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jaffa

Lokomotivbetriebsinspektor

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1 461

Donnerstag, 14. März 2019, 09:36

Lokbeschriftungen: Gelasert statt geätzt

Kleiner Nachtrag in Sachen Lokbeschriftung, weil die Frage danach aufkam:
Stempelhersteller (oder welchen Lasergravierer immer ihr damit beauftragen wollt) benötigen in der Regel für eine Gravur eine Bitmap-Datei in Endgröße mit 1000 dpi Auflösung als reine schwarzweiß-Strichgrafik ... also keine Farben und keine Grauabstufungen dabei. Ich arbeite mit dem bmp-Format, es kann aber auch jpg oder png sein. Für die Gravur wird die Grafik invertiert (also ein Negativ gemacht); aber das geschieht beim Bearbeiten in der Maschine.
Das Ausschneiden der einzelnen Schilder kann man dann ja von Hand mit Skalpell oder Cutter machen. Im Prinzip könnte man das auch gleich im LAser machen. Aber dann wird der Dateiaufbau komplizierter.
Je nach Maschinensoftware lassen sich auch Vektorgrafiken nicht nur zum Schneiden, sondern auch fürs Gravieren verwenden: Solche Maschinen interpretieren alle angelegten Flächen oder Linien/Pfade, die breiter sind als eine Haarlinie als Gravur. Aber die ganz oben beschriebene Lösung ist, wenn man sichergehen will, die besser handhabbare Variante.

Gruß --- Jürgen

Meine Serviceseiten für Modellbahner und Modellbauer:
moba-trickkiste.de
Mein Lasercut-Shop: Jaffas-Moba-Shop.de


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Husbert

Fahrdienstleiter

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1 462

Donnerstag, 14. März 2019, 13:48

Guten Abend,
ich habe mal eine Frage an die Leute die sich schon mit dem Bau des Bahnhofs Monheim beschäftigen :
Da ich in nächster Zeit auch dieses Kleinod nachbilden möchte, beschäftigt mich die Frage, ob es in Monheim ein Toilettenhäuschen oder ähnliches gab.


Hallo Rene,
nach Auskunft aus dem Bauamt von Monheim ist die Toilette im Kellergeschoß des GS untergebracht. Man versprach mir aber in den Bauunterlagen (so vorhanden) nachzuschauen um Gewissheit zu bekommen.
Gruß
Husbert
Guten Abend,
ich habe mal eine Frage an die Leute die sich schon mit dem Bau des Bahnhofs Monheim beschäftigen :
Da ich in nächster Zeit auch dieses Kleinod nachbilden möchte, beschäftigt mich die Frage, ob es in Monheim ein Toilettenhäuschen oder ähnliches gab.
Auf den von mir gefundenen Fotos konnte ich nichts erkennen.
Vielleicht wissen ja die Experten mehr.
Gruß, René aus KW

Hallo Rene,
nach langer Suche bin ich fündig geworden. In Monheim stand hinter dem Bahnhofsstumpfgleis ein rechteckiges bayerisches Toilettenhäuschen das mit der Einstellung des Personenverkehrs abgerissen wurde.
Die Auskunft erhielt ich von Herrn Hirschbeck der auch Lokführer auf der Streecke gewesen ist.
Husbert

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1 463

Sonntag, 17. März 2019, 16:55

Volle Tische

Aprilwetter im März, da kann man in den Keller gehen...

Der Zaun wird trotz des Wetters gestrichen...


Licht für Clausthal-Ost...


Und ein Rivarossi Kühlwagen wird auch noch Lenz-tauglich gemacht... Spielkupplung muss sein, aber ich nenne das lieber Fallhaken-Kupplung, man ist ja mit Fleischmann in H0 groß geworden!


Ich wünsche noch einen schönen Rest-Sonntag - heute ist ja Thiel- und Boerne-Abend, da wird mal nicht weiter gebastelt...

Gruß und bis die Tage in Gießen
Hans
der Altenauer

- Mitglied des MCB: Modelleisenbahn Club Braunschweig von 1935 e.V. -

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Montag, 18. März 2019, 20:36

Kuppel- und Treibstangen BR80

Bei mir liegt derzeit ein riesiger Berg an gegossenen Steuerungsteile für die BR80 am Arbeitstisch. Um einen reibungslosen Antrieb zu gewährleisten, zählen neben dem richtigen Versatz der Räder auch eine genau gebohrte Steuerung.
Ich nutze dazu eine Art von „Negativform“ in einer MDF Platte, die mit der CNC Fräse erstellt wird und die die einzelnen Bauteile gegen ein Verrutschen halten:



Dann werden die Bohrungen an die richtigen Stellen mit der CNC Fräse durchgeführt:







Wenn dann alle Löcher gebohrt sind, werden die Achsabstände in die MDF Platte gebohrt und mit passenden Stiften versehen. Wenn die Steuerung nun ohne zwicken, was noch nie vorgekommen ist, auf die Stifte passt, wird das Loch zum verbinden gebohrt und die Stangen vernietet:



Nun brauchen die Stangen nur noch auf die Kurbelbolzen gesteckt zu werden und es kann losgehen mit der BR80 (Rivarossi original oder mit Tuningrahmen)
Grüße,
Wolfgang

Nicht labern sondern schaffen

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7-Kuppler

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1 465

Montag, 18. März 2019, 22:08

Hi Wolfgang
Darf ich fragen aus welchem Material die Stangen gegossen sind?
Ist der Bohrer doch verlaufen, die Bohrungen scheinen nicht mittig zu sitzen.
Oder täuscht das Foto?
Grüße aus dem Bärliner RAW,
Dirk

1 466

Montag, 18. März 2019, 22:14

Die Stangen sind aus Neusilber gegossen, verlaufen ist da kein Bohrer, das Loch ist genau da wo ich es hinhaben wollte, auch wenn es nicht 100% mittig ist, der Abstand muss stimmen. Durch eine leichte Schrumpfung beim Abguss (0,3mm auf die Länge der Stange) ist ein Loch nun nicht genau mittig.
Grüße,
Wolfgang

Nicht labern sondern schaffen

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1 467

Montag, 18. März 2019, 22:28

Jo kenn ich,
Bei Messing können es sogar zwischen 4 und 5 Prozent Schrumpfung sein.
Viel Erfolg weiterhin bei Deinen Zangeleien.
Gruß aus dem Bärliner RAW,
Dirk

1 468

Montag, 18. März 2019, 22:39

Normal wird die Schrumpfung beim Plotter des Urmodells eingerechnet, allerdings habe ich die Steuerung schon vor 5 oder 6 Jahren machen lassen, denke da hat der Plotter vielleicht falsch kalkuliert ?(
Grüße,
Wolfgang

Nicht labern sondern schaffen

1 469

Dienstag, 19. März 2019, 08:14

Ist der Bohrer doch verlaufen


Noch ein Hinweis zum Verlaufen von Bohrern, ich verwende auf der CNC Fräse VHM Bohrer/Fräser, da gibt es kein "Verlaufen" da der Bohrer/Fräser durch die Härte sofort brechen würde. Deswegen ist mit solchen Bohrern das händische Arbeiten auch nicht ratsam, da sind normale HSS Bohrer von Vorteil da sie auch ein wenig biegsam sind und einiges verzeihen ;)
Grüße,
Wolfgang

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