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jrgnmllr

Lokomotivbetriebsinspektor

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21

Montag, 9. April 2012, 07:15

Hallo Nafets,

alles Mögliche ist wohl möglich! :thumbup:
Die Bilder im EJ der beiden o.a. Loks wurden erst 1972 bzw. 1975 aufgenommen; und beide Loks besaßen damals noch die erhabenen Zierleisten.


Gruß

Jürgen (HH)

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22

Montag, 9. April 2012, 12:11

Mit der Aussage das die Neuhaus-Gehäuse nur zum Bau der Vorserienloks geeignet sind habe ich mich auf das Wort von Herrn Vieg verlassen. Werde das aber noch mal prüfen. Den erhabenen Schriftzug haben wir auch von Vieg´s übernommen - das wäre also nicht Problem. Schauen wir mal - bis Ende April habe ich noch Zeit mich festzulegen. Am 29.4. werde ich die V200 033 besichtigen.
Allen einen schönen Gruß, Michael Schnellenkamp.

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jrgnmllr

Lokomotivbetriebsinspektor

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23

Montag, 9. April 2012, 16:19

V 200 Vor-, Serienausführung

Hallo Herr Schnellenkamp,

da das für Ihr V 200-Projekt vorgesehene Gehäuse wohl doch eher der Serien- als der Vorserienversion entspricht, bin ich überhaupt nicht traurig, wenn Sie die Serien-V 200 produzierten; meine Reservierung/Bestellung bleibt bestehen!

Nicht akzeptieren würde ich ein Modell, das von der Beschriftung her eine Vorserienversion darstellt, aber sonst in sich nicht stimmig ist.


Gruß vom V 200-Fan

Jürgen (HH)


P.S.: Und wenn die Lok dann noch der BD Hamburg und dem Bw Hamburg-Altona oder Lübeck zugeordnet ist, würde ich jubilieren!

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bahnuwe (07.08.2012)

24

Montag, 9. April 2012, 17:20

Das Gehäuse wurde für die Serienausfertigung von Hr. Neuhaus entwickelt, was aber nicht bedeutet dass man daraus kein Vorserienmodell entstehen lassen kann. Selbst Hr. Neuhaus hat Vorserienmodelle produziert in dem er die Schallaustrittsöffnungen und seitlichen Klappen entfernte. Für die Lampen hatte er ovale wie auch runde Teile Produziert und die Lüftereinsätze mit 2 großen wie auch einem großen und einem kleinen Lüfter entworfen, gut zu sehen bei der gestern endeten Auktion bei ebay.

Mehr Probleme machen dabei die aufgesetzten Zierlinien, zuerst die Anbringung und dann die Lackierung, da im aufgesetzten Zustand das abklemmen mehr eine Glückssache ist ;(
Die 033 hatte 1965 übrigens auch noch die Leisten und Buchstaben, um dies zu umgehen, wäre eine V200 mit höherer Nummer von Vorteil :thumbup:

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gabrinau (14.04.2012)

Jim Knopf

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25

Samstag, 14. April 2012, 14:40

Da ich im Besitz einer Neuhaus V200 im Originalzustand (V200 007) bin, kann ich vielleicht zur Klärung beitragen, ob die Gehäuse von Neuhaus für Serie oder Vorserie geeignet sind. Der Originalkarton ist erhalten, deshalb auch ein Foto des Labels. Die abgebildete Maschine stammt aus dem Nachlass von Herrn Neuhaus -
deshalb ist davon auszugehen, dass der Urzustand erhalten blieb. Ich weiss nicht, ob von Neuhaus mehrere Formen existiert haben bzw. existieren.

Grüße in die V200 Gemeinde

Wolfgang
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26

Samstag, 14. April 2012, 15:25

Hallo Wolfgang,

Hr. Neuhaus hat nur Serien-Gehäuse produziert, die er dann zu Vorserien-Gehäuse umgebaut hat (Schallklappen und seitliche Klappen entfernt). Für die Vorserien Modelle hat er allerdings zusätzlich runde Scheinwerfer und Vorserien Ventilator-Abdeckungen (siehe der ebay Link in meiner vorherigen Antwort) mit jeweils einem großen und einem kleinen Lüfter hergestellt, somit konnte er Vorserien-Modelle an den Mann bringen. Einzig die aufgesetzten Leisten hat er nie gemacht, somit konnte er nur späte Epoche 3 Modelle herstellen, da die Leisten bei den Originalen zum Teil erst Ende der 60er entfernt wurden, somit gibt es Vorserien Modelle, aber keine zum Auslieferungszustand ;)

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gabrinau (14.04.2012), bahnuwe (07.08.2012)

27

Samstag, 14. April 2012, 15:42

Weiter hat Herr Neuhaus die anderen kleinen Maschinenraumfenster der Vorserienlok nicht nachgebildet. Ursprünglich hatten die Vorserienloks kleine Maschinenraumfenster, die sich nicht öffnen ließen. Diese wurden später gegen die kleinen Fenster der Serienloks getauscht.

Zu der Spritzgussform der V200.0: Herr Neuhaus hat das halbe Lokgehäuse eingeformt, was bedeutet, dass ein Lokgehäuse immer aus zwei Spritzlingen besteht, welche zusammengeklebt und verspachtelt werden müssen. Diese Spachtelnaht ist manchmal noch sichtbar (auch bei Jim Knopfs Bild von der Lokmitte...).

Die Spritzgussform des V200.0-Gehäuses hat Herr Neuhaus für den Omm52 entkernt und mit neuen Innereien versehen, damit er eben damit den Omm52 spritzen lassen konnte.

Die Änderungen, die Herr Neuhaus für die Vorserienloks und die spätere schweizer Am 4/4 gemacht hat, hat er allesamt, so wie mucho es geschrieben hat, manuell für jede Lok an den Serienspritzlingen vorgenommen.

Gruß
Nafets

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gabrinau (14.04.2012)

Jim Knopf

unregistriert

28

Sonntag, 15. April 2012, 12:40

Zur Ergänzung der bisherigen Beiträge und zur Verdeutlichung noch 3 Fotos: Innenleben, die Fuge ist deutlich sichtbar, sowie die Türgriffe, die auf einer Seite beide zur Lokmitte zeigen, um 180 Grad gedreht - andere Seite - jedoch in die andere Richtung.

Schönen Sonntag noch

Wolfgang
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29

Sonntag, 15. April 2012, 12:58

sowie die Türgriffe, die auf einer Seite beide zur Lokmitte zeigen, um 180 Grad gedreht - andere Seite - jedoch in die andere Richtung.
Bei den Vorserienloks waren die Türgriffe auf beiden Seiten gleich, bei den Serienloks, wie du schon beschrieben hast, umgekehrt ;)

30

Sonntag, 15. April 2012, 13:00

... muss der Türgriff nicht immer in Richtung Türschanier zeigen?
Geht doch gar nicht anders.
Grüße aus der Mollistadt Bad Doberan
Frank

31

Sonntag, 15. April 2012, 13:06

Hallo Frank,
Bei den Vorserienloks waren die Türgriffe auf beiden Seiten gleich, bei den Serienloks, wie du schon beschrieben hast, umgekehrt
... muss der Türgriff nicht immer in Richtung Türschanier zeigen?
Geht doch gar nicht anders.

Logisch! Ist auch so. Aber das ist nicht das Thema! Mucho hat oben geschrieben, dass die Türen der Serienloks und der Vorserienloks unterschiedlich angeschlagen sind (Erläuterung: Als Anschlag wird die Seite der Tür oder des Rahmens bezeichnet, an der das Scharnier sitzt!). Und die Bilder vom Jim Knopf (Serienausführung, keine Vorserienlok!!!) zeigen nur das, was andere weiter oben beschrieben haben - eben dass es Unterschiede zwischen der Vorserie und der Serie gibt und dass das Ha&We-Gehäuse eines der Serie ist und dass bei Verwendung desselben für die Vorserie umfangreiche Umbauten/Schleifarbeiten/Fräsarbeiten erforderlich sind.

Aber da der Anbieter Schnellenkamp hat ja eingeräumt, dass er sich über die Ausführung noch nicht klar ist. Vielleicht macht er ja das Richtige mit seinen Bauteilen...

Gruß
Nafets

32

Sonntag, 15. April 2012, 13:14

... ich habe mal auf die schnelle beim Vorbild gesucht und beide Ausführungen gefunden - mal Türschanier zur Fahrzeugmitte und mal zum Fahrzeugkopf.
Grüße aus der Mollistadt Bad Doberan
Frank

Jim Knopf

unregistriert

33

Sonntag, 15. April 2012, 13:21

Hallo Nafets,

mir war die Thematik der Türanschläge bei Vorserien-/Serienloks bisher auch nicht aufgefallen, erst der HInweis von Mucho hat mich genauer hinschauen lassen (danke dafür). Deshalb auch die ergänzenden Fotos. Hast Du eine Erklärung, warum die Form aus 2 Teilen bestand? Ich bin auf dem Gebiet Laie, könnte mir aber vorstellen, dass es ein Kostenfaktor war.

Grüße, Wolfgang

34

Sonntag, 15. April 2012, 13:21

Muss ja so sein, du musst dir eine bestimmte Lok von beiden Seiten ansehen, bei der Serienlok ist unter dem 1. Führerstand der linke Türgriff vorne und der rechte hinten, beim 2. Führerstand ist der links hinten und der rechte vorne angeschlagen ;)

Jim Knopf

unregistriert

35

Sonntag, 15. April 2012, 13:33

Türanschlag....so wirds noch deutlicher....interessantes Detail, weiss jemand, warum dieser Unterschied zwischen Vorserie/Serie vorhanden war? Konstruktive Gründe?

Gruss, Wolfgang
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36

Sonntag, 15. April 2012, 18:33

V 200, Führerstandstüren

Hallo V 200-Fans,

hatte der unterschiedliche Anschlag der Türen der Vorserien etwas mit dem Zugang zum Maschinenraum zu tun?


Fragt sich

Jürgen (HH)

37

Sonntag, 15. April 2012, 18:35

Ja, damit hat die unterschiedliche Türanordnung was zu tun!

Gruß
Stefan

38

Mittwoch, 25. April 2012, 17:54

Interessanter Thread. Ich denke auch, dass Herr Schnellenkamp die Serienversion der V200 realisieren sollte.

Eine Frage habe ich aber dennoch, ich habe das noch aus einer alten Diskussion in Erinnerung. Dort wurde ausgesagt, dass die Vorserien-V200 nämlich eine schräger stehende Frontpartie besitzt, also flacher ausgebildet ist. Stimmt das? Was sagt die Fachliteratur darüber?

NB: Entgegen der Beschreibung auf der Schnellenkamp-Seite hatten die Vorserien-Loks anfänglich alle den Schriftzug "Deutsche Bundesbahn" und nicht etwa den DB-Keks, wie dort zu lesen ist. Besagten "Keks" gab es nämlich erst ab 1955 (in der bekannten Form sogar erst seit 1956, flächendeckende Einführung ab 1957), entworfen von Professor Ege. Siehe auch Vorstellung der V200 auf der Münchner Verkehrsausstellung 1953.

Gruß, Claus

jrgnmllr

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39

Mittwoch, 25. April 2012, 18:20

V 200, Lokkasten

Hallo Claus,

die Form des Lokkasten der Vorserien- und Serienausführung war gleich.

Die V 200.1 hatte eine steilere Frontpartie, die im unteren Teil sogar eine "negative" Neigung aufwies; weiterhin war die LüP der V 200.1 mit 18440 mm um genau 30 mm kürzer als bei der V 200.0

Von der Vorserien-V 200 gibt es ein Bild, das die V 200 003 ohne den Schriftzug "DEUTSCHE BUNDESBAHN" aber mit DB-Keks zeigt (siehe Schnellenkamp-Shop).


Gruß

Jürgen (HH)

40

Donnerstag, 26. April 2012, 02:36

die Form des Lokkasten der Vorserien- und Serienausführung war gleich.



Danke für die Auskunft, Jürgen! Ich hatte früher bei DSO und im EK-Forum schon Diskussionen darüber geführt und glaubte doch bisher tatsächlich, dass die Vorserie vorne etwas flacher war. Eigentlich sieht man auch keinen Unterschied, wenn man sich mal die Bilder der V200 001 anschaut:

http://www.v200-001.de/bilder.php



Gruß, Claus

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