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  • "Holzeisenbahner" started this thread

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Tuesday, May 17th 2016, 12:33am

Start einer Modulgruppe

Hallo Freunde der tollen Null!

Neuer Thread - neues Thema - neue Anlage! Nachdem die letzte Wintersaison bei mir nahezu mobafrei verlaufen ist, habe ich mich entschlossen in diesem Jahr antizyklisch zu basteln und Euch wieder mit Neuigkeiten zu versorgen.

Konkret bedeutet dies, dass sich in den letzten Monaten die Gelegenheit ergeben hat mit ein paar Gleichgesinnten ein gemeinsames Projekt in Segmentbauweise auf die Beine zu stellen. Um einem Zug einmal etwas Auslauf zu geben und zwischen den einzelnen Betriebsstellen auch ein wenig Strecke sinnvoll ist, habe ich mich entschlossen mit einem 90°Bogen zu beginnen. Wenn man sich aus der Enge des eigenen Hobbyraumes heraus bewegt, kommt die Lust nach einer "richtigen Kurve" auf - naja, die Puristen werden sicherlich lächeln, aber für mich ist ein Radius von 200 cm durchaus komfortabel. Um das Ganze auch im PKW transportieren zu können, habe ich zwei trapezförmige Segmente geplant. Aber nun alles der Reihe nach...

Um möglichst flexibel in der Aufstellung und Erweiterung des Modularrangements zu sein, haben wir uns sehr schnell darauf geeinigt die Modulübergänge mit den "Braunschweiger Köpfen" auszustatten und die Schienenoberkante soll bei 130 cm liegen. Insofern bewegen wir uns ja noch im üblichen Standard und das ermöglicht auch das Zusammenspiel mit weiteren Modulfreunden.

Da ich kein Anhänger des langen Herumtheoretisierens bin, habe ich mittels Schulgeometrie die Konstruktion meiner beiden Segmente geplant und zügig Fakten geschaffen.



Willi Winsen lieferte die 53er Kopfstücke mit außermittiger Gleislage, alles weitere wurde aus 10mm Pappelsperrholz gebaut. Die Gleistrasse wurde mit einem Selbstbauzirkel aus Dachlatten auf das 8mm Sperrholz gezeichnet und anschließend ausgesägt. Auch die Elektrik wird denkbar einfach gehalten und beschränkt sich auf ein Minimum: jeweils zwei Adern für DCC und für Wechselstrom sollten reichen. Jedes der Segmente ruht auf je drei Kanthölzern mit den Maßen 40x60mm welche in einfache Aufnahmen eingesteckt werden. Zur Höhenjustierung sind unten Einschlagmuttern und Schossschrauben vorhanden.













Der Rohbau sah schonmal ganz gut aus und die ersten Probefahrten waren vielversprechend. So begann ich mit dem Aufbau der Geländestruktur. An dieser Stelle hätte ich besser auf den Rat erfahrener Modulbauer und Freunde des Wanderzirkus hören sollen, denn an Anlagenteile die einem häufigen Transport ausgesetzt sind, werden andere Anforderungen als an stationäre Anlagen gestellt. Nicht nur das Gewicht ist zu berücksichtigen sondern auch die Flexibilität der Geländehaut ist von Relevanz. Ich wollte es mir einfach machen und habe den Untergrund mit Pappmaché erstellt. Das Ergebnis wäre aber ein Beitrag für die "Outtakes" gewesen - so etwas will keiner freiwillig zeigen. Leicht, flexibel und tragfähig war es - nach dem Trocknen hat sich aber einiges extrem verzogen. Okay, geplant war ohnehin eine buckelige Oberfläche um eine Eintönigkeit zu vermeiden, aber jetzt war eine großzügige Nacharbeit mit der klassischen Sand-Spachtelmasse angesagt. Aber auch hier habe ich die Rechnung ohne den Wirt gemacht: Nach dem ersten Transport zeigte die unflexible Spachtelmasse deutliche Risse. Überdies zeigte sich, dass der hohe Feuchtigkeitsanteil für ein Verziehen des Trassenbrettes gesorgt hat. Für einen Moment hatte ich den kompletten Rückbau in Erwägung gezogen. Aber nachdem ich unter die Trassenbretter hochkant ein paar Holzleisten geschraubt hatte, war das Gleisbett wieder im Lot. Und auch für die Geländehaut habe ich eine Lösung finden können: nachdem das Ganze mit einer Schicht Teppichkleber großzügig überspachtelt wurde, ist ein strapazierfähiger Untergrund entstanden.













Nun habe ich eine gute Basis gelegt um endlich mit dem Landschaftsbau zu beginnen. Als nächstes werde ich mich um den Bereich unterhalb der kleinen Brücke kümmern. Brückenköpfe und Flügelmauern sind bereits vorbereitet und warten darauf in das Gelände integriert zu werden...

Weitere Berichte von dieser Baustelle werden folgen.

Bis bald
Tom

This post has been edited 1 times, last edit by "Holzeisenbahner" (May 17th 2016, 12:38am)


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Tuesday, May 17th 2016, 5:46pm

Modul-Bogen - Bogenmodule

Hallo Tom,

eine gute Idee hast Du da überzeugend umgesetzt! Trotz der Trapezform kann man die Teile gut zu einem "Doppeldecker" zusammenschrauben und transportieren - in der Größe geht ja auch noch Pkw-Transport, zumindest mit einem Kombi. Ergänzen könntest Du die Kurve noch durch zwei exakt halb so große Module (die zusammen wieder ein Trapez ergeben und mit den anderen beiden zusammen transportiert werden können) mit jeweils einem rechten und linken Übergangsbogen. Dann "fallen" die Züge nicht so in die Kurven hinein und werden vorbildgerecht in den Kurvenradius hineingeleitet. Die Kurvenwinkel könnte bei etwa 15° liegen.

Je nach Aufbauort kann man dann entweder die 45°- oder die 90°-Kurve ergänzen.

Auf diese Weise lassen sich auch Bogenmodule mit vorbildgerechter Kurvenüberhöhung machen. Der Übergang zur Überhöhung findet auch auf den Übergangsbögen statt und dann macht es nichts aus, wenn die Bogenmodule aufgrund der Überhöhung selbst nicht mehr direkt mit anderen Modulen verbunden werden können.

Grüße aus dem Brandenburgischen
Jan

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Wednesday, May 18th 2016, 10:59pm

Modulbogen

Hallo Tom, schön das du den Verzug durch Feuchtigkeit noch kompensieren konntest und einen Neuaufbau so verhindert hast. Nun können ja die Probefahrten erfolgen und die Strecke getestet werden. :thumbsup:

Gruß Dieter

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Thursday, May 19th 2016, 11:30am

Holz streichen

Servus Tom,

auch bei uns wird in 130 cm Höhe in Modulbauweise gebaut (FREMO/LENZ). Früher oder später bahnt sich da mal ein größeres Spur 0 Treffen an - die Zeit wirds bringen.

Aus langjähriger Erfahrung unserer FREMO HO Vereinskollegen ist das Allerwichtigste: Alle Holzelemente nach dem Zusammenbau allseits streichen, damit sie gegen Feuchtigkeit unempfindlich sind! Dann hat man über sehr viele Jahre ungetrübte Freude dran.

Ciao

der NNullguggi

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