Kopf- / Durchgangsbahnhof

  • Hallo Allerseits


    Es sind wieder ein paar Tage, ja sogar Monate, vergangen, seit ich diesen Bericht gestartet habe.
    Ich habe viele Entwürfe am PC gestaltet und habe auch gewisse Ideen wieder über den Haufen geworfen.


    Entstanden ist nun ein Plan, welcher ich so ziemlich favorisiere zur Zeit.
    Die Anlage enthaltet:
    -Kopfbahnhof
    -Oval für Rundumverkehr
    -Steigung
    -Rangierbetrieb
    -ein Stück Doppelspurstrecke
    -Schattenbahnhof
    -Radius sichtbarer Bereich >2m
    -Radius Schattenbahnhof >1.5m


    Anbei der Gleisplan. Den Schattenbahnhof habe ich noch nicht zu Ende überlegt. Wird noch geändert.
    Der Bahnhof habe ich abgekupfert, aber noch ein wenig für mich angepasst.


    Ich freue mich auf eure Meinungen, Verbesserungsvorschläge usw.


    Gruss
    Michi

  • Hi Michi,


    so auf die Schnelle. Also die Drehscheibe samt Zufahrt sieht irgendwie mau aus. Die Zufahrt vom Einfahrtsgleis blockiert Dir die EIn- und Ausfahrten in den Bahnhof. Ich würde eher den Lokschuppen und die Güterabfertigung tauschen. Güterabfertigung mit Ziehgleis und den Lokschuppen möglichst ohne Sägefahrten erreichbar.


    Gruß,
    Ian

  • Hallo Michi,


    elegante Linienführung. Im sichtbaren Bereich fällt mir neben der mauen :) Anbindung des Bw's (was sich ja einfach korrigieren ließe) spontan noch der zu geringe Gleisabstand der Bahnhofszufahrt zur "Paradestrecke" auf (auch leicht zu optimieren).


    Die "Paradestrecke" sieht zwar schön aus, aber macht sie auch betrieblich Sinn? Und was ist mit Richtungsverkehr auf dieser Strecke? Brauchst du das Kreisfahren unbedingt?
    Warum verzichtest du nicht einfach auf die Hälfte der Weichen im Untergrund und machst die Kehrschleife ohne Verbindung zum Rest des Schattens. Als Speicherbahnhof so viele Gleise pro Richtung wie möglich. Das vordere Gleis mit Zugang zum händischen Bedienen des Güterzuges.


    Viele Grüße,
    Johann

  • Hallo Michi,


    sehr schöne Planung. Aber was hälst Du davon am Ende des Bahnhofs die Drehscheibe anzusiedeln ? Würde m.E. das etwas ünschöne Bild von der Weichenanhäufung am Ende entschärfen und Du könntest sofort die Lokomotiven drehen ohne das Sie die Zugeinfahrt im Bahnhof kruezen müssen.
    Nur ein Vorschlag
    mit schönen sonnigen Grüßen aus dem Rheinland
    Stephan

  • Hallo Michi,


    die Zufahrt zur Drehscheibe müßte geändert werden, da diese überhaupt nicht gesichert ist. D.h., bei einer Weichenfehlstellung rauscht der Personenzug gleich in die Grube. Ersetze die Einfahrweiche durch eine DKW und führe damit ein Ausziehgleis nach rechts. Von dort geht es dann per Sägefahrt zur Drehscheibe. Einem Tausch des Bw mit den Güterschuppen würde ich abraten, da man zum Güterbereich immer einen Eingriff haben sollte. Wenn eine Drehscheibe wirklich zum Einsatz kommt, kann es für so einen kleinen Bhf nur eine 16m Scheibe sein. Alles größere sieht komisch aus, erdrückt das Gesamtbild und macht auch betrieblich gar keinen Sinn.
    Nun zum Thema Gleisverschlingung am Ende des Bhf.. Es sieht schon etwas langweilig aus, so nach dem Motto, viel Gleis auf wenig Platz. Zumal alle Gleise auch die gleiche Länge haben. Wenn das vordere Gleis eine Ladestr. ist, dann verzichte auf die hintere Weichenverbindung Gl5 und Gl 6. Setze doch einen Hosenträger in die Mitte dieser beiden Gleise, und zwar so etwa in die Mitte des Gl 6. Die Weichen kann man kaufen und die Kreuzung bekommt man auch hin. Selbst wenn man Anfänger sein sollte. Dann noch der Tipp, drehe den ganzen Bhf um 2-4 Grad, sodas kein Gleis parallel zu Wand liegt. Dein Auge wird es dir danken.
    Denke daran, das ist ein ganz kleiner Landbahnhof einer Nebenbahn und weniger ist mehr!!! Wenn ich noch daran denke was ich alles im meinen Raum aufbauen wollte, der H0 Blick ist nun einmal nicht weg zu bekommen und es war nicht einfach alles zu nach dem betrieblichen Nutzen zu hinterfragen.


    Viel Erfolg beim Bauen
    Betriebsleitung der
    Naugarder Kleinbahn



    meine hoooomätzsch: http://naugarderkleinbahn.jimdo.com

  • die Zufahrt zur Drehscheibe müßte geändert werden, da diese überhaupt nicht gesichert ist. D.h., bei einer Weichenfehlstellung rauscht der Personenzug gleich in die Grube.


    Hallo,


    er kann (wird es müssen) doch diese Weiche mit einem Einfahrtsignal sichern. Wenn die Weiche und das Signal im Stellwerk in Abhängigkeit sind, kann nichts passieren, es sei denn, der Lokführer überfährt das Signal.


    Mit freundlichen Grüßen
    Roland

  • Hallo Zämme



    Danke für eure Vorschläge, welche gute Ansätze haben. Noch so vorweg: ein wenig an die Realität angelehnt ist für mich gut, aber es muss nicht alles zu 100% damit übereinstimmen. Die Anlage hat in etwa die Dimensionen 10.5x5m. Die Bahnhofgleise (Gütergleise) ein länge von 5m.


    @isiko: Das mit der Drehscheibe sieht wirklich ein wenig "improvisiert" aus. Vielleicht finde ich da noch eine bessere Lösung.


    @Johann: Ja, ich möchte einen Ringverkehr haben. Ich möchte auch unbedingt mal in die Mitte sitzen können und einfach nur zuschauen wie eine Dampflok mit ihrem Zug gemächlich ihre Kreise zieht. Den Gleisabstand muss ich noch ein wenig vergrössern, da hasst du recht.


    Stephan: Die Drehscheibe an den Schluss der Gleise zu legen hatte ich auch mal im Kopf. Jedoch hatte das auch Nachteile bezüglich Platz. Entweder werden die Gleislängen kürzer oder die Anlagentiefe zu gross.


    @Betriebsleiter: Danke auch dir für deine Hinweise, Anregungen. Ich habe als längste Lok eine MTH BR44. Somit brauche ich zum Drehen eine längere Drehscheibe wie die 16m. Ich hatte mir auch schon überlegt, eine einfache Eigenbaudrehscheibe aus Holz zu machen, diese dann im "Berg" zu installieren. Die Loks müssten dann einfach wie Tunnel in den Berg zum kehren. Sieht vielleicht auch komisch aus. :whistling: Den Bahnhof leicht abdrehen sieht sicherlich besser aus, da hast du recht. werde ich mal versuchen so zu zeichnen. Gleis 6 soll ein Verladegleis werden, somit ist deine Idee mit dem Hosenträge noch spannend. Werde ich mal verfolgen. Die Anbindung des BW mittels DKW kling auch gut, werde ich auch mal so versuchen.



    Wenn ich eure Vorschläge mal auf Papier gebracht habe, gibt's dann hier wieder die neuen Pläne.


    Danke nochmals und eine schöne Woche.



    Gruss


    Michi

  • Hallo Rollo, hallo Michi,


    ich gebe dir vollkommen Recht, in EP V und EP VI, so mit ESTW- A und ESTW- Z und einer Bz. Doch dann ist der Bhf auch auf zwei Gleise zurückgebaut ohne Drehscheibe, halt Straßenbahnverkehr.
    Schon aus wirtschaftlichen Überlegungen würde man eine DKW oder ähnliches einbauen, um allein auch die Ausfahrt mittels einer Schutzweiche zu sichern. Man kann natürlich auch alle Gleise mit Ausfahr- und Sperrsignalen ausrüsten, Berlin Anhalterbahnhof hatte dies auch. Aber die wirtschaftlichen Zwänge dürften dies hier wohl verbieten.


    Und jetzt zur BR 44. Hast du dir die Billigversion ohne Rückwärtsgang gekauft oder willst du unbedingt eine Drehscheibe? Nur das ist die entscheidene Frage. Wenn du die teure Version mit Rückwärtsgang gekauft hast, kommt die zweite Frage: Welche Bahnverwaltung investierte noch in große Drehscheiben in den 50 Jahren auf Nebenstrecken? Diese Drehscheiben waren Überbleibzel aus der Landerbahnzeit.


    Also genau überlegen. Ich bin gespannt.



    Eure Betriebsleitung
    der Naugarder Kleinbahn




    meine hooompätzsch: http://naugarderkleinbahn.jimdo.com

  • Tom: keine Angst, meine fährt in beide Richtungen. :thumbup: Jedoch habe ich die Lok am Tender auf LENZ-Elektrokupplung umgebaut und an der Front sind halt der Optik wegen Schraubenkupplung usw. dran. Da ich aber mit Lenz und nicht mit Schraubenkupplung fahren möchte, muss ich sie drehen. Für die Dieselloks gilt das selbe.


    Also brauche ich einerseits eine zum Wenden der Lok, zum anderen finde ich das halt auch toll zum ankucken und zum dritten würde mich der Bau einer Solchen reizen.




    Danke und Gruss


    Michi

  • Moin,
    die große Drehscheibe würde mir jetzt keine Sorgen bereiten. Siehe z. B. hier mit der BR 012 auf der Drehscheibe. Der Bahnhof von Westerland ist nicht (viel) größer als der von Michi, war aber Endbahnhof der Marschenbahn Hamburg=Altona - Westerland mit hochrangigem Verkehr, teilweise auch eingleisig zwischen Husum und Westerland. Das Bw in Westerland kann man heute noch in Fragmenten erkennen, sowas würde in Michis Anlage auch passen.


    Nur wenn 2gl-Paradestrecke, dann richtig ;)
    Viele Grüße,
    Johann

  • Hallo Michi,
    sehr großzügig geplant, aber was mir Sorge bereitet, nicht dass Du es bereust wenn Du für jeden Handgriff an Deiner Anlage drunter krabbeln mußt.
    Ich spreche aus Erfahrung, alles schon im Bereich Spur H0 gehabt, man wird es schneller leid als man jetzt noch denkt !


    LG
    Frank

  • Hoi Michi


    Vielleicht hilft Dir bei der Planung der Hinweis such mal im Internet unter: Gleispläne Gotthard zu MSTS-Bahnsimulation


    Hier sind Gleispläne von allen Bahnhöfen an der Gotthardstrecke. Hier findest sicher das passende.


    Arnold

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