Bad Großenfels begonnen.
    Dazu gehören u.a. die Bahnsteige nebst Unterführung für den Zugang zu Gleis 3 sowie die Pflasterung der Bahnhofsstraße. Und schottern der Gleise natürlich. Soll alles noch dieses Jahr fertig werden.


    Bis dahin erst mal einen freundlichen Weihnachtsgruß aus dem Tal der Ihmse.
    Johann

  • Moin Johann.


    Ja , Ja , das kommt davon wenn man den ganzen Sommer und Herbst verstreichen lässt :rolleyes: :rolleyes: :rolleyes: , aber du hast noch 9 Tage bis zum Jahresende das könnte klappen :) , da kann man viel erreichen.


    Auch von mir ein gesegnetes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch.


    herzliche Grüße


    Hein

    Ich baue nach dem Grundsatz " meine Anlage wird nie fertig " :thumbup:

  • Moin,


    leider sind nur die Bahnsteige bis auf das Finish fertig geworden.


    Immerhin kann ich das Wetter als Schuldigen anführen. Entweder es hat so gestürmt (Windstärke 12+), dass anschließend Aufräumarbeiten auf dem Grundstück notwendig wurden, glücklicherweise nichts schlimmes - oder es war so gut, dass lästige Arbeiten mit Sand und Kies in 1:1 anstanden.
    Ansonsten habe ich es selbst verbockt, weil ich meinem Sohn, ein wilder Konstrukteur von allem Möglichen (aber leider nicht Moba) zu Weihnachten einen 3D-Drucker geschenkt habe. Natürlich ein Starter-Modell für 300 EUR bei Conrad. Funktioniert besser als gedacht.
    Was dazu führte, dass wir alles Mögliche und Unmögliche zwischen den Tagen mit SketchUp konstruiert und mit dem neuen Werkzeug gedruckt haben. Unter anderem das hier, was mag das wohl Sinnvolles für meine Anlage sein?
    Auflösung nächstes Jahr :P


    In dem Sinne, guten Rutsch und bis gleich.
    Johann

  • Moin liebe Sylvesterüberlebenden,


    es handelt sich bei meinem 3D-Erstlingswerk um den Unterbau für ein Viessmann-Hauptsignal.


    Grund für diese Mimik war die Konstruktion meiner doppelstöckigen Anlage mit einem Unterbau aus 10 mm Pappelsperrholz plus mindestens 20 mm-Styrodur.
    Kabel und Elektronik sollen wegen der zwei sichtbaren Ebenen möglichst nicht unterflur zu liegen kommen. Die Signal-Elektronik einfach ins Styrodur zu verlegen, erschien mir zu gewagt und die Befestigung des Signals zu wackelig.
    Also einen Plastikkasten in Styrodur-Dicke, Breite der Original-Viessmann Signalaufnahme aber ohne die "Flügel" und Platz für Decoder und Kabelbündel. Dieser Kasten verschwindet nach seinem Einbau bündig im Styrodur (auf dem ersten Bild ist er noch nicht eingebuddelt).


    Der Einstiegs-3D-Drucker braucht übrigens etwa eine Stunde pro Kasten, von denen ich sechs Stück brauche. Keine Hürde also.
    Nächste Aufgabe sind dann die Kästen für meine drei Gleissperrsignale von Herrn Moog, wobei hier nicht nur die Elektronik, sondern auch der Antrieb verschwinden muss.


    Viele Grüße,
    Johann

  • Hallo Johann


    das ist wirklich eine sehr interessante und schöne Methode/Arbeit. Gefällt mir wirklich sehr gut.


    Für die Sperrsignale von Moog und die "Verlegung" des Antriebs hift Dir vielleicht auch meine Methode mit dem oberirdischen Antrieb. Hier ist noch mal der Hinweis auf die Beschreibung im Beitrag 184: [DB Regelspur] Neues aus Groß-Reken


    Übrigens gibt es den Viessmannantrieb auch einzeln. Man muss sich nur telefonisch beim Kundensevice melden, da der Artikel keine separate Bestellnummer führt.


    Damit könntest Du deine bisherige Methode auch auf die (dann modifizierten) Moog-Sperrsignale anwenden.


    Beste Grüße und alles Gute für 2017


    Hendrik

  • Hallo Hendrik,


    deine genial simple Idee habe mitbekommen und noch im Hinterkopf.
    Zuvor hatte ich schon ein paar Experimente mit den süßen aber kräftigen Viessmann-Motörchen aus den Weichenantrieben angestellt und mein ursprünglicher Plan sah vor, einen der nackten Motoren zum Antrieb der Stellstange zu verwenden. Mal sehen...


    Viele Grüße,
    Johann

  • Moin,


    nach längerer Schaffenspause ist immerhin ein kleiner Fortschritt in der Ausgestaltung zu erkennen.


    Ich habe mich entschlossen, die Gestaltung meterweise von rechts nach links auf der "Bühne Bad Großenfels" vorzunehmen, und zwar zunächst in einer mittleren Detaillierungsdichte.


    Der erste bzw. eigentlich letzte Meter des Bahnhof im Überblick:


    Und hier das Empfangsgebäude und Umfeld aus der Nähe:

    Der Fahrer der Cabrios macht gerade das Zimmer im Hotel "Zum Bahnhof" klar, während seine Holde noch im Auto wartet.


    Bevölkerung und Details kommen nach Lust und Laune mit der Zeit.


    Viele Grüße aus dem Tal der Ihmse,
    Johann

  • Hallo aus dem Tal der Ihmse,


    gut zwei Jahre nach ihrer Bestellung hat die nagelneue BR 50 heute ihren Dienst auf der Nebenstrecke Immburg - Bad Großenfels angetreten.
    Neben den Nahgüterzügen wird sie auch vor Personenzügen zum Einsatz kommen. Die erste Fahrt war mit P2003, Ankunft pünktlich um 9:09.
    Die Rückfahrt wird mit 24014 geleistet.



    Die 50834 fährt jetzt erst mal zum Begucken ins Bw. :D


    Viele Grüße,
    Johann

  • Moin....


    nachdem die Lenz'sche 50er ausgiebig begutachtet wurde, konnte sie heute in den regulären Betriebsdienst aufgenommen werden. Hier hat sie sich für die Rückleistung nach Immburg vor P2005 gesetzt. 24014 hat schon abgekuppelt, so dass nur noch HP1/Sh1 fehlen.



    Außer einer anfangs etwas schlapp runterhängen vorderen Kupplung (die an jeder zweiten Weiche hakelte) gibt es nichts zu meckern. Nachdem die erste Wagengarnitur etwas kräftiger angekuppelt wurde, hängt da nichts mehr. :D
    Für meinen Teil komme ich nicht umhin festzustellen, dass sich das Warten gelohnt hat!


    Zu Rauchen gab es allerdings bisher nichts und ich weiß auch noch nicht, ob ich mir das antun werde. Mal sehen.


    Viele Grüße,
    Johann

  • Moin moin,


    bevor ich nach ziemlich genau einem Jahr mit dem Bericht aus dem Tal der Ihmse fortfahre, erst mal das hier:


    Zu meinen Jugendzeit gab es bei Hör Zu immer in der Rubrik "Original und Fälschung" zwei ähnliche Bilder - mit der Aufgabe, die Fehler in der Fälschung zu finden.
    Hier nun zwei Bilder von der Bühne "Bad Großenfels" und Frage lautet "was hat sich im letzten Jahr geändert?".




    Viel Spaß,
    Johann

  • Moin moin,


    hier nun also die Änderungen und Erweiterungen, die das Bühnenstück "Bad Großenfels" im letzten Jahr hat erfahren müssen.


    Der Köf-Schuppen ist nicht mehr an der Drehscheibe angeschlossen, sondern findet sich am Ende von Gleis 1a wieder. Hierhin ist auch die Dieseltankstelle gewandert. Das freigewordene Gleis im Bw ist jetzt ein Freistand für eine wartende Lok.


    Die Drehscheibe bekam ein weiteres Zu- bzw. Ausfahrgleis spendiert, so dass Lokbehandlungen nicht mehr das ganze Bw blockieren. Außerdem ist jetzt der Zugang von den Gleisen 1 und 2 möglich, wenn Gleis 3 durch einen langen Zug blockiert ist.


    Die Kombirampe ist deutlich größer geworden und an einem separaten Stumpfgleis angesiedelt.


    Das Güterschuppengleis muss jetzt nicht mehr als Ziehgleis für die Ladestraße missbraucht werden. Das war ein betrieblicher Engpass.


    Das Anschlussgleis der Schlossbrauerei musste leider verkürzt werden und dient jetzt nur noch dem Versand der Produkte (Bier :P ).


    Der Clou ist aber folgender: Durch die Umgestaltung des Güterbahnhofsteils ist eine Weiterführung des Anschlussgleises als Stichstrecke zum imaginären Schloss des Ortes abgefallen. Hier können zwar nur Solo-VTs (oder mal ein Ameisenbär) verkehren, aber immerhin. Die Strecke verschwindet unter einer stillgelegten Schmalspurbahn und endet abrupt in einem Hügel der Nachbarbühne. Unmittelbar vor der Unterführung gibt es noch einen Bedarfshaltepunkt für die Arbeiter des Güterbahnhofs.


    Nachdem das nun (hoffentlich) geklärt wurde, habe ich immerhin zwei weitere Meter im Bahnhofsareal weitgehend ausgestalten könnnen. Damit sind drei von ca. vierundzwanzig Metern geschafft ;( .



    Ich mache in Kürze ein paar Fotos auf denen man was erkennen kann...


    Viele Grüße aus dem Tal der Ihmse,
    Johann

  • Moin,


    mittlerweile ist der Personenzug weg und das Gleissperrsignal zeigt wieder Sh0. Dafür hat jetzt der Schienenbus Sh1 und sofern das Gruppenausfahrsignal Hp1 zeigt (hier nicht im Bild) könnte es bald losgehen nach Höhenseen.



    Darauf kommt es mir im Moment aber gar nicht an, ich möchte vielmehr auf die Diskussion mit Hendrik (siehe #26 ff) über die Antriebsmöglichkeiten der Moog'schen Sperrsignale zurückkommen.
    Hendik hat das ja elegant gelöst, indem er die leeren Blechkästen von Moog durch die Antriebe von Viessmännischen Hauptsignalen ersetzt hat.
    Bei mir werkeln die gleichen Standard-Antriebseinheiten von Viessmann, aber ohne Mimik drum herum. Die Stellstange passt direkt in das freundlicherweise bereits vorhanden Loch der Spindel des Antriebs und brauchte nur noch mit einem Tropfen Sekundenkleber fixiert werden.
    Auf dem Bild sind die Enden der Spindel zu erkennen, Sh0 ausgefahren und Sh1 eingezogen. Wenn ich mehr Platz in der Grundplatte gehabt hätte, wäre es natürlich hübscher, die Stellstange ein paar Millimeter länger zu lassen und den Antrieb ganz verschwinden zu lassen.

    Der Antrieb mit freigelegten Zahnrädern zeigt gut die Funktionsweise dieses winzigen Antriebs. Rechts der Mikromotor und links die Gewindespindel. Dazwischen eine einfache Übersetzung.


    Beste Wünsche für das Wochenende aus dem Tal der Ihmse,
    Johann

  • Moin moin,


    ich habe mich entschlossen, als nächsten Schritt den Wasserturm anzugehen. Meinen beengten Platzverhältnissen geschuldet, wurde der Wasserturm zwar nicht verniedlicht, er musste sich aber beschnippeln lassen und mit einem schrägen Grundriss klarkommen. Grundlage sind vier 120x120cm-Elemente und ein Dachelement von Engl's Modu-Steck. Hintenrum habe ich dann Reste von 3mm Hartfaserplatte verarbeitet. Das Dach besteht aus Pappe und Schmirgelpapierbahnen. Wasserrinnen und -Rohre sind von Real Modell.

    "In echt" sieht das Ding schon ganz ok aus, das Foto entlarvt dann aber die Macken. :( Für eine Stellprobe am Lokschuppen-Rohbau langt es.


    Viele Grüße,
    Johann

  • Moin moin,
    so, der Lokschuppen mit Wasserturm, der im Erdgeschoss auch das Magazin beheimatet, ist zwar nicht fertig, aber kann für meine Ansprüche erst mal so durchgehen. Ein kleines Nebengebäude für die Lokleitung hat auch noch seinen Platz gefunden.
    Die "Sozialräume" befinden sich ja in dem kleinen Gebäude rechts vom Kohlenbansen. Damit sollte so eine kleine Bw Außenstelle ausreichend bestückt sein.

    Detaillierungen und Bevölkerung folgt bei Gelegenheit. Nächster Schritt ist jetzt erst mal die optische Anpassung der Fleischmann-H0 Drehscheibe.
    Viele Grüße aus dem sonnigen Tal der Ihmse,
    Johann

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