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merzbahn

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Friday, September 27th 2019, 7:31am

Wellblechbude von Stangel, was bedeutet das T Schild?

Hallo....

die "alte" Firma Lenz hatte bei vielen Kleinbahnen an Haltepunkten, Winzbahnhöfen einfache Wellblechbuden hingestellt.

Ich hatte mir die Modelle von Stangel nochmals angesehen, siehe

https://www.spurnull-magazin.de/neuheite…le-von-stangel/

Und jetzt meine Frage, was bedeutet das T Schild auf den Buden?
T für Trillern (smile)
T für Telephon (ich dachte eigentlich F für Fernsprecher)

Also ich mit meinem begrenzten Vorbildwissen weiß es einfach nicht.

Grüße, Stefan

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2

Friday, September 27th 2019, 8:55am

T = telefon
Die meisten Wellblechbuden haben nicht in Deutschland (ich kenne nur noch 4 Stück) überlebt, sondern in Polen.
Ich gehe mal davon aus, dass das Vorbild in Polen zu finden ist:
z.B. Deboleka (Hoffstädt) an der Kleinbahn Deutsch Krone - Virchow

Hier in Deutschland:

Hintersee an der ehemaligen Radower Kleinbahn (Identisch mit Model)

Plötz an der ehemaligen Demminer Kleinbahn Ost (aber ohne Wartehalle)
Behrenhoff an der ehemaligen GJK
Wiek-Eldena an der ehemaligen KGW

This post has been edited 2 times, last edit by "thomas1" (Sep 27th 2019, 9:33am)


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merzbahn

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Friday, September 27th 2019, 9:23pm

Hallo Thoma1,
vielen Dank für Deine Antwort und Deiner Aufzählung noch heute vorhandener Wellblechbuden.
Dein Hinweis mit GJK führte dazu, dass ich nach dem Kleinbahnkürzel die Internet Suchmaschinen bemühte.
G war mir klar, Greifswald, aber wofür stand denn noch mal das J?
Ich bin dabei auf die besondere Seite von R. Piepenhagen gestoßen, http://www.eisenbahn-mv.de

Alle Strecken in Mecklenburg Vorpommern, inkl. vieler Gleispläne werden gezeigt.
Also, definitiver Link Tipp.

Nochmals vielen Dank!

Grüße, Stefan

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Saturday, September 28th 2019, 7:51am

Hallo Stefan,

vielen Dank für den Link.
Ein weiterer toller Link für Gleispläne ist folgender:http://www.sporenplan.nl/html_de/sporenp…wald/start.html
Hier sind dann alle Bahnhöfe aus der Reichsbahnzeit in der BD Geifswald aufgelistet (und noch viele weitere :))

Ein weiterer Link ist noch dieser:http://www.stillgelegt.de/imp/still.htm
Hier hat sich jemand die Zeit genommen, alle Lenz-Strecken (Schmalspur) und noch viele weitere, abzuwandern.Hier sind dann die meisten von mir aufgelisteten Wellblechbuden wiederzufinden.

Das "J" von der Kleinbahn GJK steht für "Jarmen" ... Eine Kleinstadt in Vorpommern. Hier endeten bis 1945 3 Kleinbahnen (750mm/600mm) aber keine Regelspur.

Gruß,
Thomas

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Wednesday, October 9th 2019, 1:12pm

Hallo zusammen,

eigentlich plädiere ich bei Hochbauten für den Selbstbau oder Kit-Bashing, aber in diesem Fall habe ich mir die Wellblechbude von Stangel gegönnt, da ich mir genau so ein "Gebäude" für meinen neuen Schmalspurbahnhof vorgestellt hatte.
Letzte Woche ist das Teil bei mir angekommen. Die Einzelteile sind sehr sauber und genau gefertigt. Ein Manko sehe ich beim Dach: Wie auch auf den Bildern zu sehen ist, tritt an den gut sichtbaren Rändern die volle Materialstärke der verwendeten Wellpappe zum Vorschein. Dieses Teil werde ich daher durch eine andere, dünnere Wellblechimitation ersetzen. Dass die Innenseiten des offenen Unterstandes aus gleichem Grund glatt sind und keine Wellblechblechstruktur aufweisen, halte ich dagegen für vernachlässigbar.
Nettes Gimmick: Für die Tür sind sogar feinst gravierte (gelaserte) Teile für Riegel und Vorhängeschloß dabei. Die Verarbeitung dieser filigranen Teile erfordert zwar etwas Feingefühl, belohnt aber mit einer tollen Optik.
Die Bude lässt sich übrigens auch seitenverkehrt aufbauen.

Bei der Neuheitenvorstellung des Modells ist jedoch ein Fehler unterlaufen bzw. ist es zu einer Fehlkommunikation mit dem Hersteller gekommen. Der Bausatz ist NICHT vorgefärbt, sondern aus brauner Pappe. Auch der Grundanstrich muss vom Bauherrn selbst erledigt werden, mit einer Farbe seiner Wahl. Die dargestellten Farbvarianten geben also lediglich ein paar Anregungen zur eigenen Gestaltung.

Viel Spaß mit dem schönen Modell
Klaus

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Wednesday, October 9th 2019, 1:36pm

Hallo Klaus,

könntest Du uns ein paar Fotos Deines "Gebäudes" zeigen? Wäre bestimmt für viele hilfreich...

Danke, Gruß
Thomas
ARGE-Mitglied Nr. 1875
Meine Anlage: Bischofsheim in den 60ern

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Udom (11.10.2019)

7

Thursday, October 10th 2019, 10:18am

Hallo Thomas,

das Päckchen mit dem Bausatz ist erst am Abend vor der Abfahrt zum Stromberger Modultreffen angekommen. Daher hatte ich noch keine Gelegenheit zum Zusammenbau. Auf dem Treffen selbst konnte ich meine Neugier nicht zügeln und habe zumindest die Wände mal provisorisch mit winzigen Klebepunkten zusammengeheftet, um einen Eindruck von den Dimensionen am zukünftigen Standort zu bekommen. Das sah dann so aus:



Das Passgenauigkeit der Teile ist sehr gut. An den Ecken müssen die Wände noch händisch eine 45° Gehrung bekommen. Mit einer feinen Feile und etwas Feingefühl geht das ganz gut, auch beim verwendeten Karton. Ein anderer Punkt stellte sich als etwas kniffeliger heraus. Das Dach muss quer zur Wellenstruktur gebogen werden. Das ist leider nicht so einfach, das Material neigt schnell dazu in gewissen Abständen zu knicken statt eine gleichmäßige Rundung anzunehmen. Vielleicht hat ein anderer Forist einen heißen Tipp?
An der Vorderkante der linken Seitenwand werde ich von innen einen schmalen Pfosten montieren. Beim Vorbild musste dort das Wellblech irgendwie gehaltert werden. Damit kann man hier die Stärke der Wellpappe gut kaschieren.

Die Dicke der Dachkanten und die glatte Innenseite der Hinterwand sind zu erkennen. Auf der Webseite des Herstellers gibt es noch bessere Detailbilder.
http://www.stangel.eu/sklep/spur-0/wellb…de-haltestelle/

Um zu verdeutlichen, worauf ich hier herumreite, zeige ich mal das Bild eines Wellblechschuppens nach dem Vorbild der schmalspurigen Welshpool & Llanfair Light Railway, den ich vor einigen Jahren im kompletten Selbstbau erstellt habe (kein Bausatz). Hier kam echtes Blech (Messing) mit entsprechend feinen Wandstärken zum Einsatz. Die Unterschiede möge jeder selbst beurteilen.



Was auf der Stangel Webseite nicht zu sehen ist: Dem Bausatz liegen noch ein paar weitere Ausstattungsdetails bei. So gibt es einen Lampenschirm aus Messingguß zur Nachbildung der Beleuchtung, einen kleinen Verteilerkasten für die Außenwand und einen Dachaufsatz mit Isolatoren zur kabelgebundenen Anbindung des dort stationierten Fernsprechers an das Telekommunikationsnetz (siehe Titel des Beitragsbaums). Zur Anbringung des „T“-Symbols liegt eine gelaserte Lackierschablone bei, leider kein „F“. Vielleicht wurde dieser Bausatz von einem großen Unternehmen gesponsert? ;)

Ich hoffe mit diesen Hinweisen anderen Interessenten geholfen zu haben.

Sobald mein „Empfangsgebäude“ die endgültige Gestalt angenommen hat, melde ich mich nochmal mit dem Endergebnis.

Viel Spaß beim Basteln wünscht
Klaus

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