[DB Regelspur] Nebenstrecken im Tal der Ihmse

  • Moin,
    nachdem meine erste Spur0-Anlage jetzt in Testbetrieb (auf grün/rosa-Styrodur-Landschaft) gegangen ist, dachte ich mir, dass es eine gute Idee wäre, die bisherige Konzeptions- und Planungsphase zu dokumentieren.
    Mal sehen ob der Testbetrieb so funktioniert wie gedacht. Wenn nicht gilt die Regel, dass Pläne dazu da sind geändert zu werden.


    Und das sind sie, die Nebenstrecken im Tal der Ihmse - alles Freelance.



    Wer mag, kann ja mal einen Blick in mein Projekt Null reinwerfen.


    Gerne Feedback, auch zu Fehlern. Aber bitte nicht böse sein, dass ich grundlegende Änderungsvorschläge für diese Anlage wohl nicht mehr übernehmen kann.


    Viel Spaß,
    Johann

  • Hallo Johann,


    Na da hast Du dir ja was vorgenommen.
    Die Idee mit der "vertikalen Weiche" für die zweite Ebene ist mir auch vor ein paar Wochen gekommen, und harrt nun der Umsetzung.
    Auch bei der Jahreszeitlichen Einordnung sind wir uns ähnlich - Du im Spätsommer/Frühherbst, ich habe den Herbst gewählt.


    Also dann, viel Spaß, und Glückwunsch zur gelungenen homepage - ich hoffe Bald auf viele Bilder...


    Gruß
    Matthias

  • Hallo Johann,


    das hast du so schön gesagt: Pläne sind dazu da, um geändert zu werden. Das liebe ich an meinen Plänen auch immer wieder...


    Punkt für dich!


    Es grüßt

    Hans
    der Altenauer


    - unterwegs im schönsten Mittelgebirge Deutschlands - sowohl Regelspur als auch auf der Meterspur... ;) -

  • Hallo Johann,


    was Du Dir da erdacht hast gefällt mir recht gut. Ein sinnvolles Eisenbahnnetz in einer gedachten Welt mit vorbildnahem Betrieb ist auch das, was mir so vorschwebt. Und Deine homepage ist erste Klasse!
    Nun gilt es zu Bauen und dafür wünsche ich Dir viel Zeit, eine in diesem Sinne großzügige Ehegattin und die nötige Ausdauer.
    Auf weitere Berichte bin sicherlich nicht nur ich gespannt, denn sie dürften sehr zur Bereicherung der Betriebsbahnerinteressierten beitragen.
    Da ich heute nicht mehr Begrünen kann, werde ich dies gelegentlich nachholen.


    Carl, Lokführer aus Murksbach


    Noch ein Tip:
    Für Überregionale Züge ordne Deine Lanschaft in das reale Streckennetz ein, so kannst Du Züge bis in die reale Welt fahren lassen.

  • Moin liebe Ihmsetaler :)


    Die Dokumentation schreitet langsam aber stetig voran.
    Hier gibt es jetzt eine Übersicht über die verwendeten elektrischen Komponenten.
    Eigentlich nichts besonderes, interessant könnte u.U. die Verbindung der USB-Geräte via LAN (oder WLAN) sein weil damit der Standort des (oder der) steuernden PCs flexibel ist.


    Viele Grüße,
    Johann

  • Moin liebe Besucher des Ihmsetals :D


    nachdem die Drehscheibe im Speicherbahnhof funktioniert, ist mit Immburg der Anschluss an die restliche Welt schon mal fertig.
    Und so sieht er aus:


    Die gebrauchte Fleischmann Drehscheibe war leider schon etwas ausgelutscht und der Motor schlicht überfordert.
    Glücklicherweise gibt es einen Austauschmotor von sb modellbau, der schnell eingebaut war und auch von meinen Steuerungskomponenten unterstützt wird.
    Diese Drehscheibe wird ja auch von anderen SNMern eingesetzt, mich würde interessieren, ob das ein generelles Problem ist, oder ich einfach nur ne alte Gurke erwischt habe.
    Eine zweite ebenfalls gebraucht ersteigerte Drehscheibe gleichen Modells für Bad Großenfels läuft viel besser, hört sich mit Lok aber auch sehr gequält an. Der weitere Glockenanker liegt schon bereit...


    Das Ganze findet ihr im Kontext hier.
    Viele Grüße,
    Johann

  • Hallo Johann,


    tolles Projekt!


    Kannst Du mal was zu Deinem Lift schreiben? Oder hast Du das schon und ich habs nur überlesen??

  • Moin moin,
    als kleine Ergänzung zum Speicherbahnhof Immburg zwei simple aber funktionale Lösungen für oberirdische Weichenantriebe und manuelle Entkuppler:


    In Ermangelung der Lenz Weichenantriebe für die verbaute DWW habe ich zu digitalen motorischen Weichenantrieben 4559 von Viessmann gegriffen und diese „oberirdisch“ angebaut.
    Die Verbindung zwischen Weiche und Antrieb wird durch einen einfachen an den Enden umgebogenen Draht hergestellt.


    Und der Entkuppler ist von Faller e-Train für 3 EUR aus der Bucht, der perfekt auf das Lenz Schienenprofil aufgeschoben werden kann.


    Viele Grüße,
    Johann

  • Moin allerseits,


    mit dem laufenden Testbetrieb habe ich jetzt endlich auch die Möglichkeit geschaffen, alle praktisch vorkommenden Fahrstraßen durch Start-Ziel Taster in den Stellwerken zu bilden.
    Damit ist das Schalten von Weichen für eine bestimmte Zugfahrt stark vereinfacht und vor allem gegen dröseliges Verstellen beim Rangieren gesichert :) .
    Leider fehlen mir für die Bogenweichen und DWW noch die Lenz-Weichenantriebe um das Ganze wirklich rund zu machen :(


    Hier ein Beispiel für zwei Zugfahrten. Ein paar noch rudimentäre Erläuterungen gibt hier.



    Viele Grüße,
    Johann

  • Moin moin,


    am Wochenende sind die neuen Gleissperrsignale von Herrn Moog eingetroffen - erste Sahne wie ich finde und schon deshalb mussten sie gleich mal provisorisch eingebaut werden. Ausrichten kommt noch.

    Entgegen meinem ursprünglichen Plan kann ich nämlich wegen der Dachschräge am hinteren Gleis kein Hauptsignal stellen und links vom Gleis sah auch gruslig aus.
    So gibt es jetzt nur ein Ausfahrsignal und für jedes Gleis, aus dem Ausfahrten möglich sind ein hohes Gleissperrsignal.
    Viele Grüße,
    Johann

  • Moin moin,
    entgegen der Planung habe ich jetzt doch einen digitalen 2xUm-Schalter (Uhlenbrock 67500) eingebaut, allerdings nicht als Ersatz, sondern in Serie zum manuellen Schalter, der jetzt als Not-Aus dient. Damit ist der Lift vollständig in die Bildung von Fahrstraßen per TrainController™ integriert. Kostenpunkt ca. 22 EUR, Aufwand 1h. Passt.
    Viele Grüße,
    Johann

  • Moin moin,
    beim Durchspielen des provisorischen Fahrplans bin ich leider schon bei ersten Zugfahrt auf einen Designfehler gestoßen. Fängt ja gut an :(
    Um 4:00 verlässt P2002 (ein VT+VS, rote Linie) Bad Großenfels um nach Absitzen der 16 km im Dunkel der Dachschräge planmäßig um 4:16 in Steinbrock einzufahren und nach 2 Minuten Aufenthalt nach Steinbrock Fähre weiterzufahren. Ankunft dort um 4:23 auf Gleis 1a. Soweit ist das alles ok. Hier soll jetzt der Gegenzug P2001 (ein Wendezug mit V36, zwei alten Donnerbüchsen und einem Pwif 41, blaue Linie) abgewartet werden. Nach Plan hat dieser Zug Höhenseen um 4:05 verlassen und soll nach kurzem Halt in Höhenseen Wald um 4:07 den sichtbaren Bereich verlassen. Nur wo soll er hin? Wenige Dezimeter weiter wäre er bereits in Steinbrock Fähre (Gleis 1=Gleisjoch des Lifts). Da kann er aber nicht hin, weil dort ja der Schienenbus noch um 7:23 durch muss um Gleis 1a zu erreichen :( .
    Die Reihenfolge der Züge einfach umdrehen geht nicht, weil das Gleis 1a nur 62 cm lang ist und gerade für VT+VS ausreicht, der V36-Wendezug ist knapp 1m lang.
    Wie könnte man das Dilemma lösen? Mir sind folgende Ideen dazu eingefallen und ihr könnt, wenn ihr Lust habt, abstimmen, wobei ich mir aber sicherheitshalber ein Vetorecht vorbehalte.



    • Den V36-Wendezug einfach später in Höhenseen losfahren lassen, was dann aber einen Aufenthalt des Schienenbusses von etwa 25 Min in Steinbrock Fähre bedeuten würde. Die Reisenden wären "not amused".
    • Wie 1. aber die Strecke Höhenseen - Steinbrock Fähre von 20 km auf 10 km reduzieren (das geht einfach :) ) und würde sogar zum Bild besser passen) was die Wartezeit des Schienenbussen auf etwa 15 Minuten verkürzen würde.
    • Die Einfahrt in den "Schattenbereich" bei Höhenseen Wald um etwa 65 cm vorverlegen, so dass der V36er Platz hat, seine Fahrzeit vor Steinbrock Fähre abzusitzen. Das wäre die sauberste Variante, hat aber den Nachteil, dass sich die sichtbare Strecke entsprechend verkürzt. Vielleicht könnte man aber dafür hier eine Holzverladung zusätzlich einbauen?
    • Das Gleis 1a um 40 cm verlängern, was aber einen zusätzlichen Wanddurchbruch bedeuten würde. Jetzt könnte zuerst der V36er nach Steinbrock Fähre Gleis 1a einfahren und dort auf den VT warten. Die aufwändigste Variante.
    • Der V36 findet auf seiner Fahrt von Höhenseen Wald nach Steinbrock Fähre ein Wurmloch und schafft die Strecke mit Warp in 1 Sekunde.
    • ?


    Hier gibt es eine Umfrage dazu.
    Würde mich freuen hierzu eure Wahl zu kennen. Weitere Lösungsmöglichkeiten? Her damit!


    Viele Grüße,


    Johann

  • Hallo Johann,


    wäre es technisch und platzmäßig machbar, auf den Lift eine zweite Ebene als "Parkdeck" zu bauen?

    Gruß


    Jürgen (K)


    Nicht grübeln - mach es einfach, aber mach es einfach



    0-topia Dawerkusen
    - nächste Baustelle Weichenbau
    avatar_ekw.jpg

  • Moin,


    vielen Dank an alle, die sich zur Lösung meines Problems Gedanken gemacht haben.
    Das Abstimmungsergebnis ist eindeutig, Vorschlag #2 soll es sein.


    Besonders hat mich gefreut, dass letztendlich niemand für #4 gestimmt hat, was einen Haufen Dreck verursacht hätte.


    Bevor ich nun #2 umsetze, was ja in ein paar Minuten am PC erledigt ist (Lageplan und Fahrplan anpassen), werde ich mich noch mal mit #3 auseinandersetzen und direkt an der Anlage ausprobieren ob der Platz für die Ladestelle reicht.
    Nochmals Danke und noch einen sonnigen aber bauwidrigen 1. Mai!
    Johann

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