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Waltershausen

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Sonntag, 11. August 2019, 13:53

Bau mit Papier, Holz und Schaumstoff, es geht weiter mit der Mühle (Teil 30, Der Speicher)

Hallo liebe Forummitglieder und –Leser,

Beim letzten Teil meiner Folge habe ich zwei Bilder gezeigt die den Unterschied zwischen unbearbeitet und bearbeitet zeigen.

Und ich habe gesagt dass es sich um 234 Änderungen handelt. Diese Anzahl stimmt nicht, sind eta 40 oder so mehr. Denn eine grosse Anzahl habe ich schon in ein einzelner Schicht zusammen gefügt.

Beim Betrachten meines Berichtes stellt ich fest, dass ein Leser diese Änderungen nicht gut sehen kann. Wie kann ich das besser anschaulich machen, fragte ich mich selbst.

Dass kann ich durch denselben Bildausschnitt zu nehmen, aber mit das Original bild in leichte Graufarben und die Änderungen in Originalfarben. Das ist möglich weil ich mit Schichten (Englisch: layers) arbeite. Jede Änderung, ob gross oder klein befindet sich auf ihre eigene Schicht. Erst wenn ich ganz zufrieden bin, füge ich alles zusammen.

Also jetzt ein Bild worauf (hoffentlich) die Änderungen besser zu sehen sind:



Deutlisch ist zu sehen dass ich mich noch hauptsächlich um die zwei Kopfmauern kümmern muss.

Im nächstem Bild habe ich mit einem rotem Pfeil die Mauer angezeigt, wo bis jetzt die meiste Korrekturen staat gefunden haben:



Und zum Schluss ein Bild das ich selbst gemacht habe. Es zeigt deutlich warum diese „Innenmauer“ nicht gut im Bild fest zu legen ist: völlig durch Wasser umgeben:



Gruss,
Walter

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Freitag, 16. August 2019, 23:09

Bau mit Papier, Holz und Schaumstoff, es geht weiter mit der Mühle (Teil 31, Der Speicher)

Hallo liebe Forummitglieder und –Leser,

Die kurze Seite des Speichers, wo das Wasser wieder heraus fliesst, soll später bündig und nahtlos anschliessen mit dem anliegenden Mauer. Denn sehr wahrscheinlich werde ich diese Teile digital verbinden und erst danach abdrücken.

Hier ein Bild des linken Teils:



Ganz rechts unten, neben den Bogen, sieht man einen Rand aus grosse (alte) Natursteine.

Hier ein Bild des rechten Teils:



Da sieht man links unten, in der Ecke b22‘-b24 die Fortsetzung dieser Natursteine in den Mauer. In Wirklichkeit formen diese grosse Steine ein ganzes Teil, wie hier auf ein Bild aus der Realität deutlich zu sehen ist:



Deshalb habe ich ein kleines Experiment ausgeführt. Aus beide Bilder habe ich einen Abschnit genommen, die diese grosse Steine enthält. Und dann habe ich diese beide Ausschnitte zusammen gefügt. Und zwar so dass die Steine anschliessen, wie in Wirklichkeit (siehe oben):



Unter die Fläche mit b24 ist einen kleinen Bereich zu sehen das aus graue Quadrate besteht. Das bedeut in meinem Zeichenprogramm: „Da gibt es keine Pixel“. Anders gesagt: das rechte Teil muss später etwas nach oben versetzt mit dem linken Teil verbunden werden. Oder noch anders gesagt: der Speicher soll etwas tiefer liegen.

Und jetzt kommt der Hammer:



Zu sehen ist der Bastelbogen in 1 zu 130 den ich selbst als Referenz zusammen gebastelt habe, wobei ich mich an die Bauanleitung gehalten habe. Deutlich zu sehen ist dass die grosse Steine nicht anschliessen und auf dieselbe flache Unterebene/Bodenplatte stehen.

Was ist nun der Hammer? Auf meine Modellbahn habe ich ebenfalls eine flache Unterebene für die ganze Mühle freigelassen. Sollte aber -wie ich jetzt feststelle- in der Höhe unterschiedlich sein. Aber das lässt sich nicht mehr anpassen!

Da muss ich meine Zeichentrickkiste völlig öffnen um diesen Fehler zu kaschieren. Ist nicht mein Fehler, aber ich habe sie vor fast zwei Jahren nicht bemerkt.

Ach, dass ist nur eins von vielen Sachen die den Nachbau dieser Mühle kompliziert und aufwendig machen. Und gerade darum macht es mir Spass. Ich bin aber froh dass ich es jetzt entdeckt habe und nicht erst beim Zusammenfügen.

Gruss,
Walter

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Montag, 9. September 2019, 23:35

Bau mit Papier, Holz und Schaumstoff, es geht weiter mit der Mühle (Teil 32, Der Speicher ist fertig)

Hallo liebe Forummitglieder und –Leser,

Die kosmetische Korrekturen beim Speicher sind fertig. Und auch die, damit überall, bei alle bearbeiteten Scans, die Höhen, Längen und Breiten (3D!) der unterschiedlichen Scans übereinstimmen. Pfffffffffffff. Für den Speicher alleine habe ich fast 700 Verbesserungen und Korrekturen gebraucht. Damit ihr einen Eindruck bekommt:



Die graue Farben zeigen das Original, die farbigen Teile die Änderungen. Dabei sind übrigens die meisten Hilfsstrukturen ausgeblendet, bis auf einige (die einheitlich farbigen Flächen).

Bei den anderen Scans (4 Stück) habe ich nicht gezählt, aber vielleicht ist die Tatsache, dass ich mich seit Giessen dieses Jahr fast nur mit digitale Bildbearbeitung beschäftigt habe, einen Hinweiss auf die Menge der Bildbearbeitungen die ich durchführen musste um alles gut, schön und vor allem massgenau zu machen.

Und noch kann ich nicht anfangen mit Bauen. Die Fenster muss ich noch als 3D-druckfertiger Datei erstellen:





Deutlich zu sehen sind die schwartzen und hellblauen Ränder um die Fenster. Das sind die „Solids“, die später in 3D hoch gezogen werden.

Und danach? Danach muss ich die verschiedene bearbeitete Scans zusammenfügen oder trennen (horizontal und/oder vertikal) damit es gedruckt werden kann.

Ich bin froh dass die aufwendige Digitalarbeiten ein baldes Ende haben werden. Bauen möchte ich, damit etwas entsteht, dass man anfassen kann. Nur noch ein bisschen Geduld soll ich betrachten.

Gruss,
Walter

Zur Seite: Am Ende dieses Monats bin ich das ganze Wochenende in Sande. Da darf ich dann selbst einen eigenen Zug fahren lassen auf diese riesige Anlage. Freue mich schon darauf, denn es wird das erste Mal sein das ich mit so ein grosses Spiel (Fahrbetrieb) mitmache! Etwas total anders als bauen und total anders als rangieren auf engen Raum.

Natürlich ich werde bestimmt einer von euch dort treffen. Auch das freut mich schon (fachsimpeln!).

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Mittwoch, 18. September 2019, 23:21

Bau mit Papier, Holz und Schaumstoff, es geht weiter mit der Mühle (Teil 33, Wasseraustrittsöffnung )

Hallo liebe Forummitglieder und –Leser,


W


Ganz unten, im Keller des Speichers befindet sich einen von beiden Turbinen. Das Wasser dass durch diese Turbine geleitet wird, tret mittels eine halbrunde Öffnung wieder aus. Diese Öffnung ist deutlich sichtbar:



Und ich möchte diesen „Tunnel“ auch in meinem Modell der Mühle dreidimensional gestalten.

Während ich gerade damit beschäftigt bin um 3D-druckfertige Datei den vielen Fenster zu erzeugen, fiel mir ein dass ich für diesen Tunnel auch 3D-Druck einsetzen muss. Eben wegen dieses sichtbaren Bogenteils.

Ich dachte mir dass ich zwei Bogen brauche. An der Vorderseite eins und an der Rückseite eins, wobei der Bogen an der Rückseite auch noch eine „Hintergrundabdruck“ aufnehmen kann.

Bei beiden Bogen konstruiere ich eine Aussparung, damit ich zwischen den Bogen ein stück gebogener Pappe kleben kann. Darauf kann ich dan wieder einen Abdruck des inneren, noch zu erzeugen Mauerwerks kleben.
Ich habe aus meinem Vorrat Pappe ein Stück ausgesucht was dick genug ist und trotzdem noch geschmeidig biegbar. Dieses Stück ist 0,65mm dick, also müssen die Aussparungen bei den Bogen auch 0,65mm sein.

Die Abmessungen der Bogen habe ich auf gleicher Weise ermittelt wie bei den Fenster. Das bedeutet in einer 2D-CAD-Zeichnung die Abbildung des Mauerwerks als massgetreue Rasterreferenz benutzen und der Bogen „zeichnen“.

Und dann mit wenigen Schritten der Bogenform erzeugen, sowie die Aussparung und ein Hilfsteil für den Rückwand. Zeichnung exportieren nach 3D und dort diese drei Elementen „hoch ziehen“: es werden 3D-Solids.
Nächstes Bild zeigt in blau, lila und orange die drei Basis-Solids:



Ein bisschen „spielen“ mit den Solids ist das Nächste. Solids abziehen (substract) , Solids aufzählen (unite). Daraus enstehen die im oberen Bild zu sehen grünen zusammengestellte Solids. Die habe ich in der Zeichnung vorläufig 5cm von ein ander plaziert. Kann aber später jeder Abstand werden.

Nächstes Bild bitte:



Die Aussparungen von jeweils 0,65mm habe ich markiert mit gelben Kreisen. Mit zwei gelbe Sternen habe ich die Innenseite des Rückwandes angegeben. Darauf kann ich später auch ein Stückchen Pappe kleben und darauf wieder einen Farbabdruck.

Damit ihr, aber ich selbst auch, einen besseren Eindruck bekommen wie die zwei Bogen dann später plaziert werden, habe ich die Abbildung des Mauerwerks des Speichers in der 3D-Umgebung auch als Rasterreferenz benutzt. Diese Datei habe ich ander der Vorderseite des vorderen Bogens „geklebt“:



Im rechtem Teil des Bildes sieht mann die Bogen in 2D-Ansicht. In linkem Teil guckt man von Innen nach Aussen in 3D. Bei dem vorderen, linken Bogen ist rechts deutlich die Aussparung für den Pappe zu sehen. Die entgültige Abstand zwischen beiden Bogen wird ins Werk bestimmt.

Mit dieser Lösung denke ich dass ich glaubhaft diese Austrittsöffnung 3-dimensional gestallten kann. Und damit gewinnt das Gebäude an Tiefe.

Nächster Schritt ist das erzeugen der vier Säulen die ander Innenseite in den Ecken des Speichers kommen. Der Speicher ist ein Paralellogramm und das bedeutet dass diese Säulen kein rechteckigen Querschnitt haben werden.

Gruss,
Walter

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Waltershausen« (19. September 2019, 14:47) aus folgendem Grund: Schreibfehler....


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Donnerstag, 10. Oktober 2019, 00:42

Bau mit Papier, Holz und Schaumstoff, es geht weiter mit der Mühle (Teil 34, Vorbereitungen für Abdrucken)

Hallo liebe Forummitglieder und -Leser,

Bevor es zum richtigen Basteln kommen kann, müssen die „Bauteile“ da sein. Ein grosses Teil meiner Bauteile sind die korrigierte und richtig zusammen gebrachte Abdruckteilen. Aber auch die Fensterteile die benötigt sind um später den 3D-Effekt zu gestalten gehören dazu.

Obwohl nicht besonders spektakulär möchte ich euch doch gerne zeigen was bis jetzt heraus gekommen ist. Ich bin noch nicht ganz fertig. Einen Schornstein muss ich noch nachbearbeiten und -wichtiger- die Aufteilung dieses ganz grosses Bildes. Denn da muss ich -Drucker bedingt- irgendwo eine horizontale Trennung über das ganze Gebäudeteil anbringen:



Die andere Bilddateien sind sehr wichtig aber lassen sich einfach abdrücken:



Die Mitte dieses Bildes bekommt den 3D-struktur, den ich vorher bereits beschrieben habe.



Fenster und Türe



Und noch mehr Fenster und Türe. Brauche - Drucker bedingt- zwei Dateien.





Links sieht man die Laderampe an der Vorderseite des Gebäudes. Das werde ich aus Holz machen. Aber für die Abmessungen kann ich zurückgreifen auf diesen Abdrcuk.



Das letzte Bild zeigt die Dächer. Die kann ich als Massstab/Dummy/Vorbild gebrauchen.

Daneben muss ich auch noch 40 Fensterumrahmungen in 3D drucken lassen. In der Auflösung die ich möchte bedeutet das eine halbe Stunde drucken pro Fenster.
Es geht also voran. Und das gibt mir neue Energie, weil hiermit das Ende der unentlich erscheinende Digitalarbeiten angekündigt wird. „Nur“ noch ein paar Dinge bearbeiten und ein neuer Abschnitt fängt an: Bauen!

Gruss,
Walter

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Dienstag, 15. Oktober 2019, 20:05

Bau mit Papier, Holz und Schaumstoff, es geht weiter mit der Mühle (Teil 35, Schornstein, mit oder ohne Rauch?)

Hallo liebe Forummitglieder und -Leser,

Das ganze Gebäude hat in meinem Modell nur einen Schornstein. Ich hatte dieses Teil fast vergessen, denn es ist abgedruckt auf einen Blatt mit nur Dächer. Und da ich die Dächer sowieso nicht mit Abdrücke herstellen werde, hatte ich auch kein Interesse an dieses Blatt des Bastelbogens.

Glücklich doch noch rechtzeitich entdeckt. Aber auch hier ist -wie schon eher gemeldet- Beseitigung der gezeichneten Faltlinien notwendig:



Und als ich darüber nachdachte wie ich das machen würde, fiel mir ein dass dieser Schornstein eigentlich genau so behandelt werden sollte wie die Fenster: 3D oder in diesem Fall soll man von oben herein gucken können. Diese Skizze zeigt was ich damit meine:



Im vorherigem Bild ist zu sehen dass die Oberseite des Schornsteins abgebildet ist als eine Abdeckung, ein Deckel besser gesagt, eben weil es als ein Faltteil im Bastelbogen gedacht ist.

Aber um später hinein gucken zu können, muss dieser Deckel aufgeteilt werden, damit die Teile später um gefaltet werden können und damit die Öffnung an der Oberseite gestalten können:



Bitte achte auf die 45-Grad-Linien in obere Skizze. Das sind die Linien womit der Deckel aufgeteilt werden soll. Die Pfeilen zeigen die spätere Faltrichtung. Ich musste also diesen Deckel in vier Teile zerlegen und and die richtige Mauerteile „kleben“:



Die lila und gelben Rechtecke deuten die Faltlinien an, ebenso wie die Abdrücke der Deckel. Warum die denn? Ich gehe von einer Mauerdicke von 2,5mm im Modell aus. Oben bringe ich erst einen aufgeschnittenen Version auf. Danach werde ich die an den Mauerteile verbundenen 45-Grad-Teile darauf kleben. Damit sorge ich dafür dass von oben kein rohes Baumaterial zu sehen ist.

Raucher oder Nicht-raucher?

Aber mir viel noch etwas ein. Aus einem Schornstein kommt Rauch. Kann ich einen Rauchgenerator (z. B. Seuthe) einbauen, damit es ein richtigen Schornstein wird, genauso wie bei den Dampf- und Diesellokomotiven?

Ich glaube, so etwas ist realisierbar. Aber wo soll ich auf achten? Ich habe vor den Schornstein aus 2,5mm Pappe an zu fertigen. Aber wie verhält sich dieses Material mit einem Rauchgenerator (Wärme!). Wäre Holz oder vielleicht Polystyrol besser? Oder vielleicht Metall?

Ich habe überhaupt keine Erfahrung mit der Verwendung von Rauchgeneratoren außerhalb die bei Lokomotiven. Wo soll ich auf achten, damit es sicher bleibt? Welche Sicherheitsmaßnahmen soll ich ebentuel treffen?
Weißt einer von euch hier Bescheid? Hinweise, Tipps oder Beratungen sind sehr willkommen.

Mit freundlichem Gruß,

Walter

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Mittwoch, 16. Oktober 2019, 17:47

Hallo Walter,

nur eben so mal im "vorbeilaufen" ...HIER gibt es was, wovon vielleicht was passt. Ggf. der für h0 Gebäude.
Viele Grüße,
Dirk :)

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Montag, 21. Oktober 2019, 00:27

Bau mit Papier, Holz und Schaumstoff, es geht weiter mit der Mühle (Teil 36, Digitaler Bildbearbeitung ist fertig)

Hallo liebe Forummitglieder und -Leser,

Und dann, eigentlich ganz plötzlich, ohne dass ich mich davon richtig Bewust war, sind sie vorbei: die digitale Bildarbeiten.

Anfang April habe ich angefangen. Jetzt ist es mehr als halbwegs Oktober. Natürlich nicht jeden Tag daran gearbeitet, trotzdem viel. Die letzte Arbeiten bestanden aus das kombinieren der verschiedene Teile zu neue, abdruckfähige Teile. Neben bereits vorher gezeigte Abdruckteile gibt es Zusätzliche. Die nächste zwei Bilder werden später, wenn abgedruckt, zusammengefügt. Sie sind horizontal durchgeschnitten:




Diese beide Teile sollen wegen der Grösse des Speichers teilbar bleiben wegen Transportfähigkeit. Und weil ich absolut möchte das diese Teile immer genau passen, werde ich einen Rahmen aus 3D-Druck entwerfen und drücken (vorausgesetz ich weiss welche Kleber ich verwenden soll). Dabei nehme ich im Rahmen zusätzliche Arretierformen auf die dafür sorgen dass beide Teile sich unter einander nicht verschieben können.

Die nächste zwei Bilder zeigen auch Durchschnitte die zusammen gehören:




Aber hier wird eine ebentuel entstehende Spalte niemals sichtbar sein, denn die Trennung befindet sich unterhalb der Strassenoberfläche.

Ein grosses Blat mit nur schmutzige Backsteine: die Innenseite der Austrittöffnung:



Die nächste drei Bilder zeigen Bretterwerk dass an den Giebeln angebracht ist. Die dunckle Spalten zwischen den Bretter sind auch in Wirklichkeit Spalten. Ich weiss noch nicht genau wie, aber ich möchte auch hier gerne etwas mehr 3D verwirklichen, deshalb separat abgedruckt:







Und zum Schluss Abdrücke die mir helfen werden um das Gelände rundum das Gebäude zu gestalten. Die zwei braune Teile sind Querschnitte:




Also rasch den Rahmen in 3D entwerfen damit die Bauarbeiten näher kommen!

Gruss,
Walter

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Sonntag, 27. Oktober 2019, 13:03

Bau mit Papier, Holz und Schaumstoff, es geht weiter mit der Mühle (Teil 37, Entwurf eines 3D-Rahmens)

Hallo liebe Forummitglieder und -Leser,

Warum ich mich zum 3D-Druck wende? Weil eben der Speicher ein Parallelogramm ist. Die Ständer in den Ecken sind nicht rechteckig, sondern haben einen anderen geometrischen Form, siehe nächstes Bild (achte bitte auf die grüne Teile):



Das bedeutet dass ich nicht, wie beim anderem Teil der Mühle, einfache quadratische oder rechteckige Holzleisten für die Ständer benutzen kann.
Also ist eine alternative Lösung angesagt für das linken Teil der Mühle. Da fiel mir 3D-Druck als mögliche Lösung ein. Und diesen Weg folge ich momentan.

Entwurf
Ich brauche zwei Rahmen, die möglichst so genau wie möglich auf einander passen. Eben weil der Speicher in zwei Teilen aufgeteilt wird.
Die Abmessungen beider Teile sind bekannt, denn sie werden aus den digital bearbeiteten Abdruckdateien der Mühle entnommen. Dabei berücksichtige ich dass das Papier 0,35mm Dick ist. Das bedeutet dass der Rahmen sowohl horizontal als vertikal 0,70mm kleiner geworden sind.

Das Verfahren was ich benutze um zum endgültigen Entwurf zu gelangen ist: ausprobieren (zeichnen), bewerten und dann entweder ablehnen oder akzeptieren. Dann folgt der nächste Schritt. Dabei nehme ich das Risiko dass ich an einem Punkt gelange wobei ich feststellen muss, dass ich neu anfangen soll. Aber der Vorteil dann ist, dass ich dann eine Menge über 3D-Zeichnen dazu gelernt habe.
Ich möchte euch mein zweiter Versuch zeigen. Das nächste Bild gibt einen Überblick:



Dabei ist zu sehen das es „Oben-Unten“ keine Querverbindung gibt, weil dort später die Austrittöffnung des Wassers kommt.

Toleranzfähigkeit
Und Falls das Abdrucken später auf dünneres oder dickeres Papier stattfindet, soll der Rahmen Toleranz besitzen um das zu verwalten. Dieser Toleranz ist auch notwendig für irgendwelche Schneide“fehler“, also Ungenauigkeiten beim Schneiden des Abdrucks.

Deshalb teile ich den Rahmen auf in unterschiedliche Elementen. Das ist gut zu sehen in dem nachfolgendem Bild:



Die rote Teile (noch nicht zusammen gefügt) sind die spätere Ausgleichteile. Ein Close-Up zeigt folgender Bildschirmabdruck:



Deutlich ist die Spalte zwischen Grün und Rot zu sehen. Da habe ich ein Spiel von etwa 1mm. Und auch zu sehen ist, ist dass die Profile hohl sind. Damit spare ich eine beachtliche Menge Material ein (bei gleich bleibenden Stärke) und wahrscheinlich vorsorgt es das Verzerren des Materials während des Druckens.

Achtung Fenster!
Als nächstes muss ich Rechnung halten mit den Fenster in die Mauer. Betrachte die beiden Fenster im nächsten Bild:



Die ragen an der Oberseite bis in dem horizontalem Träger hinein, denn der Träger ist 9mm dich/hoch und die Abstand zwischen Fenstersteinbogen und Oberkante der Mauer ist etwa 7mm. Weil diese Fenster später beleuchtet werden, soll an diese Stellen eine Aussparung in den Rahmen hineingebracht werden. Digital Fräsen also. Das zeige ich dann nächstes Mal.

Fazit
3D- Zeichnen ist eine willkommene andere Erfahrung auf dem Wege zur Gestaltung dieses Teil der Mühle. Es macht Spaß, ist aber auch ein bisschen schwieriger als ich vorher gedacht habe. Braucht deshalb auch etwas mehr Zeit als erwartet. Ursache unter Anderem dafür ist, dass ich jetzt viel mehr ins Vorne hinaus denken muss. Später anpassen eines 3D-Drucks geht, aber vielleicht nicht so einfach wie bei Holz. Und wenn man es verdirbt, dann kostet ein neuer Druck relativ viel Zeit.
Da steht gegenüber dass dann während den Aufbau nicht mehr darüber nachdenken muss. Da gewinne ich wieder etwas Zeit.

Gruss,
Walter

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Donnerstag, 31. Oktober 2019, 22:09

Bau mit Papier, Holz und Schaumstoff, es geht weiter mit der Mühle (Teil 38, Entwurf eines 3D-Rahmen, Folge 2)

Hallo liebe Forummitglieder und -Leser,

Wie vorher gesagt muss ich Rechnung halten mit die später an zu bringen Fenster im oberem Bereich des Speichers. Eine Aussparung muss angebracht werden, damit eine 3D-Fensterumrahmung angebracht werden kann. Das kreiert den 3D-Effekt und macht Beleuchtung einfacher.

Nächstes Bild zeigt den Anfangszustand:



Die beiden gelben „Ausstülpungen“ links, sind Stützen worauf später die Balken des Rahmens der Anbau geklebt werden. Rechts oben sind zwei orangefarbenen Flächen zu sehen. Hier sind sie besser zu sehen:



Die Abmessungen und Positionen habe ich aus denn Scan (siehe vorheriger Beitrag, letztes Bild) ermittelt. Danach habe ich diese Flächen etwas nach aussen versetzt:


Ich dachte dass das notwendig war um die Ausschneideaktion durch zu führen, aber ich stellte später fest dass das nicht so ist. Das nächste Bild zeigt das 3D-Teil das geschnitten wird, die Fläche, besser gesagt die Form, die benutzt wird um zu schneiden (beide grau) und die Schneiderichtung (grüne Pfeil mit blauem Punkt):



Und hier das Resultat:



Diesen Arbeitsvorgang muss ich an dieser Stelle noch zwei Mal durchführen, damit alle Teile geschnitten sind:



An die andere Seite geht es auch so voran:



Zum Schluss habe ich noch oben auf jeder Ecke ein Verankerungskörper (gelb) angebracht. Die stechen nach oben und werden in den Rahmen des oberen Teils hineinstecken. Damit sind beide Teile später fest gegen oder mit einander positioniert:



Und damit ist dieser Arbeitsabschnitt fertig. Weiter mit dem Rahmen des oberen Teils des Speichers.

Gruß,
Walter

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Sonntag, 3. November 2019, 23:38

Bau mit Papier, Holz und Schaumstoff, es geht weiter mit der Mühle (Teil 38, Entwurf eines 3D-Rahmens, letzte Folge)

Hallo liebe Forummitglieder und -Leser,

Wenn man einmal ein Paar Basisformen hat, geht der Entwurf schneller. Denn man kann durch geschicktes kopieieren und/oder spiegeln bereits gezeichnete Formen wieder benutzen. Und deshalb konnte ich ziemlich schnell das obere Teil des Speichers zeichnen:



Dieses Teil hat zwei eigene Sachen. Erstens habe ich oben (in gelb) beidseitig zusätzliche Rillen (2,5mm x 2mm) angebracht. Darauf können später die Dachbinder stützen:



Und unten in den Ecken (auch in gelb, rot umkreist) habe ich Hohlräume angebracht, die die Verankerungskörper der Unterseite des Speichers aufnehmen sollen:



Und damit ist auch dieses Teil vorläufig fertig. Vorläufig? Ja, denn jetzt fängt u.A. das 3D-Drucken des Rahmens an. Da werde ich erst ein Paar Versuche drucken lassen und sehen ob es passt und wirkt wie ich gedacht habe. Und ich muss einfach, trotz so sorgfältig wie möglicher Arbeit, mit kleiner Entwurffehler Rechnung halten. Ich bin gespannt.

Und ich muss jetzt auch dafür sorgen dass die Rasterdatei abgedruckt werden. Richtiger Bau kommt immer näher ran :D

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Freitag, 15. November 2019, 23:39

Bau mit Papier, Holz und Schaumstoff, es geht weiter mit der Mühle (Teil 39, Geduld muss man haben)

Hallo liebe Forummitglieder und -Leser,

Wenn man abhängig ist von einen Freund, der aber nicht viel Zeit hat oder einfach sehr mit anderen Sachen beschäftigt ist, ist man gezwungen Geduld aus zu üben.Wenn man abhängig ist von drei Freunden, muss man halt noch viel mehr Geduld haben. Und gerade das ist bei mir der Fall.

Aber der erster Schritt ist gemacht: die Rasterdatei sind abgedruckt worden. Zweifach, damit ich mir einen Fehler beim Verarbeiten erlauben darf:



Es sind sieben Abdrücke geworden. Jeder Abdruck ist 1m lang und 33cm breit. Die Länge wurde bestimmt durch die Abmessungen eines Fells Papier (230gr), die Breite durch den Drucker.
Jetzt muss ich noch warten auf den 3D-Drucke. Und weil ich nicht still sitzen möchte, fiel mir ein dass ich das andere Teil der Mühle noch nicht fertig gestellt habe. Es müssen noch Dachbindenachbildungen angebracht werden, ebenso wie Dachrinnen und Dachbedeckung. Genug zu tun also.

Deshalb habe ich angefangen mit der Anfertigung der Dachbinden. An der rechter Seite der Mühle gibt es zwei Arten von Dachbindebeendungen:



Die Linke (Obere) ist recht einfach nach zu bilden:



Benutzt habe ich Lindenholz 4x4mm. Einige müssen noch etwas gekürzt werden.

Aber die Rechte (Untere) ist schon schwieriger, weil eben reichhaltiger Gestaltet. Ich habe eine Probe angefertigt. Ich brauchte ich etwa eine halbe Stunde um es an zu fertigen. Das Resultat gefiel mir nicht 100%. Ich brauche 20 Stück davon.

Wie kann ich diese Dachbindenachbildung anders anfertigen? Vielleicht mit dem Lasercut-verfahren?
Ich habe einen Kollegen der so ein Gerät besitzt…. Auf jeden Fall habe ich bereits eine Zeichnung angefertigt ich und ein Stück Balsaholz (1000 x 100 x 4 mm) gekauft. Mal sehen was da herauskommt. Vielleicht nur Holzkohle?

Gruss,
Walter

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Samstag, 16. November 2019, 18:20

Hallo Walter,

ich meine das diese "Dachbinder-Enden" bis auf eine Sache gleich gearbeitet sind.
Der Kopf mit den Einschnitten scheint sich nicht zu unterscheiden.
Da diese in Handarbeit gefertigt wurden sehen sie natürlich nicht aus wie ein Ei dem anderen gleicht.
Das ist der Vorteil, sie müssen nicht exakt gleich werden. Aber es ist die gleiche Machart finde ich.

Der sichtbarste Unterschied scheint mir zu sein das der obere - Linke - nur zwei leichte längliche Kerben an den unteren Balkenkanten hat, der untere - Rechte - aber eine richtige Aussparung über die gesamte Breite und etwas länger als die Kerben.
Sie unterscheiden sich auch etwas von der Dimension her scheint mir, aber das muss man im Modell nicht auch noch nachbilden. Oder? 8| :)

Diese Aussparung wäre doch mit einer Schlüsselfeile in dem weichen Holz recht schnell zu feilen, oder was meinst Du?

Das auch das wieder eine fiese Frickelei und Fleißarbeit wird...nunja...Du hast es so gewollt ;) :D

Aber im Ernst, wenn Du erst diese Aussparung in das Holz feilst, dann das Ende rund feilst und zuletzt die zwei Einschnitte - vielleicht sogar vorsichtig per Dremel und Schleifscheibe "ruckizucki" - anbringst..das sollte reichen finde ich.

Ansonsten hast Du ja nicht übertrieben als Du in Menden über Deine Ausdrucke erzählt hast... Respekt! :thumbup:
Ich drücke die Daumen das Alles weiter so klappt wie Du es Dir vorstellst. Auch wenn es etwas Zeit braucht.
Viele Grüße,
Dirk :)

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Dienstag, 19. November 2019, 21:14

Bau mit Papier, Holz und Schaumstoff, es geht weiter mit der Mühle (Teil 40, Geduld wird belohnt: erster 3D-Probedruck)

Hallo liebe Forummitglieder und -Leser und natürlich Dirk!

Das mit den Dachbinden-Enden ist so ein Ding. Hier erstmal der erster Versuch:



Obwohl nicht ganz scharf, denke ich dass ihr euch vor stellen könnt, warum ich nicht zufrieden war mit dem Resultat. Deshalb habe ich ein anderes Anfertigungsverfahren ausgedacht. Mit diesem Resultat:



Das sieht viel besser aus, ist aber noch aufwendiger…

Und Dirk hat recht wenn er behauptet dass diese Dachbinden-Enden aus Handarbeit entstanden und es da deshalb kleine Unterschiede geben darf.

3D-Rahmen, erste Probeanfertigung
Das Teil dass an der rechter Oberseite zu sehen ist, wurde gedruckt:



Und so kamm es aus den 3D-Drucker:



Deutlich zu sehen ist das die untere Ecke hoch gezogen ist. Es hat sich während das Drucken von der Platte gelöst. Auch deutlich zu sehen dass die erste Schicht breiter ist als die spätere Schichten, lässt sich aber mit eine Feile einfach entfernen.

Auch in die Längerichtung ist eine leichte Wölbung zu sehen:



Und es hat die gleiche Ursache als bei der Ecke. Liegt daran dass mein Nachbar einen etwas älteren Drucker hat. Die Lösung ist um rundum herum einen “Brim” dabei mit ab zu drucken. Dass werd der nächste Versuch.
Und in dieser Lage wird dieses Teil später im Rahmen plaziert:



Das sieht von der Innenseite so aus:



Ich habe dieses Teil als Hohlprofil entworfen und so ist es auch gedruckt worden. Ich dachte dass ich damit Material spare und die Anfertigung billiger machte. Falsch gedacht!

Erstens dauert das Drucken viel länger als wenn völlig gefüllte Profile benutzt werden. Es werd ausserdem nicht oder nicht viel mehr Material verbraucht. Und das langere Drucken kostet mehr Strom und ist dadurch teuerer. Deshalb werde ich den Entwurf anpassen und die Hohlprofile durch Vollprofile ersetzen.

ZUm Schluss ein Blick auf die Unterseite:



Die Aussparung ist gut sichtbar.

Bis so weit,

Gruss,
Walter

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Freitag, 22. November 2019, 23:29

Bau mit Papier, Holz und Schaumstoff, es geht weiter mit der Mühle (Teil 41, zweiter 3D-Probedruck)

Hallo liebe Forummitglieder und -Leser,

Heute hatte ich Zeit um ein Teil des Rahmens in der Zeichnung an zu passen, damit eine neue Druckprobe stattfinden kann.

Ich habe das gleiche Teil genommen als bei der erster Probe und habe die Hohlräume aufgefüllt. Das Endresultat habe ich als STL-Datei exportiert und nach meinem Nachbar geschickt. Und am Anfang des Abends bekam ich ein Bericht mit Bild:



Und dabei die Frage ob er es in ein paar Stunden bringen sollte? Na klar! Um 21.30 klingelte er an die Tür. Das Teil befand sich noch auf der Abdruckplatte (ein Spiegel):



Deutlich zu sehen ist der „Brim“, eine dünne Rand (etwa 1cm) um das ganze Modell herum. Dass sorgt für bessere Wärmeleitung und Haftung an den Spiegel. Der Druck ist jetzt auch ganz gerade. Keine Wölbungen oder Krümmungen mehr. Der Vorschlag meines Nachbars war also eine Gute! Die Ursache, dass der Spiegel schmutzig ist, ist weil die Oberfläche mit Pritt Klebestift eingestrichen ist. Auch das trägt zu einem geradem Abdruck bei. Aber nur die echte Pritt, kein andere Marke (hat der Nachbar herausgefunden).

Hier nochmals der Abdruck, nachdem es von dem Spiegel entfernt worden ist:



Und zum Schluss ein Bild des „Brims“, nachdem es getrennt worden war:



Dort wo der Brim angehechtet war muss der Abruck nachträglich bearbeitet werden mit eine feine Feile oder feinem Schmirgelpapier.

Ich finde dass es viel versprechend aussieht. Darum werde ich alle andere Teile des Rahmens die Hohlräume aufweisen „behandeln“, also diese Räume auffüllen.

Ach ja, noch ein Paar zusätzliche Auskünfte: Die Abmessungen dieses Teils sind ungefähr 12cm x 7cm x 5,5 cm. Die quadratische Profile sind 9mm x 9mm. Abdruckzeit etwa 5 Stunden, aber lässt sich noch etwas herunter bringen, behauptet meiner Nachbar. Es müssen noch 30 Teile abgedruckt werden, aber da sind auch wesentlich kleinere Teile dabei. Aber immerhin insgesamt viel Abdruckzeit!

Ich halte euch am Laufenden.

Gruss,
Walter

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Donnerstag, 28. November 2019, 23:12

Bau mit Papier, Holz und Schaumstoff, es geht weiter mit der Mühle (Teil 42, Fertigungsverfahren Dachbinden-enden)

Hallo liebe Forummitglieder und -Leser,

Ich hatte vorheriges Wochenende Zeit um zu versuchen ob ich das Verfahren der Anfertigung der Dachbinden-enden schneller machen könnte.

Die Gedanke um sie im Lasercut-Verfahren an zu fertigen habe ich los gelassen. Grund dafür ist das beim Schneiden nachher deutlich sichtbare Brennspuren zu sehen sind. Dann ist eine farbliche Nachbehandlung des Holzes Pflicht. Das hat aber den Verlust der sichtbaren Holzstruktur zur Folge. Und das finde ich für mich nicht akzeptabel. Deshalb habe ich auf den manuellen Anfertigung zurück gegriffen.

Welches Verfahren ich jetzt benutze (muss noch etwa 6 Stück anfertigen), möchte ich hier gerne zeigen. Vielleicht kann jemand seinen Vorteil damit machen.

Wie schon mal erwähnt, ist das Ausgangsmaterial ein Leistchen Lindenholz 4mmx4mm. Werkzeuge die ich benutzt habe sind eine feine Säge, eine Bankschraube und einen Set mit verschiedene kleine Feilen. Solch einen Set kann man billig kaufen während z.B. Modellbahnausstellungen. Ich habe eine lange Weile her dafür 5 bis 10 Euro bezahlt. Ich dachte damals: Billigware, wird sich also nicht lange bewähren. Macht nichts, kaufe ich einfach ein neues Set. Aber die Feilen halten bis heute aus.

Erstmals eine nicht-maßstäbliche Skizze, damit ihr ein Bild der Abmessungen bekommt:



Der erster Arbeitsschritt ist das mit einer Rundfeile Anbringen der halbe Kreise (2mm und 1mm Radius):





Zweiter Schritt ist das Entfernen einer 1mm dicken Schicht am Kopfende (dunkelgrau markiert):



Das sieht nach Bearbeitung mit einer feinen Flachfeile so aus:



Dritter Schritt ist das Erzeugen der schräge Aussparung zwischen den beiden Halbkreisen. Das geschieht ebenfalls mit einer Flachfeile (dunkelgrau markiert):



Das Resultat sieht so aus:



Vierter Schritt ist mit einer feiner Laubsäge einen sehr untiefen Einschnitt sägen:



Und fünfter Schritt ist dasselbe nur dann in der Kopfseite:



Sechster Schritt ist mit einer Dreieckfeile diese Einschnitte etwas grösser machen. Siebter und vorletzter Schritt ist mit einer Flachfeile die Rundung am Kopf zu erstellen:



Die Form ist jetzt fertig. Der letzte Schritt ist dieses Teil ab zu sägen auf einer Länge von 2,5cm. Wird später ins Werk auf die richtige Länge gekürzt.

Pro Ende brauche ich jetzt etwa 12 bis 15 Minuten, abhängig von der Tageszeit. Abends dauert es etwas länger wegen das Arbeiten unter Kunstlicht: meine Augen werden auch älter.

Gruß,
Walter

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Waltershausen« (29. November 2019, 15:03) aus folgendem Grund: Schreibfehler weg!


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Sonntag, 15. Dezember 2019, 12:57

Bau mit Papier, Holz und Schaumstoff, es geht weiter mit der Mühle (Teil 43, Anbringen der Dachbinden-enden)

Hallo liebe Forummitglieder und -Leser,

Nachdem ich alle Dachbinden-Enden angefertigt hatte, konnte ich sie anbringen. Aber wo denn?

Auf nächstes Bild ist zu sehen dass bereits eine Reihe angebracht ist. Im rotem Kreis ist deutlich zu sehen woher die Enden kommen sollen:



Aber das war nicht so deutlich zu sehen bei die Reihe die links davon hier zu sehen ist. Da habe ich teilweise eine gleichmäßige Verteilung angewendet, basiert auf die Stellen wo es auf der Abdruck sichtbar war.
Diese kleine Reihe von fünf Stück hat eine andere Form als die andere Enden. Auf dieses Bild der Mühle ist das auch deutlich zu sehen:



Und so ist es in Model umgesetzt:



Ein Überblick der Strassenseite:



Uns eins der Wasser- oder Flussseite:



Von der Strassenseite aus gesehen hat das Dach an der linken Seite des Gebäudes einen Überhang:



Dieser Überhang wird auch noch durch Binden unterstützt, die durch noch grössere Binden unterstützt werden und deren Stumpfen aus der Mauer stecken:



Auch das habe ich umgesetzt in meinem Modell. Angefangen habe ich mit den Dachbinden:



Die Abstand zwischen Binden und Mauer beträgt 4mm. Der Überhang selbst ist etwa 12mm. Die Binden liegen also in der Mitte des Überhangs. Als Abstandshalter habe ich Reststücke der Enden benutzt. Als der Kleber trocken war habe ich die entfernt. Für die aus den Mauer steckenden Stumpfen habe ich erst eine Skizze angefertigt. Ein deutliches Vorbild habe ich dieses Bildes entnommen:



Die Skizze:



Dabei ist ein Teil der Oberseite schräg weggefeilt, damit die Dachbinde da hineinfällt. Die Masse 4mm und 4mm halten Rechnung mit die Abmessungen der Binde und die Abstand zur Mauer.
Ich habe diese Teile etwas grösser gemacht aus Leisten von 5 x 5 mm und sind mit der Hand angefertigt. Benutztes Werkzeug: Feilen und eine kleine Säge. Und so sieht ein fertiges Teil aus:





Ich habe dies Teile, genau wie die ander Enden vorher etwas verschmutzt und danach aufgeklebt. Das Endresultat ist hier zu sehen:



Jetzt kann ich weiter machen mit den Regenrinnen und Fallrohren und danach die Teerpappe anbringen. Und inzwischen warte ich noch immer auf den 3D-Drucken.

Gruss,
Walter

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Samstag, 21. Dezember 2019, 00:49

Bau mit Papier, Holz und Schaumstoff, es geht weiter mit der Mühle (Teil 44, Selbstanfertigung von Regenrinnen, erste zwei Versuche)

Hallo liebe Forummitglieder und -Leser,

Wie vorher schon gesagt, ist der nächste Schritt das Anbringen von den Regenrinnen. Die befinden sich alle an der Straßenseite. An der Wasserseite fällt das Wasser ins Gelände.

Die Straßenseite ist übrigens die Seite der Mühle die, wenn der Modellbahn aufgestellt ist und -dann sicher- wenn die Hintergründe angebracht sind, am schwierigsten zu sehen ist. Dort befinden sich aber die meisten Details des Gebäudes… Irgendwie ein bisschen blöd, aber ist Folge meiner Themenwahl. Aber diese Details nicht an zu bringen, dass gefällt mir nicht.

Da habe ich gelernt von MiWuLa in Hamburg. Man kann dort (gegen Bezahlung) einen zusätzlichen Tour machen: an den Hinterseiten (Kulissen) der Modellbahn entlang. Ohne Werbung zu machen, kann ich sagen dass man diese gigantische Modellbahn aus einen total andere Perspektive ansehen kann und außerdem sieht man Sachen die normalerweise nicht zu sehen sind. Denn bei MiWuLa hat man auch die normal nicht sichtbare Stellen konsequent durchgestaltet. Und manchmal mit etwas heiteren Sachen…

Und weil ich davon ausgehe dass man meine Modellbahn auch von der Seite betrachtet wird (und deshalb die Straßenseitendetails sichtbar sind), möchte ich meine Modellbahn überall durchgestalten. Das gefällt mir eben besser.

Zurück zur Regenrinnen. Ich weiß dass es Hersteller gibt (z.B. Wenz, Petau) die Bausätze oder Bauteile für Regenrinnen, Fallrohren und dazu gehörende Sachen anbieten. Glücklich. Denn, wenn es mir nicht gelingt um mit Selbstbau etwas ordentliches her zu stellen, kann ich auf deren Angebote zurückgreifen.

Erster Versuch
Schon eine Weile her hatte ich ein halbrundes, holes Polystyrenprofil gekauft. Durchmesser etwa 4mm. Das dient als Regenrinne. Denn 45 x 4 gleicht 180mm: ein schmaler Regenrinne in Wirklichkeit.
Zur Befestigung am Dach dachte ich an schmalen (1mm), dünnen (0,5mm) Kupferstreifen als Halter. Die wollte ich mit Sekundenkleber mit der Rinne verbinden.
Die Halter, klemmen sich immer um den Rand der Regenrinne. Deshalb habe ich das Kupfer vorgebogen:



Und nachträglich mit Sekundenkleber verklebt:



Auf das Bild sieht es gut aus, aber es hielt nicht. Also Ende dieser Methode.

Zweiter Versuch
Mit Metall geht es nicht. Vielleicht mit Polystyrenstreifen? Beim Modellbahnladen sehr feine Streifen von Evergreen gekauft: 0,75mm breit und 0,25mm dick. Die sind sehr biegsam, stellte ich nach Öffnen der Verpackung fest.
Die Stellen wo diese Halter sich befinden sollen, habe ich ins Werk übernommen. Aus Bildmaterial der Mühle habe ich festgestellt dass dort wo sich Dachbinden-Enden sich befinden, auch Regenrinnenhalter angebracht sind. Deshalb ist die Lage dieser Enden bei meinem Modell maßgebend. Kleine Streifen habe ich also verklebt und das sieht so aus:



Und von der spätere Unterseite hinaus betrachtet:



Es sieht sehr filigran aus. Hoffentlich ist es robust genug. Die Regenrinnen müssen an beiden Enden natürlich abgeschlossen werden. Dafür habe einen Streifen Polystyren von 4mm x 1mm benutzt. Die hatte ich noch übrig. Das Ende dieses Streifens habe ich erstmals mit einer kleiner Feile abgerundet:



Danach habe ich mit einer Zange dieses Ende abgeschnitten (2mm) und an der flachen Oberseite etwas zurecht gefeilt und mit der Rinne verklebt. Natürlich brauchte ich zwei Stück. Das sieht dann so aus:





Und die Rinnen bei der Mühle haben, dort wo die Rohren sich befinden, ein „Ding“ (im Mitten des roten Kreises):



Übrigens ist hier auch deutlich zu sehen dass die Regenrinnenhalter sich an Stelle der Dachbinden-Enden befinden (grüner Kreis). So ein „Ding“ habe ich nachgebildet:



Sieht etwa ähnlich aus. Hier in Zusammenhang mit der Rinne:



Ich denke, finde, dass es die Wirklichkeit gut genug ähnelt. Denn sonnst muss ich zurückgreifen auf z.B. Wenz.

Größter Sorge jetzt? Dass die feinen Streifen sich als zu fein, zu zerbrechlich erweisen.

Die Fallrohren werden aus Kupfer“draht“ mit 2,5mm Durchmesser bestehen (bis jetzt). Dafür möchte ich noch in dieser Dinger ein kleines Loch bohren, damit sie die Rohren aufnehmen können.

Nächster Schritt ist also bohren und verkleben und färben. Danach anbringen und gaaaanz vorsichtig prüfen wie stark diese feine Leistchen sind.

Und weil Weihnachten und Silvester ganz nah sind, möchte ich euch allen schöne Weihnachten wünschen und einen superguten Rutsch ins neue Jahr!

Gruss,
Walter

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Samstag, 21. Dezember 2019, 20:12

Gruß nach nebenan

Hallo Walter,

auch heute geht wieder ein herzlicher Gruß nach nebenan in die Niederlande!

Es ist sehr beeindruckend, mit welcher Akribie du dein Projekt verfolgst!

Beste Grüße

Helmut

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Sonntag, 29. Dezember 2019, 13:18

Bau mit Papier, Holz und Schaumstoff, es geht weiter mit der Mühle (Teil 45, Selbstanfertigung von Rinnenkessel)

Hallo liebe Forummitglieder und -Leser,

So kurz vor Silvester und rundum Weihnachten herum hatte ich noch etwas Zeit übrig zum Basteln. Voriges mal habe ich geendet mit diese „Dinge“. Ich glaube, ich weiß jetzt wie die heißen: Rinnenkessel. Zumindest, so werden sie bei einen Spur-0-teile-hersteller genannt.

Ich möchte euch zeigen wie ich die Rinnenkessel angefertigt habe und zum Schluss ist zu sehen wie die Regenrinnen samt -Kessel verklebt sind.

Also, angefangen habe ich mit ein Lindenleistchen von 5x5mm in „Durchschnitt“, denn die Rinne selbst, aus Polystyrolprofil, misst 4mm Durchmesser. Dann bleibt später beidseitig 0,5mm übrig.
Die 4mm Durchmesser habe ich auf zwei Seiten des Stäbchens markiert:





Mit einer Rundfeile habe ich die Stelle wo die Rinne kommen soll, ausgefeilt:



Das geht ein bisschen mit Gefühl und mit regelmäßigen Prüfungen, so lange bis es passt:



Auf etwa 8mm Entfernung der Oberkante habe ich mit einer kleiner quadratischer Feile die Ecken des Stäbchen abgerunded (etwa 2mm) und das ganze so rund wie möglich gefeilt. Aber sparsam, nicht zu viel:


Danach habe ich die ausstehenden Ecken dreieckformig weggefeilt mit einer kleiner Flachfeile:


(Hoffentlich ist der Unterschied mit vorheriges Bild gut zu sehen)

Danach habe ich dieses Teilchen an der Unterseite der Anrundung abgesägt. Fast fertig!

Ich habe mich entschieden um Elektrizitätsdraht für die Nachbildung der Fallrohren zu benutzen. Vorher dachte ich an massive Kupferrohre, aber wegen meine schlechte Erfahrungen mit kleben von Metall sehe ich davon ab. Das Draht wass ich benutze hat einen totalen Durchmesser von etwa 3mm. Das würde in Wirklichkeit eine Rohre von ungefähr 15cm bedeuten. Das ist noch wirklichkeitsnah, finde ich.
Versuchsweise ein Stück Draht genommen und circa 1,5mm des Kupfers frei gemacht:



Dann mit einem feinem Bohr ein Loch in der Unterseite des Kessels gebohrt und danach mit einem größerem Bohr das Loch erweitert und prüfen ob es passt:



Nächster Schritt war das Verkleben der Rinnenkessel mit den bereits fertiggestellten Regenrinnen. Die Position der Kessel habe ich so genommen, dass das Fallrohr so nah wie möglich entlang der Seitenmauer platziert werden kann. Zum Kleben habe ich Sekundenkleber (Gel) benutzt.
Die Rinnen und Kessel habe ich mit grauer Farbe gefärbt und nach dem Trocknen auf die Dachplatten geklebt. Auch dafür habe ich dieselbe Sekundenkleber benutzt. Linker Seite:



Rechter Seite:



Und zum Schluss die linker Seite von Unten abgelichtet:



Die großen weiße Stücke dienen zur festigkeit, denn die Klammer sind sehr dünn und durch das Kleben etwas spröde geworden. Ich befürchtete, dass ohne Verstärkung, die Rinnen bei dem geringstem Stoß abbrechen würden.

Weil noch Teerpappe angebracht werden muss und diese Pappe gerade bis in die Rinne hinein reichen wird, sind diese Verstärkungen später unsichtbar.
Als nächstes sind natürlich die Fallrohren dran.

Gruss,
Walter

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