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21

Samstag, 1. Februar 2014, 19:25

Hallo Alle!

Solche Diskusion ist fuer Mich besonders interessant.Meinen Freund baut wunderschoene Raeder mit Sterne aus Messinggus und Laufflachen aus Stahl.Trotzdem sucht Erfahrungen, also, welche Material fuer Isolation zwischen Radkranz und Stern, und welche Sorte Edelstahl fuer Radkranze sind Die Beste? Meine Ich Materialien auf deutsche Normen.Vielleicht koennte mann noch bessere ergebnisse erreichen.

Danke fuer eventuelle Hilfe und gruesse Herzlich

Vladimír

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BeMo (20.04.2014)

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22

Samstag, 1. Februar 2014, 20:48

Hallo Vladimir!

Wichtig ist, das du keinen Automaten-Edelstahl (also kein 1.4305 o.ä.) nimmst. Der lässt sich zwar gut zerspanen, deshalb ist der bislang von nahezu allen Kleinserienherstellern verwendet worden. Aber die Legierungszusätze verbrennen beim Funkenabriss durch Digitalspannung. Zu Analogzeiten ist das nicht so aufgefallen, aber fahr mal mit einer digitalisierten "Altmetall"-Lok längere Zeit. Die Räder weisen regelrechte Krater auf die in die Oberfläche eingebrannt sind. Ein Bekannter hat mal eine Serie Räder für die Spring V60 herstellen lassen. Ich meine es wurde 1.4301 verwendet. Auf jeden Fall der Edelstahl, der so richtig sch...lecht zu bearbeiten ist (zäh, langspanend...). Könnte ich ggf. erfragen.

Schönen Gruß ins Land der Knedlicky,
Jürgen

wir seh´n uns in Buseck?

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nullerjahnuic60 (01.02.2014), Masinka (01.02.2014)

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23

Samstag, 1. Februar 2014, 21:31

Hallo Juergen!

Danke fuer Info.Noch warte Ich, ob meldet sich Jemand mit Erfahrungen in Puncto Ringisolation.Bei Baugrosse 1 hatte Ich gehoert, das auch duenne Prespan kann benutzt sein, aber denke Ich, das Kunststofffolie ist besser.Jedenfalls ist kleinste unterschiedzwischen Innere und Aussere Durchmesser erwuenscht.Nur die Toleranzen kann Ich nicht selbst abschatzen.

Aus Land nicht nur Knedlicky, aber auch R III c gruesst

Vladimír

P.S. Wenn nicht in Buseck, wo dann ? 8o

Rollo

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24

Samstag, 19. April 2014, 18:47

Hallo Vladimir,

ich habe mal H0-Räder mit Ringisolierung besessen und wollte die verbauen. Leider liefen die nie richtig sauber, so dass sie letztendlich als sehr schönes Ladegut auf einem Wagen landeten.

Ein Freund von mir verwendet Hartgummistangen zum ausbuchsen der Räder und seine Loks laufen damit sehr gut. Ob dieses Material irgendwann spröde wird, weiß niemand, bisher aber laufen seine Loks teilweise schon 20 Jahre problemlos damit. Er fährt allerdings H0 und hat viele seiner Loks mit Teichmann-Räder ausgerüstet. Meine H0-BR 62 hat ebenfalls von ihm ausgebuchste Teichmann-Räder und die sind auch nach jetzt ca. 15-jährigem meist Vitrinendasein noch absolut fest auf den Achsen.

Gruß
Roland

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25

Samstag, 19. April 2014, 19:19

Hallo Roland!

Danke fuer Deine Info, aber meine deutsch ist nicht ausreichend , um koennte Ich genau begreifen, was ist Hartgummistange.Hartgummi in Platte, das kann Ich Mich vorstellen, aber Stange? Kannst Du mir,Bitte, das erklaeren? Von Juergen hatte Ich auch was gehoert, aber jede Info ist gut.

Mit freundlechen Gruss

Vladimír

P.S Schoene Ostern !

26

Samstag, 19. April 2014, 19:41

Br 64

Hallo,

auch auf die Gefahr hin, dass ich jetzt gleich in der Luft zerissen werde:
habt Ihr schon mal die Muster der BR 64 angesehen? Und die unlackierten Räder? Macht Euch die Mühe und sucht Euch die Bilder zusammen. Herr Lenz hat auch ohne Spur Null Forum eine tolle Lok ausgeliefert und die Räder sind eine Augenweide. Das Niveau wird er halten - vielleicht auch noch toppen. Ich bin zuversichtlich, dass er nur einwandfrei laufende Modelle, die auch längere Tests hinter sich haben ausliefert.

Übrigens, wer hat Betriebsprobleme mit den Rädern der BR 64? Wahrscheinlich eine der am meisten gebauten Großserienloks und über 3 Jahre auf dem Markt!
Ich hab keine und auch darüber noch nichts gelesen!
Ich finde Verbesserungsvorschläge wichtig, aber in dem Punkt sollte man einem erfahrenen Hersteller vertrauen. :)
Viele Grüße
Andreas

DirkausDüsseldorf

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27

Samstag, 19. April 2014, 19:59

Hallo Uli "Fernbetrachter",

ich komme mal zurück auf Deine Ursprungsfrage des Threads hier, auch wenn sie Monate alt ist.

Diese wurde inzwischen durch Herrn Lenz bei der Besichtigung der Firma beantwortet.

Die Lenz BR 50 bekommt Radreifen aus Edelstahl, dies habe ich selber aus seinem Munde gehört.
Wird sicher eine verlässliche Info gewesen sein.

Andere haben es auch gehört, siehe auch Antwort Nr. 52 im entsprechenden Thread, wo "eM-Ha" Matthias dies ebenfalls mitteilt:

Antwort Nr. 52

Grüße,
Dirk

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28

Samstag, 19. April 2014, 20:47

Hallo Dirk,

danke für Info.

Ich möchte erwähnen, dass für mich das Thema nach der Diskussion vor vielen Wochen abgehakt war. Es gab ja ein großes Votum für die billigere Variante, das ich akzeptierte. In dieser Konsequenz habe ich auch mit niemanden der Firma Lenz darüber gesprochen. Wenn also die 50 letztendlich gewisse Preisvorstellungen sprengt, dann ist das keine Folge meiner Bestrebungen. Gleichwohl dürfte der Mehraufwand für die Radreifen nicht ins Gewicht fallen, da sie ja nun in die Konstruktion einfließen.

Gruß Uli

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Samstag, 19. April 2014, 23:33

Hallo Andreas,
Meine BR 64 fährt seit März 2012 einwandfrei. :D Die Radsätze habe ich bis heute noch nicht einmal gereinigt.Keine Abnutzungen bis jetzt erkennbar.

Für mich ist die Lok TOP!!!!! :thumbsup:

Gruß Volker

30

Samstag, 19. April 2014, 23:55

Hallo zusammen!

Sehr gerne habe ich von den Edelstahl-Radreifen der 50er gelesen - wie viele von Euch :-)
Hoffentlich ist das ein Startschuss, dass bei allen künftigen Loks diese unsäglichen, vernickelten Räder endlich abgelöst werden. Jetzt muss ich noch für die V100 separat Edelstahl-Räder kaufen, möge sowas bitte enden....

Gruss, Uli

BeMo

Heizer

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Sonntag, 20. April 2014, 10:30

Konstruktion von Lokrädern

Guten Morgen und frohe Ostern!
Lokräder sollten mit Ostern nichts zu tun haben - also nicht eiern!
Aber im Ernst:
Meines Erachtens ist es wichtig, bei Selbstbauten von Dampfloks (oder Diesel- und Elloks mit Kuppelstangen) ringisolierte Räder zu verwenden. Wenn in diesen Fällen nur eine Nabenisolation vorhanden ist, handelt man sich über die Steuerung einen saftigen Kurzschluss ein. Oder man muss die gesamte Steuerung elektrisch von den Radkörpern isolieren, was sehr aufwendig sein kann.
Bei Diesel- oder Elloks ohne Kuppelstangen tritt dieses Problem nicht auf.
Bei meinen Selbstbaurädern habe ich zwischen Radkörper und Radreifen dünne Pertinax- oder Kunststoffstreifen verwendet. Den Innendurchmesser des Radreifens habe ich ca. 0,1 mm kleiner gehalten als den Durchmesser von Radkörper + Isolierlage. Beide Teile habe ich dann im Schraubstock zusammengepresst. Hat gut funktioniert und hält seit fast 20 Jahren....

Viele Grüße
Bernd

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Olli

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Dienstag, 22. April 2014, 12:32

?

Hallo Bernd,

wo entsteht den bei Nabenisolation ein automatischer Kurzschluß (ehrliche Frage)?
Geht das dann über den Zylinder und Rahmen?
Gruß
Olli

33

Dienstag, 22. April 2014, 14:53

Hallo Olli,

zB über die Zylinder, speziell bei Messing Modellen, die Steuerung steht dann ja auch unter Spannung, man müsste die Zylinder komplett vom Rahmen und allen Leitungen usw isolieren. Die Stangen selbst an den Rädern kann man nur mit sehr viel Aufwand davon isolieren.

Gruß,
Wolfgang

BeMo

Heizer

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34

Dienstag, 22. April 2014, 16:53

Kurzschluss

Hallo, Olli,
Wolfgang hat Deine Frage eigentlich schon beantwortet.
Bei Modellen aus Metall sorgen die Zylinder, die Schwinge und die Aufwerfhebel für den Kurzschluss, da über Radreifen, Radkörper,die o.g. Bauteile und das Metallchassis linke und rechte Seite elektrisch verbunden werden. Wie Wolfgang schon sagte, ist eine Isolierung sehr aufwendig.

Gruß Bernd