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Henrik

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Sonntag, 16. Juli 2017, 19:24

3D-Drucke mal nicht von Shapeways

N’Abend zusammen,
wie der ein oder andere bereits mitbekommen hat, beschäftige ich mich seit nunmehr fast 5 Jahren mit dem Thema 3D-Druck und habe in dieser Zeit schon einige Modelle erstellt. Bisher wurden meine Modelle immer bei der Firma shapeways gedruckt. Nachdem diese vor einigen Wochen allerdings ihre Preispolitik zu meinem Nachteil änderten und die Anzahl der Modelle weiter wächst, entstand die Überlegung, einen eigenen 3D-Drucker anzuschaffen. Die Auswahl am Markt ist reichlich und kaum zu überschauen, jedoch überzeugte mich das Ergebnis vieler Geräte überhaupt nicht. Seit einiger Zeit bietet die Firma Formlabs ihren Form 2 an, welcher sehr dünne Schichtdicken und hohe Oberflächengüten ermöglicht. Gesagt getan. Der Drucker wurde bestellt und kam nach zwei Tagen in einer großen Kiste bei mir an, komplett fertig und bereit zu Drucken. Nach kurzer waagerechter Ausrichtung (Der Drucker hat eine eingebaute digitale Wasserwaage) konnte es auch schon losgehen. Zu Beginn wurden Probeweise zuerst Bahnsteigsbänke und Passende Mülleimer gedruckt, um zu sehen, wie sich das Gerät handhaben lässt und wie sich das nacharbeiten der Modelle gestaltet.

Nun aber genug der Worte. Hier die ersten Ergebnisse:


Bank, roh aus dem Drucker


Mülleimer mit separatem Innenteil

Im Anschluss an das Reinigen und Heraustrennen aus dem Stützmaterial wurden die Modelle grundiert:





Soweit erst einmal, die Versuche gehen weiter :D

Gruß und schönen Restsonntag,

Henrik

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Sonntag, 16. Juli 2017, 21:57

Hallo Henrik,

wenn ich 3900,-€ übrig hätte, würde ich mir den auch zulegen! Super Drucke!!

Gruß
Andreas

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Montag, 17. Juli 2017, 07:48

Das lässt hoffen

Hallo Hendrik,

deine beiden Probedrucke sehen vielversprechend aus.

Werden die frühen Modelle jetzt auch bei dir gedruckt?

Viel Erfolg weiterhin.

Mit den besten Grüßen vom Waldrand :thumbsup:

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4

Montag, 17. Juli 2017, 10:40

Servus,

willkommen im Club der Form 2 Besitzer :thumbsup:

Hab jetzt auch schon ein paar Monate damit rumspielen können. Für den Preis ein feines Gerät. Hoffe der wird sich vielleicht auch in die OpenLabs rumsprechen und somit auch besser verfügbar sein. Mittlerweile sind schon einige auf den Zug aufgesprungen und vielleicht bewegt sich der Preis dann auch nochmal nach unten...

Das Bild im Anhang ist 1:160 ;)

Grüßle
Elvis
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Montag, 17. Juli 2017, 17:22

Hallo Henrik,

erst mal Glückwunsch zu diesem Drucker. Ich hätte dazu noch eine Frage ob die damit gedruckten Modelle noch nachbehandelt werden müssen. Es gibt ja von Formlabs noch die Waschanlage und Aushärtekammer. Sind diese wirklich notwendig?

Gruß
Stefan

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Montag, 17. Juli 2017, 17:58

Servus,

ich kapere den Faden mal: Nein! :D

Allerdings ist Bewegung im Iso-Bad schon relativ wichtig bei Modellen mit kleinen Bohrungen. Das geht aber mit der manuellen Version genausogut, muss man halt selber machen.

Fürs UV Härten gibt es diese Leuchten aus dem kosmetischen Sektor. Hab mir da eine mit 4 Röhren für nen Zehner rausgelassen. Für N reicht das völlig, für größere Sachen muss man unter Umständen was basteln um auf Höhe zu kommen.

Zum lackieren gehen normale Acrylfarben von Vallejo beispielsweise problemlos. Man sollte die Teile aber nochmal gründlich waschen, vor allem wenn sie sich etwas wachsartig anfühlen. Das ist dann aber auch meist ein Problem im Prozessablauf... :whistling:

Grüßle
Elvis
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Henrik

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Montag, 17. Juli 2017, 21:04

Hallo,

Vorweg danke für positiven Rückmeldungen.
Die früheren Modelle werde ich nach und nach, wie sie gebraucht werden auf dem Form2 drucken. Allerdings muss ich dafür die bisherigen Dateien leicht anpassen, da diese für Shapeways "optimiert" sind und auf dem jetzigen Drucker anders gedruckt werden.

Edit:
das Erste von den älteren Modellen ist bereits in Arbeit :thumbsup:



Die Geräte zum Nachhärten und Reinigen von Formlabs sind, wie Elvis bereits schreibt, nicht unbedingt erforderlich und lassen sich gut durch andere und günstigere Geräte ersetzten, die zwar nicht vollautomatisch arbeiten, aber ihren Zweck genau so gut erfüllen. Aktuell bin ich dabei und Baue mir selber eine beheizte Härtekammer, in der die Modelle dann bei der richtigen Temperatur und Zeitdauer nachhärten können. Bis dato Reicht schon ein wärmerer Sonniger Tag um die Modelle ausreichend nachzuhärten, aber der Winter kommt ja bestimmt :D

Gruß und schönen Abend,

Henrik

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Henrik« (17. Juli 2017, 21:24) aus folgendem Grund: Bild hinzugefügt


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Dienstag, 18. Juli 2017, 16:43

Servus,

eine andere Frage in dem Zusammenhang... :whistling:

Hat jemand schon mal mit dem ABS-Resin (Belastbares Kunstharz) von Formalabs gedruckt oder kennt jemand der das hat? 8o

Grüßle
Elvis
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Dienstag, 18. Juli 2017, 19:40

Hallo Hendrik,

wieviel Mircron beträgt die Oberflächengüte deiner gedruckten Produkt bei deinem Drucker?

Herzlichst

Hans-Peter Weigel

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Mittwoch, 19. Juli 2017, 09:33

Servus,

gibt Formlabs so nicht an. Zumindest hab ich auf die Schnelle im Datenblatt nichts gefunden.
https://formlabs.com/media/upload/XL-DataSheet.pdf

Gefühlt ist die Oberfläche aber genauso glatt wie man es vom Kunststoffspritzguss kennt. Geschlossen, keine Poren.

Der Laserdurchmesser ist mit 140µm bzw 155µm angegeben. Allerdings hängt die erreichbare Präzision auch von den anderen Prozessparametern ab. Der Drucker macht ja im Grunde einen Schichtaufbau, und der ist durch die minimale Stufenhöhe von 25µm definiert. In der Praxis ist der Unterschied zu 50µm nicht wahrnehmbar, der Druck dauert aber etwa doppelt so lange. Auch die Geometrie spielt eine große Rolle. Die höchste Genauigkeit erhält man bei deutlicher Schräglage, ideal wären 45°. Aber da man die Bauteile nicht immer ideal positionieren kann läuft es auf einen Kompromiss hinaus.

An der Musterlieferung nach Deutschland sind wir leider gescheitert (ABS beispielsweise). Aber wenn man bei Modellbahn-Union (dm-toys) die neuen 3D-Bausätze (1:160) bestellt bekommt man Material aus genau diesen Druckern... :whistling:

Grüßle
Elvis

Nachtrag: der Laserdurchmesser und paar Fühlerse korrigiert...
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Mittwoch, 19. Juli 2017, 10:08

Hallo Elvis,

danke für die Info.

Herzlichst

H.-P. Weigel

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Freitag, 28. Juli 2017, 19:36

Hallo,

die Modelle sehen ja sehr gut aus. Gab es einen Grund das transparende Harz zu nutzen ?
Ich denke das für Teile wie Fahrwerke es ja sinnvoller ist gleich, das schwarze Harz zu nutzen.

Ich hatte einige Teile in Schwarz drucken lassen und ersparte mir so das Grundieren.

Gruß Markus
Markus Müller, Berlin
http://www.Spur0e.de

P.S. Wenn Ihr mir eine Nachricht senden möchtet,
benutzt bitte die E-Mailfunktion im Forum anstelle einer PN.
So kann ich euch meist schneller Antworten.

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Samstag, 29. Juli 2017, 22:45

Hallo Markus,

für das transparente Harz gab es keinen besonderen Grund,es war bei dem Drucker dabei und kann noch für Lampengläser verwendet werden. Für die kommenden Drucke werde ich das graue Material verwenden.

Gruß Henrik

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