You are not logged in.

Dear visitor, welcome to Spur Null Magazin Forum. If this is your first visit here, please read the Help. It explains in detail how this page works. To use all features of this page, you should consider registering. Please use the registration form, to register here or read more information about the registration process. If you are already registered, please login here.

Waltershausen

Oberlokführer

(210)

  • "Waltershausen" started this thread

Posts: 302

Location: 's-Hertogenbosch

  • Send private message

141

Saturday, July 14th 2018, 2:34pm

hallo Peter,

Ich habe bereits einen Abdruck sicher in einem duncklem Schrank aufbewahrt, damit ich sicher bin dass ich ein durch UV unberührtes Exmplar habe.

Trotzdem hat mir Deinen Rat gefallen, weil damit ein Unterschied sofort sichtbar ist. Deshalb habe ich Teile der Abdrücke abgedeckt:



Dabei habe dafür gesorgt das jeder Abdruck mehr oder weniger gleich abgedeckt ist.

Jetzt viel Sonne und Geduld.

Gruss,
Walter
Spur 0 macht Spass

Mein kleines Projekt

9 registered users thanked already.

Users who thanked for this post:

Hexenmeister (14.07.2018), HüMo (14.07.2018), heizer39 (14.07.2018), 98 1125 (14.07.2018), Altenauer (14.07.2018), Udom (14.07.2018), BTB0e+0 (14.07.2018), Canadier (20.07.2018), Thomas Kaeding (25.08.2018)

Hans-Peter Weigel

Oberlokführer

(93)

Posts: 421

Location: Nuernberg

Occupation: selbständig

  • Send private message

142

Saturday, July 14th 2018, 5:31pm

Lieber Walter,

sehr gut, dann werden wir in ein paar Wochen eine vergleich ziehen. ich habe nämlich heute eine Kulisse zur Hälfte im Klarlack behandelt. Wir werden sehen, was dann auch dabei rauskommt. Bin selbst gespannt. Solcvhe versuche halte ich für sher interessant und aufschlußreich. Dir/Euch einen schönen Urlaub. Kommt gesund und wohlbehalten zurück.

Herzlichst

Peter Weigel

5 registered users thanked already.

Users who thanked for this post:

Udom (14.07.2018), BTB0e+0 (14.07.2018), Waltershausen (17.07.2018), Canadier (20.07.2018), heizer39 (03.08.2018)

holger

Lokführer

(123)

Posts: 419

Location: Friesland

Occupation: selbstständig (Dienstleistung, IT, Modellbahnhersteller)

  • Send private message

143

Sunday, July 15th 2018, 11:34pm

Guten Abend zusammen,

Ich schalte mich kurz dazu, da es sich ja um „meine“ Produkte handelt. Dies nur zur Info, die Hintergrundkulissen von MZZ sind komplett unbehandelt/ ungeschützt/ unversiegelt.... es ist ein reiner Offsetdruck ohne Finish. Das war und ist gewollt, da man so die Kulissen Ohne Probleme übermalen und farblich anpassen kann.

Grüße Holger
Epoche 3, z.Zt. keinen Platz.... wenn vorhanden, gesteuert mit Lenz LZV100 & LH100 und per WLAN touchcab(?)

9 registered users thanked already.

Users who thanked for this post:

heizer39 (15.07.2018), HüMo (16.07.2018), 98 1125 (16.07.2018), jk_wk (16.07.2018), Altenauer (16.07.2018), Udom (16.07.2018), Canadier (20.07.2018), BTB0e+0 (04.08.2018), Waltershausen (09.08.2018)

Hans-Peter Weigel

Oberlokführer

(93)

Posts: 421

Location: Nuernberg

Occupation: selbständig

  • Send private message

144

Monday, July 16th 2018, 10:16am

MZZ Kulissen

Empfänger: holger
Hallo Holger,


vielen Dank für dein Statement. Das war mir nicht bekannt, dass diese Kulissen völlig unbehandelt/ungeschützt/unversiegelt sein sollen, obwohl ich seit 1995 damit arbeite. Mir war nur bekannt dass sie übermalt werden können.
Es wäre aber, wenn du dich schon zu "deinem Produkt" meldest und Stellung nimmst dazu schön, wenn du dann auch noch mitteilen könntest, was man gegen das Ausbleichen der Kulissen tun kann. Das was du geantwortet hast, löst nämlich nicht das Problem. Darüber gab und gibt es meines Wissens leider keine Mitteilungen. Zumindest hat sich MZZ früher auf meine Anfragen dazu nicht geäußert. Und ich habe MZZ bei mir in der Firma vertrieben.
Dabei geht es mir weniger um mich, als um die Modellbahner und-bauer die diese Kulissen immer wieder oder immer noch einsetzen. Denn um nach einem halben Jahr die Kulisse auszutauschen, dazu ist sie zu teuer, wenn man sich damit gestalterisch viel Arbeit macht.


Herzlichst
Peter Weigel

2 registered users thanked already.

Users who thanked for this post:

Canadier (20.07.2018), BTB0e+0 (04.08.2018)

Waltershausen

Oberlokführer

(210)

  • "Waltershausen" started this thread

Posts: 302

Location: 's-Hertogenbosch

  • Send private message

145

Friday, August 3rd 2018, 3:58pm

Kleiner Update zum UV-Test

Hallo liebe Forummitglieder -und Leser.

Gerade zurück aus den Urlaub, war ich natürlich gespannt ob Farbunterschiede sichtbar sind (nach mehr als drei Wochen).

Ich glaube Jörg hatte da recht. Ich konnte noch keine sichtbare Verfarbung feststellen.

Ist der Test jetzt um sonst? Nein, weil ich ihn noch ein Weile durchsetzen kann. Da ich mit der Mühle beschäftigt bin, kann ich meine Bahn und die Abdrücke noch in Ruhe lassen.

Übrigens habe ich während meine Ferien noch eine beeindruckende Mühle gesehen, in Condom, Süd-Frankreich:





Die werde ich aber nicht nachbauen :)

Gruss,
Walter
Spur 0 macht Spass

Mein kleines Projekt

14 registered users thanked already.

Users who thanked for this post:

Rainer Frischmann (03.08.2018), 98 1125 (03.08.2018), Hexenmeister (03.08.2018), Udom (03.08.2018), Wopi (03.08.2018), JACQUES TIMMERMANS (03.08.2018), HüMo (03.08.2018), Rollo (03.08.2018), heizer39 (03.08.2018), Roter Brummer (03.08.2018), BTB0e+0 (04.08.2018), jörg (04.08.2018), Altenauer (04.08.2018), Thomas Kaeding (25.08.2018)

7-Kuppler

Schaffner

(17)

Posts: 231

Location: Bärliner RAW

  • Send private message

146

Friday, August 3rd 2018, 6:28pm

Mhmm Walter
Ein sehr interessantes Gebäude das du da gefunden hast.
Mir stellt sich die Frage:
Ist das eine Wassermühle?
Kann keinen Zu - oder Ablauf ausmachen.
Warum würde sie aber sonst mitten in den Fluten stehen?
Beste Grüße aus dem Bärliner RAW,
Dirk

1 registered user thanked already.

Users who thanked for this post:

Waltershausen (03.08.2018)

Hans-Peter Weigel

Oberlokführer

(93)

Posts: 421

Location: Nuernberg

Occupation: selbständig

  • Send private message

147

Friday, August 3rd 2018, 7:29pm

Hallo Dirk,

hat Walter ja geschrieben: Zitat

"Übrigens habe ich während meine Ferien noch eine beeindruckende Mühle gesehen, in Condom, Süd-Frankreich:"



Aber sei beruhigt, so was ist mir auch schon passiert. Schieben wir´s mal auf die Hitze! :thumbsup: :thumbsup:


Hallo Walter,


ich habe auch noch die Teile im Schaufenster liegen. Veränderungen sind minimal, fast nicht zu sehen. Lasse sie mal noch liegen und warte noch 8 Wochen ab bis Ende September. Dann schaun wir mal....


Herzlichst



Peter Weigel

5 registered users thanked already.

Users who thanked for this post:

heizer39 (03.08.2018), holger (03.08.2018), 98 1125 (03.08.2018), Waltershausen (03.08.2018), BTB0e+0 (04.08.2018)

7-Kuppler

Schaffner

(17)

Posts: 231

Location: Bärliner RAW

  • Send private message

148

Friday, August 3rd 2018, 8:14pm

Hi Peter
Natürlich ist es sehr wahrscheinlich daß es sich um eine Wassermühle handelt!
Nochmal:
Mir stellt sich die Frage:
Wo ist der Zu - und Ablauf?
Müsste der Zulauf doch deutlich höher liegen als der Ablauf!
Auf den Fotos kann ich aber keinen Niveauunterschied feststellen!?
Meint der "hitzegeschädigte" Dirk

1 registered user thanked already.

Users who thanked for this post:

Waltershausen (03.08.2018)

Waltershausen

Oberlokführer

(210)

  • "Waltershausen" started this thread

Posts: 302

Location: 's-Hertogenbosch

  • Send private message

149

Friday, August 3rd 2018, 10:27pm

Aufklärungen zur Mühle in Condom

Hallo Liebe Forummitglieder –und Leser,

nie gedacht dass die zwei Bilder einer Französische Wassermühle so viele Reaktionen aufrufen würden.
Es ist die „Moulin de Barlet à Condom“. Die Mühle Barlet in Condom, Süd-Frankreich. Sie befindet sich in dem Fluss „BaÏse“.

Zur Frage wo das Wasser hoch ist und wo niedrig: Die Seite wo die Buchstaben angebracht sind, ist Hochwasserseite. Zur linker Seite des Gebäudes befindet sich der Stau.
Ich stelle noch zwei Bilder ein:



Und



Das letzte Bild hat ein Freund gemacht, hat aber Erlaubnis zur Veröffentlichung gegeben.

Wenn ihr „googlet“ nach „Moulin Barlet Condom“ findet man sehr viele Bilder der Mühle.

Es gibt sogar eine Art Wiki-Seite:

https://fr.geneawiki.com/index.php/Moulin_de_Barlet

Und hier

https://www.ladepeche.fr/article/2015/11…-de-barlet.html

kann man auf Französisch lesen, dass die Mühle jetzt ein kleines Hydro-elektrizitätskraftwerk geworden ist. Dazu hat man eine neue Turbine plaziert.
Und gerade das finde ich erstaunlich, denn vor ein Paar Wochen habe ich im Internet gelesen dass die Scheesseler Mühle jetzt auch Elektrizität produziert!
Also beide alte Mühlen haben ein neues Leben bekommen. Ist es reiner Zufall dass ich diese Mühle in Frankreich begegnet bin oder nicht???

@Peter: ich werde die Abbildungen liegen lassen.

Gruss,
Walter
Spur 0 macht Spass

Mein kleines Projekt

9 registered users thanked already.

Users who thanked for this post:

98 1125 (03.08.2018), Hexenmeister (03.08.2018), heizer39 (03.08.2018), HüMo (03.08.2018), BTB0e+0 (04.08.2018), Udom (04.08.2018), jörg (04.08.2018), Altenauer (04.08.2018), Thomas Kaeding (25.08.2018)

7-Kuppler

Schaffner

(17)

Posts: 231

Location: Bärliner RAW

  • Send private message

150

Friday, August 3rd 2018, 10:59pm

Dank Dir Walter
Was für schöne Bilder und eine schöne Geschichte oben drein!
Nun hast Du es ja aufgeklärt.
Das Gefälle ist aber recht gering finde ich.

Dürfte sich wohl um nicht mehr als einen Meter handeln, schätze ich.
Da kommt es dann wohl auf die Masse des Wassers an.
Grüße aus dem Bärliner RAW,
Dirk

1 registered user thanked already.

Users who thanked for this post:

Waltershausen (09.08.2018)

Waltershausen

Oberlokführer

(210)

  • "Waltershausen" started this thread

Posts: 302

Location: 's-Hertogenbosch

  • Send private message

151

Thursday, August 9th 2018, 9:34pm

Einige Gedanken zum UV-Test

Hallo liebe Forummitgliede und -Leser,

da ich mit dem Bau (eines Teils) der Mühle anfängen möchte, bin ich sehr, sehr neugierig nach die Resultaten meines Testes.

Aber... wie schon erwähnt: es braucht Zeit um Unterschiede zu sehen.

Das ich ernsthaft so viel wie möglich meine Bauten aus Pappe und bedruckten Papier beschützen möchte gegen die Einwirkung von Licht, das ist euch wohl klar.

Und das sich etwas tuht in meinem Wintergarten zeigen die nächste zwei Bilder:





Gekauft vor etwa einem Jahr. Das erste Bild zeigt die Hinterseite, vor direktem Tageslicht beschützt. Das zweite Bild zeigt die Vorderseite, dem Tageslicht ausgesetzt.

Deshalb versuche ich meinen Test etwas zu beschleunigen. Ich setze die Abdrücke direkt in der Sonne:



Farbechtheit
Auch habe ich mich erkündigt im Internet. Verfarbung entsteht wegen der Einfluss von Sonnenlicht. Verschiedene Farben sind mehr oder weniger empfindlich.

Was ich gelernt habe ist dass verschiedene Produzenten von Farben empfehlen um als letzte Farbschicht ein UV-Schutzprodukt an zu bringen. Deshalb denke ich dass mein Experiment Sinn macht.
Aber leider habe ich nicht so viel Geduld :)

Gruss,
Walter
Spur 0 macht Spass

Mein kleines Projekt

11 registered users thanked already.

Users who thanked for this post:

Udom (09.08.2018), Rainer Frischmann (09.08.2018), HüMo (09.08.2018), Alfred (09.08.2018), Rollo (09.08.2018), 98 1125 (10.08.2018), BTB0e+0 (10.08.2018), Holsteiner (10.08.2018), Altenauer (10.08.2018), Wopi (25.08.2018), Thomas Kaeding (25.08.2018)

Waltershausen

Oberlokführer

(210)

  • "Waltershausen" started this thread

Posts: 302

Location: 's-Hertogenbosch

  • Send private message

152

Friday, August 24th 2018, 11:48pm

Vorläufiges Ende des UV-Tests

Hallo liebe Forummitglieder und –Leser,

Seit ein Paar Tagen ist über das Dach des Wintergartens ein Sonnenschirm (mit drahtlose und wahlweise automatischer Bedienung) installiert. Das bedeutet das bei Sonnenschein dieses Schirm aktiviert wird. Dieses Schirm lässt fast kein UV-Licht mehr durch. Das bedeutet das es von jetzt ab sehr sehr lange dauern würde bevor ich eine Einwirkung sehen könnte

Das merkwürdige ist dass alle drei Abdrücke bis jetzt eigentlich keine gut warnehmbare Verfarbung zeigen. Nur beim Zeitungspapier, das auch das Licht ausgesetzt war, zeigt ein deutliches Farbunterschied.
Das nächste Bild zeigt etwa in der mitte des roten Kreises eine Trennlinie:



Die Oberseite war geschützt, die Unterseite nicht.

Trotzdem werde ich meine Bauwerken aus Pappe und Papier mit UV-Schutzlack behandeln. Da gehe ich lieber auf Nummer Sicher.

Gruss,
Walter
Spur 0 macht Spass

Mein kleines Projekt

11 registered users thanked already.

Users who thanked for this post:

heizer39 (25.08.2018), E94281 (25.08.2018), Zahn (25.08.2018), 98 1125 (25.08.2018), JACQUES TIMMERMANS (25.08.2018), Udom (25.08.2018), Rainer Frischmann (25.08.2018), Thomas Kaeding (25.08.2018), gabrinau (25.08.2018), Altenauer (25.08.2018), Wopi (07.09.2018)

Waltershausen

Oberlokführer

(210)

  • "Waltershausen" started this thread

Posts: 302

Location: 's-Hertogenbosch

  • Send private message

153

Saturday, August 25th 2018, 10:59am

Bau mit Pappe und Papier, es geht weiter mit der Mühle (Teil 7)

Hallo liebe Forummitglieder und –Leser,

Ich bin jetzt zu einem Punkt gekommen wobei ich die Grundgestaltung der Scenery nicht weiter durchführen kann ohne die Mühle. Zum Beispiel an sämtlichen stellen soll Spachtel gegen die Unterseite der Mauer angebracht werden. Wie hoch und wie weit fällt nicht zu ermitteln ohne dass ich über die angefertigte Mühle verfüge.

Deshalb geht es jetzt weiter mit der Mühle. Eine Hälfte habe ich so weit bearbeitet, dass sie druckfähig ist. Und am vorherigen Freitag hat mein Freund die ersten Abdrücke angefertigt.
Der erster Abdruck war auf Papier von 350gr. Das zeigt nächstes Bild:



Ich finde die Grösse eigentlich recht beeindruckend. Sicher im Vergleich mit dem Originalbausatz:



Faltproben

Und dan haben wir gleich Faltproben durchgeführt. Schau mal nach nächstes Bild:



Zu erkennen sind zwei rote Faltlinien: A und B. Linie A ist zwischen die Teile 1 und 2. Linie B ist zwischen de Teile 2 und 3.
Wir haben einen Brieföffner genommen (mit stumpfer Punkt). Damit haben wir die Faltlinien gezogen.

Faltlinie A haben wir an der Rückseite (unbedruckt) des Abdrucks angebracht, das heisst: den Brieföffner entlang einer Linial die Linie so zu sagen in das Papier hereingedruckt. Dadurch entsteht eine Rille.

Faltlinie B haben wir auf gleicher Weise an die Vorderseite (bedruckt) des Abdrucks angebracht.
Der Abdruck haben wir zwei Mal gefaltet, entlang Linie A und entlang Linie B. Was stellt sich heraus?

Erstmals ein Bild des Abdrucks wo es entlang Faltlinie A (Rille an Hinterseite) gefalten ist:



Wenn man sich etwas genauer die Faltlinie A ansieht, kann man kleine Risse in dem Abdruck entdecken. Diese Risse sind weiss.

Das nächste Bild zeigt das Papier gefalten um Faltlinie B. Hier ist der Abdruck unbeschädigt.



Fazit

Faltlinien (Rilen) anbrigen hilft beim sorgfältiges umbiegen bei den Ecken des Gebäudes. Mann bekommt ein „scharfe“, gerade Linie. Aber die Rillen sollen unbedingt an der richtigen Seite des Papiers angebracht werden. Die Rille soll nicht mit der Biegungsrichtung mitlaufen (weiss nicht wie ich es sonnst ausdrücken soll).

Nach diese Erprobung haben wir uns entschlossen um die Abdrücke auf etwas dünneres Papier zu machen: 230gr. Das ist vom Material her schon biegsamer.

Gruss,
Walter
Spur 0 macht Spass

Mein kleines Projekt

21 registered users thanked already.

Users who thanked for this post:

jbs (25.08.2018), Thomas Kaeding (25.08.2018), Wolleschlu (25.08.2018), 98 1125 (25.08.2018), Joyner (25.08.2018), Setter (25.08.2018), Wopi (25.08.2018), jk_wk (25.08.2018), holger (25.08.2018), heizer39 (25.08.2018), Hexenmeister (25.08.2018), Udom (25.08.2018), Altenauer (25.08.2018), Staudenfan (25.08.2018), JACQUES TIMMERMANS (26.08.2018), Alfred (26.08.2018), E94281 (26.08.2018), Bahnheiner (28.08.2018), Rollo (06.09.2018), Holsteiner (06.09.2018), Meinhard (06.09.2018)

Waltershausen

Oberlokführer

(210)

  • "Waltershausen" started this thread

Posts: 302

Location: 's-Hertogenbosch

  • Send private message

154

Wednesday, September 5th 2018, 11:51pm

Bau mit Pappe und Papier, es geht weiter mit der Mühle (Teil 8)

Hallo liebe Forummitglieder und –Leser,

Heute habe ich ausprobiert wie das so geht mit prägen, falten und schneiden. Darüber handelt sich dieser kurzer Bericht.

Die Aussparung rechtsunten

Die Aussparung rechts unten soll zu stande kommen durch nur ein wagerechter Schnitt in Kombination mit vier senkrechte Falten.
Nach sorgfaltiges Messen und auf den Ausdruck angeben die Positionen der Faltlinien habe ich mit einem kleinem stumpfem Schraubenzieher die Rillen an der Abdruckseite gezogen, geprägt.
Danach den wagerechten Schnitt angebracht und dann behutsam die Seiten gefaltet, dabei darauf achtend dass die Oberfläche des Papiers nicht zerreisst. Das sah dann so aus:



Auf jedenfall sieht es aus so wie ich es mir irgendwie vorgestellt hatte.

Fenster ausschneiden

Ich habe schon eher über das Ausschneiden der Fenster berichtet. Siehe Beitrag 39. Das ist jetzt schon mehr als ein Jahr her und wr nur ein Versuch, wobei ich einfaches Papier (80 gr , bedruckt durch ein Inktjet-Drucker benutzt habe. Aber jetzt wird es dan doch ernsthafter.

Das Verfahren das ich damals „erfunden“ habe, habe ich mehr oder weniger erneut benutzt. Nächstes Mal werde ich es noch genauer verfolgen, damit die Arbeit noch sauberder wird.
Es ist mir gelungen um die Rände um zu biegen. Die sind 3mm breit. Die Pappe an der Rückseite des Abdrucks wird höchstens 2mm dick sein. Also wird 1mm übrig bleiben.

Die Erfahrung die ich jetzt aufgetan habe mit Biegen von Papier dieser Stärke (350gr), zeigt mir dass ich nicht in der Lage sein wird um diese übrige 1mm sauber und schön nochmals zu biegen. Dafür ist die Breite zu gering. Das bedeutet dass die Rände vorher auf die gute Dicke/Breite geschnitten werden sollen. Das habe ich auf jeden Fall gelernt.

Wie der Mauer aussieht wenn da ein Fenster heraus geschnitten ist, zeigen nächste zwei Bilder:





Fazit

Ich habe einen Probeabdruck benutzt. Das Papier ist 350gr. Die entgültige Abdrücke sind auf Papier von 230gr. Dünner, deshalb biegsamer. Das bedeutet dass das Falten warscheinlich besser und einfacher geht. Trotzdem ist Sorgfalt immer angesagt!
Ich glaube dass das dünnere Papier günstig für die Gestaltung der Fenster auswirken wird. Trotzdem erwarte ich das einen zweiten Umschlag falten problematisch sein könnte. Glücklich habe ich zwei Abdrücke auf 230gr Papier.

Kleine Schritte vorwärts, damit ich mich genügend Zeit habe um mich Lösungen für den Zusammenbau einfallen zu lassen.

Gruss,
Walter
Spur 0 macht Spass

Mein kleines Projekt

25 registered users thanked already.

Users who thanked for this post:

E94281 (06.09.2018), heizer39 (06.09.2018), Hexenmeister (06.09.2018), Wolleschlu (06.09.2018), Staudenfan (06.09.2018), Rollo (06.09.2018), goe (06.09.2018), Rainer Frischmann (06.09.2018), Holsteiner (06.09.2018), HüMo (06.09.2018), Altenauer (06.09.2018), Max54 (06.09.2018), jk_wk (06.09.2018), Bodo (06.09.2018), DieterS (06.09.2018), Olli (06.09.2018), Alfred (06.09.2018), Meinhard (06.09.2018), Udom (06.09.2018), Wopi (07.09.2018), Martin Zeilinger (07.09.2018), JACQUES TIMMERMANS (08.09.2018), 98 1125 (10.09.2018), Thomas Kaeding (11.09.2018), DVst HK (16.09.2018)

7-Kuppler

Schaffner

(17)

Posts: 231

Location: Bärliner RAW

  • Send private message

155

Thursday, September 6th 2018, 11:51am

Jau Walter
Realistischer als mit einem Fotodruck bekommt man es wohl kaum hin.
Jedenfalls nicht wenn man einen halben Meter wegsteht und, was ganz wichtig ist, die Oberfläche mattiert wird.
Reflektiert sich doch sonst die Anlagenbeleuchtung auf den Mauerteilen.

Aber ich denke, dafür hast Du bereits eine Lösung gefunden!?Beste Grüße aus dem Bärliner RAW,
Dirk

2 registered users thanked already.

Users who thanked for this post:

Udom (06.09.2018), Waltershausen (07.09.2018)

Waltershausen

Oberlokführer

(210)

  • "Waltershausen" started this thread

Posts: 302

Location: 's-Hertogenbosch

  • Send private message

156

Saturday, September 8th 2018, 10:55pm

Bau mit Pappe und Papier, es geht weiter mit der Mühle (Teil 9)

Dirk sagte:

„Jau Walter
Realistischer als mit einem Fotodruck bekommt man es wohl kaum hin.
Jedenfalls nicht wenn man einen halben Meter wegsteht und, was ganz wichtig ist, die Oberfläche mattiert wird.
Reflektiert sich doch sonst die Anlagenbeleuchtung auf den Mauerteilen.

Aber ich denke, dafür hast Du bereits eine Lösung gefunden!?Beste Grüße aus dem Bärliner RAW,
Dirk“


Hallo Dirk,

Du hast recht: ein Fotodruck ist sehr realistisch. Deshalb denke ich, dass ich keine Furnierstreifen an die Stellen wo es Fachwerkbalke gibt, anbringen werde. Erstmal sehen wie es so aussieht.
Wie schon vorher berichtet habe ich experimentiert mit UV-schützendem Klarlack. Ich möchte die Mühle so viel wie möglich behüten für die Einwirkung von Tageslicht/Sonnenlicht.
Bei diesem Experiment habe ich Abdrücke auf 80gr Pier benutzt. Diese Abdrücke kommen aus einen Laserdrucker bei mir ins Büro. Die Abdrücke waren an sich bereits matt. Die zusätzliche Schicht oder Schichten UV-Schutzlack machten es nicht matter oder glänzender.

Aber für den Nachbau benutziche ich anderes Papier. Der Probedruck ist auf 360gr Sulfatpapier, der entgültige Druck ist auf 230gr Sulfatpapier. Beide sind an sich ein bisschen glänzend. Eine matte Schicht ist also angesagt.

Weil auf die Dose mit UV-Schutzlack nicht geschrieben war das der Lack matt war, schien es mir vernünftig um wieder zu experimentieren. Ich möchte zwei Schichten anbringen, aber mit unterschiedliche Reihenfolge. Also eine Probe mit erstmals UV-Schutzack und danach matter Klarlack und eine Probe erstmal matter Klarlack und danch UV-Schutzlack.

Hier ein Bild der zwei verschiedenen Lacken:



Bevor ich weitergehe, erstmals ein Bild einer Stellprobe des Probedrucks auf meine Modellbahn:



Der weissen Streifen an der Unterseite wird später entfernt. Für mich ist es das erste Mal seit ich mit dem Bau meiner Modellbahn angefangen habe das ich richtig sehe, eine Ahnung bekomme, wie die Mühle aussehen wird. Ich muss ehrlich sein, ich finde es beeindruckend, toll und es kommt sehr nahe drann an meine Vorstellungen.

Weiter mit meine Lackierprobe.
Die rechte Hälfte habe ich mit UV-Schutzlack besprüht, die linke, dunkere Hälfte erstmals mit matter Klarlack. Das zeigt nächstes Bild:



Was gut zu sehen ist, ist was der UV-Schutzlack mit der Tinte macht. Beim Fachwerk und etwas da unten, ins Mauerwerk, ist eine Verschmierung zu sehen. Entstehen weil der Abdruck nach dem Sprühen vornüber Fiel auf der Zeitung die darunter lag. Anscheinend sorgt dieser Lack dafür dass die Tinte des Abdrucks mehr oder weniger wieder flüssig wird. Hmmm…. gefält mir nicht.
Nach das Trocknen war sofort ein grosser Unterschied sichtbar:



Die linke Seite ist matter geworden, die rechte Seite ist hochglänzend geworden. Das ist noch besser sichtbar auf nächstes Bild:



Es sieht sogar aus alsob sich einen orangenhaut-artigen Schicht gebildet hat. Das ist nicht der Fall nach das Aufbringen von matter Klarlack.

Das bedeutet auf jedenfall dass ein Schicht UV-Schutzlack nachher noch einen Schicht matter Klarlack braucht. Und warscheinlich das der UV-Schutzlack erst nach dem Aufbringen einer Schicht matter Klarlack angebracht werden kann, damit die Tinte geschützt bleibt.

Morgen, damit der erste Schicht gut ausgetrocknet ist, geht’s weiter mit dem Experiment.

Gruss,
Walter
Spur 0 macht Spass

Mein kleines Projekt

12 registered users thanked already.

Users who thanked for this post:

heizer39 (08.09.2018), Staudenfan (08.09.2018), HüMo (09.09.2018), Holsteiner (09.09.2018), Altenauer (09.09.2018), Udom (09.09.2018), jbs (09.09.2018), Wolleschlu (09.09.2018), 98 1125 (10.09.2018), Thomas Kaeding (11.09.2018), DVst HK (16.09.2018), Wopi (21.11.2018)

7-Kuppler

Schaffner

(17)

Posts: 231

Location: Bärliner RAW

  • Send private message

157

Saturday, September 8th 2018, 11:21pm

Jau Walter,
so ist das oft wenn man mit neuen Materialien experimentiert.
Hinsichtlich der Farben zum lackieren:Ich würde dann eher zu wasserlöslichen Farben tendieren, sicherlich nicht optimal bei Papierbausätzen.

Wenn aber Alcydharzlacke die Tinte an - oder auflösen, bleibt wohl keine andere Wahl.Viel Erfolg also aus dem Bärliner RAW,
Dirk

2 registered users thanked already.

Users who thanked for this post:

Waltershausen (08.09.2018), Udom (09.09.2018)

Waltershausen

Oberlokführer

(210)

  • "Waltershausen" started this thread

Posts: 302

Location: 's-Hertogenbosch

  • Send private message

158

Tuesday, September 11th 2018, 8:52pm

Bau mit Pappe und Papier, es geht weiter mit der Mühle (Teil 10)

Hallo liebe Forummitglieder und –Leser und Dirk :)

Nachden die erste Schicht gut trocken war habe ich ein Teil des Abdrucks mit einem Blatt Papier abgedeckt. Damit konnte ich später besser den Unterschied zwischen erste und zweite Schicht beurteilen. Das zeigt nächstes Bild:



Zu beachten: die linke Seite war zuerst lackiert mit matter Klarlack, die rechte Seite mit UV-Schutzlack.

Die rechte Seite
Die zweite Schicht war an der rechten Seite also matter Klarlack. Nach den Trocknen und entfernen des Papiers sieht die rechte Seite so aus:



Deutlich zu sehen ist das die rechte Hälfte viel matter geworden ist. Der Unterschied mit das vorher bedeckte Teil (das voll glänzt) ist gross.

De linke Seite
An der linke Seite war der zweit Schicht UV-Schutzlack. Das Reusltat nach trocknen sah so aus:



Die Trennung zwissche zweite Schicht (links auf der linken Seite) und das Papier liegt etwa in der Mitte der Tür. Gut zu sehen ist das ich etwas zu viel UV-Schutzlack auf einen Mal angebracht hatte, denn ein Ausläufer ist sichtbar. Die mit zusätzlich angebrachten UV-Schutzlack linke Seite ist etwas glänzender geworden.

Und wenn man nächstes Bild genauer betrachtet bei der Oberseite des Fensters:



Dann sieht man das auch dort sich einen Art orangenhautähnlichen Schicht gebildet hat. Das bedeutet für mich das die UV-Schutzlack auch auf die matte Klarlack einwirkt und sogar noch auf die darunter liegende Tinte.
Beide Sachen (glänzender und Orangenhaut) bedeuten einen nicht zufriedenstellendes Resultat.

Fazit
Die Lackierprobe hat Sinn gemacht. Aber das Resultat war nicht wass ich erhofft hatte. Die UV-Schutzlack ist zu aggressiv für meine Abdrücke. Der matter Klarlack darentgegen ist in Ordnung und holt den Glanz weg.
Bleibt mir nichts anderes übrig als die Mühle nach dem Bau so viel wie möglich für Tageslicht zu schützen.

Gruss,
Walter
Spur 0 macht Spass

Mein kleines Projekt

This post has been edited 1 times, last edit by "Waltershausen" (Sep 11th 2018, 11:03pm) with the following reason: Schreibfehler beseitigen. Wie immer..


16 registered users thanked already.

Users who thanked for this post:

Staudenfan (11.09.2018), heizer39 (11.09.2018), 98 1125 (11.09.2018), Rollo (11.09.2018), BR96 (11.09.2018), Hexenmeister (11.09.2018), Udom (11.09.2018), E94281 (11.09.2018), Alfred (11.09.2018), Thomas Kaeding (11.09.2018), Meinhard (12.09.2018), HüMo (12.09.2018), Altenauer (12.09.2018), Holsteiner (13.09.2018), Schwabe (15.09.2018), DVst HK (16.09.2018)

holger

Lokführer

(123)

Posts: 419

Location: Friesland

Occupation: selbstständig (Dienstleistung, IT, Modellbahnhersteller)

  • Send private message

159

Wednesday, September 12th 2018, 7:30am

Hallo Walter,


Ich finde von hier (Bildschirm), das die „Orangenhaut“ gar nicht schlecht aus sieht.... Ich habe den Eindruck das dadurch etwas Struktur kommt und die Regelmäßigkeit des Fotos abmildert. ich würde das ganze mal mit Abstand betrachten wollen um zu sehen wie es sich aus der“Ferne“ auf der Anlage verhält.


Wie gesagt Eindruck aus Jever geschaut.

Grüße Holger
Epoche 3, z.Zt. keinen Platz.... wenn vorhanden, gesteuert mit Lenz LZV100 & LH100 und per WLAN touchcab(?)

2 registered users thanked already.

Users who thanked for this post:

Waltershausen (15.09.2018), blb59269 (18.10.2018)

Waltershausen

Oberlokführer

(210)

  • "Waltershausen" started this thread

Posts: 302

Location: 's-Hertogenbosch

  • Send private message

160

Saturday, September 15th 2018, 12:28am

Hallo Holger!

Meine Bilder habe ich ich ganz nah dran gemacht. Deshalb habe ich dein Vorschlag gefolgt und den Abdruck mal "aus der Ferne" betrachtet. Das bedeutet aus einer Entfernung von etwa 50cm. Da ist (leider?) die Orangenhaut nicht mehr sichtbar.

Nochmals gut von der Nähe aus betrachtet konnte ich feststellen dass die Struktur sich auch dort befindet wo Fachwerkbalken anwesend sind. Dort wirkt sie eher störend. Warum? Weil -denke ich- eben diese Struktur durch kleine Sprühlacktropfen verursacht wird. Die haben eine gewisse regelmässigkeit, die mehr oder weniger mit dem Muster der Steine übereinstimmt. Aber nicht mit die linieaire Struktur (Narben) des Holzes.

Also, wegen diese zwei Erkenntnisse bleibe ich, bis neue Erfahrungen und Kenntnisse anders hinweisen, bei meinem Entschluss um nur matter Klarlack an zu wenden.

Trotzdem danke ich Dir für deine Antwort. Es hat mich angeregt um nochmals genau hin zu gucken.

Gruss,
Walter
Spur 0 macht Spass

Mein kleines Projekt

4 registered users thanked already.

Users who thanked for this post:

Schwabe (15.09.2018), Udom (15.09.2018), Altenauer (16.09.2018), holger (16.09.2018)