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Rollo

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101

Freitag, 9. Februar 2018, 22:07

Hallo Walter,

da hast Du Dir viel Arbeit gemacht, aber beim Vorbild wird es etwas anders sein. Die Schalung ist einwandfrei, muss aber tiefer in einer Baugrube stehen. Die Tiefe der Baugrube richtet sich nach der örtlichen Frosttiefe, oder dem Grundwasserstand.
Du müsstest also um den Pfeiler herum noch eine Baugrube herstellen, so ca. 2cm tief. Dort die Schalung hineinstellen und diese auch zu den Baugrubenböschungen versteifen, damit der Beton die Schalung nicht wegschiebt. (Ergänzungen habe ich grün eingezeichnet)
Da Du dicht am Flußbett baust, musst Du am Ufer noch Spundwände einschlagen, damit Dir kein Wasser aus dem Flußbett in die Baugrube läuft. (Jetzt geht es Dir bei Deiner Baustelle so wie mir bei meinem Bau der BR 57 ^^ ^^ )

Ich habe Dir mal eine Skizze gemacht:


Du musst Dir keine neue Schalung bauen, weil die jetzt vorhandene nun zu tiefer sitzt. Beim Vorbild würde man die Schalung dann anheben, wenn der untere Teil betoniert ist. Du musst nur bei der Herstellung der Bewehrung darauf achten, dass die senkrechten Stähle oben aus der Schalung heraus stehen.

Frohes Schaffen wünscht Dir
Roland

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Wolfgang Bayer

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102

Freitag, 9. Februar 2018, 23:03

Pfeilergrundung

Hallo,

es besteht noch eine 2. übliche Möglichkeit. Für die Pfeilergrünung wurde ein Spundwandkasten geschlagen und dieser ist bereits mit Beton aufgefüllt. Überstehende Spundwände sind oben abgetrennt worden. Auf die so entstandene ebene Fläche wurde die Schalung aufgesetzt. Der Spundwandkasten ist so verdeckt und nicht mehr sichtbar. Wie zuvor von Rollo bereits beschrrieben, muss aber die Schalung ausgesteift werden. Alternativ ist auch ein Verspannen möglich. Hierzu würden analog den waagerechten Balken außen (abgestützte) Stahlträger eigebaut und z.B. vor den Pfeilerköpfen mit aufgeschweißten anderen Stahlprofilen gegeneinander verspannt. Die aufgeschweißten Profile halten zugleich die Schalung im Bereich der Stirnseiten.
Vor den Längsseiten der Pfeiler müssten wie an des Stirnseiten zuvor noch senkrechte Kanthölzer zur Lastverteilung angeordnet werden. So eine Verspannung müsste unten und ca 20 cm (Vorbildmaß) unterhalb der Schalungsoberkante eingebaut werden.

Unabhängiig hiervon: Ich finde prima. dass Du den Mut zur Nachbildung einer Baustelle hast. :thumbup:

Gruß Wolfgang

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103

Freitag, 9. Februar 2018, 23:06

Abend Roland,

Erstmals Danke für deine Auskünfte.

Die Spundwand rundum herum stand bereits auf meine Bastelliste :) Das ist auch auf meine Skizze zu sehen und wenn man genau hinschaut auf die Bilder sieht man auch die ungefähre Stelle mit Bleistift angegeben.

Ich werde keine Vertiefung machen. Weil es jetzt zu viel Aufwand wäre. Dann muss ich einiges, was ich mit viel Mühe angefertigt habe wieder abreissen. Ich werde mir etwas einfallen lassen :) Dabei nehme ich deine Skizze als Anleitung.

Gruss,
Walter
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104

Freitag, 9. Februar 2018, 23:09

Hallo,

es besteht noch eine 2. übliche Möglichkeit. Für die Pfeilergrünung wurde ein Spundwandkasten geschlagen und dieser ist bereits mit Beton aufgefüllt. Überstehende Spundwände sind oben abgetrennt worden. Auf die so entstandene ebene Fläche wurde die Schalung aufgesetzt. Der Spundwandkasten ist so verdeckt und nicht mehr sichtbar. Wie zuvor von Rollo bereits beschrrieben, muss aber die Schalung ausgesteift werden. Alternativ ist auch ein Verspannen möglich. Hierzu würden analog den waagerechten Balken außen (abgestützte) Stahlträger eigebaut und z.B. vor den Pfeilerköpfen mit aufgeschweißten anderen Stahlprofilen gegeneinander verspannt. Die aufgeschweißten Profile halten zugleich die Schalung im Bereich der Stirnseiten.
Vor den Längsseiten der Pfeiler müssten wie an des Stirnseiten zuvor noch senkrechte Kanthölzer zur Lastverteilung angeordnet werden. So eine Verspannung müsste unten und ca 20 cm (Vorbildmaß) unterhalb der Schalungsoberkante eingebaut werden.

Unabhängiig hiervon: Ich finde prima. dass Du den Mut zur Nachbildung einer Baustelle hast. :thumbup:

Gruß Wolfgang


Abend Woflgang,

könntest Du vielleicht eine Skizze anfertigen? Ich glaube ich verstehe wass Du meinst, aber bin mir da nicht ganz sicher. Bautechnisches Deutsch ist nicht meine Stärke.

Gruss,
Walter
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105

Samstag, 10. Februar 2018, 09:35

Schalung

Hallo Walter,

ich mache heute eine Skizze. Da ich im Moment Probleme mit dem Einstellen von Biildern habe, kann ich diese Dir aber nur mailen.

Gruß Wolfgang

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106

Sonntag, 11. Februar 2018, 19:44

Pfeilerschutz (Teil 5)

Hallo liebe Forummitglieder und –Leser,

Wolfgang war so euserst nett und freundlich um nach meiner Anfrage nicht nur eine Skizze an zu fertigen, sondern sogar eine richtige Zeichnung.
Er hat mir erlaubt um seine Zeichnung hier zu veröffentlichen. Damit könnt ihr auch seine Reaktion vielleicht besser nachvolziehen:



Mir ist jetzt ganz klar wass er meint. Und ich werde seine Argumentierung und Empfehlungen übernehmen. Dazu brauche ich „nur“ die wagerechte Balken zu entfernen un durch Stahlprofile zu ersetzen, gemäss seine Zeichnung.
Mir gefällt seine Lösung um so mehr, da sie nur wenig Umbaumassnahmen bedürft. Nochmals vielen Dank Wolfgang!

Gruss,
Walter
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Samstag, 17. Februar 2018, 11:06

Pfeilerschutz (Teil 6)

Hallo liebe Forummitglieder und –Leser,

Nach Anleitung von Wolfgangs Zeichnung habe ich eine Verspannung aus Stahlprofile gebastelt. Darüber handelt sich dieser Beitrag.
Ich hatte noch welche Polystrenprofile übrig gehalten von dem Bau meiner zwei Brücken (Regelspur und Schmalspur). Die hatten genau die gute Abmessungen.

Rohbau

Nachdem ich einiges gut vermessen und notiert hatte habe ich sämtliche Profile zurecht geschnitten. In Abweichung von Wolfangs Zeichnung habe ich statt Kanthölzer Stahprofile benutzt. Ich habe ertmals versucht um richitges Holz zu benutzen, aber erstens passten diese Leistchen nicht ganze genau in die H-Profile und zweitens lassen Polystyrenprofile sich besser, einfacher fest mit ein ander verkleben mit meinem Magickleber.
Hier ein Bild während der Aufbauphase:



Die Ecke links oben ist nicht geschlossen. Das hat eine Ursache: Die Spundwand der Strassenbrücke ist so nah, das kein Platz mehr übrig bleibt um die Verspannung völlig zu schliessen. Stattdessen wird diese Verspannung vorübergehend mit dem Spundwand verschweisst (in Modell verklebt). Und hier ein Bild des fertigen Rohbaus:



Lackieren des Rohbaus

Diese Profile sollten rostfarbig sein. Ich habe erstmals versucht um rostfarbige Acrylfarbe direkt auf ein Stückchen Polystyrenprofil auf zu tragen. Das sah nicht schön aus denn es war nicht gleich deckend und ich konnte Streifen sehen.

Da dachte ich mir: Farbe aus der Sprühdose? Bei meinem Modellladen ist Rostfrabe von Edding erhältig. Das habe dann gekauft. Zu Hause auf ein Stückchen Profile ausprobiert. Haftung, Farbe und Struktur (roh) sind in Ordnung, aber…. Die Farbe enthält kleine Metallpartikel. Warscheinlich um dies Struktur zu verwirklichen. Nachteil ist das diese Partikel an der Oberfläche sichtbar sind. Nachbehandlung ist also angesagt. Jetzt ein Bild des gefärbten Rohbaus mit Edding Rostfarbe aus der Sprühdose:



Nachdem ich im Drybrushverfahren die sichtbare Partikel verschwinden lassen habe, sieht das Endresultat er so aus:



Fazit und eine Frage an den Experten

Jetzt ist die Verschalung verbessert und damit fertig. Die ursprüngliche Verspannung aus Holz ist erstezt durch eine Verspannung aus Stahl. Jetzt weite mit das Betoneisen.
Ach ja, meine Frage: welche Frabe soll ich benutzen um die Kopfseiten der Stahprofile zu farben? Die Verspannung ist aus alte stark angerostte Stahlprofilen gefertigt, die natürlich auf Mass gekürzt sind. Das Kürzen geschieht entweder mit einer Kreissäge oder mit einem Schneidebrenner. Welche Farbe hat diese Schneidefläche? Schwarz? Dunkelblau? Anders? Diese Farbe soll ich dann noch nachträglich aufbringen müssen. Gerne eueren Rat.

Gruss,
Walter
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Montag, 19. Februar 2018, 20:59

Pfeilerschutz (Teil 7), oder Farbgebung der Schneidflächen der Stahlprofile

Hallo liebe Forummitglieder und-Leser,

Ich habe selbst eine Lösung für die Farbgebung der Schneideflächen der Stahlprofile gefunden. Die Idee bekam ich als ich mit einem Bleistift Linien auf meine Modellbahn anbrachte um das Verlauf der Strömung des Wassers an zu deuten.

In das Kunstlicht sah ich das diese Linien reflektieren. Und dann fiel die Lösung spontan ein: Sowohl Stahl als eine Bleistift enthalten dasselbe Grundmaterial: Kohlstof!
Darum habe ich die Schneideflächen mit einem Bleistift „gefärbt“. Und wenn nun das Licht in einem bestimmten Winkel auf die Schneidefläche scheint, dann sieht mann das es glänzt.
Das sieht dann so aus (obwohl ein bisschen schwierig zu fotografieren):



Gruss,
Walter
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Montag, 19. Februar 2018, 21:38

Hallo Walter

Es ist extrem unwahrscheinlich daß man vergessen hat die Schnittflächen zu streichen.
Besser wäre es, Du "streichst" auch diese Stirnflächen!
Ist die Korrosion doch sonst ganz schnell auf dem Vormarsch, erst recht in so feuchter Umgebung!

Beste Grüße aus dem Bärliner RAW,

Dirk

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Montag, 19. Februar 2018, 21:46

Hallo Dirk,

Danke für deine Antwort.

Aber, wie lange ist die Verspannung da? Beton braucht etwa vier Wochen um aus zu harten. So weit ich mich erinnere ist der Beton bereits nach eine Woche so weit ausgehartet, dass die Verschalung entfernt werden kann. Eine Woche, vier Wochen, ich denke das ist nicht lang genug, dass Korrosion die Verspannung so verschwächt das sie zusammenbricht.

Aber du hasst recht, die Korrosion wird ganz schnell auf dem Vormarsch sein.

Gruss,
Walter
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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Waltershausen« (19. Februar 2018, 22:02)


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111

Montag, 19. Februar 2018, 22:09

Achso, verstehe.

Die Stahlprofile stellen nur die Verstärkung der Schalung dar!?

... hab ich so aber auch noch nicht gesehen.

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Montag, 19. Februar 2018, 22:29

Hallo Dirk,

Ja genau! Ich hatte erst Verstärkung aus Holzbalken angebracht. Da war der Wolfgang so net und hat mich darauf gewiesen das Holz in diesem Fall nicht stark genug wäre und er ried Stahlprofile an. Und er war auch noch so freundlich um eine Zeichnung (siehe weiter oben) an zu fertigen, die sehen lässt wie eine Verstärkung aus Stahlprofile aussehen könnte.

Und seine Zeichnung habe ich als Anleitung genommen um die Verstärkung aus Stahlprofile nach zu bilden.

Trotzdem Danke für deine Aufmerksamkeit!

Gruss,
Walter
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Wolfgang Bayer

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Montag, 19. Februar 2018, 23:53

stählerne Schalungsträger

Hallo,

ich habe in meinem Leben viele Baustellen gesehen. Mit Korrosionsschutz versehene Träger bei Baubehelfen sind eine absolute Ausnahme und kommen praktisch nur vor, wenn eine Sonderkonstruktion werksseitig für mehrfache Verwendnung gefertigt wurde. Bei einer Konstruktion wie hier ist das nicht der Fall. Außerdem muss auf der Baustelle beim (Zusammen)bau des Behelfes immer geschweißt werden und da stört die Farbe. Auch bei einem derartigen Behelf angeschweißte Teile wie Stützknaggen und Bindebleche gehen meines Erachhtens hier zu sehr ins Detail. Die Korrosion ist bei einem Baubehelf in der Regel unproblematisch. Nur als Beispiel: Lange Zeit galt für Spundwände als Faustregel 2 mm Abrostung in 100 Jahren.

Gruß Wolfgang

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Dienstag, 20. Februar 2018, 11:50

Hallo Wolfgang,

Danke für Deine ausführliche Auskunft! Ich glaube das damit die Sichtbarkeit und Farbgebung mit Graphit der Schneidefläche durchaus glaubwürdig ist.

Wenn Du genau hinguckst, kannst Du doch ein Paar zum Behelf angeschweisste Teile entdecken :)

Gruss,
Walter
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Freitag, 2. März 2018, 23:09

Landschaftsrohbau

Hallo liebe Forummitglieder und –Leser,

Ich habe so viele wertvolle Tips bekommen über wie ich die Bewehrung des Betons machen könnte, dass ich sie erstmals in alle Ruhe „verdauen“ möchte. In der Zwischenzeit habe ich mich um die Landschaftsrohbau gekümmert. Ins besondere um die Böschungen und der Fluss. Darüber handelt sich dieser Beitrag. Nicht besonders spektakulär, aber notwendig.

Die Böschungen

Das „Gerüst“ der Böschungen besteht aus zurecht geschnittene Profile aus 2mm grauer Pappe. Die Öffnungen da zwischen habe ich, wie bereits eher beschrieben mit Stückchen 3mm Schaumplatte aufgefült.
Nächster Schrit ist das bestreichen der Böschungen mit einem dünnen Schicht Pflaster. Notwendig weil damit entstandene Unebenheiten ausgeglichen werden und weil damit in die Ecken eine schöne Rundung realisiert werden kann. Nächstes Bild zeigt die gepflasterte Böschungen:



Wie ihr sehen könnt habe ich die Pfeiler vor Verschmutzung geschützt. Auch die rohe Formgebung des Ufers des Flusses ist schon sichtbar. Hier ein Detail am Ende der Brücke:



Das Widerlager habe ich vor dem Pflastern mit dünne Stückchen Kunststoffolie geschützt (dasselbe Material wie um die Pfeiler angebracht). Zum Beispiel an der linker Seite: Die Böschung endet dort mit einen Pappeprofil. Aber ich habe dieses Profile nicht verklebt mit dem Widerlager. Nur ganz ganz dicht daneben plaziert, damit eine sehr kleine Spalte übrig bleibt. In diese Spalte konnte ich dan diese Folie hineinschieben. Danach Pflastern und nach dem Austrocken diese Folie entfernen.

Das Flussbett

Da ich etwas mehr Tiefe haben möchte habe ich die „Mitte“ des Flussbettes ausgesägt. Das ausgesägte Stück habe ich als Lehre benutzt um ein grosseres „Ersatzteil“ an zu fertigen, dass ich dan an die Unterseite verschraubt und verklebt habe. Dabei habe ich für eine ordentliche Überlappung (bis zu 20cm) gesorgt, damit die Bodenplatte genügend strak bleibt. Damit bekamm die Mitte 6mm zusätzliche Tiefe. Die Übergang habe ich dan mit Pflaster ausgeglichen. Auf nächstes Bild ist das zu sehen. Ausserdem gibt die braune Farbe an wo überall Wasser kommen wird:



Tief genug?

Ich habe mich ein bisschen erkündigt nach Produkte für die spätere Nachbildung des Wassers. Es gibt verschiedene Hersteller. Zufällig stoss ich auf Videos von Woodland Scenics. Und da realisierte ich mich dass dort wo das Flussbett auf Höhe der originalen Bodenplatte liegt, es eigentlich nicht tief genug ist. Obwohl Woodland z.B. ein Produkt anbietet das Deep Poor Murky heisst, dass trotz geringer Tiefe bereits eine ordentlichen Tiefenwirkung gibt. Was nun?

Da habe ich mich entschieden um das bereits angebrachte Pflaster im Flussbett zu entfernen und der ganzen Flussbereich zu vertiefen. Das bedeutete mit Hammer und Meissel und Holzraspel einige Schichten von der Sperholzplatte entfernen. Im Uferbereich natürlich weniger als in Richtung Flussmitte. Das hatte dann etwas Zeit gekostet, weil ich natürlich sorgfaltig arbeiten musste um andere Teile der Scenery nicht zu beschädigen. War ich froh dass ich genügend Überlappung angebracht hatte! Denn daher konnte ich ohne Gefahr diese Sperholzschichten entfernen: kein Gefahr für eine zu dünne Boden.
Jetzt zwei Bilder die das Resultat zeigen:





Auf das erste Bild sieht mann deutlich die Spuren der Holzraspel. Rechts oben sieht man den Rohbau des Ufers (aus 6mm Schaumplatte). Auf das zweite Bild sind die Meisselspuren sichtbar.
Durch diese Arbeit kann ich später im tiefsten bereich 15mm Wassernachbildung auftragen. An den Uferranden bleibt dann noch etwa 3 bis 4mm übrig.

Fazit

Ich bin zufrieden mit die Vertiefungsmassnahmen. Ich finde das es damit später bestimmt besser aussehen wird.

Gruss,
Walter
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Dienstag, 6. März 2018, 00:20

Zusätzliche Uferschutz oder nicht?

Hallo liebe Forummitglieder und –Leser

Ich habe eine Frage an diejenigen unter euch die Kenntnisse habe in Sache Wasserbau. Soll ich zusätzliche Uferschutz anbringen (Bruchsteine) oder nicht?

Erstmals vier Bilder die die beide Varianten zeigen. Die erste zwei Bilder ohne zusätzliche Uferschutz die andere zwei mit zusätzliche Uferschutz:









Wegen der Bahndamm wird die Wümme in einer Linkskurve gezwungen wenn sie unter die Strassenbrücke heraus kommt. Deshalb auch die „gelbe“ Mauer. Sie dient zum Schutz des Bahndamms, denn der Fluss stosst jetzt gegen eine Mauer statt gegen einen Damm aus Erde. Letztere würde wegspülen und damit auch die Bahntrasse zerstören.

Diese Mauer endet an der linke Seite und schliesst mit eine ander Mauer an an die Brücke. Vor die Brücke liegt Erde, Boden, bewachst mit Grass und vielleicht ein Paar Stauden. Die Überang zwischen Mauer und Boden ist abrupt. (Der Boden ist das schwarze Schaumstoffteil). Bis so weit meine Einführung zu meiner Frage.

Da dachte ich mir: Sollte diese Übergang nicht geschutzt werden für Ausspülung/Erosion? Oder sogar die ganze „gelbe“ Mauer weiter nach rechts? Dieser Schutz könnte meiner Meinung nach nur für Hochwasser notwendig sein, denn es handelt sich hier um einen Flachlandfluss. Die Wümme strömt, aber träge. Aber bei Hochwasser strömt sie (etwas?) schneller und dann gibt es ein höheres Erosionrisiko (denke ich).

Warum meine Frage? In Wirklichkeit sind die Ufer der Wümme naturbelassen, keinerlei Uferschutz angebracht. Sogar im direkten Bereich der Mühle. Hier ein Paar Bilder davon:





Und hier bei Hochwasser:



Und auf das letzte Bild sieht man dass sogar bei Hochwasser eigentlich keine starke Strömung sichtbar ist. Deshalb zweifele ich.

Also, wass meint ihr? Uferschutz anbringen oder nicht?

Gruss,
Walter
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Dienstag, 6. März 2018, 00:42

nein

ich würde keinen zusätzlichen Uferschutz anbringen, da die Wümme ja den auch nirgends hat. Und die Mauer müsste dem Bahndamm doch genügend Schutz bieten.
Und wenn das Hochwasser einmal ganz extrem hoch sein sollte, spült es Dir den Bahndamm weg und Du hast wieder etwas zum Basteln :D
Eckhard

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Dienstag, 6. März 2018, 21:57

ich würde keinen zusätzlichen Uferschutz anbringen, da die Wümme ja den auch nirgends hat. Und die Mauer müsste dem Bahndamm doch genügend Schutz bieten.
Und wenn das Hochwasser einmal ganz extrem hoch sein sollte, spült es Dir den Bahndamm weg und Du hast wieder etwas zum Basteln :D
Eckhard


Hallo Eckhard,

Danke für Deine sehr klare und eindeutige Antwort! Und ehrlich gesagt, stimme ich Dir zu. Also keine Bruchsteine als zusätzliche Uferschutz.

Übrigens gibt es in der unmittelbaren Nähe der Mühle eine niedrige Mauer aus Bruchsteine:



Ich denke diese Mauer dient den Schutz des Damms der Landwirtschaftsweg (wo die PKW's geparkt sind). Und ich vermute das diese Steine ursprünglich Mauersteine der Mühle waren. Denn bestimmte Mauerteile, ins Besondere im unterem Bereich, sind aus solche Steine zusammengestellt.

Diese Mauer habe ich als Vobild für meine Mauer benutzt.

Gruss,
Walter
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mattes56

Fahrdienstleiter

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119

Dienstag, 6. März 2018, 22:37

Hallo Walter,

Bin gespannt darauf, wenns grün wird, an Deiner Mühle. Bis jetzt sieht das nach nem soliden Unterbau aus...

Was die Befestigung des Gewässerrands angeht sehe ich das ähnlich wie Eckhard, da beim Vorbild keiner zu erkennen ist, scheint er da nicht notwendig gewesen zu sein.
Im Prinzip braucht man den ja nur, wenn mit größeren Strömungsgeschwindigkeiten zu rechnen ist - siehr Dein letztes Bild.

Wenn Du es als gestalterische Element verwenden möchtest wäre eine Stelle mit geflochtenen Ästen denkbar und nicht so "aufdringlich".
Sowas wurde häufig als temporäre Lösung gewählt, wenn der Ufersaum repariert wurde und ein Fortspühlen der neuen Erde bis zum Anwachsen der Grasabdeckung verhindert werden musste.

Gruß
Matthias
Die hohe Kunst im Leben ist es, die eigenen Träume aus den Steinen zu bauen, die einem in den Weg gelegt werden.

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120

Donnerstag, 8. März 2018, 21:34

Tag Mathias,

Es wird noch ein Bisschen dauern bis es grün wird auf meiner Anlage. Erstmals die Rohbau so weit wie möglich fertig machen, dann die Mühle, dann die Rohbau rundum die Mühle und erst dann kann das Grün wachsen.

Aber ich habe schon eine Ahnung wo ich deine Korbweiden plazieren werde :)

Gruss,
Walter
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