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Wolli

Bahnhofsvorsteher

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21

Montag, 23. Juni 2014, 08:47

Also, ich finde die kopfstehende Kupplung viel besser, als wenn sie richtig herum angebaut ist! Man muss jetzt nur zwischen den Gleisprofilen ein Mittelgleisprofil einbauen, dann sieht´s zwar aus wie bei den alten Trix-Express-Gleisen, aber der Haken kann nicht mehr runterfallen! ?( :D ;(
Gruß, Wolli ---> wünsche allen HP1 !

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hot (04.10.2015)

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22

Dienstag, 29. Juli 2014, 23:13

Waterdrops - Fluch oder Segen?

Hallo Freunde der Null!

Mein heutiger Beitrag hat zweifelsohne das Zeug für die Rubrik "Outtakes" - schließlich habe auch ich bereits das ein oder andere Projekt versemmelt!

Da sich zwischen meinen beiden Anlagenteilen ein Fenster befindet und ich möglichst viel Tageslicht ins Modellbahnzimmer hereinlassen möchte, hatte ich mir für die Verbindung beider Teile einen besonderen Eyecatcher (wieder so ein toller Begriff) ausgedacht: ein Viadukt überquert ein steiles Tal. Natürlich sollte unter dieser Brücke auch ein kleines Bächlein daher plätschern. Nach dem Abwägen der unterschiedlichen Möglichkeiten zur Gewässergestaltung habe ich mich für den Einsatz der Waterdrops von Noch entschieden. Das Bachbett wurde mit Steinsplittern, Sand und einer aufwendigen Farbbehandlung vorbereitet.



Damit das Wasserimitat an den Segmentkanten beim Giesvorgang sauber im Bachbett bleibt, habe ich selbiges mit zwei Holzbrettern welche mit einem Streifen Klebeband versehen waren, begrenzt. Das Waterdrop-Granulat und der Härter wurden gemäß Anleitung im Backofen erhitzt. Das Eingießen ging ganz fix und mithilfe eines kleinen Holzstäbchens konnte das "Wasser" auch an jede gewünschte Stelle gelangen. Nach dem Auskühlen wurden die Holzbarrieren wieder entfernt. Mit dem Fön wurde sodann die Oberfläche wieder erhitzt und der Luftstrom konnte zur Gestaltung einer schönen Wellenstruktur an die Wasseroberfläche genutzt werden. Bis hierher war alles super - ich war stolz wie Oskar!

Dies ist allerdings bereits einige Wochen her. Als ich mich jüngst der weiteren Ufergestaltung widmen wollte, musste ich zu meinem Entsetzten folgende Entdeckung machen:



Die Sonne hat ganze Arbeit geleistet! Okay, die Anlagenkante liegt rund 25 cm von der Fensterscheibe (Südseite) entfernt und die Temperaturen auf dem Dachboden erreichen bisweilen auch ein Sahara-Niveau. Aber dass sofort ein ungewollter Wasserfall entsteht?

In dieser Situation gibt es eigentlich nur eine Möglichkeit zur dauerhaften Problemlösung: es muss eine Auslauf-Barriere geschaffen werden! Zunächst wurde das ausgelaufenen Material mit Messer und Stechbeitel entfernt. Ein Stück klarer Kunststoff aus einer Verpackung wurde auf der Tischkreissäge zurecht geschnitten und flugs angeschraubt. Mit dem Fön wurde wieder alles schön stimmig in Form gebracht.



Für den Fall dass aus unseren Reihen jemand ebenfalls auf die glorreiche Idee kommt ein Gewässer in direkter Fensternähe anzulegen, sollte er meine Erfahrungen mit den Waterdrops beherzigen.

Viel Erfolg wünscht
Tom

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23

Dienstag, 29. Juli 2014, 23:28

Hallo Tom

Das Problem mit den Waterdrops kommt mir irgendwie bekannt vor...Bei meinem damaligen H0-Verein hatten wir die Module auch auf dem Dachboden gestapelt, Kopf an Kopf seitlich hochkannt . Und so kam es, dass beim geplanten Einsatz zu einer Ausstellung mehrere Module "leicht" verklebt, der eigentliche See aber ziemlich leer waren... seitdem meide ich das Zeug wo es geht.

Gruß Ralph
Wenn die Klügeren immer nachgeben, regieren irgendwann die Dummen die Welt...

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24

Montag, 4. August 2014, 02:35

... in den A.... gebissen

Hallo Mobahner,

Im Frühjahr 2014 habe ich einen neuen Zug fertiggestellt und am 07. und 12. Mai 14 unter dem Titel "Neubauwagen für die BTB" darüber berichtet. Dabei war für die bahnbenutzenden Honoratioren von Schwarzenberg a. W., Porstendorf, Bad Tiefenthal und Umgebung sogar ein Salonwagen 1. Klasse dabei - und das auf einer Schmalspurbahn. Ich war mächtig stolz gerade auf diesen Wagen und habe mir gedacht, wenn der Salonwagen schon so chic ist, dann soll der Wagenkasten auch nicht matt, sondern seidenmatt erstrahlen.

Gesagt - getan. Irgendwie war aber nicht mein Tag und ich habe die seidenmatte Überlackierung GRÜNDLICH versaut. Fragt mich nicht wie ich das fertig gebracht habe, aber es hat richtig Sch..... ausgesehen, mit Patzern und Läufern - das passiert mir sonst nie - ausgerechnet beim Salonwagen. Naja, mühsam und verärgert habe ich begonnen den Lacküberzug wieder zu entfernen und habe, wie sollte es anders sein, natürlich die Grundlackierung mit erwischt. Jetzt reichts! Schon reichlich aufgeheizt und zornig hätte ich dann aufhören sollen, aber wie es so ist - weitergemacht. Vor lauter "Dampf" ist es mir dann noch gelungen einen Fensterholm des Panoramafensters zu killen und dann...

Ich wusste nicht, dass ich zu so einem Ausbruch fähig bin, zumal ich seit ca. 25 Jahren ziemlich in meiner Mitte bin und selten cholerisch reagiere. Aber an diesem Tag - gut dass ich alleine war - hätte mich vor lauter Zorn am liebsten in den A.... gebissen, wäre ich denn hinter gekommen. Die Schimpfwörter, welche ich kreiert habe möchte ich Euch an dieser Stelle ersparen. Es war schlimm, wenn auch äusserst kreativ - so kenne ich mich selbst nicht.

Dann habe ich mir den Wagenkasten "vorgenommen" und gründlich nachbehandelt, der sah anschliessend sehr gut aus - siehe Bilder. Dann habe ich die ganze Sch..... in die Tonne getreten. "In die Tonne treten" ist hier sprichwörtlich und meint: In eine Art Restekiste schmeissen (oder auch hinenknallen dass es kracht) wo nur Gelumpe und alle möglichen Restchen drin sind. Anschliessend bin ich mit einer Sauwut einen Espresso zur Beruhigung trinken gegangen. Die Moba habe ich an diesem Tag nicht mehr angeschaut.

Aber ... das ist nicht das Ende. Weiter geht es bald... WIE???

Bildfolge: Der fertige, noch nicht seidenmatt lackierte Salonwagen. Die Reste des versauten, anfallsgebeutelten und in die Tonne getretenen Salonwagens.
»BTB0e+0« hat folgende Dateien angehängt:
Gruss
Robert
BTB0e+0

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Meinhard

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25

Montag, 4. August 2014, 07:54

Hallo Robert,

ganz so schlimm scheint es denn aber doch nicht gewesen zu sein, da du ja doch noch Fotos von dem Wagen gemacht hast.
Ich hätte das Ganze auch vor Wut in die Tonne geworfen und mit Sicherheit keine Fotos mehr gemacht.
Es kommen sicherlich bessere Zeiten und du baust den Wagen dann schöner als er bisher war.
Meinhard,
der wohl immer noch nördlichste Nuller Deutschlands

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neunelf

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26

Montag, 4. August 2014, 08:44

Für den Fall dass aus unseren Reihen jemand ebenfalls auf die glorreiche Idee kommt ein Gewässer in direkter Fensternähe anzulegen, sollte er meine Erfahrungen mit den Waterdrops beherzigen.
Hallo Tom,

ich habe das anders gelöst, allerdings hat hier die Feuerwehr einen Dauerauftrag :D




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27

Montag, 4. August 2014, 09:08

@ Meinhard

Hallo Meinhard,

da hast Du recht, scharfsinniger Weise richtig erkannt. Die Fotos vom zerstörten Wagenkasten habe ich an diesem Tag auch wirklich nicht gemacht, sondern Wochen später. "In die Tonne treten" ist hier sprichwörtlich und meint: In eine Art Restekiste schmeissen (oder auch hinenknallen dass es kracht) wo nur Gelumpe und alle möglichen Restchen drin sind. Das hätte ich sicher deutlicher schreiben müssen. Ich habe das jetzt auch nachträglich per "Edit" in meinen Text eingefügt. Danke für den Hinweis.
Gruss
Robert
BTB0e+0

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moba-tom

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28

Montag, 4. August 2014, 09:35

Hallo Robert,

die Art der Verarbeitung von Misserfolgen kennt wohl jeder! Aber ich dachte, Deine Berufsgruppe wäre davor gefeit ^^

Man lernt nie aus..

Gruß
Thomas
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29

Montag, 4. August 2014, 20:51

@ Thomas - Moba Tom

Hi Thomas,

eine alte Weisheit besagt: "Die besten Schuster haben selbst die schlechtesten Schuhe." So ist das bei vielen Berufen und bei mir auch.
Gruss
Robert
BTB0e+0

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30

Donnerstag, 5. März 2015, 19:30

Pfusch am Bau

Moin Gemeinde,

eigentlich ist Pfusch am Bau nichts, was man vorzeigen sollte, insbesondere, wenn man das auch noch selbst verbockt hat. Und es ist ärgerlich, weil jetzt zeitaufwändige Arbeiten zur Nachbesserung erfolgen müssen. Neue Projekte müssen da erst einmal zurückstehen.

Aber vielleicht kann der eine oder andere mit Tipps geben, wie ich das erledigen kann. Nachbessern mit demselben Material oder Neuaufbau.

Worum geht es?

Es sind die Bahnsteigdächer, die sich auf erstaunliche Weise verformt haben - erst ganz unmerklich... und dann gewaltig an einigen Stellen. Die Klebungen haben gehalten, es sind die Lötungen, die abgerissen sind! Aber seht selbst:










Woran kann das liegen?

Möglicherweise ist es die Längenausdehnung bei Temperaturschwankungen, die bei mir im Anlagenraum aber relativ gering sind (maximal unter 10 Grad Celsius).

Möglicherweise ist es auch der Materialmix, der zur Verformung geführt hat.

Auf die gelöteten Messing-Sparren wurden Polystyrolplatten mit Kontaktkleber geklebt. In diese Platten wurde vorher auf der Unterseite die Bretterimitation eingeritzt und dann mit Acryllack lackiert. Obendrauf wurden Platten für den Wasserablauf geklebt. Die gesamte Oberseite wurde dann mit Schmirgelpapier bezogen, das wieder mit Kontaktkleber aufgeklebt wurde. Die Ränder wurden mit U-Profilen eingefasst. Danach wurde das Schmirgelpapier mit Revell-Farbe eingepinselt.











Ich überlege nun, ob es möglich ist, die Dächer zu retten und zu richten. Die Ränder würde ich dann mit längeren gekanteten, nicht gefrästen (aus Stabilitätsgründen) U-Profilen einfassen. Ich suche dazu noch eine Bezugsquelle für Meterenden 3 x 3 mm.

Sollte das Richten keine dauerhafte Lösung sein, würde ich nur die Messingsparren richten und nachlöten und die Dacheindeckung aus anderem Material (Holz?) neu aufbauen.

Ratschläge sind willkommen 8) Beileidschreiben sind nicht nötig :D

Grüße mit der Abrissbirne ;)
Eckhard

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31

Donnerstag, 5. März 2015, 21:01

Hallo Eckhard,

das sieht so aus als koennte das doch sehr lange Bahnsteigdach ein paar Dehnungsfugen gebrauchen um die Laengsdehnung bei Temparaturschwankungen kompensieren zu koennen.

Gruss Markus

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32

Donnerstag, 5. März 2015, 21:14

PS und Kleber

Hallo,

Ich habe auch schon schlechte Erfahrungen mit Klebstoffen wie Pattex und Polystyrol gemacht. Bei mir hat sich eine Mauer verformt, die ich auf dem Untergrund festgeklebt habe. Ich vermute, dass die Lösungsmittel des Klebers zum Quellen des PS führen. Wenn die Lösungsmittel langsam verdunsten führt das dann zum Schrumpfen. Eigenartigerweise passiert das aber nicht immer. Andere Klebungen haben das nicht gezeigt.
Ich verwende seitdem lieber lösungsmittelfreie Kleber, Klebbänder oder spezielle Kunststoffkleber.

Grüße
H3x
Im Bau: Papierfabrik Koslar an der Jülicher Kreisbahn und Module nach Fremo-Norm.

Mein Spur 0 Blog: 1durch45.de

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33

Donnerstag, 5. März 2015, 21:44

Hallo Eckhard,...

...kann es sein, daß die Bahnsteigdächer sich irgendwie aufheizen konnten oder einer direkten Hitzequelle ausgesetzt waren?
Punktuelle Sonneneinstrahlung, oder ähnliches?

Da sogar die Messingprofile unten drunter ziemlich verzogen sind, muß es es kräftige Spannungsunterschiede oder Temperaturunterschiede zwischen den verschiedenen Materialien gegeben haben?

Wäre es nicht grundsätzlich besser die Bahnsteigdächer auch aus Metallfolie oder aus dünnen Blechen herzustellen und zu gestalten?

Grüße,
Georg

P.S.: Eine sehr gute Adresse für Metallprofile ist: www.metall-hirsch.de

Dieser Beitrag wurde bereits 5 mal editiert, zuletzt von »Georg« (5. März 2015, 22:07)


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34

Donnerstag, 5. März 2015, 21:59

Hallo Eckhard,

ich kann mir vorstellen, dass beim Zusammenbau eventuell durch Ungenauigekiten Spannungen entstanden sind, die zum Bruch einiger Lötstellen führten, die wiederum nicht hundertprzentig waren. Ich würde die Messingsparren richten und nachlöten und dann Karton oder auch Balsaholz für die Dacheindeckung nehmen und diese dann unterteilen. Kleben würde ich mit Uhu Alleskleber, aber den Lösungsmittelhaltigen.

Viele Grüße
Robert

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35

Donnerstag, 5. März 2015, 22:03

Hallo Eckhard,

das Problem wird in die Richtung gehen, wie es H3x schon geschrieben hat.
Trotzdem vermute ich, das es die Farbe gewesen ist, die das Polystyrol zu so einer Verformungsenergie/kraft verholfen hat. Das Polystyrol hat vermutlich die Farbe nicht vertragen und die Unterseite zum Quellen gebracht. Dann könne selbst die Lötungen manchmal nicht mehr halten. Weil das Polystyrol geritzt war, hat sich dieser Effekt vielleicht sogar verstärkt.

Ich würde die Messingkonstruktion reparieren.
Das Dach mit breiten, z.B. Balsaholzstreifen (auch wieder von unten geritzt) die vorher mit Acrylfarbe bemalt wurden, wieder neu bedecken.

Nachtrag: Beim ersten Holzanstrich unbedingt gleich beide Seiten bemalen, sonst macht es bei den Längen ein Flitzebogen. Das hatte ich schon mal, sah nicht so toll aus.... :S
Gruß Signum oder auch Thomas
Ich habe keine Macken, das sind Special Effects

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moba-tom

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36

Donnerstag, 5. März 2015, 22:24

Hallo Eckhard,

das sieht ja furchtbar aus!

Ich unterstütze die Theorie von H3x! Es gibt enorme Spannungen beim Kleben der Platten mit "falschem" Kleber. Ich denke, das beschränkt sich auf lösungsmittelhaltige Typen...

Dass die Lötstellen sich lösen, obwohl die Klebungen noch halten, ist erstaunlich, aber für mich nachvolziehbar: die Klebeflächen sind deutlich größer als die Lötpunkte, welche auch nur zur Fixierung dienen, nicht aber zur Kraftübertragung. Dadurch verzieht sich auch die ganze Konstruktion, die ja in sich relativ labil ist.

Der Anstrich tut ein übriges: auch er unterstützt die Verbiegung!

Die Lösung (für mich): Neubau mit anderen Klebern und symmetrischem Aufbau! Also oben und unten, wenn möglich, die gleichen Kleber- und Antrichaufträge. Ich kann mir nicht vorstellen, dass Du das gerichtet kriegst (würde mich aber für Dich freuen, wenns doch geht!).

Sehe gerade, dass Signum den gleichen Ansatz hat... eben ein Praktiker!

Viel Erfolg,
Gruß
Thomas
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Rollo

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37

Donnerstag, 5. März 2015, 22:53

Material beschichtungen einseitig?

Hallo,

betreffs der verzogenen Bahnsteigdächer ein anderes Beispiel. Wenn der Tischler fachgerecht eine Tischplatte baut, welche furniert werden soll, dann klebt er auf beiden Seiten Furnier auf. Da bleibt die Tischplatte gerade.

Beim Dach wird die Ursache die einsetige Beklebung mit dem Sandpapier gewesen sein. Und dann sicher auch noch der Kontaktkleber, welcher das Polystyrol vollflächig anlöst hat.

Gruß
Roland

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Jacques Timmermans

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Donnerstag, 5. März 2015, 23:26

Guten Abend Eckhard,

Genau wie „H3x“ und Anderen vermute ich dass, dem, wie auf dem Bild zu erahnen fällt, mit dem Pinsel, lackierten Polystyrol in ein Zusammengehen mit der Farbe und dem Klebstoff der böse Übeltäter ist. So auf anhieb guten Rat geben ist am Bildschirm noch nicht so einfach. Eins steht fest, dass Du alle chemische und thermische Reaktionen, die zwischen den Baumaterialien entstehen oder spontan entstehen können, möglichst vermeiden noch besser beseitigen solltest. Am einfachsten wäre es, wenn du das komplette Unterdach neu aus (völlig ausgeglühtem und dermaßen Spannungsfreien) Messingblech anfertigen würdest. Die Teerpappe auf dem Dach sollte dann nachträglich mit einem elastischen Kleber, wie zum Beispiel Silikonenklebstoff, verklebt werden. Auf dieser Weise ist das komplette Gerippe, inklusive Unterdach aus nur einer einzige Werkstoff aufgebaut, wodurch Spannungen und Ausdehnung (hoffentlich) eliminiert oder zumindest auf einem zu vernachlässigen Minimalwert zurückgeführt werden.

Eine andere Möglichkeit wäre, die komplette Dachverkleidung aus zum Beispiel Biberschwanzziegel oder Dachpfannen anzufertigen. Ob dies dem Vorbild und deiner Gust entspricht kann ich leider nicht prophezeien. In diesem Fall solltest Du das Unterdach noch mit dem notwendigen extra Gebälk versehen, worauf dann die neue Dachbedeckung verlegt werden kann. Die Dachziegel müssten in diesem Fall dann aus Resin oder einen ähnlichen Kunstharzes gegossen sein, weil Abgüsse kaum Ausdehnen oder mit andere Materialien reagieren; Kunststoff tiefgezogenes Dachbedeckungsmaterial würde hier auch passen.

Gruß,

Jacques

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holger

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Freitag, 20. März 2015, 20:15

Mein outtake...

ich berichte mal von meinem "outtake"... Grins, ich benötigte für meinen Bahnhof noch Fenster von Zapf, also schnell bestellt und sofort bezahlt.....online... Und dann einfach warten und irgendwann klingelt der postonkel.... Aber nicht passierte... Also schnell mal aufs Konto geschaut, ob man auch überwiesen hat... Überweisung war raus.... Also warten... Nichts passierte... Also mal bei Zapf angerufen.... Leider keinen erreicht... Hmm ungewöhnlich die liefern normalerweise zügig... Also nochmal alles durchgegangen und dann fand ich meinen Fehler... Ich hatte das Geld an schnellenkamp überwiesen... Ich Dussel... Also Geld nochmal raus an Zapf, schnellenkamp informiert und schnell war alles erledigt....

Das muss das Alter sein...

Grüße holger
Epoche 3, z.Zt. keinen Platz.... wenn vorhanden, gesteuert mit Lenz LZV100 & LH100 und per WLAN touchcab(?)

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peterj.

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Freitag, 20. März 2015, 20:34

Tja mein Lieber - deshalb bleib ich (im Moment) noch bei der Spur 1 - da ist alles (auch die Schrift) etwas größer.... :D :D :D

Gruß Peter
----------------------------------------------------------------------------
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