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BW Hagen-Eckesey

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21

Sunday, December 1st 2019, 10:00pm

Hallo zusammen,

beim Verlegen von Bögen könnte vielleicht auch ein sog. "biegsames Kurvenlineal" helfen, wie zum Beispiel dieses:

https://www.modulor.de/rumold-flexibles-kurvenlineal.html]

Liebe Grüße aus Hagen/Westfalen sendet Klaus

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22

Monday, December 2nd 2019, 2:18am

Hallo Klaus,
so ein biegsames Kurvenlineal hatte ich auch mal, als ich noch "zu Fuß" gezeichnet habe. Lange her, das Teil lange weg. Es kann auch beim Gleisbau nur eher selten eingesetzt werden, z.B. bei Übergangsbögen. Die kommen aber bei Schmalspurbahnen mit geringen Höchstgeschwindigkeiten kaum vor.
Ansonsten haben Gleisbögen immer einen definierten kontinuierlichen Radius. Ob man wirklich für jeden Radius eine Schablone braucht, wird sich zeigen. Ich werde berichten.

Gruß

Otto
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JoachimW

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23

Monday, December 2nd 2019, 8:39am

Hallo Otto,

toller Ansatz! Gefällt mir außerordentlich gut!

Wenn die Schwellen alle gleich sind, muss ich Jaques Recht geben, Es kann am Ende etwas steril wirken, wenn alle Schwellen die identische Position für die Unterlagsplatten aufweisen, da sie dann schnurgerade liegen. Das hat dann eher den Charakter einer Haupt- oder Nebenbahn, bei der die Gleise maschinell verlegt wurden.
Bei einer Klein- und/oder Schmalspurbahn würde ich gefühlt keine hundertprozentige Schwellenlage erwarten.
Die Position der Unterlagsplatten auf den Schwellen könnte man ggf. minimal variieren.

Einige Formen von Unterlagsplatten weisen drei Nägel auf, andere sind diagonal angeordnet.
Sollen die verschiedenen Varianten abgebildet werden?
Ist die Vertiefung nur für ein bestimmtes Schienenprofil gedacht bzw. für Schienenprofile mit einer bestimmten Fußbreite?


Gruß
Joachim

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Michael Fritz

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24

Monday, December 2nd 2019, 9:46am

Guten Morgen Otto,

speziell für Gleisbögen möchte ich eine Lehre vorschlagen, ähnlich der des britischen Hersteller Intentio für einen Gleisrost der GWR.

[url]http://intentio.co.uk[/url]

Angefügt ist ein Foto aus dem Gauge-0-Guild-Forum, da die Lehre noch nicht im Online-Shop gelistet und sichtbar ist.

Alternativ könnte man die Einzelschwellen zu Gleisrosten in einer lasertechnisch möglichen Länge verbinden und mit einem Mittellängssteg versehen. Der Vorteil gleichen Schwellenabstands in Gerade und Bogen lässt sich somit leicht erreichen.

Das sehr gleichmäßige Aussehen der Schwellen kann durch Bearbeiten der Kanten sicherlich verändert werden.

Ansonsten eine prima Idee.
Michael Fritz has attached the following file:
Viele Grüße aus dem Bergischen Land
Michael

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25

Monday, December 2nd 2019, 10:16am

Rein theoretisch müsste diese Methode ein schnurgerades Gleisjoch entstehen lassen, vorausgesagt, alle verlegten Holzschwellen fluchten peinlichst genau, aber die Praxis zeigt manchmal schon was Anderes . . . Daher bin ich sehr gespannt nach einem Erfahrungsbericht!

Viel Erfolg beim Bau,

Jacques Timmermans


Hallo Joachim,
ich bin da mit Verlaub etwas anderer Ansicht als du. Zunächst einmal lese ich in Jacques Kommentar nichts von "steril". Und außerdem würde ich ein Gleis, auch das der mickerigsten Kleinbahn zunächst einmal als ganz stinknormal ansehen, wenn alle Schwellen gleich lang sind und korrekt fluchten, denn erstens sind sie alle in der Schwellenfabrik halbmaschinell abgelängt worden und zweitens liegt es jedem Bahnmeister sehr am Herzen, dass "sein" Gleis nicht nur korrekt ist, sondern auch korrekt aussieht.

Auch die Ausschnitte für die Unterlegplatten und die Schraubenlöcher werden in der Schwellenfabrik mit Schablonen hergestellt, die sitzen auch immer an der gleichen Stelle. Und die Jaffa-Methode ersetzt lediglich das Schneiden und Bohren durch den Laserstrahl. Dass Kleinbahngleis chaotische Schwellenlängen und -Lagen haben muss, halte ich für eine romantische Idee, die ihren Ursprung natürlich darin hat, dass wir viele Kleinbahnen in einem beklagenswerten Unterhaltungszustand kennengelernt haben, als die allervergammeltsten Schwellen durch einzelne gebraucht erworbene ersetzt wurden, die aus einer anderen Schwellenfabrik stammten.

Das nachzustellen ist natürlich ok, wenn man eine Kleinbahn kurz vor ihrem Ableben darstellen will, das sollte aber dem more sophisticated Kleinbahner vorbehalten bleiben. Jaffa und mir geht es momentan erst einmal darum, die Einstiegsschwelle zu 0m niedriger zu machen, da ist "korrekter" Gleisbau zunächst einmal die bessere, weil leichtere Alternative.
Das Individuelle und Kleinbahnhafte kann anders erzeugt werden: Im Gegensatz zu normalspurigen Hauptbahnschwellen wurden Kleinbahnschwellen häufig aus grenzwertig dicken Stämmen und Stammabschnitten gesägt, die nicht durchgehend den vollen rechteckigen Querschnitt ergaben. Genau diese Imperfektion führt dann zu dem kleinbahnigen Aussehen des Gleises. Daher bringt eine individuelle Bearbeitung einzelner Schwellen durch Abkanten und Beschnitzen da mehr als eine willkürlich inkorrekte Schwellenlage.
Hier ein Beispiel von der BAE:



Gruß

Otto
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26

Monday, December 2nd 2019, 10:22am

Hallo Michael,
deinen Post sehe ich erst jetzt nach dem Abschicken meiner Antwort an Joachim, die lange im Bearbeitungsmodus war. Das von dir vorgeschlagene Abkanten ist ja in meiner Antwort schon enthalten. Auf die anderen Vorschläge werde ich dann im Baubericht im Blog verwerten. Vsl heute in einer Woche.

Gruß

Otto
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JoachimW

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27

Monday, December 2nd 2019, 2:36pm

Hallo Otto,

ich kenne mich nicht wirklich gut mit der Meterspur aus.
Ich schrieb, dass ich bei einer Klein- und Schmalspurbahn gefühlt keine hundertprozentige Schwellenlage erwarten würde und die Position der Unterlagsplatte ggf. minimal variieren könnte. (Nicht muss!)

bei der 750mm-Spur kann ein Neubaugleis so aussehen:


Ein gepflegtes Gleis so:


...und ein Gleis kurz vor der Stilllegung in etwa so:


Bei der 750mm-Spur liege ich mit meinem Gefühl wohl nicht ganz daneben.
Bei der Meterspur würde ich vermuten, dass es ähnlich aussieht, weshalb ich den Beitrag geschrieben habe.
Ein absolut gerades Gleis wirkt für mich steril. Es "lebt" nicht.

Ich finde den Ansatz auf jeden Fall toll und es ist für die Spur 0m auf jeden Fall ein Schritt nach vorne und erleichtert den Einstieg und nimmt ein wenig die Angst vor dem Selbstbau.


Gruß
Joachim

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merzbahn

Rangiermeister

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28

Monday, December 2nd 2019, 7:21pm

Hallo Joachim,
danke für Deine guten Beispielphotos!
Sind die aktuellen Farbphotos vom Pollo?
Und das sw Bild?
Grüße, Stefan

JoachimW

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29

Tuesday, December 3rd 2019, 6:27am

Hallo Stefan,

1. Rügen
2. Pollo
3. Rügen


Gruß
Joachim

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