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Heinz Becke

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41

Freitag, 27. April 2018, 13:47

Hallo Andreas (benderfhd),

ich möchte nachfragen, wie das auf mehrere Schultern verteilen und hier im Forum kostenneutral gemeint ist?

Wenn ich Hans-Peter Weigel richtig interpretiere so ist das schon schwierig, sich auf bestimmte Modelle zu einigen. Man sieht es ja bei den Ankündigungen von Fahrzeugen, da wird doch oft herumgenölt, "warum gerade diese Ausführung und nicht die andere, denn die ist ja bei mir vor der Haustür vorbeigefahren, etc."

Danke im Voraus.
Grüße aus Regensburg

Heinz ;)

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Husbert

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42

Freitag, 27. April 2018, 14:39

Als in grauer Vorzeit Pola/Raimo/Rivarossi ,0-Scale-Models,EMA,Biller u.a. Bausätze anboten hatte die Spur 0 nicht die Popularität wie sie heute unzweifelhaft vorhanden ist.
Das Sortiment wurde leider nicht ausgebaut.
Ein Großserienhersteller ist bis dato nicht in Sicht der wirtschaftliche Bausätze anbietet obwohl neue Fertigungsmethoden vorhanden sind. Was im Zubehörbereich aktuell alles möglich ist hätte vor 20 Jahren niemand erwartet. Warum sollte dies nicht auf Wagenbausätze zutreffen.
Die große Frage ist ja welche Wagenmodelle sind für eine Bausatzproduktion lohnend. Gibt es eine Möglichkeit Aufbauten in Lasercut herzustellen? Joswood hat mal einen zagenhaften Anfang damit gemacht.
Visionäre meldet Euch.
Husbert

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jbs

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43

Freitag, 27. April 2018, 16:49

Moin moin,
ich würde es interessant finden, wenn ein Hersteller eine Art Baukastensystem entwickelt, aus dem dann der geneigte Bastler sein Wunschmodell zusammenstellen kann.

Die Idee einen bestimmten Wagen zu kaufen um ihn dann final zusammenzustecken kommt wohl eher daher, dass man das ohnehin oft machen muss, weil aus Fernost nur lose eingesteckte Teile entweder schon in der Schachtel abgefallen sind, ohnehin in kleinen Plastiktütchen lose beiliegen oder gleich ganz fehlen. Spätestens nach einer Runde Betrieb darf man dann die Stecke abschreiten um die jetzt verloren gegangene Ansteckteile einzusammen und letztendlich festzukleben. Dann kann man das auch gleich komplett selbst machen. Nur wird der Wagen aus China dadurch nicht nennenswert billiger. Bei europäischer Produktion mag das evtl. etwas bringen. Statt hier rumzuspekulieren würden mich die Auffassung von Schnelli und Co. interessieren.

Viele Grüße,
Johann

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44

Freitag, 27. April 2018, 21:44

Moin,

zu diesem ewig wiederkehrenden Thema - siehe DSO - habe ich eine klare Meinung.

Mir ist einfach vollkommen unklar, was jemand, der meint so ein Modell NICHT zusammensetzen zu können, überhaupt mit einer Modellbahn will. Dann reicht es ja vermutlich auch nicht für Hausbausätze, Landschaftsbau oder gar das Löten einer Herzstückpolarisierung, also falsches Hobby. Wer es trotzdem will, kann es ja einen Freund machen lassen oder jemanden für die Montage bezahlen. Einen Biemo-E037 oder einen Schnellenkamp-Rlmmp 700 wird wohl jeder irgendwie zusammenbekommen, die Biemo-Bausätze bekommt man mit Petau-Teilen über das Niveau eines Brawa -Wagens, leider dann auch vom Preis her, aber es macht Spaß!

Und nein, ich selbst möchte natürlich keinen deutschen Arbeitslohn für diese Tätigkeit, die ich ja gut selbst durchführen kann, mitbezahlen - woraus messerscharf zu folgern ist, dass ich auch gleich den chinesischen Lohn dafür einsparen könnte.

In Bausätzen ist weiter eine größere Vielteiligkeit möglich - damit können dann auch Teile mit Hinterschneidungen, innen profilierte Seitenwände etc. kostengünstig dargestellt werden. In H0 ist gerade ein "Vh Altona" als Kunststoffbausatz angekündigt, der zwar nicht billiger als ein Fertigmodell sein, aber dafür in der Ausführung neue Maßstäbe setzen wird.

Änderungen am Modell oder Kitbashing sind einfacher und billiger an/aus Einzelteilen durchzuführen. Zudem müssen Modelle für die Alterung oder zum Einbau elektronischer Gimmicks meist weitgehend zerlegt - und hinterher wieder montiert werden. Was also habe ich dann davon, wenn es schon montiert ist?

Ich habe in H0 gerade das Projekt "DR 01.5, aber schön" am Wickel, dafür bleibt an der oberflächlich gut geratenen Roco-Lok aber kein Stein auf dem anderen. Schönere Räder, neues Vorlaufdrehgestell, Ersatz der Stanzteile der Steuerung, Ausbau des hässlichen Kardan-Antriebs, engerer Lok-Tender-Abstand, korrekte Kessellänge, kreisrunde (und nicht wegen der Entformbarkeit ovale) Waschluken, freier Durchblick unter der Feuerbüchse, Entfall des Normschachtes, Federpuffer, Sound, Umbau auf LED, Triebwerksbeleuchtung, ... dafür muss die Lok einmal komplett gesprengt werden, da hätte ich sie lieber als bedruckten Teilesatz bekommen!

Eine weitere Idee ist ein Kompromiss - günstige teimontierte Modelle in guter Bedruckung, gut proportioniert, aber ohne Details, teils ohne Laufwerke und Antriebe - die kauft man nach Gusto, Radsatznorm, Preislage und eigener Bastelkompetenz passend dazu, wie es z.B. bei einigen US-Modellen der Fall ist.

Gruß,
Schlußscheibe

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45

Freitag, 27. April 2018, 22:12

Liebe Mit-0er,

es bedarf nicht nur viel Fingerspitzengefühl, das richtige Modell auszuwählen. Man muss auch mal fragen, was stellt sich denn die Kundschaft vor? Jemand hatte einige Beträge weiter vorne Modelle von Märklin als Beispiel angeführt. Ich möchte daran erinnern, dass diese "Bausätze auch fertig zu bekommen waren. Mein Gedächtnis ist Lückenhaft, aber ich kann mich erinnern, dass neben einem 4-achsigen auch ein 2-achsiger Niederbordwaggon und unter andeem auch ein gedeckter Waggon dazu gehörten. Sicher wird sich M. dazu nicht äußern, aber es ist stark zu vermuten, dass die Fertigmodelle über ihren Preis den Bausatz z. Teil mitgetragen haben.

Es waren also H0 - Volumenmodelle (von der Seriengröße her gesehen), die hier als Bausätze angeboten wurden.

Die Frage hier ist aber doch: wollen die hier beteiligten Diskutanten z. B. einen 239. 2-achsigen Niederbordwagen X5 als Bausatzmodell? Ich glaube nicht.

Und wie stellt man sich bitte ein "Baukastensystem" vor? Die Idee ist gut gemeint, aber da kommen dann die "Nietenzähler" und nehmen das Modell nicht, weil der Waggon mit dem Aufbau um 5 mm zu kurz, oder um 17 mm zu lang ist und damit nicht dem Vorbild entspricht.

Und der Hersteller? Der sitzt auf der Ware, hat die Entwicklung-, die Fertigungs-, Werbungs-, Vertriebs- und die Verpackungskosten, aber keine Wertschöpfung, keinen Gewinn, keine Refinanzierung, kein Geld für Neuentwicklung, und und und...

Lenz hat zu Beginn seiner Aktivitäten zwei Chassis von Waggons zum Selbstbau angeboten. Ich habe für mich selbst ein paar Modelle damit gebaut. Aber hat sich mal jemand aus dem Kreis hier gefragt, warum diese Serie nicht fortgeführt wurde?

Gut, als Modellbahner darf man träumen. Als Unternehmer muss man was unternehmen, um Geld zu verdienen, denn Firma und Mitarbeiter wollen leben und arbeiten und Zukunft haben. Und die garantiert der Kunde, anders als vor 40 Jahren heute nicht mehr selbstverständlich.

Trends und Entwicklungen verändern sich heute viel schneller als in den 60-igern und 70-igern. Wir leben heute in anderen Zeiten.

Das Groß der Modellbahner will heute ein Modell kaufen, auspacken und fahren und nicht erst hinsitzen und zusammenbauen. Und für 50 oder 200 Bastler lohnt sich keine Entwicklung eines Bausatzmodells. Wer das nicht wahr haben will ist leider kein Realist.

Fragt doch mal Moog wieviel Containertragwagen er Verkauft hat, oder die ARGE wieviel KLV 52? Und wieviel Gewinn der jeweilige Hersteller damit gemacht hat. Ihr werdet keine Antwort bekommen. Aber: Für mich als Unternehmer zählen nur diese Zahlen, denn von der Liebe und der Luft kann ein Unternehmen nicht existieren. Bitte verzeiht, aber die Realität darf man hier nicht ausblenden.

Herzlichst

Peter Weigel

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Hans-Peter Weigel« (27. April 2018, 22:25)


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Der Beitrag »Nachtrag« von »Hans-Peter Weigel« (Freitag, 27. April 2018, 22:44) wurde aus folgendem Grund vom Benutzer »stefan_k« gelöscht: Doppelpost (Freitag, 27. April 2018, 23:17).

Heinz Becke

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47

Freitag, 27. April 2018, 22:47

Hallo liebe Bastelbeführworter,

ich lasse mir nicht von anderen vorschreiben, ob ich für die Modellbahn und/oder dieses Forum geeignet bin oder nicht, nur weil ich eine andere Meinung habe und einfach ein fertiges Modell erwerben will, dass ich mir leisten kann oder will und mit dem ich meine Freude habe.

Und noch einmal: ich allein entscheide ob ich Modellbahn mache oder nicht. Und über die fachliche, geistige und persönliche Qualifikation möchte ich mich nicht weiter auslassen.

Und wenn jemand unbedingt basteln will, dann gibt es sicher noch genug Kleinserienanbieter, die dann demjenigen das entsprechende Material ggf. zusammen mit Serienfertigmodellen für die Befriedigung seiner Gefühle braucht.
Grüße aus Regensburg

Heinz ;)

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48

Freitag, 27. April 2018, 22:48

Nachtrag

Liebe Mit-0er,
lieber Klaus,

ich erlaube mir noch anzumerken,dass Märkte nicht gleich Märkte sind. Um hier vergleichen zu können, muss man diese sehr genau kennen, Ihre Länder und auch geschichtlichen Entwicklungen spielen hier ein große Rolle.

UK ist nicht Europa, wir sehen das schon an der Brexitentwicklung. Auch wenn UK politisch und geografisch zu Europa gehört, ist UK, Uk und nicht Europe. Das dürfen wir nicht vergessen! Wer hier Märkte vergleichen will, muss diese genau kennen und einschätzen können, UK ist nicht der Deutsche Markt. Der Engländer ist von der Kundenmentalität kein Deutscher.

Herzlichst

Peter Weigel

S0MEC

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49

Freitag, 27. April 2018, 23:33

Hallo Herr Weigel,

....
Fragt doch mal Moog wieviel Containertragwagen er Verkauft hat, oder die ARGE wieviel KLV 52? Und wieviel Gewinn der jeweilige Hersteller damit gemacht hat. Ihr werdet keine Antwort bekommen.


Als Konstrukteur und Durchführer der Bausatzaktion Klv 50 (nicht Klv 52) der ARGE Spur 0 (1997/1998 ) kann ich sagen, dass die ARGE den Bausatz so konzipiert hatte, dass bei einer Auflage von 70 Bausätzen und einem Verkaufspreis von 299,- DM (etwa 150,- €) die Bausatzaktion ohne Gewinn abgewickelt werden sollte. Die ARGE hat sich damals auch vorbehalten, bei weniger als 70 Bestellungen den Preis nach oben anzupassen oder die Aktion abzublasen. Dadurch, dass insgesamt etwas mehr als 240 Bausätze bestellt wurden, konnte am Ende doch ein Gewinn von etwa 1.000,- DM (ca. 500,- €) der Vereinskasse zugeführt werden konnte. Dieser Gewinn entstand, weil gewisse Einmalkosten in der Kalkulation auf 70 Bausätze umgelegt worden sind und somit bei den restlichen 170 Bausätzen nicht mehr anfielen.

Ich denke aber, dass diese Aktion heute nicht mehr diesen Erfolg haben würde - das "Modelrailroading-out-of-the-Box" hat die Spur-0-Szene verändert und der Interessentenkreis für Bausätze ist kleiner als damals. Mehrheitlich werden wohl eher Fertigmodelle gewünscht.

Mit freundlichem Gruß,
Stefan


.
Im Auftrag des Vorstandes mit freundlichsten Grüßen!
Der Vereins-Webmaster und Beauftragter für Öffentlichkeitsarbeit

Achtung: Fahrtag an jedem ersten Freitag im Monat ab 15:00 - Gäste sind herzlich wilkommen, Fahrzeuge auch!

Kommen Sie zu unserem Sommerfest am 01.09.18 - ab 10.00h im Vereinsheim in Rheinberg!

Spur-0-MEC Niederrhein e.V.

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Samstag, 28. April 2018, 08:10

Hallo Zusammen,

das ist ja ein Thema welches Regelmäßig auf kommt. Ein Modellbahn Hersteller hat ja vor einigen Jahren die Machbarkeit bereits geprüft mit dem Ergebnis das Bausätze teurer kommen als Fertigprodukte in China.
Die Bauteile müssen aufwendig verpackt werden, Bauanleitungen erstellt werden. Die Kunden bemängeln Fehlteile, Kunden kommen nicht zu recht und bombardieren den Hersteller mit Fragen usw.

Ich selbst habe auch schon einiges gebaut und Bausätze sind letztendlich teurer als Fertigmodelle. Ich muss mir Werkzeug zulegen, Farben kaufen und vieles mehr, trotz Anleitung Recherchen durchführen wie und wo die Teile wirklich hingehören.
Das alles ist auch sehr Zeitaufwendig.

Mein Fazit, ich baue nur, wenn ich gerade Lust dazu habe und sonst bevorzuge ich Fertigmodelle.

Ich finde das Angebot an Teil bzw. Bausätzen ausreichend. Zur Zeit habe ich den ARGE Weichenkran und den Umbausatz von Moog für die Brawa Behälterwagen in der mache.

Es kommen noch der neue ARGE Postwagen als Teilbausatz mit Fertigteilen in nächster Zeit dazu.

Ich bin zu frieden mit dem Angebot und was ab und an von den Kleinserienherstellern so kommt. :-)

LG
Michael

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Mittwoch, 2. Mai 2018, 11:13

So, jetzt möchte ich als "Neu-Nuller" auch noch etwas zu dieser sehr interessanten Diskussion beitragen.

Den Einstieg hätte ich nicht gemacht, wenn es nicht auch schöne Fahrzeugmodelle von Lenz geben würde und Lenz meiner Meinung nach auch eine gute Produktstrategie verfolgt: Einerseits halbwegs vertretbare Preise (die 50er wäre mir auch zu teuer), andererseits keine Ramschaktionen mit denen man sich wirtschaftlich ins Aus schiessen würde, dabei wird ein großer Wert auf Kundenfreundlichkeit gelegt.


Andererseits: Für mich war von vorneherein klar, dass Fertigmodelle nur im Fahrzeugbereich sowie bei den Gleisen in Frage kommen würden. Gebäudemodelle sowie Landschaftszubehör (z.B. Bäume, Unterführungen, Portale, Signaltafeln etc.) sollen im Eigenbau entstehen.


Interessant finde ich aber, dass im Zusammenhang mit Bausatzmodellen immer nur über den Preis gesprochen wird. Ich glaube nicht, dass ein vergleichbar detaillierter Wagenbausatz z.B. in die Preisregion der "Großserie" kommen könnte. Aus meiner Sicht geht es in Spur 0 eher darum, dass über solche Bausätze Modelle verfügbar werden, denen sich kein großer Hersteller annehmen will, z.B. die heiß diskutierte ML 500.


Für mich als Einsteiger wären zunächst Wagenbausätze interessant, weil diese weniger Ansprüche stellen dürften (es muss kein zusätzlicher Antrieb realisiert werden). Man möchte ja auch sicher sein, dass man sich mit so einem Projekt nicht verhebt und dann die leider doch recht teuren Teile unnütz in der Ecke liegen...


Dass auch Kleinserien "ihren Mann ernähren müssen", sprich den Hersteller tragen müssen ist natürlich klar. Hier wurde auch geäussert, dass es schlecht abzuschätzen wäre, ob sich ein Bausatz tatsächlich ausreichend gut verkaufen wird. Mal eine Frage in die Runde: Wie wäre es denn mit Crowdfunding? Der Hersteller kann über eine Plattform (z.B. Kickstarter) ein Finanzierungsziel vorgeben und beschreiben, was dann geliefert wird. Gefertigt wird nur nach ausreichenden Bestellungen.


Viele Grüße

Dirk

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »T18« (2. Mai 2018, 22:24) aus folgendem Grund: Buchstabendreher


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52

Mittwoch, 2. Mai 2018, 11:28

Hallo Dirk,

schön mal eine Meinung von einem 0-Einsteiger zu hören.

Das mit dem Crowdfunding wurde schon ein paarmal diskutiert, aber bei der Suche - wenn überhaupt eine stattgefunden hat - nach einem Hersteller war man anscheinend doch nicht erfolgreich. :wacko: :S

Es wird viel diskutiert und jeder möchte seine Meinung äußern - so nach dem Thema : Es ist alles schon mal gesagt worden nur eben nicht von mir. :D 8) 8)
Grüße aus Regensburg

Heinz ;)

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Mittwoch, 2. Mai 2018, 19:29

Crowdfunding

Hallo,

der Versuch eines Crowdfunding wurde sogar schon mal hier im Forum gestartet. Aus Frankreich mit einem TP-Kühlwagen. Leider haben sich damals nicht genug Interessenten gefunden.

Beste Grüße

Jörg

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Mittwoch, 2. Mai 2018, 20:22

Hallo Jörg

Zitat

der Versuch eines Crowdfunding wurde sogar schon mal hier im Forum gestartet. Aus Frankreich mit einem TP-Kühlwagen. Leider haben sich damals nicht genug Interessenten gefunden.


nicht nur hier im Forum... auch in Frankreich und USA, also die Länder die direkt mit dem Wagen zu tun hatten.
Gruss
Stefan



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Dienstag, 8. Mai 2018, 21:27

Wagenbausätze sind immer eine Option für Modellbauer, da auf Dauer die Vielfalt der Wagen auch einer Gattung reizt und so die Umbauten leichter und preisgünstiger werden,
meint
Andreas

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