? Schienenreinigungswagen

  • Hi,


    Hat schon jemand einen Schienenreinigungswagen gebaut ?
    bzw. gibt es sowas fertig?


    Gruß
    #Michael

  • Hallo Michael,


    bauen kann man sich das mit etwas Geschick bestimmt selber.
    Ansonsten wollte die Firma LUX mal so einen Wagen heraus bringen. Der soll aber nicht soooo billig sein.

    Gruß Signum oder auch Thomas
    Ich habe keine Macken, das sind Special Effects

  • Hallo Michael,
    Fa. Verbeck aus Olpe, übernommen von Fa. Bussjäger aus Olching (SB-Antriebe), hatte einen Schienenreinigungswagen mit gegen die Fahrtrichtung rotierenden Schleifscheiben im Angebot, ähnlich der Schienenreinigungslok von LGB. Ob der noch im Programm ist, weiß ich allerdings nicht.
    Ansonsten könnte man den Schienenreinigungswagen von SB für die Baugröße H0 (auch motorgetrieben) auf Spur 0 umspuren. Das habe ich mir mit meinem Reiniger vorgenommen. Der Vorteil ist der, dass die gegen die Fahtrichtung rotierenden Scheiben die Schienenköpfe polieren und somit eine schmutzresistente Oberfläche entsteht.
    Mit freundlichen Grüßen
    Thomas O. aus F. am M.

  • Unsere Schienen müssen unbedingt sanft gereinigt statt geschliffen und geschmirgelt werden. Kleinste Furchen können ansonsten unnötigerweise in die intakte Schienenoberfläche „gefräst“ werden, die natürlich mikroskopisch klein aber deshalb nicht weniger gefährlich sind. Sie bieten einen wunderbaren „Nährboden“, in dem sich die Schmutzpartikel besonders schnell und dauerhaft festsetzen können. Man sollte sich deshalb gut überlegen, ob und für welchen Zweck man sich für ein Produkt entscheidet, welches sich mit dem Begriff „Schleifer“ oder „Schleifwagen“ empfiehlt.
    Zudem ist eine Trockenreinigung übrigens deutlich weniger effektiv als die Reinigung mit einem flüssigen Mittel. Immer wieder werden Modellbahn-Dampföle oder -fluide von Fachhändlern zur Gleispflege empfohlen. Man darf aber nicht vergessen, dass es sich dabei letztlich um Öle handelt, die eben jene Verschmutzungen bewirken, die wir zu beseitigen trachten. Sie verursachen einen feinen Schmierfilm auf dem Gleisprofil, der nicht zuletzt auch die Zugkraft der Loks negativ beeinflusst. Spiritus ist dagegen sehr feuergefährlich und geruchsbelästigend und seine Reinigungskraft für unsere Zwecke nur mittelmässig. Ausserdem enthält Spiritus einen 10%-igen Wasseranteil, der u. a. die Bildung von Flugrost begünstigt. Mein Favorit heißt „Zippo“, ein nahezu geruchloses Feuerzeugbenzin, mit dem ich regelmäßig auch meine Räder von Unrat befreie.

  • Hallo Michael,
    ich habe leider das Problem das einige Meter meiner Bahn nur sehr schwierig zu erreichen sind, daher ist Handreinigung nicht möglich.
    Gruß
    Michael

  • Hallo Freunde
    hier könnt ihr meine Lösung dazu finden .

    Code
    http://stummiforum.de/viewtopic.php?f=47&t=63665&p=672458&hilit=Meine+Wiebelok#p672458



    vielleich von interesse
    Bei mir geht die Wiebelok zusammen mit einem Staubsaugerwagen

    das Innenleben

    mfG
    Jürgen(S)

    Mein Hobby
    Meine MOB Bahn -siehe Hausseite
    Kontakt gerne über meine E -Post Adresse

  • Hallo Freunde,


    ein erfahrener Nuller hat mal vor längerer Zeit einen T3-Tender zur Schienenreinigung umgebaut. Die mittlere Achse wurde durch eine senkrecht bewegliche "Flausch"-Rolle ersetzt. Die Idee scheint nicht schlecht, ein kleines Behältnis mit Docht für Flüssigkeit sollte noch eingebaut sein. Der Docht sollte auf der Rolle schleifen und den Flausch benetzen.


    Siehe www.br56.de


    Gruß aus der Marzipanstadt von H-P.

  • Ich wollte den Threat noch mal nach oben holen, weil im Zusammenhang mit Ruckeln der Lenz V60 das Thema angesprochen wurde.


    Ich habe mir einen Reinigungswagen mit dem System von Krapp gebaut .
    http://www.krapp-spur0modelle.de/


    Der Wagen ist nicht dabei man kann aber jeden offenen nehmen.


    Gruß
    Michael

    Edited 3 times, last by Dampflok10 ().

  • Hallo,


    manchmal ist das Gute so nah...


    Ich hatte vorhin Michael gefragt im V60 Thread. Habe dann direkt gegoogelt, bin aber nur auf den Lux Wagen gestoßen, der ja leider noch nicht lieferbar ist.


    Hier im Forum hatte ich erst gar nicht gesucht :rolleyes:


    Danke & ciao,


    Christoph

  • Hallo Heiner.


    Find ich gut das Du nochmal auf Deinen Umbau hingewiesen hast, ich hatte das noch nicht gelesen :thumbsup: .Du hast ja nun schon einige Erfahrung mit Deinem Staubsauger und desshalb mal eine Frage dazu.Bekommt der auch festsitztenden Schmutz von den Schienen wie man es beim reinigen mit dem Leinentuch und Benzin hinbekommt, das Leinentuch ist ja immer schön schwarz bei mir .


    Ich suche für diesen Problemfall eine gute Lösung denn ohne Reinigung läuft glaube ich nichts zufriedenstellend.


    Gruß Hein

  • Also ich reinige meine Gleise mit Isopropanol...das Ganze auf einen Lappen...bloß keine Taschentücher, da bleibt immer irgendwo was hängen von den Zeug. Damit kriege ich alle Verschmutzungen sehr gut ab. Sicherlich eignet sich das nicht für Tunnels oder Schattenbahnhöfe. Hier würde ich mir dann was basteln. Bei täglichem Betrieb mach ich die Gleise in der Regel einmal im Monat sauber, dabei kontoliere ich dann auch die Loks und Wagen, somit hab ich das Problem ganz gut im Griff.


    Einen Reinigungswagen lohnt sich bei mir nicht, da ich überall gut dran komme, sicherlich wäre ein Wagen aber ein gute Lösung!


    MFG


    Michael

  • Hallo!


    Der gemeine Hausstaub ist seit jeher der größte Feind des Modellbahners.


    Und gemein ist er wirklich:
    Er sammelt sich – zunächst unmerklich – selbst wenn tagelang niemand im Raum ist, auf der ganzen Anlage. Und fährt der erste Zug darüber, so wird er festgefahren und verbindet sich mit den öligen Rückstanden, die auf einer Modellbahn unvermeidlich sind , zu einer schwarzen, klebrigen Pampe, die zudem die unangenehme Eigenschaft hat, elektrisch isolierend zu wirken.


    Dieser Dreck wird von den Rädern aller Schienenfahrzeuge aufgenommen und über die gesamte Anlage verteilt. Er lagert sich dann besonders gerne dort wieder ab, wo man zum Reinigen schlecht hinkommt. (Murphy´s law)


    Das passiert bei allen Modellbahnen: von Z bis IIm und bei Zweileiter genauso wie bei Dreileiter. Beim einen früher, beim anderen später.


    Kurze Unterbrechungen des Stromflusses nehmen analoge Loks weniger übel als digitale:
    Wenn sie genügend Schwung haben, passieren sie den verschmutzten Abschnitt ohne nennenswerte Probleme; allenfalls die Beleuchtung flackert ein wenig.
    Digitale Loks sind da schon deutlich empfindlicher: Wenn das digitale Signal zum Dekoder abreisst, bleibt der Motor stehen und der Dekoder regelt mit der eingestellten Anfahrverzögerung wieder hoch. Das sieht natürlich grauenhaft aus und vermiest einem das Modellbahnspiel.
    Deshalb gibt es inzwischen – Lenz sei Dank – USP. Das System puffert das digitale Signal für einen kurzen Moment und lässt die Lok auch auf dem berühmten Blatt Papier weiterfahren. (Ich bitte die Digital-Cracks unter den Lesern mir meine Vereinfachung nachzusehen).


    Aber auch USP ist nicht allmächtig und wenn´s zu dreckig wird, fahren auch die damit ausgerüsteten Loks nicht mehr gut.


    Lange Rede – kurzer Sinn:
    Sauberkeit von Gleisen und Rädern (auch an Waggons) ist das A und O für ungetrübten Modellbahnspass.


    Ich setze nach ein paar Tagen Betriebsruhe immer zuerst meinen selbstgebauten Gleisstaubsauger ein – der holt den zwischenzeitlich angefallenen Staub runter. Gegen festgefahrenen Schmutz allerdings ist er machtlos. Dafür verwende ich den Roco-Rubber; auf Schienen und an Rädern. Meist aber genügt ein Abwischen mit einem fusselfreien(!) Lappen.


    Viel Spaß beim Frühjahrsputz!


    wünscht Heiner ;)

  • Grüß Dich Hape,
    auch ich habe mir das Produkt von "Schienenreiniger" bestellt, den Handschieber mit einem kleinen Stapel Reinigungsfließ. Das Fließ wird mit einem Klettverschluss an dem Schieber befestigt und mit Flüssigkeit benetzt (ich benutze das geruchlose Feuerzeugbenzin von Zippo). Der massive Schieber wird dann einfach über das Gleis gezogen, und schon löst sich der Schmutz.

  • Hallo Zusammen


    Auch ich bin der Meinung, dass man die Schienen nicht mit rauhen Gegenständen reinigen soll,
    denn jede Riefe, und ist sie auch noch so klein, ist die Grundlage für eine mögliche Schmutzansammlung...


    Für mich gibts jedenfalls nur noch eine Reinigung ohne Gummi (ist ja auch viel schöner ;) ).
    Ob flüssig oder trocken ist dann eine andere Sache, aber was sich in H0 bewährt hatte, sollte
    ja auch in 0 passend sein.


    Mein Wagen ist dem Prinzip von HERKAT in H0 nachgebaut, nur mit einem abgewandelten, billigen
    Getriebemotörchen (recht laut) von TAMIYA (Modellautos) statt dem O-Ring Antrieb von der Achse.


    Damit sich die Reinigungsscheibe in der Höhe etwas anpassen kann, habe ich den Antrieb
    mit zufälligerweise herumliegenden STOCKYS Kettenräder gemacht, d.h. ich habe 3 Räder einfach
    zu einem dicken zusammengelötet. Die Scheibe liegt damit nur durch ihr Eigengewicht auf dem
    Gleis auf.


    Das Reinigungsöl kommt entgegen den Photos aus einer kleinen Box, die eigentlich
    für den Einbau von Elektronik gedacht ist.
    Die Dosierung erfolgt mit der kleinen M3 Schraube oben auf der Drehachse. Ich habe sie zu einer
    Art Ventil abgedreht. Die Einstellung funktioniert noch nicht optimal, ist noch verbesserungswürdig.
    Ansonsten kann die Konstruktion praktisch 1:1 übernommen werden.


    Im Wagenboden gibts nur 2 Löcher für die senkrechten Achsen und 4 Schraubenlöcher. D.h. der
    Wagen kann auch sonst wieder verwendet werden, wenn kein Frühlingsputz angesagt ist.


    Statt über die Schienen habe ich eine Stromversorgung über Akkus gewählt, was viel einfacher
    und verlässlicher ist als eine Abnahme über die Räder während einer Nassreinigung. Und je nach
    Anlagengrösse müsste einfach die Akku Kapazität angepasst werden.


    Viel Spass

  • Und so sieht der leicht aufgeklebte Filz nach Gebrauch aus....
    und muss natürlich ersetzt werden.


    Entwickelt hatte ich den Wagen für unseren damaligen Modellbahnclub, nachdem mich
    der erste Reinigungswagen mit Roco Gummi aus den erwähnten Gründen nicht überzeugt hatte.
    Die Zulassungsfahrt absolvierte er dann auf der Bahn meiner Tochter...


    Gute Fahrt

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