Eine Hübner BR91 wird Württembergisiert

  • Hallo Nullers,


    da die Hübner (Eurotrain) BR91 schon länger auf unserem Wunschzettel stand, haben wir hier über das Forum nun endlich eine der Maschinen bekommen, danke Martin für die Lok.
    Mein Vater ist ein absoluter Württemberger Fan und will die Lok württembergisieren so wie sie von der Esslinger Maschienenfabrik ausgeliefert wurde.
    :D
    Allerdings wird die Lok dann warscheinlich ein DRG Hoheitszeichen bekommen... aber das sehen wir dann noch wenn es so weit ist.
    Wie bekannt muss dazu an der Lok einiges geändert werden, wie z.B. Waschluken, Sandfallrohre, (Räder) und und und...


    Die Ausgangsbasis der Lok ist gut gewesen und die Alterung stört uns nicht da die Lok sowieso entlackt wird.




    Heut hab ich die Lok schon mal zerlegt...






    ... und gesandstrahlt. Das hat alles ca. 3 Stunden gedauert.



    Soweit bin ich erst mal gekommen, nun wird die Lok erst mal zur seite gelegt da noch anderes Sach vorrang hat.
    Der Bericht wird weitergeführt sobald es was neues gibt.


    Gruß Klaus

  • Hier gibt es ein Update, was ich euch nicht vorenthalten will.


    An der Lok sind diverse Veränderungen geschehen, z.B. eine neue Rauchkammertür, am Kessel die nicht benötigten Leitungen abgemacht, Lichtmaschine entfernt und das Führerhaus an eine Württembergische Lok angepasst.






    Gruß Klaus

  • Hallo Klaus,


    wieder mal höchst beeindruckend!!


    Du schreibst im ersten Post von "sandstrahlen" - kannst Du mal was zum Equipment schreiben? Ich möchte sowas anschaffen und tappe da noch ziemlich im Finsteren 8) *tast*

  • Hallo Wolfgang,
    ich schreib dazu was morgen in einem neuen Post über das Sandstrahl-Equipment das ich benutze.
    Aber eines kann ich schon sagen, der benutzte Sand ist ausschlaggebend für z.B. die "Oberflächengüte", da kann man viel falsch machen.


    Gruß Klaus

  • Bitte schön hier ist die versprochene Erklärung über das Sandstrahlen.


    Klick



    Gruß Klaus

  • Es war einmal um das Jahr 1930...
    So könnte die Geschichte der BR91 anfangen, aber da die Lok auf unserer Anlage erst heute ihren Dienst verrichtet ist sie eigentlich Jungfreulich.
    Die Lok hat einiges über sich ergehen lassen müssen damit sie so dasteht wie sie jetzt da steht. Einige Dinge an der Lok sind weggefallen da die Württembergische Lok diese nicht hatte unter anderem das Elektrische Licht. Andere Sachen sind extra angefertigt worden die einfach anders waren, das war z.B. die Rauchkammertür.
    An der Mechanik wurde auch Hand angelegt. Sie bekam ein neuen Getriebe-Motor von Faulhaber die Treibstangen und Steuerung wurde überarbeitet und diverse Sachen am Fahrwerk verbessert.
    Nun Überzeugt die Lok durch ihren seidenweichen und zugkräftigen Lauf und macht richtig Spaß die zu fahren.









    Und eins in Farbe mit Bunt: :D




    Gruß Klaus

  • Hallo Zusammen,

    erst einmal ganz lieben Dank für die Aufnahme.

    vor etwa 2 Jahren habe ich von einem verstorbenen Freund eine Lok geerbt.

    eine Hübner Eurotrain BR 91³ 91 1457

    Spur 0.

    Erworben im Jahre 1977 als Fertigmodell.

    Er war damals so stolz darauf, diese Modell sein Eigen nennen zu dürfen.

    Wenige Jahre vor seinem Tod präsentierte er mir die Lok und erklärte, es sei eine Handarbeit mit Kleinstauflage von wenigen Stück. Leider finde ich keinerlei Aufzeichnungen darüber. was ist eine Kleinstauflage. Auch für mich, als Modelleisenbahner in Spur 0, ist diese Lok, für mich, eine der Schönsten.

    Hat vielleicht irgendjemand hier weitere Informationen für mich, das wäre sehr nett und hilfreich.

    Gruß Karsten forum.spurnull-magazin.de/core/attachment/114622/forum.spurnull-magazin.de/core/attachment/114622/

  • Hallo Karsten,

    also die Stückzahl ,die Firma Hübner seinerzeit von der BR 91 und später von der BR 92 gefertigt hat, kenne ich nicht, ich weis aber, dass Herr Hübner damals bereits mt Stahlformen gearbeitet hat. Er hat mir seinerzeit bei einem Besuch in seiner Firma mal die Führerhausteile bereits als Kunststoffspritzlinge aus grünem Kunststoff gezeigt.Auf meine verwunderte Frage antwortete er, dass man in die Formen für die Gehäuseteile nicht nur Metall, sondern auch Kunststoff spritzen kann.Also werden die Stückzahlen nicht so klein gewesen sein.

    Auf jeden Fall hast Du eine tolle Lok bekommen. Viel Spaß wünscht aus Berlin

    Michael Schulz

  • Hallo Karsten,

    zur Hübner BR91 habe ich erstmal keine weiteren Informationen für Dich, aber ich teile Deine Liebe zum Vorbild. Die T9.3 ist neben der T18 für mich als Preusse (bzw. Berliner) die schönste preußische Tenderlok und ein ganz hervorragendes Modell für Spur-0-Nebenanlagen der 50er Jahre. Da fuhr sie fast überall.


    Ich möchte Dich im Nammen aller Foristen in unserem Kreis begrüssen. Hilfreich wären vielleicht noch ein paar private Informationen in Deinem Profil.

    Und Informationen zu der Lok werden hier gewiss bald auftauchen.


    Gruß und schönen Reststonntag Torsten F

  • Hallo Karsten,

    viele Kleinserienmodelle haben eine Kennzeichnung mit Angabe der Gesamtauflage und der laufenden Nummer; z.B. 112/250.

    Bei meiner Hübner/Eurotrain 91 ist nur die Zahl 253 von unten in einen der Werkzeugkästen eingeschlagen.

    Ob das die laufende Nr. aus der Serie ist, weiß ich nicht.

    Wenn ja, dann ist die Gesamtauflage mit über 250 Stück nicht mehr als "Kleinstserie" zu bezeichnen.


    Viele Grüße

    Heiner

  • Hallo,

    Also eine Hübner 91 mit Kunststoffaufbauten habe ich noch nie gesehen, ich kenne nur die Version mit Messinggussführerhaus ( statt Ätzblechen).


    Dreh mal deine 91 um: Falls Du dort einen Zahnriehmenantrieb findest, bezieht sich die Kleinstserie eventuell auf einen von Herrn Linden entwickelten Ersatzantrieb. Einige Modellbahner waren mit dem Originalantrieb von Hübner unzufrieden. Mit dem Zahnriehmen läuft die Lok sehr leise und seidenweich.


    Grüße

    Jörg

  • Hallo Spurnuller.

    Ich habe noch Führerhausseitenwände der BR 91 und 92 aus Messingguß. Hübner hat die Kunststoffseitenwände eingeformt und dann nach dem ausschmelzen mit Messing ausgegossen. Für kleinere Bauteile hat er Wachs genommen, aber die Seitenteile waren zu groß um sie aus Wachs herzustellen. Deshalb verwendete er Kunststoff. Die Wassekästen sind übrigens aus Zinkdruckguß. So wie #7 gibt es die Lok noch in grün als Pr. T9 und in grün als französiche Lok. Die Sonderserie hatte einen Oberfächenvorwärmer auf dem Kessel und eine andere Anordnung des Dampfdoms und des Sanddoms. Die Glocke saß am Schlot. Die Vorlaufachse hatte ein Schutzblech. Bei interesse kann ich Fotos nachliefern.

    Gruß Gerhard

  • Also erstmal vielen lieben Dank für die Auskünfte, ich hab da wohl ein Bisschen Arbeit vor mir.

    Es gibt da noch den original Katalog Nr. 1 von dieser Eurotrain 0 Serie. Daraus hat er bestellt. Ich weiß noch, dass er 4 Monate auf diese Lok gewartet hat. Der damalige Preis lag bei 2500,00 DM. In diesem Katalog steht eben, dass diese Loks ausschließlich in handwerklicher Kleinserie erstellt wurden.

    diese Lok passt eigentlich gar nicht in das Konzept meines verstorben Freundes. Er hat mir außerdem ein riesiges Konvolut an 3-leiter Tinplate von Märklin, Hehr, Bing und und und..... in Spur 0 hinterlassen.

    Ehrlich, ich war seit Kindestagen eingefleischter Spur N Fan. Jetzt weiß ich, was Modelleisenbahn wirklich bedeutet.

    Ich freue mich wirklich hier gleichgesinnte gefunden zu haben.

    Gruß Karsten

  • Einen schönen ersten Advent an alle.

    Ich hab die Lok jetzt nochmal untersucht. Unten ist ein "22" eingestanzt.

    Das hilft mir schon mal sehr viel weiter. Ich habe außerdem noch ein original Magazin von 1977 zu der EUROTRAIN Serie erwerben können.

    hier ist die BR 91 noch mal ins kleinste Detail beschrieben.

    Ich hier zufällig auch jemand, der sich mit alten Blech - Modellen beschäftigt?

    Gruß Karsten

  • Hallo Karsten,


    es gibt einen Thread hier im Forum, der - glaube ich - "die alte Spur 0" oder so ähnlich heißt. Gib das doch einfach mal in die Suchmaske ein.

    Da findest du sicher Gleichgesinnte zum Thema "historische 3-Leiter-Spur-0".

    Ich habe zwar auch Märklin-Fahrzeuge aus den 50ern des vorigen Jahrhunderts, aber die Loks wurden von meinem Vater auf 2-Leiter-Gleichstrom-Antriebe umgebaut - keine Ahnung wie, gelobt sei, wer Ahnung von Elektrik hat ;( . Daher bin ich dir wohl leider keine Hilfe.

    In jedem Fall aber auch von mir "herzlich willkommen" hier im Forum und weiterhin viel Spaß mit unserem tollen Hobby :P - ich weiß gar nicht, wie ich es 35 Jahre ohne ausgehalten habe :/


    Noch einen schönen Abend und viele Grüße

    Jürgen

  • Hallo zum Umbau dürften wohl neue Radsätze fällig sein. Die Ratsätze von Dreileiterfahrzeugen sind wohl zwieschen beiden Rädern nicht Isoliert.

    Der Rest ist dann nicht mehr so schlimm, Kontakte zu den Rädern passend einbauen und alle elektrischen Teile vom Fahrzeug elektrisch trennen.

    Da heist alles von einer Verteilerplatine über Plus und Minus - Kabelanschliessen.


    Gruß von Karl - Michael

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