Königsberg in Bayern

  • Hallo Joachim,
    kann es sein, dass du dich selbst so unter Druck setzt, daß das Hobby in Stress ausartet?
    Model railroading is fun!
    oder nichts anderes als
    Big Boys Toys.


    Gruß
    Heiner

  • Hallo Jens,


    eine kleine Anlage nach Vorbild der Rügenschen Kleinbahnen.



    Gruß
    Joachim

  • Hallo Manfred,


    nein, bei der Schmalspur ist die Toleranz sehr viel größer.



    Gruß
    Joachim

  • Hallo Heiner,


    nein, das Basteln an der Modellbahn ist für mich totale Entspannung, Stressabbau und Ruhe.
    Die Frustration ist durch meine Unfähigkeit entstanden einige Rechenaufgaben zu lösen, die für den richtigen Bau unabdingbar sind. Egal wie ich es rechne, ich komme nie auf das richtige Ergebnis.
    Daher brauche ich einfach eine Auszeit.



    Gruß
    Joachim

  • Hallo, Joachim,

    Quote

    nein, bei der Schmalspur ist die Toleranz sehr viel größer.

    ...insbesondere unter den Aktiven !


    Gruß Manfred

  • Guten Morgen,


    inzwischen verbringe ich schlaflose Nächte und grübele wie ich dieses mathematische Problem lösen kann. Die Gleichung verlangt alles erdenklich von mir ab, so dass ich bis zur Lösung der Aufgabe einfach keine Energie mehr zum Weiterbau aufbringen kann.


    Sobald ich aber die Lösung gefunden habe, berichte ich hier natürlich weiter.



    Gruß
    Joachim

  • Hallo Joachim,


    Ich kenne das Gefühl, wenn man an einem Punkt (vorübergehend) nicht mehr weiterkommt. Mach einfach mal ein paar Tage (oder Wochen) etwas anderes: Fahrzeuge pimpen, Bäume oder Häuser bauen, etc. Dann klappt es auch irgendwann mit der Berechnung.
    Kopf hoch - irgendwann macht es Klick oder Hilfe kommt von anderer Seite und weiter geht's dann in großen Schritten.


    Also - nicht verzagen...


    Gruß Ralf

  • Ich habe die Lösung gefunden.
    War ganz einfach!


    ...ich habe einfach die Überschrift des Beitrags geändert! :thumbup:


    Gruß
    Joachim

  • Hallo königsberger,


    da ich vorübergehend nicht im Forum angemeldet war, hier noch ein paar nachträgliche Anmerkungen zu Deinen Beiträgen 103-106.


    Bezüglich der zeichnerischen Darstellung der Grundstellung von Weichen, insbesondere von DKW, gilt bei der Darstellung mit +-Zeichen das von mir schon im Nachtrag meines Beitrags 49 genannte Prinzip: +-Zeichen auf Seite der abliegenden Zunge. Innen- oder außenliegende Weichenzungen spielen dabei keine Rolle.

    Ich hatte dazu auch Kontakt mit Prof. H.-C. Thiel (Fachgebiet Eisenbahnwesen) von der TU Cottbus, der meine oben gemachte Aussage bestätigt. Jedoch konnte auch er keine verbindliche interne Dienstvorschrift beibringen.


    Diese Darstellung wurde von der Preußisch Hessischen Staatsbahn eingeführt und von DRG und später DB übernommen. Allerdings war diese Darstellungsweise wohl nicht allgemeinverbindlich eingeführt bzw. wurde sie nicht immer eingehalten, denn selbst bei der DB wurden auch noch Zeichnungen mit anderen Darstellungsweisen verwendet, wie sie z.B. von süddeutschen Länderbahnverwaltungen eingeführt wurden. Hier ein Beispiel dieser Darstellungsweise mit durchgehenden oder unterbrochenen Linien:



    Hier noch ein von mir im Web gefundenes weiteres Beispiel:



    Wie man sieht wurde bei einer DKW ursprünglich für jedes der vier Zungenpaare ein +-Zeichen angefügt. Dies diente der Eindeutigkeit da es früher auch öfter DKW mit Kreuzschaltung gab. Bei diesen liefen die Zungenpaare gegenläufig, sodass immer zwei Fahrwege gleichzeitig (beide gerade oder beide gekrümmte) befahrbar waren. Sie besaßen daher auch vier individuelle Weichensignale und die +-Zeichen wurden bei der zeichnerischen Darstellung entweder alle vier außen oder je zwei in den spitzen Winkeln zugefügt (Abb. 25 d und e) :



    Im Gegensatz dazu ist bei der heute ausschließlich verwendeten Parallelschaltung immer nur ein Fahrweg offen. Bei dieser Parallelschaltung ist dann zur vereinfachten Darstellung ein +-Zeichen pro Doppelzungenpaar ausreichend. Dieses sollte zwecks Eindeutigkeit nicht im spitzen Winkel der DKW stehen.


    Die Scans stammen aus älteren Lehrbüchern der Reihe „Bibliothek für Bauingenieure“ von W. Cauer und O. Blume.



    Zur Bezeichnung der DKW:


    Die Zungenpaare einer DKW werden in der Regel mit Richtung der Streckenkilometrierung mit den Buchstaben a/b und c/d entgegen des Uhrzeigersinns bezeichnet. Die Umkehrung der Bezeichnung in Deinem letzten Datenblatt ist also nicht regelgerecht.


    GS I ist schlüsselabhängig von W3c/d (bei regelgerechter Bezeichnung), da die Fahrt nach/von Gleis 4 von/nach den Gleisen 1 oder 2 stattfindet.



    Zum Flankenschutz:


    In Gleis 3 befand sich tatsächlich wohl nie eine Gleissperre vor Weiche 2. Man hat sich dann aber sicherlich nicht darauf verlassen, dass wegen leichter Steigung keine Wagen irrtümlich über die DKW 2 Richtung Weiche 1 rollen. Das ist kein wirklicher Flankenschutz und hilft nicht gegen versehentliche Rangierbewegungen. Stattdessen wurde wurde höchstwahrscheinlich die DKW 2c/d (bei regelgerechter Bezeichnung) zum Flankenschutz herangezogen. Dazu wäre die Grundstellung dann von Gleis 3 nach Gleis 6. GS II benötigt deshalb Signale in beide Richtungen (das zeigt ein Foto aus den 80er Jahren), da unabhängig von DKW 2.


    Dies ist auch aus dem Streckenband von 1966 zu entnehmen. Bereits damals war DKW 2 durch eine einfache Weiche ersetzt, da Gleis 3 nicht mehr angebunden war. Auch DKW 3 war durch eine einfache Weiche ersetzt und Weiche 4 gab es gar nicht mehr. W2 ist jedenfalls zu dieser Zeit eindeutig Schutzweiche und war es deshalb zu Zeiten als DKW wohl auch.


    Weiterhin viel Vergnügen mit Königsberg in Null.


    Grüße

    Edited 2 times, last by Doppelnull' ().

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