You are not logged in.

Dear visitor, welcome to Spur Null Magazin Forum. If this is your first visit here, please read the Help. It explains in detail how this page works. To use all features of this page, you should consider registering. Please use the registration form, to register here or read more information about the registration process. If you are already registered, please login here.

Waltershausen

Oberlokführer

(271)

  • "Waltershausen" started this thread

Posts: 354

Location: 's-Hertogenbosch

  • Send private message

61

Sunday, November 19th 2017, 11:20pm

Und sie dreht besser, die Drehscheibe, aber……

Hallo liebe Forummitglieder und –leser,


Ich brauche einen stärkeren Servo und wie ich die mit genügend Strom versorge, darüber handelt sich dieser Beitrag. Aber leider auch über dass ich ein nächstes Hindernis auf dem Wege gekommen bin.

Zuerst mal ein bisschen Fahrspass!

Die Kontrolle ob auch die BR50KAB und der Hasenkasten von KISS ohne Probleme entlang die Laderampe und Bahnsteigs des Schuppens vorbei kommen, zeigte keine Probleme.
Habe mich einen ganzen Nachmittag mit rangieren beschäftigt :D

Meiner BR50 beim Güterschuppen:



Und hier bei der Laderampe gegenüber den Güterschuppen:



Die BR50KAB in voller Pracht:



Zum Schluss die BR50KAB abfahrbereit:



(Diese beide Bilder hat der Freund meiner Tochter gemacht. Ich finde, er macht schöne Bilder. Ich habe sein Erlaubnis um seine Bilder hier zu zeigen, unter der Bedingung das ich euch auf seine Instagramseite aufmerksam mache. Suche dort deshalb nach jjmorren (Joost Morren).)

Drehen doch noch nicht gut

Aber mit der Drehscheibe war ich noch nicht ganz zufrieden. Weil ich die Scheibe etwas höher positioniert hatte um die Reibung zu verringern hatte das zu Folge das der Höhenunterschied der Gleisübergänge zwischen Drehscheibe und feste Gleise zwargering aber nach testen doch zu gross war. Obwohl es sich nur um weniger als einen halben Millimeter handelt. Die Lohre hatte Neigung zum entgleisen :( Deshalb muss die Drehscheibe doch auf den Drehteller ruhen. Mit mehr Reibung als Konsequenz.

Ich habe bei Hapo nachgefragt wieviel eine Gmeinder Feldbahnlokomotive wiegt: 119gr. Der Lore mit pa-Behälter fügt auch noch etwas Gewicht hinzu. Also eine Belastung von maximal200gr wäre realistisch. Warum bei Hapo? Weil mir dieses Modell gefällt.

Als ich dann die Drehscheibe mit einem Gewicht von 200gr verschwärte, stellte ich fest das der Servo seine Endpositionen gerade nicht erreichte. Ich hatte einen Servo von Modelcraft eingebaut, der RS-2. Googlen lernte mir das dieser Servo einen „Kraft“ von maximal 3,26 kgcm bei 5 Volt liefert. Also brauche ich einen stärkeren Servo.

Einen stärkeren Servo

Während der Mittagspause bin ich dann zu einer RC-Modellladen gegangen und habe einen Servo gekauft die bei 5 Volt 9kgcm liefert. Abends gleich probiert. Der neue Servo angeschlossen und… nix! Keine Bewegung. Alles kontrolliert, aber konnte keine Fehlanschlüsse finden. Auch das einspeisen von eine externe Spannungsversorgung beim Decoder brachte keine Aushilfe.

Zurück zum RC-Laden. Da hat mann den Servo getestet und er war in Ordnung. Nächster Schritt war die technische Daten meiner Decoder näher zu betrachten. Ich benutze ein Decoder von Uhlenbrock (67800). Die liefert eine Ausgangsspannung von 5 Volt, aber die Stromstärke ist begrenzt auf 1000mA. Ich vermutete das es vielleicht daran liegen könnte.

Deshalb habe ich den Servo mitgenommen nach meinen Modellbahnverein. Und dort den Servo an einen Decoder von VPEB (Holländischer Hersteller), den OC32, angeschlossen. Und schau an, der Servo bewegt sich. Der OC32 liefert bei 5 Volt einen Stromstarke von maximal 1500mA.

Decoderaustausch?

Meine erste Lösungsgedanke war: ich brauche einen anderen Decoder, der mehr Strom liefert. Der OC32 fiel ab weil er überdimensioniert ist (32 frei konfigurierbare Ausgänge) und deshalb zu teuer, denn mehr als 80 euro, ohne notwendigeZusatzteile. Verschiede Hersteller bieten Servodecoder an (Viessmann, Digikeijs, Tams, Littfinski, RoSoft, usw.) aber die sind nur für „schwache“ Servos gedacht, weil für Weichen oder rmsignale. Sie liefern meistens maximal 1000mA oder weniger.

Ich wurde fundig bei einem Ungarischen Hersteller: Trainmodules (www.trainmodules.com). Er liefert ein Servodecoder (TM-73735), der 1500mA liefert. Aber die Bedienungsanleitung ist nur auf Ungarisch und ich konnte nicht ermitteln ob dieser Decoder sich mittels DCC programmieren lässt (wie der von Uhlenbrock). Deshalb einen Email geschickt, aber eine Antwort habe
ich bis jetzt noch nicht bekommen…., also keine Lösung.

Die alternative Lösung

Glücklich haben einige Vereinsmitglieder sehr viel Kenntnisse über Elektronik und als ich einer von ihnen um Aushilfe fragte, sagte er dass es auch möglich ist um bei Benutzung des Uhlenbrockdecoders den Servo direkt mit einer eigene „Betriebsspannung und -Strom“ zu versorgen. Das bedeutet das der Decoder nur das Steuerungssignal zum Servo schickt. Hier eine Schaltungsskizze:



Und jetzt eine Erklärung der Skizze. Der (jeder) Servo hat drei Anschlüsse: Masse (meist braun oder schwarz), positiver Spannung (meist rot) und Steuerungspuls (mal weiss, mal orange, mal gelb).

Der Servodecoder hat die gleiche Anschlüsse, also auch drei. Beim Uhlenbrockdecoder kann mann 4 Servo’s bedienen, deshalb viermal drie „Pins“. Die mittlere Pin ist die positieve Spannung.

Die Masse (die negative Spannung, die Minus) wird gemeinsam geteilt. Das bedeutet dass die Masse des Decoders, die Masse des Servos und die Masse der externe Versorgung mit einander verbunden werden.

Die positive Spannung wird jetzt NUR geleifert durch die externe Versorgung und verbunden mit die positive Spannung des Servos (roter Draht). Die Spannung der externe Versung ist übrigens gleich als die Spannung die der Uhlenbrockdecoder liefert: 5 Volt.

Das Steuerungssignal (Pulse-Spannung) wird vom Decoder weitergeleitet nach den Servo. Die gemeinsame Masse sorgt dafür dass das Steuerungssignal/spannung auch Masse bekommt.

Die alternative Lösung verwirklicht

Ich bin bereits in der Besitz einer Spannungs- und Stromversungseinheit der aus einen alten Rechner kommt, so ein rechteckigen Kasten mit viele Drähten die herauskommen. Diese Einheit liefert 200 Watt und zwei Ausgangsspannungen: 12Volt und 5 Volt. Die 12Volt werde ich benutzen für Beleuchtungszwecke (Güterschuppen). Die 5 Volt passt genau für den Servo. Und bei 5 Volt liefert sie maximal 20A (!), also 20000mA. Genügend für mein Servo :)

Das nächste Bild zeigt wie ich alles mit einander verbunden habe:



Und hier nochmals in mehr Detail:



Der erste Schritt

Der erste Schritt war natürlich ob es funktioniet ohne Einbau. Ein bischen gespannt war ich doch, obwohl ich der Auskunft meines Clubmitgliedes vertraute. Also anschliessen und alle Einheiten einschalten (Esu, externe Spannungsversorger), Weichencommando geben,………und erfolgreich! Kein Abschalten meiner Esu-Centrale, kein Geruch von Durchbrennen von irgend etwas. Nur das ich deutlich beim externen Spannungsversorger hören konnte, dass der Servo seinen Strom anförderte. So weit so gut.

Dann mal das Drehen ausprobieren, ohne genaue Endpositionen. Get auch gut.

Der zweite Schritt: Belastung mit 200gr und erneut Einbauen

Deshalb habe ich den Dervo wieder in den Antrieb eingebaut und das ganze wieder unter der Bahn montiert. Auch dieses Mal erstmals ohne genaue Endpositionen die Drehscheibe belastet mit einem Gewicht von 200gr. Und sie da, auch das ging gut. Ohne Probleme wurden die vorläufige, probehafte Endpositionen (nicht die entgültige) erreicht.
Jetzt „nur“ noch die genaue Endpositionen ermitteln und… fertig!

Die Enteuschung

Das genaue Justieren der Endpositionen ist ein zusammenspiel zwischen Einstellungen in den Dekoder und die Positionierung des Rads auf den Servo.

Aber was ich auch versuchte, es gelang mir nicht die Scheibe an beide Positionen genau anhalten zu lassen. Immer waren es an entweder die eine oder die andere Seite ungefähr 7 bis 8 Grad zu wenig. Ich musste feststellen dass der Servo sich keine 90 Graden drehen lässt. Der vorherige Servo liess sich übrigens etwas mehr als 90 Grad drehen. Wass nun? Servo kontrolliert: der lässt sich mit der Hand mehr als 180 Grad drehen. Warum nicht mittels Decoder???

Die Ursache

Also bin ich auf der Suche im Internet gegangen. Und ich wurde fundig beim Forum des Beneluxspoors. Dort war ein Thread veröffentlicht wo jemand genau dieselbe Frage gestellt hatte.

Die meisten Servos sind in der Lage um mehr als 180 Grad zu drehen (immer die technische Daten kontrollieren!). Die Ursache liegt beim Decoder! Wass ich gelernt habe ist dass fast alle herkümliche Modellbahn-Servodecoder (Tams, Littfinski, Viessmann, Uhlenbrock, RoSoft, Digikeijs, ESU, z.B.) nicht in der Lage sind um mehr als 90 Grad zu drehen!

Ohne direkt sehr technisch zu werden (denn ich verstehe es selbst nur halb) hat es mit der minimale und maximale Pulsebreitte zu tun die ein Decoder liefert. Bei den meisten Modellbahnservodecoder liegen diese Werte zwischen 1000 und 2000 microSekunden, wass eine maximale Winkel von 45Grad nach links und 45 Grad nach rechts bedeutet (90 Grad in total).

Die Link zum Thread (ist auf Holländisch): https://forum.beneluxspoor.net/index.php?topic=73098.15

Einige Figuren dadrin haben eine Englisher Erklärung.

Wie weiter?

Im selben Beitrag wurde auch ein Servodecoder von Moba Claus genannt, der S8, die beim DC-Car System verwendet wird. Such mal bei DC-Car.de und ihr findet Links zur Beschreibung.

Jedenfalls ist dieser Servodecoder in der Lage um viel mehr als 90 Grad zu drehen. Das wäre meine Lösung. Deshalb werde ich mir den S8 kaufen. Und dann muss ich natürlich auch noch ein Adapterkabel von RS232 nach USB kaufen.

Über solche Adapterkabel kann man auch einiges finden im Internet. Es gibt Billigversionen aus China und sogar recht teuere. Was ich gelernt habe ist dass ich auf die Suche gehen soll nach einen Adapterkabel den einen FTDI-Chip hat. Scheint besser zu sein.

Also, erstmals Bestellen und dan geht’s weiter.

Gruss,
Walter

18 registered users thanked already.

Users who thanked for this post:

BTB0e+0 (19.11.2017), heizer39 (19.11.2017), Staudenfan (20.11.2017), Onlystressless (20.11.2017), Martin Zeilinger (20.11.2017), HüMo (20.11.2017), 98 1125 (20.11.2017), Rollo (20.11.2017), E69 (20.11.2017), Wolleschlu (20.11.2017), Holsteiner (20.11.2017), Alfred (20.11.2017), Altenauer (20.11.2017), Udom (20.11.2017), Meinhard (27.11.2017), gabrinau (27.11.2017), 1zu0 (27.11.2017), Wopi (15.01.2018)

Waltershausen

Oberlokführer

(271)

  • "Waltershausen" started this thread

Posts: 354

Location: 's-Hertogenbosch

  • Send private message

62

Monday, November 27th 2017, 11:22am

Die Drehscheibe dreht wie gewünscht, endlich

Hallo liebe Forummitglieder und –Leser,

wie es mir endlich gelungen ist, meine Drehscheibe derehen zu lassein wie ich es will, darüber handelt sich dieser Beitrag.

Einleitung

Wie vorher gesagt, musste ich einen anderen Decoder (S8 von DC-Car/Moba Claus) und ein Adapterkabel von RS232 nach USB kaufen. So gesagt, so getan.

Der Adapterkabel

Obwohl ich gelesen habe, das ein Adapter mit FDTI-Chip die bessere sein sollte, gelang es mir nicht um eins als Privatperson zu kaufen. Mehrere Webladen bieten ihn an, aber dann muss man Geschäftlicher sein.
Also bin ich nach einen Laden für Computersachen gegangen und habe dort einen Adapter gekauft, der einen anderen Chipset hat: Marke Ewent mit Chipset Profilic PL2303.
Ein bisschen beunruhigt war ich schon, weil ich im Internet gelesen hatte, dass es auch Adapter mit Pseudo-PL2303-Chipsets gibt. Aber mein Laptop mit Windows 10 hat ihn sofort erkannt und auch die Kommunikation mit dem Servodecoder verlief tadellos. Mit 15 Euro war ich geholfen, statt ungefähr das doppelte für ein Adapter mit FDTI-CHipset.

Der Servodecoder

Also, der S8 ist es geworden. Damit habe ich noch sieben Anschlussmöglichkeiten übrig.
Hier ein Bild:



Eigentlich bin ich sogar ein bisschen begeistert von diesen Servodekoder. Warum?

Erstens, weil er sich recht einfach konfigurieren (einstellen) lässt mittels das Konfigurationsprogramm, dass man kostenloss bei DC-CAR.de herunterlaten kann. Es giebt voreingestellte Parameter für bestimmte Servodecoder, aber meine Marke war nicht dabei. Kein Problem, habe „Andere“gewählt und einfach die Default-Einstellung für die Pulslänge übernommen (0 eingetragen). Damit funktioniert der Servo gut.

Zweitens, weil der Servodekoder einen Ausgangsstrom liefert von etwa 1,5A. Das bedeutet das ich meinen Servo nicht mit einen zusätzlichen externe Spannungsversorgung versehen muss (siehe vorherigen Beitrag). Das bedeutet erstens weniger Anschlussaufwand und Kabelsalat und zweitens – und das ist sogar wichtiger- kann ich jetzt die Eigenschaft des Decoders benutzen, dass der Servo nur Spannung bekommt wenn er sich bewegt: im Ruhestand ist er abgeschaltet und verbraucht kein Strom und bewegt sich nicht (brummt nicht). Besser für den Servo und den Dekoder!

Drittens, weil die Endpositionen sich ganz fein und genau einstellen lassen. Man hat mehr als 10000 (!) Zwischenpunkte zwischen Anfangs- und Endposition. Teile 90 Grad durch 10000 und ihr weisst wie fein die Einstellung ist. Zum Vergleich mit dem Uhlenbrock-Dekoder: der hat 127 (halt DCC) Zwischenpunkte zwischen 0 und 90 Grad. Ein Riesenunterschied! Und genau bei kleine Gleisen (0f, N, Z), oder dort wo genaues Anhalten kritisch ist, wobei es dann manchmal um ein zehnten Grad handelt, ist der S8 im Vorteil.

Und zum Schluss lässt sich der Drehwinkel (viel) grösser als 90 Grad einstellen.

Gibt es dann keine Nachteile? Vielleicht das der Servodekoder einen externen Spannungsversorgung (Trafo) benötigt. 12V Wechsel- oder Gleichspannung wird empfolen.
Hier ein Bild meiner Spannungsversorgung, ein alter Rechnerspannungsversorger. Er liefert sowohl 5Volt als 12Volt:



Man kann also NICHT die Digitalspannung benutzen um die Servo’s an zu treiben. Die Digitalspannung wird nur benutzt um Weichenstellbefehle zu verarbeiten. Dabei ist es übrigens egal wie man die Digitalspannung anschliebt: Rot links oder Schwarz links macht nichts aus. Die Anschlussstelle macht aber halt sehr viel aus, aber da soll man sich gut an die Bedienungsanleitung orientieren, denn man auch bei DC-CAR.de herunterladen kann.

Fazit

Erstmals möchte ich klar machen dass ich keinerlei Beziehung zum Hersteller oder Lieferanten habe. Ich habe nur die Absicht meine Erfahrungen mit euch zu teilen.
Ich denke, ich habe einen kleinen Meilenstein erreicht. Denn, jetzt wo ich weiss das meine Drehscheibe sich dreht wie ich es will, kann ich die Position des Güterschuppens festlegen und der Bodenplatte verkleben mit der Modellbahn. Dieses Festlegen ist ein Veraussetzung für die weitere Gestaltung der Scenery. Zum Beispiel das anfertigen des Feldbahngleises mit ihre lange Brücke. Und das war meine Absicht: wieder mal richtig basteln, statt nur immer am Bildschirm arbeiten.
Diese Bastelei hat ausserdem das Vorteil das ich selbst wieder Fortschritte in der Gestaltung meiner Modellbahn tatsächlich in der Realität sehen kann.

Gruss,
Walter

17 registered users thanked already.

Users who thanked for this post:

Altenauer (27.11.2017), 98 1125 (27.11.2017), heizer39 (27.11.2017), Rollo (27.11.2017), Meinhard (27.11.2017), Alfred (27.11.2017), Rainer Frischmann (27.11.2017), gabrinau (27.11.2017), JACQUES TIMMERMANS (27.11.2017), jbs (27.11.2017), Udom (27.11.2017), BTB0e+0 (27.11.2017), 1zu0 (29.11.2017), goe (29.11.2017), martin (29.11.2017), diesel007 (08.12.2017), Wopi (15.01.2018)

Waltershausen

Oberlokführer

(271)

  • "Waltershausen" started this thread

Posts: 354

Location: 's-Hertogenbosch

  • Send private message

63

Wednesday, November 29th 2017, 1:46am

Die Drehscheibe, wie viel kostet sie?

Hallo Forummitglieder und - Leser,

Wieviel kostet meine Lösung um meine Drehscheibe drehen zu lassen? Darüber handelt sich diesen kurzen Beitrag.

Erstens, die Drehscheibe: Peco LK1455, kostet (jetzt) ungefähr 60 Euro. Damit bekommt man eine Drehscheibe, die eigentlich nur ein Standmodell ist. Zwischen Teller und Bühne gibt es keine Räder, nur Kunststoff, also eine hohe Reibungsfaktor, die man überwinden muss.

Zweitens: Ein kräftiger Servo. Kräftiger als manch Angebotenen durch herkümlichen Hersteller im Modellbahnbereich. Eben wegen der Reibung der Peco-Drehscheibe. Kosten etwa 25 Euro.

Drittens: Ein Servodecoder, der erstmals mehr als 90 Grad Bereich hat und zweitens genügend Strom (>1 A) liefert. Also die S8 van DC-CAR. Kosten, für mich, inklusiv Versand, 67 Euro.

Viertens: Ein Adapterkabel USB - RS232, Kosten 15 Euro

Zum Schluss: Meccanokonstruktion. Nicht in Geld aus zu drücken, weil 40 Jahre alt und (fast) nicht mehr zu bekommen. Lego-Technik-Teile als Alternative?

Fazit: Mein Wunsch, meine Absicht, mein Streben eine funktionsfähige Drehscheibe im Güterschuppen kostete mir mindenstens 60 + 25 + 67 + 15 = 167 Euro. Hmm....

Selbstbau bedeutet nicht immer billig. Aber ich bekomme genau dasjenige was ich mir vor Augen hatte. Und das hat halt seinen Preis.

Aber damit weisst Ihr wenigstens wieviel so etwas kostet.

Gruss,
Walter

This post has been edited 2 times, last edit by "Waltershausen" (Nov 29th 2017, 11:29pm) with the following reason: Schreibfehler beseitigen (2x)


20 registered users thanked already.

Users who thanked for this post:

1zu0 (29.11.2017), Staudenfan (29.11.2017), gabrinau (29.11.2017), Ludmilla1972 (29.11.2017), Hexenmeister (29.11.2017), Altenauer (29.11.2017), Rainer Frischmann (29.11.2017), 98 1125 (29.11.2017), BTB0e+0 (29.11.2017), Alfred (29.11.2017), jk_wk (29.11.2017), heizer39 (29.11.2017), Rollo (29.11.2017), Udom (29.11.2017), goe (29.11.2017), mattes56 (29.11.2017), HüMo (29.11.2017), jbs (29.11.2017), martin (29.11.2017), Wopi (15.01.2018)

mattes56

Fahrdienstleiter

(429)

Posts: 985

Occupation: Diplom Ingenieur Elektrotechnik

  • Send private message

64

Wednesday, November 29th 2017, 6:53pm

Hallo Walter,

schön das es jetzt so funktioniert, wie Du dir das gedacht hast.
für 167€ hast Du jetzt Deine Drehscheibe und massig an Erfahrung für den nächsten Servoeinbau.

Denn Du hast ja jetzt noch ein schwaches Servo über - vielleicht für einen Wasserkran, oder ein Förderband, das aus dem Schuppen gerollt kommt, oder....

Gruß
Matthias
Die hohe Kunst im Leben ist es, die eigenen Träume aus den Steinen zu bauen, die einem in den Weg gelegt werden.

Spurnullteam Ruhr-Lenne e.V.

3 registered users thanked already.

Users who thanked for this post:

Altenauer (29.11.2017), Waltershausen (29.11.2017), BTB0e+0 (01.12.2017)

Waltershausen

Oberlokführer

(271)

  • "Waltershausen" started this thread

Posts: 354

Location: 's-Hertogenbosch

  • Send private message

65

Friday, December 1st 2017, 1:22am

Hallo Mathias,

Du hast recht. Der Decoder lässt genügend Raum für andere Sachen. Nicht nur bewegende Teile, aber auch in Kombination mit einem 5Volt-Relais, zum Beispiel 10 Sekunden einen Klangdatei abspielen. Dieser Klangdatei könnte ausgelöst werden durch einen Druck auf einen Knopf der sich an der Seite meiner Modellbahn befindet. Also, ein interaktives Element. Bedeutet digitaler Anbindung mit meiner Centrale, aber auf ähnlicherweise funktionieren meine Entkuppler auch.

Gerade deshalb habe ich ein Spielzeug meiner Kinder nicht zum Mühl befördert, sondern aufbewart. Es heisst "Animal Train". Siehe nächstes Bild:



Ein Druck auf die Taste der Kuh hat zum Erfolg dass man ein "Muhhh" hört. Und weil die Mühle sich in eine ländliche Umgebung befindet, sind solche Geräusche (Kuh, Hund, Pferd, usw) "gerechtfertigt".

Also, solche interaktive Ereignisse möchte ich in meiner Modellbahn einbinden. Es passt genau zu meinem Hauptthema: eine Modellbahn, die während einer Ausstellung durch Besucher betrieben werden kann. Es ist im Grunde ein Rangierspiel (Inglenook Switching Game), also superinteraktiv. Da passen Knopfdrücke, die etwas auslösen, perfekt hinein. Ähnlich wie beim Miniatur Wunderland.

Bedeutet natürlich das ich dieses Spielzeug modifizieren muss, aber ich schätze ein dass das kein grosses Problem ist. "Nur" die Kabel verlegen.

Gruss,
Walter

11 registered users thanked already.

Users who thanked for this post:

BTB0e+0 (01.12.2017), Staudenfan (01.12.2017), Rollo (01.12.2017), Udom (01.12.2017), 98 1125 (01.12.2017), BahnMichel (01.12.2017), Altenauer (01.12.2017), nullowaer (02.12.2017), gabrinau (02.12.2017), JACQUES TIMMERMANS (03.12.2017), Wopi (15.01.2018)

Olli

Oberheizer

(86)

Posts: 398

Location: Porz

  • Send private message

66

Friday, December 1st 2017, 1:59pm

Keine Probleme

Hallo Walter
"keine Probleme" ist relativ. Wenn Du weißt, wie du den Speicher dieses Chips mit Geräuschen füllst ist es kein Problem.

Wenn nicht, bietet es sich an, im Netz in der Elektrobucht mal die weltweiten Angebote zu Soundspeicherchips zu suchen. In China bekommt man 10 sek. Speicher für Geräusche für "nen Appel und ein Ei", sprich <3€. mit Speaker aufnahmetaste und Micro dran. Micro kann man bestimmt auch durch eine AUX buchse ersetzen. Im Zweifel noch eine einfache Eingangsstufe davor setzen.

ebay "sound recorder 10 sec" und Filter auf "weltweit" :)

Gruß
Olli

PS Bild ist größer 3 € ich weiß, suchen!
Olli has attached the following file:
  • soundrec10s.JPG (20.67 kB - 82 times downloaded - latest: Jan 19th 2019, 9:37pm)
Gruß
Olli

5 registered users thanked already.

Users who thanked for this post:

Udom (01.12.2017), Waltershausen (02.12.2017), gabrinau (02.12.2017), BTB0e+0 (07.12.2017), Altenauer (08.12.2017)

Waltershausen

Oberlokführer

(271)

  • "Waltershausen" started this thread

Posts: 354

Location: 's-Hertogenbosch

  • Send private message

67

Thursday, December 7th 2017, 9:52pm

Die Strasse muss die Wühme überqueren, die Strassenbrücke und die Strasse

Hallo liebe Forummitglieder und –Leser,

Die Strasse und ihre Brücke im Hintergrund. Über deren Rohbau handelt sich dieser Beitrag.

Einleitung

Im Hintergrund meiner Modellbahn befindet sich die Strasse, die sich entlang der Mühle und –bei meinem Modell- auch entlang des Güterschuppens befindet. Diese Strasse verläuft in Wirklichkeit zum Teil in eine leichte Kurve. Ein Luftbild zeigt wie es in wirklichkeit aussieht:



Das möchte ich einigermassen nachbilden. Das bedeutet das die Strasse in der Mitte meiner Modellbahn sich etwas nach vorne rückt.

Es gibt aber noch ein Grund warum ich die Strasse in einen leichten Bogen verlege. Denn damit wird der hintere Seite meiner Modellbahn „dynamischer“, also nicht gerade entlang der Modullkante. Auf dieser Weise bekommt meine Modellbahn mehr „Schwung“, wirkt lebhafter. Genau deshalb habe ich meine Gleise meistens auch nicht parallel zur Modulkante verlegt. Ich habe viel gelesen über Modellbahnentwürfe und immer wieder gab es die Empfehlung um die Gleise nicht parallel zur Modellbahnkante zu verlegen. Weil das eben einen starren eindruck ergibt. Das habe ich mir gemerckt. Und ich glaube das es nicht nur für Gleise gilt kann, aber auch für eine Strasse.
In dieser Kurve kreuzt die Wümme die Strasse. Aber in wirklichkeit (siehe oben) nicht rechtwinklich. Und auch das möchte ich berücksichtigen. Noch mehr „schwung“.

Die Brückenlager

Deshalb hat die Strassenbrücke einen Trapeziumform. Nur die hintere Seite ist entlang der Modulkante. Das hat auch Einfluss auf die Form der Brückenlager. Beide Lager sind deshalb unterschiedlich in Form und Grösse. Eine Zeichnung verdeutlich es:



Die Brückenlager konnte ich nicht selbst machen, weil ich keine Geräte oder Machinen habe die solche Teile genau fertigen können. Aber…. Mein Schwager hat solche Machinen. Und er war so freundlich um diese Teile an zu fertigen.

Die Brücke

In Wirklichkeit sieht die Brücke so aus:



Es ist eine einfache Betonbrücke und während mein Besuch an die Mühle in September war er fast völlig überwuchert. Was auch noch ein schönes Detail ist, sind die Spundwände an beide Seiten.Die Stimmung die dieses Bild zeigt möchte ich gerne auf meine Modellbahn übertragen.
Die Decke habe ich aus 6mm Sperholz angefertigt. Natürlich erst eine Zeichnung angefertigt, wegen des Trapeziumforms. Decke und Lager sollen natürlich auf einander passen.



An die Unterseite habe ich dann kleine Holzleisten (5x10mm) angebracht:





Die Aussenenden der Leisten habe ich ein wenig wegfeilen müssen (etwas schwierig zu sehen, oben), weil die Ränder worauf die Brücke ruht etwas höher geraten waren.

Weshalb diese Leisten? Ganz "einfach", weil "konstruktionsbedingt". Zumindestens in Wirklichkeit. Die Decke aus 6mm Sperholz ist an sich stark genug um eine Durchbiegung zu beseitgen. Aber.... in Wirklichkeit sind diese Leisten Träger, die dafür sorgen das die Lasten (durch Verkehr) getragen werden. Jeder Ziviltechniker unter euch wird verstehen wass ich damit meine und warum ich diese Leisten im Modell angebracht habe. Und weil ich selbst eine ziviltechnischer Ausbildung habe, habe ich gerade deswegen diese Holzleisten angebracht. Damit meine Strassenbrücke wirklichkeitsnaher wird.

Zusammenbau

Die Rohbau der Brücke met Lager sieht dan so aus:



Und hier überspannt sie die zukünftige Wümme:



Die Ausrichtung der Teile habe ich auf folgende Weise ganz einfach gelöst:



Die Brücke und Lager habe ich mit einen Schicht Heki Betonfarbe versehen.

Die Strasse

Die Strasse hinter der Mühle (rechtes Modul) kann ich noch nicht anfertigen, erst wann die Mühle selbst ihren definitive Platz bekommen hat. Wird noch eine Weile dauern.
Aber bei dem mitlerem und linkem Modul ist es schon jetzt möglich, ebenso wie die Ebene links neben die Mühle wo den PA-Behälter abgefüllt wird.

Weil die Mühle (rechts) höher liegt als den Güterschuppen (links), sinkt die Strasse vorbei die Brücke etwas nach unten. Ist in wirklichkeit nicht so, aber bei mir schon.
Für den Rohbau der Strasse habe ich ebenfalls 6mm Sperholz benutzt. Das lässt sich auch leicht biegen um die Rampe zu formen.
Hier ein Bild während des Baus:



Hier ein Bild als die Lager ihren definitieven Platz bekommen hatten und eingebaut waren:



Wenn mann auf dieses Bild genau hinschaut kann man auf den Boden die Andeutung (Projektierung) des Verläufs der noch zu bauen Feldbahnbrücke sehen.
Nächstes Bild zeigt es von einem anderem Blickwinkel (Kopf drehen):



Die schwarze Linie gibt die Grenze der Strasse an. Man kann die leichte Kurve erkennen.
Und damit ist meine Modellbahn einen kleinen Schritt weiter gekommen.

Gruss,
Walter

This post has been edited 4 times, last edit by "Waltershausen" (Dec 8th 2017, 1:21am) with the following reason: Blidwechsel. Schreibfehler. Erklärung warum Leisten an der Unterseite der Brücke. Schreibfehler beseitigen.


18 registered users thanked already.

Users who thanked for this post:

HüMo (07.12.2017), BTB0e+0 (07.12.2017), Staudenfan (07.12.2017), Hexenmeister (08.12.2017), Ludmilla1972 (08.12.2017), Rainer Frischmann (08.12.2017), Meinhard (08.12.2017), Holsteiner (08.12.2017), Udom (08.12.2017), Altenauer (08.12.2017), 98 1125 (08.12.2017), JACQUES TIMMERMANS (08.12.2017), gabrinau (08.12.2017), jbs (14.12.2017), DVst HK (15.12.2017), Wolleschlu (16.12.2017), diesel007 (17.12.2017), Wopi (15.01.2018)

holger

Lokführer

(123)

Posts: 423

Location: Friesland

Occupation: selbstständig (Dienstleistung, IT, Modellbahnhersteller)

  • Send private message

68

Friday, December 8th 2017, 9:30am

Hallo Walter,

Es gibt von der ELV einen Baustein, wo du 10 Sounds per Tastendruck abrufen kannst. Die Töne werden auf einer SD Karte gespeichert. Hier der Link: https://www.elv.de/mp3-sound-modul-msm-2-fertiggeraet.html
Grüße Holger
Epoche 3, z.Zt. keinen Platz.... wenn vorhanden, gesteuert mit Lenz LZV100 & LH100 und per WLAN touchcab(?)

8 registered users thanked already.

Users who thanked for this post:

Udom (08.12.2017), heizer39 (08.12.2017), Altenauer (08.12.2017), HüMo (08.12.2017), BTB0e+0 (08.12.2017), 98 1125 (08.12.2017), Waltershausen (08.12.2017), jbs (14.12.2017)

Waltershausen

Oberlokführer

(271)

  • "Waltershausen" started this thread

Posts: 354

Location: 's-Hertogenbosch

  • Send private message

69

Friday, December 8th 2017, 12:48pm

Soundbaustein

Hallo Walter,

Es gibt von der ELV einen Baustein, wo du 10 Sounds per Tastendruck abrufen kannst. Die Töne werden auf einer SD Karte gespeichert. Hier der Link: https://www.elv.de/mp3-sound-modul-msm-2-fertiggeraet.html
Grüße Holger


Hallo Holger,

Danke für deinen Hinweis. Diese Lösung ist flexibeler als die Einsatz des alten Spielzeugs :)

Ich habe die Internetseite gespeichert. Danke!

Gruss,
Walter

1 registered user thanked already.

Users who thanked for this post:

holger (08.12.2017)

Waltershausen

Oberlokführer

(271)

  • "Waltershausen" started this thread

Posts: 354

Location: 's-Hertogenbosch

  • Send private message

70

Wednesday, December 13th 2017, 9:13pm

Und auch die Feldbahn muss die Wümme überqueren, die Feldbahnbrücke (Teil 1)

Hallo liebe Forummitglieder und –Leser,

Dies ist ein bericht über den Bau der Feldbahnbrücke. Das heisst, die Brücke selbst.

Einleitung

Bevor ich mit der Gestaltung der Scenery anfangen kann, muss erst auch die Feldbahnbrücke gebaut werden. Die entgültige Lage des Güterschuppen ist bereits tatsache und daraus ergibt sich auch die Lage der Feldbahnbrücke. Das Feldbahngleis schliesst nämlich an die Drehscheibe an.

Selbstbau oder Bausatz?

Einen Bausatz ist bequem und, wenn sorgfaltig zusammengebaut, passgenau. Deshalb habe ich sehr lange im Internet gesucht nach einen Hersteller. Leider vergeblich. Ich konnte nichts finden dass sich meine Vorstellung entsprach. Auhagen hat ein Modell dieser Rampe, aber das ist viel zu klein.
Da blieb nur Selbstbau übrig. Nun, ich habe schon etwas erfahrung gemacht mit dem Bau der Eisenbahnbrücke: eine Brücke zusammengebaut aus Polystyrenprofile. Warum nicht die gleiche Technik einsetzen für die Feldbahnbrücke?

Vorbildsuche

Meine Brücke wird etwa 72cm lang und soll aus mehreren Teilbrücken bestehen. Auf Vorbildsuche im Internet stosste ich auf die Feldbahn in Glossen. Diese Feldbahn hat eine Verladerampe die eigentlich eine ganz lange Brücke ist. Erstmals ein paar Bilder, im Internet gefunden, damit ihr einen guten Eindruck bekommt:

















Besonders die vier letzten Bilder geben gute Auskünfte über die Konstruktion. Ja, so etwa soll meine Brücke auch aussehen. Und ich möchte sie mit Hilfe von Polystyrenprofile bauen.

Zeichnung

Der erste Schritt war zwangsläufig das Anfertigen einer Zeichnung. Denn dieser Konstruktion ist komplexer als die erste Selbstbaubrücke und dazu kommen kleine Profile im Einsatz.
Die länge jedes Brückenteil ist 12cm. In Wirklichkeit entspricht das 540cm. Das ist eine glaubhafte Abstand. Die Breite richtet sich nach die Abmessungen des Feldbahngleises. Die Hauptträger sollen direkt das gewicht der Gleise (und der Zug) tragen. Da es sich hier um 12mm Peco-Gleis handelt, ist die Breite etwa 14mm.







Die Profile

Da es nur eine kleine Brücke ist und da ich möchte das sie so schlank wie möglich wirkt, habe ich kleine Profile gewählt. Nur die beiden Hauptträger habe ich –im Vergleich zur Rampe in Glossen, etwas stärker genommen.
Für die Hauptträger habe ich I-profile von 5x2,5mm benutzt. Für das Sprengwerk T-profile von 2,5x2,5mm und für die Verbindungsprofile L-profile von 1,5x1,5mm. Die Knotenblechimitationen sind aus Stückchen von einer Leiste von 3x0,5mm angefertigt. Es gibt noch dünnere Leisten, aber ich befürchte das die zu schwach sein würden.

Benutztes Werkzeug

Zum Einsatz kamen zwei unterschiedliche Pinzetten, eine sehr präzise Schiebelehre (Mitutoyo), ein scharfes Flachmesser, einen Zahnstecher, eine kleine Flachfeile und die kleine Laubsäge von Roco. Siehe nächstes Bild.



Als Kleber habe ich Plastic Magic benutzt. Das ist ein Kleber der sich ein bisschen mit dem Polystyren verschmeltzt und eine gewisse Verarbeitungsdauer erlaubt. Das letzte ist wichtig, denn dan kann man noch etwas korrigieren. Die Laubsäge habe ich nur benutzt um das doch recht steife I-Profil auf Länge zu kürzen.

Die Brücke

Nach ein paar Bastelstunden war die erste Brücke fertig. Das nächste Bild zeigt sie:



Beim nächste Bild habe ich zwei kleine Holzklotzen genommen und die Brücke darauf positioniert. Gibt einen besseren Eindruck:



Und schliesslich habe ich ein Stück Peco-Gleis (12mm) genommen und das zusätzlich auf die Brücke gelegt:



Fazit

Manchmal war es recht knifflich. Die kleinste Knotenblechimitation hat Abmessungen von gerade 3x1,8mm. Das ist auch für eine feine Pinzette fast zu klein um bequem zu verarbeiten. Aber mit ein bisschen Geduld gelang ich am Ziel.
Ich bin selbst zufrieden mit dem Resultat. Jetzt „nur“ noch fünf weitere Exemplare :)

Demnächst werde ich über die verschiedene Bauschritte berichten und die Zeichnung als PDF-datei anhängen, falls einer von euch es nachbauen möchte.

Gruss,
Walter

22 registered users thanked already.

Users who thanked for this post:

asisfelden (13.12.2017), heizer39 (13.12.2017), Alfred (13.12.2017), HüMo (13.12.2017), 98 1125 (13.12.2017), mattes56 (13.12.2017), E94281 (13.12.2017), BTB0e+0 (14.12.2017), Martin Zeilinger (14.12.2017), Staudenfan (14.12.2017), JACQUES TIMMERMANS (14.12.2017), Meinhard (14.12.2017), Holsteiner (14.12.2017), Altenauer (14.12.2017), Udom (14.12.2017), Rainer Frischmann (14.12.2017), jbs (14.12.2017), Bayrischer Laenderbahner (14.12.2017), DVst HK (15.12.2017), gabrinau (16.12.2017), diesel007 (17.12.2017), Wopi (15.01.2018)

Waltershausen

Oberlokführer

(271)

  • "Waltershausen" started this thread

Posts: 354

Location: 's-Hertogenbosch

  • Send private message

71

Saturday, December 16th 2017, 2:01pm

Und auch die Feldbahn muss die Wümme überqueren, die Feldbahnbrücke (Teil 2)

Hallo liebe Forummitglieder und –Leser,

In dieses zweiten Teil werde ich, wie versprochen, berichten wie ich die Feldbahnbrücke aus verschiedene Polystyrenprofile gebastelt habe. Die dazu gehörige Zeichnung ist als PDF-Datei angehängt.

Schritt 1: Der Anfang

I-Profile sägen, Knotenbleche schneiden und Knotenbleche verkleben. An die beiden I-Profile werden Knotenbleche von 2mm, 4mm und 8mm verklebt. Hier ein Bild der Knotenbleche, gefertigt aus eine Leiste von 3x0,5mm:



Beim Bestimmen der Positionen dr Knotenbleche habe ich immer von einer Seite aus gemessen. Diese Seiten habe ich an der Innenseite des I-Profils markiert. Das ist wichtig, weil man aus der Hand –jedenfalls ich- nicht zwei exakt gleich lange I-Profile sägen kann. Ein Unterschied von ein paar zehntel Millimeter treten leicht auf. Durch von nur einer Seite aus zu arbeiten ist es warscheinlicher das die Knotenbleche gut genüber einander positioniert werden. Siehe nächste Bilder:




Schritt 2: Die rechtwinklige Verbindungen zwischen den I-Profilen

Man braucht 12 Stückchen L-Profil von 12,5mm. Wenn man die Zeignung genau betrachtet, sieht man das 6 Stück paarweise mit einander verklebt werden und so 3 T-profile von 3x1,5mm formen. Das zeigen die nächste zwei Bilder:





4 Stück werden auch zusammen geklebt, aber dazwischen kommen pro 2 Stück in der Mitte kleine „Knotenbleche“ von 2,5x3mm. Die 2,5mm „geht nach unten“, steckt also 1mm nach unten hinaus. Das zeigen die folgende Bilder:





Die aussteckende Knotenbleche soll man an die Aussenseite mit einer Feile ein wenig Abrunden. Die zwei übrige L-Profile kommen an die beiden Aussenseiten. Siehe nächstes Bild:



Erst wann man diese beide Endprofilen verklebt hat, soll man anfangen mit das verkleben der übrige, zusammengestellte Profile. Klebe sie erst auf das kürzeste Knotenblech. Die beide I-Profile lassen sich noch leicht spreizen, damit man die zusammengestellte Profile genau Positionieren kann. Richte jedes Profile rechtwinklig aus und drücke beim Aushärten beide I-Profile gut zusammen. Danach kann mann die Profile mit den langen Knotenblechen verkleben.

Schritt 3: Die diagonale Verbindungen anbringen

Man braucht 6 diagonale L-Profilen. Vier davon haben eine gleiche Länge und zwei haben eine gleiche, aber abweichende Länge (die beide „in der Mitte“). Klebe sie ein wie auf folgendes Bild, womit man die Bauzeichnung folgt:



Jetzt ist das Oberteil fertig.

Schrit 4: Die Ständer für das Sprengwerk

Die Ständer werden aus T-Profile von 2,5x2,5mm angefertigt. Sie haben eine Länge von 13,5mm. Pro Brücke braucht man 4 Ständer, die zwei bei zwei mit einander verbunden werden durch ein L-Profil von 12,5mm an der Unterseite. Ein Ständer muss vor dem Einbau noch bearbeitet werden. Über eine Länge von 2mm muss das Leib entfernt werden, damit der Ständer später über das T-Profil der unteren Längsträger passt. Es entsteht ein Gabel. Nächstes Bild zeigt das:



Dort is auch zu sehen das jeder Ständer mit einen Knotenblech von 3x3mm versehen wird. Danach werden zwei Ständer verbunden durch ein L-Profil von 12,5mm. Siehe nächstes Bild.



Schrit 5: Aufkleben der Ständer und Diagonalprofile anbringen

Das Aufkleben der Ständer soll sorgfaltig geschehen. Dass bedeutet dass man dafür sorgt dass die Abstand zwischen den Aussenseiten der Ständer 39mm beträgt. Die Ständer werden wagerecht auf die I-Profile geklebt. Das kann am Anfang ein bischen wackeliges Resultat geben, aber das kommt später völlig in Ordnung. Denn, durch das Anbringen der diagonalen L-Profile wird das Ganze schon viel stabiler. Dort wo diese Profile sich kreuzen wird noch ein kleines Knotenblech von 3x1,8mm zwischen beide Profile angebracht. Das Result sieht dann so aus:





Schritt 6: Anbringen der langen T-Profile

Mann braucht zwei T-Profilen von 108mm. Jedes Profil wird um die Ständer gefaltet. Dazu muss man eine kleine Keile heraus schneiden. Aber zuerst soll man die beiden Profilenden schräg abschneiden. Dazu habe ich das Profil auf die Seite eines Brettes geklebt, siehe nächstes Bild:



Danach habe ich die Keile heraus geschneidet und die Profile an dieser Stellen gefaltet. Erstmals Probieren ob es passt. Meistens ist ein wenig nachfeilen der schräge Enden notwendig. Danach erst die Profile mit den Ständer verkleben. Das sieht so aus:



Und schliesslich die Enden der Profile mit den I-profile verkleben.

Schritt 7: Ein kleines Detail zum Schluss

Wie auf den Bilder der vorherigen Beitrag zu sehen ist, läuft das T-Profil weiter in das I-Profil. Das bildet man nach mit ein kleiner Streifen Polystyren. Abmessungen 8x1mm und 0,5mm dick. Vier Stück braucht die Brücke und dann ist sie fertig:



Nächstes Bild zeigt die sechs angefertigte Brücke:



Noch ein Detailansicht:



Un zum Schluss ein Bild wo die Brücke ungefähr kommen:



Fazit

Ich hoffe das meine Baubeschreibung hilfreich ist für jeder der diese Brücke selbst nachbauen möchte. Zusammen mit der angehängte Zeichnung sollte das gelingen.
Viel Spass beim Bauen, wünscht euch

Walter
Waltershausen has attached the following file:

21 registered users thanked already.

Users who thanked for this post:

Hexenmeister (16.12.2017), 98 1125 (16.12.2017), HüMo (16.12.2017), heizer39 (16.12.2017), BTB0e+0 (16.12.2017), Udom (16.12.2017), Rainer Frischmann (16.12.2017), fahrplaner (16.12.2017), gabrinau (16.12.2017), E94281 (16.12.2017), Spurwechsler (16.12.2017), Rainer S. (17.12.2017), JACQUES TIMMERMANS (17.12.2017), Holsteiner (17.12.2017), Alfred (17.12.2017), Staudenfan (17.12.2017), diesel007 (17.12.2017), DVst HK (17.12.2017), Altenauer (18.12.2017), jk_wk (19.12.2017), Wopi (15.01.2018)

Waltershausen

Oberlokführer

(271)

  • "Waltershausen" started this thread

Posts: 354

Location: 's-Hertogenbosch

  • Send private message

72

Tuesday, December 19th 2017, 7:57pm

Und auch die Feldbahn muss die Wümme überqueren, die Feldbahnbrücke (Teil 3)

Hallo Formumitglieder und –Leser,

Der nächste Schritt beim Bau der Feldbahnbrücke ist um einen „Eindruck“ zu bekommen der totale Brücke, die Geländer und die Zwischenpfeiler. Darüber handelt sich dieser kleiner Beitrag.
Es wird euch nicht wundern wenn ich erst eine Zeichung angefertigt habe um für mich selbst einen gewissen Eindruck der totalen Abmessungen und Dimensionen zu bekommen.

Ausserdem möchte ich vorab genauer wissen wie ich die Geländer bauen soll und womit ich Rechnung hallten soll. Einfach Anfangen und dann mal sehen wie es lang geht, ist halt nicht meiner Art des Modellbaus. 90% im Voraus planen und die übrige 10% bleiben frei um Ungenauigkeiten während der Fertigung zu beseitigen. Denn 100% passgenau arbeiten ist wenigsten für mich unmöglich.Deshalb habe ich folgende Zeichnung angefertigt:



Weil ich auch das Peco-Gleis mit herein bezogen habe, hatte ich das Vorteil das ich jetzt besser weiss, wie ich das Gleis verlegen soll. Dabei wir jeden zweiten Schwellen entfernt. Das ist auch berücksichtigt in der Zeichung.
Jetzt weiss ich wie ich die Geländer bauen soll. Aber ich bin mir bewust dass die Wiedergabe der Geländer auf der Zeichnung nicht übereinstimmen mit der Regeln der bautechnische Zeignungsregeln. Aber diese Absicht hatte ich auch nicht.

Zum Schluss eine „Artist Impression“ von dem Geländer an der rechten Seite der Brücke. So soll es später ungefähr aussehen. Obwohl nur grob, ist dieser Skizze trotzdem hilfreich für mich. Sie zeigt wohin ich arbeiten möchte:



Jetzt habe ich genügend „Bild“, genügend Erkentnisse, um die Brücke tatsächlich zu bauen. Das heisst… welcher Farbe soll die Brücke bekommen? Grün, Stahlblau, Weiss? Natürlich stark angerostet… Hmmm… Grün, damit sie ein bischen im Hintegrund verschwindet? Stahblau, die übliche Farbe für Brücken? Oder doch Weiss, wie beim Vorbild?
Das linker Modul enthält den Güterschuppen. Das rechter Module die Mühle. In der Mitte Ruhe (Landschaft) oder doch die Feldbahnbrücke als Blickfang? Vorschläge? Ich selbst neige zu Blickfang.

Gruss,
Walter

9 registered users thanked already.

Users who thanked for this post:

Hexenmeister (19.12.2017), HüMo (19.12.2017), BTB0e+0 (19.12.2017), jk_wk (19.12.2017), diesel007 (20.12.2017), gabrinau (20.12.2017), Holsteiner (20.12.2017), Altenauer (20.12.2017), Udom (20.12.2017)

Posts: 102

Location: 99099 Erfurt

Occupation: Bauingenieur, jetzt Pensionär

  • Send private message

73

Tuesday, December 19th 2017, 8:54pm

Brücke

Hallo Walter,

nur eine Kleinigkeit zu Deinem Brückenwiderlager. Ich schlage Dir vor, die Winkelflügel durch Parallelflügel zu ersetzen. Dann hast Du rechtwinklig zur Gleisachse eine durchgehende Böschung. Diese Bauweise ist bei abgeböschten bzw. teilweise eingeschütteten Widerlagern (z.B. auch großen Viadukten) üblich, da so erheblich Gründungsaufwand gespart wird. Die kleinen Parallelflügel wurden z.T. auch leicht auskragend auf das Brückenfundament gemauert.

Grüße aus Erfurt

Wolfgang

5 registered users thanked already.

Users who thanked for this post:

Waltershausen (19.12.2017), 98 1125 (19.12.2017), BTB0e+0 (19.12.2017), Altenauer (20.12.2017), Udom (20.12.2017)

Hexenmeister

Oberlokführer

(77)

Posts: 117

Location: Broistedt

  • Send private message

74

Tuesday, December 19th 2017, 9:07pm

Hallo Walter,

ich finde du hast dir so viel Mühe mit der Planung und dem Bau dieser Brücke gemacht, dass diese einen weitern Blickfang auf deiner Anlage darstellen sollte!
Mit einem frischen Farbanstrich (ich würde wohl grün nehmen) und ggf. lassen sich ja die Malerarbeiten in eine Szene darstellen. Nur so eine Idee...
Gruß Tobias

DR Ost - Epoche III (mit Überschneidungen zur Epoche IV)

5 registered users thanked already.

Users who thanked for this post:

heizer39 (19.12.2017), Waltershausen (19.12.2017), 98 1125 (19.12.2017), Altenauer (20.12.2017), Udom (20.12.2017)

Waltershausen

Oberlokführer

(271)

  • "Waltershausen" started this thread

Posts: 354

Location: 's-Hertogenbosch

  • Send private message

75

Tuesday, December 19th 2017, 10:36pm

Hallo Walter,

ich finde du hast dir so viel Mühe mit der Planung und dem Bau dieser Brücke gemacht, dass diese einen weitern Blickfang auf deiner Anlage darstellen sollte!
Mit einem frischen Farbanstrich (ich würde wohl grün nehmen) und ggf. lassen sich ja die Malerarbeiten in eine Szene darstellen. Nur so eine Idee...


Hallo Tobias,

Einen Blickfang findest Du. Dass finde ich eigentlich auch, den damit bekommt jedes Modul einen "Highlight". Aber Grün? Der spätere Hintergrund wird sehr grün, weil eben dort, bei der Scheesseler Mühle, die Strasse umsäumt ist von Bäume und Gewächs. Siehe dieses Bild:



Da befürchte ich dass eine grüne Brücke nicht auffält. Da besteht der Gefahr das sie im Hintergrund verschmeltzt. Vielleicht doch eher Stahlblau? Oder Stahlgrau? Damit die Brücke sich, so zu sagen, hervor hebt? Damit die Blicke des Betrachters mehr oder weniger automisch zur Brücke gezogen werden? Gelbe oder rote Farbe wurden dieser Effekt direkt erzeugen, aber diese Farben wurden nicht (ich kenne keine Vorbilder) für Brücken benutzt.

Deine Idee mit Mahler an der Arbeit werde ich mir mercken. Danke!

Gruss,
Walter

This post has been edited 1 times, last edit by "Waltershausen" (Dec 20th 2017, 1:27am) with the following reason: Schreibfehler beseitigen..Wie immer...


9 registered users thanked already.

Users who thanked for this post:

BTB0e+0 (19.12.2017), 98 1125 (19.12.2017), Hexenmeister (19.12.2017), heizer39 (20.12.2017), JACQUES TIMMERMANS (20.12.2017), gabrinau (20.12.2017), Holsteiner (20.12.2017), Altenauer (20.12.2017), Udom (20.12.2017)

HüMo

Bahngeneraldirektor

(1,952)

Posts: 1,306

Location: Penzberg

Occupation: Ruhestand

  • Send private message

76

Tuesday, December 19th 2017, 10:46pm

Brückenfarbe

Hallo Walter
Du zeigst hier eine wundervolle Arbeit. Die akribische Recherche, Planung und Umsetzung ziehen einen so richtig in den Bann. Und wenn man schon denkt: "jetzt ist es des Guten aber zu viel" kommt wieder so ein klasse Bild oder eine Zeichnung, die einen so richtig umhaut. Und man geht wieder zurück im Text und liest noch genauer, um nichts zu verpassen.
Große Klasse. Besten Dank für die schöne "Abendunterhaltung".

Bzgl. Farbe: schau mal hier ab 0.36 ff.: https://youtu.be/ocdcXTMs6mI
Ich will mich ja nicht selbst beweihräuchern, aber bzgl. Farbe könnte das sicher zu deinem tollen Brückenschlag passen.
Und ich freue mich schon auf deine nächsten Berichte und Baufortschritte.
Viele Grüße
Hendrik

6 registered users thanked already.

Users who thanked for this post:

Waltershausen (19.12.2017), BTB0e+0 (19.12.2017), 98 1125 (19.12.2017), Hexenmeister (19.12.2017), Altenauer (20.12.2017), Udom (20.12.2017)

Hexenmeister

Oberlokführer

(77)

Posts: 117

Location: Broistedt

  • Send private message

77

Tuesday, December 19th 2017, 11:45pm

Hallo Walter,

da hast Du natürlich Recht. Grün könnte bei diesem Hintergrund wo möglich zu "unauffällig" sein. Aber vielleicht ergibt sich dadurch ein hervorragendes Gesamtbild?
Vielleicht würde hier ein dunkelgrün abhilfe schaffen? Stahlblau ist hier sicher auch eine Option, oder ein rotbraun? Rot oder gelb würde ich persönlich als zu bund empfinden. Welche Farbwahl am Ende die Ideale ist, vermag ich auch an Hand deines Bildes nicht abschätzen zu können. Ggf. hilft hier nur ausprobieren...? Aber bei dem was ich bisher hier von Dir gesehen habe, bin ich mir sicher, Du wirst hier die richtige Auswahl treffen!
Gruß Tobias

DR Ost - Epoche III (mit Überschneidungen zur Epoche IV)

3 registered users thanked already.

Users who thanked for this post:

Waltershausen (20.12.2017), BTB0e+0 (20.12.2017), Altenauer (20.12.2017)

Waltershausen

Oberlokführer

(271)

  • "Waltershausen" started this thread

Posts: 354

Location: 's-Hertogenbosch

  • Send private message

78

Tuesday, December 19th 2017, 11:54pm

Hallo Hendrik,

Danke für Dein Lob. Ich fühle mich wirklich vererht. Aber einiges möchte ich doch dazu sagen. Ich selbst lerne viel von den Beiträgen anderer Forummitglieder. Und deshalb beschreibe ich wie ich etwas gemacht habe, Damit andere vielliecht auch ihren Vorteil damit haben können. Empfangen und Geben, darum geht's doch?

Und in Beziehung zu grün: Die Brücke im Moor hatte ein helleres Grün als meine Regelspurbrücke. Hatte auch viele Rostspuren. Vielliecht doch grün? Ich werde es mir überlegen.

Aber nochmals Dank für dein Lob.

Gruss,
Walter

5 registered users thanked already.

Users who thanked for this post:

heizer39 (19.12.2017), HüMo (20.12.2017), BTB0e+0 (20.12.2017), Altenauer (20.12.2017), Udom (20.12.2017)

79

Wednesday, December 20th 2017, 7:43am

Hallo Walter,

mal etwas zum Thema Farbe der Brücke von mir. Du solltest bedenken das die Brücke auf dem Modell in seinen Gesamt Abmessungen "groß" ist. Wenn du jetzt noch eine Farbe wählst die mit der Umgebung nicht ganz harmoniert, dann wird die Brücke in diesem Bereich der Blickfang und lenkt von den restlichen Details ab.

Meiner Meinung nach ist hier ein grün eine gute Lösung. Um das ganze etwas zu brechen, damit es nicht zu eintönig aussieht, kann man das Ganze mit etwas Rost brechen. Für einen besonderen Blickfang an der Brücke kann man ja einen Bereich wählen der gerade in grau neu gestrichen wird oder wo Farbausbesserungen durchgeführt werden.
LG Ingo

7 registered users thanked already.

Users who thanked for this post:

HüMo (20.12.2017), Hexenmeister (20.12.2017), BTB0e+0 (20.12.2017), Altenauer (20.12.2017), heizer39 (20.12.2017), Udom (20.12.2017), Waltershausen (20.12.2017)

Waltershausen

Oberlokführer

(271)

  • "Waltershausen" started this thread

Posts: 354

Location: 's-Hertogenbosch

  • Send private message

80

Wednesday, December 20th 2017, 9:01pm

Hallo Walter,

mal etwas zum Thema Farbe der Brücke von mir. Du solltest bedenken das die Brücke auf dem Modell in seinen Gesamt Abmessungen "groß" ist. Wenn du jetzt noch eine Farbe wählst die mit der Umgebung nicht ganz harmoniert, dann wird die Brücke in diesem Bereich der Blickfang und lenkt von den restlichen Details ab.

Meiner Meinung nach ist hier ein grün eine gute Lösung. Um das ganze etwas zu brechen, damit es nicht zu eintönig aussieht, kann man das Ganze mit etwas Rost brechen. Für einen besonderen Blickfang an der Brücke kann man ja einen Bereich wählen der gerade in grau neu gestrichen wird oder wo Farbausbesserungen durchgeführt werden.


Hallo Ingo,

Auch Du, genau wie Tobias, erwähnst die Möglichkeit etwas zu machen mit eine Arbeitsstelle wo neue Farbe aufgetragen wird oder Farbausbesserungen statt finden. Mir gefallen Deinen und Tobias' Vorschläge. Ich habe in meinem Kopf jetzt sogar eine Vorstellung einer Scene, die sich vielleicht verwirklichen lässt. Danke für Deinen Rat.

Und ich glaube, die Brücke wird grün. Allen die reagiert haben nennen diese Farbe. Hendrik hat sogar verwiesen nach eine fast hellgrüne Brück im Moor.

Gruss,
Walter

This post has been edited 1 times, last edit by "Waltershausen" (Dec 20th 2017, 9:11pm) with the following reason: Schreibfehler.....


5 registered users thanked already.

Users who thanked for this post:

heizer39 (20.12.2017), BTB0e+0 (20.12.2017), HüMo (20.12.2017), Altenauer (21.12.2017), Udom (21.12.2017)