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ruegenmodelle

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Donnerstag, 24. Juli 2014, 18:28

Modulplanwettbewerb

Hallo,

um das Sommerloch etwas erträglicher zu machen, möchte ich zu einem Modulplanwettbewerb aufrufen. (...also der eigentliche Hintergrund ist, dass ich mit meinem Latein am Ende bin.)

Ich habe einen Bahnhofsplan, der irgendwie sinnvoll auf Module verteilt werden muss. Der Gleisplan soll dabei nicht verändert werden.
Problematisch sind die Kurvenlage des Bahnhofs, die Keillage des Empfangsgebäudes und die Weichen.

Folgende Vorgaben gibt es:
- Die Weichen dürfen - wenn überhaupt - nur in unkritischen Bereichen getrennt werden: vor und nach dem Herzstück. (eigentlich logisch!)
- Es soll noch genügend Abstand von den Gleisen zum Modulrand vorhanden sein.
- Die Module sollten rechteckig sein (keine Rundungen).
- Es sollten möglichst immer zwei bis drei Module die gleiche oder eine kombinierbare Form haben, so dass man sie stapeln und wirtschaftlicher transportieren kann.
- Als Übergang am Anfang und am Ende sind Kopfstücke von 60 cm Breite einzuplanen (FREMO-Norm). Das Gleis liegt hier mittig.
- Die Module sollten nicht länger als 100 cm sein, damit sie in einen kleinen Anhänger bzw. einen Kofferraum hineinpassen und gut allein zu handhaben sind.
- Möglichst ein einheitliches Raster, so dass der Bau sich einfacher gestaltet.
- Spitze Winkel und kurze Gleisverläufe über Module sollten ebenfalls vermieden werden.

Als Weichen sollen Reichsbahnweichen eingeplant (DKW 190-1:9 Fsch, EW 190-1:9 Fsch und IBW 300-1:9 Fsch) werden.

Meine (bisherige) Lösung findet sich im Anhang!

Mir gefällt jedoch die rechte Seite nicht so richtig. Das eine Modul kann mit keinem anderen kombiniert werden und ist außerdem noch größer und sperriger als der Rest. alle anderen Module sind in einem einheitlichen 30/60/90 Raster und sind entsprechend kombinierbar zu Transporttürmen mit jeweils 3 Modulen.
Die Anzahl der Module ist im bisherigen Entwurf gerade noch vertretbar; weniger wären aber besser.

Wer hat Ideen?

Im Anhang ist der Plan im DXF-Format, so dass jeder der möchte sich austoben kann.

...und falls nach dem "Wettbewerb" weiterhin Interesse am Thema besteht, schreibe ich vielleicht noch ein wenig zum (Modul)Bahnhof.


Gruß
Jo

P.S. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen!
»ruegenmodelle« hat folgende Dateien angehängt:
  • gleisplan.zip (5,22 kB - 135 mal heruntergeladen - zuletzt: 20. Juni 2018, 08:46)
  • gleisplan.png (10,24 kB - 573 mal heruntergeladen - zuletzt: 20. November 2018, 23:21)

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »ruegenmodelle« (24. Juli 2014, 18:36) aus folgendem Grund: Probleme mit der Bildgröße


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Donnerstag, 24. Juli 2014, 20:13

Hallo Jo,

das sieht mir aber verdächtig nach dem Bahnhof Laubach aus, oder?

Kannst Du mal was zu den Nutzlängen der Gleise sagen, müssen die original sein, oder können die etwas variieren (wegen 10cm baut man ja keinen weiteren Modulübergang)

Kannst Du noch die Maße für die Weichen angeben, Länge und Radius?
Ich kann Dein dxf-Format nicht öffnen, und müsste den Plan in meinem CAD neu zeichnen.

Gruß
Matthias
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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »mattes56« (24. Juli 2014, 20:19)


ruegenmodelle

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3

Freitag, 25. Juli 2014, 07:53

Hallo Matthias,

richtig, das ist der Gleispan von Laubach (Oberhessen).

Gleis 1 und 2 haben eine Nutzlänge von rund 400 cm. Der Hausbahnsteig an Gleis 1 ist etwa 125 cm lang, der Bahnsteig an Gleis 2 rund 290 cm. Die Anforderungen der FREMO-Norm geben eine minimale Kreuzungsmöglichkeit von 300 cm vor.
Gleis 3 (Güterschuppen) hat eine Nutzlänge von rund 65 cm.
Gleis 4 (Ladestraße) hat eine Nutzlänge von rum 290 cm. Hier ist die Kopf- und Seitenrampe am Ende zu finden und eine Waage und ein Lademaß im vorderen Bereich. Alles braucht seinen Platz.
Gleis 5 (Landhandel) hat nur eine Nutzlänge von rund 75 cm.
Das Anschlussgleis der Eisengiesserei hat in etwa ein Nutzlänge von 200 cm.

Die Originallängen stehen im Plan.

Die Gleislängen des Vorbilds sind alle recht kurz, aber eben ausreichend.
Das macht den Bahnhof ja so interessant.
Er soll Original abgebildet werden, weshalb eben auch die entsprechenden Weichen zu Einsatz kommen sollen. Gekürzt, verbogen oder verändert werden soll nichts.

der Plan wurde anhand der Originalpläne gezeichnet mit allen Absteckmaßen inkl. der Übergangsbögen. Wenn Dir die Originalpläne nicht vorliegen, solltest Du mal schauen, ob ein anderes Programm die Datei für Dein CAD-System umformen kann. Die eingestellte Datei ist im ACAD 12-Austauschformat erstellt worden. (Mein CAD-System ist leider aus dem vorigen Jahrtausend und kann nur das ACAD 12-Format erzeugen.)

Bei den Weichen handet es sich um 190er. Der Radius beträgt etwa 420 cm. Die IBW 300 hat einen Außeradius von rund 3800 cm und einen Innenradius von etwa 570 cm.
Die Einfachen Weichen haben eine Länge von rund 60 cm; die DKWs und die IBW von rund 75 cm.
Die (Original-)Maße stehen im Plan.

Der Gleisplan soll nicht verändert werden!


Gruß
Jo

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4

Freitag, 25. Juli 2014, 09:39

Hallo Jo,

ich konnte nur auf der . png-Datei arbeiten, hier mal meine Idee als Skizze:
Einen genauen Plan müsstest Du dir selber zeichnen, damit die die exakten Maße für den Modulkastenbau bekommst.

Dafür musste ich aber eine Deiner Vorgaben über Bord werfen, nämlich die der rechtwinkligen Module, aber die konntest Du ja in Deinem bisherigen Plan auch nicht "einhalten".
Das liegt nunmal an der Geometrie deines Bahnhofs, und ich denke, solange die Modulkisten identisch gebaut werden können - nach Schablone - macht auch ein nicht rechtwinkliger Kasten keine Probleme.



Die Module 0-4 sind jetzt 10°-Elemente eines Kreises. Die Module 1-4 lassen sich also bequem übereinander stabeln, zwar nicht deckungsgleich, aber zwischen zwei Transportbretter.

Das Modul 0a ist das Modul 0 um 180° gedreht und auf die Vorgabe beschnitten, das läßt sich also auch mit dem Modul 0 zusammen stapeln.
Im Prinzip könntest Du auch die Module 0, 0a und 1 sowie die Module 2,3 und 4 übereinander stapeln.

Module 0b und 0c sind wieder rechtwinklige Kästen - wie gehabt.
Das Keilmodul könnte man zum Transport ggf provisorisch an das Modul 0a anschrauben, dann hat die Kombination ähnliche Abmessungen wie das Modul 0.

Soweit zu "meiner" Idee - die ein Vereinskollege bei seinem Bahnhof umgesetzt hat, nur mit jeweils ca. 4° pro Modul....
Gruß
Matthias
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Freitag, 25. Juli 2014, 11:39

Hallo,

@Matthias
die Idee ist gut.
Ich werde das mal am Wochenende konstruieren. Das Dreieck gefällt mir noch nicht so ganz, aber vielleicht lässt sich das noch irgendwie in ein größeres Modul integrieren.

Danke für den Ansatz und die schnelle Aufbereitung.

@Alle
...unahängig davon bin ich natürlich noch für weitere Vorschläge offen.


Gruß
Jo

6

Sonntag, 27. Juli 2014, 19:14

Moin Jo,

das ist ein interesanter Gleisplan, der könnte mir in H0e auch gefallen, :thumbsup: :!:
nur würde ich dann die DKW durch zwei Weichen ersetzen ... :whistling:

Die Idee, möglichst viele Modulkästen deckungsgleich zu bauen, um sie für den Transport in einem "Rack" stapeln zu können, ist sowieso gut und wichtig :thumbup:

Gehe ich richtig in der Annahme, dass der Bahnhof in Baugröße-0 wenigstens 8 Meter lang wird :?:


Tschüß aus Leese

Frank-Martin
Gutes Werkzeug kann man(n) nur durch noch Besseres ersetzen !!!

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7

Sonntag, 27. Juli 2014, 20:48

Hallo Frank Martin,

nur eine kurze Ergänzung, aber nicht ganz unwichtig - denke ich:

Um Module und Segmente zu stapeln braucht man keine "Deckungsgleichheit", bei Elementen mit parallelen Kopfstücken muss nur die Länge identisch sein (gemessen auf der Lotlinie durch beide Kopfstücke).

Bei Elementen im Bogen besteht noch mehr Freiheit, hier müssen die Kopfstücke nur im gleichen Winkel zueinander stehen, und die Elemente sollten in der Länge nicht zu sehr variieren.
Verwendet man Transportbretter, die vor die Kopfstücke geschraubt werden, so kann man bei Winkel-Elementen das kürzere Element etwas mehr "in den Winkel" schieben, das andere ragt etwas weiter nach außen.
Nachteil: Der gesamte Stapel ist dann ggf. breiter als jedes einzelne Element.

Aber diese paar cm mehr in der Länge können für die Verteilung der Weichen entscheidend sein.

Gruß
Matthias
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8

Montag, 28. Juli 2014, 07:36

Hallo Frank-Martin,

der Bahnhof selbst ist etwas weniger als 6 Meter lang. Vor dem Bahnhof liegt auf der linken Seite noch der Anschluss der Eisengießerei, die direkt über die Einfahrtweiche (DKW) angeschlossen ist, wodurch der Bahnhof etwa 8 Meter lang wird.

Mit der Eisengießerei hat man eine zusätzliche Ladestelle auf relativ geringem Raum. Auch kann hier der Entladevorgang mit magnetischem Schrott und Masseln funktionstechnisch dargestellt werden.

Der Bahnhof ist mit Formsignalen ausgestattet und hat ein mechanisches Stellwerk, welches man ebenfalls funktionsfähig im Modell nachbilden kann. ;)
Ein großer Teil der Weichen ist ortsbedient und mit Gleissperren gesichert, so dass "Schlüsselkinder" ihre Freude haben und der Fahrdienstleiter sich auf die "wichtigen Dinge" des Lebens konzentrieren kann. ;)

Auf der rechten Seite überquert eine Straßenbrücke die Gleise. Der Einschnitt belebt die Landschaft und lässt den Bahnhof - in Kombination mit der Kurvenlage - nicht so steif und flach erscheinen.

Auch wurde der Bahnhof von den "Comedian Hanullists" gut dokumentiert, so dass für einen Nachbau eine gute Grundlage vorhanden ist. Die kompakte Form lässt in Spur 0 sogar einen maßstäblichen Bau zu. Ein Traum in 0.


Gruß
Jo

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