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Waltershausen

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Sunday, August 11th 2019, 1:53pm

Bau mit Papier, Holz und Schaumstoff, es geht weiter mit der Mühle (Teil 30, Der Speicher)

Hallo liebe Forummitglieder und –Leser,

Beim letzten Teil meiner Folge habe ich zwei Bilder gezeigt die den Unterschied zwischen unbearbeitet und bearbeitet zeigen.

Und ich habe gesagt dass es sich um 234 Änderungen handelt. Diese Anzahl stimmt nicht, sind eta 40 oder so mehr. Denn eine grosse Anzahl habe ich schon in ein einzelner Schicht zusammen gefügt.

Beim Betrachten meines Berichtes stellt ich fest, dass ein Leser diese Änderungen nicht gut sehen kann. Wie kann ich das besser anschaulich machen, fragte ich mich selbst.

Dass kann ich durch denselben Bildausschnitt zu nehmen, aber mit das Original bild in leichte Graufarben und die Änderungen in Originalfarben. Das ist möglich weil ich mit Schichten (Englisch: layers) arbeite. Jede Änderung, ob gross oder klein befindet sich auf ihre eigene Schicht. Erst wenn ich ganz zufrieden bin, füge ich alles zusammen.

Also jetzt ein Bild worauf (hoffentlich) die Änderungen besser zu sehen sind:



Deutlisch ist zu sehen dass ich mich noch hauptsächlich um die zwei Kopfmauern kümmern muss.

Im nächstem Bild habe ich mit einem rotem Pfeil die Mauer angezeigt, wo bis jetzt die meiste Korrekturen staat gefunden haben:



Und zum Schluss ein Bild das ich selbst gemacht habe. Es zeigt deutlich warum diese „Innenmauer“ nicht gut im Bild fest zu legen ist: völlig durch Wasser umgeben:



Gruss,
Walter

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Friday, August 16th 2019, 11:09pm

Bau mit Papier, Holz und Schaumstoff, es geht weiter mit der Mühle (Teil 31, Der Speicher)

Hallo liebe Forummitglieder und –Leser,

Die kurze Seite des Speichers, wo das Wasser wieder heraus fliesst, soll später bündig und nahtlos anschliessen mit dem anliegenden Mauer. Denn sehr wahrscheinlich werde ich diese Teile digital verbinden und erst danach abdrücken.

Hier ein Bild des linken Teils:



Ganz rechts unten, neben den Bogen, sieht man einen Rand aus grosse (alte) Natursteine.

Hier ein Bild des rechten Teils:



Da sieht man links unten, in der Ecke b22‘-b24 die Fortsetzung dieser Natursteine in den Mauer. In Wirklichkeit formen diese grosse Steine ein ganzes Teil, wie hier auf ein Bild aus der Realität deutlich zu sehen ist:



Deshalb habe ich ein kleines Experiment ausgeführt. Aus beide Bilder habe ich einen Abschnit genommen, die diese grosse Steine enthält. Und dann habe ich diese beide Ausschnitte zusammen gefügt. Und zwar so dass die Steine anschliessen, wie in Wirklichkeit (siehe oben):



Unter die Fläche mit b24 ist einen kleinen Bereich zu sehen das aus graue Quadrate besteht. Das bedeut in meinem Zeichenprogramm: „Da gibt es keine Pixel“. Anders gesagt: das rechte Teil muss später etwas nach oben versetzt mit dem linken Teil verbunden werden. Oder noch anders gesagt: der Speicher soll etwas tiefer liegen.

Und jetzt kommt der Hammer:



Zu sehen ist der Bastelbogen in 1 zu 130 den ich selbst als Referenz zusammen gebastelt habe, wobei ich mich an die Bauanleitung gehalten habe. Deutlich zu sehen ist dass die grosse Steine nicht anschliessen und auf dieselbe flache Unterebene/Bodenplatte stehen.

Was ist nun der Hammer? Auf meine Modellbahn habe ich ebenfalls eine flache Unterebene für die ganze Mühle freigelassen. Sollte aber -wie ich jetzt feststelle- in der Höhe unterschiedlich sein. Aber das lässt sich nicht mehr anpassen!

Da muss ich meine Zeichentrickkiste völlig öffnen um diesen Fehler zu kaschieren. Ist nicht mein Fehler, aber ich habe sie vor fast zwei Jahren nicht bemerkt.

Ach, dass ist nur eins von vielen Sachen die den Nachbau dieser Mühle kompliziert und aufwendig machen. Und gerade darum macht es mir Spass. Ich bin aber froh dass ich es jetzt entdeckt habe und nicht erst beim Zusammenfügen.

Gruss,
Walter

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Monday, September 9th 2019, 11:35pm

Bau mit Papier, Holz und Schaumstoff, es geht weiter mit der Mühle (Teil 32, Der Speicher ist fertig)

Hallo liebe Forummitglieder und –Leser,

Die kosmetische Korrekturen beim Speicher sind fertig. Und auch die, damit überall, bei alle bearbeiteten Scans, die Höhen, Längen und Breiten (3D!) der unterschiedlichen Scans übereinstimmen. Pfffffffffffff. Für den Speicher alleine habe ich fast 700 Verbesserungen und Korrekturen gebraucht. Damit ihr einen Eindruck bekommt:



Die graue Farben zeigen das Original, die farbigen Teile die Änderungen. Dabei sind übrigens die meisten Hilfsstrukturen ausgeblendet, bis auf einige (die einheitlich farbigen Flächen).

Bei den anderen Scans (4 Stück) habe ich nicht gezählt, aber vielleicht ist die Tatsache, dass ich mich seit Giessen dieses Jahr fast nur mit digitale Bildbearbeitung beschäftigt habe, einen Hinweiss auf die Menge der Bildbearbeitungen die ich durchführen musste um alles gut, schön und vor allem massgenau zu machen.

Und noch kann ich nicht anfangen mit Bauen. Die Fenster muss ich noch als 3D-druckfertiger Datei erstellen:





Deutlich zu sehen sind die schwartzen und hellblauen Ränder um die Fenster. Das sind die „Solids“, die später in 3D hoch gezogen werden.

Und danach? Danach muss ich die verschiedene bearbeitete Scans zusammenfügen oder trennen (horizontal und/oder vertikal) damit es gedruckt werden kann.

Ich bin froh dass die aufwendige Digitalarbeiten ein baldes Ende haben werden. Bauen möchte ich, damit etwas entsteht, dass man anfassen kann. Nur noch ein bisschen Geduld soll ich betrachten.

Gruss,
Walter

Zur Seite: Am Ende dieses Monats bin ich das ganze Wochenende in Sande. Da darf ich dann selbst einen eigenen Zug fahren lassen auf diese riesige Anlage. Freue mich schon darauf, denn es wird das erste Mal sein das ich mit so ein grosses Spiel (Fahrbetrieb) mitmache! Etwas total anders als bauen und total anders als rangieren auf engen Raum.

Natürlich ich werde bestimmt einer von euch dort treffen. Auch das freut mich schon (fachsimpeln!).

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Wednesday, September 18th 2019, 11:21pm

Bau mit Papier, Holz und Schaumstoff, es geht weiter mit der Mühle (Teil 33, Wasseraustrittsöffnung )

Hallo liebe Forummitglieder und –Leser,


W


Ganz unten, im Keller des Speichers befindet sich einen von beiden Turbinen. Das Wasser dass durch diese Turbine geleitet wird, tret mittels eine halbrunde Öffnung wieder aus. Diese Öffnung ist deutlich sichtbar:



Und ich möchte diesen „Tunnel“ auch in meinem Modell der Mühle dreidimensional gestalten.

Während ich gerade damit beschäftigt bin um 3D-druckfertige Datei den vielen Fenster zu erzeugen, fiel mir ein dass ich für diesen Tunnel auch 3D-Druck einsetzen muss. Eben wegen dieses sichtbaren Bogenteils.

Ich dachte mir dass ich zwei Bogen brauche. An der Vorderseite eins und an der Rückseite eins, wobei der Bogen an der Rückseite auch noch eine „Hintergrundabdruck“ aufnehmen kann.

Bei beiden Bogen konstruiere ich eine Aussparung, damit ich zwischen den Bogen ein stück gebogener Pappe kleben kann. Darauf kann ich dan wieder einen Abdruck des inneren, noch zu erzeugen Mauerwerks kleben.
Ich habe aus meinem Vorrat Pappe ein Stück ausgesucht was dick genug ist und trotzdem noch geschmeidig biegbar. Dieses Stück ist 0,65mm dick, also müssen die Aussparungen bei den Bogen auch 0,65mm sein.

Die Abmessungen der Bogen habe ich auf gleicher Weise ermittelt wie bei den Fenster. Das bedeutet in einer 2D-CAD-Zeichnung die Abbildung des Mauerwerks als massgetreue Rasterreferenz benutzen und der Bogen „zeichnen“.

Und dann mit wenigen Schritten der Bogenform erzeugen, sowie die Aussparung und ein Hilfsteil für den Rückwand. Zeichnung exportieren nach 3D und dort diese drei Elementen „hoch ziehen“: es werden 3D-Solids.
Nächstes Bild zeigt in blau, lila und orange die drei Basis-Solids:



Ein bisschen „spielen“ mit den Solids ist das Nächste. Solids abziehen (substract) , Solids aufzählen (unite). Daraus enstehen die im oberen Bild zu sehen grünen zusammengestellte Solids. Die habe ich in der Zeichnung vorläufig 5cm von ein ander plaziert. Kann aber später jeder Abstand werden.

Nächstes Bild bitte:



Die Aussparungen von jeweils 0,65mm habe ich markiert mit gelben Kreisen. Mit zwei gelbe Sternen habe ich die Innenseite des Rückwandes angegeben. Darauf kann ich später auch ein Stückchen Pappe kleben und darauf wieder einen Farbabdruck.

Damit ihr, aber ich selbst auch, einen besseren Eindruck bekommen wie die zwei Bogen dann später plaziert werden, habe ich die Abbildung des Mauerwerks des Speichers in der 3D-Umgebung auch als Rasterreferenz benutzt. Diese Datei habe ich ander der Vorderseite des vorderen Bogens „geklebt“:



Im rechtem Teil des Bildes sieht mann die Bogen in 2D-Ansicht. In linkem Teil guckt man von Innen nach Aussen in 3D. Bei dem vorderen, linken Bogen ist rechts deutlich die Aussparung für den Pappe zu sehen. Die entgültige Abstand zwischen beiden Bogen wird ins Werk bestimmt.

Mit dieser Lösung denke ich dass ich glaubhaft diese Austrittsöffnung 3-dimensional gestallten kann. Und damit gewinnt das Gebäude an Tiefe.

Nächster Schritt ist das erzeugen der vier Säulen die ander Innenseite in den Ecken des Speichers kommen. Der Speicher ist ein Paralellogramm und das bedeutet dass diese Säulen kein rechteckigen Querschnitt haben werden.

Gruss,
Walter

This post has been edited 2 times, last edit by "Waltershausen" (Sep 19th 2019, 2:47pm) with the following reason: Schreibfehler....


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Thursday, October 10th 2019, 12:42am

Bau mit Papier, Holz und Schaumstoff, es geht weiter mit der Mühle (Teil 34, Vorbereitungen für Abdrucken)

Hallo liebe Forummitglieder und -Leser,

Bevor es zum richtigen Basteln kommen kann, müssen die „Bauteile“ da sein. Ein grosses Teil meiner Bauteile sind die korrigierte und richtig zusammen gebrachte Abdruckteilen. Aber auch die Fensterteile die benötigt sind um später den 3D-Effekt zu gestalten gehören dazu.

Obwohl nicht besonders spektakulär möchte ich euch doch gerne zeigen was bis jetzt heraus gekommen ist. Ich bin noch nicht ganz fertig. Einen Schornstein muss ich noch nachbearbeiten und -wichtiger- die Aufteilung dieses ganz grosses Bildes. Denn da muss ich -Drucker bedingt- irgendwo eine horizontale Trennung über das ganze Gebäudeteil anbringen:



Die andere Bilddateien sind sehr wichtig aber lassen sich einfach abdrücken:



Die Mitte dieses Bildes bekommt den 3D-struktur, den ich vorher bereits beschrieben habe.



Fenster und Türe



Und noch mehr Fenster und Türe. Brauche - Drucker bedingt- zwei Dateien.





Links sieht man die Laderampe an der Vorderseite des Gebäudes. Das werde ich aus Holz machen. Aber für die Abmessungen kann ich zurückgreifen auf diesen Abdrcuk.



Das letzte Bild zeigt die Dächer. Die kann ich als Massstab/Dummy/Vorbild gebrauchen.

Daneben muss ich auch noch 40 Fensterumrahmungen in 3D drucken lassen. In der Auflösung die ich möchte bedeutet das eine halbe Stunde drucken pro Fenster.
Es geht also voran. Und das gibt mir neue Energie, weil hiermit das Ende der unentlich erscheinende Digitalarbeiten angekündigt wird. „Nur“ noch ein paar Dinge bearbeiten und ein neuer Abschnitt fängt an: Bauen!

Gruss,
Walter

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Tuesday, October 15th 2019, 8:05pm

Bau mit Papier, Holz und Schaumstoff, es geht weiter mit der Mühle (Teil 35, Schornstein, mit oder ohne Rauch?)

Hallo liebe Forummitglieder und -Leser,

Das ganze Gebäude hat in meinem Modell nur einen Schornstein. Ich hatte dieses Teil fast vergessen, denn es ist abgedruckt auf einen Blatt mit nur Dächer. Und da ich die Dächer sowieso nicht mit Abdrücke herstellen werde, hatte ich auch kein Interesse an dieses Blatt des Bastelbogens.

Glücklich doch noch rechtzeitich entdeckt. Aber auch hier ist -wie schon eher gemeldet- Beseitigung der gezeichneten Faltlinien notwendig:



Und als ich darüber nachdachte wie ich das machen würde, fiel mir ein dass dieser Schornstein eigentlich genau so behandelt werden sollte wie die Fenster: 3D oder in diesem Fall soll man von oben herein gucken können. Diese Skizze zeigt was ich damit meine:



Im vorherigem Bild ist zu sehen dass die Oberseite des Schornsteins abgebildet ist als eine Abdeckung, ein Deckel besser gesagt, eben weil es als ein Faltteil im Bastelbogen gedacht ist.

Aber um später hinein gucken zu können, muss dieser Deckel aufgeteilt werden, damit die Teile später um gefaltet werden können und damit die Öffnung an der Oberseite gestalten können:



Bitte achte auf die 45-Grad-Linien in obere Skizze. Das sind die Linien womit der Deckel aufgeteilt werden soll. Die Pfeilen zeigen die spätere Faltrichtung. Ich musste also diesen Deckel in vier Teile zerlegen und and die richtige Mauerteile „kleben“:



Die lila und gelben Rechtecke deuten die Faltlinien an, ebenso wie die Abdrücke der Deckel. Warum die denn? Ich gehe von einer Mauerdicke von 2,5mm im Modell aus. Oben bringe ich erst einen aufgeschnittenen Version auf. Danach werde ich die an den Mauerteile verbundenen 45-Grad-Teile darauf kleben. Damit sorge ich dafür dass von oben kein rohes Baumaterial zu sehen ist.

Raucher oder Nicht-raucher?

Aber mir viel noch etwas ein. Aus einem Schornstein kommt Rauch. Kann ich einen Rauchgenerator (z. B. Seuthe) einbauen, damit es ein richtigen Schornstein wird, genauso wie bei den Dampf- und Diesellokomotiven?

Ich glaube, so etwas ist realisierbar. Aber wo soll ich auf achten? Ich habe vor den Schornstein aus 2,5mm Pappe an zu fertigen. Aber wie verhält sich dieses Material mit einem Rauchgenerator (Wärme!). Wäre Holz oder vielleicht Polystyrol besser? Oder vielleicht Metall?

Ich habe überhaupt keine Erfahrung mit der Verwendung von Rauchgeneratoren außerhalb die bei Lokomotiven. Wo soll ich auf achten, damit es sicher bleibt? Welche Sicherheitsmaßnahmen soll ich ebentuel treffen?
Weißt einer von euch hier Bescheid? Hinweise, Tipps oder Beratungen sind sehr willkommen.

Mit freundlichem Gruß,

Walter

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Wednesday, October 16th 2019, 5:47pm

Hallo Walter,

nur eben so mal im "vorbeilaufen" ...HIER gibt es was, wovon vielleicht was passt. Ggf. der für h0 Gebäude.
Viele Grüße,
Dirk :)

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Monday, October 21st 2019, 12:27am

Bau mit Papier, Holz und Schaumstoff, es geht weiter mit der Mühle (Teil 36, Digitaler Bildbearbeitung ist fertig)

Hallo liebe Forummitglieder und -Leser,

Und dann, eigentlich ganz plötzlich, ohne dass ich mich davon richtig Bewust war, sind sie vorbei: die digitale Bildarbeiten.

Anfang April habe ich angefangen. Jetzt ist es mehr als halbwegs Oktober. Natürlich nicht jeden Tag daran gearbeitet, trotzdem viel. Die letzte Arbeiten bestanden aus das kombinieren der verschiedene Teile zu neue, abdruckfähige Teile. Neben bereits vorher gezeigte Abdruckteile gibt es Zusätzliche. Die nächste zwei Bilder werden später, wenn abgedruckt, zusammengefügt. Sie sind horizontal durchgeschnitten:




Diese beide Teile sollen wegen der Grösse des Speichers teilbar bleiben wegen Transportfähigkeit. Und weil ich absolut möchte das diese Teile immer genau passen, werde ich einen Rahmen aus 3D-Druck entwerfen und drücken (vorausgesetz ich weiss welche Kleber ich verwenden soll). Dabei nehme ich im Rahmen zusätzliche Arretierformen auf die dafür sorgen dass beide Teile sich unter einander nicht verschieben können.

Die nächste zwei Bilder zeigen auch Durchschnitte die zusammen gehören:




Aber hier wird eine ebentuel entstehende Spalte niemals sichtbar sein, denn die Trennung befindet sich unterhalb der Strassenoberfläche.

Ein grosses Blat mit nur schmutzige Backsteine: die Innenseite der Austrittöffnung:



Die nächste drei Bilder zeigen Bretterwerk dass an den Giebeln angebracht ist. Die dunckle Spalten zwischen den Bretter sind auch in Wirklichkeit Spalten. Ich weiss noch nicht genau wie, aber ich möchte auch hier gerne etwas mehr 3D verwirklichen, deshalb separat abgedruckt:







Und zum Schluss Abdrücke die mir helfen werden um das Gelände rundum das Gebäude zu gestalten. Die zwei braune Teile sind Querschnitte:




Also rasch den Rahmen in 3D entwerfen damit die Bauarbeiten näher kommen!

Gruss,
Walter

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Sunday, October 27th 2019, 1:03pm

Bau mit Papier, Holz und Schaumstoff, es geht weiter mit der Mühle (Teil 37, Entwurf eines 3D-Rahmens)

Hallo liebe Forummitglieder und -Leser,

Warum ich mich zum 3D-Druck wende? Weil eben der Speicher ein Parallelogramm ist. Die Ständer in den Ecken sind nicht rechteckig, sondern haben einen anderen geometrischen Form, siehe nächstes Bild (achte bitte auf die grüne Teile):



Das bedeutet dass ich nicht, wie beim anderem Teil der Mühle, einfache quadratische oder rechteckige Holzleisten für die Ständer benutzen kann.
Also ist eine alternative Lösung angesagt für das linken Teil der Mühle. Da fiel mir 3D-Druck als mögliche Lösung ein. Und diesen Weg folge ich momentan.

Entwurf
Ich brauche zwei Rahmen, die möglichst so genau wie möglich auf einander passen. Eben weil der Speicher in zwei Teilen aufgeteilt wird.
Die Abmessungen beider Teile sind bekannt, denn sie werden aus den digital bearbeiteten Abdruckdateien der Mühle entnommen. Dabei berücksichtige ich dass das Papier 0,35mm Dick ist. Das bedeutet dass der Rahmen sowohl horizontal als vertikal 0,70mm kleiner geworden sind.

Das Verfahren was ich benutze um zum endgültigen Entwurf zu gelangen ist: ausprobieren (zeichnen), bewerten und dann entweder ablehnen oder akzeptieren. Dann folgt der nächste Schritt. Dabei nehme ich das Risiko dass ich an einem Punkt gelange wobei ich feststellen muss, dass ich neu anfangen soll. Aber der Vorteil dann ist, dass ich dann eine Menge über 3D-Zeichnen dazu gelernt habe.
Ich möchte euch mein zweiter Versuch zeigen. Das nächste Bild gibt einen Überblick:



Dabei ist zu sehen das es „Oben-Unten“ keine Querverbindung gibt, weil dort später die Austrittöffnung des Wassers kommt.

Toleranzfähigkeit
Und Falls das Abdrucken später auf dünneres oder dickeres Papier stattfindet, soll der Rahmen Toleranz besitzen um das zu verwalten. Dieser Toleranz ist auch notwendig für irgendwelche Schneide“fehler“, also Ungenauigkeiten beim Schneiden des Abdrucks.

Deshalb teile ich den Rahmen auf in unterschiedliche Elementen. Das ist gut zu sehen in dem nachfolgendem Bild:



Die rote Teile (noch nicht zusammen gefügt) sind die spätere Ausgleichteile. Ein Close-Up zeigt folgender Bildschirmabdruck:



Deutlich ist die Spalte zwischen Grün und Rot zu sehen. Da habe ich ein Spiel von etwa 1mm. Und auch zu sehen ist, ist dass die Profile hohl sind. Damit spare ich eine beachtliche Menge Material ein (bei gleich bleibenden Stärke) und wahrscheinlich vorsorgt es das Verzerren des Materials während des Druckens.

Achtung Fenster!
Als nächstes muss ich Rechnung halten mit den Fenster in die Mauer. Betrachte die beiden Fenster im nächsten Bild:



Die ragen an der Oberseite bis in dem horizontalem Träger hinein, denn der Träger ist 9mm dich/hoch und die Abstand zwischen Fenstersteinbogen und Oberkante der Mauer ist etwa 7mm. Weil diese Fenster später beleuchtet werden, soll an diese Stellen eine Aussparung in den Rahmen hineingebracht werden. Digital Fräsen also. Das zeige ich dann nächstes Mal.

Fazit
3D- Zeichnen ist eine willkommene andere Erfahrung auf dem Wege zur Gestaltung dieses Teil der Mühle. Es macht Spaß, ist aber auch ein bisschen schwieriger als ich vorher gedacht habe. Braucht deshalb auch etwas mehr Zeit als erwartet. Ursache unter Anderem dafür ist, dass ich jetzt viel mehr ins Vorne hinaus denken muss. Später anpassen eines 3D-Drucks geht, aber vielleicht nicht so einfach wie bei Holz. Und wenn man es verdirbt, dann kostet ein neuer Druck relativ viel Zeit.
Da steht gegenüber dass dann während den Aufbau nicht mehr darüber nachdenken muss. Da gewinne ich wieder etwas Zeit.

Gruss,
Walter

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Thursday, October 31st 2019, 10:09pm

Bau mit Papier, Holz und Schaumstoff, es geht weiter mit der Mühle (Teil 38, Entwurf eines 3D-Rahmen, Folge 2)

Hallo liebe Forummitglieder und -Leser,

Wie vorher gesagt muss ich Rechnung halten mit die später an zu bringen Fenster im oberem Bereich des Speichers. Eine Aussparung muss angebracht werden, damit eine 3D-Fensterumrahmung angebracht werden kann. Das kreiert den 3D-Effekt und macht Beleuchtung einfacher.

Nächstes Bild zeigt den Anfangszustand:



Die beiden gelben „Ausstülpungen“ links, sind Stützen worauf später die Balken des Rahmens der Anbau geklebt werden. Rechts oben sind zwei orangefarbenen Flächen zu sehen. Hier sind sie besser zu sehen:



Die Abmessungen und Positionen habe ich aus denn Scan (siehe vorheriger Beitrag, letztes Bild) ermittelt. Danach habe ich diese Flächen etwas nach aussen versetzt:


Ich dachte dass das notwendig war um die Ausschneideaktion durch zu führen, aber ich stellte später fest dass das nicht so ist. Das nächste Bild zeigt das 3D-Teil das geschnitten wird, die Fläche, besser gesagt die Form, die benutzt wird um zu schneiden (beide grau) und die Schneiderichtung (grüne Pfeil mit blauem Punkt):



Und hier das Resultat:



Diesen Arbeitsvorgang muss ich an dieser Stelle noch zwei Mal durchführen, damit alle Teile geschnitten sind:



An die andere Seite geht es auch so voran:



Zum Schluss habe ich noch oben auf jeder Ecke ein Verankerungskörper (gelb) angebracht. Die stechen nach oben und werden in den Rahmen des oberen Teils hineinstecken. Damit sind beide Teile später fest gegen oder mit einander positioniert:



Und damit ist dieser Arbeitsabschnitt fertig. Weiter mit dem Rahmen des oberen Teils des Speichers.

Gruß,
Walter

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Sunday, November 3rd 2019, 11:38pm

Bau mit Papier, Holz und Schaumstoff, es geht weiter mit der Mühle (Teil 38, Entwurf eines 3D-Rahmens, letzte Folge)

Hallo liebe Forummitglieder und -Leser,

Wenn man einmal ein Paar Basisformen hat, geht der Entwurf schneller. Denn man kann durch geschicktes kopieieren und/oder spiegeln bereits gezeichnete Formen wieder benutzen. Und deshalb konnte ich ziemlich schnell das obere Teil des Speichers zeichnen:



Dieses Teil hat zwei eigene Sachen. Erstens habe ich oben (in gelb) beidseitig zusätzliche Rillen (2,5mm x 2mm) angebracht. Darauf können später die Dachbinder stützen:



Und unten in den Ecken (auch in gelb, rot umkreist) habe ich Hohlräume angebracht, die die Verankerungskörper der Unterseite des Speichers aufnehmen sollen:



Und damit ist auch dieses Teil vorläufig fertig. Vorläufig? Ja, denn jetzt fängt u.A. das 3D-Drucken des Rahmens an. Da werde ich erst ein Paar Versuche drucken lassen und sehen ob es passt und wirkt wie ich gedacht habe. Und ich muss einfach, trotz so sorgfältig wie möglicher Arbeit, mit kleiner Entwurffehler Rechnung halten. Ich bin gespannt.

Und ich muss jetzt auch dafür sorgen dass die Rasterdatei abgedruckt werden. Richtiger Bau kommt immer näher ran :D

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Yesterday, 11:39pm

Bau mit Papier, Holz und Schaumstoff, es geht weiter mit der Mühle (Teil 39, Geduld muss man haben)

Hallo liebe Forummitglieder und -Leser,

Wenn man abhängig ist von einen Freund, der aber nicht viel Zeit hat oder einfach sehr mit anderen Sachen beschäftigt ist, ist man gezwungen Geduld aus zu üben.Wenn man abhängig ist von drei Freunden, muss man halt noch viel mehr Geduld haben. Und gerade das ist bei mir der Fall.

Aber der erster Schritt ist gemacht: die Rasterdatei sind abgedruckt worden. Zweifach, damit ich mir einen Fehler beim Verarbeiten erlauben darf:



Es sind sieben Abdrücke geworden. Jeder Abdruck ist 1m lang und 33cm breit. Die Länge wurde bestimmt durch die Abmessungen eines Fells Papier (230gr), die Breite durch den Drucker.
Jetzt muss ich noch warten auf den 3D-Drucke. Und weil ich nicht still sitzen möchte, fiel mir ein dass ich das andere Teil der Mühle noch nicht fertig gestellt habe. Es müssen noch Dachbindenachbildungen angebracht werden, ebenso wie Dachrinnen und Dachbedeckung. Genug zu tun also.

Deshalb habe ich angefangen mit der Anfertigung der Dachbinden. An der rechter Seite der Mühle gibt es zwei Arten von Dachbindebeendungen:



Die Linke (Obere) ist recht einfach nach zu bilden:



Benutzt habe ich Lindenholz 4x4mm. Einige müssen noch etwas gekürzt werden.

Aber die Rechte (Untere) ist schon schwieriger, weil eben reichhaltiger Gestaltet. Ich habe eine Probe angefertigt. Ich brauchte ich etwa eine halbe Stunde um es an zu fertigen. Das Resultat gefiel mir nicht 100%. Ich brauche 20 Stück davon.

Wie kann ich diese Dachbindenachbildung anders anfertigen? Vielleicht mit dem Lasercut-verfahren?
Ich habe einen Kollegen der so ein Gerät besitzt…. Auf jeden Fall habe ich bereits eine Zeichnung angefertigt ich und ein Stück Balsaholz (1000 x 100 x 4 mm) gekauft. Mal sehen was da herauskommt. Vielleicht nur Holzkohle?

Gruss,
Walter

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Today, 6:20pm

Hallo Walter,

ich meine das diese "Dachbinder-Enden" bis auf eine Sache gleich gearbeitet sind.
Der Kopf mit den Einschnitten scheint sich nicht zu unterscheiden.
Da diese in Handarbeit gefertigt wurden sehen sie natürlich nicht aus wie ein Ei dem anderen gleicht.
Das ist der Vorteil, sie müssen nicht exakt gleich werden. Aber es ist die gleiche Machart finde ich.

Der sichtbarste Unterschied scheint mir zu sein das der obere - Linke - nur zwei leichte längliche Kerben an den unteren Balkenkanten hat, der untere - Rechte - aber eine richtige Aussparung über die gesamte Breite und etwas länger als die Kerben.
Sie unterscheiden sich auch etwas von der Dimension her scheint mir, aber das muss man im Modell nicht auch noch nachbilden. Oder? 8| :)

Diese Aussparung wäre doch mit einer Schlüsselfeile in dem weichen Holz recht schnell zu feilen, oder was meinst Du?

Das auch das wieder eine fiese Frickelei und Fleißarbeit wird...nunja...Du hast es so gewollt ;) :D

Aber im Ernst, wenn Du erst diese Aussparung in das Holz feilst, dann das Ende rund feilst und zuletzt die zwei Einschnitte - vielleicht sogar vorsichtig per Dremel und Schleifscheibe "ruckizucki" - anbringst..das sollte reichen finde ich.

Ansonsten hast Du ja nicht übertrieben als Du in Menden über Deine Ausdrucke erzählt hast... Respekt! :thumbup:
Ich drücke die Daumen das Alles weiter so klappt wie Du es Dir vorstellst. Auch wenn es etwas Zeit braucht.
Viele Grüße,
Dirk :)

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