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Mittwoch, 14. März 2018, 15:28

Überblick über die Fortschritte

Hallo Forummitglieder und –Leser,

Manchmal ist es notwendig sich einen Überblick zu gönnen über das wass man in Laufe der Zeit gebastelt hat. Stimmt alles noch? Wie sieht alles zusammen aus? Kommt es noch mit seine eigene Vorstellung überein? Darüber handelt sich dieser Beitrag.

Weil ich seit langer Zeit meinen Güterschuppen (letztes Mal war Oktober 2017!) nicht mehr aufgestellt habe und inzwisschen die Feldbahnbrücke gebaut habe und beim Rohbau der Scenery zügig voran gekommen bin, dachte ich mir: Räume auf, stelle Schuppen und Brücke hin, lege den Grundriss der Mühle auf seine Stelle und schau dir das Ganze mal an. Das sieht dann so aus:











Glücklich kann ich sagen dass es bis jetzt übereinstimmt mit meiner Vorstellungen.

Wenn ich diese Bilder vergleiche mit zwei Bilder vor fast ein Jahr her, dann hat sich „einiges“ getan:





Dabei gibt es einige Bemerkungen. Von etwa März bis September 2017 habe ich mich fast aussschliesslich mit der digitale Aufbereitung der Mühle befasst. Erst nach das Niederländische Spur-0-Treffen in Zutphen in Oktober 2017 habe ich wieder mit dem traditionellem Modellbau weiter gemacht.

Fazit

Wenn ich alles so betrachte, dann sieht es aus ob alles nur langsam voran geht. Obwohl ich viel Zeit an meinem Hobby spendiere. Aber Details wie die Feldbahnbrücke oder die Baustelle brauchen ihrer Zeit. Und ohne sieht meine Modellbahn nicht so gut aus wie jetzt, finde ich zumindestens.

Das Hinstellen des Güterschuppens war wichtig. Denn erst jetzt konnte ich die Dimensionen und Proportionen des Schuppens und der Feldbahnbrücke gut mit einander vergleichen. Und da zeigt sich wie niedlich, oder klein die Brücke ist im Vergleich zum Güterschuppen. Vorher, ohne Schuppen, sah die Brücke viel grosser aus. Gut dass ich mir mal einen Überblick gegönnt habe.

Nur einen „Nachteil“ hat dieser Aktion: Ich bekam sofort lust zum fahren statt basteln :)

Gruss,
Walter
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Mittwoch, 14. März 2018, 17:45

Hallo Walter,
danke für den Überblick. Ich habe immer wieder mitgelesen und mitverfolgt. Ein tolles Projekt! Und was du zeigst, zeigt eine gekonnte Umsetzung. Mich freut´s und ich hoffe, dass du uns weiter teilhaben lässt an deiner Umsetzung.

Herzlichst

Peter Weigel

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Mittwoch, 14. März 2018, 23:45

Tag Peter,

Dank für dein Lob! Es freut mich dass Du mitliest.

Ich hoffe das, wenn meine Modellbahn Ausstellungsfähig ist (fertig ist sie natürlich nie, denn es gibt immer etwas zu verbessern oder weiter zu detaillieren), Du mal in der Lage bist sie "live" an zu schauen und selbst zu bedienen. Vorausgesetzt dass es dann Ausstellungsveranstalter gibt, die Interesse an meine Bahn haben :)

Ich habe bereits zweimal ausgestellt, bei meinem Verein (Tage der offene Tür) in März 2017 und bei den Niederländische Spur-0-Tage in Zutphen in Oktober 2017. Die letzte Veranstaltung war aber keine richtige Ausstellung, sondern eher ein Treffen von Niederländische Spur 0-Betreiber.

Meine Modellbahn ist absichtlich als Rangierspiel konzipiert (Inglenook Switching Game-Konzept), wobei gerade Besucher dieses Spiel spielen dürfen (unter Begleitung versteht sich). Deshalb auch die Zentrale und das Stellwerk an der Vorderseite der Bahn (siehe die zwei letzte Bilder meines letztes Beitrages). Und das hat bei den zwei vorherige Ausstellungen auch so funktioniert. Einige Besucher waren überrascht als ich sie einlud zum Spiel, haben die Einladung aber gerne akzeptiert :)

Ob ich mich traue um meine BR50 dafür ein zu setzen statt meinen Köff weiss ich aber jetzt noch nicht...

Aber bis es so weit ist, muss ich noch einiges basteln.

Gruss,
Walter
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Donnerstag, 22. März 2018, 00:31

Lust auf Fahren

Hallo liebe Forummitglieder und –Leser,

Wie ich schon geschrieben habe bekam ich Lust auf Fahren. Und weil ich jetzt warte auf Teile, die ich hoffentlich in Giessen erwerben kann, trat fast natürlich eine kleine Baupause ein. Die habe ich benutzt um meine BR50 aus zu packen und meine Köf um damit ein bisschen zu fahren.

Vorheriges Wochende habe ich damit angefangen und habe damit bis jetzt nicht aufgehört. Es sei denn um zu Essen, Schlafen, Arbeiten, usw :)

Obwohl konzipiert für Handbetrieb, möchte ich auch das Automatikbetrieb möglich sein soll. Und damit habe ich mich in den letzten Abenden befasst. Ich benutze Traincontroller (eine ältere Version) und es war eine kleine Herausforderung um die beide Lokomotive fahren zu lassen wie ich es wollte.

Heute Abend war ich dann erfolgreich. Ich habe eine kleines Video mit meinem Handy angefertigt und den könnt ihr hier anschauen wenn ihr das möchtet:

Video automatischer Fahrbetrieb

Ich habe viel Spass am Fahren und "Programmieren/Konfigurieren" gehabt :)

Nächstes Wochenende Giessen (und Lenz) und dann werden die Loks iweder eingepackt und fängt das Basteln wieder an.

Gruss,
Walter
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Sonntag, 1. April 2018, 01:46

Ausbau der Ladestrasse

Hallo Forummitglieder und –Leser,

Giessen ist vorbei und die Loks sind eingepackt. Es geht weiter mit Basteln. Ich habe die Ladestrasse ausgebaut, damit die Laderampe erreichbar wird. Darüber handelt sich dieser Bericht.

Von Herr Zapf hatte ich schon vorher Gullydeckel (MDF-Lasercut) gekauft. Mindestens einer davon sollte eingebaut werden.

Strassenform

Angefangen habe ich mit eine genau Vermessung vor Ort. Nachdem ich auf eine Skizze die Masse notiert hatte, habe ich mit einem CAD-Programm eine Zeichnung angefertigt. Wenn ausgedruckt und zurecht geschnitten, dient sie als Lehre für ein Stück Schaumstoff (Hartschaum) woraus die Ladestrasse geformt wird. Nach dem Ausschneiden sieht dieses Stück so aus. Die erste Fugen sind schin mit einem Kugelschreiber angebracht:



Und natürlich eine erste Stellprobe:



Der Schaumstoff ist etwa 5,5mm dick, die Gleisoberkante ist etwa 8mm hoch. Das bedeutet das der Ladestrasse aufwerts gehen soll, erhöht werden muss. Ausserdem muss beim Gleis an der Unterseite des Schaumstoffs eine Aussparung angebracht werden, weil die Strasse über die Schwellen führt, bis ans Gleis.
Deshalb habe ich den Schaumstoff an der Seite etwa 12mm eingeschnitten mit einer Dicke von etwa 2,5mm. Das überfälliche Stück wies sich als besonders nützlich aus, denn ich konnte es als Unterlage benutzen. Und zufällig –ehrlich!- kamm mit dieser Unterlage die Strassenoberkante in gleicher Ebene mit der Gleisoberkante. Schwein gehabt! Das entfernte Stück habe ich mit ein Stückchen Klebeband festgesetzt. Das sieht dann so aus:



Kopfsteinpflastermuster anbringen

Alle Kopfsteine habe ich erstmals mit einem Kugelschreiber mit Hilfe eines Lineals auf den Schaumstoff gezeichnet. Nicht oberflächich, sonder absichtlich mit leichtem Druck. Dadurch entstehen abgerundete (wegen des Kugels) Fugen. Damit erziehe ich die abgerundete Kanten der Kopfsteine.

Danach nahm ich einen kleinen Schraubenzieher und habe damit die Fugen mit der Hand nachgezeichnet. Mit etwas mehr Druck. Damit entstehen die eigentliche Fugen zwischen den Steinen. Mit der Hand, weil ich damit absichtlich nicht genau die gerade Kugelschreibenlinien folge. Manchmal ein kleines Bisschen nach links oder rechts. Es entstehen auf „natürliche“ Weise unregelmässige Kopfsteine. Während des Nachzeichnens ändere ich auch die seitliche Winkel des Schraubenziehers, damit nicht jede Abrundung, verursacht durch die Kugelschreiberprägung, gleich aussieht.

Farben der Schaumstoffplatte

Die ganze Platte, mit Ausnahme der Betonränden, habe ich flachendeckend gefärbt mit Faller Strassenfarbe Asphaltfarbe (Art.Nr. 180506).
Danach habe ich Heki Betonfarbe genommen und diese Farbe mit etwas Wasser verdünt. Nur wenig Wasser, damit sie flüssiger wird und nicht so schnell trocknet.
Und dann, in einer Arbeitsvorgang die ganze Platte, ganz schnell, mit einem grossem Pinzel diese verdünte Farbe grosszügich aufgetragen und sofort mit Küchenpapiertuch entfernt. Dass heisst: die Betonfarbe bleibt natürlich präsent in den Fugen und ein Bisschen präsent auf die Pflastersteine.

Nächster Schritt war das Farben der Betonränden mit unverdünte Heki Betonfarbe. Und zum Schluss bekamm die ganze Platte zwei mal einen Schicht mit verdünte Heki Lasurfarbe.

Aber dieses Verfahren ist anders als das Verfahren was ich beim Farben der Laderampe benutzt habe. Die Schaumstoffplatten der Laderampe habe ich nicht grossflächig gefärbt, wodurch die Kopfsteine manchmal heller oder dunkler sind. Da hatte ich noch keine Erfahrung…. Mann sieht den Unterschied. Ist für mich kein Anlass um die Rampe erneut zu bauen. Denn in Wirklichkeit werden Teilen von Strassen auch erneuert, sogar mit andere Steine und dann sieht es halt anders aus.
Ich habe einfach etwas dazu gelernt.

Der Gullydeckel

Wie gesagt sollte mindestens einen Gullydeckel verwendet werden. Ich habe einen Deckel von Herr Zapf benutzt. Seine Deckel sind aus geläserten MDF. Der rechteckige Gullydeckel kommt in zwei Teilen, der Aussenrand und der eigentliche Deckel:



Ich nenne diese Seite die Oberseite, denn sie ist dunckler als die andere Seite. Diese Seite ist –nehme ich an- berürht durch den Laser.
Gullydeckel sind –meistens- aus Gusseisen. Eisen ist Kohlstoff. Deshalb habe ich die alle duncklen Seiten „gefärbt“ mit Bleistifft. Und mit dem Finger die Oberfläche abgewischt, damit ein dunckles Braun hindurch schimmert. Der Endeffekt ist das dieser Gullydeckel jetzt wie gerostetes Eisen aussieht:



Das Resultat

Nachdem ich die gefärbte Schaumstoffplatte verklebt hatte und den Gullydeckel angebracht, sieht das Resultat so aus:



Ganz oben im Bild ist der Naht zwischen Rampe und Strasse sichtbar. Ist halt unvermeidlich. Aber der Farbunterschied hält sich in Grenzen. Aber nächstes Bild zeigt doch Unterschieden im Grauton. Aber hergestellt mit Kunstlicht und „eingezoomt“. Sieht daher „schlimmer“ aus als mit Tageslicht:



Fazit

Ich habe wieder etwas dazu gelernt. Erstens, dass verdünnen der Betonfarbe einem die Möglichkeit giebt um auch die Fugen von grössere Kopfsteinpflasterflächen auf ein Mal zu farben und zweitens dass mann eine solche Strassen und Rampen gleich hinter einander anfertigen sollte. Denn damit ist das Endresultat immer gleich, unabhängig von Erfahrungen die mann zwisschenzeitlich erwerbt.
Aber es handelt sich um meiner erster Modellbahn, die ich auch in Beziehung zur Scenery herstelle. Wenn ich alles ins Vorne herein gewusst hätte, dann ….
Trotzdem bin ich zufrieden mit dem Endresultat. Aber vielleicht gibt es eine Möglichkeit die beiden Teile etwas mehr anzugleichen, muss ich aber noch probieren (hab schon eine Idee).

Gruss,
Walter
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Dienstag, 3. April 2018, 00:52

Saubere Mauer und Spundwände ohne Pflasterschmutz

Hallo Forummitglieder und –Leser,

Wenn man mit Pflaster arbeitet, besteht immer der Gefahr das bereits hergerichtete Teile, wie Mauer oder –in meinem Fall- Spundwände verschmutzt werden durch Ausschiesser während des Anbringens von Pflaster. Um diese Verschmutzung weitgehends zu vermeiden, darüber handelt sich dieser kleiner Beitrag.

Vorbild und Problem

Ich habe da eine runde Mauer. Am Fuss des Mauers soll noch einen Ufer gestaltet werden. Dieser Ufer besteht in der Basis aus ein Stück Schaumstoff, wird aber gepflastert, weil die scharfe Kante ausgeglichen werden muss und die Ufer selbst etwas erhöht. Und alles mit sanfte Übergänge.
Die ausgeschnittene Schaumplatte folgt niemals genau den Form des Mauers. Es bleibt eine Spalte übrig. Mal mehr, mal weniger. Keine sorge, Pflaster erhebt diese Ungenauigkeiten. Aber, z.B. der Mauer soll sauber bleiben. Eine „scharfe“ Trennung zwischen angebrachten Pflaster und Mauer soll entstehen. Wie kriege ich das hin? Ohne Versschmutzung mit Pflaster?

Lösung

Weil es eben diese Spalte gibt (oder man sorgt dafür dass es eine –sehr- geringe Spalte gibt!), kann ich in dieser Spalte ein oder mehrere Stückchen Plastikfolie hinein schieben. Ich benütze Folie, die ich zurecht geschnitten habe aus Kunststoff-A4-Behälter. Die sind dünn, aber haben trotzdem eine genügende Steifheit. Steif genug um nicht direkt um zu biegen. Hier ein Bild von was ich benutze:



Erst danach bringe ich das Pflaster an. Das sieht dann zum Beispiel so aus:



Wenn das Pflaster völlig ausgetrocknet ist, ist dieser Folie leicht zu entfernen, weil das Pflaster sich nicht haftet an dieser Folie. Weil diese Folie nur sehr dün ist, sieht mann nachher keine Fuge.
Aber bevor ich diese Folie entferne, farbe ich das Pflaster, damit meine Mauer nicht durch Farbe verschmutzt werden. Und auch diese Farbe haftet nicht.

Fazit

Eine einfache Methode um Verschmutzung zu vermeiden. Ich habe sie bereits mehrmals mit Erfolg angewendet. Einzige Voraussetzung ist dass man voraus die Bedingung schaffen muss, damit sich später Folie hineinschieben lässt. Also im voraus planen.

Gruss,
Walter
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Sonntag, 15. April 2018, 11:26

Die (zukünftige) Feldbahnlok hat Hunger (braucht Treibstoff)

Hallo liebe Forummitglieder und –Leser,

Meine Modellbahn enthält ein kleiner Feldbahn. Da gehört natürlich ein mechanisches Zugpferd dazu. Da es keine Dampflokomotive wird, weder eine Elektrolokomotive, bleibt nur einer Art übrig: eine Lokomtive die Treibstoff „frisst“.

Die muss „gefuttert“ werden. Deshalb brauche ich eine Futterstelle, wo Futter gelagert ist (Tank) und etwas womit die de Lokomotive gefuttert werden kann (Zapfsäule). Also eine Tankstelle. Deren Bau, darüber handelt sich dieser Beitrag.

Wie schon gesagt, war ich dieses Jahr in Giessen. Eine Tankstelle stand nicht auf meiner Einkaufsliste, weil ich so etwas nicht bei den Aussteller mit Internetseite gefunden hatte. Aber es gab einen Aussteller, der eine Tankstelle anbot. Das war Herr Lemmens. Bin ich froh das ich Giessen besucht habe! Eine kleine, aber feine Überraschung. Sein Bausatz verschwand rasch in meine Einkaufstasche.

Kleiner „Nachteil“: dieser Bausatz enthält Messingteile, die mann zurecht biegen muss. Damit habe ich bis jetzt überhaupt keine Erfahrungen…. Trotzdem war das kein Argument oder Anlass um diesem Bausatz nicht zu kaufen. Ausserdem war Löten der Messingteile laut Herr Lemmens Aussage nicht unbedingt notwendig, Sekundenkleber wäre eine gute Alternative.

Gebautes Vorbild

Hier zwei Bilder des Bausatzes, genommen in Giessen, wie gebaut durch den Hersteller:





Diese Bilder habe ich gemacht, damit ich weiss wie es später aussehen soll.

Anpassen an meiner Modellahn

Mir war klar dass die Tankstelle auf gleicher Höhe wie der Feldbahn sein sollte. Da diese Bahn höher liegt, sollte die Tankstelle auch höher liegen, etwa auf Gleishöhe der Feldbahn.
Die Stelle wo war auch schnell gefunden: neben den Güterschuppen. Aber vor das Gleis oder hinter? Da habe ich mich gefragt: Wie soll der Tank beigefüllt werden? Von der Strassenseite oder von der Gleisseite? Ich habe mich für die Gleisseite entschieden.

Ich stelle mich vor dass die Tankstelle auf ein kleines Gebäude ruht. In diese Gebäude, das zugänglich ist mittels kleine Türen, befindet sich eine Pumpe, die den Treibstof in dem Tank hochpumpt.
Ein Tankwagen wird durch einen Güterzug befördert. Dieser Wagen wird an richtiger Stelle, vor dem Gebäude rangiert und dann wird er mit einen Schlauch mit der Pumpe verbunden und loss geht’s.
Diese Vorstellung hat den Vorteil dass das Gebäude sich nicht hinter den Bahndamm verbirgt, sondern (besser) sichtbar ist. Das möchte ich also im Modell umsetzen. Die Grundplatte des Bausatzes wird also das Dach des kleine Gebäudes.

Umsetzung im Modell

Als Anfang habe ich zuerst eine Skizze angefertigt, damit ich ein Bild bekomme von wie es aussehen könnte:



Die Umsetzung ist aber gespiegelt.

Aus 2mm Pappe habe ich die Wände geschnitten. Weil ich befürchtete dass der Leiter des Bausatzes zu dicht ans Gleis kommen würde, habe ich de Grundplatte ein Bisschen (1,5cm) erweitert. Die Wände habe ich beklebt mit ausgedruckten Mauerwerk (hatte noch etwas übrig vom Güterschuppen) und auf das Mauerwerk, genau wie bei der Ladestrasse, Betonpfeiler aufgeklebt. Damit ähnelt dieses Gebäude an der Ladestrasse. Das hat Sinn, den es ist logisch dass der Gleisanschluss, sammt meisten Bauten in einer Zeitspanne errichtet worden sein.

Ich habe auch eine Treppe aus Beton angefertigt. Aus 2cm breite und 4mm dicke Holzleisten. Diese bekommt man beim Baumarkt als „Rühstäbchen“, wenn man Farbe kauft. Die Kanten habe ich schräg gefeilt.
Und zu rechter Seite der Treppe habe ich eine Stutzmauer aus Beton angefertigt im selber Verfahren wie bei dem Pfeiler: eine Rechtecke aus Pappe, bekleidet mit Holzstreifen.

Die Türe

Es sollten Türe aus Stahl werden. Auf einer meiner gespeicherten „Texture links“ wurde ich fundig:



Aber das Verhältnis zwischen Höhe und Breite stimmte nicht. Die Abbildung sollte breiter werden. Und ich möchte gerne grüne Türe haben. Deshalb kamm digitaler Bildbearbeitung wieder in Stelle und mit diesem Resultat:



Nach dem Aussdrucken habe ich die Abbildung mit matter Klarlack versehen und auf das Mauerwerk geklebt. Erst danach habe ich die zwei „begleitende“ Betonposten aufgeklebt.

Bilder der verschiedenen Bauschritten

Weil Bilder viel mehr sagen als Wörter folgen einige Bilder.

Erstmals ein Bild der Grundelemente:



Jetzt zwei Bilder der Anfertigung der Stutzmauer:





Und ein Bild des nocht nicht zusammen geklebtes Ensembles:



Dabei ist die Grundplatte aus dem Bausatz schon mit Heki Betonfarbe versehen.

Das Mauerwerk verklebt und die Übergang zwischen Grundplatte (aus Resin?) und Erweiterung aus Pappe verspachtelt mit Spachtel:



Und so sieht die Unterseite oder das Innenleben des kleines Gebäude aus:



Treppe und Türe verklebt:



Stutzmauer verklebt, zusätzlicher Betonrand auf der Oberseite hinzu gefügt (Holzleiste 1,5 x 2mm), Übergang zwischen Treppe und Grundplatte verspachtelt und alles mit Betonfarbe versehen (aber noch nicht mit Lasurfarbe versehen):



Und zum Schluss eine Stellprobe mit noch nicht fertiger Pflastersteine, Tank noch verpackt. Aber es giebt trotzdem einen guten Eindruck von wie es Aussehen wird:



Die Aussparung bei den Pflastersteine in Nähe der Würfel ist notwendig, den dort befindet sich der Mauer des Güterschuppens. Und der ist abnehmbar.

Fazit

Ich bin mit diesem Teil noch nicht fertig. Der Bausatz muss noch weiter gebaut werden, die Pflastersteine noch gefärbt. Lange habe ich nachgedacht wie ich diesen Bereich neben den Güterschuppen gestallten sollte. Da hat mein Besuch an Giessen für eine nicht vorhergesehene Lösung gesorgt.

Gruss,
Walter
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Donnerstag, 10. Mai 2018, 00:13

Kopfschmerzpflaster, Kopfsteinschmerz?

Hallo liebe Forummitglieder und –Leser,

ich meine natürlich Kopfsteinpflaster. Eine ordentlicher Fläche soll samit versehen werden. Damit bin ich seit ein Paar Wochen beschäftigt. Wie weit ich jetzt gekommen bin, darüber handelt dieser Beitrag.
Es geht langsam voraus, eben weil es sich um eine grosse Fläche handelt aber das schöne Wetter lud zur andere Tätigkeiten ein, wie zum Beispiel Gartenunterhalt, Ausflüge und auch eine kleine Reise ins Ausland verhinderte das Bauen.

Das Vorfeld der Tankstelle musste noch fertig gestellt werden. Und auch der Boden unter die Rampe sollte mit Kopfsteinpflaster versehen werden und zum Schluss fast die völlige Fläche zur linker Seite des Güterschuppens. Nebenbei habe ich auch eine Lösung für den Bahnübergang gefunden.

Das Vorfeld der Tankstelle

Das ganze Vorfeld wollte ich aus einem Stück anfertigen. Weil damit möglich sichtbare Schneidenahte verhütet werden und ausserdem läuft dann das Muster der Steine durch. Deshalb habe ich erstmals alles gut Vermessen, eine Zeichnung mit CAD-Programm angefertigt, die Zeichnung ausgedruckt und ausgeschnitten. Danach sehen ob es passt. Es stellte sich heraus das noch ein Paar Anpassungen notwendig waren. Deshalb die Zeichnung modifizieren, ausdruckn, ausschneiden und nochmals passen. Jetzt war er gut und konnte als Lehre für den Schaumstoffplatte dienen.
Die Lehre aufgeklebt mit Klebeband, sorgfaltig ausschneiden und die Grundform war da. Jetzt das Muster aufzeichnen und einkerben. Nächste Schritt war das Farben: Erstmals mit Faller Strassenfarbe Asphalt und gut trocknen lassen. Danach etwas verdünnte Heki Betonfarbe auftragen und gleich abwischen, damit nur helle Farbe in die Fugen zurück bleibt. Und zum Schluss eine Schicht sehr verdünnte Heki Lasurfarbe. Jetzt konnte die ganze Fläche bis der erste Rampenmauer aufgeklebt werden. Das Endresultat (nachdem ich auch noch Betonränder angebracht hatte) sieht dann so aus:



Der Boden unter die Rampe

Für das Kopfsteinpflaster unter die Rampe habe ein anderes Verfahren benutzt. Das war notwendig, weil die Stützmauer nicht immer genau rechtwinklich plaziert sind und auch die Abstand zwischen den Mauern variiert ein bisschen. Die Räume zwischen den Stutzmauern sind etwa 5cm tief. Es hat mir doch einiges Kopfzerbrechen gekostet bevor ich ein gutes Verfahren ausgefunden hatte.

Ich habe ich erstmals einen langen Streifen völlig gefarbten Pflaster angefertigt. Dieser Streifen habe ich dan zerschnitten, wobei ich de Abmessung vor Ort bestimmte:



Mit ein Messer habe ich die Position der linken Mauer eingeschnitten. Danach die Fläche die der Mauer einnehmt heraus geschnitten:



Und dann das T-Stück mit Kleber versehen und herein geschoben:



Der Betonrand

Weil der schwarze Schaumstoff unsichtbar sein muss, müssten noch Betonränder angebracht werden. Die Höhe (schwarzer Schaumstoff und Kopfsteinschaumpflaster) beträgt 8mm. Ich habe mich für schmale Ränder entschieden (3mm) mit einer Länge von 30mm.

Also Streifen ausschneiden und völlig Farben (Betonfarbe und Lasur). Abder dann hatte ich ein kleines Problem. Dort wo die Ränder kommen sollten befand sich bereits Schotter…… Eigentlich hätte ich diese Seite des Gleises nicht einschottern sollen, habe ich trotzdem getan. Aber den Schotter entfernen war keine Option.

Da die Oberseite der Ränder auf gleicher Höhe sein sollten, musste also ein Stückchen von der Unterseite entfernt werden. Das geschah durch mehrfach einen kleinen Streifen zu entfernen, ausprobieren, nochmals entfernen. Dabei Rechnung haltend mit dem unregelmässigen Verlauf des Schotters. Und nach ein paar Stunden arbeit sieht es dann so aus:





Die Bahnübergang

Schon seit längere Zeit habe ich gezweifelt ob ich den Zwischenraum zwischen den Gleisen mit Rillengleis/Kopfsteinpflaster (auch glaube Polyfaster bietet es an) ausfüllen würde oder ob ich selbst etwas basteln würde (mit z.B. Schaumstoffplatte).
Die Lösung kamm eigentlich vons selbst und unerwartet. Als ich in Giessen war, sah ich bei Herr Zapf eine neues Produkt von ihm: Stelconplatten aus gelasertem MDF. Er hatte sogar Füllstücke für zwischen den Gleisen angefertigt. Die gefielen mit so gut dass ich die haben wollte. Ich war aber so blöd dass ich dachte ich kaufe sie mir nicht gleich, sonder erst am Sonntag. Falscher Entscheideung, denn seine Stelconplatten waren bereits ausverkauft. Na, dann habe ich später per Email mit ihm verabredet dass er welche nach Dortmund mitbringen wurde. Dort habe ich sie dann abgeholt.

Für die Bahnübergang brauche ich vier Einlagestücken. Ein Paar davon habe ich vor dem Farben mit einen scharfen Messer bearbeitet, damit es aussehen wird alsob die Platten Risse habe. Ursache sind natürlich schwer beladen Laster die von die Ladestrasse kommen.

Die Platten habe ich mit Betonfarbe gefärbt und nachträglich mit verdünnte Lasurfarbe, damit die Risse besser sichtbar sind. Die Ränder aber mit Rostfarbe (Modellmaster). Und das sieht dann so aus:



Durch das Blitzlicht sehen die Risse schlimmer aus als mit Tageslicht.

Ich habe mich auch welche Stelconplatten in Wirklichkeit angesehen. Da fiel mir auf das die Stahlränder meistens nicht angerostet sind. Einfach weil Verkehr darüber geht und jeder Spur von Rost wird dadurch gleich entfernt. Ich werde also, als auch an den anderen Seite Kopfsteinpflaster angebracht ist, diese Ränder mit Bleistift nachfarben an den Stellen wo Räder von Fahrzeugen das Stahl berühren. Eigentlich bleibt dann nur an die ausseren Seiten Rostfarbe übrig.

Fazit

Eine Menge Arbeit, aber die Anlage sieht dadurch schon viel besser aus. Es lohnt sich.

Gruss,
Walter
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Samstag, 12. Mai 2018, 16:00

Also doch ein bisschen Kopfsteinpflasterschmerzen

Hallo liebe Forummitglieder und –Leser,

nicht immer gelingt es mir um das was ich im Kopf habe direkt, ohne Fehler aus zu füren. Und ich glaube ich bin nicht der einzige…

Das grosse Feld links des Güterschuppens soll noch mit Kopfsteinpflaster versehen werden. Erstmals aufmessen, und ein Lehre anfertigen:



Danach ausschneiden aus Schaumplatte:



Und kontrollieren op es passt. So weit so gut. Nächster Schritt ist das mit einem Kugelschreiber anbringen von das Pflastermuster:



Ihr seht es es noch nicht fertig. Und das hat einen Grund:



Ich war zu eifrig mit das Ziehen von Linien, dass ich zu spät bemerkt habe, dass beim Gleisanschluss ein halbe Linie entstehen worden war (im Innern des rotes Kreises zu sehen). Und ich dachte: in Wirklichkeit würde mann die Steine entlang des Gleises angebracht haben. Keine Teilsteine, denn die würden sofort heraus gefahren von Fahrzeugen.

Ich habe mir überlegt ob ich vielleicht ein Teil abschneiden könnte, nämlich das Teil was schräg ist. Aber dann muss ich ganz genau das Muster „restaurieren“. Zweitens, wie sorge ich dan dafür das beide Teile dieselben Farbauftrag bekommen, damit es einheitlich aussieht.

Ich kamm zu der Schlussfolgerung dass die Trennung sichtbar später noch imme sichtbar sein würde. Deshalb habe ich entschlossen um das ganze Teil erneut aus zu schneiden und von vorne an zu fangen.

Drei Abenden Arbeit verschwinden damit in der Mültonne, aber das nächste Mal halte ich Rechnung mit dem Anschluss an der Schiene. Und dann sieht es einfach besser aus, meint

Walter
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Donnerstag, 24. Mai 2018, 22:51

Abflussrinnen im Kopfsteinpflaster, ein Versuch

Hallo liebe Forummitglieder und –Leser,

Da ich diese mislungene Platte noch nicht gleich weggeworfen hatte, habe ich mir erlaubt um sie zu benutzen für ein Versuch wie das Pflaster aussehen würde wenn es mehr ausgezeichnet ist. Besser gesagt: wie die Abflussrinnen aussehen werden. Darüber handelt sich dieser kleiner Beitrag.


Auf das nächste Bild ist zu sehen das ich die Abflussrinnen schon gezeichnet hatte:



Aber sind diese Rinnen noch sichtbar als auch das übrige Pflaster gezeichnet oder angebracht ist? Als ich weiter zeichnete sah ich dass die Rinnen manchmal „verschwinden“, nicht mehr als solche erkenbar waren.

Wie löse ich das? Die Lösung fiel mir ein als ich nach meine Arbeit radelte. Da sah ich dass – zu mindestens bei uns- die Abflussrinnen ein wenig tiefer liegen als der Rest der Pflastersteine. Deshalb habe ich die Abflussrinnen aus de mislungene Platte heraus geschnitten und die Unterseite mit Schleifpapier bearbeitet. Ich habe einen Schicht von etwa 0,5 bis 1mm abgetragen.

Danach habe ich die Teile zusammen gefügt und an der Unterseite durch ein Blat Papier mit einander verbunden. Siehe nächstes „aufregendes“ Bild:



Die tiefere Lage der Rinnen war sichtbar. Das sieht man hier:



Ich glaube das es noch besser sichtbar sein wird, wenn einmal gefärbt und noch besser wenn verschmutzt, denn in die Rinnen bleibt immer etwas dunkler Dreck hängen. Das kann ich nachbilden. Damit habe ich meine Zeichenfehler doch noch positiv benutzt.


Gruss,
Walter
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Donnerstag, 14. Juni 2018, 22:05

Kopfsteinpflaster, es geht weiter

Hallo liebe Forummitglieder und –leser,

Wie schon gesagt musste ich die Platte mit Kopfsteinpflastermuster erneut erstellen, denn beim Gleisanschluss hatte ich ein Fehler gemacht. Wie weit ich jetzt gekommen bin, trotz Hitze und wenig Freizeit, darüber möchte ich jetzt berichten.

Das Gleis liegt in einer kleiner Winkel im vergleich mit den rest des Pflasters. Also muss ich ein Übergangsbereich erzeugen, damit diesen Unterschied aufgehoben wird.

Ich habe angefangen mit das normale Pflaster auf dem Schaumstoff zu zeichnen. Die Steine sind 5 x 5mm gross. Dort wo die schräge Zufahrt zum Gleis anfängt habe ich damit aufgehört.
Dann habe ich den Form des Schaumstoffes und die Lage der letzer Reihe des Schaumstoffs auf ein Papier übernommen. Danach messen und erstmals mit Bleistift ein Übergangsmuster (nur die "parallele" Linien) gezeichnet. Das zeigt nächstes Bild.



An der Oberseite habe ich einen Abstand von 5mm behalten, aber an der Unterseite habe ich, regelmässig verteilt, einige (3) Abstände von 5,5mm angebracht. Weil ich zufrieden war, habe ich es auf dem Schaumstoff übernommen:



Danach habe ich alle Querstriche mit einem Kugelschreiber angebracht:



Dabei habe ich jeweils eine Reihe mit dem Lineal gezeichnet und eine Reihe aus der Hand. Das letzte um bewusst Unregelmässigkeiten in Form und Abmessung der Steine zu erzeugen.

Nächster Schritt war das mit der Hand nachziehen des Musters mit einem Schraubendreher. Damit entsteht die definitive Prägung der Steine in dem Schaumstoff. Nächstes Bild ist absichtlich mit Streiflicht gemacht, damit man das Effekt mit dem Schraubendreher gut sehen kann. Links bearbeitet mit und rechts noch nicht bearbeitet mit Schraubendreher:



Als ich die ganze Schaumstoffplatte geprägt hatte, war der Moment da dass die Rinnen herausgeschnitten sollten. Mit ein sehr scharfes Messer (saubere Trennung!) habe ich meine mühevolle Arbeit zerschnitten:







Die dünne Streifen sind die Rinne. Die werde ich dann an der Unterseite mit Schmirgelpapier bearbeiten, damit sie dünner werden und damit tiefer liegen werden. Danach werden die einzelne Teilen gefärbt.

Ach ja, dort wo die grössere weisse Flächen sichtbar sind: dort kommen Gullys.

Bis soweit grüsst euch,

Walter
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Dienstag, 19. Juni 2018, 22:39

Kopfsteinpflaster, fast fertig

Hallo liebe Forummitglieder und –Leser,

Geschmirgelt, gefärbt, jetzt ist es Zeit für eine Verlegeprobe. Es geht voran. Deshalb ein kurzer Bericht.

Erster Versuch, noch ohne Güterschuppen:



Ich habe versucht die Farbe des neuen Pflasters so viel wie möglich an der Farbe des bereits vorhandene Pflasters an zu gleichen. Das die Fläche nicht überal die gleiche Farbe hat, finde ich schön. Sieht –finde ich- wirklichkeitsnäher aus. Jetzt mit Güterschuppen:



Die kleine Werkstatt noch dazu:



Mit Randsteine probeweise plaziert:



Natürlich muss ich die Randsteine in den Bogen noch etwas zurecht schneiden. Kommt in Ordnung.

Von einen anderen Winkel betrachtet:



Rechts unten kommt auch noch einen Rand. Die Gully’s sind noch immer fällig. Der Unterschied zwischen Rinnen und normalen Pflaster ist jetzt etwas hervorgehoben, weil alles eben noch nicht verklebt ist.

Nächste Schritte: verkleben und die Gully’s anbringen.

Gruss,
Walter
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Donnerstag, 21. Juni 2018, 21:31

Gully’s

Hallo liebe Forummitglieder und –Leser,

Gully’s anbringen davon ist jetzt der Rede. Ich möchte halt euch gerne zeigen wie ich die Gully’s anbringe. Das grösste Stück Pflaster habe ich bereits verklebt.

In dieser Ecke soll der Gully kommen:



Ich habe ein sehr kleines Stückchen Pflaster entfernen müssen. Dort wo die Ecke rechts oben des Gully’s ist.
Dann habe ich mit einem scharfem Messer ein Loch in dem unterliegende Schaumstoff angebracht:



Und dann der Boden des Loches mit schwarzer Filzstift gefärbt:



Nächster Schrit war das anbringen und verkleben des Pflasters der Rinne (links) und das Verkleben der Gullydeckel:



Dan auch noch das Pflaster der Rinne nach oben anbringen und verkleben:



Und zum Schluss der ganze Gully sammt Deckel mit einem dünnem Bleistift nachfarben:



Jetzt sieht er schön verrostet aus, aber Schwarz des Gusseisens ist auch sichtbar.

Ich möchte diesen Beitrag abschliessen mit ein Bild eines anderen Gully’s, die in der gleicher Rinne etwas weiter nach links liegt:



Dabei habe ich die gleiche Fertigungsprozedur angewendet.
Ach ja, die Gully's habe ich bei Herr Zapf gekauft, also nicht selbst gemacht. Ich habe kein Läser, aber Herr Zapf hat eins :-)


Gruss,
Walter
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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Waltershausen« (21. Juni 2018, 21:49)


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Dienstag, 26. Juni 2018, 21:32

Pflastersteine, vorläufig fertig

Hallo liebe Forummitglieder und –Leser,

Die Pflastersteine sind verlegt und auch die Strassenseiten sind angebracht. Damit kommt vorläufig ein Ende an den Arbeiten an das Pflaster. Verschmutzung und Vergrünung folgt erst später.
Ein kurzer Bericht in Bilder folgt jetzt.

Hier ein Überblick über das hintere Teil des Pflasterwerks:



Das Anbringen der Ränder:



Jedes Stück ist einzeln aus Schaumstof geschnitten, gefärbt mit Heki Betonfarbe und ein bisschen verschmutzt mit verdünte Lasurfarbe. Dort wo bereits Schotter anwesend war habe ich einfach an der Unterseite ein Stückchen des Randes weggeschnitten. Dabei Rechnung haltend mit der Form des Schotters.

Hier sind die Ränder alle verlegt:



Und schau mal an: Da kommt schon der erste Lieferant:





Auf das letzte Bild ist in der Mitte, rechts noch ein bisschen braun gefärbter Holzplatte zu sehen. Das ist bereits „eliminiert“.
Jetzt werde ich mich auf dem nächsten Schritt beraten. Der Bau soll und muss weiter gehen.

Gruss,
Walter
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Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Waltershausen« (27. Juni 2018, 01:07) aus folgendem Grund: Schreibfehler beseitgen.... Ehhh beseitigen...


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Dienstag, 10. Juli 2018, 00:02

UV-Härtetest

Liebe Forummitglieder und –Leser,

Es ist „komkommertijd“, saure-Gurken-Zeit. Es tuht sich wenig. Ursache ist das andauernde warme Wetter, das nicht gerade zum Modellbau einlädt. Dabei ist es auch Ferienzeit. Zumindest für diejenigen die kein Rentner sind. Auch meine Ferien sind bald da. Nächste Woche ist es soweit. Meine Laptop nehme ich mit. Falls ich Lust bekommen möchte um die Mühle weiter digital fertig zu stellen.
Meine Abwesendheit benutze ich um einen test durch zu führen. Ein UV-Test. UV = Ultraviolet, dieses Teil des Lichtes, das dafür sorgt dass deine Haut verbrennt und die schöne Farben von Druckwerk erblassen lässt.

UV ist Sch…

Schlecht, oder einfach Sch….. ;)
Trotz Vorsorgsmassnahmen habe ich bemerckt dass z.B. das Mauerwerk der Laderampe doch etwas unter das UV-Licht gelitten hat. Deshalb ist Seit geräumer Zeit meine Modellbahn, wenn ich nicht daran arbeite, mit alte Zeitungen abgedeckt und damit vor Licht geschützt.

Probedruck mit Laserdrucker

Die linke Hälfte (oder die Rechte, hängt davon ab, vonn welcher Seite mann es betrachtet) der Mühle ist digital fertig gestellt, ist also abdruckbereit. Deshalb habe ich eine der Teile abgedruckt auf normalen Papier mittels ein Laserdrucker. Ich habe mehrere Abdrücke gemacht (4), damit ich sie später mit einander vergleichen kann.

UV-Schutz

Während meine Mittagspause habe ich gestern bei einem Fachhandel in Künstlerbedarf eine Sprühdose mit sogenannten UV-Schutz-Fixier gekauft. Laut hersteller geeignet für fast alle mögliche Farbmethoden und Farbträger. Nächstes Bild zeigt diese Sprühdose:



Übrigens nicht gerade billig: 19 Euro.

Testverfahren

Zuhause habe ich ein Abdruck gleich in einem Schrank aufgehoben, damit ich absolut sicher bin dass da überhaupt kein Licht und deshalb auch kein UV irgendwie einen Einfluss haben kann.
Ein Abdruck habe ich einmal behandelt (besprüht) mit dieser UV-Schutz. Ein andere Abdruck (nach Trocknen des ersten Auftrags) zweimal behandelt. Und ein Abdruck habe ich nicht behandelt.
Diese drei Abdrücke habe ich danach auf die Zeitungen aufgeklebt mit Klebeband. Das zeigt nächstes Bild:



Deutlich ist auch zu sehen, dass meine Modellbahn abgedeckt ist.

Von jetzt ab, bis ich wieder an meiner Modellbahn arbeiten muss, aber zumindest während meine Ferien, sind diese drei Abdrücke den UV ausgesetzt. Da meine Modellbahn sich im Wintergarten befindet, hat das Sonnenlicht freier Zutritt. Und mit diesem Wetter, das wahrscheinlich noch eine Weile anhalten wird, werden die Abdrücke eigentlich extrem beleuchtet.

Fazit

Ich hoffe dass, wenn ich wieder zu Hause komme, ich ein deutlicher Unterschied sehen kann. Den damit beweisst dieses Produkt seinen Nutz oder Tauglichkeit. Wenn noch nicht klare Unterschiede sichtbar sind, setze ich das Experiment fort. Ich weiss nämlich nicht genau wie lange es dauert bis sich Farbunterschiede durch UV-Einwirkung deutlich erkennbar sind.
Ich halte euch am Laufenden. Bin selbst gespannt.

Gruss,
Walter
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Dienstag, 10. Juli 2018, 23:21

Langzeittests simulieren

Hallo Walter,
Wenn die Drucke im Wintergarten lagern, könnten 4 Wochen o.ä.vielleicht für Langzeittests nicht ausreichend sein, da eine Scheibe ( ich gehe davon aus Dein Wintergarten hat welche ;) ) doch einen erheblichen Teil des UV Lichtes filtern sollte, sonst hätte ich ja hinter meiner Büroscheibe ständig Sonnenbrand.
Ein kleiner Teil wird auch durch eine Standardscheibe ohne spezieller Tönung durchkommen aber der Effekt daraus Rückschlüsse auf die Haltbarkeit Deiner Ausducke zu ziehen wird längere Zeit in Anspruch nehmen.
So denke, vermute ich aber genaues und fundiertes Wissen außer der Meinung eines Dermatologen habe ich auch nicht.
Viele Grüße und schönen Urlaub wünscht Dir
Jörg

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Donnerstag, 12. Juli 2018, 09:52

Hallo Jörg

Vielleicht hast Du recht. Das Dach meines Wintergartens besteht aus Polykarbonatplatten. Ich weiss aber nicht in wie ferne diese Platten den UV durchlassen oder aufhalten. Mal sehen ob bei meiner Rückkehr Unterschiede zu sehen sind.

Auf jedenfall habe ich bemerkt, das die Kartons einiger Bordspiele sich deutlicht verfärbt/verblasst haben im Laufe der Zeit ihrer Lagerung im Wintergarten.

Ich werde hierüber dann spÄter nochmals berichten.

Gruss,
Walter
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Onlystressless (12.07.2018), Canadier (20.07.2018)

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Donnerstag, 12. Juli 2018, 11:56

Lieber Walter,
liebe Mit-0er,

das ausbleichen von Papierbausätzen im Weitesten Sinne des Worte ist wirklich ein Thema. Für mich gehören Hier auch die Hintergründe dazu, wie sie z.B. MZZ oder andere anbieten. Das Problem ist, dass die meisten Druckfarben nicht wirklich lichtecht, wie man das nennt, sind.

Ihr findet unten zwei Bilder, eines vor ca. 2 Jahren aufgenommen, und eines von heute. Aus der Erfahrung mit meinem Schaufenster, das nur Sonne von früh um 8 Uhr bis ca. 12 Uhr hat, kann ich euch sagen, dass die MZZ Kulissen nach 4 Wochen im Schaufenster (und das sind nur Isolierglasdoppelscheiben) deutlich sichtbare Verblassung gezeigt haben. Der Hier gezeigt Unterschied von 2 Jahren ist natürlich noch krasser.

Da wir nicht wissen, mit was für Farben die von uns erworbenen Kartonbausätze/Kulissen gedruckt wurden empfiehlt es sich beim Kauf vom Hersteller explizit danach zu fragen. Aber auch das ist noch keine Garantie für eine dauerhafte und lang anhaltende gut Farbechtheit des gekauften Produktes. Meine Erfahrung: ich versuche bei Kartonbausätzen diese nur als Vorlage herzunehmen und diese dann auf Polystyrol und Holz oder andere Werkstoffe zu übertragen und mit lichtechten Farben (z.B. matt aus der Sprühdose oder mit Dispersion) zu lackieren/streichen.

Sicher ein sehr aufwändiger Weg,aber für dauerhafte Freunde an unseren Modellbauten die preiswertere und zeitsparendere Lösung, meiner unmaßgeblichen Meinung nach.

Herzlichst

Peter Weigel
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Donnerstag, 12. Juli 2018, 14:53

Tag Peter,

das sieht ja sehr schlimm aus. Hast Du die Hintergründe vorher behandelt/geschutzt oder einfach direkt verarbeitet?

Da Du eine Zeitspanne von nur 4 Wochen nennst wobei schon Verblassung sichtbar ist, bin ich sehr gespannt nach das Resultat meiner Test.

Danke für Dein Beitrag!

Gruss,

Walter
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Freitag, 13. Juli 2018, 12:19

Hallo Walter,
liebe Mit-0er,

nein ich habe die Kulisse gar nicht behandelt. Weder mit Klarlack, noch mit Fixativ. Das will ich jetzt machen. eine Hälfte mit Klarlack und die andere unbehandelt lassen und sehen was passiert, wenn ich das Blatt nach 4 Wochen aus dem Fenster nehme.
Walter, ich würde dir empfehlen, die Teile etwas über einander zu schieben, sodass während deiner Abwesenheit ein Teil eines Gebäudbaubogens abgedeckt ist. Wenn du dann den oberen Bogen wegnimmst, wirst du sicher auch nach 4 Wochen schon einen Farbunterschied zwischen dem nicht abgedeckten Teil und dem abgedeckten Teil sehen. Das ist schwieriger, zu erkennen, wenn alle Teile gleichmäßig von der Sonne beschienen werden, weil sie dann auch gleichmäßig altern. Sichtbar wird er nur im direkten Vergleich, das solltest du bedenken.


Herzlichst


Peter Weigel

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