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Waltershausen

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Sunday, August 11th 2019, 1:53pm

Bau mit Papier, Holz und Schaumstoff, es geht weiter mit der Mühle (Teil 30, Der Speicher)

Hallo liebe Forummitglieder und –Leser,

Beim letzten Teil meiner Folge habe ich zwei Bilder gezeigt die den Unterschied zwischen unbearbeitet und bearbeitet zeigen.

Und ich habe gesagt dass es sich um 234 Änderungen handelt. Diese Anzahl stimmt nicht, sind eta 40 oder so mehr. Denn eine grosse Anzahl habe ich schon in ein einzelner Schicht zusammen gefügt.

Beim Betrachten meines Berichtes stellt ich fest, dass ein Leser diese Änderungen nicht gut sehen kann. Wie kann ich das besser anschaulich machen, fragte ich mich selbst.

Dass kann ich durch denselben Bildausschnitt zu nehmen, aber mit das Original bild in leichte Graufarben und die Änderungen in Originalfarben. Das ist möglich weil ich mit Schichten (Englisch: layers) arbeite. Jede Änderung, ob gross oder klein befindet sich auf ihre eigene Schicht. Erst wenn ich ganz zufrieden bin, füge ich alles zusammen.

Also jetzt ein Bild worauf (hoffentlich) die Änderungen besser zu sehen sind:



Deutlisch ist zu sehen dass ich mich noch hauptsächlich um die zwei Kopfmauern kümmern muss.

Im nächstem Bild habe ich mit einem rotem Pfeil die Mauer angezeigt, wo bis jetzt die meiste Korrekturen staat gefunden haben:



Und zum Schluss ein Bild das ich selbst gemacht habe. Es zeigt deutlich warum diese „Innenmauer“ nicht gut im Bild fest zu legen ist: völlig durch Wasser umgeben:



Gruss,
Walter

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Friday, August 16th 2019, 11:09pm

Bau mit Papier, Holz und Schaumstoff, es geht weiter mit der Mühle (Teil 31, Der Speicher)

Hallo liebe Forummitglieder und –Leser,

Die kurze Seite des Speichers, wo das Wasser wieder heraus fliesst, soll später bündig und nahtlos anschliessen mit dem anliegenden Mauer. Denn sehr wahrscheinlich werde ich diese Teile digital verbinden und erst danach abdrücken.

Hier ein Bild des linken Teils:



Ganz rechts unten, neben den Bogen, sieht man einen Rand aus grosse (alte) Natursteine.

Hier ein Bild des rechten Teils:



Da sieht man links unten, in der Ecke b22‘-b24 die Fortsetzung dieser Natursteine in den Mauer. In Wirklichkeit formen diese grosse Steine ein ganzes Teil, wie hier auf ein Bild aus der Realität deutlich zu sehen ist:



Deshalb habe ich ein kleines Experiment ausgeführt. Aus beide Bilder habe ich einen Abschnit genommen, die diese grosse Steine enthält. Und dann habe ich diese beide Ausschnitte zusammen gefügt. Und zwar so dass die Steine anschliessen, wie in Wirklichkeit (siehe oben):



Unter die Fläche mit b24 ist einen kleinen Bereich zu sehen das aus graue Quadrate besteht. Das bedeut in meinem Zeichenprogramm: „Da gibt es keine Pixel“. Anders gesagt: das rechte Teil muss später etwas nach oben versetzt mit dem linken Teil verbunden werden. Oder noch anders gesagt: der Speicher soll etwas tiefer liegen.

Und jetzt kommt der Hammer:



Zu sehen ist der Bastelbogen in 1 zu 130 den ich selbst als Referenz zusammen gebastelt habe, wobei ich mich an die Bauanleitung gehalten habe. Deutlich zu sehen ist dass die grosse Steine nicht anschliessen und auf dieselbe flache Unterebene/Bodenplatte stehen.

Was ist nun der Hammer? Auf meine Modellbahn habe ich ebenfalls eine flache Unterebene für die ganze Mühle freigelassen. Sollte aber -wie ich jetzt feststelle- in der Höhe unterschiedlich sein. Aber das lässt sich nicht mehr anpassen!

Da muss ich meine Zeichentrickkiste völlig öffnen um diesen Fehler zu kaschieren. Ist nicht mein Fehler, aber ich habe sie vor fast zwei Jahren nicht bemerkt.

Ach, dass ist nur eins von vielen Sachen die den Nachbau dieser Mühle kompliziert und aufwendig machen. Und gerade darum macht es mir Spass. Ich bin aber froh dass ich es jetzt entdeckt habe und nicht erst beim Zusammenfügen.

Gruss,
Walter

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Monday, September 9th 2019, 11:35pm

Bau mit Papier, Holz und Schaumstoff, es geht weiter mit der Mühle (Teil 32, Der Speicher ist fertig)

Hallo liebe Forummitglieder und –Leser,

Die kosmetische Korrekturen beim Speicher sind fertig. Und auch die, damit überall, bei alle bearbeiteten Scans, die Höhen, Längen und Breiten (3D!) der unterschiedlichen Scans übereinstimmen. Pfffffffffffff. Für den Speicher alleine habe ich fast 700 Verbesserungen und Korrekturen gebraucht. Damit ihr einen Eindruck bekommt:



Die graue Farben zeigen das Original, die farbigen Teile die Änderungen. Dabei sind übrigens die meisten Hilfsstrukturen ausgeblendet, bis auf einige (die einheitlich farbigen Flächen).

Bei den anderen Scans (4 Stück) habe ich nicht gezählt, aber vielleicht ist die Tatsache, dass ich mich seit Giessen dieses Jahr fast nur mit digitale Bildbearbeitung beschäftigt habe, einen Hinweiss auf die Menge der Bildbearbeitungen die ich durchführen musste um alles gut, schön und vor allem massgenau zu machen.

Und noch kann ich nicht anfangen mit Bauen. Die Fenster muss ich noch als 3D-druckfertiger Datei erstellen:





Deutlich zu sehen sind die schwartzen und hellblauen Ränder um die Fenster. Das sind die „Solids“, die später in 3D hoch gezogen werden.

Und danach? Danach muss ich die verschiedene bearbeitete Scans zusammenfügen oder trennen (horizontal und/oder vertikal) damit es gedruckt werden kann.

Ich bin froh dass die aufwendige Digitalarbeiten ein baldes Ende haben werden. Bauen möchte ich, damit etwas entsteht, dass man anfassen kann. Nur noch ein bisschen Geduld soll ich betrachten.

Gruss,
Walter

Zur Seite: Am Ende dieses Monats bin ich das ganze Wochenende in Sande. Da darf ich dann selbst einen eigenen Zug fahren lassen auf diese riesige Anlage. Freue mich schon darauf, denn es wird das erste Mal sein das ich mit so ein grosses Spiel (Fahrbetrieb) mitmache! Etwas total anders als bauen und total anders als rangieren auf engen Raum.

Natürlich ich werde bestimmt einer von euch dort treffen. Auch das freut mich schon (fachsimpeln!).

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Wednesday, September 18th 2019, 11:21pm

Bau mit Papier, Holz und Schaumstoff, es geht weiter mit der Mühle (Teil 33, Wasseraustrittsöffnung )

Hallo liebe Forummitglieder und –Leser,


W


Ganz unten, im Keller des Speichers befindet sich einen von beiden Turbinen. Das Wasser dass durch diese Turbine geleitet wird, tret mittels eine halbrunde Öffnung wieder aus. Diese Öffnung ist deutlich sichtbar:



Und ich möchte diesen „Tunnel“ auch in meinem Modell der Mühle dreidimensional gestalten.

Während ich gerade damit beschäftigt bin um 3D-druckfertige Datei den vielen Fenster zu erzeugen, fiel mir ein dass ich für diesen Tunnel auch 3D-Druck einsetzen muss. Eben wegen dieses sichtbaren Bogenteils.

Ich dachte mir dass ich zwei Bogen brauche. An der Vorderseite eins und an der Rückseite eins, wobei der Bogen an der Rückseite auch noch eine „Hintergrundabdruck“ aufnehmen kann.

Bei beiden Bogen konstruiere ich eine Aussparung, damit ich zwischen den Bogen ein stück gebogener Pappe kleben kann. Darauf kann ich dan wieder einen Abdruck des inneren, noch zu erzeugen Mauerwerks kleben.
Ich habe aus meinem Vorrat Pappe ein Stück ausgesucht was dick genug ist und trotzdem noch geschmeidig biegbar. Dieses Stück ist 0,65mm dick, also müssen die Aussparungen bei den Bogen auch 0,65mm sein.

Die Abmessungen der Bogen habe ich auf gleicher Weise ermittelt wie bei den Fenster. Das bedeutet in einer 2D-CAD-Zeichnung die Abbildung des Mauerwerks als massgetreue Rasterreferenz benutzen und der Bogen „zeichnen“.

Und dann mit wenigen Schritten der Bogenform erzeugen, sowie die Aussparung und ein Hilfsteil für den Rückwand. Zeichnung exportieren nach 3D und dort diese drei Elementen „hoch ziehen“: es werden 3D-Solids.
Nächstes Bild zeigt in blau, lila und orange die drei Basis-Solids:



Ein bisschen „spielen“ mit den Solids ist das Nächste. Solids abziehen (substract) , Solids aufzählen (unite). Daraus enstehen die im oberen Bild zu sehen grünen zusammengestellte Solids. Die habe ich in der Zeichnung vorläufig 5cm von ein ander plaziert. Kann aber später jeder Abstand werden.

Nächstes Bild bitte:



Die Aussparungen von jeweils 0,65mm habe ich markiert mit gelben Kreisen. Mit zwei gelbe Sternen habe ich die Innenseite des Rückwandes angegeben. Darauf kann ich später auch ein Stückchen Pappe kleben und darauf wieder einen Farbabdruck.

Damit ihr, aber ich selbst auch, einen besseren Eindruck bekommen wie die zwei Bogen dann später plaziert werden, habe ich die Abbildung des Mauerwerks des Speichers in der 3D-Umgebung auch als Rasterreferenz benutzt. Diese Datei habe ich ander der Vorderseite des vorderen Bogens „geklebt“:



Im rechtem Teil des Bildes sieht mann die Bogen in 2D-Ansicht. In linkem Teil guckt man von Innen nach Aussen in 3D. Bei dem vorderen, linken Bogen ist rechts deutlich die Aussparung für den Pappe zu sehen. Die entgültige Abstand zwischen beiden Bogen wird ins Werk bestimmt.

Mit dieser Lösung denke ich dass ich glaubhaft diese Austrittsöffnung 3-dimensional gestallten kann. Und damit gewinnt das Gebäude an Tiefe.

Nächster Schritt ist das erzeugen der vier Säulen die ander Innenseite in den Ecken des Speichers kommen. Der Speicher ist ein Paralellogramm und das bedeutet dass diese Säulen kein rechteckigen Querschnitt haben werden.

Gruss,
Walter

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