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ha-null

Oberheizer

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Montag, 17. Dezember 2012, 19:50

To be or not to be!

Hallo Forum,

Im Beitrag #37 hat John aus Nordengland einen langen, in seiner Muttersprache verfassten Text veröffentlicht, den ich ins Deutsche übersetzt habe und hier einstelle. Anzumerken ist noch, dass aus John's Profil hervorgeht, dass er pensionierter Lehrer ist. Er hat also ein Alter erreicht, in dem man, im Gegesatz zu den Jüngeren unter uns, eine ganz besondere Einstellung zum Thema Kupplung erworben hat, der ich mich als ähnlich alter Modellbahner gerne anschließen mag.

Gruß
Jörg


Hallo Alle

Ich verwendete viele Jahre lang Schraubenkupplungen auf einer Britischen (GWR) Anlage. Für den Betrieb von Zügen, die nicht ständiges Kuppeln oder Entkuppeln erforderten, waren sie großartig und sie gaben den Modellen ein wesentlich besseres Erscheinungsbild.

Ich merke, dass das ein Ende hat. Wenn ich Wagen unter regelmäßigem und häufigem Entkuppeln und Wiederankuppeln rangiere, kann es mit der Schraubenkupplung nach kurzer Zeit eine unnötige lästige Arbeit werden! Ich möchte meine Züge fahren (und rangieren) und es soll Spaß machen, und ich möchte auch weiterhin Spaß haben!

Zur Zeit habe ich eine 6 Meter lange Anlage, die sich auf das Ahrtal (Ep. 3) konzentriert, und ich kann Wagen rangieren, Züge zusammenstellen, Züge neu gruppieren und dann noch einige weitere rangieren. Wenn ich weiterhin die Schraubenkupplungen aus meinen GWR-Tagen benutzen würde, wäre der Rangier-"Spaß" schon längst vorbei!
Ich kann das Rangieren genießen, weil alle meine Loks, Personen- und Güterwagen das Lenz- und Brawa-Kupplungssystem haben, und ich kann überall entkuppeln, "ohne von meinem Stuhl aufzustehen!"

Zunächst meinte ich, dass die Kupplungsköpfe (Lenz und Brawa) ziemlich groß seien, aber bald wurden sie annehmbar, und viele meiner Modellbahnfreunde sagten, dass es sich nicht wirklich auf das Erscheinungsbild des Modells auswirkt, es sei denn, du willst es so.

Was das Kupplungssystem bietet, kann mir das Kuppeln mit Schraubenverbindung nicht ermöglichen, und das ist eines der Dinge, was mein Interesse an der Eisenbahn ausmacht, das ist der Spaß, den ich in meiner gegenwärtigen Lage bewahren möchte.

Wenn ich Züge fahren ließe, die nur einen geringen Bedarf an Rangierbetrieb mit sich brächten, dann würde ich die jetzigen Kupplungen entfernen und Schraubenkupplungen einbauen. Wir pflegen in England zu sagen (und vielleicht auch in Deutschland) "Horses for courses!"(1) Ich verwende das, was am angebrachtesten ist, und was mir die größte Zufriedenheit und Beherrschbarkeit einer Lage gibt! Wenn Herr Lenz für seine in vollem Umfang großartigen Modelle nicht dieses Kupplungssystem produziert hätte, wäre ich vielleicht niemals zur Spur 0 zurückgekehrt ... und zu meinen ... zu sehen, was ich vermissen würde!(2)

Ich habe darüber nachgedacht, Schraubenkupplungen in Personenzügen, die immer miteinander verbunden sind, einzubauen, aber sie gäben mir nicht die Puffer an Puffer-Verbindung, die ich durch die Automatikkupplung erhalte, ohne Hilfe eines Preiser Eisenbahners! ;) Sie weigern sich, sich allein schon zu bewegen, um mir zu helfen!

Es ist Platz für beide Systeme. In meiner gegenwärtigen Situation gibt es jedoch keinen Wettkampf. Herr Lenz hat zweifellos gewonnen! :)

Alles Gute für Euch alle und Frohe Weihnachten. :thumbsup:
John


-------------------------------------------------------
(1) Diese englische Redewendung ist dem Übersetzer nicht bekannt. Wörtlich übersetzt kann es heißen: "Pferde für den Lauf".
(2) Die Übersetzung kann sinngemäß ncht richtig sein.
Gruß
ha-null Jörg

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Montag, 17. Dezember 2012, 20:36

Horses for courses

Hallo Kollegen,
(1) Diese englische Redewendung ist dem Übersetzer nicht bekannt. Wörtlich übersetzt kann es heißen: "Pferde für den Lauf".
die Redewendung "Horses for courses" kann man übersetzen mit "Schuster bleib bei deinen Leisten", oder übertragen:"Für jede Aufgabe/Arbeit das passende/richtige Werkzeug!"


Gruß

Jürgen (HH)

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Montag, 17. Dezember 2012, 21:06

To be or not to be! Nachtrag

Hallo Forum,

was ich leider in meinem Beitrag völlig vergessen habe zu erwähnen:

Wenn Ihr Euch für John's Beitrag bedanken wollt, tut das bitte nicht in meinem, sondern in seinem Beitrag. Dieser Dank gebührt mir nicht! Sollte es schon passiert sein, ändert das bitte. Ich meine, die Software leistet das.
Gruß
ha-null Jörg

SH Nuller

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44

Montag, 17. Dezember 2012, 21:35

Wer fährt welche Kupplung?

Hallo o Fans, jetzt möchte ich mich auch mal zu Wort melden. Ich bin ja jetzt knapp zwei Jahre Spur 0er und habe wie viele von uns mit dem Köf. Startset angefangen. War allerdings entsetzt über die Größe der Lenzkupplung, die die Loks ja regelrecht verunstalten. Bei der Köf ist die Kupplung ja fast größer als die Lok. Da der Vorteil der elektrischen Kupplung ja schon beim Rangieren mit mehr als einem Wagen dahin ist, habe ich meine Fahrzeuge mit Märklin H0 Kupplungen ausgestattet, was dem Gesamteindruck ja sehr entgegenkommt. Außerdem hat man ja noch den Vorteil der Vorentkupplung. Kuppeln klappt hervorragend und entkuppelt wird mit einem Holzspatel (Vom Doktor). Wie das aussieht, könnt ihr auf meiner Hp sehen.

Gruß Micha :)

ha-null

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45

Montag, 17. Dezember 2012, 22:21

noch mal völlig OT: der Wurstkessel

Hallo Forum,
wer im Internet sucht, wird zum Wurstkessel keinen Eisenbahnbezug finden.

Keinen?

Ganz tief unten im Verborgenen, Dunklen, gibt es, inzwischen außer Betrieb, den Vorgänger dieses Forums. Die alten Hasen kennen's noch:

Das Schnellenkamp-Forum [url]http://www.schnellenkamp-modellbau.de/[/url]

Dort begegnete mir zum ersten Mal der Begriff "Wurstkessel" in Verbindung mit der Eisenbahn. Er ist nichts anderes als die etwas abschätzig klingende aber zumindest mich nicht verärgernde Bezeichnung einer Traktionsart, die einem User dort (und eben diesem auch hier in diesem Forum) wohl aus persönlichem und zu respektierenden Empfinden weniger zusagt:

Der Dampflok schlechthin.

Und einige andere Forumsteilnehmer, die darum wissen, gebrauchen diesen Ausdruck im ebenso scherzhaften Sinne, wie sein Erfinder, der nicht nur im Forum für die eine oder andere Kontroverse sorgt, sondern auch von mir sehr geschätzt wird, nicht zuletzt ob seines freundlichen Wesens und seines fundierten Wissens. Von Dankesbezeugungen bitte ich dringend abzusehen!

Ach so, ja, fast hätte ich meinen neuen guten Vorsatz vergessen:

Achtung: Dieser Beitrag kann Spuren von Humor enthalten!
Gruß
ha-null Jörg

46

Montag, 17. Dezember 2012, 22:37

Wie sagt er immer: Richtige Lok`s sind unten schwarz und oben rot....
Das ist sogar zu ROCO durchgedrungen, ihm zuliebe haben die mal eine Lok (18 201) oben rot anstreichen lassen.
Hat aber auch nicht geholfen...
Dann hat man mal so einen Dampfer rumgedreht (oben rot, unten schwarz), es Kunst genannt! Hat auch nicht geholfen...
Selbst der Forumstitel "Oberheizer", der ihm verliehen wurde, hat nichts geändert...

Wie können wir ihm helfen das er diese Dinger mag?

Ein sich fragender
Adalbert


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47

Montag, 17. Dezember 2012, 22:47

nöö, Adalbert,

das lass mal alles schön stehn!

Und danke für die weiteren Ausführungen. Ich habe versucht, einiges dazu im Schnelli-Forum zu finden, aber auf die Schnelli ....
Gruß
ha-null Jörg

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Franky Free

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Montag, 17. Dezember 2012, 22:52

Welche Schraubenkupplung ist Eurer Meinung nach die Beste?

Hallo zusammen,

habe auch verschiedene Fabrikate von Schraubenkupplungen im Einsatz.

Deshalb möchte ich noch einmal das Zitat von Thorsten...

Zitat

Mit einer guten feinen Schraubenkupplung ist das Kuppeln wirklich kein unüberwindbares Hindernis, leider kosten diese dann etwas mehr.
...und die daran anschließende Frage von Ralf hier einstellen:

Zitat

Das trifft sich gut, da ich gerade auf der Suche nach eben solchen Schraubenkupplungen bin! Welche Hersteller/Lieferanten kannst Du da nach deiner persönlichen Meinung empfehlen?
Welche sind Eurer Meinung nach die Besten und könnt Ihr etwaige Bezugsquellen und etwa Preise nennen?

Danke für Eure Antworten,
Georg

John

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Dienstag, 18. Dezember 2012, 10:38

I am unable to write so well in German, that is why nI write in English. However I can understand fairly well and so I must express my thanks to Jörg for his translation of my comments.
John

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Dienstag, 18. Dezember 2012, 10:57

Hallo Ralf und Georg,

Das trifft sich gut, da ich gerade auf der Suche nach eben solchen Schraubenkupplungen bin! Welche Hersteller/Lieferanten kannst Du da nach deiner persönlichen Meinung empfehlen?

Zurzeit kenne ich diesen ebenfalls nicht und deshalb kann und möchte ich hier auch keine Empfehlung aussprechen, weil keine Kupplung mit einem Hersteller gekennzeichnet ist und somit eindeutig zuzuordnen ist.

1. Das Angebot ist einfach nicht über einen längeren Zeitraum konstant.
2. Es werden immer wieder Kupplungen im neutralen Klarsichtbeutel angeboten, die ebenso nicht eindeutig zuzuordnen sind.
3. Selbst die, die in einer dem Verkäufer zuzuordnenden Verpackung verkauft werden, müssen nicht automatisch von, oder nur für diesen Verkäufer produziert worden sein. Sie können auch anderer Herkunft sein und je nach Verfügbarkeit wechseln.

Somit ist es aus meiner Sicht schwer hier eine genauere und länger zutreffende Aussage zu machen. Deshalb kaufe ich nur noch nach persönlichem Anschauen direkt beim Verkäufer bei den verschiedensten Gelegenheiten. Auch tausche ich mit Wertausgleich unter Bekannten.
Mein Beitrag soll darlegen, dass es halt Unterschiede gibt und damit nicht ein ganzes System schlecht ist, nur weil preiswerte Produkte aus einer Lieferserie (siehe Bild 1 aus meinem vorigen Beitrag) nicht so optimal sind.
Alle anderen erfüllen ihre Aufgabe, ein paar wenige erfüllen dies leichter und angenehmer. Ob sie alle vom gleichen Produzenten und Anbieter sowie aus der gleichen Zeit stammen, kann ich nicht sagen. Es fällt aber auf, wenn einem ein Bügel abhandengekommen ist, das es unterschiedliche Gewindedurchmesser auf der Spindel sowie kleinere und größere Schwengel dazugibt, die Laschen mal dünner und stärker sind und die Haken nicht immer einheitlich vom Schlitz ausfallen.

Meine Alternativkupplung ist diese aus neuerem Kauf, diese ist in sich sehr leichtgängig, hat eine gute Hackenöffnung und fällt auch gut zum Boden. Der Bügel ist in Ordnung für normale Hakenschlitze. Ich helfe mir in dem ich den vorderen Bereich mit der Rundfeile innen im Bügel etwas feiner verrunde. Mit dem schwarzen Filzer hinterher einfärben.

SNM Bild 59:


Durch den Vierkant kann diese Kupplung gut erkannt werden, durch ihre Leichtgängigkeit muß sie aus neuerer Fertigung stammen. Wer alles genau diese verkauft kann ich nicht sagen.

Durch die Verrundung liegen sie besser im unteren Bereich der Hakenrundung an und hebeln sich beim Schieben nicht so leicht nach oben. Auch lassen sie sich etwas leichter in den engen Hakenschlitz einlegen.

SNM Bild 60:


Nicht so feine Hakenschlitzkupplungen werden gegen diese Kupplung getauscht, so habe ich im persönlichen Einsatz zu Hause ein durchgängig funktionierendes System.

Mit Gruß, Thorsten

Dieser Beitrag wurde bereits 5 mal editiert, zuletzt von »DRG« (2. Dezember 2014, 12:37) aus folgendem Grund: Bilderdienst gewechselt


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Dienstag, 18. Dezember 2012, 15:19

Hallo Leute,
die Fa.Wemoba aus der Schweiz hat sehr gute
Schraubenkupplungen.Die werden hier in
Deutschland von Schnellenkamp,Spur 0 Bw,Krapp
etc. vertrieben.
MfG,
Peter Jung

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Dienstag, 18. Dezember 2012, 19:38

Mir kommt diese Diskussion um die Kupplung so vor wie die Maßstabsdiskussion 1:
43,5 versus 1:45. Wenn es nur um eine Abstimmung ginge, müsste jeweils ein Wort
als Beitrag reichen: Schraubenkupplung oder Lenz.


Und anlässlich des nahenden Weihnachtsfestes möchte ich hier einen Wunsch äußern: ich
hätte gern eine funktionale Kupplung, die die Vorteile der Lenzkupplung und das
Aussehen der Schraubenkupplung vereint! Wäre das nicht schön?

Bisdahin halte ich es in etwa so: solange ich nicht die Fähigkeiten eines Josef
Brandl im Hinblick auf die Anlagengestaltung bestze, kann ich mit dem Lenz’schen
Kompromiss noch leben
:rolleyes:
[font='&quot']Schöne Weihnachtszeit!
[/font]

volkerbahn

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53

Dienstag, 18. Dezember 2012, 22:17

Mir kommt diese Diskussion um die Kupplung so vor wie die Maßstabsdiskussion 1:
43,5 versus 1:45. Wenn es nur um eine Abstimmung ginge, müsste jeweils ein Wort
als Beitrag reichen: Schraubenkupplung oder Lenz.

[font='"']
[/font]

moin oli
diese lange Diskussion zeigt doch nur, das sich die jeweiligen Modellbahner sehr genau mit den vor- und nachteilen des jeweiligen Systems auseinandergesetzt haben und die gründe für ihre Entscheidung sich und allen anderen kund tun wollen.
womit schon der große unterschied zur maßstabsfrage geklärt ist. da gibt es nämlich kein vernünftiges für und wider. welch ein maßstab ein Modell hat, bestimmt nämlich der Produzent; der Käufer höchstens mit den füßen.
welch eine Kupplung nachher dran ist, bestimmt allein der Konsument. da kann man eigentlich nicht lang genug das für und wider abwägen.
deine gewünschte eierlegende wollmilchsau wird es wohl eher nicht geben (die wäre ja auch nicht vorbildgerecht), sodass die Entscheidung immer bleiben wird.
meint jedenfalls volker

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »volkerbahn« (19. Dezember 2012, 10:50)


Scottyspapa

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54

Dienstag, 18. Juni 2013, 17:47

Eigentlich gibt es doch nur zwei Möglichkeiten, die Lenz-Kupplung, oder die Schraubenkupplung. Alle anderen Kupplungen stellen m.E. keine echte Alternative dar, da entweder nicht mehr (oder nur schwer) erhältlich wie Pola, Lima, Rivarossi. Bliebe da noch die Kadee-Kupplung die zierlich ist, durch unter dem Gleis eingebaute Magneten an jeder Stelle zu entkuppeln ist, und Wagen ohne Probleme aus dem Wagenverband herauszunehmen sind. Aber leider gibt es noch keine zur Lenz-Kupplungsaufnahme passende Kadee-Kupplung. Um dem ganzen also noch eins drauf zu setzen könnte man ja auch mal fragen:"Welche Kupplung würdet ihr am Liebsten fahren"? ich persönlich würde die Kadee-Kupplung bevorzugen.

55

Mittwoch, 19. Juni 2013, 11:55

Freunde des Flügelrades,

auch ich habe mir vor Beginn des Baues meiner Naugarder Kleinbahn so meine Gedanken zum Thema Kupplung gemacht. Zumal ich einige Bereiche auf meiner Anlage habe, die ich überhaupt gar nicht zum Entkuppeln erreichen kann. Es begann das große Grübeln, bis ich eines Tages in der MIBA, dem Fachorgan des technischen Fortschritts fündig wurde. Damit waren die Würfel zugunsten der Originalkupplung gefallen. Das Ergebnis seht ihr auf dem ersten Bild. Ein digital Servo steuert über eine Kulisse die steifgelegte Kupplung. Das zweite Bild zeigt die damals noch nicht fertige Lok von hinten. Die Kulisse fällt nicht auf.

Fast alle Nahgüterzuglokomotiven wurden mit dieser Kupplung ausgestattet, die auf geraden Gleisen immer funktioniert.
Die Durchgangsgüterzugloks wurden damit nicht ausgestattet, da die nicht in den Verschiebebahnhof fahren. Dafür gab es in der Vergangenheit Probleme mit der O- Scale Kupplung. Sie ist zu steif und beim Auffahren im Gefälle biegen sich die Gelenke nach oben, um dann beim erneuten Anfahren zu Entkuppeln. Der Vorteil in der Steifheit liegt aber darin, daß das letzte Kupplungsglied nach oben gebogen werden kann und dadürch nicht an einem nagel o. ä. hängen bleibt. Bei der Lenzkupplung ist es genau umgekehrt, sie ist sehr leichtgängig, wodurch nach längerer Zeit die Kupplungskauschen zwischen den Schwellen liegen. Da diese Wagenverbunde nicht getrennt werden, sind die Wagen auf jeder Seite mit einer der beiden Kupplungen ausgestattet. Die Lenzkupplung dient zum Ziehen und die andere O-Scale Kupplung dient der Federung im Zugverband. Damit sind meine Probleme beseitigt und es gibt dadurch nur noch Herausvorderungen an andere Stelle.


Gruß von der
Betriebsleitung der Naugarder Kleinbahn

http:/naugarderkleinbahn.jimdo.com








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Donnerstag, 2. Oktober 2014, 14:51

Hallo zusammen,

ich möchte gerne fragen, wer hat Erfahrungen mit dieser Kupplungen:

http://www.modellbahnen-meyer.ch/de/kurz-de.html

Gruß,

Ákos

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Donnerstag, 2. Oktober 2014, 16:32

Moin,

ich fahre alle Güterwagen mit Originalkupplungen.
Lenz-Kupplungen aber verwende innerhalb fester Zugeinheiten.

Auch die meisten Loks haben Schraubenkupplungen, nur längere Loks, die auch längere Wagen ziehen sollen, nutzen die Lenzkupplung.

Grüße,
Wolfgang