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ChristianL1971

unregistriert

1

Donnerstag, 25. Januar 2018, 21:05

„Messingarmut? Desinteresse? Oder Angst?“


Als Mitte des vorletzten Jahrhunderts die ersten Eisenbahnen fuhren hatten die Menschen Angst vor ihr. Bei dem „ungeheuren“ Tempo der Züge könnten Menschen und Lebewesen Schäden erleiden. Trotzdem entwickelte sich die Eisenbahn zu dem wichtigsten Transportmittel für über 100 Jahre. Dann kam das Automobil. Anfangs abenteuerliche Kisten auf dünnen Rädern! Auch hiervor hatten die Menschen Angst. Zeitgleich erhoben sich die ersten Flugmaschinen mit tollkühnen Recken als Pilot in fliegenden Holzkisten. Auch hiervor hatten die Menschen anfangs Angst.

Heute gleicht das Armaturenbrett eines VW Sharan in der Topausstattung fast dem Cockpit einer Boing vor 50 Jahren. Züge fahren heute mit weit über 300 Kilometer pro Stunde und das sicherste Verkehrsmittel soll das Flugzeug sein!

Spielwaren waren vor der Mitte des letzten Jahrhunderts fast unerschwinglich und somit oft nur Sprösslingen der oberen Schicht vorbehalten. In manchen Afrikanischen und Südamerikanischen Staaten sind Spielwaren übrigens heute zum teil noch unerschwinglich!
Ab Mitte des letzten Jahrhunderts wurden durch die Herstellung der Spielwaren in Fabriken diese preiswerter und so konnten sich auch Kinder von „Normalverdienern“ über Spielzeug freuen.

Ab den 1960ern hatte fast jeder Junge eine Modelleisenbahn, die oft mit dem Vater oder dem Großvater zusammen betrieben wurden.
Aus großklobigen Lokmodellen und viel zu kleinen Fallerhäusern wurden immer feiner detailierte und Maßstabsgerechte Modelle!
Ab Ende der 1980er Jahre kam dann das digitale Zeitalter in der Modelleisenbahn an.
Anfangs meinten viele Modellbahner voller Skepsis: „wer braucht den sowas?“
Heute fahren von den weniger gewordenen Modellbahnern 80-90% digital.

Anfangs wurden Spielwaren regional per Hand hergestellt, dann landesweit. Immer noch per Hand!
Formen für Stanzwerkzeuge oder (Kunststoff-)Spritzwerkzeuge wurden noch in den 1980er per Dreher oder Fräser von Hand dem Stahl entrungen!
Die Spielwaren wurden dann in heimischen Firmen zusammengebaut, oft gab es auch Heimarbeiter, wie bei Wiking, die zuhause am Küchentisch Automodelle oder dergleichen zusammenbauten.

Auch vor den Spielwaren hat die Globalisierung keinen Halt gemacht! Inzwischen kommen über 70% der Spielwaren aus Billiglohnländern wie China.
Waren damals zwei Hersteller familiengeführte Unternehmen, die in Konkurrenz zueinander standen, so kann es sein, dass sie heute ein und der selben Holding gehören!

Per Hand wird heute keine Form mehr gefräst oder gedreht!
Alles läuft digital! Modellautohersteller wie z.B. Wiking, Herpa oder Rietze erhalten zum Teil die Originalfertigungsdaten von den Fahrzeugherstellern, ändern diese natürlich auf ihre Bedürfnisse ab.

Selbst bei „Handarbeitsmodellen“ aus Messing werden die Filmtaschen mit den Ätzvorlagen werden nicht mehr per Hand gezeichnet! Kein Lehrling zeichnet heute mehr die einzelnen Messingplatten vor dem Ätzen an oder piekst Nietnachbildungen in das Metall!

Warum ich dies alles schreibe?

Ich scheine mich in diesem Forum mit einer ganz neuen Technik zu beschäftigen, die fast ignoriert wird!
Ist es, weil mein Modell nicht aus Messing ist? Ist es Desinteresse oder gar Angst vor der neuen Technik die ich verwende?

Ich habe in nur fünf (!!!) Tagen eine fast komplette Lok konturiert und täglich etwas davon präsentiert.
Meine Lok hat einen detaillierten Führerstand, wird zu öffnende Motorklappen und zu öffnende Führerhaustüren haben. Auch habe ich im Modell einen nachgebildeten Motor und – soviel ich weis – erstmalig nachgebildeten Fahrmotoren in dem nicht angetriebenen Drehgestell.

Gut, mein Modell gibt es momentan nur virtuell, denn ich habe die Lok „nur“ in einem Programm entworfen. In ein paar Wochen wird aus diesen Programmdaten jedoch eine handfeste Lokomotive aus Kunststoff, dem meistverbreiteten Werkstoff auf der ganzen Welt!
Auch hat meine Lok kein Vorbild aber gerade dies ist die Chance, dass sich kein „Pufferknutscher und Nietenzähler“ darüber brüskieren kann, dass eben keine dem Vorbild entsprechenden 3457 Nieten am Modell dargestellt wird, sondern nur 1200!

Ganze zwei Kommentare habe ich erhalten! Gut, ich pfeife auf die „Grünen“, davon kann ich mir auch kein Abendbrot kaufen aber dass sich nur zwei Menschen überhaupt zu einer Reaktion hinreisen lassen haben, finde ich schon sehr ungewöhnlich, wird hier doch sonst ellenlang über „1:43 oder 1:45“ diskutiert.

Die 3D-Technik ist keine Zauberei und ich kein Hexer! Auch habe ich keine Unsummen für Programme ausgegeben! Ich nutze sogar Gratisprogramme!
Und ob ich ein Modell jetzt aus Messing ätzen lasse oder aus Kunststoff drucken lasse, es dürften die selben Kosten sein!

Im übrigen bin ich weder Designer, noch IT-Spezialist! Ich bin Verkäufer von Beruf.
Die Bedienung der 3D-Programme habe ich mir selbst angeeignet, hier gibt es zur Unterstützung hunderte von Videos auf Youtube!

Jetzt zurück zu meiner Überschrift: „Messingarmut? Desinteresse? Oder Angst?“

Wie gesagt, ich möchte weder Kniefälle vor mir, noch dass mir die Füße oder gar die Backen geküsst werden aber ich bin doch schon etwas erstaunt über die Nichtreaktionen hier und würde mich über die eine oder andere Äußerung freuen.

Und immer daran denken: „wer? Wie? Was? Wer nicht fragt, bleibt dumm!“

Christian



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Donnerstag, 25. Januar 2018, 21:15

Ich weiß jetzt nicht was du mit deinen Beitrag erreichen willst.
Schreibe aber dennoch ein paar Zeilen.

Es gibt einige die sich hier mit dem 3D Druck beschäftigen, u.a. mich eingeschlossen.

Ich habe mich nicht zu deinen "Modell" geäußert weil es mich schlicht weg nicht interessiert.
Das soll nicht die Leistung schmälern die hinter solch einer Konstruktion steht, denn ich weiß es ja selber.

Ich denke auch nicht das es die Scheu vor dem Unbekannten ist, denn wie ich schon schrieb gibt es hier einige die sich mit dem 3D Druck beschäftigen.
Was ich immer nicht verstehe das hier immer alle schreien das Sie dafür Anerkennung erhalten wollen oder eine Antwort einfordern.
Gruß Matze

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Donnerstag, 25. Januar 2018, 21:32

Hallo Christian,

interessant, Deine Gedanken.

Ich habe mir mal deinen Beitrag durchgesehen und stelle folgendes fest:

- Es gab doch Antworten und Interessensbekundungen.
- Mich interessiert Dein Beitrag nicht sehr, weil es um eine Lok ohne Vorbild geht, deren Anschaffung für mich nicht in Frage kommt.
- Ich bewundere Deinen Fortschritt und Deine Ambition an der Sache ud auch, dass Du es uns vorstellst.

Dein Beitrag ist gerade mal 5 Tage alt und ich habe ihn bisher auch noch nicht gelesen gehabt. Daher glaube ich, dass Deien Erwartungen ein wenig zu hoch sind.
Nicht jeder User liest hier jeden Tag alle neuen Beiträge ...

Also, gib dem Thema mal Zeit und vielleicht verstehst Du aufgrund der von mir oben beschriebenen Sichtweise, warum es vielleicht ncht so viel Interesse gibt, wei Du denkst.

Aber lass Dich nicht entmutigen!

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4

Donnerstag, 25. Januar 2018, 21:51

Ich habe die Entwicklung deiner Lok interessiert mitgelesen und warte gespannt auf die Umsetzung. Allerdings bin ich eher ein Leser als ein Schreiber. Vielleicht nehme ich deinen Beitrag aber mal als Anlass in Zukunft etwas mehr zu schreiben.

Den 3D-Druck finde ich äusserst interessant und für meine geplanten Selbstbaumodelle möchte ich auch einige Teile im 3D-Druck anfertigen lassen. Aber die angebliche Zerbrechlichkeit von FUD bei Shapeways hält mich davon ab ganze Gehäuse in dem Verfahren anfertigen zu lassen. Allerdings hatte ich noch kein FUD- Objekt in Händen um einen eigenen Eindruck zu gewinnen.

Ich bin auf jeden Fall auf die weitere Entwicklung deiner Lok gespannt. Dass Sie kein Vorbild hat ist mir egal. Meine geplanten Loks orientieren sich auch eher lose an Vorbildern.

Gruß Markus

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Donnerstag, 25. Januar 2018, 21:54

Moin
Also ich verstehe Dich nicht so ganz, freu Dich doch das es überhaupt jemanden interessiert hat!
Und es ja nun mal wirklich keine sehr vorbildnahe Maschine und die Sache mit den Griffstangen da hatte ich Dir eine PN geschrieben auf die bist Du auch nicht eingegangen ich finde es sehr ungewöhnlich diese Griffstangen an den zu öffnenden Türen anzubringen da sie ja eher zum festhalten als zum öffnen gedacht waren, und Deinen Fortschritt find ich schon beachteswert nur warum soll ich mit jemandem korrospondieren wenn er es anscheinend nicht möchte?
Micha

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6

Donnerstag, 25. Januar 2018, 22:16

Hallo Christian,

erstmal Hutab vor der Konstruktiven Leistung, gerade mit freeware-Programmen.
Da ich mit denen auch schon gearbeitet habe, weiß ich um manche Beschränkung.

Ich habe Deinen Beitrag gerade gelesen - hatte ihn die Woche zwar wahrgenommen, die Lok aber als Schmalspur eingestuft und daher von der Dinglichkeit des Lesen auf später verschoben.
Ist sie denn nun Schmalspur oder nicht - eine Aussage von Dir dazu fehlt, wenn ich nichts überlesen habe.
Die Anzahl der Schmalspurbahner hier im Forum ist, zumindest der Anzahl der Beiträge nach zu urteilen, eher gering - vermutlich kommt daher auch die geringere Resonanz - aber es gibt sie.

Und mal ehrlich - lieber ein paar qualifizierte Komentare als das uralte Gezehter 1/43,5 oder 1/45 - wenn es in Beiträgen damit losgeht landen die bei mir sofort auf der "Thema ignorieren" Liste.

Zurück zu Deiner Lok:
Die Detaillierung sieht erstmal gut aus - aber das ist bisher auch alles. Interessant wird es eigentlich erst dann, wenn einzelne Teile gedruckt sind und geprüft ist ob sie alltagstauglich sind.
Ich habe mir auch schon ein Tolles Teil konstruiert und mich in den Tiefen der Detaillierung verloren und im Zoomfaktor am Bildschirm.

Das fertig gedruckte Teil hatte erkennbar nicht mehr viele der Details und nach dem lackieren war es nicht besser.

Am PC sehen die Teile immer super fein und sauber aus - nur die Drucker und Materialien setzen dem teilweise noch Grenzen - dies mag auch ein Grund für die verhaltenere Reaktion sein.
Angekündigt wurde in 3D hier schon einiges, wenig ist umgesetzt worden. Daher wird bei einigen wohl eine gewisse Vorsicht walten - ob da wirklich was kommt.

Letztendlich ist es die "nicht Vorbildwahl", die da wohl auch abschreckt - auch, wenn es gewisse Vorteile hat, und gerade im Schmalspurbereich kann das eine oder andere Unikat sicherlich in einer Bahneigenen Werkstatt entstanden sein.

So, ich hoffe Du berichtest weiter, und läßt dich nicht abschrecken.
Wenn Du dir Deine Lok baust, dann sind die Kommentare hier doch eher zweitrangig.
Anders sieht es aus, wenn Du vorhast die Lok irgendwie zu vermarkten - das könnte schwierig werden, wobei ich kein Experte für die Schmalspur bin.

Lass vielleicht mal ein paar Kleinteil vorab drucken, um zu prüfen ob alles so wird, wie Du es haben möchtest - ich kenne Deine Vorgeschichte im 3D Druck nicht, wenn das Dein erstes Projekt ist, dann nochmals Hut ab für die konstruktive Leistung.

Gruß
Matthias
Die hohe Kunst im Leben ist es, die eigenen Träume aus den Steinen zu bauen, die einem in den Weg gelegt werden.

Spurnullteam Ruhr-Lenne e.V.

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Moritz

Schaffner

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7

Donnerstag, 25. Januar 2018, 22:27

Wohin des Weges?

Hallo Christian!


Also erstmal gratuliere ich dir. Du bist ein super Verkäufer :thumbup: . Mit der Überschrift hast du mich nämlich in diesen Thread gezogen, den ich vielleicht nicht gelesene hätte. :rolleyes:

Aber ich habe deinen anderen Thread hoch interessiert gelesen. Ich war allerdings ob der vielen mal schnell veränderten Varianten an etwas hier im Forum erinnert ( :D :D :D ); weshalb ich erstmal das ganze etwas weiter verfolgen wollte.
Nun bringst du mich also dazu hier etwas zu schreiben . . .
Nein, dass mach ich im anderen Thread . . . weil es da hingehört . . . ;)
VG, Moritz
Rangierfreund Ep. IV und V

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H3x

Oberheizer

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Beruf: Eisenbahnfahrzeugberechner

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8

Donnerstag, 25. Januar 2018, 22:31

Hallo,

Renderings am Monitor sind eine Sache, das fertige Modell ist ein ganz anderes Ding.

Bitte die Lok mal fertig machen, drucken, montieren und zum Fahren bringen. Dann gibt es auch Anerkennung und Neid.
Ich mache seit fast 10 Jahren 3D-Druck und habe in der Zeit viele Entwürfe nicht fertig werden sehen. Bei mir.

Also, nicht hier im Forum zerfasern, sondern mit Enthusiasmus am Projekt weiter arbeiten.

Grüße

H3x
Im Bau: Papierfabrik Koslar an der Jülicher Kreisbahn und Module nach Fremo-Norm.

Mein Spur 0 Blog: 1durch45.de

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Null-Problemo

Bahnhofsvorsteher

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9

Donnerstag, 25. Januar 2018, 23:01

Zitat

Renderings am Monitor sind eine Sache, das fertige Modell ist ein ganz anderes Ding.
Eben! Nur weil man ein bisschen mit einem 3-D-CAD-Programm rumspielen kann, macht einen das nicht zum Modellbauer oder Konstrukteur......

Das Geschreibe oben erinnert mich irgendwie an einen Figurenhersteller aus Berlin. Der hatte auch ein bisschen Modellbahn-ADHS.

Tipp: Zeig was! Nein, nicht nur bunte Bildchen......und by the way: man tritt nicht nach Leuten, die das können bzw. gelernt haben, was Du oben für altbacken und überflüssig hälst. So erntest Du weder Respekt noch Anerkennung!

Zitat

....aber ich bin doch schon etwas erstaunt über die Nichtreaktionen hier und würde mich über die eine oder andere Äußerung freuen.
Ein Grund mehr, erst mal etwas zu liefern, was sich zu diskutieren lohnt.

Null-Problemo :thumbup:

Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von »Null-Problemo« (25. Januar 2018, 23:17)


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Donnerstag, 25. Januar 2018, 23:30

Hallo Christian,

zuerst einmal "Hut ab", was deine Leistungen in 3D Konstruktion angeht, ich bin da noch lange nicht soweit, auch wenn das Modell für mich ein wenig plump aussieht. Klar habe ich deine Konstruktion auch verfolgt, wie viele andere auch, aber wie immer, erst einmal abwarten und dann das Ergebnis sehen.

Irgendwie weiß ich nicht genau was du genau willst, du preist dein Modell an als würdest du es verkaufen wollen, sorry wenn ich mich irre, aber so kommt es rüber. Zudem ist deine Wahl nicht jedermanns Sache, besser wäre zB eine Henschel Lok, da würdest du jede Menge Reaktionen erhalten.

Warum ich oben plump schrieb, du zeichnest in 4 Tagen ein Modell das nicht mehr als eine Skizze ist. Du schreibst von zu öffnenden Klappen, ich sehe da weder ein Scharnier noch eine Klinke oder ähnliches, ebenso an der Türe, der Führerstand sieht aus wie bei einer Lok aus den 70ern, Fenster haben einen Rahmen oder Dichtung, dein Dach wäre umgerechnet über 5cm im Original, die Lammellen wirst du aus keinem Drucker bekommen, falls doch darf kein Luftzug sie streifen, sonst sind sie durch .... die Liste könnte ich noch um vieles erweitern. Das was du da zeigst braucht noch lange bis es sich Lokomotive nennen darf.

Ich zähle mich zwar zu den Nietenzählern, kann aber durchaus auch auch ohne. Ich kann mich Oliver nur anschließen, irgendwie erinnern mich deine Zeilen an jemanden ...
Grüße,
Wolfgang

Nicht labern sondern schaffen

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Lokonaut

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Freitag, 26. Januar 2018, 00:54

Ich scheine mich in diesem Forum mit einer ganz neuen Technik zu beschäftigen, die fast ignoriert wird!
[...]
Ich habe in nur fünf (!!!) Tagen eine fast komplette Lok konturiert und täglich etwas davon präsentiert.
Hallo Christian,

sorry, aber "Copy & Paste" ist keine neue Technik. Und die STLs der polnischen Diesellok haben auch schon ein paar Tage auf dem Buckel, die liegen seit Mitte 2014 auf meinem Rechner. Jaja, auch "ich habe die Dateien".

Im Grundsatz ist ja nichts gegen dein Vorgehen zu sagen. Ist ein pragmatischer Ansatz. Man kann es damit - zumindest temporär - sogar bis zum Minister schaffen. Problematisch wird es allerdings, wenn man seine Quellen nicht nennt. Deine Wortkreation "konturiert" (Mischung aus konstruiert, komponiert und kopiert?) hat was. Die analogen Bastler des vorigen Jahrtausends nennen das "Kitbashing".

Falls du mal eine durchdachte 3D-Konstruktion und das daraus entstandene Modell sehen willst: Gibts u.a. auch hier im Forum. Und wenn es dich tröstet: Der gute Mann hat so gewaltig viel Resonanz auch nicht bekommen. Obwohl der sich die wahrlich verdient hat.
Viele Grüße aus Südhessen

Alexander

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12

Freitag, 26. Januar 2018, 10:38

Hallo Christian,

ich habe mit Interesse und Verwunderung deinen Beitrag hier gelesen. Ich verzichte auf Zitate aus deinem Beitrag bewusst, aber ich empfehle dir, deinen Beitrag selbst nochmal in einer ruhigen Minute aufmerksam zu lesen und dich zu fragen, was du damit bezwecken willst oder besser wolltest.

Ich kann für deine verbalen Ausführungen keine Sympathie entwickeln, wenn du verstehst was ich meine. Und ich habe den Eindruck, es geht manch anderem hier auch so. Es hallt halt so aus dem Wald zurück, wie man hineinruft. Und dass dir das Echo nicht gefällt, na ja.

Bedenke außerdem, dass man solche Dinge die du an deinem Modell ausführen willst auch anders realisierbar sind. Es ist nur die Frage ob das der Modellbahner will und braucht. Man kann geteilter Meinung sein, wenn die Lok am Betrachter vorbeifährt und die Tür wackelt hin und her, oder die Motorverkleidung öffnet sich plötzlich durch Vibration und gibt den Blick auf Elektronik und Kabel frei, statt auf eine dem Original nachempfundene Motorimitation...

Und noch etwas: 3-D-Technik ist nur eine von vielen Techniken/Verfahren, in denen man Modellbau ausführen kann. Die Entscheidung, was und welches Modell sich jemand zulegt und in welchem Verfahren er bauen möchte ist seine Sache. Hier entscheidet jeder selbst. Gerade in einem so individuellen Hobby wie der Spur 0.

Nix für ungut.

Herzlichst

Peter Weigel




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Freitag, 26. Januar 2018, 11:50


Das Geschreibe oben erinnert mich irgendwie an einen Figurenhersteller aus Berlin. Der hatte auch ein bisschen Modellbahn-ADHS.


:thumbup:

Ich hatte den gleichen Gedanken - und jetzt erst recht, nachdem ich den betreffenden Thread vom 31. Dezember gefunden und gelesen habe. Duktus und (trotzige) Reaktionen sprechen ebenfalls dafür. Nach zwei "Problemaccounts" jetzt noch ein Dritter?

Im Übrigen finde ich auch, dass ein paar Zeichnungen noch gar nichts sind, ich würde gerne - wie die meisten hier auch - ein 3-D-Modell oder wenigstens 3-D-Teile sehen, wie in dem Linkverweis auf eine selbst gebaute Lok gezeigt.

Ansonsten gibt es für die Spur 0 so viele noch nicht realisierte Modelle, dass die Resonanz auf ein "Phantasiemodell" naturgemäß recht verhalten ausfallen muss! Was das angeblich "veraltete und überholte" Bauverfahren anbelangt, beweist u.a. der Bau der BR 17 hier im Forum das Gegenteil, da wird wenigstens etwas Wertiges geschaffen!

Gruß, Claus

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ChristianL1971

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Freitag, 26. Januar 2018, 12:50

@ Null-Problemo: Kann es sein, dass du ein wenig überheblich bist?
Ein kleiner Besserwisser? In der Schule immer vermöbelt von den Anderen?

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Freitag, 26. Januar 2018, 13:11

Hallo Christian,
@ Null-Problemo: Kann es sein, dass du ein wenig überheblich bist?
Ein kleiner Besserwisser? In der Schule immer vermöbelt von den Anderen?
Dein Beitrag beginnt mit "fishing for compliments" und gipfelt nun so? Kein guter Stil, wie ich finde...
Gut, dass auf meiner Ignore-Liste noch genug Platz ist!

Gruß
Thomas

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Freitag, 26. Januar 2018, 14:05

Hallo Christian,

3-D-Modell gibt es schon seit einigen Jahren.

Ich befasse mich sehr intensiv mit 3-D-gedruckten Feldbahnlokomotiven.

Diese rüste ich mit RC-Komponenten der Firma DelTang aus.

Im Nachbarforum (Schmalspurtreff) und auch hier habe ich dazu schon einige hundert Berichte dazu geschrieben.

Die Reaktionen in den Foren darauf sind eher sparsam.

Das stört mich aber nicht weiter, da ich auf vielen Ausstellungen oder per PN persönlich zu diesem Thema angesprochen werden.

Also bitte, keine Reaktionen einfordern sondern nur einfach weiterberichten.

So mache ich das auch.
Viele Grüße aus der Hildesheimer Börde

Martin

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Freitag, 26. Januar 2018, 14:28

...möchte hier nicht auch noch auf den Zug aufspringen,
aber statt eines mir unbekannten Vorbilds oder einer Fantasielok hätte ich mir eine kleine Werkslok ala Jung oder auch die Köf1
gewünscht. DAS würde fehlen!
So, wie Dein Lokprodukt vorgestellt wurde, sieht es mit den vielen Features wie zu öffnende Motorklappen ect. nämlich interessant aus.
...Spurnullteam Ruhr-Lenne e.V. ...

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localbahner

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18

Freitag, 26. Januar 2018, 14:32

Hallo,

ich denke auch, dass es ein Vorbild geben muss, um großes Interesse zu wecken.
Etwas ähnliches gab es auch mal von Gebauer, ich glaube das Modell hieß Imaginatio oder so.
Hat auch nicht so viele Interessenten gefunden.
Gruß, Rene uas KW

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hot (26.01.2018)

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19

Freitag, 26. Januar 2018, 16:26

Imaginatio

Imaginatioist ein gutes Stichwort. Diese Lok wurde wahrscheinlich aus Baugruppen der bayrischen Pt2/5N zusammengesetzt. Die entstandene Lok ist für mich kein Modell, sondern Freelance. So ähnlich verhält es sich bei Lokomotiven die kein Vorbild haben. Modellbahn hat ein Vorbild. Ohne Vorbild nennt man das Spiezeugeisenbahn.
Gruß Gerhard

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hot (26.01.2018)

Ole

Rangiermeister

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20

Freitag, 26. Januar 2018, 16:29

Hallo Christian,


ärgere Dich nicht, 3D-Druck schreckt noch viele ab, Vorbereitung zum Lackieren, die Lackierung, Haltbarkeit und, und, und, ... kenne das in Spur Z aus meinem Bekanntenkreis, alles schwarze Magie.
Es ist auch leider so, eine neue Lok vom Hersteller aus dem Karton heben kann jeder, aber der Prozentsatz der Leute, die sich wirklich was zutrauen ist verschwindend gering.
Du mußt dir ein Modell aussuchen was Begehrlichkeit weckt, eine interessante Kleinlok, oder wonach sich einige seit Jahren sehnen ist eine Henschel DHG 500 besser noch DH 240B, aber da muß der Antrieb stimmen !
... und vergiss absichtlich eine kleine Niete, dann gibt es einen riesen Beitragsbaum, das ist die beste Werbung, 2 Nietenzähler springen ab und 10 Interessenten sind geweckt.

Mir persönlich dürftest Du gerne eine MAN Schienenbus Garnitur aus dem Drucker zaubern ! :)


Aber noch eine Frage, falls nach der Planung wirklich was passieren sollte, wird das zuhause an einem 179 Euro 3-D-Drucker Bausatz entstehen oder geht die Reise Richtung Shapeways oder ähnlich ?


Gruß
Olaf

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hot (26.01.2018)