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  • »Peter Lehmann« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 167

Wohnort (erscheint in der Karte): CH-9443 Widnau

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Sonntag, 16. November 2014, 19:42

E120 von Wunder & Kiss, Qualitätsprobleme

Hallo Kollegen

Vor ein paar Jahren hatte ich über Ebay eine E120 von Wunder & Kiss gekauft,
die dann mal kurz versuchshalber auf einer Clubanlage lief. Der Test war sehr
erfolgreich gewesen, ausser dass sie 1x entgleiste.

Kürzlich wollte ich die Lok dann wiederum dort einsetzen, aber eine Entgleisung
im Weichenbereich und eine anschliessende Beschädigung eines Bremszylinders
machten dem ein Ende. Der Bremszylinder war im Weichenbereich angestossen
und hatte den ganzen, schweren Zug abrupt getoppt. Ob der Bremszylinder für die
Entgleisung verantwortlich oder durch die Entgleisung erst angestossen war,
bleibt offen.

Jedenfalls wollte ich jetzt die Sache reparieren, wobei ich aber auf grössere
Qualitätsmängel im Drehgestellbereich gestossen bin:
- Zum einen sind gewisse Gussteile von schlechter Qualität
- Zum anderen wurden sie kaum nachbearbeitet, sondern mit allen Gussnäten verbaut
- So kommt es auch, dass die Drehgestellfedern z.T. gar nicht richtig passen und einfach hineingemurkst wurden und daher schief stehen
- Auch die beiden Querträger vorne und hinten am Drehgestell sind von sehr schlechter Gussqualität und wurden "notdürftig" so bearbeitet, damit man sie
wenigstens irgenwie montieren konnte
- Die Achsen stehen schief im Drehgestell, weil die Wippe auf einer Seite, die eine Arte Federung darstellt, nicht den gleichen Achslagerabstand aufweist wie die gegossene Blende auf der anderen Seite. Dies hat vermutlich mit dem Schwund beim Giessen zu tun.
Ob die Entgleisung bei den niederen Radreifen daher rührt?

Somit riecht es nach einigem Aufwand, um das Drehgestell wieder zu richten und sauber hinzubekommen.
Wenigstens konnte ich jetzt die Federn nach einer Nachbearbeitung sauber plazieren, aber die Montage
der abgebrochenen Bremsbacke mit Bremszylinder sowie der Querverbindungen bleibt problematisch und heikel.

Ansonsten ist die Art und Weise des Drehgestelles gut gemacht und auch das Wipplager ist eine
gute Lösung anstelle einer echten Federung.

Bevor ich jetzt aber noch mehr Aufwand betreiben möchte, setze ich das Drehgestell wenigstens
so wieder zusammen, dass die Lok gut läuft.
Ich kann mich nämlich erinnern, dass ich im Ebay immer wieder solche Antriebe zum Verkauf
gesehen hatte.
Was war der Grund dafür?
Sind sie schlecht?
Zuviele Zahnräder zwischen Faulhabermotor und Radsatz?
Gibt es bessere Lösung, ev. von einem anderen Anbieter?

Jedenfalls werde ich diesen Antrieb einfach mal so belassen, bis er
wirklich ersetzt werden müsste. Dann natürlich nach meinem Antriebs-
prinzip mit den Faulhaber 2020B Motoren.

Wer weiss etwas zu diesem Thema?

Gruss
Peter Lehmann
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Hermannjosef

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2

Sonntag, 16. November 2014, 19:55

Hallo Peter,
die Lok wurde damals auch als Bausatz verkauft.
Ich habe von den fertigen Bausätze einige gesehen. Die waren teilweise suboptimal gebaut daher.
Vielleicht kommen die Verarbeitungsmängel daher.

MfG Hermannjosef

PS: Was machen eigentlich die Scheiben für die TEE Wagen?

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